Ich kämpfe um dich

Spellbound (1945), US
Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 29.02.1952

7.0 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
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7 Kommentare
Ich kämpfe um dich - Bild 6129740
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von Alfred Hitchcock, mit Ingrid Bergman und Gregory Peck

Dr. Constance Peterson, eine junge Psychoanalytikerin einer Nervenklinik hat Bedenken wegen ihres neuen Chefs. Der attraktive Dr. Edwardes hat Schuldkomplexe und ist augenscheinlich psychisch verwirrt. Dr. Edwardes ist nicht Dr. Edwardes – so das Urteil der übrigen Ärzte und als er schließlich selbst des Mordes an dem echten Dr. Edwardes verdächtigt wird, flieht er aus der Anstalt. Constance, die ihm aus Liebe folgt, versucht mit dem ganzen Können ihrer psychoanalytischen Fähigkeiten das Rätsel in “Dr. Edwardes” Kopf zu entschleiern.


Cast & Crew


Kommentare (7) — Film: Ich kämpfe um dich

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Cellmorbasg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie so oft bei Hitchcock fühlte ich mich bestens unterhalten: Humor, Spannung und am Ende der Skifahrt auch noch ein Flashback als emotionaler Gänsehautmoment. Aufhänger dieser Geschichte ist die Psychoanalyse, was dem Film nicht nur zahlreiche unterhaltsame Dialoge beschert, sondern leider auch die ein oder andere übertriebene Szene zwischen Gregory Peck und Ingrid Bergman. Ansonsten bilden die beiden aber eine von den vielen tollen Besetzungen Alfred Hitchcocks.

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Hendrik

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Bewertung6.0Ganz gut

Hitchcock, Dali und Freud - 3 große Namen, leider aber kein großer Film. Die meiste Zeit über ist die Krimihandlung nicht gerade packend und wohl nicht ganz zufällig klingt der deutsche Titel "Ich kämpfe um dich" eher nach Melodrama als nach einem Thriller. Apropos: Liegt vielleicht an der Synchro, aber viele Dialoge klingen doch ziemlich gestelzt. Und dass an allen möglichen und unmöglichen Stellen Psychoanalyse angewendet oder zumindest erwähnt wird, wurde für mich irgendwann zum Running Gag. Der Master of Suspense hat damit vielleicht ein neues Thema erschlossen, aber mit "Spellbound" leider kein Meisterwerk abgeliefert - auch wenn ich den wirkungsvollen Sekundenbruchteil Farbeinsatz in einem ansonsten schwarzweißen Film für einen kleinen Geniestreich halte.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Filmkenner77

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Stimmt. Ich kann auch nicht verstehen, warum der Film so wenig Beachtung unter den Hitchcock-Werken findet. Damals war er seiner Zeit voraus.


Sigmund

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Unterschätzt? Kann ich nicht bestätigen. Eher im Gegenteil! So viele Augen kann ich gar nicht zudrücken wie es nötig wäre um dieses Melo-Klischeefeuerwerk und seine Pseudo-Psychologie auch nur im Entferntesten als glaubhaft zu bezeichnen. Das Freundlichste, was mir bei so viel Hingebiege, falscher Rührseligkeit und kaum verhohlener Effekthascherei einfällt, ist, in der Sprache jener Zeit: Humbug, Kokolores und Mumpitz.
Spannung aus einer Szene zu ziehen, in der Patient Peck mit Rasierklinge bewaffnet durch die Hütte streicht... Ist in diesem Film überhaupt irgendetwas nicht an den Haaren herbeigezogen? Es fällt mir wirklich schwer, den guten Hitch nach diesem verlogenen Trash überhaupt noch ernst zu nehmen! Als Künstler hat er eigentlich verschissen.
Denn wem es in irgendeiner Form um Wahrhaftigkeit geht – und nicht nur um hanebüchenste Zuschauermanipulation – der hätte sich an seinem wichtigsten Rüstzeug, der inneren Stimmigkeit seiner Figuren, wohl nicht in diesem Maße vergangen.


Daray

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Bewertung5.5Geht so

An sich eine nette Idee, Freuds Psychoanalyse mit Thrillerelementen zu verbinden. Leider kann das ganze schon zu Beginn nicht Fesseln und in der zweiten Hälfte verliert sich der Film dann endültig im ewigen Gefasel. Die Auflösung und der lieblose Schluss reissen es dann auch nicht mehr raus, wobei die Skiszenen gegen Ende aus heutiger Sicht schon eine unfreiwillige Komik besitzen.
Nett anzusehen sind hingegen die von Dalí gestalteten Traumszenen, durch die der Film wohl am ehesten im Gedächtnis bleiben dürfte.

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

"Ich kämpfe um dich" aka "Spellbound" ist ein starkes und leicht unterschätztes Psychodrama von Hitchcock, das sich als einer der ersten Hollywoodfilme mit den Theorien der Psychoanalyse von Freud beschäftigte. Salvatore Dali entwickelte die von Hitchcock raffiniert in Szene gesetzte Traumsequenz. Ein spannendes und tiefgründiges Werk, das zudem mit Ingrid Bergman und Gregory Peck zwei der größten Stars der 40er und 50er Jahre aufbieten kann.

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Kubrick_obscura

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein sehr redseliger Film mit einigen herausragenden Sequenzen. Dabei meine ich nicht nur die von Dali designte Traumsequenz von der sich ein Herr Nolan doch ein Stück hätte abschneiden können, da wäre auch noch der grandiose Schluss mit der Riesenhand.
Dazwischen gibt es leider oftmals Leerlauf. Trotz des löblichen Pioniergedankens den ersten korrekten Film über die Psychoanalyse zu drehen, handelt sich der Film gerade dadurch seine größten Schwächen ein. Zwar mangelt es auch hier nicht an visuellen Ideen, doch der Inhalt wird dieser Qualität selten gerecht. Breitgetretene wissenschaftliche Erklärungen lassen den Experten vielleicht nicken, aber sie bringen dem Zuschauer die Figuren doch nicht näher.

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alanger

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Bewertung5.5Geht so

heute ein etwas simpler "the best of more freud & dali II"-film, seinerzeit sicher ganz nett revolutionär.

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Xpander

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich guter Hitchcock. sehr gute Bilder. Einer der ersten Hollywoodfilme, die sich mit Freud's Psychoanalyse beschäftigen!
Und sehr interessante Traumsequenz, die von Salvatore Dali entworfen wurde.

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