Immer nie am Meer

Immer nie am Meer (2007), AT
Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 04.10.2007

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6.7 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Antonin Svoboda, mit Christoph Grissemann und Dirk Stermann

Geschichtsprofessor Baisch (Dirk Stermann), sein depressiver und tablettensüchtiger Schwager Anzengruber (Christoph Grissemann) und ein manischer Kleinkünstler (Heinz Strunk) haben nach einer Feier einen Autounfall auf einer abgelegenen Landstraße. Eingekeilt zwischen zwei Bäumen bleiben sie stecken, Türen und Fenster lassen sich nicht mehr öffnen, die Fenster aus Panzerglas lassen sich nicht einschlagen. Verletzt und ohne Aussicht auf Entkommen warten sie tagelang auf Rettung. Ihr einziger Proviant ist eine Schüssel Heringssalat und einige Flaschen Prosecco. Wut- und Angstanfälle wechseln mit überdrehter Heiterkeit und verzweifelten Weinkrämpfen. Aber es kommt noch schlimmer, als Toni, ein kleiner Junge aus einem nahegelegenen Heim, das Auto entdeckt.

Immer nie am Meer ist nicht nur der Titel des Filmes, sondern auch eines Buchs von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. Dazu Antonin Svoboda: “Der Titel hat mit dem Buch in dem Sinn auch nichts zu tun. Wir haben den Titel als eine Art Programm verstanden. So wie der Inhalt des Buches nicht unbedingt, aber doch etwas mit dem Titel zu tun hat, hat der Inhalt des Films auch nicht unbedingt, aber doch etwas mit dem Titel zu tun.” Der Dreh zum Film dauerte viereinhalb Wochen.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Immer nie am Meer

D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

Eine Schicksalsgemeinschaft, könnte man sagen, die in der prekären Lage weniger zu Panikattacken neigt als dazu, sich über die jeweiligen Lebenskrisen auszutauschen. Während existenzielle Grundbedürfnisse zu einer Reihe von Kalamitäten führen, kommt man sich im gleichen Maße näher, wie es Anlass zu Zerwürfnissen gibt. Die Dynamik des Duos Stermann/Grissemann, die konventionelle psychologische Muster verkehrt, ihre ironische Distanz gegenüber den eigenen Figuren, gibt dem Film das komische Tempo vor. Mit mal weinerlichen, mal hysterischen Momenten fügt ihnen Strunk eine weitere Variante männlicher Malaise hinzu.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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7.0Sehenswert

Ohne viel Aufwand macht Svoboda die Situation und die Gefühle der Protagonisten physisch erlebbar. Hier sitzen wir mittendrin. So wurde auch die Kame­ra postiert: Das Personal wird jeweils so ge­filmt, dass wir uns mit im Wagen befinden. Die Komö­dienelemente werden seltener und bleiben schließlich ganz aus. Aus einem Film über eine absurde Situa­tion wird ein Film übers Sterben.

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m. wagenhäuser: Familieneinladungen.de

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6.0Ganz gut

Aufgrund einer hippen, mit blinkenden Lichtern, Schweißbändern und MP3-Player ausgestatteten Nacht-Geherin landet ein Auto mit drei Männern im Straßengraben. Ohne Möglichkeit sich selbst zu befreien, harren sie mit Sekt und Heringssalat in ihrer Limousine aus und warten auf Rettung. Die Stunden vergehen, die Tage vergehen, doch, wie die Filmmusik von Element of Crime vorwegnimmt, »die Kavallerie kommt heut’ nicht mehr«.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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3.5Schwach

Am Anfang amüsant, aber mit der Zeit geht den Dialogen und damit dem Film die Luft aus. Vielleicht wurde deshalb die Wendung mit dem kleinen Jungen eingebaut, die den Film in eine ganz andere Richtung zieht. War es vorher noch eine absurde Komödie, so verwandelt sich der Film plötzlich in eine Art Psycho-Thriller, dessen Pessimismus doch stark an Michael Hanekes „Funny Games“ erinnert...

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Svobodas Versuchsanordnung zeigt anschaulich, wie schnell Menschen zurückfallen in die Barbarei, und führt dabei die hohe Kunst der rabenschwarzen Komödie vor, seit jeher eine österreichische Spezialität. Liebhaber dieser Gattung werden sich diebisch amüsieren, zarte Gemüter sollten den Film meiden.

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Kommentare (27) — Film: Immer nie am Meer

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krisdtina

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Interessantes kammerspiel ...
Unerwartetes ende!

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peterpit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also ich finde generell deutsche/österreichische Filme schlecht. Dieser hier hat mich aber wirklich positiv überrascht. Ich steh auf Filme, die hauptsächlich an einem Ort stattfinden, was ja hier der Fall ist. Die drei Hauptdarsteller sind auch wirklich witzige Charaktere, nur der Junge nervt etwas. Das Ende ist dann aber auch zum Glück kein "an den Haaren herbeigenezogenes Finish", sondern durchaus gut! Seh ich mir sicher nochmals an :)

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JaywalkerHB

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Bewertung4.0Uninteressant

Boah war der öde. Die Story klang eigentlich genau nach meinem Geschmack und schwarzer Humor ist auch meins, aber ich fand den Film einfach nur langweilig und selten witzig.

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lioznnep

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Bewertung6.0Ganz gut

am anfang dacht ich wie so ein bescheidener b movie aus dem deutschsprachigem raum, aber nachdem der unfall passierte, wurde es doch ganz lustig, gerade auch durch die rolle des Baron von Nuttenteich

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Vincent_Vega

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Österreicher schaffen einmal mehr das, woran es hier in Deutschland immer wieder fehlt; sie erschaffen einen Film, der nicht in irgendeiner Form an einen amerikanischen Film angelehnt ist bzw. abgeguckt wurde und zeigen damit, dass auch deutschsprachige Filme spannend, kreativ, lustig und gut sein können.
Auch das Genre ist nicht so einfach festzulegen und schwangt manchmal zwischen urkomischer Groteske und deprimierendem Psychothriller.
Ein kleiner Film, der kammerspielartig in einem verunglückten Auto stattfindet, von seinen drei Darstellern und deren Dialogen getragen wird und doch nie langweilig wird.

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barneb

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Low Budget der aber aufrgund der Charaktere so dermaßen Spaß macht.... Bäm! :D

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marcowski

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Bewertung4.0Uninteressant

"Was kommt als nächstes?" Man will es besser gar nicht wissen.

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mellisee

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Wohl wahr! Die Idee des Films ist gar nicht so schlecht, doch ist der Unterhaltungswert leider nur von kurzer Dauer. Ganz besonders nerven die Dialoge nach einiger Zeit.


bereitsvergeben

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich fand den Film zuweilen sehr lustig und das Ende ist sowieso einfach klasse!
Allerdings fand ich, dass es gelegentlich zu langatmig und manche Stellen nur genervt haben, außerdem wurde das Potenzial des kleinen Jungen nicht genügend ausgeschöpft, meiner Meinung nach.

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Beny

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Bewertung6.5Ganz gut

Abstrus, fällt mir im ersten Moment zu dem Film ein. Der komplette Anfang und die Umstände komisch und unlogisch. Die Charaktere ungewöhnlich, aber gut gespielt (bis auf Strunk). Die Szenerie ganz nach meinem Geschmack, nur muss ich gleichzeitig zugeben, dass ich trotz der Kürze von 90 Minuten immer wieder auf die Uhr geschaut hab. Der Twist am Ende hätte dagegen nicht perfekter sein können!

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Bradbury

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Bewertung7.0Sehenswert

Strunk rutscht beim Onanieren versehentlich in den Straßengraben. Stermann und sein ungeliebter Schwager Grissemann lesen ihn auf um nur kurz darauf mit Kurt Waldheims gepanzerter Limousine zu verunfallen. Da stecken sie nun, die drei Gescheiterten, gefangen auf engstem Raum, ohne Aussicht auf baldige Rettung. Für das Trio die ideale Ausgangsbasis, um ihre Neurosen auszuleben. Und für "Jugend forscht" ein höchst interessantes Studienobjekt.
Was als Satire beginnt, endet als klaustrophobische Torture-Porn-Groteske.
"... Die rettende Kavallerie, die kommt heut nicht mehr ..."

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seniorem

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Der letzte Gedanke versinkt im vorletzten Glas


der Suk

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film wird von so manchem Kritiker auch schon mal gerne als „Alpen-Beckett“ bezeichnet. In dieser bitterbösen Groteske warten drei, in einem Auto eingesperrte Personen auf Rettung. Und wer Beckett kennt, weiß, was Warten heißen kann.
Für mich hat dieses Kammerspiel jedenfalls Kultfilmcharakter. Und wenn ich Heringssalat und Sekt mögen würde, könnte ich mir alle paar Monate eine schräge Filmparty im Rocky-Horror-Style vorstellen. Zwar nicht im Transen-Look, aber jeder würde wissen, wann er die Sektflasche zu öffnen oder ins Akkordeon zu greifen hätte.

Heinz Strunk, den einige sicherlich durch sein Erfolgsbuch "Fleisch ist mein Gemüse" kennen, gibt hier sein Schauspieldebüt. Seine Rolle als Baron von Nuttenteich, sorry, natürlich als Schwanenmeister, ist vereinzelt brüllend komisch. Doch Vorsicht, manchmal kippt der Humor knallhart weg und man verstummt, denn so lustig ist das Ganze auf einmal gar nicht mehr. Wir haben es hier mit einer Psycho-Komödie zu tun.

Der Film ist auf vielen Ebenen mutig. Fast einen ganzen Film lang, 3 Typen in einem Auto sitzen lassen, lockt nicht gerade die Massen ins Kino. Auch haben wir es hier nicht mit Superstars zu tun, die auf den Sitzen hin und her rutschen. Aber, gerade das macht für mich den Reiz des Films aus.

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emaka

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haha ich bin bei dem Kultfilmpartys dabei!


emaka

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bei den...


Knutrobert

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Bewertung2.0Ärgerlich

Laaaaangweilig. Keine Ahnung wo ihr hier alle den Humor hernehmt. Ich habe ein einziges Mal gelacht. Zwischendurch war ich kurzzeitig mal amüsiert... mehr war aber nicht drin. Alles andere war pure Langeweile.

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Eigenbrötler

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Ich denke, man muss, um den Film gut zu finden, den dezenten, aber sehr morbiden, wiener Humor und den Zynismus des Duos Stermann und Grissemann lieben.


Eigenbrötler

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Bewertung10.0Herausragend

Ein absurdes, groteskes und bitterböses Roadmovie...in einem steckengebliebenen Auto.
Stermann, Grissemann und Strunk spielen hervorragend eine Schicksalsgemeinschaft, die während des gesamten Films gekonnt zwischen Tragik, absurder Komik und Wahnsinn balanciert.
"Immer nie am Meer" ist ein Kleinod und ein echter Geheimtipp!

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ed.wibeau

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Adjektiv kann reichen, um diesen Film zu beschreiben:
BÖSE!
Niemand anderes als Stermann und Grissemann hätten die Hauptrollen spielen können. Heinz Strunk geht manchmal auf die Nerven, aber das mag auch durchaus an der Rolle liegen. Das Ende ist konsequent durchgezogen und offen gelassen. Der Film ist minimalistisch in seiner Kulisse, macht aus ihr aber auch das meiste. Was sich hier an Absurditäten allein in diesem Auto zwischen drei Männern abspielt (Coming-Outs, Defäkieren in Handtaschen, Grundnahrungsmittel Sekt und Heringssalat), ist schon zum Schreien komisch. Manch einer wird diesen Film nur "hinterfotzig" finden. Als Liebhaber des besonders derben österreichischen Humors (komme ja auch von da) ist dieser Film in meinen Augen einfach nur grandios.

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Filmar

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Bewertung10.0Herausragend

Mag den Film, hab ja auch den Jungen gespielt :D
Eig. find ich meinen Charakter überflüssig..
Tolles Ende, zwischendurch wurde mir aber langweilig..

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marcowski

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Meiner Meinung nach hat der Charakter des Jungen den Film erst interessant gemacht.


Schlegel

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Bewertung3.5Schwach

Was will der Film eigentlich, außer hinterfotzig sein?

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Schlegel

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Leute auslachen, die gequält werden, ich weiß nicht. Darüber hinaus führt einen der Film ja nirgendwo hin. Und Freund Psycho aus dem Kinderheim ist nun wirklich ein dramaturgisches Armutszeugnis.


Sonse

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Ab da ist es ja keine Komödie mehr. Das Kind finde ich jedenfalls auch problematisch.


Kill_Diether

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Immer noch unglaublich. Grissemann und Stermann, zwei
Helden von Deutschlands bestem Radio-Sender:
RADIO EINS, Sonntags 16-18 Uhr, "Show Royale".
Die beiden in einer Komödie, mit ihrem ? Humor,
? Ansichten, ? Äußerungen, ? Erzählstiel ?,
what ever!, mit Sicherheit ganz speziell und stark.
Dazu passend Heinz Strunk, bekannt aus
"Fleisch ist mein Gemüse".
Dem letzten Drittel ist leider anzumerken, dass die
Geschichte der Ausgangssituation nicht unendlich viel
Inhalt bietet.
Das macht's aber nicht schlecht und es bleibt eine
Herz- und Kopferfrischende Belustigung der andern Art.

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emaka

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich einer der lustigsten Filme überhaupt! Super Humor, der aber entdeckt werden will! Eine einzige Frage hab ich mir aber bezüglich der Story gestellt: warum hauen die nicht durch den Kofferraum ab? Man kann doch eigentlich jeden Kofferraum von innen aufmachen.

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Sonse

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Bewertung7.5Sehenswert

"Gefangen in der Nazi-Karre" von Kurt Waldheim harren Stermann, Grissemann und Heinz Strunk tagelang aus, nachdem ihr Wagen von der Fahrbahn abgekommen ist und im Wald zwischen zwei Bäumen feststeckt. Prosecco und Heringsalat als Nahrungsmittel, Dachfenster defekt, Panzerglas... Da geht nichts. Anfangs sollten noch private Sachen von Waldheim im Auto rumliegen: eine CD mit Hymnen zum Beispiel. Ebenfalls aus dem Drehbuch wurde bedauerlicherweise der Knopf gestrichen, bei dem dann vorne die österreichische Fahne rauskommt...

Der Film braucht ein wenig, aber sobald der Mercedes-Sarg feststeckt nimmt das Ganze Fahrt auf. In der "Psycho-Groteske" wird Witz und Tragik gekonnt verknüpft. Wie jedes Kammerspiel ist auch "Immer nie am Meer" (der in den USA übrigens auch recht treffend "Forever Never Anywhere" getauft wurde) besonders von seinen Darstellern abhängig und die drei "Insassen" lassen glücklicherweise nie Langeweile aufkommen - in einer Situation, in der es äußerst eintönig werden kann. Herrlich derb werden Banalität und Grausamkeit verbunden. Dirk Stermann hat das in einem Interview wunderbar beschrieben: "Ganz ursprünglich wollten wir zeigen, wie das ist, wenn Leute, die sich nicht kennen, zusammen höflich sterben. Ich habe das mal wo gelesen, dass Leute, die mit dem Flugzeug abstürzen, kurz vor Ende ganz höflich miteinander umgehen. Das weiß man von Handygesprächen. Wenn der Kapitän plötzlich sagt: 'Wir stürzen gleich ab. Sie dürfen jetzt rauchen und telefonieren, weil es eh schon wurscht ist.' Das wollten wir zeigen."

Das Horror-Balg bringt durchaus etwas Haneke mit ins Spiel. Die kuriose Situation bekommt einen Tierversuche-Plot übergestülpt, der nicht immer funktioniert und vom Zuschauer verlangt von Komödie auf Drama umzuschalten. Während ich mir das angesehen habe, habe ich mich dennoch oftmals gefragt, warum die sich so wenig wehren? Warum ist da kein MacGyver dabei? Ich würde bestimmt, Panzerglas hin oder her, mit den gegebenen Mitteln alles versuchen, da hinaus zu kommen und soweit wie es nur geht die Karre auseinander nehmen, irgendwo hätte der alte Bock sicher eine Schwachstelle. Aber Svoboda und S. & G. sehen in diesem Fatalismus eben gerade das Menschliche.

Mein Lieblingssatz fiel ganz zu Anfang:
- "Hast du alles bekommen, was du wolltest? Hustenbonbons, irgendwas gegen deine psychischen Störungen?"
- "Nix gekriegt hab ich. Diese lächerliche Apotheke hat nämlich nichts gegen Weltekel.“
Ich kenn auch nur solche Apotheken.

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holgerd

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cool, dieses Kammerspiel muss ich mir ansehen. Klingt ein wenig wie das Stück "drei Mann in einem Boot"...


Panda_p

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Bewertung9.0Herausragend

Idee und Umsetzung haben mir sehr gut gefallen

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