Don't look back - Schatten der Vergangenheit
Ne te retourne pas (2009), FR Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
84 Bewertungen
11 Kommentare
Keine
von Marina de Van, mit Vittoria Meneganti und Thais Fischer
Jeanne – Schriftstellerin, verheiratet, zwei Kinder- leidet wegen eines schweren Autounfalls in ihrer Kindheit an Teilamnesie. Sie kennt ihre ersten acht Lebensjahre nur aus Fotos und Erzählungen. Eines Tages bemerkt Jeanne beunruhigende Veränderungen in ihrem Haus. Der Küchentisch steht anders, die Einrichtung verändert sich, ihr Mann Teo und ihre Kinder sehen auf Fotos und einem Videofilm völlig anders aus. Aber keiner um sie herum scheint etwas zu bemerken. Ihre Familie führt die Ängste auf ihren derzeitigen Stress zurück. Doch dann findet Jeanne ein altes Familienfoto, das in Italien aufgenommen wurde. Sie reist dort hin, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen und das Geheimnis ihrer wahren Identität zu lösen.
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Cast & Crew
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Marina de Van
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Vittoria Meneganti
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Thais Fischer
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Sylvie Granotier
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Augusto Zucchi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fabrizio
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Giovanni Franzoni
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Adrien de Van
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Psychiater
Regie
Schauspieler
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Jacques Akchoti
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Marina de Van
- Genre
- Mysterythriller, Drama
Drehbuch
Filmdetails Don't look back - Schatten der Vergangenheit
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Kritiken (4) — Film: Don't look back - Schatten der Vergangenheit
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Eben diese Beschreibungen zeugen aber vom inneren Konflikt der Figur, denn Jeanne hat keine Erinnerungen an ihr Leben vor dem Alter von acht Jahren. Durch das Projekt versucht sie dies zu verarbeiten, diese ihr immer entkommenden Erinnerungen zu suchen und sie, ihrem Metier gemäß, festzuhalten. Schnell bekommt dieser Konflikt eine visuelle Umsetzung: Jeanne fängt an, immer wieder ein kleines Mädchen zu sehen, das ständig vor ihr wegrennt. Diese progressive Verlagerung des Konflikts auf die visuelle Ebene wird den Kern und den Reiz des Films ausmachen.
Als zweiter Auslöser des Plots, nach der Erscheinung des kleinen Mädchens, wird der objektive Blick der Kamera herangezogen. Jeannes Ehemann kauft einen digitalen Camcorder, mit welchem er den ganzen Abend über die vierköpfige Familie filmt. Beim Sichten des Films entdeckt Jeanne, dass der Küchentisch anders platziert ist als sonst und fordert die Familie auf, ihn zurück zu rücken. Es stellt sich aber heraus, dass dieser immer so platziert war. Dies war der Anfang von sämtlichen aus Jeannes subjektiver Sicht gesehenen Raumveränderungen, die sie am nächsten Tag durch den Abgleich mit Familienfotos feststellen wird. Mehr noch, sie bemerkt, dass sie selber anders aussieht, als sie sich bisher wahrgenommen hat. Nach und nach werden ihre Kinder und Ehemann, aber auch sie selber zu vollkommen anders aussehenden Figuren mutieren. Ebenso verändert sich der Raum, in dem sie lebt: Wohnung, Geschäfte, die Straßen selber verwandeln sich in fremde Orte, Jeanne scheint eine andere Person zu sein, als sie bisher der Überzeugung war....
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LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenEs wird trotz beachtlicher Versuche des Spannungsaufbaus zwischen den aufgegriffenen Themen Amnesie und Verdrängung keine überzeugende Erklärung der merkwürdigen Geschehnisse, dafür aber ein rätselhaftes Happy End geliefert. (...) Und so kann auch die Frauenpower der beiden hochkarätigen Hauptdarstellerinnen an dem unausgegorenen Gesamteindruck nichts mehr ändern.
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen„DON’T LOOK BACK“ ist, um es auf den Punkt zu bringen, ein durch und durch vielseitiger Film. Er bietet neben eindrucksvollen Bildern und durchweg soliden Schauspielleistungen von zwei der schönsten Frauen Europas, die erstmals gemeinsam vor der Kamera standen, zudem (und vor allem) verworrene Erkenntnisse am Ende einer ereignisreichen Suche. Einer Suche, die als geheimnisvolles Rätsel begann und im Grunde auch als ein solches endet. Denn Lösungsansätze hin, verworrene Hinweise her: das größte Rätsel von allen ist eben immer noch das Leben selbst. Und manchmal bleibt es uns einfach die erhofften Antworten schuldig.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen"Ne te retourne pas" heißt der neue Film der Französin Marina van Dan, der jetzt in Cannes in der Sektion "Un certain regard" gezeigt wurde. Der neue Film dieser Beobachterin spezifisch weiblicher Grenzerfahrungen ("Dans ma peau") handelt vom Ichverlust, vom Gefühl plötzlich ein Fremder zu sein, überall nur Veränderung zu sehen. Die Wissenschaft hat dafür Begriffe, das Gefühl ist das des Nervenzusammenbruchs. Am Schluß wird das Geheimnis des Geschehens, das erwartbar in der Kindheit von Jeanne liegt, in den natürlich nicht grundlos vergessenen, sondern verdrängten ersten acht Jahren, enthüllt. Aber im Gedächtnis bleibt "Ne te retourne pas" weniger als solider und stilsicherer Neo-Noir in altmodischen 70er-Jahre-Atmosphären, den man eines Tages zumindest auf DVD wird in Deutschland sehen können. Sondern als ein Horrorfilm, bei dem wie zum Trost die Kamera immer wieder minutenlang auf dem schönen Gesicht von Sophie Marceau ruht.
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Kommentare (7) — Film: Don't look back - Schatten der Vergangenheit
Kommentar schreibenpufaxx 2012/03/09 10:46:44
Kommentar löschenIch mag ja eigentlich Filme, die ohne viel Brimborium langsam Spannung aufbauen. Ich hab auch nichts gegen gut dosierte Längen. Allerdings wird man dafür irgendwie nicht "entschädigt", denn am Ende passiert ... ja. Hm. Nichts. Wenigstens nichts überraschendes. Und nichts, wovon man sagen könnte "Wow. Das war eine gute Idee." - Bei mir hat sich ein Gefühl der Enttäuschung breit gemacht.
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Stefan_R. 2012/03/09 11:19:36
Antwort löschenKann ich gut verstehen, denn wirklich neu war hier nichts. Dafür gab es aber immerhin ein hübsches Doppelgespann, das mich für Einiges entschädigt hat.
vanilla 2012/03/09 09:21:45
Kommentar löschenich hab den wahren Titel des Films herausbekommen: DON´T WATCH - SCHATTEN DER BELANGLOSIGKEIT. Boah selten so einen schlechten Thriller gesehen, und ich hab jede Menge gesehen, da es eines meiner Lieblingsgenres ist. Dieser ist von vorne bis hinten einfach nur schlecht. Sehenswert waren einzig und allein die vielleicht schönsten Schauspielerinnen der Welt.
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8martin 2011/09/22 10:34:55
Kommentar löschenLange Zeit glaubt man sich eine Mischung aus Mystery und/oder Horror anzuschauen. So lässt man auch noch die nicht besonders gelungene partielle Gesichtsumwandlung bei Sophie Marceau durchgehen. Das ist schlecht gemacht und wirkt albern. Aber spätestens wenn Monica Belluccis Körper Blasen schlägt und an den sonderbarsten Stellen anschwillt, setzt es aus. Auch der Hinweis auf ihr Handicap (Hinkebein) ist sonderbar. Bleibt die Hoffnung, dass da ein ganz teuflischer Plot noch dahinter stecken könnte. Als der sich dann etwas verquast kryptisch in Andeutungen entpuppt, entsteht Ratlosigkeit und damit Langeweile. Auch das familiäre Umfeld schafft nur noch mehr Verwirrung. Anscheinend ging es der Regisseurin Marina de Van auch nicht unbedingt um eine einleuchtende Erklärung für ihr Schauderstück. Und so sitzen beide Schönheiten am Ende nebeneinander – eigentlich unmöglich – und lächeln sich an. Danke!
Doch wenigstens der Aufforderung des Titels kann ohne weiteres nachgekommen werden: Wir werden uns hüten zurückzuschauen oder uns umzudrehen. Wieso auch?!
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Gutschi 2011/09/21 22:36:42
Kommentar löschenGrandios!
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patcharisma 2011/04/28 22:40:03
Kommentar löschenSophie Marceau hat ein grosses Faible für verworrene Filmkunst. In regelmässigen Abständen gibt's immer wieder mal so ein "ungewöhnliches" Pièce mit ihr: Das ultra-schräge 'Zimmer 401' schrieb sie gar selbst und führte Regie dazu. 'Don't look back' also verlangt ebenso - wie so üblich in diesem eigenen Genre - extremen Durchhaltewillen vom Zuschauer. Wer sich von den ewigen Längen nicht abschrecken lässt, wird immerhin mit einer eleganten Bilderflut des, naja sagen wir dem mal, "expressiven Surrealismus" (inklusive Metamorphosen des gesamten Personals!) verwöhnt. Ist das nun alles frech gewagt, gar richtig toll oder nun etwa doch nicht - ich weiss es nicht. Einen krassen Drogenflash hatte ich deswegen jedenfalls sicher nicht.
Und die Geschichte? Die ist natürlich so unglaublich abstrus (daneben), dass man das alles entweder als mutige Unverfrorenheit bewundern oder als bodenlose Frechheit abtun kann. Ich selbst konnte mich weder fürs eine noch fürs andere wirklich entscheiden und so bleibt das alles...
(...ohne Wertung!)
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Black Phantom 2011/04/10 11:58:08
Kommentar löschenspannender Psychothriller, nur die Auflösung am Ende hat mir nicht wirklich gefallen, hatte was anderes erwartet
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Sanylein 2010/11/09 12:20:54
Kommentar löschenEs gibt vieles was man besser hätte machen können, aber trotzdem durchaus sehenswert.
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