Julie & Julia

Julie & Julia (2009), US
Laufzeit 123 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kinostart 03.09.2009

6.2 Kritiker
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Skala 0 bis 10
6.4 Community
1107 Bewertungen
59 Kommentare
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von Nora Ephron, mit Amy Adams und Meryl Streep

Julie & Julia sind zwei völlig unterschiedliche Frauen und doch verbindet sie etwas: die Lust am Kochen. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag fühlt sich Julie Powell (Amy Adams) ziemlich niedergeschlagen. Auf der Suche nach einer anderen Richtung, die sie ihrem Leben geben könnte oder zumindest etwas Zerstreuung, entdeckt Julie eine neue Leidenschaft: Akribisch kocht sie innerhalb von einem Jahr alle 524 Rezepte in Julia Childs’ (Meryl Streep) berühmtem Kochbuch-Klassiker “Mastering the Art of French Cooking” nach und stellt anschließend ihre Erfahrungsberichte ins Internet – zur großen Freude einer zunehmend wachsenden Fangemeinde im Cyberspace.

Hintergrund & Infos zu Julie & Julia
Mit Julie & Julia verbindet Regisseurin und Drehbuchautorin Nora Ephron in ihrem neuen Film nach Verliebt in eine Hexe gleich zwei Biographien zu einer Komödie. In den 1950ern suchte die Amerikanerin Julia Child nach einem neuen Sinn für ihr Leben. Sie beschloss, einen Kochkurs zu machen – und gegen alle Widerstände wurde sie die berühmteste Köchin der Welt. Ihr Buch verkaufte sich millionenfach, ihre TV-Sendung wurde zum Hit.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Julie & Julia

goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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7.5Sehenswert

Ein Film von Nora Ephron, mit Mery Streep und Amy Adams in den Hauptrollen. Gut, es fühlt sich an, als ob man einen Erstickungstod durch zuviel Schwarzwälder Kirschtorte erleidet. Aber selbst mit dem letzten Atemzug bringt man es nicht übers Herz, ein böses Wort zu verlieren, sondern geht mit einem sahneverschmierten Lächeln zu Grunde.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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5.5Geht so

Die Lebensgeschichte Julia Childs – genial verkörpert von Meryl Streep – die mit ihrem Ehemann (Stanley Tucci) Paris und die französische Cuisine lieben lernt auf der einen und Julie Powells (Amy Adams) Geschichte am anderen Ende der Historie, haben nur die Liebe zur Butter gemeinsam. Das reicht – trotz tollen Darstellerleistungen – leider nicht zum Munden.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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6.5Ganz gut

Nicht, das Ephrons leichtfüßiger, geschäftiger Film sich mit solchen weitgreifenden historischen Ideen beschäftigt, außer manchmal vielleicht in Anspielungen. Das Leben der glücklichen, gut ernährten Julia wird auch nicht mit zu viel großem Drama gefüllt. „Julie & Julia“ kommt mit so viel Charme und Leichtigkeit daher dass seine eigentliche Verwegenheit - und das natürliche, beherzte Selbstbewusstsein, verkörpert von der unüberwindbaren Julia selbst – leicht zu übersehen ist.
Überraschenderweise ist dies kein Hollywood-Film über Frauen, die sich auf der verzweifelten Suche nach einem Mann befinden. Obwohl die Geschichten von Julia und auch Julie im Kontext einer Ehe stattfinden, ist dies nicht das Hauptthema der Geschichte. Das Thema ist, um einen Buchtitel zu zitieren, dessen Autorin einen amüsanten Cameo-Auftritt im Film hat, ist die Freude am Kochen.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

"Julie & Julia" wagt das Kunststück, zwei Erlebnisbücher zu verfilmen. Der Film springt ständig zwischen einem klassischen Historienfilm und einer heutigen Twentysomething-Komödie hin und her. Und erzählt doch zwei Selbstverwirklichungsgeschichten. Einmal mehr kostet Meryl Streep ihre komische Ader aus. Meryl Streep spielt alle Ko-Akteure in ihren Szenen an die Wand und auch den kompletten zweiten Strang in der Jetztzeit. Adams hat nicht eine gemeinsame Szene mit Streep. Dennoch macht "Julie & Julia" nicht nur Spaß, sondern auch Appetit.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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6.0Ganz gut

Die Sache wurde ein Riesenerfolg, erregte die Aufmerksamkeit Hollywoods – und nun haben wir die Bescherung in Gestalt dieses etwas unebenen, aus dem Gleichgewicht geratenen Films, der vom Essen und vom Lebensgenuss, von der Ehe und von der Selbstfindung handelt, auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen und in zwei verschiedenen Lebensräumen. Julia Child (die 2004 91-jährig starb) und Julie Powell haben sich weder je persönlich getroffen noch irgendwie miteinander kommuniziert. Doch Child war für Powell eine Quelle der Inspiration, und die Macht zu inspirieren ebenso wie die Bereitschaft, sich inspirieren zu lassen, hält Julie & Julia letztlich zusammen. Das heißt, genauer gesagt, ist es Meryl Streep in der Rolle der Inspirationsquelle, die die ganze Sache zusammenhält. Streep hat an der Verkörperung dieser extravaganten Dame sichtlich großes Vergnügen. Dergestalt, dass man sich schon bald wünscht, Ephron hätte einen Film ausschließlich über Julia gedreht. Und deren Mann Paul selbstverständlich. Denn zum guten Essen gehört guter Sex.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Nora Ephron gilt als wahres Multitalent: Die New Yorkerin ist Bestsellerautorin, Theater- und Drehbuchschreiberin sowie Filmregisseurin in Personalunion. Ihr haben wir das Drehbuich zu „Harry und Sally“ zu verdanken sowie Komödien wie „Schlaflos in Seattle“ oder „E-M@il für Dich“. In den vergangenen Jahren ließ die Qualität der Ephronschen Filme jedoch stark zu wünschen übrig, wofür „Michael“, „Aufgelegt“ oder zuletzt „Verliebt in eine Hexe“ recht gute Beispiele abgeben. Mit ihrem aktuellen Werk legt sie nun endlich mal wieder eine rundum gelungene Komödie vor.
Äußerst geschickt montiert sie dabei die Geschichten von zwei Köchinnen ineinander. Da wäre einmal Julia Child (Mery Streep), die es als amerikanische Diplomatengattin Anfang der 1950er Jahre nach Frankreich verschlägt. Dort langweilt sie sich schnell in ihrem tristen Hausfrauendasein, beschließt aber, da sie Gefallen an der französischen Küche findet, einen Kochkurs zu belegen. Aus…

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Man muss kein Gourmand oder Gourmet sein, um Julie & Julias zu genießen. Es ist eine leichte und unterhaltsame Leckerei, mit überzeugenden Darbietungen, scharfen Dialogen und einigen glücklichen Überraschungen. Für Essensfreunde wird der Film eine besondere Freude sein. Den Mund verwässernde Delikatessen werden kunstvoll präsentiert, und die "geheime" Zutat ist ein unendlicher Vorrat an Butter.

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sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Eine gelungene und unterhaltsame Verfilmung der Biographien. Meryl Streep ist wieder einmal großartig. Ein Film für Gourmets, Kochsendungsfans und Romantiker.

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alviesinger: bummelkino

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6.0Ganz gut

Noch eine weitere wonnige kulinarische Komödie: Seit „Chocolat“ und dem Ratten-Animationshit „Ratatouille“ weiß Hollywood, dass mit Großaufnahmen von dampfenden Schüsseln und Töpfen beim Publikum etwas zu holen ist. Und mit Nora Ephron, einem der Urgesteine der ultraleichten Liebeskomödien, hat man auch die passende Dirigentin zur Hand. Sie inszenierte eine anspruchslose zweigeteilte Geschichte über eine in Paris lebende Amerikanerin, die in den späten 1940er Jahren der französischen Küche verfällt, und einem New Yorker Mädel, das im Großstadtmoloch die Rezepte des Vorbilds nachkocht und darüber bloggt. Das basiert alles auf wahren Ereignissen, die bereits in einem Bestseller festgehalten wurden. Bis auf das wie immer überzeugende und mehr als sehenswerte Spiel von Meryl Streep ist „Julie & Julia“ ein überlanges Stück Film mit zu oft gesehenen Momenten aus Humor, Romantik und ein klein wenig Drama sowie Kitsch. Wirkt im Ganzen abgefrühstückt.

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patcharisma

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"Abgefrühstückt" - tolles Wort!^^



Kommentare (50) — Film: Julie & Julia

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Amadis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wunderschöner und atmosphärisch gut gemachter Film. Mit einer herausragenden Meryl Streep. Kochen wird ja immer wieder gern als Thema in Filmen gebraucht; Hier haben wir es mit einem sehr gelungenem Ableger dieser Gattung zu tun. Man muss aber nicht unbedingt ein Koch-Fan sein um diesem Streifen etwas abgewinnen zu können. Auch als Beziehungs- und Gesellschaftskomödie hat er einiges zu bieten.

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mikkean

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Bewertung4.0Uninteressant

Sorry Nora Ephron - was soll das denn? Machen wir uns doch nichts vor, Ihren letzten Volltreffer hatten Sie mit "Schlaflos In Seattle", hoffnungslos romantisch, verkitscht, aber auch wirklich mitreißend. Und seither? Drehen und Schreiben Sie lieber richtigen Murks wie "Verliebt In Eine Hexe" oder "Lucky Numbers" - Filme, für die man einen Waffenschein bräuchte. Oh je und jetzt "Julie Und Julia" - gleich zwei Frauen-Schicksale in einem. Das eine gehört Julia Child, der begeisterten Koch-Mutter der amerikanischen Nation und eigentlich hätte ihr angerissener Werdegang schon für einen Streifen gereicht. Aber nee, weil eine gewisse Julie Powell mit Neurosen, Burnout, verirrter-Generations-Attitüde und was weiß denn ich noch, auf die glorreiche Idee kam, ihre Leben ein Jahr lang nach dem Kochbuch von Frau Child auszurichten und es Blog-wirksam zu zelebrieren, sehen wir nun einen Jeckyll and Hyde-Clon. Zwei Lebenslinien also, eine darf den Tortenboden liefern, die andere wird als Schoko-Creme draufgeschmiert. Da trifft es ganz gut, dass "Julie Und Julia" so rein gar nichts existenzielles serviert, sondern vorrangig schön garniert wurde. Meryl Streep überzeugt als Miss Child am meisten, denn ihr steiniger Weg zur gefeierten Veröffentlichung wird durchaus gewitzt und spielfroh aufbereitet. Wäre da nicht dieses Gegenwarts-Anhängsel. Oh Gott, da scheint Nora Ephron geradezu aufzublühen. Sie lässt Amy Adams da alles durchleben, woran die moderne, starke Frau wachsen kann. Sinn-Krise, Zweifel am Talent - man reiche mir bitte den "Du-Bist-Lisa-Simpson-Zettel", den könnte sie gut gebrauchen. Denn bis zum Happy End muss man viel durchstehen, was leider den Genuss stark schmälert. Ein stark romantisiertes Welt-Bild zum Beispiel, die Hoffnungen und Träume einer Träumerin, mit deren Vision ich mich nur schwer arrangieren kann. Liegt aber auch daran, dass das Nach-Eifern der Koch-Rezepte an sich kein Schöpfungs-Akt ist, sondern eher reines Kopieren. Für mich wäre das nichts, aber auch so ist "Julie Und Julia" ein ansonsten eher zähes Filmchen. Gerade auch, weil wie bereits angemerkt, die Child-Hälfte für ein rundum sorgfältigeres Menü hätte aufbereitet werden können. So wird der Mangel an Fokus, vollständigem Esprit und Koch-Magie mit viel Sahne kaschiert. Aber so ein schön beleuchteter Haufen schmilzt im Schmalz-Licht Hollywoods sehr schnell dahin.

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regiseurin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meine Erwartungen wurden bie diesem Film eindeutig übertroffen. Da bekommt man selbst lust gleich den Kochlöffel zu schwingen.

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit Werken wie "E-Mail für dich", "Schlaflos in Seattle" oder Drehbüchern wie etwa "Harry und Sally" genießt Regisseurin Nora Ephron den Ruf als Königin des romantischen, amerikanischen Films. Auch "Julie & Julia" ist ein typischer Ephron-Film: schöne Bilder, dezenter Witz und gaaaaanz viel Liebe. Ephron gelingt es letzteres ohne größere Kitschfontänen zu präsentieren, was den Film echter wirken lässt. Im Zentrum des Films steht aber eh das Kochen und dies zelebriert der Film mit wärmender Wonne und lieblicher Leichtigkeit. Über diese kulinarische Berufung baut der Filme eine Beziehung zwischen der Julia Child der 1950er Jahre und Bloggerin und Bürokraft Julie Powell auf. Diese zwei Leben, getrennt von über 50 Jahren verlaufen im weiteren Film immer öfter parallel zueinander, was sich allerdings dramaturgisch eher verhalten im Film auswirkt. So ist „Julie & Julia“ ein charismatischer, leichter und optisch ansprechender Film, aber gewiss kein cineastisches Vier-Sterne-Menü, auch wenn der Film gerne so tut als ob. Gehaltlos aber lecker.

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CapitanKnaecke

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...doch so gut?


Stefan_R.

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Der wartet aktuell noch auf meiner Festplatte (wie passend ;)), um konsumiert zu werden. Mal sehen, ob auch ich satt werde.


Chewbacca

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn Meryl Streep als Julia Child über Essen und Butter redet, läuft einem immer wieder ein ganzer Wasserfall im Mund zusammen. Fast schon nebenbei dominiert sie komplett das Geschehen und lässt alle anderen hinter sich zurück.
Unterbrochen werden diese tollen Szenen mit der großen Dame durch die kleine plappernde Amy Adams, die als Julie Powell bemüht ist, der großen Julia Child nachzueifern. Dabei sind die Überblendungen zwischen den beiden Leben geradezu perfekt und das Wort „Unterbrochen“ ist eigentlich fehl am Platz, denn zusammen ergeben sie ein vortreffliches Mahl.
Den Mann an Julias Seite spielt Stanley Tucci, der wiedermal einmalig ist und die Darstellung von Meryl Streep ideal ergänzt. Zusammen sind die beiden ein perfektes Pärchen und sollten wirklich öfter zusammen spielen.

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Lester Burnham

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwei Frauen finden durch das Kochen zu sich selbst, erkennen wie wichtig es für sie ist. Und das in zwei ganz unterschiedlichen Zeiten. Und doch sind sie irgendwie mit einander verbunden - durch das Kochen. Das Verweben der Zeitebenen gelingt hier spielend, die Kameraarbeit mit den verschiedenen Bildkontrasten ist fantastisch.
Meryl Streeps Darbietung als über-fröhliche Hausfrau ist der perfekte Hauptgang, Amy Adams als Charmbolzen und ergeizige Köchin das köstliche Dessert.
Ein echtes Feel-Good-Movie - und zwar nicht nur für Spitzenköche. In diesem Sinne: Bon Appétit!

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Muhnie

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Bewertung6.0Ganz gut

Allein Amy Adams macht den Film sehenswert wie ich finde. Meryl Streeps Stimme geht mir tierisch auf den Geist.

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Dana Scully

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Bewertung5.5Geht so

sehr niedlicher film und auch die zusammenführung der 2 romane ist sehr sehr gut gelungen. schade finde ich nur, dass sich julie und julia nie gesehen haben, aber das liegt eben an wahren geschichten... :)
eine sehr süße amy adams allerdings finde ich eine maryl streep die sich etwas unter wert verkauft und eine tierisch anstrengende deutsche synchronisation hat (was im orginal vielleicht nicht so ist).
aber alles in allem ein sehr liebevoller film der selbst mich zum backen animiert hat!

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strangelet

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Bewertung7.5Sehenswert

Die fünfziger Jahre erscheinen für meinen Geschmack hier wieder mal etwas arg bunt und sonnig, aber das ist eine alte Marotte der Amerikaner, die darin wohl so etwas wie ihr goldenes Zeitalter sehen. Richtig störend ist eigentlich nur die stets überschätzte Meryl Streep, die für ihre Leistung mal wieder von allen Seiten gelobt worden ist, die aber eher eine Karikatur der Julia Child abliefert als eine echte schauspielerische Leistung; man kann sich problemlos bei Youtube überzeugen, dass das Original nicht ganz so schrill, schräg und steif gewesen ist wie Streeps Version. Trotzdem ein netter kleiner Film, den man sich idealerweise vor einem guten Essen ansehen sollte.

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LaDolceVegas

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein niedlicher Film, der mit seinen thematisch überlappenden Rückblenden eine Synthese zweier voneinander getrennten Leben erreicht. Geeignet für verschneite Samstage.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung4.0Uninteressant

Zumindest hat mich "Julie & Julia" zum Essen angeregt. Für mehr reicht es aber nicht. Die Story ist nicht der rechte, ich sag mal "Brüller". Die Harmonie ist gut gehalten, der Soundtrack ist sehr schön und ja, die Gerichte sehen schmackhaft aus. Schön wenn die beiden Damen so viel Glück und Erfolg hatten und das es das wohl Wert war, einen Film zu machen. Aber naja, reizt nicht sonderlich mein Interesse. Die Ehe der Childs hat mir gut gefallen, Streep und Tucci gaben ein liebenswertes Paar ab.

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pellekraut007

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Bewertung1.0Ärgerlich

Schmatz! Also: man nehme zwei Brigitte, zwei Gala-Redakteurinnen und eine Bild-Redakteurin. Die setze man in ein überwärmtes Büro. Zu essen gibt's "to go". Dazu zwei Chauvis, für den Abwasch und die technische Beratung. Dann eine echte Zeitfigur und eine müde Story. 2 Esslöffel Streep, 2 Esslöffel Adams, eine Prise Tucci und noch einen Kleks... wie hieß der? Dazu die passende wohlfühl Kochmusik, Kuschelromantiksound im Ikea-Küchenambiente. Dann ein Liter sipmle Botschaft: durchkochen... der Bestseller kommt dir entgegen, der Erfolg wird dich nicht verschonen. Nette Kameraeinstellungen, noch nettere Posen und durchgestyltes Ambiente und ab... auf den Tisch, bon appétit! Jetzt halten sich die Redakteurinnen bei den Händen und wünschen sich Wohlsein. Zu diesem Film sollte es ein komplettes Kochgeschirr im Retrodesign geben, als Spinoff oder als Trost für so viel überflüssiges Kochgedöns. Streep und Tucci alleine und all dente gekocht und das Ding wäre vielleicht... ein Kracher geworden wie Big Night, die Nacht der Genüsse. Aber das schaffen hippe Redakteurinnen nicht xD Grunz! Also Mädels... das nächste Mal: würzen nicht vergessen xD Grunz! (Aber wahrscheinlich haben sich diese zerkochte Story wohl doch nur die Techno-Chauvis ausgedacht!)

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*frenzy_punk<3

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Mist, den hab ich mir heute ausgeliehen .P


pellekraut007

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xD xD ... liebe grüße... vielleicht findest du was und dann schreib ;) ich bin gespannt...!


Marie Krolock

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Geschichte um Julia (Meryl Streep) und ihren Mann Paul (Stanley Tucci) ist wunderbar. Meryl Steep ist herrlich durchgedreht, trinkt und lacht und spielt Julie (Amy Adams), wie schon in den anderen Kommentaren bemerkt wurde, an die Wand.
Stanley Tucci ist ebenfalls um Längen besser als sein modernes Pendant.
Reizende Geschichte, die so viel besser wäre, wenn es nur um die ältere Köchin gegangen wäre.

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Brennegan

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Ich frage mich noch immer, was daran so besonders ist, wenn ich ein Kochbuch nachkoche ...


Marie Krolock

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Tja, das ist eben die Kunst, ein Kochbuch wird verfilmt und man guckt trotzdem zu! :) Streep und Tucci machen einfach Spaß.


Jade

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Bewertung9.0Herausragend

Prickelnd wie Ahoi-Brause süß wie Schokoladentörtchen und leicht wie Zuckerwatte.
Die junge Julie ist einfach so natürlich und perfekt in Ihrer Unperfektion und das Meryl Streep wieder einmal umwerfend in der schrulligen Rolle der "Star-Köchin" ist muss nicht extra erwähnt werden.
Ich habe nach dem Film sofort Zimt-Honig-Schnitten gebacken - und die ganze nächste Woche gibts "Haute Cuisine". - Nicht ganz 365 Tage, ist aber ein Anfang oder ?!

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ansgar

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Bewertung6.5Ganz gut

Streep ist wirklich gut als Julia Childs, der Rest des Films gibt leider wenig Nährwert...eine Entäuschung meiner Erwartungen aber trotzdem nett, zu sehen.

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plattfuss69

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Bewertung7.5Sehenswert

Sympatischer gute-Laune Film, bei dem einem auf sehr nette Weise die französische Küche näher gebracht wird. Interessant auch zu sehen, wie sich Amis darin zurechtfinden - das Wechselspiel zwischen amerikanischer Unkompliziertheit und französischer Lebensart ergibt eine interessante Mischung. Das einzige was mich nervte war die synchronisierte Stimme der Julia, die immer eine Oktave zu hoch und hysterisch wirkte.

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moviereporter

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Bewertung6.0Ganz gut

Schöner Film über die Leidenschaft zur französischen Küche, verpackt um zwei Frauenschicksale. Die erste Stunde von 'Julie & Julia' vergeht wie im Flug und verbreitet tolle Kochmagie. Wer danach aber eine Steigerung der Handlung erwartet wird enttäuscht. Es wird sich nun verstärkt der Handlung von Julia Child (Meryl Streep) gewidmet - welche meiner Meinung nach die Schwächere der beiden Geschichten darstellt und die magischen Momente weitestgehend ausbleiben. Erst gegen Ende erreicht der Film dann wieder den Zauber vom Anfang und hebt ihn letztlich über den Durchschnitt. Zumal es wirklich Spaß macht Meryl Streep und Amy Adams beim agieren zu zu schauen und die Musik von Alexandre Desplat eine wunderbar fröhliche Stimmung in den Film bringt.

Fazit: Kein Meisterwerk aber sehenswert ist der Film allemal.

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JokerJules

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein wunderwunderwunderschöner film, detailverliebt, offenherzig, humorvoll, optimistisch...
ich bin ganz hingerissen.
ich denke, wenn man in der richtigen stimmung ist, sich auf solch einen film einzulassen, fühlt man sich rundum wohl darin. eine authentische geschichte, die lust aufs essen, aufs leben, auf das glück macht, mit symphatischen, talentierten schauspielern und einer wohlfühl-philosophie, der ich mich nicht entziehen konnte. mir ist noch immer richtig warm ums herz!
einfach nur ein zufriedenes seufzen.

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Tobias

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Bewertung5.0Geht so

Die Geschichte der Julia Child: putzig und durch die eigenwillige Darstellung von Meryl Streep durchaus ein Erlebnis. Die jetzige Geschichte mit Amy Adams: so unnötig wie angebrannte Milch. In Summe: ein vergängliches kleines Filmchen, eine Fingerübung für die große Streep.

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Dachsman

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Bewertung5.5Geht so

Wenn irgendjemand die perfekte Definition von "Weiberfilm" sucht, bitte. Und ich bin ja durchaus auch offen dafür, aber hier falle ich wohl vollkommen aus der Zielgruppe.
Eine 30jährige, gescheiterte Autorin, die sich mit Kochen therapieren will und eine fragmentarische Biographie von Julia Child, ergeben einen Film, der handwerklich garantiert nicht schlecht ist und mit einer Meryl Streep in Höchstform (wobei die deutsche Synchro echt mies ist) aufwaten kann, zu dem mir aber vollkommen der Zugang verwehrt blieb und der dann über seine stattliche Laufzeit von 2 Stunden zu einer echt harten Geduldsprobe wurde.
Am besten ließe sich der Film wohl charakterisieren mit:
"Ratatouillie+die Quasselsequenzen aus der 2. Hälfte Deathproof (nur ohne Tarantinosches Dialogtalent)+Midlife Crisis".
Wie gesagt, wer sich mit der Thematik anfreunden kann, der wird wahrscheinlich sogar gut unterhalten werden. Wie gesagt, handwerklich, technisch und schauspielerisch wird wirklich einiges geboten (wobei die Botschaft dann doch nicht über eine "Tellerwäscher-Millionär/Selbstfindungs"-Plot hinaus kommt), aber für mich war das einfach zu viel des Guten.

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