The Tall Man - Angst hat viele Gesichter
The Tall Man (2012), CA/FR/US Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Drama, Kriminalfilm
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
320 Bewertungen
59 Kommentare
Keine
von Pascal Laugier, mit Jessica Biel und Jodelle Ferland
Jessica Biel will nicht an Schauermärchen, geschweige denn The Tall Man glauben, doch dann verschwindet plötzlich ihr Sohn und sie wird eines Besseren belehrt.
In der abgelegenen Bergarbeiterstadt Cold Rock, die ihre besten Zeiten längst hinter sich hat, verschwinden Kinder ohne eine Spur zu hinterlassen. Die Einwohner vermuten, dass ein mysteriöses Wesen sie entführt hat, das alle nur The Tall Man nennen. Die Krankenschwester Julia Denning (Jessica Biel) ist skeptisch und will nicht so recht an diesen Mythos glauben, bis plötzlich auch ihr eigener Sohn David (Jakob Davies) mitten in der Nacht verschwindet. Verzweifelt versucht sie, ihr Kind zu finden und durchlebt dabei einen Albtraum.
Hintergrund & Infos zu The Tall Man
Der französische Filmemacher Pascal Laugier (Martyrs, Saint Ange – Haus der Stimmen) führte bei dem Horror-Thriller The Tall Man nicht nur Regie, sondern entwickelte auch das Drehbuch. Jessica Biel musste bereits in dem Remake Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre um ihr Überleben kämpfen und konnte dort in der Rolle der Erin schon Erfahrung im Horrorgenre sammeln. In The Tall Man sind außerdem Jodelle Ferland, Stephen McHattie, William B. Davis und Samantha Ferris zu sehen.
Mehr Bilder (14) und Videos (6) zu The Tall Man - Angst hat viele Gesichter
Cast & Crew
- Genre
- Horrorfilm, Mysterythriller, Thriller, Drama, Kriminalfilm
- Zeit
- Nacht
- Ort
- Dorf
- Handlung
- Alleinerziehende Mutter, Angst, Bergarbeiter, Dorfpolizist, Dunkelheit, Entführung, Entführungsopfer, Fessel, Hütte im Wald, Kindesentführung, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutterliebe, Polizei, Rettungsversuch, Sherriff, Verschwinden
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Gruselig, Spannend


























Kritiken (7) — Film: The Tall Man - Angst hat viele Gesichter
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Es gibt Filme, die leben sämtlich von ihren Twists und davon, den Zuschauer mit einem Paradigmenwechsel innerhalb der Erzählung zu überraschen, mit dem sie nicht gerechnet hätten. Zu dieser zugegebenermaßen vergleichsweise seltenen Kategorie gehört definitiv auch "The Tall Man" von Regisseur und Drehbuchautor Pascal Laugier, der hauptsächlich durch den Film "Martyrs" ein Begriff ist. Je weniger man nun von dem Film im Vorfeld erfahren hat und je weniger man den Vergleich zu anderen Genre-Vertretern sucht, umso mehr wird diese Geschichte einen in ihren Bann ziehen können, von der ich natürlich gar nicht allzu viel verraten kann, ohne Gefahr zu laufen zu spoilern. So viel sei aber verraten: Es handelt sich beileibe nicht um einen stereotypen Slasher-Film, wie Trailer und Cover vermuten lassen würden, sondern die formal abgegriffen wirkende Geschichte wartet mit mehreren, mal mehr, mal weniger gelungenen Storywendungen auf, die dem Geschehen eine spürbar neue Richtung geben. [...]
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenFängt vielversprechend an, sehr stimmig und konzentriert; um so knalliger dann die "Na sowas!"-Wendung, die tatsächlich bestens bei Laune halten würde, käme am Ende nicht der Kuckuck aus der Uhr. Schade.
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alexklotz: Freier Journalist (Hard Sen...
Kommentar löschenPascal Laugiers letzter Film, MARTYRS, hatte etwas unter den vehement verteilten Vorschußlorbeeren zu leiden, die das extremste Kino-Ereignis aller Zeiten versprachen, was der Film nicht ganz einzuhalten vermochte – immerhin bot er aber originelle Genrekost mit einigen unvorhersehbaren Twists. Auch THE TALL MAN untergräbt die Erwartungshaltung des Zuschauers und stößt diesen vor den Kopf, dies allerdings mit einem weitaus höherem Budget und weniger expliziten Gewaltdarstellungen. Grob simplifiziert könnte man Laugiers neuen Film einen Mainstream-MARTYRS nennen, aber das wäre zuviel der Ehre für die größtenteils mutlos langweilenden Genreproduktionen der Major-Studios in den letzten Jahren. Abgesehen von den zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen bietet der Film auch eine umfassende Palette an großartigen Bildern und Sequenzen, die zumindest mich einfach nur umgehauen haben. Wollen wir mal hoffen, daß der Film auch hierzulande einen regulären Kinostart verpasst bekommt und nicht direkt auf DVD wandert.
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arues Sat, 20 Apr 2013 02:15:14 -0000
Antwort löschenAlso wenn man von den extremsten Filmerlebnissen spricht, ist Martyrs auf jeden Fall ein Titel, der genannt werden muss. Ich weiß nicht, wie man davon sprechen kann, dass Martyrs diese "Vorschußlorbeeren" damals nicht erfüllt hat, und ich hab schon so einiges gesehen. Tatsächlich so ziemlich alles, was diesbezüglich relevant ist.
alexklotz Sat, 20 Apr 2013 12:39:49 -0000
Antwort löschenIch will gar nicht bestreiten, daß MARTYRS ein extremes Filmerlebnis ist, aber der "extremste Film aller Zeiten", wie er seinerzeit auf dem Fantasy Filmfest angepriesen wurde ist er für mich eher nicht. Ist freilich auch von Person zu Person unterschiedlich, welchen Effekt ein Film ausübt, da hat wohl jeder seine eigenen Grenzen und Extreme.
BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...
Kommentar löschen[...]Während „Martyrs“ mit typischen Elementen der modernen Terrorkino-Welle startete und letztlich immer tiefer in das Martyrium seiner Protagonistin herabtauchte, beginnt „The Tall Man“ fast wie ein konventioneller Mysterythriller irgendwo zwischen „Akte X“, M. Night Shyamalan und Stephen King. Das Werk wechselt nach einem kurzen Anflug des Schreckens seine Marschrichtung entschieden und wird so vermutlich alle Zuschauer bitter enttäuschen, die sich hier nun ein neues Horrormeisterwerk erhofft haben. Ein Martyrium erleben wir am Ende zwar erneut, allerdings auf ganz andere Weise. „The Tall Man“ spielt mit Erwartungshaltungen und verschleiert anfangs bewusst wichtige Informationen. Vor allem ist es ein Spiel mit der Perspektive, das Laugier dieses Mal treibt. Und hätte man den Ausgang der Geschichte nicht bereits vor einiger Zeit sehr ähnlich in einem anderen Film gesehen und würden die Mysteryelemente nicht einer eindringlicheren Charakterzeichnung im Weg stehen, so hätte aus diesem Stoff womöglich eine weitere Großtat entstehen können.[...]
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lieber_tee Wed, 17 Apr 2013 15:28:12 -0000
Antwort löschen"Und hätte man den Ausgang der Geschichte nicht bereits vor einiger Zeit sehr ähnlich in einem anderen Film gesehen..."
Welchen Film meinst du?
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arues Sat, 20 Apr 2013 02:11:39 -0000
Antwort löschen@ lieber_tee: ***Spoiler*** Ich tippe mal auf Gone Baby Gone.
lieber_tee Sat, 20 Apr 2013 10:25:51 -0000
Antwort löschenStimmt.
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenPascal Laugier ist nicht unbedingt mein Freund. Sein viel diskutiertes Werk Martyrs verfolgte zwar einen sehr interessanten Ansatz, schwelgte meiner Meinung nach aber viel zu sehr im bebilderten Elend und wirkte daher auch verlogen bis zum Anschlag. Mit The Tall Man begibt sich Laugier auf einen weitaus konventionelleren Pfad. Eine echte "Großproduktion", die optisch nicht nur wegen seiner Hauptdarstellerin Jessica Biel auch so aussieht.
Dennoch kristalisiert sich hier heraus, was Laugier wirklich gut kann: eine Geschichte spannend erzählen. Eine Geschichte die formal nur wenig hergibt, durch seine Inszenierung und ein gutes Drehbuch allerdings reift und reift - bis hin zur sozialkritischen Studie. The Tall Man ist packend und stellenweise auch richtig gruselig. Das tolle am Film ist aber, dass er sich immer wieder transformiert und aus dem einen Genre in ein anderes mündet. Jessica Biel ist überraschend gut (selbst) besetzt. Traut man ihr zu Beginn gar nicht zu und fürchtet noch, dass sie es ist, wieso der Film Schiffbruch erleiden könnte. Aber falsch gedacht. Ein guter Film. Mehr zum Inhalt darf an dieser Stelle gar nicht verraten werden. Das nimmt nur die Magie, die dem unvoreingenommenen Zuschauer vorbehalten ist.
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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenThe Tall Man ist kein typisches Video-on-Demand-Futter, was vor allem an der Performance von Jessica Biel liegt und an dem Wendepunkt in der Handlung.
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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/
Kommentar löschen"The Tall Man" beginnt als klassischer Gruselfilm mit mehreren Erklrärungsmöglichkeiten. Ist der Tall Man eine übernatürliche Kreatur oder ein verrückter menschlicher Killer oder doch nur ein Symbol für die Angst die in der kleinen Stadt vorherrscht? Vor allem die trostlose Stimmung und die unterschwellige Spannung erzeugen hier ein zwiespältiges Gefühl beim Zusehen, einerseits will man irgendwie weg von hier, andererseits muss man aber auch wissen, wie die Sache weitergeht.
Ungefähr zur Halbzeit des Filmes kommt dann ein Twist und man weiß kurz nicht mehr, was nun eigentlich gespielt wird. Kurz danach die Erklärung die den Zuschauer dazu veranlasst, das zuvor gesehene noch mal unter dem Gesichtspunkt der neuen Erkenntnisse Revue passieren zu lassen. Am Ende glaubt man dann zu wissen was hier los ist und dann waren die Hintergründe bzw. Beweggründe des Entführers doch ganz andere. Ohne gespoilert zu haben sind das ungefähr die Ereignisse, die euch erwarten werden. Alles klar? Nein? Gut so!
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Kommentare (52) — Film: The Tall Man - Angst hat viele Gesichter
Rob Stark Tue, 21 May 2013 10:45:40 -0000
Kommentar löschenDer Filmtitel klingt banal, die Bilder lassen einen Slender-Man-Film vermuten und Jessica Biel schmückt das Cover mit ihrem Gesicht, was nicht zwingend für einen guten Horrorfilm spricht. Aber ich würde "The Tall Man" auch eher zu einem Thriller zählen. Der Film hält ein kleines Geheimnis im Verborgenen, dessen Auflösung dem Zuschauer nach und nach auf packende Weise offenbart wird. Ich fand ihn überraschend positiv, zu mal mich die behandelnde Thematik im Verlauf zunehmend mehr interessiert hat.
Zu meinem Erstaunen spielte Jessica Biel ihre Rolle tatsächlich so überzeugend, dass sie mich in manchen Momenten angeregt hat darüber nachzudenken, welche Intention sich hinter ihrer Scheinheiligkeit steckt. Ich wurde von einer Perspektive zur anderen geführt, denn man ist zunächst auf sich selbst gestellt das Puzzle zusammen zu führen. Damit meine ich nicht, dass es sonderlich raffiniert ist. Dennoch hat es mich animiert über die wahren Hintergründe nachzudenken.
Punktabzüge gibt es dennoch. So angetan ich von dem Film bin, hinterlässt er mir doch zu große Lücken. Insbesondere zum Ende hin, stelle ich mir immer die selbe Frage über die Kinder. Weitere Details würden zu große Vorahnungen aufschmeißen, die den Film unnötig abkürzen würden. Es bedeutet, dass das Geheimnis von"The Tall Man" mit dem ersten Mal ansehen die Genugtuung bringt. Ich zähle es damit nicht zu den Filmen, die man in kürzesten Abständen wiederholt angucken kann.
"The Tall Man" ist ein guter Filmtipp mit wünschenswerten Wendungen. Nicht zwingend für Fans des Horrorgenre wie "Martyrs".
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pischti Tue, 21 May 2013 12:22:00 -0000
Antwort löschenDen will ich auch noch sehen. Klingt ganz interessant und danke, dass Du nicht spoilerst :)
Rob Stark Tue, 21 May 2013 19:07:18 -0000
Antwort löschenKannst du dir getrost angucken, da machst du nichts verkehrt. Vllt. haut er dich ja auch eher um :-)
Freakwood Mon, 20 May 2013 21:07:26 -0000
Kommentar löschenUm ehrlich zu sein habe Ich mir schon länger einen Film mit dem "Großmann" in der Hauptrolle gewünscht - lange, bevor der Hype da war. Nichts für ungut - lieber später als nie. Mit der Erwartung, der Inhalt entspräche dem, was man sich unter "The Tall Man" vorstellt, sah Ich mir den Streifen an. Anfänglich lief noch alles völlig rund - transparenter Ablauf; ungeachtet dessen spannend & interessant. Der "Horror"-Anteil blieb für meine Begriffe vollends auf der Strecke; das würde Ich streichen. "The Tall Man" versucht krampfhaft zu erschrecken, schafft dies über die volle Länge aber maximal drei mal.
Spoiler
Der "Horror" zeichnet sich hier wohl durch das Entreißen der Kinder von ihren leiblichen Eltern aus. Die hochgelobten Twists in der Story haben sich wohl vor mir versteckt; der einzige den Ich als solchen vermuten konnte war der, dass Julias Mann der "Großmann" sein soll; das wurde, zumindest mir, klar, als Julia kurz davor stand vom wütenden Mob vor ihrem Haus gelyncht zu werden.
/Spoiler
Aufgrund der Transparenz und dem Fakt, dass hier das was draufsteht nicht dem entspricht was drinsteckt, gibt es von mir hier nur fünf Punkte - totaler Durchschnitt.
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DeutschePraezision Mon, 20 May 2013 15:39:49 -0000
Kommentar löschenHab den Film gerade gesehen.
Ich bin echt "geflasht"
Viele schreiben hier:
"ist ja garnix im Vergleich zu "Martyrs"" usw.
Hääää. Na wenn ich DANACH bewerten soll hab ich was falsch verstanden.
Ich bewerte den Film natürlich als eigenstämdiges Dingens und vergleiche diesen nicht.
Eine meiner besten Filmbewertung bis jetzt.
Schpeuler:
Zu Anfang denkt man die Frau ist voll die liebe Mama.
Dann denkt man die Frau ist ne Entführerin
Dann denkt man die Frau ist psychisch krank und tötet Kinder
Zum Schluss ist die Frau gut. Oder . oder ???
Der Film ist geil, er wirft moralische Fragen auf und hält eine konstante Spannung.
Ich werd den mit Sicherheit noch ein zweites Mal i-wann schauen =)
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arues Mon, 20 May 2013 03:36:36 -0000
Kommentar löschenWer von Pascal Laugier einen weiteren heftigen Schlag in den Nacken erwartet hat, wird sicher nach der Sichtung von The Tall Man enttäuscht sein. Im Vergleich mit Martyrs, wirkt The Tall Man eher konventionell, wobei er in Wirklichkeit nur mit den Konventionen spielt. Wer sich auf dieses Spiel einlässt, und ohne jede Erwartungshaltung offen für diesen Film ist, wird hier aber vielleicht doch seinen Spaß haben. Auch wenn der Film, ob des gewollt nachdenklich stimmenden Endes, vielleicht mehr will, für einen unterhaltsamen und interessanten Filmabend taugt The Tall Man allemal.
Hier meine komplette Kritik: http://www.movieworlds.com/filme/dvd/The_Tall_Man.php#Kritik
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Hooded Justice Sun, 19 May 2013 12:54:30 -0000
Kommentar löschen»The Tall Man« bricht mir mein Herz, denn Pascal Laugier kreierte leider einen wahnsinnig banalen Film – kaum mit seinem Überfilm »Martyrs« zu vergleichen; keine Spur von Verstand oder Doppelbödigkeit, von aufwerfenden Fragen oder eigensinnigen Formen. Seine Handlung haben wir schon hundertmal gesehen und ist so austauschbar und nutzlos wie Jessica Biel in der Hauptrolle und das lautstarke Gepolter, Gekreische und Nichts. Doch am bedauerlichsten ist »The Tall Man«, wenn er mit seinen niedlichen Twists den dummen Zuschauer schockieren möchte, denn spätestens dann möchte dieser am liebsten selbst von dem großen Mann geholt werden, nur um aus diesem Gnurzfilm ganz schnell zu verschwinden. Nächstes Mal bitte wieder Jagdgewehr, Stahlketten und »Pseudotiefsinn«.
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Arakune Sun, 19 May 2013 20:25:48 -0000
Antwort löschen"Gnurzfilm" gefällt mir.
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Jenny von T Mon, 20 May 2013 13:21:36 -0000
Antwort löschenIch like das mal, stimme aber beim letzten Satz nicht zu. Laugier sollte am Besten ganz den Beruf wechseln, ich schlage eine Tätigkeit als Metzger vor. :-p
Hooded Justice Mon, 20 May 2013 20:36:32 -0000
Antwort löschen:D Ach komm, mit The Tall Man bewies er doch, wie harmlos und was für ein Langweiliger er auch sein kann.
the assassin 666 Sat, 18 May 2013 20:54:26 -0000
Kommentar löschenDas Cover und der Inhalt ließen mich auf einen Film hoffen der in Richtung von Don Coscarelli´s "Das Böse" geht, aber ich wurde eines besseren belehrt als der Film dann in meinem Player landete. Die Story ist zu Beginn gut, baut ein bedrohliche Dynamik auf, aber leider zerstört sich der Film viel selbst, mit der Wende in eine ganz andere Richtung geht, sicher Innovation ist gut aber ich hätte lieber einem weitern Film mit einem echten Tall Man gehabt als diesen hier. Aber alles fand ich nicht schlecht die Darsteller bes. Jessica Biel waren gut, die Atmophäre von der Kleinstadt versprüht ein gewissen 80 ies Flair und für seine Undurchsichtigkeit in der ersten Hälfte gebe ich noch 5 Punkte.
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MrDepad Fri, 17 May 2013 21:04:54 -0000
Kommentar löschenMit seinem aktuellsten Film "The Tall Man" unterwandert Regisseur Pascal Laugier wie schon in seinem vorherigen Werk "Martyrs" die Genre-Sehgewohnheiten.
Zunächst entwickelt sich das Ganze wie ein typisches Gruselfilmchen um den bösen Unbekannten, von denen es bereits sehr viele gibt. In einem kleinen Städtchen namens Cold Rock verschwinden immer mehr Kinder spurlos, während öfters ein sogenannter "Tall Man" gesichtet wird, der mit den Entführungen in Verbindung zu stehen scheint. Die Krankenschwester Julia ist mit dieser Situation vertraut, bis sie auf einmal selbst betroffen wird, als ihr Sohn eines Nachts entführt wird.
Mehr sollte man vorab über den Film nicht wissen, denn Laugier wartet nach der knappen ersten Hälfte mit einem Twist auf, durch den er die ausgelutschten Genre-Konventionen hinter sich lässt. Der Mystery-Thriller entwickelt sich dann zu einem Psycho-Drama, welches weiterhin Haken schlägt. Was sich allerdings abwechslungsreich und erfrischend anhört, ist letztendlich trotz des eingeschlagenen Richtungswechsels nicht sonderlich überzeugend und bietet im Prinzip wieder nur Altbekanntes. Laugier kann das Niveau seines Vorgängers "Martyrs" zu keinem Zeitpunkt halten, denn dieser war zwar auch nicht frei von Schwächen, war aber viel aufwühlender und gnadenloser, wodurch er deutlich mehr an die Nieren ging. Schauspielerisch gibt es keine wirklich erwähnenswerten Leistungen zu verbuchen, lediglich Jessica Biel darf mit einer etwas vielschichtigeren Darbietung aufwarten als der Rest des Casts.
"The Tall Man" will zwar ähnlich wie "Martyrs" Genre-Konventionen aufbrechen, bietet aber insgesamt nur Altbewährtes, was mich zu keiner Zeit wirklich gefesselt oder gar gegruselt oder geschockt hat. Der Film ist insgesamt viel zu bieder und zahm, sodass Laugier mit seinem neuen Film leider ein wenig enttäuscht und schlussendlich nur Durchschnitt bietet.
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newman Thu, 16 May 2013 22:58:27 -0000
Kommentar löschenAls ich den Trailer geschaut habe, wollte ich den Film unbedingt sehen. Mit der Erwartung an einen wie auch ausgeschriebenen Horrorfilm startete ich also Tall Man und muss sagen, dass die erste 3/4 Stunde auch relativ packend und spannend war. Doch mit der Wende in dieser seltsamen und schwachen Handlungsentwicklung bekam ich einen ziemlichen Dämpfer. Von da an war der Film leider nur noch verwirrend und man wusste letztendlich gar nicht mehr wer ist Opfer/Täter, wer ist böse/gut. Ich frage mich ob die Macher spätestens an dieser Stelle selbige Fragen aufgeworfen haben ! Anscheinend haben sie ja auch vergessen dass sie einen Horrorthriller verfilmen und kein Drama.
Lediglich ein bis zwei Gruselelemente waren vorhanden und das Hauptaugenmerk des Films lag in einer gewissen Pseudotiefe, die uns zum nachdenken bringen sollte.
Zum Teil haben sie dies jedoch geschafft. Ich musste nach dem Film darüber nachdenken warum ich mir ausgerechnet diesen Film anschauen musste.
Keine Schauempfehlung von meiner Seite aus und lasst euch nicht von dem Genre linken.
Tall Man ist ein unterdurchschnittliches Drama, dass mehr Verwirrung als alles andere schafft.
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Alienator Thu, 16 May 2013 21:25:26 -0000
Kommentar löschenGanz anders und wer hier was bestimmtes erwartet muss sich nicht wundern
Laugier polarisiert schon immer. Und das ist auch gut so. Warum auch nicht? Muss ja nicht jeder dem entsprechen was man von ihm erwartet. Ich persönlich mag es wenn Filme mich überraschen und mich auf Fährten schickt die ich so nicht erwartet hätte.
So auch dieser Film. Ich werde hier nich auf den Inhalt eingehen, denn jedes Wort über ihn würde den Film ruinieren und die vielen Wendungen zunichte machen.
Ich war unvoreingenommen an ihn herangeschritten und war sehr positiv überrascht. Laugier präsentiert hier, soviel sei verraten, einen anfänglich, augenscheinlichen Geister- oder was auch immer Fantasythriller, der geschickt mit den Versatzstücken von Genreelementen spielt und diese auch kennt (so die unbekannte Gestalt die im Dunkeln agiert, die Lichtverhältnisse usw usw). Es fängt an wie eine Mischung aus "Jeepers Creepers" und "Boogie Man" und dann, nimmt der Film eine ganz andere Richtung und wird auch zum anderen Genre. Den letzten Endes ist dieser atmosphärisch dicht inszenierte Film (sehr gute Kameraarbeit) eine moralische Abhandlung über Recht, Ethik und den Umgang mit den menschlichen Verhaltensweisen. Und beantwortet sie überhaupt nicht, sondern stellt den Zuschauer die Frage was richtig sei. Laugier hat hier seinen Stil eingebracht um diese Fragen zu stellen und verpackt das in eine ordentlich spannende Handlung.
Wem das nicht passt muss ihn ja nicht ansehen.
Ich war aber durchaus angetan.
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JackoXL Thu, 16 May 2013 23:09:41 -0000
Antwort löschenIch auch. :)
Alienator Fri, 17 May 2013 06:26:23 -0000
Antwort löschenSehr gut, das sind wir schon zwei.
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TheAvenger68 Fri, 17 May 2013 08:28:52 -0000
Antwort löschenDrei ;-)
Alienator Sat, 18 May 2013 05:55:07 -0000
Antwort löschenSehr gut.
Jenny von T Sun, 12 May 2013 20:52:49 -0000
Kommentar löschen*spoilerhaltig*
Ein stummes Mädchen, das mysteriöse Zeichnungen anfertigt. Ein böser schwarzer Mann, der kleine Kinder kidnappt (wohooo!). Ein geheimnisvolles voiceover (wer da wohl spricht?). Die Kamera führt in der Tradition SHININGs durch gruselige Gänge. Oh, und da ist auch schon der erste Plot-Twist – die gute Frau ist ja doch böse! Was mag da noch kommen? Bestimmt was total Unerwartetes! Das Feuerwerk an Spannung ist entfacht. Wahnsinn – nach dem philosophisch hochwertvollen Meisterwerk MARTYRS endlich wieder tiefgründige Ultrakunst im Psychohorror-Gewand von Kinovisionär Pascal Laugier. Und diesmal sind wir ganz sozialkritisch!
Aber der Mann hat doch recht: Die Welt geht vor die Hunde, immer mehr Menschen leben in Armut und unser Nachwuchs hat keine Zukunft mehr, denn wie soll so eine kleine Seele bitteschön ohne steinreiche Eltern und tonnenweise Spielzeug jemals ein glückliches Leben führen? Außerdem wird in diesen elenden Problemfamilien doch sowieso immer nur gesoffen und geprügelt. Nee, das geht doch nicht, dagegen muss etwas getan werden. Doch was? Schließlich stehen sogar die Bullen auf der Seite des Bösen! Wenn es doch nur jemanden gäbe, der aktiv wird, etwas gegen diese Ungerechtigkeit unternimmt, halt einen echten Superman.. oh, wait! Laugier, du Genie! Doch jetzt geht, wie vorhersehbar, das wutentbrannte Geheule der Spießer los – die arme Märtyrerin, die sogar die Beziehung zu ihrem geliebten Mann für das Gute opfert, wird erst vom Mob da draußen vor ihrem eigenen Haus belästigt, dann verhaftet und schließlich sogar von ihren Mitinsassinnen mit dem Tode bedroht! Ja, versteht denn niemand das Schicksal dieser tragischen Heldenfigur?!
Allein ich, Zuschauer, erkenne die versteckte Farce selbstverständlich (denn THE TALL MAN ist ja subtil genug und meinen Ansprüchen gewachsen!) und solidarisiere mich mit ihr, against all odds! SO, da habt ihr's! Und schaut doch mal, wie glücklich die Kids jetzt alle sind! Das war's doch locker wert, oder?
Aber sag' doch mal, Pascal, was bedeuten denn die letzten beiden Sätze am Ende? Haste doch alles nich' so gemeint, hm? Tihihihi.
Ich geh' dann mal Kotzen.
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Boogers666 Sun, 12 May 2013 20:57:18 -0000
Antwort löschenWarum mag niemand "Martyrs"?
Wobei ich sagen muss ich mir bei "The Tall Man" nichts mehr erhoffe nach all den Verrissen ...
Jenny von T Sun, 12 May 2013 21:03:04 -0000
Antwort löschenDass niemand MARTYRS mag, stimmt ja so nicht. Für mich aber eines der allerschlimmsten Machwerke, die jemals gedreht wurden. Mir ist heute noch schlecht.
SoulReaver Sun, 12 May 2013 21:06:53 -0000
Antwort löschenVoll der intellektuelle Gewaltfilm gegen Gewalt undso! Hast du bestimmt gar nicht verstanden! (Ich dann wohl auch nicht)
Ich fühl mich bei Pascal aber direkt mal angesprochen und muss dir leider sagen: Ich weiß es nicht. Aber in der nächsten Woche hab ich den Film gesehen und dann kann ich dir bestimmt weiterhelfen. :D
Boogers666 Sun, 12 May 2013 21:10:22 -0000
Antwort löschen@Jenny : Mhm vielleicht bin ich da einfach zu oberflächlich, aber ich halte Martyrs immer noch für ein unfassbares Meisterwerk. vielleicht benötigt es einer Zweitsichtung
Le Samourai Sun, 12 May 2013 21:20:58 -0000
Antwort löschenMartyrs = Kotze
Jenny von T Sun, 12 May 2013 21:21:56 -0000
Antwort löschen@ Souli: MARTYRS wäre ja gar nicht mal SO daneben (sondern nur normal peinlich), würde die letzte halbe Stunde denn nicht komplett (!!) aus reißerisch geschnitteten Foltersequenzen bestehen. Damit beraubt sich der Film nun wirklich des letzten Fünkchens Glaubwürdigkeit. Grrr, ich glaub', ich hab' nen neuen Hass-Regisseur.
@ Boogers: Das hat nichts mit oberflächlich zu tun. Ich reagiere z.B. eben sehr empfindlich (und stinksauer) auf zelebrierte Gewalt. Und provozieren können auch nur wenige - Laugier imho nicht.
@ Samourai: Jop!!
Boogers666 Sun, 12 May 2013 21:29:10 -0000
Antwort löschen@jenny : ich bezog das "oberflächlich" darauf das ich in Martyrs trotz der Gewalt einen tieferen Sinn sehe der mich vollends überzeugt hat. ich würde jetzt nicht soweit gehen und Martyrs mit Irreversibel zu vergleichen aber beide Filme sind für mich mehr als nur pure Provokation und sowohl Noe als auch Laugier sind für mich Künstler die ich sehr schätze . Wenn auch Noe etwas mehr ;)
Jenny von T Sun, 12 May 2013 21:34:11 -0000
Antwort löschenIst halt schwer, bei solch dermaßen polarisierenden Filmen zu argumentieren. Ich finde die Auflösung bei MARTYRS plump, pseudo-intellektuell und menschenverachtend, aber wenn jemand das komplett anders sieht, kann und will ich das natürlich niemandem ernsthaft ausreden.
IRREVERSIBEL ist demgegenüber ein Film, den ich sehr mag, wenngleich ich einsehe, dass man gegen Noé mit guten Gründen ähnliche Vorwürfe erheben kann. Oft ist der Grat sehr schmal.
Boogers666 Sun, 12 May 2013 21:40:08 -0000
Antwort löschenDas stimmt und obwohl ich die Vorwürfe gegenüber Laugier absolut nachvollziehen kann bleibt Noe für mich in dieser Hinsicht unantastbar , das was Lars von Trier für dich ist , ist Noé für mich :)
Jenny von T Sun, 12 May 2013 21:48:35 -0000
Antwort löschenUm Gottes Willen! :-p
(Danke für's Kompliment. :-))
lieber_tee Sun, 12 May 2013 22:00:38 -0000
Antwort löschenSPOILER:
Man spürt in jeder deiner Zeile, das der neue Film von Laugier bei dir Anbetracht deines tiefen Hasses gegenüber Martyrs keine Chance hatte und das du auch nicht die Möglichkeit in Betracht ziehst, das dein zynisch ausgearbeiteter Twist der Geschichte möglicherweise vom Regisseur ebenso gemeint bzw. hinterfragt wurde. Kein Wort über den Pespektivwechsel im Film auf die Mutter in der Mitte des Films, kein Wort über die Frage, die das junge Mädchen am Ende des Films stellt, kein Wort das die Weltretterin als Täter (und nicht als Heldin) dargestellt wird, kein Wort über die beängstigende Vorstellung, das eine übergeordnete Organisation weiterhin mit diesem Treiben fortfährt usw....
Jenny von T Sun, 12 May 2013 22:09:16 -0000
Antwort löschen"Aber das ist doch genau so beabsichtigt!" ist für mich kein Argument. Dann müsste ich auch SUCKER PUNCH als Blockbuster-Dekonstruktion, SILVER LININGS als genrekritischen Doppelbödling hochjubeln usw. Ich lasse mir aber nicht vorschreiben, wie ich einen Film zu finden habe, und wenn ich eine vom Film vorgetragende Kritik, Kritik der Kritik oder sogar Selbstironie für einfach plump und wenig wirkungsvoll vorgetragen halte, ist das mein Recht. Die Perspektivwechsel und Schwerpunktverlagerungen bei Laugier sind für mich nicht mehr als billige Taschenspielertricks. Hat mich nicht beeindruckt.
lieber_tee Sun, 12 May 2013 23:19:18 -0000
Antwort löschenHm, vorschreiben wollte ich dir eigentlich gar nichts sondern einerseits auf den Tonfall deiner Kritik und auf eine mögliche andere Sichtweise/Interpretation des Films eingehen. Deine Antwort erübrigt allerdings jeglichen Austausch, wenn du das alles als Taschenspielertricks abtust. Nun gut, jeder hat seine Sicht auf die Dinge.
Jenny von T Mon, 13 May 2013 07:57:57 -0000
Antwort löschenWas ist denn eine mögliche andere Interpretation? Ich habe schon gesehen, dass Laugier mit den letzten beiden Sätzen den Film auf der Zielgeraden nochmal offen gestalten und zum Nachdenken anregen möchte (siehe auch den vorletzten Satz meiner Kritik). Die Sache ist bloß die: Für mich zieht er sich damit billig aus der Affäre, denn zuvor ist es Julia, der ganz eindeutig die Sympathien gelten. Klar, es gibt eine Phase des Films, in der der Zuschauer verunsichert ist, weil erstmal unklar bleibt, was genau sie getan hat und aus welcher Motivation heraus sie an den Kindesentführungen beteiligt ist. Trotzdem werden mir sie und diese ganze Organisation unter'm Strich zu sehr als Heilsbringer dargestellt. Siehe auch Jenny, die am Ende davon spricht, alle ihre "Mütter" (Plural) geliebt zu haben. Der Film erweckt für mich irgendwie den Eindruck, als seien auch die Kinder ganz begeistert davon, öfters mal die Eltern zu wechseln, wenn's in der neuen Familie nicht mehr so läuft. Und, wie gesagt: Der letzte Satz ändert für mich daran nichts. Das ist aus meiner Sicht ein unbeholfenes Bemühen um Weitsicht, ein Zurückrudern von Laugier. Eigentlich sogar schon eine Frechheit. Aber der Wein ist schon verschüttet.
Hooded Justice Mon, 13 May 2013 16:28:59 -0000
Antwort löschenNimmt euch doch nicht so ernst. Ist doch eh egal, wir sind doch alle nur anonyme Fakes. Und wer ist nicht voreingenommen, wenn er einen Film geht?
SoulReaver Mon, 13 May 2013 17:56:31 -0000
Antwort löschenFindest du, ich bin auch ein anonymer Fake, Hoody? :(
Hooded Justice Mon, 13 May 2013 18:18:22 -0000
Antwort löschenIrgendwie schon.
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SoulReaver Mon, 13 May 2013 18:40:50 -0000
Antwort löschenSelber.
Hooded Justice Thu, 16 May 2013 12:24:40 -0000
Antwort löschenGott, der Film ist ja echt total scheiße. :(
Poor Boy Sun, 12 May 2013 19:36:22 -0000
Kommentar löschenBeginnt spannend und der Zuschauer wird zunächst mal auf eine falsche Fährte gelockt,überrascht dann mit einer Wendung der Geschichte die man so nicht unbedingt erwartet.Aber dann beginnt das große Rätselraten und es wird verwirrend.Man kapiert zwar am Ende was da passiert ist aber das ist dann doch sehr schwach und unbefriedigend.
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Daymare Sun, 12 May 2013 14:23:04 -0000
Kommentar löschenDer Film macht zwar eine interessante Entwicklung durch und bietet zum Schluss sicherlich auch eine gute Diskussions-Grundlage, aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass "The Tall Man" über weite Strecken furchtbar öde geworden ist!
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Alex.de.Large Sat, 11 May 2013 09:48:07 -0000
Kommentar löschenHaiku zum Film #2: "Tall Man klaut Kinder, doch kein echter Horrorfilm. Ende zwiespältig."
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iTim Fri, 10 May 2013 23:58:54 -0000
Kommentar löschen"The Tall Man" vom Regisseur Pascal Laugier, ein für mich bis eben unbekannter Name, lädt hier zu einem Thrill-Horror-Schocker ins heruntergekommene Örtchen Cold Rock im Bundesstaat Washington. Finanziell ist dieses Dorf nicht gut gestellt, das bekommen auch die Kinder zu spüren. Nun läuft außerdem noch eine schwarze Gestallt durch die Wälder, die das Dorf nur "The Tall Man" ("Der große Mann") nennt und sich Kind um Kind schnappt.
Ich freute mich hier Freitag abends bereits auf einen netten Schocker, den ich mit Popcorn und Cola genießen könnte. Ein Thriller wird er aber bis zum Ende hin nicht. Auch die Hauptdarstellerin "Jessica Biel", bekannt aus "Eine himmlische Familie" oder "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre" kann in ihrer Rolle als Julia Denning nicht wirklich glänzen. Einzig die Inszenierung und die Nebendarstellerin "Jodelle Ferland", die schon wenn sie auf dem Screen erscheint, eine ganz besondere Ausstrahlung an den Tag legt, was sie bereits in "Breaking Dawn" und nun auch in diesem Streifen zeigt, überzeugen mich von der Arbeit des Regisseurs.
Ich hätte mir gern ein wenig mehr Spannung gewünscht, die Verwirrung, die der Regisseur durch die verworrene Story in mein Gesicht hat entstehen lassen, finde ich allerdings genau richtig, nicht zu viel, nicht zu wenig.
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knautschhaut Thu, 09 May 2013 13:57:21 -0000
Kommentar löschenFür mich eine falsche Genre-Einordnung mit "Horror", wobei es für den Überraschungseffekt definitiv schwierig wäre, das wahre Genre schon vorab zu offenbaren. Macht den Film aber nicht weniger sehenswert, nur eben anders als erwartet. Er beginnt ein wenig vor sich hinschleichend wie ein typischer Horrorfilm, die Stimmung ist enorm gut aufgebaut, sehr düster, über allem schwebt die böse Geschichte des Schwarzen Mannes. In dem Moment, in dem der Film dann Fahrt aufnimmt, geht es auch gleich richtig los mit den ersten Irrungen und Wirrungen und ich für meinen Teil hatte so 6-7 Momente in denen es vermeintlich Klick gemacht hat, was die Hintergründe der Geschichte betrifft, die ich dann aber schon kurze Zeit später wieder revidieren musste. Die Spannung stimmt auf jeden Fall und das Ende ist mal eine echte Glanzleistung.
(SPOILER)
Ich fand das Ende zunächst zu schwarz-weiß-malerisch. Gute Menschen, böse Menschen. Nichts dazwischen. Eine sehr vereinfachte und aufgezwungene Sicht auf die Gesellschaft. Doch dann der Monolog und die letzten zwei Sätze, die alles in Frage gestellt haben, was vorher als Theorie in den Raum gestellt wird und den Zuschauer mit der eigenen Sichtweise auf die Dinge verabschiedet. Das hat mich dann zufriedengestellt und auch ein wenig zum Nachdenken über meinen eigenen Standpunkt gebracht.
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sorgenkint Sat, 04 May 2013 16:17:03 -0000
Kommentar löschenfür mich seit langen mal wieder eine gute story mit einen super ende ,,, guckt euch den film an
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ihre-herrlichkeit Fri, 03 May 2013 20:27:33 -0000
Kommentar löschenSpoiler.
Mir fällt es wirklich schwer, diesen Film zu bewerten. Das Thema ist interessant gewählt und wirkt nur am Anfang wie eine 08/15 Boogieman-Schablone. So ist auch Twist im Twist gut durchdacht und funktioniert einwandfrei als Aha-Effekt. Aber die Story...Das böse System, das nur eigeninitiativ verändert werden kann, auch wenn man dabei eines der größten Verbrechen überhaupt begeht. Wie kann es legitimiert werden, einer Mutter aus dem überheblichen Grund das Kind wegzunehmen, weil es woanders schicker leben würde? Entschuldigung, mit einem Dach überm Kopf und einem Kühlschrank lebt es ohnehin schicker als die meisten Menschen der Welt. Wer will sich anmaßen, dass ein gesitteteres Leben außerhalb der leiblichen Eltern besser für das Kind sei? Eine derart eindimensionale und bigotte Sichtweise lässt mir Pelz auf der Zunge wachsen.
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einSchluss Fri, 03 May 2013 20:35:39 -0000
Antwort löschenGenau das dachte ich auch. Das hat so ne utilitaristische Tendenz und bei sowas kotze ich ja auch im Strahl. Total widerliche Botschaft.
lieber_tee Fri, 03 May 2013 21:22:30 -0000
Antwort löschenIch fand, das der Film eure kritisierte Botschaft nicht als etwas positives transportiert sondern sie in Frage stellt (wortwörtlich, mehrfach!). Eher als bitterer Nachgeschmack. Findet ihr ehrlich, der Film sagt wirklich das alle Kinder von White-Trash-Familien weggenommen und Prenzlauer-Berg-Eltern für ein besseres Leben gegeben werden sollen. Ich hatte eher den Eindruck, das sich die Protagonistin in ihren Lösungsideen verrannt hat, geprägt von ihren Erfahrungen in der 3. Welt und Staatsregeln, das sie eher hilflos wirkt und mit aller Gewalt nach falschen Ideen sucht. Gerade der (zentrale) Perspektivwechsel auf die Mutter im Film macht das deutlich.
JackoXL Fri, 03 May 2013 21:30:17 -0000
Antwort löschenIch finde ja, der Film bezieht nicht eindeutig Stellung, sondern zeigt nur BEIDE Seiten, das endgültige Urteil muss der Zuschauer fällen. Das mag ich, beides ist irgendwie falsch und richtig (auch aufgrund der wechselnden Gut/Böse Rollen), am Ende entscheiden wir.
lieber_tee Fri, 03 May 2013 21:35:32 -0000
Antwort löschenJa, da er Freiraum zum denken gibt macht ihn so verstörend, finde ich. Der Film ist alles aber nicht schwarz und weiß.
JackoXL Fri, 03 May 2013 23:31:50 -0000
Antwort löschenExakt, mein lieber_tee.
einSchluss Sat, 04 May 2013 05:14:56 -0000
Antwort löschenOkay, da gebe ich euch Recht. Trotzdem bekommt er durch die konsequente Märtyrer-Haltung der Mutter (scheinbar ein Thema bei Laugier), die lieber als Kindermörderin dasteht statt dieses widerliche Verhalten auffliegen zu lassen eine Färbung, die beim (evtl. unreflektierten) Zuschauer als eine vermeintlich heere Absicht erscheinen lässt. Jacko, du schreibst, der Zuschauer kann sich da dann letztendlich entscheiden. Nun bei mir löste die -durch dieses verteigende Verhalten der Mutter- propagierte Endlösung einen sauren Reflux aus, auch wenn eine Ambivalanz nicht zu leugnen ist.
einSchluss Sat, 04 May 2013 05:16:57 -0000
Antwort löschenTipp-Ex: "...hehre Absicht..."
ihre-herrlichkeit Sat, 04 May 2013 05:20:37 -0000
Antwort löschenUnd ich finde, dass es da keinen Urteil zu fällen gibt seitens des Zuschauers. Eine schlechte Mutter ist immer noch besser als eine nicht leibliche Mutter. Darüber hinaus hat der Staat zu entscheiden, ab wann das Kind seinen Eltern weggenommen werden muss. Es gibt sowas wie Elternrecht. Sie kann ja die Stasipetze spielen und jeden beim Jugendamt anzeigen, anstatt die Kinder zu entführen. Das ist einfach haarsträubend bescheuert.
ihre-herrlichkeit Sat, 04 May 2013 05:21:40 -0000
Antwort löschenUnd es dann noch locker in Kauf zu nehmen, dass die Eltern ihre Kinder totglauben. Das ist so bestialisch.
lieber_tee Sat, 04 May 2013 17:47:13 -0000
Antwort löschenJa, das ist echt grausam. Hier kommt wahrer Horror in die Gedanken des Zuschauers. Besonders wenn dann noch eine übergeordnete Organisation existiert, die Kinder auf der ganzen Welt entführen. Ich fand die Idee echt gruselig, habe sie nicht als ein positiven Wert im Film wahrgenommen sondern, ähnlich wie bei "Martyrs", kommt eine fiese, doppelte, nachhaltige Ebene ins Spiel...
C_C Sun, 05 May 2013 00:28:49 -0000
Antwort löschenTjaaa, das ist schwer... aber muß man das Potenzial der Kinder wirklich verkommen lassen, weil die Eltern Generalversager waren/sind? Ok, ich hab den Film noch nicht gesehen...
Pollox Sun, 05 May 2013 08:53:06 -0000
Antwort löschen@ ihre-herrlichkeit
"....Eine schlechte Mutter ist immer noch besser als eine nicht leibliche Mutter...."
Du solltest nicht von Dingen reden, von denen du ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung hast!
ihre-herrlichkeit Sun, 05 May 2013 10:42:23 -0000
Antwort löschenUnd du solltest nicht mein Antwortfeld mit Kot bewerfen, indem du Aussagen triffst, die du nicht begründest.
ihre-herrlichkeit Sun, 05 May 2013 10:43:59 -0000
Antwort löschen@ C_C: Erstens stellt sich die Frage, ob die Kinder tatsächlich Potenzial haben. Zweitens ist das leibliche Elternhaus, so lange das Wohl des Kindes nicht massiv gefährdet ist, immer noch besser als eine Aussicht auf Kunst- und Violinenunterricht. Die Eltern haben ein Recht auf ihre Kinder, so lange sie sie nicht völlig verwahrlosen lassen. Ob das dann gewährleistet ist, entscheidet das Jugendamt.
ihre-herrlichkeit Sun, 05 May 2013 10:46:35 -0000
Antwort löschenAußerdem halten Kinder zu ihren Eltern, auch wenn sie noch so schlecht sind. Das macht für mich das Krude an diesem Film aus, dass die Kinder einfach locker umswitchen können und eine fremde Person ganz leicht als ihre Mutter akzeptieren können. Das können nicht einmal Waisenkinder so leicht und erst recht nicht Kinder, die gewaltsam entrissen worden sind.
lieber_tee Sun, 05 May 2013 11:10:27 -0000
Antwort löschenKommt auf das alter der Kinder an... Ob die entführten Kinder leicht mit den neuen Eltern zurechtkommen ist nicht Thema des Films und wir eigentlich nur kurz bei dem pubertierenden Mädchen dargestellt und gerade diese zeigte, trotz Wohlstand und neuer Sprachentwicklung auch Zweifel an ihrer Entscheidung.
Ich denke hier muss nicht ernsthaft darüber diskutiert werden, das Kinder erst bei massiver Kindeswohlgefärdung vor den Eltern (zeitweise) geschützt werden müssen. Es gibt genügend Möglichkeiten Kinder, auch bei einer angeblich "schwierigen" Familien-Situation (die in allen Schichten existieren) zu fördern mit z.B. Familienhilfe. Ebenso ist die Förderung, Unterstützung der Eltern notwendig. Das klappt nicht immer aber sie deshalb den Eltern wegzunehmen ist zynisch, grausam...
C_C Sun, 05 May 2013 11:43:05 -0000
Antwort löschen@I-H
ALLE Kinder haben nahezu unendliches potenzial. So sind wir gemacht. Spiesser werden wir durch... Erziehung.
Und Eltern haben überhaupt kein Recht auf irgendwas. Erkläre mir mal, woher du glaubst, dass da irgendwelche RECHTE an anderen menschen, selbst wenn selbst gemacht, bestehen sollen!?
ihre-herrlichkeit Sun, 05 May 2013 11:56:59 -0000
Antwort löschen@ Tee: Es waren ja nicht Einjährige, die entführt wurden, sondern ältere Kinder. Und ihnen ist durchaus bewusst, dass sie ihre leiblichen Eltern nicht wiedersehen werden. Zwischendurch ein wenig zu zweifeln finde ich nicht realistisch umgesetzt, zumal das letzte Mädchen die Einzige war, die eigentlich weg wollte, letzten Endes aber doch entführt worden ist. Die anderen Kinder wollten bei ihren Familien bleiben.
@ C_C: Sehe ich anders. Man kann Kinder natürlich fördern, wenn man sie in eine optimale Bedingung steckt, aber dabei darf die Geborgenheit, die durch die leiblichen Eltern gegeben wird, nicht außer Acht gelassen werden. Was nützt einem Kind Violinenunterricht und die beste Ausbildung und ne nette Ziehmutter, wenn es weiß, dass es von Mami entrissen worden ist? Damit wird die Grundstabilität des Kindes im Kern erschüttert.
Außerdem sind Kinder nicht unendlich förderbar. Die Gene spielen mindestens zur Hälfte eine Rolle. Man kann einem Kind mit einem IQ von 90 vielleicht zu einer 110 verhelfen, aber nicht zu einer 130, wenn die Gene es nicht vorprogrammiert haben.
C_C Sun, 05 May 2013 15:06:59 -0000
Antwort löschendiese Diskussion ist müßig. Sei mir nicht böse, aber dafür weißt du einfach zu wenig. Nur soviel: alleine, IQ als INTELLIGENZ zu substituieren ist schon vollkommen falsch.
Die bestehenden Intelligenztests testen nicht das worauf es ankommt, nämlich Kreativität! Sondern nur das, was das System will: Adaptionsfähigkeit!
lieber_tee Sun, 05 May 2013 17:28:44 -0000
Antwort löschenKlar der Film ist nicht über einjährige, wollte nur generell darauf aufmerksam machen, das Kinder sich auch auf Pflege-Eltern einlassen können, sie als (leibliche) Eltern wahrnehmen...
Zum Film. Der Streifen ist kein realistisches, detailliertes Abbild über die Not von Kindern sondern spinnt als Genre-Streifen eine makabere Idee durch. Die Kinder in den Film haben kaum Filmzeit. Es gibt symbolisch gewählten Rollen (Verschiedene Muttertypen, der schwarze Mann, die Bedrohung, das sprachlose und zunächst nicht handelnde Kind usw). Wenn ich eine Analyse über Kindeswohlgefährdung und Lösungen dazu sehen möchte, gehe ich auf Arbeit oder schaue Dokus an.
Und ja Kinder haben Rechte, ihre Eltern aber auch bzw. mehr. Und das ist auch gut so. Solange noch Unmündigkeit besteht haben Eltern ausschließliche Entscheidungsgewalt über ihre Kinder, es sei denn ihr Wohl (was konkret beim Jugendamt und Familiengericht definiert ist) ist dadurch gefährdet.
lieber_tee Sun, 05 May 2013 17:40:39 -0000
Antwort löschenKinder sind förderbar. Nur was soll den genau gefördert werden, mehr Potential bekommen? Soziale-Fähigkeiten, Intellekt, emotionale Intelligenz, Leistung, Sprachen...?
C_C Sun, 05 May 2013 18:08:50 -0000
Antwort löschennur eines: Selbstständiges Denken
lieber_tee Sun, 05 May 2013 18:17:08 -0000
Antwort löschenSelbstständiges, verantwortungsbewusstes Denken.
C_C Sun, 05 May 2013 18:25:51 -0000
Antwort löschenZweiteres sollte aus ersterem folgen, sonst läuft irgendwas falsch. Aber ansonsten: deal
ihre-herrlichkeit Mon, 06 May 2013 15:40:02 -0000
Antwort löschenMüßig ist richtig.
Also was Intelligenz tatsächlich ist, darüber streiten sich Wissenschaftler noch heute. Letzten Endes ist der IQ zumindest ein messbarer Orientierungswert, der auch Aussagen über die partielle Erblichkeit geben kann. Doch, ich weiß genug darüber, ich hab den Scheiß gelernt. Die bestehenden Intelligenztests testen nicht nur Kreativität, sondern sie decken ein breites Spektrum ab. Es geht von Problemlöse- bis hin zu Reaktionsfähigkeit. Zu Verknüpfungen, räumliches Denken und logische Schlussfolgerungen. Von Adaptationsfähigkeit hab ich bisher nichts in einem IQ Test gesehen.
Hinzu kommt, dass ich deine Aussage, Eltern hätten keine Rechte, haarsträubend finde. Selbstredend sollten Kinder vor den Eltern geschützt werden, wenn sie gefährdet sind, aber Kinder sind nicht zufällige Produkte der Eltern, über die sie überhaupt nicht bestimmen dürfen.
@ Tee: Sie können sich darauf einlassen, wenn bestimmte Bedingungen gewährleistet sind, die im Film jedoch nicht vorhanden waren.
Freakwood Mon, 20 May 2013 20:46:47 -0000
Antwort löschenSuper, wie hier jeder auf Psychologe macht. Wir scheinen wirklich immens viele Masterabsolventen an Bord zu haben - finde Ich klasse! Einige hier sollten sich ernsthaft Gedanken darüber machen, ob das Schreiben eines Buches nicht in Frage käme.. Karneval..
ihre-herrlichkeit Tue, 21 May 2013 17:29:50 -0000
Antwort löschenKein Master, Diplom.
Freakwood Tue, 21 May 2013 18:35:09 -0000
Antwort löschenUnabhängig davon, ob Ich dir das glaube oder nicht: Das macht es nicht besser.
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einSchluss Tue, 21 May 2013 19:46:08 -0000
Antwort löschen*migrän*
ihre-herrlichkeit Thu, 23 May 2013 18:27:05 -0000
Antwort löschen*Arschkratz*
Volker Kanopka Fri, 03 May 2013 15:43:22 -0000
Kommentar löschenEs kommt anders als man dachte und das am Ende stehende Thema war, ich sag mal, interessant/ neu, damit will ich nichts gutheißen aber rein vom Thema ich schaue grad einen Film interessant. Von diesen Standpunkten aus wurde ich gut unterhalten und kann den FIlm nur weiterempfehlen.
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Hakar Zibari Fri, 03 May 2013 10:50:17 -0000
Kommentar löschenThe Tall Man nicht schlecht , am ende wars echt spannend
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Bauglir Sun, 28 Apr 2013 20:37:47 -0000
Kommentar löschenspoiler - oder? oder? oder?
Fuck se Jugendwohlfahrt, white-trash, süchtige und co-abhängige Eltern, fuck se lieblose und gewaltreiche Erziehung, aus der man sich schlecht, nicht recht, in die 9 to 5 Lohnsklaverei flüchtet, fuck se zahnlosen Sozialstaat und Einheitsparteienregierungen, die der Optimierung des Kapitalflusses untertan sind, fuck se - "System". Da holen wir dich raus, und das noch ganz unentgeltlich, Madonna hatte es mit ihren Zöglingen nicht so fein. Obwohl, nicht ganz - eigentlich stellen wir dich nur dorthin, wo dem "System" die Sonne aus dem Arsch scheint und wenn du ein bißchen nachdenkst, dann überlegst du tränend eine Weile später möglicherweise, wie hilfreich das alles für dich letztlich gewesen ist; sofern der neue bourgeoise Lebensstil dafür Zeit lässt. Oder? Oder? Oder? Also doch noch voll traurig, irgendwie, die ganze Sache, und so eine Prise Ambivalenz, nicht die verstörende, keine Sorge, die melancholische, ja die nützt uns ganz sicherlich, wenn wir dann mal einen kämpferischen Film draus machen wollen.
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