The Tall Man - Angst hat viele Gesichter

The Tall Man (2012), CA/FR/US Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Drama, Kriminalfilm

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6.5
Kritiker
9 Bewertungen
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6.1
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320 Bewertungen
59 Kommentare
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von Pascal Laugier, mit Jessica Biel und Jodelle Ferland

Jessica Biel will nicht an Schauermärchen, geschweige denn The Tall Man glauben, doch dann verschwindet plötzlich ihr Sohn und sie wird eines Besseren belehrt.

In der abgelegenen Bergarbeiterstadt Cold Rock, die ihre besten Zeiten längst hinter sich hat, verschwinden Kinder ohne eine Spur zu hinterlassen. Die Einwohner vermuten, dass ein mysteriöses Wesen sie entführt hat, das alle nur The Tall Man nennen. Die Krankenschwester Julia Denning (Jessica Biel) ist skeptisch und will nicht so recht an diesen Mythos glauben, bis plötzlich auch ihr eigener Sohn David (Jakob Davies) mitten in der Nacht verschwindet. Verzweifelt versucht sie, ihr Kind zu finden und durchlebt dabei einen Albtraum.

Hintergrund & Infos zu The Tall Man
Der französische Filmemacher Pascal Laugier (Martyrs, Saint Ange – Haus der Stimmen) führte bei dem Horror-Thriller The Tall Man nicht nur Regie, sondern entwickelte auch das Drehbuch. Jessica Biel musste bereits in dem Remake Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre um ihr Überleben kämpfen und konnte dort in der Rolle der Erin schon Erfahrung im Horrorgenre sammeln. In The Tall Man sind außerdem Jodelle Ferland, Stephen McHattie, William B. Davis und Samantha Ferris zu sehen.

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: The Tall Man - Angst hat viele Gesichter

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] Es gibt Filme, die leben sämtlich von ihren Twists und davon, den Zuschauer mit einem Paradigmenwechsel innerhalb der Erzählung zu überraschen, mit dem sie nicht gerechnet hätten. Zu dieser zugegebenermaßen vergleichsweise seltenen Kategorie gehört definitiv auch "The Tall Man" von Regisseur und Drehbuchautor Pascal Laugier, der hauptsächlich durch den Film "Martyrs" ein Begriff ist. Je weniger man nun von dem Film im Vorfeld erfahren hat und je weniger man den Vergleich zu anderen Genre-Vertretern sucht, umso mehr wird diese Geschichte einen in ihren Bann ziehen können, von der ich natürlich gar nicht allzu viel verraten kann, ohne Gefahr zu laufen zu spoilern. So viel sei aber verraten: Es handelt sich beileibe nicht um einen stereotypen Slasher-Film, wie Trailer und Cover vermuten lassen würden, sondern die formal abgegriffen wirkende Geschichte wartet mit mehreren, mal mehr, mal weniger gelungenen Storywendungen auf, die dem Geschehen eine spürbar neue Richtung geben. [...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Fängt vielversprechend an, sehr stimmig und konzentriert; um so knalliger dann die "Na sowas!"-Wendung, die tatsächlich bestens bei Laune halten würde, käme am Ende nicht der Kuckuck aus der Uhr. Schade.

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alexklotz: Freier Journalist (Hard Sen...

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8.0Ausgezeichnet

Pascal Laugiers letzter Film, MARTYRS, hatte etwas unter den vehement verteilten Vorschußlorbeeren zu leiden, die das extremste Kino-Ereignis aller Zeiten versprachen, was der Film nicht ganz einzuhalten vermochte – immerhin bot er aber originelle Genrekost mit einigen unvorhersehbaren Twists. Auch THE TALL MAN untergräbt die Erwartungshaltung des Zuschauers und stößt diesen vor den Kopf, dies allerdings mit einem weitaus höherem Budget und weniger expliziten Gewaltdarstellungen. Grob simplifiziert könnte man Laugiers neuen Film einen Mainstream-MARTYRS nennen, aber das wäre zuviel der Ehre für die größtenteils mutlos langweilenden Genreproduktionen der Major-Studios in den letzten Jahren. Abgesehen von den zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen bietet der Film auch eine umfassende Palette an großartigen Bildern und Sequenzen, die zumindest mich einfach nur umgehauen haben. Wollen wir mal hoffen, daß der Film auch hierzulande einen regulären Kinostart verpasst bekommt und nicht direkt auf DVD wandert.

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arues

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Also wenn man von den extremsten Filmerlebnissen spricht, ist Martyrs auf jeden Fall ein Titel, der genannt werden muss. Ich weiß nicht, wie man davon sprechen kann, dass Martyrs diese "Vorschußlorbeeren" damals nicht erfüllt hat, und ich hab schon so einiges gesehen. Tatsächlich so ziemlich alles, was diesbezüglich relevant ist.


alexklotz

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Ich will gar nicht bestreiten, daß MARTYRS ein extremes Filmerlebnis ist, aber der "extremste Film aller Zeiten", wie er seinerzeit auf dem Fantasy Filmfest angepriesen wurde ist er für mich eher nicht. Ist freilich auch von Person zu Person unterschiedlich, welchen Effekt ein Film ausübt, da hat wohl jeder seine eigenen Grenzen und Extreme.


BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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6.5Ganz gut

[...]Während „Martyrs“ mit typischen Elementen der modernen Terrorkino-Welle startete und letztlich immer tiefer in das Martyrium seiner Protagonistin herabtauchte, beginnt „The Tall Man“ fast wie ein konventioneller Mysterythriller irgendwo zwischen „Akte X“, M. Night Shyamalan und Stephen King. Das Werk wechselt nach einem kurzen Anflug des Schreckens seine Marschrichtung entschieden und wird so vermutlich alle Zuschauer bitter enttäuschen, die sich hier nun ein neues Horrormeisterwerk erhofft haben. Ein Martyrium erleben wir am Ende zwar erneut, allerdings auf ganz andere Weise. „The Tall Man“ spielt mit Erwartungshaltungen und verschleiert anfangs bewusst wichtige Informationen. Vor allem ist es ein Spiel mit der Perspektive, das Laugier dieses Mal treibt. Und hätte man den Ausgang der Geschichte nicht bereits vor einiger Zeit sehr ähnlich in einem anderen Film gesehen und würden die Mysteryelemente nicht einer eindringlicheren Charakterzeichnung im Weg stehen, so hätte aus diesem Stoff womöglich eine weitere Großtat entstehen können.[...]

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arues

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@ lieber_tee: ***Spoiler*** Ich tippe mal auf Gone Baby Gone.


lieber_tee

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Stimmt.


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.5Sehenswert

Pascal Laugier ist nicht unbedingt mein Freund. Sein viel diskutiertes Werk Martyrs verfolgte zwar einen sehr interessanten Ansatz, schwelgte meiner Meinung nach aber viel zu sehr im bebilderten Elend und wirkte daher auch verlogen bis zum Anschlag. Mit The Tall Man begibt sich Laugier auf einen weitaus konventionelleren Pfad. Eine echte "Großproduktion", die optisch nicht nur wegen seiner Hauptdarstellerin Jessica Biel auch so aussieht.

Dennoch kristalisiert sich hier heraus, was Laugier wirklich gut kann: eine Geschichte spannend erzählen. Eine Geschichte die formal nur wenig hergibt, durch seine Inszenierung und ein gutes Drehbuch allerdings reift und reift - bis hin zur sozialkritischen Studie. The Tall Man ist packend und stellenweise auch richtig gruselig. Das tolle am Film ist aber, dass er sich immer wieder transformiert und aus dem einen Genre in ein anderes mündet. Jessica Biel ist überraschend gut (selbst) besetzt. Traut man ihr zu Beginn gar nicht zu und fürchtet noch, dass sie es ist, wieso der Film Schiffbruch erleiden könnte. Aber falsch gedacht. Ein guter Film. Mehr zum Inhalt darf an dieser Stelle gar nicht verraten werden. Das nimmt nur die Magie, die dem unvoreingenommenen Zuschauer vorbehalten ist.

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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)

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7.5Sehenswert

The Tall Man ist kein typisches Video-on-Demand-Futter, was vor allem an der Performance von Jessica Biel liegt und an dem Wendepunkt in der Handlung.

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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8.0Ausgezeichnet

"The Tall Man" beginnt als klassischer Gruselfilm mit mehreren Erklrärungsmöglichkeiten. Ist der Tall Man eine übernatürliche Kreatur oder ein verrückter menschlicher Killer oder doch nur ein Symbol für die Angst die in der kleinen Stadt vorherrscht? Vor allem die trostlose Stimmung und die unterschwellige Spannung erzeugen hier ein zwiespältiges Gefühl beim Zusehen, einerseits will man irgendwie weg von hier, andererseits muss man aber auch wissen, wie die Sache weitergeht.

Ungefähr zur Halbzeit des Filmes kommt dann ein Twist und man weiß kurz nicht mehr, was nun eigentlich gespielt wird. Kurz danach die Erklärung die den Zuschauer dazu veranlasst, das zuvor gesehene noch mal unter dem Gesichtspunkt der neuen Erkenntnisse Revue passieren zu lassen. Am Ende glaubt man dann zu wissen was hier los ist und dann waren die Hintergründe bzw. Beweggründe des Entführers doch ganz andere. Ohne gespoilert zu haben sind das ungefähr die Ereignisse, die euch erwarten werden. Alles klar? Nein? Gut so!

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Kommentare (52) — Film: The Tall Man - Angst hat viele Gesichter


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Rob Stark

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Filmtitel klingt banal, die Bilder lassen einen Slender-Man-Film vermuten und Jessica Biel schmückt das Cover mit ihrem Gesicht, was nicht zwingend für einen guten Horrorfilm spricht. Aber ich würde "The Tall Man" auch eher zu einem Thriller zählen. Der Film hält ein kleines Geheimnis im Verborgenen, dessen Auflösung dem Zuschauer nach und nach auf packende Weise offenbart wird. Ich fand ihn überraschend positiv, zu mal mich die behandelnde Thematik im Verlauf zunehmend mehr interessiert hat.

Zu meinem Erstaunen spielte Jessica Biel ihre Rolle tatsächlich so überzeugend, dass sie mich in manchen Momenten angeregt hat darüber nachzudenken, welche Intention sich hinter ihrer Scheinheiligkeit steckt. Ich wurde von einer Perspektive zur anderen geführt, denn man ist zunächst auf sich selbst gestellt das Puzzle zusammen zu führen. Damit meine ich nicht, dass es sonderlich raffiniert ist. Dennoch hat es mich animiert über die wahren Hintergründe nachzudenken.

Punktabzüge gibt es dennoch. So angetan ich von dem Film bin, hinterlässt er mir doch zu große Lücken. Insbesondere zum Ende hin, stelle ich mir immer die selbe Frage über die Kinder. Weitere Details würden zu große Vorahnungen aufschmeißen, die den Film unnötig abkürzen würden. Es bedeutet, dass das Geheimnis von"The Tall Man" mit dem ersten Mal ansehen die Genugtuung bringt. Ich zähle es damit nicht zu den Filmen, die man in kürzesten Abständen wiederholt angucken kann.

"The Tall Man" ist ein guter Filmtipp mit wünschenswerten Wendungen. Nicht zwingend für Fans des Horrorgenre wie "Martyrs".

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pischti

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Den will ich auch noch sehen. Klingt ganz interessant und danke, dass Du nicht spoilerst :)


Rob Stark

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Kannst du dir getrost angucken, da machst du nichts verkehrt. Vllt. haut er dich ja auch eher um :-)


Freakwood

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Bewertung5.0Geht so

Um ehrlich zu sein habe Ich mir schon länger einen Film mit dem "Großmann" in der Hauptrolle gewünscht - lange, bevor der Hype da war. Nichts für ungut - lieber später als nie. Mit der Erwartung, der Inhalt entspräche dem, was man sich unter "The Tall Man" vorstellt, sah Ich mir den Streifen an. Anfänglich lief noch alles völlig rund - transparenter Ablauf; ungeachtet dessen spannend & interessant. Der "Horror"-Anteil blieb für meine Begriffe vollends auf der Strecke; das würde Ich streichen. "The Tall Man" versucht krampfhaft zu erschrecken, schafft dies über die volle Länge aber maximal drei mal.
Spoiler
Der "Horror" zeichnet sich hier wohl durch das Entreißen der Kinder von ihren leiblichen Eltern aus. Die hochgelobten Twists in der Story haben sich wohl vor mir versteckt; der einzige den Ich als solchen vermuten konnte war der, dass Julias Mann der "Großmann" sein soll; das wurde, zumindest mir, klar, als Julia kurz davor stand vom wütenden Mob vor ihrem Haus gelyncht zu werden.
/Spoiler

Aufgrund der Transparenz und dem Fakt, dass hier das was draufsteht nicht dem entspricht was drinsteckt, gibt es von mir hier nur fünf Punkte - totaler Durchschnitt.

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DeutschePraezision

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hab den Film gerade gesehen.
Ich bin echt "geflasht"

Viele schreiben hier:
"ist ja garnix im Vergleich zu "Martyrs"" usw.
Hääää. Na wenn ich DANACH bewerten soll hab ich was falsch verstanden.
Ich bewerte den Film natürlich als eigenstämdiges Dingens und vergleiche diesen nicht.

Eine meiner besten Filmbewertung bis jetzt.

Schpeuler:
Zu Anfang denkt man die Frau ist voll die liebe Mama.
Dann denkt man die Frau ist ne Entführerin
Dann denkt man die Frau ist psychisch krank und tötet Kinder
Zum Schluss ist die Frau gut. Oder . oder ???

Der Film ist geil, er wirft moralische Fragen auf und hält eine konstante Spannung.
Ich werd den mit Sicherheit noch ein zweites Mal i-wann schauen =)

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arues

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer von Pascal Laugier einen weiteren heftigen Schlag in den Nacken erwartet hat, wird sicher nach der Sichtung von The Tall Man enttäuscht sein. Im Vergleich mit Martyrs, wirkt The Tall Man eher konventionell, wobei er in Wirklichkeit nur mit den Konventionen spielt. Wer sich auf dieses Spiel einlässt, und ohne jede Erwartungshaltung offen für diesen Film ist, wird hier aber vielleicht doch seinen Spaß haben. Auch wenn der Film, ob des gewollt nachdenklich stimmenden Endes, vielleicht mehr will, für einen unterhaltsamen und interessanten Filmabend taugt The Tall Man allemal.

Hier meine komplette Kritik: http://www.movieworlds.com/filme/dvd/The_Tall_Man.php#Kritik

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Hooded Justice

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Bewertung3.0Schwach

»The Tall Man« bricht mir mein Herz, denn Pascal Laugier kreierte leider einen wahnsinnig banalen Film – kaum mit seinem Überfilm »Martyrs« zu vergleichen; keine Spur von Verstand oder Doppelbödigkeit, von aufwerfenden Fragen oder eigensinnigen Formen. Seine Handlung haben wir schon hundertmal gesehen und ist so austauschbar und nutzlos wie Jessica Biel in der Hauptrolle und das lautstarke Gepolter, Gekreische und Nichts. Doch am bedauerlichsten ist »The Tall Man«, wenn er mit seinen niedlichen Twists den dummen Zuschauer schockieren möchte, denn spätestens dann möchte dieser am liebsten selbst von dem großen Mann geholt werden, nur um aus diesem Gnurzfilm ganz schnell zu verschwinden. Nächstes Mal bitte wieder Jagdgewehr, Stahlketten und »Pseudotiefsinn«.

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Jenny von T

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Ich like das mal, stimme aber beim letzten Satz nicht zu. Laugier sollte am Besten ganz den Beruf wechseln, ich schlage eine Tätigkeit als Metzger vor. :-p


Hooded Justice

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:D Ach komm, mit The Tall Man bewies er doch, wie harmlos und was für ein Langweiliger er auch sein kann.


the assassin 666

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Bewertung5.0Geht so

Das Cover und der Inhalt ließen mich auf einen Film hoffen der in Richtung von Don Coscarelli´s "Das Böse" geht, aber ich wurde eines besseren belehrt als der Film dann in meinem Player landete. Die Story ist zu Beginn gut, baut ein bedrohliche Dynamik auf, aber leider zerstört sich der Film viel selbst, mit der Wende in eine ganz andere Richtung geht, sicher Innovation ist gut aber ich hätte lieber einem weitern Film mit einem echten Tall Man gehabt als diesen hier. Aber alles fand ich nicht schlecht die Darsteller bes. Jessica Biel waren gut, die Atmophäre von der Kleinstadt versprüht ein gewissen 80 ies Flair und für seine Undurchsichtigkeit in der ersten Hälfte gebe ich noch 5 Punkte.

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MrDepad

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Bewertung5.0Geht so

Mit seinem aktuellsten Film "The Tall Man" unterwandert Regisseur Pascal Laugier wie schon in seinem vorherigen Werk "Martyrs" die Genre-Sehgewohnheiten.
Zunächst entwickelt sich das Ganze wie ein typisches Gruselfilmchen um den bösen Unbekannten, von denen es bereits sehr viele gibt. In einem kleinen Städtchen namens Cold Rock verschwinden immer mehr Kinder spurlos, während öfters ein sogenannter "Tall Man" gesichtet wird, der mit den Entführungen in Verbindung zu stehen scheint. Die Krankenschwester Julia ist mit dieser Situation vertraut, bis sie auf einmal selbst betroffen wird, als ihr Sohn eines Nachts entführt wird.
Mehr sollte man vorab über den Film nicht wissen, denn Laugier wartet nach der knappen ersten Hälfte mit einem Twist auf, durch den er die ausgelutschten Genre-Konventionen hinter sich lässt. Der Mystery-Thriller entwickelt sich dann zu einem Psycho-Drama, welches weiterhin Haken schlägt. Was sich allerdings abwechslungsreich und erfrischend anhört, ist letztendlich trotz des eingeschlagenen Richtungswechsels nicht sonderlich überzeugend und bietet im Prinzip wieder nur Altbekanntes. Laugier kann das Niveau seines Vorgängers "Martyrs" zu keinem Zeitpunkt halten, denn dieser war zwar auch nicht frei von Schwächen, war aber viel aufwühlender und gnadenloser, wodurch er deutlich mehr an die Nieren ging. Schauspielerisch gibt es keine wirklich erwähnenswerten Leistungen zu verbuchen, lediglich Jessica Biel darf mit einer etwas vielschichtigeren Darbietung aufwarten als der Rest des Casts.
"The Tall Man" will zwar ähnlich wie "Martyrs" Genre-Konventionen aufbrechen, bietet aber insgesamt nur Altbewährtes, was mich zu keiner Zeit wirklich gefesselt oder gar gegruselt oder geschockt hat. Der Film ist insgesamt viel zu bieder und zahm, sodass Laugier mit seinem neuen Film leider ein wenig enttäuscht und schlussendlich nur Durchschnitt bietet.

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newman

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Bewertung3.0Schwach

Als ich den Trailer geschaut habe, wollte ich den Film unbedingt sehen. Mit der Erwartung an einen wie auch ausgeschriebenen Horrorfilm startete ich also Tall Man und muss sagen, dass die erste 3/4 Stunde auch relativ packend und spannend war. Doch mit der Wende in dieser seltsamen und schwachen Handlungsentwicklung bekam ich einen ziemlichen Dämpfer. Von da an war der Film leider nur noch verwirrend und man wusste letztendlich gar nicht mehr wer ist Opfer/Täter, wer ist böse/gut. Ich frage mich ob die Macher spätestens an dieser Stelle selbige Fragen aufgeworfen haben ! Anscheinend haben sie ja auch vergessen dass sie einen Horrorthriller verfilmen und kein Drama.
Lediglich ein bis zwei Gruselelemente waren vorhanden und das Hauptaugenmerk des Films lag in einer gewissen Pseudotiefe, die uns zum nachdenken bringen sollte.
Zum Teil haben sie dies jedoch geschafft. Ich musste nach dem Film darüber nachdenken warum ich mir ausgerechnet diesen Film anschauen musste.
Keine Schauempfehlung von meiner Seite aus und lasst euch nicht von dem Genre linken.
Tall Man ist ein unterdurchschnittliches Drama, dass mehr Verwirrung als alles andere schafft.

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Alienator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz anders und wer hier was bestimmtes erwartet muss sich nicht wundern

Laugier polarisiert schon immer. Und das ist auch gut so. Warum auch nicht? Muss ja nicht jeder dem entsprechen was man von ihm erwartet. Ich persönlich mag es wenn Filme mich überraschen und mich auf Fährten schickt die ich so nicht erwartet hätte.
So auch dieser Film. Ich werde hier nich auf den Inhalt eingehen, denn jedes Wort über ihn würde den Film ruinieren und die vielen Wendungen zunichte machen.
Ich war unvoreingenommen an ihn herangeschritten und war sehr positiv überrascht. Laugier präsentiert hier, soviel sei verraten, einen anfänglich, augenscheinlichen Geister- oder was auch immer Fantasythriller, der geschickt mit den Versatzstücken von Genreelementen spielt und diese auch kennt (so die unbekannte Gestalt die im Dunkeln agiert, die Lichtverhältnisse usw usw). Es fängt an wie eine Mischung aus "Jeepers Creepers" und "Boogie Man" und dann, nimmt der Film eine ganz andere Richtung und wird auch zum anderen Genre. Den letzten Endes ist dieser atmosphärisch dicht inszenierte Film (sehr gute Kameraarbeit) eine moralische Abhandlung über Recht, Ethik und den Umgang mit den menschlichen Verhaltensweisen. Und beantwortet sie überhaupt nicht, sondern stellt den Zuschauer die Frage was richtig sei. Laugier hat hier seinen Stil eingebracht um diese Fragen zu stellen und verpackt das in eine ordentlich spannende Handlung.
Wem das nicht passt muss ihn ja nicht ansehen.
Ich war aber durchaus angetan.

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TheAvenger68

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Drei ;-)


Alienator

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Sehr gut.


Jenny von T

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Bewertung3.0Schwach

*spoilerhaltig*
Ein stummes Mädchen, das mysteriöse Zeichnungen anfertigt. Ein böser schwarzer Mann, der kleine Kinder kidnappt (wohooo!). Ein geheimnisvolles voiceover (wer da wohl spricht?). Die Kamera führt in der Tradition SHININGs durch gruselige Gänge. Oh, und da ist auch schon der erste Plot-Twist – die gute Frau ist ja doch böse! Was mag da noch kommen? Bestimmt was total Unerwartetes! Das Feuerwerk an Spannung ist entfacht. Wahnsinn – nach dem philosophisch hochwertvollen Meisterwerk MARTYRS endlich wieder tiefgründige Ultrakunst im Psychohorror-Gewand von Kinovisionär Pascal Laugier. Und diesmal sind wir ganz sozialkritisch!
Aber der Mann hat doch recht: Die Welt geht vor die Hunde, immer mehr Menschen leben in Armut und unser Nachwuchs hat keine Zukunft mehr, denn wie soll so eine kleine Seele bitteschön ohne steinreiche Eltern und tonnenweise Spielzeug jemals ein glückliches Leben führen? Außerdem wird in diesen elenden Problemfamilien doch sowieso immer nur gesoffen und geprügelt. Nee, das geht doch nicht, dagegen muss etwas getan werden. Doch was? Schließlich stehen sogar die Bullen auf der Seite des Bösen! Wenn es doch nur jemanden gäbe, der aktiv wird, etwas gegen diese Ungerechtigkeit unternimmt, halt einen echten Superman.. oh, wait! Laugier, du Genie! Doch jetzt geht, wie vorhersehbar, das wutentbrannte Geheule der Spießer los – die arme Märtyrerin, die sogar die Beziehung zu ihrem geliebten Mann für das Gute opfert, wird erst vom Mob da draußen vor ihrem eigenen Haus belästigt, dann verhaftet und schließlich sogar von ihren Mitinsassinnen mit dem Tode bedroht! Ja, versteht denn niemand das Schicksal dieser tragischen Heldenfigur?!
Allein ich, Zuschauer, erkenne die versteckte Farce selbstverständlich (denn THE TALL MAN ist ja subtil genug und meinen Ansprüchen gewachsen!) und solidarisiere mich mit ihr, against all odds! SO, da habt ihr's! Und schaut doch mal, wie glücklich die Kids jetzt alle sind! Das war's doch locker wert, oder?
Aber sag' doch mal, Pascal, was bedeuten denn die letzten beiden Sätze am Ende? Haste doch alles nich' so gemeint, hm? Tihihihi.
Ich geh' dann mal Kotzen.

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SoulReaver

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Selber.


Hooded Justice

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Gott, der Film ist ja echt total scheiße. :(


Poor Boy

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Bewertung5.0Geht so

Beginnt spannend und der Zuschauer wird zunächst mal auf eine falsche Fährte gelockt,überrascht dann mit einer Wendung der Geschichte die man so nicht unbedingt erwartet.Aber dann beginnt das große Rätselraten und es wird verwirrend.Man kapiert zwar am Ende was da passiert ist aber das ist dann doch sehr schwach und unbefriedigend.

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Daymare

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film macht zwar eine interessante Entwicklung durch und bietet zum Schluss sicherlich auch eine gute Diskussions-Grundlage, aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass "The Tall Man" über weite Strecken furchtbar öde geworden ist!

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Alex.de.Large

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Bewertung5.5Geht so

Haiku zum Film #2: "Tall Man klaut Kinder, doch kein echter Horrorfilm. Ende zwiespältig."

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iTim

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Bewertung5.5Geht so

"The Tall Man" vom Regisseur Pascal Laugier, ein für mich bis eben unbekannter Name, lädt hier zu einem Thrill-Horror-Schocker ins heruntergekommene Örtchen Cold Rock im Bundesstaat Washington. Finanziell ist dieses Dorf nicht gut gestellt, das bekommen auch die Kinder zu spüren. Nun läuft außerdem noch eine schwarze Gestallt durch die Wälder, die das Dorf nur "The Tall Man" ("Der große Mann") nennt und sich Kind um Kind schnappt.
Ich freute mich hier Freitag abends bereits auf einen netten Schocker, den ich mit Popcorn und Cola genießen könnte. Ein Thriller wird er aber bis zum Ende hin nicht. Auch die Hauptdarstellerin "Jessica Biel", bekannt aus "Eine himmlische Familie" oder "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre" kann in ihrer Rolle als Julia Denning nicht wirklich glänzen. Einzig die Inszenierung und die Nebendarstellerin "Jodelle Ferland", die schon wenn sie auf dem Screen erscheint, eine ganz besondere Ausstrahlung an den Tag legt, was sie bereits in "Breaking Dawn" und nun auch in diesem Streifen zeigt, überzeugen mich von der Arbeit des Regisseurs.
Ich hätte mir gern ein wenig mehr Spannung gewünscht, die Verwirrung, die der Regisseur durch die verworrene Story in mein Gesicht hat entstehen lassen, finde ich allerdings genau richtig, nicht zu viel, nicht zu wenig.

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knautschhaut

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Bewertung7.0Sehenswert

Für mich eine falsche Genre-Einordnung mit "Horror", wobei es für den Überraschungseffekt definitiv schwierig wäre, das wahre Genre schon vorab zu offenbaren. Macht den Film aber nicht weniger sehenswert, nur eben anders als erwartet. Er beginnt ein wenig vor sich hinschleichend wie ein typischer Horrorfilm, die Stimmung ist enorm gut aufgebaut, sehr düster, über allem schwebt die böse Geschichte des Schwarzen Mannes. In dem Moment, in dem der Film dann Fahrt aufnimmt, geht es auch gleich richtig los mit den ersten Irrungen und Wirrungen und ich für meinen Teil hatte so 6-7 Momente in denen es vermeintlich Klick gemacht hat, was die Hintergründe der Geschichte betrifft, die ich dann aber schon kurze Zeit später wieder revidieren musste. Die Spannung stimmt auf jeden Fall und das Ende ist mal eine echte Glanzleistung.

(SPOILER)
Ich fand das Ende zunächst zu schwarz-weiß-malerisch. Gute Menschen, böse Menschen. Nichts dazwischen. Eine sehr vereinfachte und aufgezwungene Sicht auf die Gesellschaft. Doch dann der Monolog und die letzten zwei Sätze, die alles in Frage gestellt haben, was vorher als Theorie in den Raum gestellt wird und den Zuschauer mit der eigenen Sichtweise auf die Dinge verabschiedet. Das hat mich dann zufriedengestellt und auch ein wenig zum Nachdenken über meinen eigenen Standpunkt gebracht.

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sorgenkint

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Bewertung7.5Sehenswert

für mich seit langen mal wieder eine gute story mit einen super ende ,,, guckt euch den film an

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung5.0Geht so

Spoiler.
Mir fällt es wirklich schwer, diesen Film zu bewerten. Das Thema ist interessant gewählt und wirkt nur am Anfang wie eine 08/15 Boogieman-Schablone. So ist auch Twist im Twist gut durchdacht und funktioniert einwandfrei als Aha-Effekt. Aber die Story...Das böse System, das nur eigeninitiativ verändert werden kann, auch wenn man dabei eines der größten Verbrechen überhaupt begeht. Wie kann es legitimiert werden, einer Mutter aus dem überheblichen Grund das Kind wegzunehmen, weil es woanders schicker leben würde? Entschuldigung, mit einem Dach überm Kopf und einem Kühlschrank lebt es ohnehin schicker als die meisten Menschen der Welt. Wer will sich anmaßen, dass ein gesitteteres Leben außerhalb der leiblichen Eltern besser für das Kind sei? Eine derart eindimensionale und bigotte Sichtweise lässt mir Pelz auf der Zunge wachsen.

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einSchluss

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*migrän*


ihre-herrlichkeit

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*Arschkratz*


Volker Kanopka

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Bewertung7.0Sehenswert

Es kommt anders als man dachte und das am Ende stehende Thema war, ich sag mal, interessant/ neu, damit will ich nichts gutheißen aber rein vom Thema ich schaue grad einen Film interessant. Von diesen Standpunkten aus wurde ich gut unterhalten und kann den FIlm nur weiterempfehlen.

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Hakar Zibari

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Bewertung5.5Geht so

The Tall Man nicht schlecht , am ende wars echt spannend

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Bauglir

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Bewertung3.5Schwach

spoiler - oder? oder? oder?

Fuck se Jugendwohlfahrt, white-trash, süchtige und co-abhängige Eltern, fuck se lieblose und gewaltreiche Erziehung, aus der man sich schlecht, nicht recht, in die 9 to 5 Lohnsklaverei flüchtet, fuck se zahnlosen Sozialstaat und Einheitsparteienregierungen, die der Optimierung des Kapitalflusses untertan sind, fuck se - "System". Da holen wir dich raus, und das noch ganz unentgeltlich, Madonna hatte es mit ihren Zöglingen nicht so fein. Obwohl, nicht ganz - eigentlich stellen wir dich nur dorthin, wo dem "System" die Sonne aus dem Arsch scheint und wenn du ein bißchen nachdenkst, dann überlegst du tränend eine Weile später möglicherweise, wie hilfreich das alles für dich letztlich gewesen ist; sofern der neue bourgeoise Lebensstil dafür Zeit lässt. Oder? Oder? Oder? Also doch noch voll traurig, irgendwie, die ganze Sache, und so eine Prise Ambivalenz, nicht die verstörende, keine Sorge, die melancholische, ja die nützt uns ganz sicherlich, wenn wir dann mal einen kämpferischen Film draus machen wollen.

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