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JCVD

JCVD (2008), BE/FR/LU Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Komödie, Kriminalfilm


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7.5
Kritiker
17 Bewertungen
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6.8
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1455 Bewertungen
103 Kommentare
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von Mabrouk El Mechri, mit Jean-Claude Van Damme und François Damiens

Action-Hero Jean-Claude Van Damme ist chronisch Pleite, seine Ex-Frau will das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter vor Gericht erstreiten und seinem zwielichtigen Anwalt schuldet er noch einen größeren Geldbetrag. Zu allem Überfluss wird JCVD auch noch in einen Banküberfall verwickelt, in dessen Verlauf er von den Gangstern dazu genötigt wird, die Verhandlungen mit der Polizei zu führen. Schließlich hat er dank seiner Actionfilm-Vergangenheit genug Erfahrung mit derlei Sachen.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: JCVD

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.5Ganz gut

Nicht nur die über den gesamten Film hinweg ebenso grässlich wackelnde ADHS-Kamera wie jene verwaschenen Filter, die aus einem authentischen Drama bedauerlicherweise ein künstliches Drogerieprodukt machen, dessen intendierter semidokumentarischer Charakter lediglich teilweise eingelöst werden kann, veranschaulichen, dass es sich hier um einen Actionfilm seiner Zeit par excellence handelt. Auch die martialische Anfangssequenz ist so typisch – Van Damme kloppt sich durch unzählige Horden böser Buben, merklich in die Jahre gekommen, merklich abgestanden denn frisch, mit merklich weniger Testosteron im Blut, das er angesichts ungezählter DVD-Direktabfallwerke vermutlich ein Stück weit verloren hat, während er in den Produktionen an sich oft kommerzielle Luft schnupperte, um Schulden zurückzuzahlen. Doch jetzt ist Schluss!

Erst später entlarvt "JCVD" seine entlarvende Selbstironie: Plötzlich wird klar, dass es der Film im Film ist, der Van Damme (laut Drehbuch) kämpfen lässt (hübsch in einer einzigen Einstellung eingefangen), was Van Damme mit Hinweis auf sein fortgeschrittenes Alter entsprechend kommentiert. Er spielt sich selbst, in einem Film mit ihm über ihn. Also doch kein Actionfilm par excellance, sondern freiwillige Selbstzerstörung bis zur unfreiwilligen Läuterung, wehmütig, ungewohnt offenherzig. Für die Fans, für seine Frauen, für seine Kinder, das musste sein. "JCVD" (Regie: Mabrouk El Mechri) changiert später dann immer wieder ungemein ausbalanciert von der Tragik zur Komik und andersherum, nicht szenenübergreifend, vielmehr in ein und derselben Szene.

Unter anderem in der Gerichtsverhandlung, in deren Folge Van Damme den Sorgerechtsstreit um seine Tochter verliert (Tragik), weil ihm der Anwalt der Mutter Van Dammes ehemalige Filme samt ausführlichem Vortrag über die cineastischen Tötungsarten auf den Tisch knallt, womit bewiesen werden soll, welche pädagogische Zumutung es für das Kind bedeute (Komik). El Mechri bettet Van Dammes ernst gemeinte Selbstreflexion in einen handelsüblichen Konservensubplot, in einen schlichten Banküberfall, bei dem sich mehrmals unterschiedliche Blickwinkel differierend verdrehen. Aus Van Damme, dem selbstbewussten Erpresser aus der Polizeiperspektive, wird beispielsweise Van Damme, das hilflose Opfer aus seiner Perspektive, der im Finale sein Finale feiert, aber schnell vom Finale der Realität eingeholt wird.

Stattdessen nimmt die Demontage weiter Fahrt auf, erreicht vor allem dann ihren Höhepunkt, sobald Van Damme einen mehrminütigen Selbstfindungsmonolog über das Leben und das Leiden als abgewracktes Idol hält, das sich kaum noch auf den Beinen hält. Van Damme kann schauspielern, verdammt gut sogar. Und er entschuldigt sich, verdammt emotional sogar. Dass der Schriftzug Hollywood auf einer Wurfscheibe aufgespießt wird, John Woos Verlassen seiner Tauben Richtung Amerika Mist war, Steven Seagal seinen (Pferde-)Schwanz abgeschnitten hat, um die vorgesehene Van-Damme-Rolle zu ergattern, Verhandlungen über Rollenangebote generell knallhart sind und ein einziger Schlag gegen Van Dammes Gesicht außerhalb des kameragefilmten Reviers eine blutige Lippe verursacht, formuliert so manche Wahrheit im schonungslosen Filmbusiness, die richtig, richtig weh tut.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Punsha

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Guck endlich mal in dein Gästebuch. :D


Timo K.

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Hab's gesehen und wieder vergessen, darauf zu antworten.^^


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.5Ganz gut

Hinter dem kryptischen Titel steckt eine Tragikkomödie die damit punkten kann, dass Jean-Claude Van Damme sich hier selbst spielt und keinerlei Mätzchen damit macht, wo er früher stand und wo er jetzt angekommen ist. In dramatischer wie künstlerischer Vollendung kommt diese Wahrheit zum Vorschein wenn sich Van Damme gegen Ende vom Rest seiner Umwelt "abhebt" und einen improvisierten Monolog von sich lässt, ergreifender und wahrhaftiger als so manche vom Drehbuch vorgegebene Selbstreflexion. Da ist es wirklich ärgerlich, dass der Rest des Films nicht ganz so überzeugen kann. Man sollte dem Film aber eine Chance geben, denn danach sieht man Jean-Claude Van Damme mit anderen Augen. Bleibt die Frage ob demnächst auch Steven Seagal, Chuck Norris und Dolph Lundgren einen Seelenstriptease von sich sehen lassen.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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7.5Sehenswert

Der Held in Mabrouk El-Mechris Film "JCVD" sieht aus wie Jean-Claude Van Damme, wird gespielt von Jean-Claude Van Damme, hat die Biografie von Jean-Claude Van Damme, und er heißt auch Jean-Claude Van Damme. Dennoch ist Jean-Claude Van Damme so wenig Jean-Claude Van Damme wie "JCVD" ein Dokumentarfilm über ihn ist. Weit, sehr weit gefehlt.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.5Sehenswert

Mutig und selbstironisch spielt Van Damme sich hier selbst als gescheiterten Star und Menschen, der in einen Banküberfall verwickelt wird. Völlig anders, als man es erwarten würde und mit Sicherheit der beste Van Damme Film seit vielen, vielen Jahren. Auch, wenn er noch immer kein begnadeter Schauspieler ist. Das schadet dem originellen Drehbuch allerdings nur wenig.

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Schoenpflug

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8.0Ausgezeichnet

Natürlich ist das der beste Film von Jean-Claude Van Damme, die Latte hängt ja bekanntlich sehr tief. Trotzdem spielt Van Damme auch diesen selbstzerstörerischen Ego-Trip so hölzern wie den Gehetzten Actionhero in Timecop.

Höchst unterhaltsam ist der Film dennoch. Er hat den Charme eines Qualitäts-Erotik-Film. Unendlich baut sich die Spannung für die zwei saftigen Szenen auf. Wann und wie wird der echte Jean-Claude mit seinen High-Kicks das Problem lösen? Grossartig, wenn er es denn dann tut - natürlich mit einem anderen Ergebnis als erwünscht. Denn in der richtigen Welt kann nur der Zuschlagen, der auch das Echo vertragen kann. Van Damme kann es in seinem Film nicht mehr, denn er ist psychisch und moralisch am Ende.

Erschreckend wie lang und solide die Schadenfreude darüber trägt. Jeder, der diesen Film liebt, sollte sich etwas schämen. Denn er ist auf dem Leid eines Actionstars aufgebaut, der es zugegebenermassen verdient hat, auch mal ein paar auf die Fresse zu bekommen. Andererseits: Es ist schwer, sich nicht ein wenig in diesen Low-Bugdet.Streifen zu verlieben.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.5Sehenswert

Einer der sympathischsten Meter Zelluloid die mir dieses Jahr untergekommen sind. Weiß Gott nicht frei von Mängeln, aber diese Demontage eines B-Action-Idols ist einfach zum niederknien. Wann musste man das letzte Mal richtig mies schauspielern um zu beweisen das man etwas vom Schauspiel versteht? Clever, flott und liebenswert.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

In JCVD, zeigt "The Muscles from Brussels" etwas fesselnderes als in seinen Killerfilmen: sein Herz. JCVD (was natürlich für Jean-Claude Van Damme steht) ist viel besser und durchdachter als jeder andere Film, den er zuvor machte.

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TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Er ist eine Legende. Ein Mythos. Nach dem Tod von Marlon Brando der letzte große Schauspieler der Filmbranche. Er ist The Muscels of Brussels. Der Fred Astaire des Karate. Sein Name: Jean-Claude Van Damme. Belgiens größter Filmexport ist natürlich nicht mit Brando zu vergleichen, besitzt nicht mal schauspielerische Fähigkeiten. Oder doch? Ja, das ist die große Frage, die der Belgier mit "JCVD" spielend beantwortet. Doch dazu später mehr. Van Damme, der seinen Durchbruch mit 28 Jahren Ende der Achtziger mit "Bloodsport" erlebte, gehörte einer Generation Schauspieler an, die ihr Genre beherrschen sollten.

Neben Namen wie Steven Seagal, Chuck Norris, Bruce Willis, Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger zählt Van Damme zu den Größen den Actionkinos Anfang der neunziger Jahre. In der Mitte des Jahrzehnt sollte er seine Hochzeit haben, für Filme wie "Sudden Death" und "Street Fighter" erhielt er Gagen bis zu sechs Millionen Dollar. Dann kam "The Quest" im Jahr 1996 und Van Damme brach ein. Immer weniger spielten seine Filme ein, sei es "Maximum Risk", "Double Team" oder "Knock Off". Gemeinsam mit seinen Kollegen Norris und Seagal musste er mit ansehen, wie seine anderen Actionkameraden in neue Sphären vorstießen.Van Damme hatte im Grunde einen Fehler gemacht, ohne wirklich bewusst einen Fehler zu machen. Denn eigentlich unterscheidet nichts einen Film wie "Legionnaire" (1998) von einem "Lionheart" (1990) - außer ihre Entstehungszeit. Während Sly und Arnold sich für andere Projekte hergaben, die sich mehr dem Actionkino der Neunziger anpassten, drehte Van Damme weiterhin Filme im Stil der achtziger Jahre. Und versackte inzwischen im Direct-to-DVD-Sumpf. Mit "JCVD" kehrt der Belgier nun zum ersten Mal seit sehr vielen Jahren auf die Kinoleinwand zurück.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Als Charakterdarsteller ist Jean-Claude Van Damme bisher nicht besonders aufgefallen, und seine besseren Filme (ja doch, "Hard Target") hat er wahrscheinlich auch besseren Regisseuren (ja doch, John Woo) zu verdanken. Die BelgierInnen, seine Landsleute, mögen das anders sehen - das jedenfalls ist wiederholt Thema in dieser seltsamen Thrillerkomödie, die weder richtig spannend noch richtig lustig ist, aber dennoch nie langweilig oder ernst wird. Van Damme spielt sich hier selbst, wie er in einer belgischen Kleinstadt auf einmal mitten in einem Banküberfall steckt - das scheint ein Thema des FFF dieses Jahr zu sein, Helden des Genrekinos mit ihren Fans zu konfrontieren. Bei "My Name is Bruce" wird das wohl großer Trash, hier ist das eher ernsthaft gemacht, mit einem großen Theatermonolog für den alternden Star.

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Kommentare (94) — Film: JCVD


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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Jean-Claude Van Damme ist eine Action Legende!

"- Du bist van Damme, du hast John Woo nach Amerika gebracht!
- Und wo bin ich jetzt?"

Gute Frage, wo ist er jetzt, der Karate Kämpfer, König des Spagat, Colonel William F. Guile, Frank Dux?
Ist er ein Star auf der großen Leinwand?
Headliner in den Class-A Action und Martial-Arts Produktionen?

Ganz sicher nicht.
Er hat einen Großteil seiner Karriere in den Tiefen des Direct-to-Video Mittelmaß verbracht. Den falschen vertraut, die falschen Entscheidungen getroffen, nie den Sprung nach oben geschafft.

Und so tut Jean-Claude 2008 etwas mutiges: Er spielt in JCVD sich selbst und stellt sich der bitteren Wahrheit über sich selbst als Person, über den Status seiner Karriere, über den Gehalt der Filme die er gedreht hat. Dabei macht der Film (also er) keinen Hehl aus seinen Eheproblemen (JCVD war 5 mal verheiratet), seinem Umgang mit Geld, seinem psychischen Zustand und seiner (hoffentlich hinter ihm liegenden) Kokainsucht.
Die Hose Bis zuden Knöcheln runterlassen, die Seele blank ziehen.
Boom.
Das sitzt.

Und da das Leben bekanntlich die besten Geschichten schreibt und JCVD große Teile von van Dammes Leben aufgreift, wächst dieser in seiner Selbst-Verkörperung schauspielerisch völlig über sich hinaus. Ein menschlicher, zerbrechlicher Action-Star, den man hier mit nie gekannter Emotionalität erleben darf. Das kommt überraschend, wie aus dem nichts, überzeugt, reißt mit,  beeindruckt.
Wahnsinn.

Dass die rahmengebende Bankraub-Geschichte ihre Längen und kleinen Hänger hat, fällt durch diesen Fokus kaum ins Gewicht. Was hier zählt ist JCVD, der sich von einer nie gekannten Seite zeigt. Einer Seite die erahnen lässt, dass hinter der Fassade aus Roundhouse Kicks und Coolness ein trotz aller Kampfkunst verletzlicher Mensch steckt, der trotz des Erfolgs einiges eingesteckt hat und nun ein Resümee zieht.

"Was habe ich für diese Welt getan? Nichts! Nichts habe ich für diese Welt getan!"

Doch Jean-Claude.
Ein paar tolle Filme hast du uns geschenkt!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/04/15/jcvd-2008]

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jacker

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Ich halt die Glubscher offen!


MaceWindu1998

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Klasse Kommentar!
Ganauso emotional wie der Film! ;)


MaceWindu1998

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich ist der Film etwas besonderes!
Und ich finde, das Jean-Claude hier genau der richtige war, über den diese Geschichte geschrieben wurde. Kein Al Pacino oder Robert De Niro hätte das jemals so hinbekommen (aber Dolph Lundgren hätte auch ein bisschen in die Rolle gepasst(natürlich hätte man dann einen Film über ihn gemacht)).

Van Damme liefert hier definitiv seine beste Performance aller Zeiten ab! Man merkt, das er mit seinem Leben nicht zufrieden ist (das repräsentiert er auch in fast allen seinen Action-Filmen) und man bekommt einen sehr interessanten Einblick in sein leben;

Der Film ist in eine simple Story eingepackt; ein Banküberfall, JC mitten drin.
Man sieht, wie er anfangs von seinen Fans angesprochen wird, und wie ihn sogar die Gangster verehren. Sie behandeln ihn besser als die anderen Geiseln.
Während er in der Bank gefangen ist, bekommt man nach und nach Ausschnitte aus seinem Leben zu sehen;

Er hat Probleme mit seiner Frau.
Seine Tochter wird wegen ihrem Vater geärgert.
Steven Seagal klaut ihm die Rollen.
...

Vorallem die Szene, als Van Damme zum Zuschauer direkt spricht; "Was habe ich jemals für die Welt getan?" ... einfach nur WOW!
Das Ende finde ich sehr überzeugend, als er sich vorstellt, wie es wäre, seinen Gegner mit einem Kick niederzustrecken. Doch in Realität sieht leider alles anders aus ...

Fazit: Einer der wichtigsten Filme für die Filmwelt, die je gedreht wurden! Super interessantes Selbstportrait eines B-Schauspielers, der zu den bekanntesten der Welt zählt!

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PommesPapst

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der besten Filme von Van Damme. Teilweise vielleicht ein bisschen selbstironisch, aber zu großen Teilen wahrscheinlich einfach ehrlich.

Der Monolog relativ am Schluss ist spitze.

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Kreaexo

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vorgemerkt

Funfact: Der deutsche Alternativtitel ist "JCVD - Jetzt erst recht".
Ich glaube, das lass ich jetzt einfach mal so hier stehen.

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Ach du Sch***! Wer denkt sich so einen Mist nur immer aus !?


MaceWindu1998

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Ja, wieso müssen sich die Deutschen immer so unnötige zusatztitel ausdenken?

Zimmer 205 - Traust du dich rein?
Rocky - Die Chance seines Lebens
Judge Dredd - In der Zukunft ist ein Mann das Gesetz
J. Edgar - Der mächtigste Mann der Welt
...


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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aus heutiger Sicht würde ich fast sagen, dass "JCVD" der beste Film ist, den van Damme je gedreht hat .
Hätte ich diesen Film als Jugendlicher gesehen, wäre für mich wahrscheinlich eine Welt zusammengebrochen: Jean Claude van Damme als sensibler, besiegbarer Mensch, der dazu auch noch Angst hat und nicht einfach alles kurz und klein haut...wtf !?

Van Damme zerstört hier gewissermaßen sein eigenes Denkmal als Actionheld, das er sich im Laufe der Jahre geschaffen hat. Dazu gehört Mut und muss honoriert werden, obwohl ich mir in einigen Szenen nicht sicher bin, wieviel Schauspiel wirklich dahinter steckt.
Auf mich wirkt sein Ausdruck wirklich real und ich vermute, dass wenig Kunst dahinter steckt, sondern dass er sich einfach "gehen ließ".
Wer seine Karriere verfolgt hat, wird wissen, dass es psychisch nicht sonderlich gut um ihn steht.
Trotzdem schade, dass er nach diesem Film und nach "Expendables 2" , in dem ich ihn wirklich gut fand, wieder ins Videothekenregal gerutscht ist.

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Ja, guck's dir mal an. In dem Film kriegt man einen "anderen" van Damme zu sehen.


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http://www.youtube.com/watch?v=MmY1iXVvci0 nur um eine Ahnung zu kriegen. :-)


Splashy

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Bewertung3.0Schwach

Erstsichtung am: 17.01.2014
Vorhersage 6 -- Bewertung 3 (da lag moviepilot ja ma richtig daneben!)

Ich bin eigentlich ein riesen Van Damme Fan, aber das war ja mal gar nix!
Keine Action, keine Spannung, keine vernünftige Story...
Bis auf ein bisschen Philosophisches rumgeschwafel zeigt Jean Claude hier nicht wirklich was.

... und in der Anfangszene hatte ich doch tatsächlich die leise Hoffnung das der richtig gut wird. Bis sich dann herausstellte, das die erste Szene nur das Set einer Filmproduktion war.

Auch diese miese Kameraführung und die ausgelutschten Farben, die stellenweise schon fast an einen schwarz-weiss-Film, erinnern wirken komplett fehl am Platz.

FAZIT: Sehr schade!

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vnfr33

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ohne Zweifel van Dammes bester und facettenreichster Streifen.

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TheRambostar007

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Irgendwie schaffen sie es doch alle noch....Sly Stallone mit Rocky Balboa, Bruce Campbell mit My Name is Bruce oder Mickey Rourke mit The Wrestler, irgendwie gelingt es vielen der alten Haudegen am Ende ihrer Karriere nocheinmal sich einen würdigen und sentimentalen Abschluss zu bereiten. Nachdem Van Damme wie viele andere 80 Jahre Ikonen(Dolph Lundgren, Steven Seagal usw.) in den B-Movie Keller abgerutscht war gelingt ihm hier ein richtiger Final Stand. Obwohl der Film seine Längen hat ist er sehr ehrlich, melancholisch und intensiv. Vor allem JCVD glänzt mit seiner überzeugenden Leistung und einiger Selbstironie. Außerdem kommt der Film völlig ohne viel Geballer und Gekloppe aus und bietet ein tolles Kammerspiel. Man könnte fast denken, es währe ein Arthouse Film, so sehr glänzt er mit seinen doch so dreckigen und trashigen Bildern und Kameraperspektiven.

Fazit: Rührende und melancholische Tragödie um den abgehalfterten Jean-Claude van Damme.

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Dahmer

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Bewertung10.0Herausragend

Hab mal mein JCVD Kommi upgedatet:

Was für ein ehrlicher Filmbeitrag von JCVD...Ich kann es immer noch kaum glauben wieviel belgisches Herzblut hier vorhanden ist...

Außergewöhnlich fand ich, das JCVD hier schauspielerisch einen extrem guten Job abliefert (und sich nicht allein auf sein Charisma stützt) und damit allen Kritikern zeigt,das er neben seinen Martial-Arts Künsten auch Tiefsinnig sein kann+seine Vergangenheit total ehrlich reflektiert....

Ich kann nur meinen Hut davor ziehen, denn viele gealterte Action-Stars trauen sich das sicherlich nicht... Selbst seine idiotischen Aussagen aus alten Tagen werden hier in den Film injeziert, und Jean-Claude kommentiert mit seinen eigenen Worten diese überhebliche Sinnlosigkeit als er Kokain geschnupft hat und einen Höhenkoller bekam ....Respekt! Ein Mann definiert sich eben nicht nur über seine Physischen Leistungen+Taten, sondern auch über Emotionale Phasen in seinem Leben, über Niederlagen und Negativismus! Ein Novum in der Hollywoodschen Filmlandschaft....

FAZIT: Optisch gelungener Film der aufzeigt das ActionHelden auch nur Menschen sind und mit dem selben Wasser kochen wie wir Normal-Bürger...Man urteilt gerne voreilig über Menschen die in der Öffentlichkeit stehen, vergisst aber dabei häufig das sie dieselben Probleme, Ängste und Träume haben wie wir alle ! Ehrlich, Ironisch, Ernst und gesegnet mit einem dicken Filmende...Danke Jean-Claude Van-Damme!

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Mr. K R I T I K

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"Ja der große Van Damme, er ist ein Star, doch was habe ich getan für unsere Gesellschaft? NICHTS!!!! GARNICHTS HABE ICH GETAN!!!!!!!", dieser Satz ging mir nie mehr aus dem Kopf.
Kompliment, super Kommi Dahmer, obwohl ich den Streifen nie als "herausragend" benoten würde, hat er mir dennoch gut gefallen.


Dahmer

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ja da bekam ich gänshaut irgendwie :)) wie ehrlich


Denizx29

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr sehenswerter Film mit einer guten Story und einem sehr authentischen und sympathischen Van Damme....

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mario.scheller.5

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Bewertung9.0Herausragend

Ja ich find den Film richtig klasse. JCVD hat mich überrascht, als Film aber erst recht von van Damme selber. Er kann es, er kann wirklich schauspielern und wie ich finde mit einer großen Tiefe und Überzeugung. Das er sich selbst hier nicht allzu ernst nimmt, begeistert noch mehr. Die Ironie und der Sarkasmus gegenüber der schönen und heilen Welt Hollywoods und ihren Starmachern, ist auf den Punkt getroffen. Das der Film recht einfach gedreht wurde und eher leise daher kommt, passt zu dem ganzen Setting und der Story. JCVD zeigt einen van Damme von einer ganz anderen Seite, nicht den Action-hau-drauf-Opa, sondern den Charakterdarsteller van Damme, denn das ist er definitiv und er zeigt was in ihm steckt!

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DrBenway

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin kein großer "Van Damme" Fan. Allerdings ist diese Satire auf sein bisheriges filmisches Schaffen und die Privatperson "Van Damme" in diesem Film sehr unterhaltsam gelungen. Der Film bleibt bis zum Ende, durch die verwendeten Rückblenden und durch das Zeigen einiger Szenen aus verschiedener Sicht, spannend und interessant. Keine schwachen Momente, allerdings wahrscheinlich nichts für Ultra-Hardcore-Van-Damme- Fans(oder vielleicht doch gerade für die).

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Oliver0403

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Bewertung4.0Uninteressant

Sorry, aber das war mal garnichts von van Damme. Langeweile pur. So gut wie keine Kampfszene und auch sonst hatte der Film für meinen Geschmack nichts zu bieten.

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Dennis.R18

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Bewertung7.5Sehenswert

Gute Selbstdarstellung eines 80er Jahre actionstars mit Höhe und tiefen.war nur etwas kompliziert aufgebaut mit den van damme zwischensequenzen

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loveissuicide

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

*enthält Spoiler*

Sehr cool! Durch van Dammes Monolog kommt sogar ein wenig Tiefgang in die Sache, die schräg beginnt und zum Teil sogar recht dramatisch wird. Optisch ist der Film traumhaft, auch die Musik passt. Das Ende ist stilistisch 1A. Nur eines ist mir nicht wirklich klar: wieso JCVD am Ende einsitzen muss. Er war ja selbst nur eine Geisel, haben das die anderen der Polizei nicht erzählt????

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Gerryloop

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Ja, diese Frage habe ich mir auch gestellt?!!!


Mac_C_Tiro

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Bewertung4.5Uninteressant

Eine der besseren Leistungen von Van Damme, leider trotzdem nicht mehr als ein lau selbstironischer Klamauk auf B- Movie Niveau.

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Five_of_ten

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Bewertung7.5Sehenswert

Also man muss den Film auf Französisch anschauen sonst bekommt man durch die schlechte deutsche Synchro nix mit.

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Maracaibo

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Bewertung9.0Herausragend

Guter Film mit einem Jean-Claude Van Damme, wie man ihn garantiert vorher noch nie gesehen hat: Als großartigen Schauspieler!
Der Film hat mich köstlich unterhalten und Van Damme hat zum ersten mal in seiner Karriere bewiesen, dass er nicht nur den "Spagat zwischen zwei Stühlen" drauf hat, sondern auch durchaus fähig ist eine Charakterrolle zu tragen.
Natürlich spielt er nur sich selbst, doch dies tut er beeindruckend und äußerst sympatisch. Einen solchen Monolog zu halten und sich selbst damit vor der Kamera psychisch zu entblößen verdient meines Erachtens großen Respekt!

-----> Absolut sehenswert!

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Snakeeater

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Monolog von van Damm gegen Ende des Films geht richtig unter die Haut. Und er zeigt das er doch gut schauspielern kann. Oder ist die Kernaussage so ernst gemeint das es gar keine schauspielerei mehr ist? Wer weiß!
Mich hat es überzeugt und macht für mich den Film sehenswert!

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Oldboy91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Für fünf Kröten einfach mal mitgenommen - gute Investition. Ohne je einen Film Jean Claude van Damme's gesehen zu haben, verbinde ich mit seinem Namen stets einen Klischee-Muskelprotz ohne schauspielerische Fähigkeiten und B-Movie NoBrainer Filmographie. Dementsprechend skeptisch war auch meine Einstellung gegenüber "JCVD", aber ich muss gestehen dass ich Gefallen an dem Streifen gefunden habe. "JCVD" ist klasse kurzweilige Unterhaltung mit selbstironischem Unterton.

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Benner

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Sein Bester wenngleich ich "Bloodsport" unterhaltender finde^^



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