Master & Commander - Bis ans Ende der Welt

Master and Commander: The Far Side of the World (2003), US
Laufzeit 138 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Historienfilm, Kinostart 19.02.2004

6.9 Kritiker
34 Bewertungen
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6.7 Community
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66 Kommentare
Master & Commander - Bis ans Ende der Welt - Bild 39565
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von Peter Weir, mit Russell Crowe und Paul Bettany

Die Zeiten des Napoleonischen Krieges. Captain Jack Aubrey (Russell Crowe) lenkt sein Schiff samt der 197 Mann Besatzung sicher durch die größten Meere dieser Welt. Bei einem Angriff wird das Schiff jedoch schwer beschädigt, wobei viele Crewmitglieder auf grausame Weise umkommen. Nun sinnt Aubrey auf Rache und setzt zu einer rasanten Verfolgungsjagd an. Sein Ziel: den ärgsten Feind für immer zu vernichten. Aubrey und sein Bordarzt Stephen Maturin (Paul Bettany) schmieden auf ihren Reisen eine Beziehung, die von gegenseitigem Respekt als auch von freundschaftlicher Rivalität gesinnt ist.

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Kritiken (4) — Film: Master & Commander - Bis ans Ende der Welt

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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1.0Ärgerlich

Ein Russel Crowe reicht nicht um einem Film brauchbar zu machen. Das muss man bei der Sichtung von “Master and Commander” schmerzlich feststellen. Regisseur Weir scheitert bei seinem Versuch einen spannenden Film zu inszenieren und erschafft ein Werk, das weit hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Der Folterknecht

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@susjed kann nur zustimmen, leider steht der kommentar ganz oben auf der seite... sollte meiner meinung nach ein wenig weiter unten stehn..


Mister L

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was hier meiner meinung nach gar nicht beachtet wird, ist die die beziehung von aubrey (crowe) zum doktor, die sich durchaus im verlauf des films noch entwickelt, und eine weitere facette des films aufzeigt!
Schließlich wird hier in gewisser weise die sinnlosigkeit des krieges aufgezeigt. deshalb denke ich, dass master and commander mit aktuelleren anti-kriegs-filmen durchaus mithalten kann! Ich finde den Film super.
In der Kritik steht: Bereits nach wenigen Filmminuten hat sich bei “Master and Commander” bei mir eine Meinung manifestiert. Und zwar die, dass der Film langweilig ist.
Wie kann man das in hinsicht auf den gesamten film bitte nach wenigen minuten beurteilen!? Fans von viel Action bleiben hier vielleicht auf der strecke, aber zuschauer, denen an einem stimmigen seehistorienfilm gelegen ist definitiv nicht!


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Großes Kino, könnte man sagen... wenn der Film nicht den ganz erheblichen Makel hätte, daß er schlicht und einfach nichts erzählt. Die Figuren entwickeln sich nicht, es gibt kein echtes Ziel und keine echten Höhepunkte. Unterm Strich sind das zwei Stunden tolle Unterhaltung, denen zum großen Film ganz einfach die Dramatik fehlt.

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sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Ein Film der hoffen lässt, dass noch weitere Bücher aus der Serie als Film umgesetzt werden. So muss ein Seehistorienfilm sein!

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

Peter Weir, einer der letzten großen Autorenfilmer, nähert sich dem Genre mit einem nie gekannten Ernst. Er reanimiert es nicht, er erfindet es neu. So wie bei ihm hat man die See noch nie befahren. So authentisch, so detailverliebt, aus so ungewohnten Perspektiven. Unterlegt zudem - wer außer Weir würde das wagen? - mit klassischer Musik.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (62) — Film: Master & Commander - Bis ans Ende der Welt

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kahaujiko

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

eigentlich bin ich ja nun so gar kein fan von russel crowe, vor allem nach dem robin hood remake, wo er meiner meinung nach vollkommen deplatziert war (keine ahnung warum, manche menschen kann man wohl einfach nicht riechen). hier passt er aber sehr gut rein und der film ist von seiner machart und der story her so gelungen, dass ich eine schlechte wertung schlichtweg nicht gut begründen könnte. es ist mehr eine liebe mit dem kopf als mit dem herzen

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Kreaexo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Jetzt geht das schon wieder los. 'Kratz kratz', 'Quietsch quietsch'. Und man kann überhaupt nicht zu den Liedern tanzen. Noch nicht mal, wenn man sternhagelvoll ist."

Ein aufwendiges, intelligentes Piratenepos mit einem herausragenden Russell Crowe als Kapitän eines zu Anfang eigentlich manövrierunfähigen Schiffs.
Mit einer dichten und stimmigen Atmosphäre weiß dieser Film durchaus zu gefallen. Der Score ist wunderbar und nervt zu keinem Zeitpunkt. Die Dialoge sind genauso wie die komplette Story: Fabelhaft.

"Ein Hoch auf alle hübschen Käfer!"

Neben dem schon oben genannten Russel Crowe spielt auch jeder anderer Akteur sehr gut und präzise. Die visuellen Effekte überzeugen durchgehend und sind niemals 'too much', man beschränkt sich hier auf das Nötigste und dies war die richtige Entscheidung.
Authentischer Film, der sich jede Albernheit spart; der fesselt und begeistert und einige überraschende Momente beinhaltet.
Vom Vor- bis zum Abspann gelungen. Ein Tipp für jeden, der nur 'Fluch der Karibik' kennt, sich aber mal eine andere, realitätsnähere, Form des Piratenfilms anschauen möchte.
Leinen los, Peter Weir!

"Auf unsere Ehefrauen und die Geliebten! Mögen sie sich nie begegnen."

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Neokraid

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Ich hab den einmal vor Ewigkeiten gesehen und fand den da ziemlich schlecht :D Muss ich vielleicht nochmal gucken ;)


Dachsman

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Bewertung7.5Sehenswert

Believe the Hype.
Peter Weir zementiert seinen Status als viel zu oft übersehene Größe unter den zeitgenössischen Regiesseuren. Ich habe mich recht lange um den Film gedrückt. Für einen Film mit zwei Stunden Laufzeit wirkte der Plot "Russell Crowe jagt französisches Schiff" (btw.: Damn you, South Park! Wisst ihr wie schwer es war beim Gedanken an Russel Crowe als Käptain nicht in Gelächter auszubrechen?) reichlich dünn.
Meine Angst war dann auch insofern tatsächlich begründet, als dass "Master & Commander" kein großes Erzählkino ist. Einen klassischen Spannungsbogen oder wirkliche Indentifikationsfiguren sucht man weitestgehend vergebens, von echter Charakterentwicklung mal ganz zu schweigen. Da überrascht es dann auch nicht, dass wir am Ende nicht wirklich weiter sind, als wir es am Anfang waren.
Trotzdem hielt mich der Film die ganze Zeit bei Stange. Die Ausstattung ist großartig, der Soundtrack wunderbar, die Schauspieler machen ihre Sache gut. Und immer wieder schaffte der Film emotionale und dramatische Momente (wobei es natürlich ein wenig manipulativ ist Kinder ins Spiel zu bringen).
Kein klassischer Spiel- oder Unterhaltungsfilm, eher eine Ausschnitt des Leben und Sterben auf einem Schiff zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Ich war angenehm überrascht.

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mOrLoC89

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also rein für die akustische Untermalung des Films,mit seinen brachialen Getöse und det atemberaubenden Räumlichkeit würde ich eine 10 geben,insgesamt ist es eine gelungene 8..Story ist recht gut und mal etwas anderes als das typische fdk-Geleier.

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Martin Jurgeluks

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr gutes Seefahrerabenteuer, was ohne tote Piraten funktioniert. Aufwändig und spannend in szene gesetzt. mit einer crew die von vorne bis hinten überzeugt. Ein ausgezeichneter Blockbuster

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Hellbilly

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In Zeiten, in denen der Zuschauer durch herumblödelnde und untote Piraten unterhalten wird (zumindest je nach Teil mal mehr, mal weniger), ist dieser Film doch eine überraschend angenehme Erinnerung daran, dass auch realistisch und ernst veranlagte Umsetzungen dieses Genres absolut sehenswert sind.

Im Gegensatz zu seinem gleichzeitig erschienenen und knallbunten Bruder, kommt einem der Film auf den ersten Blick zwar etwas farblos vor, kann aber optisch dennoch sehr überzeugen. Stimmig, authentisch und nicht minder schön anzusehen kriegt man ein wirklich bildgewaltiges Werk vorgesetzt.

Das allein reicht natürlich noch nicht für einen guten Film. Hinter den schönen Bildern versteckt sich auch noch eine ambitionierte Geschichte, die nur anfangs den Eindruck eines actionlastigen Blockbusters erweckt. Das wahre Augenmerk liegt auf dem Leben der Schiffsgemeinschaft. Den Freuden und Problemen, die das Leben als Matrose mit sich bringt, dem Verhältnis von Besatzung und Offizieren, dem Ausgesetztsein gegenüber allen natürlich Einflüssen und dem ständigen Katz-und-Maus-Spiel mit dem Feind.
Soweit ich das beurteilen kann, wird das auch sehr gut dargestellt. Allerdings versucht man fast zu viele solcher Aspekte in den Film zu packen, weshalb er phasenweise etwas überladen wirkt.

Aber auch wirklich nur phasenweise – generell betrachtet sind das schon faszinierende Einblicke in das Schiffsleben, gewürzt mit einem tollen Soundtrack und bedachtvoll eingesetzten Actionszenen. Weder die stillen, noch die lauten Szenen nehmen in diesem Film Überhand oder kommen zu kurz. Die Mischung lässt genug Zeit, um eine überzeugende Geschichte aufzubauen, streut die kurzweiligen Momente aber auch zahlreich genug, um die Atmosphäre nicht zu ruhig werden zu lassen.

Allgemeiner gesprochen: ein lebhafter und actionreicher Film, der aber gleichsam auch auf eindringliche und tiefer gehende Darstellungen setzt, die ihn zu mehr machen, als einem simplen Unterhaltungsstreifen.

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guggenheim

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Bewertung5.5Geht so

Da schippert er also, der Crowes Russell. Und er schippert realistisch. Was das heißen soll? Na, es sieht nicht so aus, als ob jemand eine Plastikwanne über einen Baggersee steuert. Aber muss das großartig gelobt werden? Wohl kaum, es war zu erwarten. Andererseits hätte Crowe Peter Weir wohl die Birne auf Halbmast geschlagen.
Was bringt das schöne Aussehen jedoch, wenn's zu weiten Teilen langweilig zugeht? Was brauch ich einen Bugatti, wenn der nur einen Polo-Motor unter der Haube hat? Sicher, nach einiger Zeit und durchgetretenem Pedal erreicht man schon etwas Speed, aber davor macht es halt keinen Spaß - und so verhält es sich eben auch mit ''Master & Commander''...

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

guggenheim

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Dazu fällt mir nur eines ein:
Wo hat denn das dumme lustige Glückshäschen das Briefsche? :D


Andy Dufresne

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Aja,wo dann, wo hats es dann? :) Es Schenkens Heinz, auch so ein Spezialagent!


heikschn

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Bewertung5.0Geht so

Der Film hat aus meiner Sicht Stärken und Schwächen. Stark ist die Darstellung des Alltags auf See. Ob sie realistisch ist. Was weiß ich? Optisch und inszenatorisch beeindruckend ist es allemal. Entäuschend sind hingegen die Actionszenen. Hier wurde mal wieder so schnell geschnitten, dass dem Zuschauer jeglicher Überblick abgeht. Dass Russell Crowe die Hauptrolle spielt, will ich dem Film mal nicht negativ anlasten. Das wäre dann doch zu subjetiv für diesen tendenziösen Beitrag.

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Anne81

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem Erfolg von Disneys Piratenfilmen hätte man erwarten können, dass maritime Abenteuer wieder mit vollen Segeln durch den Box-Office Dschungel rauschen würden, doch trotz seiner grossen Qualitäten traf “Master and Commander: The Far Side of the New World” leider eine Breitseite an den Kinokassen und das Schiff von Kapitän Aubrey ging sang- und klanglos unter.
Ganz zu Unrecht, wie ich finde, denn selten schafft es eine solch interessante, atmosphärische und authentische Umsetzung der Seefahrt mir zu gefallen

Der Film mag sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen, denn entgegen den heutigen und typischen Blockbusterfilmen bekommt der Zuschauer kein geradliniges, effekthascherisches und heroisches Unterhaltungskino vorgesetzt, sondern Regisseur Peter Weir setzt stattdessen deutlich auf andere Schwerpunkte in seinem Historiendrama. So geht er mit einer ruhigen Erzählweise in erster Linie auf das knallharte Alltagsleben sowie auf die Persönlichkeiten und Beweggründe der verschiedenen Charaktere an Bord eines solchen Kriegsschiffes Anfang des 19. Jahrhunderts ein. Wohin Aberglaube beispielweise an Bord führen kann, die Gefahren, die in Form von Naturereignissen auftauchen können oder all die Grausamkeiten, die während und nach einer Schlacht auf die Mannschaft lauern, möchte Weir dem Zuschauer etwas näherbringen und rückt dies somit alles in den Vordergrund.
Vor allem die sich entwickelnde Freundschaftsbeziehung zwischen dem konservativen Kapitän Aubrey und dem naturinteressierten Schiffsarzt Stephen Maturin – das eigentliche Hauptaugenmerk dieser Geschichte – wurde durch ihre gemeinsame Liebe zur Musik und ihren musikalischen Verabredungen, bei denen sie Boccherini oder Mozart spielen, insgesamt herausragend und unterhaltsam inszeniert, wodurch die eher simple, wenig überzeugende Haupthandlung um die Jagd nach dem überlegenen französischen Kriegsschiff Archeron etwas ausgeglichen werden konnte.

Peter Weir inszenierte insgesamt ein grandioses und anspruchsvolles Abenteuer-Seefahrtsdrama, das den Mainstream weitesgehend wohl leider nicht mochte aufgrund des wahrscheinlich ruhigeren Erzähltempos und der realistischeren Darstellung. In seinen Bann ziehen konnte mich dieses Werk jedoch allemal und obschon zwischendurch einige wenige flachen Stellen hier und da mal auftraten, verging die Zeit, trotz einer Laufzeit von knapp 140 Minuten, doch recht schnell.

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Oceanic6

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Eine Seefahrt die ist lustig...", abenteuerreich, dramatisch und ja, gelegentlich auch musikalisch. Peter Weir hat mit seiner Seefahrergeschichte 'Master and Commander' ein kleines Epos über das Leben an Bord eines Kriegsschiffs zu Zeiten Napoleon Bonapartes geschaffen. Und für mich die realistischste und spannendste Seefahrersaga aller Zeiten.

In der Hauptrolle mit dem großartigen Russel Crowe besetzt, welcher den Kapitän des britisches Kriegsschiffs mit einer unglaublichen Präsenz verkörpert. Aber auch die Nebenbesetzung ist trotz ihrer eher unbekannten Gesichter nicht zu verachten. Billy Boyd dürfte dabei den meisten als Pippin aus 'der Herr der Ringe' bekannt sein.

Was aber zeichnet diesen hervorragenden Film aus?

Dieses Seeabenteuer hat es mir ganz klar durch seine fassbare Authenzität angetan. Eine Geschichte über Mut und das harte Leben auf dem Schiff. Eine Parabel über den Entdeckergeist. Eine Geschichte, welche verinnerlicht, was es wirklich bedeutet, das "kleinere Übel" zu wählen. Das Schöne an der Geschichte sind dabei nicht nur die ungemein sympathischen Charaktere, sondern das man sich volle 2 Stunden ins Jahr 1805 zurückversetzt fühlt. Am Ende hofft man, dass die Geschichte gar nicht mehr enden möge, und doch schafft sie, ein gelungenes Ende zu finden. Eine Seltenheit für sich.

Nochmals zurück zum Realismus. Die Musik, der Schnitt, die Inszenierung, die Kostüme, die Schauspieler und die Kämpfe. Das kann man nicht nur unter "gelungen" einstufen. Wunderschön bebildert, immer im Gleichgewicht von Tragik und Humor, wie das wahre Leben eben. Danke Mr. Weir für dieses meisterliche Portrait, welches Sie von der damaligen Zeit geschaffen haben. Ob das alles ohne erzählerische Schwächen und zu 100 Prozent historisch korrekt ist, tut hier nichts zur Sache, solange ich fühlen durfte, was es bedeutet haben muss, damals Seefahrer gewesen zu sein.

"In all my years I've never seen the like. It has to be more than 100 sea miles and he brings us up on his tail. That's seamanship, Mr. Pullings. My God, that's seamanship."

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J0J0

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Bewertung6.5Ganz gut

Zwar hat der Film wenig Entwicklung, Dramatik und überhaupt story; aber er behandelt viele Themen exemplarisch personifizierend und auf interessante Weise: Tradition vs. Aufklärung, wissenschaftlicher Aufbruch Europas, Probleme vs. Nutzen von Hierarchie, Aberglaube vs. Vernunft, moderne vs. traditionelle Kriegsführung und natürlich das entbehrungsreiche, eklige, gefährliche und erbärmliche Leben in so einem schwimmenden militärischen Mikrokosmos. Es fehlt halt wirklich der rote Faden, vielleicht hätte "Master and Commander" ne bessere Miniserie ergeben...?

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DeathNote.Misa

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Bewertung7.0Sehenswert

Hatte mir zwar mehr erhofft, aber ich fand ihn noch gut.

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Vierzehn

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Bewertung2.0Ärgerlich

Anfang recht gut, aber dann bin ich eingepennt.

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quellecair

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es gibt immer wieder Filme, die passen entweder a) in kein Schema oder b) erscheinen schlichtweg zur falschen Zeit. Bei „Master and Commander“ trifft beides zu. Immerhin für 10 Oscars® nominiert, von denen es schliesslich nur 2 gab (bester Ton und beste Kamera), hat dieses authentische und Detailverliebte Schiffsabenteuer nicht gerade wenig zu bieten.

Vorweg: mit den poppigen „Pirates of the Caribbean“ Filmen hat „Master and Commander“ definitiv sehr wenig bis gar nichts gemeinsam, weshalb er beim Mainstreampublikum sang- und klanglos durchgefallen ist. An einer komplizierten Story kann es nicht liegen, denn die ist schnell erzählt:

Während den Zeiten des Napoleonischen Krieges lenkt Captain Jack Aubrey (Russell Crowe) sein Schiff, die HMS Surprise (besetzt mit 197 Mann und ausgerüstet mit 28 Kanonen), durch die Meere. Sein englischer Admiralitätsbefehl lautet: „Das französische Kaperschiff „Acheron“ auf dem Weg zum Pazifik abfangen, da es den Krieg in die Gewässer tragen soll. Versenken, niederbrennen oder kapern!“
Unglücklicherweise wird die HMS Surprise durch einen überraschenden Angriff der Acheron schwer beschädigt und viele Crewmitglieder lassen ihr Leben. Doch Cpt. Aubrey gibt sich nicht geschlagen und setzt zu einer Verfolgungsjagd an.

Regisseur Peter Weir (u.a. Der Club der toten Dichter, Die Truman Show) lässt dem Zuschauer, wie von ihm im übrigen nicht anders gewohnt, viel Zeit, sich in das Geschehen hineinzuversetzen. Es ist schlichtweg atemberaubend, wie hier das Leben im und rund um das Schiff in Stimmung und Bildern eingefangen wurde – die beiden Oscars sind absolut gerechtfertigt.
Die etwas ruhigeren Passagen sorgen dabei für eine dichte und spannende Atmosphäre, während die Action geladenen Szenen einfach nur noch vom Hocker reissen. Und während viele Actionblockbuster davon leben, von Actionsequenz zu Actionsequenz zu hüpfen und dabei die Handlung praktisch mit losen Hängern zurücklassen, bietet "Master and Commander" genau das, was man leider viel zu selten serviert kriegt: eine nicht hastig erzählte Geschichte und Tiefgang in der Auseinandersetzung mit der jeweiligen Thematik.

Fazit: eine leider viel zu oft übersehene Filmperle.

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Commentator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Seit ich die "Hornblower" Reihe gelesen habe, liebe ich solche Filme und habe mich deshalb sehr über "Master & Commander" gefreut. Der Film hätte ein wenig packender sein können, indem die Charaktere mehr ausgeführt worden wären, aber was will ich meckern. Der Film war sehr gut.

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn der gute alte Errol Flynn das hätte noch erleben dürfen...

Nach vielen Jahren kommt mal wieder ein richtiger Segelschiffabenteuerkracher in die Kinos. Ein Abenteuerfilm, kein Fantasymärchen, das zufällig mit Piraten zu tun hat.
Regisseur Peter Weir, der mich bis dato noch nicht umfassend begeistern konnte, tut das nun.
Er verknüpft eine Art Potpourri aus den Geschichten von Patrick O´Brien mit großem, aber nicht übertriebenem und zu keiner Zeit sterilem Effektefeuerwerk und strickt dem Duo Crowe/Bettany ein tolles Mit- und Gegeneinander auf den Leib.
Mit starkem Sound, mitreißenden Schlachten, aber auch tollen persönlichen Auseinandersetzungen der Protagonisten läßt der Film fast ein bisschen wehmütig die Erinnerung an die großen Seefahrerfilme wie "Der Herr der sieben Meere", "Der rote Korsar" oder "Unter Piratenflagge" erwachen, als es eben nicht reichte, Programmierer zahlreich wie Galeerensklaven azustellen und eine tolle Optik zu bauen. Als man neben den Gefechten auch Persönlichkeiten entwickeln mußte, innere Konflikte austrug und den Zuschauer noch Salzwasser schmecken und Pulverdampf riechen ließ.
Genau das schafft "Master & Commander" zu weiten Teilen, nicht nur dank der Ausgewogenheit von Action und Story und einem wahrlich imposanten Sound, sondern auch aufgrund zweier toller Hauptdarsteller und eines generell sehr ordentlichen Cast.

Auch schön ist die schwerlich mißzuverstehende Hommage an den Darwinismus...Bei Hollywood bin ich immer aufs Neue froh, wenn nicht alles mit einer höheren Existenz erklärt wird...

Ein wunderbarer Nachzügler der Abenteuerfilme unter Segeln, der sich alle Vorteile seiner modernen Entsehungszeit zunutze macht, aber das Erbe der Klassiker nicht zu sehr unter den Tisch fallen läßt...

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duffy

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Nicht nur in der Hinsicht.


doctorgonzo

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Schön, dass wir uns verstehen.


duffy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Genauso aufwändiges wie authentisches Seefahrerabenteuer. Opulent gefilmt, atmosphärisch unheimlich dicht und versehen mit einem wunderbaren Score. So zeigt Peter Weir, wie Kino auf offener See auszusehen hat. Völlig abseits diverser Disney-Albernheiten.
Crowe will Teil 2. Ich auch.

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duffy

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Die haben hier gestern umgebaut und einiges verschlimmbessert. Ich konnte den ganzen Abend über keine neuen Newskommentare lesen.


pellekraut007

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Ja, gruhunz, du schreibst es! Is aber auch Peter Weir! ;) Grunz!


Filmfan95

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Bewertung3.0Schwach

"Master and Commander - bis ans Ende der Welt" hält, was der Titel verspricht: Der Film kommt nämlich nirgends an. Ganz zu schweigen davon, dass die Story uninteressant und zum Gähnen langweilig und langatmig ist. Überzeugend jedoch ist die Optik und teilweise auch die Schauspieler. Dennoch ist der Film völlig zu Recht baden gegangen.

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dustyOn3

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Bewertung7.5Sehenswert

Russell Crowe als Captain Jack Aubrey? Na, wer sonst!?
Die Rolle passt zu ihm, wie der Topf zum Deckel. Ein tolles See-Abenteuer, welches trotz des großartigen Unterhaltungswertes, keine besonderen Höhen oder Tiefen bietet. Ein konstantes Werk.

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Lester Burnham

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Bewertung5.0Geht so

Rein objektiv betrachtet ist Peter Weir sicherlich ein guter Film gelungen. Aus inszenatorischer, technischer und darstellerischer Sicht höchst erfreulich. Gerade auf diesem engen Raum - der gesamte Film (Laufzeit über 2 Stunden!) spielt nur auf dem Schiff - entfaltet Weir eine klasse Atmosphäre. Er weiß, wie er die Männer geschickt in Szene setzen muss. Auch die Effekte darf man nicht bemängeln. Die Seeschlachten sind dynamisch, übersichtlich und brutal. Russell Crowe macht eine gute Figur; man nimmt ihm seine Rolle auf jeden Fall ab. Auch Paul Bettany hat mir gefallen.

So, eigentlich ein guter Film, ja, wenn dann nicht die subjektive Seite noch wäre. Bei mir ist - wie man so schön sagt - der Funke einfach nicht übergesprungen. Vielleicht liegt es am Sujet. Mir hat das langsame Erzähltempo überhaupt nicht gefallen (der Anfang ließ Gegenteiliges erwarten, schade) und den Nebenplot um die naturwissenschaftlichen Errungenschaften hätte man sich aus meiner Sicht auch sparen können. Vielleicht wäre dann etwas mehr Pfeffer reingekommen. Zum Ende hin ging dem Film - trotz der gut gemachten Actionszenen - die Puste aus. Den Schlusstwist hab ich dann auch nur noch mit halben Ohr mitbekommen.

Kein schlechter Film, handwerklich sauber gearbeitet. Weir hat mich nur leider nicht gepackt!

Eine Wertung ist so unglaublich schwierig...

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