Eine verheiratete Frau

Une femme mariée: Suite de fragments d'un film tourné en 1964 (1964), FR Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Drama, Kinostart 17.09.1965

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von Jean-Luc Godard, mit Bernard Noël und Macha Méril

Die 27-jährige Charlotte ist zum zweiten Mal verheiratet und hat einen Sohn aus erster Ehe. Da ihr Mann als Pilot arbeitet und viel unterwegs ist, trifft sich die Redakteurin einer Frauenzeitschrift regelmäßig mit einem Schauspieler zum Schäferstündchen. Doch dann erfährt Charlotte, dass sie schwanger ist.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (3) — Film: Eine verheiratete Frau


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Trimalchio

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Bewertung7.0Sehenswert

Fragmente eines Films. Gedreht in 1964. In Schwarz. Und weiß.
Mann, Frau, Liebe, Moliere, Nacktheit, Freiheit, Hoffnung, Fröhlichkeit, verlorene Illusionen, Arbeit, Chaplin, Lüge, Kino, Gedächtnis, Sprache, Intelligenz, Kindheit, Wahrheit, Traurigkeit, Zärtlichkeit, Equilateral, Harmonie, Atmosphäre, Medizin, Philosophie, Träume, Gefahr, Theater, Identität, Racine, Abschied.
Das sind die Themen, die Godard beschäftigen. Er gibt keine genauen Details preis und stellt so einige unbeantwortete Fragen. Der Zuschauer soll den Faden weiterspinnen und reflektieren. Seine Schachfiguren sind im wesentlichen drei Personen. Eine Frau, ihr Mann und ihr Liebhaber. Der Dialog ist das wichtigste Mittel, Musik wird nur spärlich eingesetzt. Ein interessantes Konzept!
Und Macha Méril ist einfach hinreißend.

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Trimalchio

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Irgendwann waren es mir einfach zu viele Körperausschnitte in Detailaufnahme. :D


Jenny von T

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Vertretbare Ansicht. ^^


ElMagico

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film über den inneren Krieg des Menschens, über Aussen- und Selbstwahrnehmung und über die Macht der Lüge. Leider wollen einem die Figuren in "Une femme mariée: Suite de fragments d'un film tourné en 1964" nie wirklich als Menschen erscheinen, bleiben einem sehr Fremd und erzeugen dadurch kaum Wirkung. Denn so nachvollziehbar manche Vorgänge, Entscheidungen oder Nicht-Entscheidungen hier auch sind, sie fühlen sich immer unecht an, bleiben Konstrukte und berühren kaum.
Der philosophische Ansatz des Films ist zwar recht nett und in seinen besten Momenten dann doch auch interessant, zwingend ist er eigentlich nie, da doch einige Allgemeinplätze ausgetreten werden und eine gewisse Tiefe bzw. Innovation fehlt. Als Fragment angelegt, bleibt "Une femme mariée: Suite de fragments d'un film tourné en 1964" eben auch genau das und konnte mich in seiner kalten Zerfahrenheit nicht sonderlich überzeugen. Denn auch visuell bleibt das Ganze ziemlich nüchtern, zieht manche Szenerien unnötig in die Länge und verliert sich teilweise in einer Liebe zur Körperlichkeit, die mich einfach überhaupt nicht ansprach.
Man erwartet einfach jeden Augenblick etwas mehr, irgendeinen Durchbruch, ein Aha-Erlebnis...vergeblich. Viele gute Ansätze, eine prinzipiell fodernde Atmosphäre, aber das gewisses Etwas fehlte mir. Irgendwie blieb ich etwas unbefriedigt zurück, auch wenn es natürlich nichts Falsches ist, sich 90 Minuten Macha Méril ansehen zu dürfen.

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maslobojew

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach eigener Aussage fragmentarisch. Philosophische Betrachtungen über die Gegenwart. Beobachtung der Beziehung zwischen Frau und Mann. Viele Bilder sind eher wie Fotografie. Von einem Drama hat das fast gar nichts. Die Männer wissen voneinander nicht viel, sie interessieren sich auch scheinbar gar nicht wirlich für die Situation und Sie bleibt recht unverstanden - auch von ihrem Arzt - allein mit allem.

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