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For Ellen

For Ellen (2012), US Laufzeit 97 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 03.01.2013


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6.5
Kritiker
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6.7
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11 Kommentare
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von So Yong Kim, mit Paul Dano und Jon Heder

Paul Dano schlägt sich in For Ellen als Rockmusiker durch, der auf den großen Durchbruch hofft und ganz nebenbei über seine Rolle als Vater nachdenken muss.

Joby Taylor (Paul Dano) ist Sänger in einer Rockband. Er träumt seit Jahren vom großen Durchbruch, doch der Erfolg lässt auf sich warten. Joby ist jedoch nicht nur Musiker, sondern auch Vater einer sechsjährigen Tochter namens Ellen (Shaylena Mandigo). Von Claire (Margarita Levieva), der Mutter seiner Tochter, lebt Joby getrennt, seine Tochter hat ihn nie gesehen. Das ehemalige Paar kommuniziert auf Wunsch seiner Noch-Ehefrau nur über die Anwälte (Jon Heder aus Napoleon Dynamite und Julian Gamble). Joby soll nun die Scheidungspapiere unterzeichnen, doch in einer Klausel steht, dass er seinen Anteil des gemeinsamen Hauses nur ausgezahlt bekommt, wenn er komplett auf das Sorgerecht für Ellen verzichtet. Jody wird zum ersten Mal bewusst, dass er sich zuvor nie mit seiner Rolle als Vater auseinander gesetzt hat. Für ihn beginnt ein Selbstfindungstrip der besonderen Art, eine Reise in die Vergangenheit. Ist es nun schon zu spät, um um seine Tochter zu kämpfen?

Hintergrund & Infos zu For Ellen
Die Regisseurin des Indie-Films For Ellen, So Yong Kim (Treeless Mountain), entwickelte auch das Drehbuch zum Film. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Regisseur Bradley Rust Gray (Jack and Diane), war sie zudem für Schnitt und Produktion zuständig. Für So Yong Kim ist For Ellen der dritte Langspielfilm, bei dem sie die Regie übernahm. Darin widmet sich die in Südkorea geborene Filmemacherin einem sehr persönlichen Thema. Sie ist ihrem Vater selbst nur einmal begegnet, im Alter von fünf Jahren. Ihre eigenen Erfahrungen, insbesondere ihre Selbstzweifel in Bezug auf die Frage, ob sie ihre Kinder, ihre Ehe und ihren Job unter einen Hut bekommt, veranlassten sie dazu, das Projekt For Ellen in Angriff zu nehmen.

Die Figur des jungen Musikers Joby Taylor war zunächst als Mittdreißiger angelegt. Als sich Paul Dano (Little Miss Sunshine, There Will Be Blood) dann jedoch für die Hauptrolle interessierte, schrieb So Yong Kim das Skript zu For Ellen kurzerhand um und passte den Protagonisten an den 1984 geborenen Darsteller an. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails For Ellen
Genre
Drama
Verleiher
Peripher
Produktionsfirma
Deerjen Films, RCR Media Group

Kritiken (7) — Film: For Ellen

Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst

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6.0Ganz gut

For Ellen ist ein schöner Film, doch in der ersten Hälfte funktioniert das vermeintlich 'reine' Beobachten nur bedingt. Die Regisseurin hat zwar ein gutes Gespür für Orte und ihre atmosphärischen Aufladungen [...]. Doch Jobys Verhaltensweisen wirken in ihrer scheinbaren Beiläufigkeit mitunter doch etwas aufgesetzt und durchsichtig [...].

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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9.5Herausragend

So kunstvoll wie simpel ist dieser Inszenierungsstil von For Ellen und stellt So Yong Kims beeindruckendes Gespür für Nuancen, Stimmungen und Details unter Beweis.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

So Yong Kims For Ellen ist eine berührende Vater-Tochter-Geschichte. [Die Regisseurin] lässt den Figuren ihren Raum, vor allem aber dem Zuschauer, der sich am Ende eines intensiven Films Fragen gegenüber sieht. Dicht.

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Begleitet von einer exzellenten Auswahl an schöner, melancholischer Musik, spielt Dano, der auch ausführender Produzent von For Ellen ist, eine fordernde Rolle, weil er fast nur sich selbst hat, die traurige Gestalt aus sich selbst generieren muss. Er tut es, als habe er nie etwas anderes gespielt.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Diese Rolle muss Paul Dano einiges an Mut gekostet haben, denn in einer solchen Rolle hat man ihn noch nie gesehen. In For Ellen kann er zeigen, was er kann.

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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

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2.5Ärgerlich

For Ellen ist Sundance' trübseliger Entfremdungs-Streifen Klappe die 4228. Ein inhaltsloser Angst-athon, der beweist, dass 90 Minuten voller Nahaufnahmen eines verletzt schauenden Paul Dano eben uninteressanter sind, als man vorher dachte...

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Roland Meier : Outnow.ch Roland Meier : Outnow.ch

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5.0Geht so

For Ellen zeigt einen Loser mit seiner in sich gekehrten Melancholie in der für den Indie-Film typischen Manier.

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Kommentare (4) — Film: For Ellen


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Hagen Hagen

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Bewertung4.0Uninteressant

Wenn man Farbe beim Trocknen zusieht, wird man sicher besser unterhalten, als mit dem schmierläppischen Paul Dano im der verschneiten Einöde. Man verpasst dann aber auch 15 tolle Minuten mit dem beeindruckend spielenden und zudem süßen kleinen Mädchen.

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annaberlin

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Bewertung5.0Geht so

Paul Dano ertrage ich einfach nicht. Ich kann ihn einfach nicht ab. Immer dieselbe gequälte Mimik, die quietschenden Geräusche, die er von sich lässt. Immer immer immer dasselbe. Ich ertrage ihn nicht. Abgesehen davon ist For Ellen ein ganz schöner Indie mit einem zurckersüßen kleinen Mädchen und einer wirklich traurigen Thematik. Wenn man Paul Dano erträgt, dann kann man sich For Ellen sicher ansehen.

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Prechtl

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Bewertung4.0Uninteressant

Eigentlich mag ich Indiefilme ja sehr gerne. Diese kleinen, unscheinbaren Filmchen, in denen Wackelkamera und Indiemusik genauso dazugehört wie ein mutiger Schauspieler, der mit seinem Mitwirken versucht, seiner Karriere einen anderen Anstrich zu verleihen. In diesem Fall ist es Paul Dano, den ich bekanntermaßen sehr schätze und eigentlich in jedem Film super finde - außer in "For Ellen".

Joby Taylor macht gerade die Scheidung von seiner Noch-Ehefrau Claire durch. Als er die Scheidungspapiere unterzeichnen soll, erfährt er von einer Klausel die besagt, dass er seinen Anteil vom gemeinsamen Haus nur ausgezahlt bekommt, wenn er auf das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Ellen verzichtet. Joby bemerkt nun, dass er sich aufgrund seiner stagnierenden Rockkarriere nie um seine Tochter gekümmert hatte und setzt alles daran, dies zu ändern, indem er Zeit mit ihr verbringt.

Klingt durch und durch wie ein Indiefilm, und das ist er auch, inklusive gemächliche Erzählstruktur, die es dem Zuschauer alles andere als leicht macht, sich auf ihn einzulassen. Man spielt lediglich den Beobachter, denn man bekommt nichts erklärt, was besonders in den ruhigen Szenen sehr langweilig werden kann. Die Thematik würde eigentlich einiges an interessantem Stoff bieten, aber Regisseurin So Yong Kim, die mit diesem Film die Beziehung zu ihrem eigenem Vater verarbeitete, beschränkt sich in erster Linie darauf, den Film monoton zu präsentieren; ohne Überraschungen oder Dramatik, was ich sehnlichst vermisste.

Paul Dano spielt in "For Ellen" leider sehr langweilig, was aber vermutlich an der Rolle und nicht an ihm liegt. Seine ständigen "Ähms" und die langsame Sprechweise sind wohl von ihm beabsichtigt, fügen sich aber leider perfekt in das monotone Konzept ein. Auch nahm ich ihm die Rolle des Rockers nicht eine Sekunde lang ab. "For Ellen" wollte so gerne ein wunderschönes und stilles Indiedrama werden, hat jedoch nur eines erreicht: Einen langweiligen Film ohne echte Gefühle.

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syrbal

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

'for ellen' ist ein ruhiger indiefilm, der sich nur sehr langsam entwickelt und doch ging er mir sehr zu herzen. paul dano spielt großartig, er passt einfach wunderbar in die rolle. der von jon heder verkörperte muttersöhnchen-anwalt sorgt für einige lacher. die besten momente des films: paul dano spielt luftgitarre zu whitesnake ('still of the night') und das lied, das den abspann einleitet, könnte nicht besser gewählt sein - the national 'sorrow'.

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