Meine liebe Rabenmutter

Mommie Dearest (1981), US
Laufzeit 129 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 07.05.1982

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7.0 Kritiker
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von Frank Perry, mit Diana Scarwid und Howard Da Silva

Dies ist die unfassbare und umstrittene Geschichte des legendären Kino-Stars Joan Crawford und ihres Kampfes um ihre Doppelrolle als überforderte Mutter und Schauspielerin, deren Ruhm zu verblassen droht. Die öffentliche Crawford war entschlossen, glamourös und bewundernswert, aber “Meine liebe Rabenmutter” enthüllt die private Crawford als Frau, die verzweifelt Mutter sein will; die ihre Kinder adoptiert, als sie alleine lebte und die versucht, in der zerstörerischen Film-Industrie zu überleben. Der Zorn, die lähmende Belastung und der erschreckende Abstieg in Alkoholismus und Kindesmisshandlung sind eindrucksvoll und unvergesslich dargestellt in diesem Film.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Meine liebe Rabenmutter

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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8.0Ausgezeichnet

"Helga, I'm not mad at you, I'm mad at the dirt."
"I work and work 'till I'm half-dead, and I hear people saying, 'She's getting old.' And what do I get? A daughter..."
"Christina. Christopher. Damn it."
"Nobody ever said life was fair, Tina. I'm bigger and I'm faster. I will always beat you."
"The biggest female star he's got... ever had... and he's burying me alive. Survive! Survive!"
"Hollywood royalty! Parted friends... everyone already knows! Box office poison! Box office poison! Class! You're... class... you're... class... box office poison!"
"Tina! Bring me the axe!"
"No*Wire*Hangers*Ever!"

---> "I don't think this is a campy movie. I don't think it's so bad it's good. I think it's so good it's perfect..." (John Waters)

"...except for a few peculiar lines that do go a little over the top." :)

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Mr Vincent Vega

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Danke einfach allen Schwulen, die diese Granate am Leben erhalten haben.


patcharisma

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Wir sind sicher nicht schwul, vergiss es; nur der blöde Philip Morris ist es. Gute Nacht! xD



Kommentare (3) — Film: Meine liebe Rabenmutter

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patcharisma

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Bewertung9.0Herausragend

Zum 70sten Geburtstag von Faye Dunaway habe ich mir diese DVD-Rarität wiedermal vom Gestell geholt und das Film-Erlebnis ist schon unglaublich verblüffend. Wie man weiss, ist der Film ist eine Art Bio-Pic über die Borderline-kranke Film-Diva Joan Crawford ("What a horrible woman!" - Bette Davis) mit all ihren Widersprüchen aus Sex, Suff, Wahn-Ausbrüchen und gleichzeitig verlogen gelebten Moralansprüchen, 25 Jahre bevor solche mit "Ray" oder "Walk the Line" so in Mode kamen; basierend auf ihrer Adoptiv-Tochter Christina's Autobiographie "Mommie Dearest". Der Film floppte damals 1981 (erst gerade mal vier Jahre nach Crawford's Tod) in den Kinos bei uns und Faye Dunaway bekam für ihr wegweisendes Schauspiel gar eine Goldene Himbeere verpasst - heute einfach nur noch unerklärlich! Das unglaublich facettenreiche Acting, das bis in die Zuckungen der Mundwinkel durchkomponiert war, war definitiv Wegbereiter für solche Frauen wie Denver-Biest Alexis, Joan Collins. Die Macher der 80's-Serie waren bestimmt massiv beeinflusst vom Flow und der Sprache von "Mommie Dearest", denn neben den kopierten Gemeinheiten erinnern auch die ständigen Kostümwechsel und Henry Mancini's flauschig-symphonische Musik extrem an den "Denver Clan", der ja ein Jahr später startete.

Christina Crawford, die selbst Schauspielerin wurde (grosse Nebenrolle in John Cassavates' "Faces", 1968 neben Gena Rowlands) schrieb noch weitere Bücher über innerfamiliäre Kindsmisshandlungen, zudem war sie sieben Jahre lang Vorsitzende des Los Angeles' "Inter-Agency Council on Abuse and Neglect Associates". "Mommie Dearest" ist und bleibt Faye Dunaway's ambitionierteste Filmrolle und das Tolle an dem Film ist, dass er trotz aller durchgedrehten Grausamkeiten immer viel schelmischen und schwarzen Humor transportiert. Der Film muss jedenfalls unbedingt wiederentdeckt werden - unglaublich ist das alles, in jeder Beziehung!

PS: Auf YouTube ist der viel bessere Original-Trailer zu sehen, als dieser da oben.

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Mr Vincent Vega

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Kann mich nie entscheiden, es schwankt immer! Bette konnte garstiger sein, Joan eleganter. Bette war die bessere Schauspielerin, Joan die schönere Frau. Kann mich nicht festlegen, aber vielleicht liegt Joan etwas vorne. Style over Substance sozusagen.


patcharisma

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Ah, coole Antwort...
Joan transportierte für mich immer etwas schöne Verletzlichkeit und auch Mystik, während Bette mir immer etwas berechnend reinkam. Trotzdem, die 40er Jahre-Movies von Bette sind für mich in tollster Erinnerung (ich bewerte diese nicht, da ich damals als sie liefen ein Teenie-Minus war, die Erinnerung beschränkt sich nur noch auf Impressionen... Meine Grossmutter war Mega-Bette-Fan) ;-)


kordar

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Faye Dunaway spielt Joan wirklich toll

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Stainless-Steel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein stimmungsvolles Filmjuwel, zu unrecht oft als Trash bezeichnet. Der Film dürfte den Charakter der Diva Joan Crawford relativ zutreffend beschreiben, auch wenn manches übertrieben wirkt. Man mag die Crawford mögen oder nicht, interessant ist ihre Lebensgeschichte allemal. Eine Glanzleistung von Faye Dunaway, die wirklich alles gibt!

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