The King of Comedy
The King of Comedy (1983), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 6, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 04.03.1983
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von Martin Scorsese, mit Robert De Niro und Jerry Lewis
Rupert Pupkin (De Niro) hält sich selbst für ein Comedy-Genie. Um das endlich auch dem Rest der Welt klar zu machen, bedarf es jedoch einer sehr ungewöhnlichen Maßnahme: Gemeinsam mit seiner neurotischen Freundin (Bernhard) entführt er den Star-Entertainer Jerry Langford (Lewis) und zwingt ihn dazu, ihm einen Auftritt in seiner TV-Show zu verschaffen.
Rupert Pupkin (Robert De Niro) hat einen Traum: Er will als Entertainer Karriere machen. Er ist besessen von der Vorstellung einmal in der Show seines Idols, Jerry Langford (Jerry Lewis), aufzutreten. Pupkin wählt den direkten Weg, um an sein Ziel zu kommen. Dreist quetscht er sich aus einer Menschenmasse mit zu Jerry Langford ins Auto. Er preist sich mit dem Ausspruch an: „Ich bin Dynamit!“ Langford entgegnet dem zudringlichen Fan, dass wenn er bei ihm in der Show auftreten wolle, er den normalen Weg gehen solle. Pupkin solle sich sich erst einmal über kleinere Theater empfehlen und von unten anfangen. Doch Pupkin möchte den direkten Weg. Letzendlich gelingt es ihm, dass Langford ihm zusichert eine Probeaufnahme anzuhören. Abgespeist mit dieser Foskel, steigt Rupert Pupkin zufrieden an der nächsten Strassenecke aus.
Als Pupkins am nächsten Tag bei Langford im Büro erscheint, wird er allerdings abgewissen. Doch Rupert Pupkin gibt nicht auf, den TV-Star Langford als Sprungbrett für seine Karriere benutzen zu wollen. Nichts kann ihn von der eingeschlagenen Bahn abbringen. Er belagert Langfords Studio, ruft ihn an und spricht ihn erneut vor seinem Büro an. Doch der Talkmaster ignoriert ihn, woraufhin Pupkin gewaltsam in Langfords Firma eindringt. Er wird vor die Tür gesetzt. Zu guter Letzt lädt sich Pupkins in Begleitung seiner ahnungslosen Geleibten, Rita (Diahnne Abbott) selbst in Jerry´s Landhaus zu einer Arbeitsprobe ein. Der schockierte Langford läßt sich auch dieses Mal nicht erweichen und läßt die Beiden erneut rauswerfen.
Da alle seine Bemühungen nicht ans Ziel führen, greift er zu härteren Mitteln. Mit Unterstützung seiner Freundin Masha (Sandra Bernhard), die ebenfalls ein besessener Fan von Jerry ist, entführt er kurz vor einer weitern Show den Entertainer Jerry Langford. Er erpresst Langfords Firma mit der Forderung: Pupkins Auftritt in der Show oder das Leben des beliebten Entertainers.
Der Plan geht auf. Er tritt in der Show auf. Endlich ist er in seinem Element. Noch nicht einmal das FBI hinter der Bühne lenkt ihn ab. Gekonnt baut er die Polizisten mit in seine Show ein und verkauft es als einen inszenierten Gag. Während Pupkin auf der Bühne an der Erfüllung seines Traumes arbeitet, versucht auch Masha ihre Obsession auszuleben. Mit Abendkleid und Candle-light-Dinner möchte sie ihr Idol verführen und letzendlich vergewaltigt.
Nach der Show erpresst Pupkin die Polizei in eine Bar zu fahren, in der er mit seiner angebetete Rita seinen Auftritt gemeinsam im Fernseher anschaut. Glücklich und zufrieden lässt er sich danach verhaften.
Die sakastische Geschichte hat ein zynisches Nachspiel: Im Gefängnis schreibt Pupkins seine Autobiographie, dessen Veröffentlichung ein großer Erfolg wird. Sogar die Filmrechte zu dem Buch werden verkauft. Bei seiner vorzeitigen Entlassung wird Ruper Pupkin als „King of Comedy“ gefeiert.
Quellen
Hans Günther Pflaum, Kommentierte Filmographie, S.164-170; in: Martin Scorsese; P. Jansen, W. Schütte, 1986, Hanser Verlag
Cast & Crew
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Martin Scorsese
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Robert De Niro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rupert Pupkin
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Jerry Lewis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jerry Langford
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Diahnne Abbott
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rita Keane
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Sandra Bernhard
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Shelley Hack
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cathy Long
-
Martin Scorsese
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Regisseur
Regie
Schauspieler
-
Mary Elizabeth Mastrantonio
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Paul D. Zimmerman
- Genre
- Satire, Mediensatire, Kriminalfilm
- Handlung
- Entertainer, Erpressung, FBI, Fernsehshow, Freiheitsentzug, Publikum, Show Business, Studio, Verhaftung
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails The King of Comedy
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Kommentare (18) — Film: The King of Comedy
Kommentar schreibenJackoXL 2011/12/01 13:17:55
Kommentar löschenSo unbekannt wie unterschätzt. In der grandiosen Filmografie von Martin Scorsese taucht dieses Werk oft nur unter "ferner liefen" auf, steht zu sehr im Schatten seiner (zu Recht) gefeierten Meisterwerke. "The King Of Comedy" scheint auf den ersten Blick auch vollkommen untypischen für ihn und sein damaliges Zugpferd Robert De Niro. Dabei erinnert vieles an "Taxi Driver", nur unter anderen Vorraussetzungen. Travis Bickle und Rupert Pupkin könnten in der selben Psychiatrie wohnen, wobei ich für Bickle eher die geschlossene Abteilung vorschlage.
Das der Film seinerzeit so flopte, lässt sich wohl an falscher Erwartungshaltung erklären. Wenn "The King Of Comedy" draufsteht und Jerry Lewis drin ist weckt das schon mal andere Ansprüche. Mit einer Komödie hat es nicht viel zu tun. Humor ist mehr eine Randnotiz. Der Film ist eine klassische Satire, eine Charakterstudie, die mehr Tragik als Humor enthält, aber mit einer gewissen Leichtigkeit erzählt.
Diese Mischung aus Tragik und Humor findet in Robert De Niro seine Personifizierung. Ohne seine herrausragende Performance würde der Film wohl nicht seine Wirkung erzeugen. Er spielt es einfach auf den Punkt. Man kann über ihn lachen, ihn bemitleiden und sogar ein wenig fürchten. Ein jämmerliches Würstchen, das mit 34 immer noch bei seiner Mutter wohnt, von niemanden ernst genommen wird und vollkommen den Bezug zur Realität verloren hat. In seinen Tagträumen spinnt er sich seine Wunschwelt zusammen, in der er der titelgebende "King" ist. Daraus hätte man auch locker einen bösen Psychothriller machen können. Scorsese wählt einen weniger drastischen Weg, wobei die selben Inhaltsstoffe enthalten sind. Das mag ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig sein, aber auch mutig und einfach mal etwas komplett anderes.
Robert De Niro hat viele denkwürdige Rollen gespielt, diese wird zu oft vergessen. Er trägt den Film, kaum einzuschätzen, wie er ohne ihn wirken würde.
Kommen wir aber zur eigentlichen Überraschung, Jerry Lewis. Als Clown wurde er bekannt und berühmt, als ernsthafter Schauspieler war er nie gefragt. Als Vergleich fällt mir spontan (auch wenn das jetzt vielleicht komisch klingt) Heinz Schenk in "Kein Pardon" ein. Beide demontierten ihr über Jahrzehnte aufgebautes Image mit ihrer Rolle, wodurch sie für mich erst zeigten, wie vielseitig sie sein können. Ich war nie ein Fan von Lewis, hier zeigt er, dass er auch anders kann.
Darstellerisch ist "The King Of Comedy" somit außergewöhnlich, leider kann ich dennoch nicht über ein weiters Scorsese-Meisterwerk sprechen. Gerade in der ersten Hälfte hängen Tempo und Erzählweise etwas. Der Film verliert sich in Rupert's Tagträumen fast genauso wie seine Figur. Das schafft zwar ein eindringliches Bild seines Charakters, doch dessen bedarf es eigentlich auch gar nicht in dieser Ausführlichkeit. Hier wäre weniger mehr gewesen. In der zweiten Hälfte wird es geradliniger, schafft aber, abgesehen von den Darstellern, zu wenig erinnerungswürdige Momente.
Trotzdem sollte man Scorseses Werk eine faire Chance geben. Vielleicht kein Film, den man sich 10 Mal ansieht, wie z.B. "Goodfellas", der aber dennoch über genug Qualität verfügt, um viele aktuelle Produktionen links liegen zu lassen.
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jazzfan 2011/07/28 09:07:11
Kommentar löschenEs wurde zwar schon alles gesagt, NIEMAND aber hat diesem Film bisher 10 Punkte gegeben...das hole ich hiermit nach!
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geheimer333 2011/08/28 13:26:52
Antwort löschenNaja, niemand bei den Kommentaren... =)
michebavaria1986 2011/06/22 11:23:25
Kommentar löschen„The King of Comedy“ ist meiner Meinung nach einer der unterschätztesten Filme der letzten Jahrzehnte.
In der herausragenden Zusammenarbeit von Martin Scorsese und Robert DeNiro (darunter „Taxi Driver“, „Wie ein wilder Stier“, „GoodFellas“) geht der Film leider immer etwas unter. Bei seinem Erscheinen galt der Film damals sogar als Flop.
Dabei zeigt DeNiro auch hier eine absolute Meisterleistung. Sein Rupert Pupkin, der so gerne ein großer Comedy-Star wäre, ist eine wirklich tragische Figur. Einerseits macht man sich als Zuschauer über ihn lustig, da er für seinen Traum einfach tragisch unlustig ist. Andererseits empfindet man für ihn doch so etwas wie Mitleid. Jerry Lewis ist für seine Rolle perfekt besetzt. Entgegen seiner Angewohnheit verzichtet er auf jegliches Grimassieren usw., und ist deshalb als privat gar nicht so netter und komischer Showmaster um so glaubwürdiger. Sandra Bernhard ist in ihrer Rolle nur schwer erträglich, passt somit aber perfekt (wer den Film kennt, weiß was ich meine).
Eine reine Komödie ist „The King of Comedy“ sicherlich nicht. Trotzdem gibt es genug Szenen, in denen man heftig lachen muss. Zum Beispiel als DeNiro alias Pupkin durch das Bürogebäude gejagt wird. Auch die unbeholfene Entführung ist öfters zum Schreien komisch.
Das Ende des Films ist eigentlich eine bittere Pointe und erinnert etwas an den Ruhm von Travis Bickle aus „Taxi Driver“.
Die absolute Klasse der ganz großen Scorsese-Meisterwerke erreicht „The King of Comedy“ zwar nicht. Wer den dann doch nicht so bekannten Film jedoch noch nicht kennt, hat meine absolute Empfehlung.
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doctorgonzo 2011/06/22 13:06:49
Antwort löschenSchöne Kritik, aber "unterschätztesten" klingt nicht so richtig elegant.
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michebavaria1986 2011/06/22 14:38:10
Antwort löschenIst grammatikalisch aber richtig. Aber hast recht, "unterschätzten" würde wohl besser klingen....
doctorgonzo 2011/06/22 14:44:18
Antwort löschenHab ja auch nicht behauptet, dass es falsch ist. Aber es liest sich so fürchterlich wie es klingt, zumal diese Formulierung hier infltionär gebraucht wird. "Einer der am meisen unterschätzten Filme" würde besser klingen.
stuforcedyou 2011/05/12 12:53:32
Kommentar löschenIn der gemeinsamen Filmographie von Martin Scorsese und Robert DeNiro nimmt „The King of Comedy“ leider nur eine Randnotiz an. Schade, denn bereits hier konnte DeNiro abseits seiner sonstigen, früheren Rollentypen überzeugen, vielleicht auch deshalb, weil er als Rupert Pupkin dem „Taxi Driver“ Travis Bickle gar nicht mal so unähnlich ist. Im Grunde sind es irgendwie Seelenverwandte, die sich in gewissen Punkten überschneiden.
„The King of Comedy“ ist ein seltsamer Film. Zum einen ist er durchaus berührend, dann wiederum auch ziemlich amüsant nur um wenig später gelungene dramatische Töne anzuschlagen. Das Schöne daran: es wirkt alles wie aus einem Guss und bricht mit Wonne Klischee auf. Rupert Pupkin z.B. erfüllt im Grunde alle Anforderungen an den immer gern gesehenen, stereotypen Psychopathen (sein Auftreten, seine Wahnvorstellungen, seine penetrante Mutter), dennoch bleibt dieser Rupert stets liebenswürdig und höchst amüsant.
Ebenfalls amüsant ist Komikgott Jerry Lewis. Lewis, der sich zum größten Teil selbst spielt, zuzusehen macht einfach Spaß, weil er perfekt in die Rolle passt. Die Aufeinandertreffen zwischen ihm und DeNiro gehören zu den allerbesten Szenen des Films. Es sind Szenen die man sich immer wieder ansehen kann, vor allem weil Lewis hier nicht der Clown ist, sondern viel mehr ein erfolgreicher Realist, der sich gegen die Avancen eines unverbesserlichen Träumers erwehren muss. Großartig.
Nicht ganz so großartig ist Sandra Bernard als Masha. Ihr Spiel ist zu wild, zu überspitzt. Ja, Robert DeNiro spielt auch ziemlich überzogen, aber es passt zur Figur des Rupert. Dagegen wirkt seine Komplizin Masha ein gutes Stück schlechter.
„King of Comedy“ ist ein beachtlicher Film. Vielleicht kein Meisterwerk, aber ein durch und durch intelligente Parabel über die immer wieder gern zitierten 15 Minuten Ruhm. Ein Film, der mehr als nur ein paar Minuten Ruhm verdient hat, andererseits hat Rupert irgendwie schon recht wenn er folgendes sagt: „Lieber ein König für eine Nacht, als ein Bettler fürs Leben
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Sheeeeep 2011/05/12 13:22:36
Antwort löschengemerkt.
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Haschbeutel 2011/05/12 13:30:32
Antwort löschendito!
doctorgonzo 2011/05/12 13:40:32
Antwort löschenVollkommen zu unrecht so unbekannt. Hier zeigt Lewis, dass er viel mehr kann als bloß den Clown!
NahMean 2011/03/11 14:06:35
Kommentar löschenso wenig Bewertungen für so einen guten Film, unverständlich!
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Shorty06 2011/03/08 19:27:15
Kommentar löschenThe King of Comedy von Martin Scorsese
Rupert Pupkin will es. Er will der nächste große Star der Showbranche werden. Der neue King of Comedy. Doch er will sich nicht von unten nach oben hocharbeiten, immerhin ist er schon 34 und lebt noch im Keller seiner Mutter. Es muss also eine schnelle Lösung her. Warum sich also nicht an den derzeitigen König wenden?
Allmachtsphantasien, Größenwahn und ein beinahe kranker Wille treiben Rupert Pupkin an. Er wird von allen belächelt, von niemandem ernst genommen, mit Standardphrasen abgespeist. Doch das hält ihn nicht auf.
Robert DeNiro gelingt es mal wieder fantastisch sich in den verschrobenen Charakter dieses Einzelgängers einzufinden. Sein Rupert Pupkin/Pumpkin/Pipkin (und wie er sonst noch von den anderen genannt wird) reiht sich perfekt in die Reihe der, von der Gesellschaft verstoßenen, anderen Rollen seiner Karriere ein.
Scorsese hat mit King of Comedy einen guten Film geschaffen, dessen großartigem Ende eine gewisse Doppeldeutigkeit beiwohnt.
Einerseits ein kritischer Blick auf die mediale Beeinflussung unseres Lebens und dem Verlangen nach Popularität, andererseits ein ironisch angehauchter Lobgesang auf den amerikanischen Traum. Man kann es schaffen, vom Tellerwäscher zum King of Comedy. Man muss es nur genug wollen.
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Ripley1 2011/03/08 19:37:46
Antwort löschenExzellent ist auch Jerry Lewis als humorloser Komiker.
Shorty06 2011/03/08 23:17:07
Antwort löschenjo da haste Recht. Hat irgendwie gepasst xD
phoenix409 2011/02/14 13:50:12
Kommentar löschen"Why not me? Why not? A guy can get anything he wants as long as he pays the price. What's wrong with that? Stranger things have happened."
Die Gier nach Popularität, der steinige Weg, der zu ihr führt und die Schattenseiten, wenn man sie erreicht hat. Jerry Lewis als hinterfotziger Star des Entertainment und der mit allen Mitteln hantierende Klammeraffe Robert De Niro, der einfach nur neben ihm stehen will. Ein bissiges Porträt über Schein und Sein, von Scorsese gekonnt umgesetzt, in seiner streitsüchtigen Dialoglast aber manchmal zu anstrengend. Zum Finale wird's aber nochmal richtig gut, das Konzept geht auf:
"Better to be king for a night than schmuck for a lifetime."
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Sigmund 2010/08/18 17:04:12
Kommentar löschenSehr eigenständiger, großmeisterlich inszenierter Film, der einen mit der Frage zurücklässt wie Scorseses Talent, überaus lebendige Figuren in feinen, vieldimensionalen Facetten zu erschaffen, sich in den letzten zehn, zwölf Jahren so sehr verflüchtigen konnte wie es die massenkonfektionierten Papierfiguren aus Gangs of New York, Aviator, The Departed oder Shutter Island dokumentieren.
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Joe Gillis 2010/03/14 23:07:04
Kommentar löschenDie Welt der Medien als alltägliche, elektronische Hölle: keine Vergangenheit, keine Zukunft, nur unverfälschte, geschmacklose, peinliche Gegenwart. Martin Scorsese hat in »The King of Comedy« klarsichtig wie kein anderer diese (unsere) Welt beschrieben. Die verzweifelte Komik und der ganz normale Wahnsinn seines Meisterwerks sind bis heute – auch und vor allem dank der unvergleichlichen darstellerischen Leistungen von Sandra Bernhard, Jerry Lewis und Rupert Pupkin – unerreicht.
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Goggi 2010/01/25 19:09:38
Kommentar löschenIch weiß nicht so genau was der Film mir sagen will. Hatte für keine der beiden Hauptpersonen besonderes Mitgefühl und die Simpsons-Folge, die ich vorher gesehn hab hatte mehr Medienkritik zu bieten als dieser mittelmäßige Scorsese hier. Mit ner verrückten Stalkerin, die ich weit über das Maß, das die Rolle erfordert hinaus unerträglich fand, kann ich mich auch nicht identifizieren.
Die Punkte gibts fast ausschließlich für die unfassbar gute Performance von Robert De Niro und das sehr gute Ende.
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doctorgonzo 2009/12/21 16:54:42
Kommentar löschenImmer wieder neu erstaunlich, wie überzeugend Slapstick-Legende Jerry Lewis als Arschloch wirken kann. Dazu ein Robert de Niro, der den Anti-Held genauso mitreißend verkörpert, wie seinerzeit in "Taxi Driver". Auch dieser Streifen ist wieder ein großartiger Scorsese Film, dessen misanthropische Botschaft vielleicht nicht so gut in die 80er passte und deshalb weitgehend floppte. Möglicherweise deshalb nicht annähernd so bekannt wie "Casino" oder "Departed".
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willy50 2009/11/06 13:19:08
Kommentar löschenEin Film mit Jerry Lewis als Arschloch, kann gar nicht schlecht sein.
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Kubrick_obscura 2009/10/18 16:21:50
Kommentar löschenEine Satire, eine Komödie und doch so traurig. De Niro beweist hier, dass er nicht nur den grimmigen Macho spielen kann. Rupert Pukin möchte man am liebsten anbrüllen und durchschütteln (macht Lewis ja auch mal...). Doch obwohl Rupert sich oberflächlich sehr von Travis und Jack La Motta unterscheidet, sind sie doch alle zutiefst vereinsamte Menschen, die einen Ausweg suchen.
Einer der wichtigsten Scorsese-Filme!
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GunSpeed 2009/10/17 15:27:14
Kommentar löschenSehr unterhaltsamer Film mit den 2 Größen "De Niro und Lewis"... die beide sowie man sie normal kennt... sprichwörtlich die Rollen getauscht haben! (De Niro spielt nen Komiker... Lewis eigentlich auch... aber er mimt den gestressten, grimmigen Part.)
Scorsese hat en Händchen für "besondere" Filme, die immer einen Blick wert sind!... sehr skurille Dramödie mit hohem Unterhaltungspotenzial!
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Jules fits 2009/09/02 00:02:28
Kommentar löschenVerbrechen zahlt sich aus.
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Benni-THE-KING 2008/03/09 18:04:36
Kommentar löschenUngewöhnlich, skurill und komisch; aber auch irgenwie traurig
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Zuri 2008/01/19 01:46:50
Kommentar löschenJerry Lewis in einer ernsten Rolle und Robert De Niro ist Verrückte. Ganz großes Kino!
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ElGuapo 2007/08/02 22:03:39
Kommentar löschenUngewöhnlicher Scorsese-Film, wie gewohnt mit einem großartigen DeNiro und überraschend mit einem tollen Jerry Lewis.
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