Nine

Nine (2009), US
Laufzeit 119 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Komödie, Kinostart 25.02.2010

4.8 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.1 Community
313 Bewertungen
45 Kommentare
Nine - Bild 3293387
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von Rob Marshall, mit Penélope Cruz und Daniel Day-Lewis

Der Musical-Film Nine dreht sich um den weltberühmten italienischen Filmregisseur Guido Contini, der zwar gerade auf der Welle des Erfolgs schwimmt und seinen größten Hit auskostet, zugleich aber vor einer schweren Midlifecrisis steht. Der bevorstehende 40. Geburtstag kostet ihn nicht nur seine Nerven und Kreativität, sondern verstrickt ihn auch noch in ein kompliziertes Netz aus Affären, Streitereien und Leidenschaft mit den Frauen in seinem Leben – mit seiner Ehefrau, seiner Geliebten, einer amerikanischen Mode-Journalistin, seiner Kostümdesignerin, einer Muse, der Verführerin aus seiner Jugend und mit seiner verstorbenen Mutter.

Handlung von Film: Nine
Der weltberühmte italienische Filmregisseur Guido Conti (Daniel Day-Lewis) schwimmt zwar gerade auf der Welle des Erfolgs und kostet seinen größten Hit aus, steht aber zugleich vor einer schweren Midlifecrisis.

Der bevorstehende 40. Geburtstag kostet ihn nicht nur seine Nerven und Kreativität, sondern verstrickt ihn auch noch in ein kompliziertes Netz aus Affären, Streitereien und Leidenschaft mit den Frauen in seinem Leben: mit seiner Ehefrau (Marion Cotillard), seiner Geliebten (Penélope Cruz), einer amerikanischen Mode-Journalistin (Kate Hudson), seiner Agentin (Judi Dench), einer Muse (Nicole Kidman), der Verführerin aus seiner Jugend (Stacy Ferguson) und mit seiner verstorbenen Mutter (Sophia Loren).

Der Film Nine ist nach Chicago der mit zahlreichen Oscars ausgezeichnet wurde, und Die Geisha die nächste Großproduktion von Regisseur Rob Marshall. Für die Hollywood-Verfilmung des erfolgreichen Musicals versammelte Marshall eine geradezu einschüchternde Besetzung von nicht weniger als sechs Oscar-Preisträgern.

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Kritiken (15) — Film: Nine

Ciprian David: NEGATIV

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7.0Sehenswert

Nine ist eine Synthese des Films. Und wenn nicht, dann zumindest eine seiner Inspirationsquellen. Den Inhalt aus Fellinis 8½ übernehmend, dazu die Form des darauf basierenden Musicals Nine addierend, ein bisschen aus Fellinis La Dolce Vita dazu mischend, schickt Rob Marshall die Crème de la Crème der internationalen Schauspiel-Stars auf die Leinwand....

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Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Sechs Oscarpreisträger in einem Film – da schellen bei Vielen die Alarmglocken. Von was will man mit diesem prunkvollen Schachzug wohl ablenken? Da kann doch nur ein mageres Drehbuch dahinter stecken, oder? Tatsächlich schwimmt „Nine“ in ominösen Gewässern, statt eine Geschichte im klassischen Sinne zu erzählen. Dabei gilt es aber zwei Sachen zu beachten. Erstens: Es ist immerhin ein Musical! Zweitens: Als ursprüngliche Vorlage diente ein stark autobiografisch beeinflusstes Werk, in dem Erfahrungen verarbeitet werden, und zwar eben gerade über die Unfähigkeit, ein Drehbuch zu schreiben. [...]

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Julian Bauer: Schnitt

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2.0Ärgerlich

Ein Film mit weiblicher Starbesetzung, die um den männlichen Protagonisten kreist als sei er eine Sonne. Die Frau als Spektakel. Ausgehöhlt und leer, aber immer glitzernd. [...] Zudem gibt es diese filmisch überaus einfallslosen Parallelen zu Fellini, die an Peinlichkeiten kaum zu übertreffen sind. [...] Nachdem Guido Contini seine Schaffenskrise (um die es im Übrigen in diesem Film geht) nicht mehr vor dem Filmteam verheimlichen kann, konstatiert er: »There’s no movie. I can’t pretend anymore...« Von Rob Marshall hätte man sich diese Einsicht auch schon während der Dreharbeiten gewünscht.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.0Geht so

Der Kreis schließt sich: Begonnen hatte alles 1963, als Frederico Fellinis „Achteinhalb“ in die Kinos kam. Von dem Oacar prämierten Meisterwerk inspirieren ließ sich Maury Yeston, der daraus das Musical „Nine“ schuf, das seit seiner Premiere 1982 erfolgreich viele Jahre am New Yorker Broadway aufgeführt wurde und etliche Preise gewann. Regisseur Rob Marshall, der mit „Chicago“ bereits erfolgreich ein Musical für die Leinwand adaptierte, machte mit „Nine“ nun dasselbe, sodass Fellinis Werk über die Schaffenskrise eines Regisseurs in einer Art Musical-Remake erneut in die Kinos kommt.
Der Mann, der in den 1960er Jahren der Held des italienischen Kinos war, heißt Guido und wird gewohnt souverän von Daniel Day-Lewis verkörpert. Doch Autorenfilmer Guido steckt in einer Schaffenskrise. Zwar werden seine frühen Werke nach wie vor gerühmt, doch seine letzten Arbeiten waren Flops, sodass endlich wieder ein Kassenschlager her muss. Wenn es nach den Produzenten…

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RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl... RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl...

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5.5Geht so

Während auf der Bühne die Musik und die Songs die einzelnen Episoden zusammenhalten, erliegt Rob Marshalls Interpretation auf weiten Strecken den Versuchungen der Nummernrevue. Das liegt vor allem daran, dass er die Songs, die die Protagonistinnen in ihren Tagträumen singen, wie Bühnenauftritte inszeniert hat. Bei „Chicago“ machte diese Verfremdung noch Sinn, hier aber wirkt sie künstlich und wird durch den clipartigen Schnitt außerdem unnötig hektisch. (...) Die mit monochromem Filmmaterial um Authentizität bemühte Inszenierung scheitert auch am eindrucksvollen Star-Aufgebot, weil bis auf die von Daniel Day-Lewis, Marion Cottilard, Penelope Cruz und Judi Dench dargestellten Figuren den Protagonisten kaum Zeit gegeben wird, ihre Charakter zu entwickeln. Besonders auffällig ist das bei Sophia Loren, die nicht nur nicht singen kann, sondern auch das Schauspielern verlernt zu haben scheint. Alle weitergehenden Inhalte der in „Achteinhalb“ angelegten Lebensreflexion prallen an der gestylten Oberfläche ab. Das ist bisweilen, auch wegen der stimmungsvollen Kameraarbeit von Dion Beebe, hübsch anzusehen, lässt aber akustisch wie inhaltlich wenig Nachhaltiges zurück.

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Frederic Jaeger: critic.de

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Rob Marshall nutzt die Bühne als Paralleluniversum, in dem die Figuren ihrer angeblichen Lust oder ihren Gedanken in Gesangsform freien Lauf lassen. Als Inszenierungsmethode für die Musicalelemente ist der Einsatz der Bühne einigermaßen bieder, vor allem etabliert er aber ein frontales Verhältnis: die Sänger auf der einen Seite, ihre Adressaten auf der anderen. [...] Marshall inszeniert Nine, als handele es sich um abgefilmtes Theater: Zur scheinbaren Dynamisierung setzt er hektische Schnitte ein, filmt aus allen möglichen Richtungen in unterschiedlichsten Aufnahmegrößen, ohne Sinn und Verstand.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Glatter Glamourfilm, ohne Herz, Hirn und - was schlimmer ist - ohne gute Songs. Die Besetzung bemüht sich zwar, aber es will sich nie ein echtes Gefühl von Italien einstellen. Die Besetzung spricht Italo-Akzent im Ausverkauf und wie schon in Chicago zersplittert Marshall seine Tanznummern in Fragmente, die sich nie zu einem beeindruckenden oder schwungvollen ganzen zusammenfügen wollen.

Wo Baz Luhrmann aus Musik, Montage und Choreographie eine neue Filmsprache generiert, liefert Marshall mit viel Aufwand einfallsloses Chargieren, gegen das die Musical-Episode aus "Hercules" noch nach Busby Berkeley aussieht. Day-Lewis, der ja gerne mal überlebensgroß am Rande eines Pacino grimassiert, ist als Fellini-Verschnitt etwa so treffend besetzt wie Rosie O'Donell in einer Kate-Moss-Biographie. Was aber auch egal ist, denn die bulemisch dünne Geschichte, lässt selbst einen Musical-Nerd wie mich kalt.

Und bei Gott, was ist mit der Musik los? So uneingängige, mit dünnen Stimmchen in schlechte Arangements gehustete Songs finden sich sonst nur im Unterstufen-Schülertheater.

Furchtbar, seifig, falsch und in seiner prominenten Besetzung erstarrt ist Nine tatsächlich das schaurigste Musical seit einigen Jahren - dessen schwunglos Eröffnungsnummer den schläfrigen Tonfall für den Rest dieser Passion Guidos bereitet. Und das sagt jemand, der sogar HSM 1 noch ganz okay fand.

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Marie Krolock

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Chicago fand ich großartig. Ich freue mich auf Nine - trotz schlechter Kritiken :)


PaJeRo

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Freue mich auch auf den Film, alleine wegen den Darstellern.


Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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6.0Ganz gut

Selten haben sich so viele Oscar-Gewinner so offensichtlich bemüht, und so wenig Erfolg damit gehabt. Wenn man die exquisite Schauspielerriege und die plüschige Kinematographie betrachtet[...], ist Nine großartig anzusehen. Und, trotz der Unvollständigkeit des Films, geben Day-Lewis, Cotillard und Dench wundervolle Lieder zum Besten – sie geben dem Zuschauer damit eine Ahnung vom Film, wie er hätte sein können, wenn nur die Nebendarsteller dem leuchtenden Beispiel der Hauptakteure gefolgt wären.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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8.0Ausgezeichnet

Nine ist ein cleveres Stück musikalischen Filmemachens. Raffiniert, sexy und stylish, beeindruckt Rob Marshalls disziplinierter, genau fokussierter Film, indem er die Midlife-Crisis eines italienischen Schauspielers im Jahr 1965 extravagant in Szene setzt.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

Nine ist unterhaltsam (besonders wenn gerade jemand singt), aber es ist kein Publikums-Liebling wie Chicago oder Dreamgirls. Immerhin, es ist nichts Falsches daran, wenn ein Film “nur” unterhaltsam ist, vor allem in einer Ära, wo Musicals mit großen Budgets eine gefährdete Spezies darstellen.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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4.5Uninteressant

Die Enttäsuchung von Nine ist vollkommen und hat viele Gründe. Dies fängt schon mit dem Grund-Material an. Obwohl die Musik aus den 80ern stammt und der Film auf einem Streifen von Fellini aus dem Jahr 1963 basiert, fühlt sich die Einstellung des Werks schmerzhaft nach 70er Jahren an: es ist die Geschichte von Guido, einem Regisseur, der seine Frauen belügt und sie betrügt – und wir sollen ihn für symphatisch halten und seine Eskapaden als Ausdruck eines ruhelosen Genies verzeihen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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6.0Ganz gut

Nine hat Glamour. Rom sieht fantastisch aus, genauso wie Daniel Day-Lewis, wie er in Sonnenbrille, schmaler Krawatte und mit zurückgegelten Haaren in seinem Fiat umherflitzt. Aber da ist keine Substanz unter dem Gloss. Für eine Hommage an Federico Fellini, der so psychologisch komplexe und poetische Filme machte, ist es ein überraschend hohler Film.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Nine läuft auf seiner eigenen Irrelevanz auf. Der Film ist vollgepackt mit Stars […]. Aber sie sind eben nur das: Sars, denn der Film macht sie nicht zu Charakteren.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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5.5Geht so

[…] einige tolle Lieder und die schöne Ausstattung kommen nicht gegen die Langeweile an, denn der Film schafft es nicht, dass sich jemand für Guidos Probleme wirklich interssiert.

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Peter Bradshaw: Guardian

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2.5Ärgerlich

Hören sie das? Dieses Geräusch ist Daniel Day-Lewis, wie er seine Karriere das Klo hinunterspült. Er hat rätselhafterweise die Rolle des nicht-singenden Hauptdarstellers in einem widerlich oberflächlichen, heimlich frauenfeindlichen, schlecht gespielten, eitlen und geschmacklosen Musical angenommen.

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Kommentare (30) — Film: Nine

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MikeC.

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Bewertung5.0Geht so

Das größte Herausstellungsmerkmal von "Nine" ist gleichzeitig auch seine größte Schwäche. Die Musicalszenen. Sie wirken allzu aufgesetzt und lassen den Eindruck entstehen, dass sie nur eingebaut wurden, um halbnackte Frauen zeigen zu dürfen. Dabei merkt man den gewählten Schauspielerinnen an, dass sie zwar während ihrer Schauspielausbildung Gesangs- und Tanzstunden hatten, doch im Vergleich zu professionellen Tänzerinen/Sängerinen wirken ihre Darbietungen leider eher stümperhaft. Hier lag das Augenmerk eindeutig auf dem sexappeal.
Einzig Marion Cotillard konnte mich mit ihrer Stimme überzeugen. Daniel Day-Lewis ist gut, kann die Mängel des Films aber nicht ausbügeln.

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Nichts

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Bewertung5.0Geht so

Nine hat auf irgendeine Art und Weise eine gewisse Magie in jeder einzelnen Szene. Der italienische Flair, die malerischen Kulissen, die Kameraführung, alles sehr hochwertig und 1a gefilmt. Rob Marshall beweist mir nach Fluch der Karibik 4, ein weiteres Mal, dass er echt was von seinem Job versteht. Die Darsteller sind allesamt ok, obwohl man sich bei den großen Namen echt mehr erhofft hatte. Die einzigen die irgendwie herausstechen sind 1. Judi Dench, weil sie einfach diese unglaubliche Raumfüllende, aber nie erdrückende Präsenz hat,2. Penelope Cruz , da sie die einzige ist, die die hohen Erwartungen an den Film gerecht wird, und deshalb gerechtfertigt für den Oscar nominiert wurden ist und 3.Kate Hudson, die ich eigentlich nicht mag, aber sie war eben die einzige die zumindest versucht hat, dem zum Teil sinnlosem Rumgeplätschere des Films entgegenzuwirken. Sonst gibt es über Nine nicht viel Gutes zu sagen. Viele Charaktere erscheinen vollkommen unnötig und verkomplizieren den Film nur. Die Musikeinlagen wirken irgendwie überfüllt, als hätte man versucht so viel Geld wie möglich zu verpulvern. Deshalb wär auch hier, wie mit den Charakteren weniger mehr gewesen. Die Nummern sind sofort nach der jeweiligen Szene vergessen und man kann sich kaum noch an sie erinnern, jegliches Ohrwurmpotenzial ist nicht vorhanden. Insgesamt ist der Film ziemlich langweilig und ab und zu sehr undurchschaubar, was meiner Sicht nach, an einem schlecht geschriebenen Drehbuch liegt. Man verschenkt unglaublich viel Potenzial, da die Geschichte zusammen mit der Besetzung eigentlich echt was hat. Das Ende wirkt zudem ziemlich abgehackt, vor allem da die meisten anderen Szenen verdammt langgezogen sind und im negativen Sinne zu viel offen gelassen wird. Nine ist eben ein Film auf den man hätte verzichten können.

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the-eraser-guy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja, ich mochte diesen Film. Ich mochte die Musicalnummern. Ich mochte die Darsteller. Es gibt eigentlich fast nichts, dass ich nicht mochte. Das Einzige das diesen Film trübt sind die unglaublich schlechten Kritiken. Noch schlimmer: Nicht nur die Kritiker hassten den Film auch die Zuschauer. Dies ist auch ein Grund, warum ich einen Film mit Daniel Day-Lewis, Judi Dench, Marion Cottilard und Penelope Cruz erst zwei Jahre nach erscheinen gesehen habe.

Hätte ich doch bloß auf keine einzige schlechte Kritik gehört.

Mich hat der Film fabelhaft unterhalten. "Nine" ist technisch perfekt gemacht. Die Songs sind klasse und sogar Fergie kann in dem Film glänzen. Einziger Kritikpunkt den ich vielleicht nachvollziehen kann ist, dass die Story doch etwas flach geraten ist. Aber scheiß drauf. In nem Musical will ich von schönen Frauen und tollen Liedern berieselt werden.

Dort wo "Chicago" maßlos überbewertet war, wurde "Nine" furchtbar unterbewertet. Schade für alle die "Nine" nichts abgewinnen konnten. Super für mich, der es liebt positiv überrascht zu werden.

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Lu La

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich bin wirklich überrascht, das dieser Film hier so gut bewertet wurde. Ich empfand ihn als eine Ausgeburt an Lächerlichkeit. So viel TamTam um Nichts. Ich bin eigentlich ein Fan von D. Day-Lewis aber dieser Film war wirklich unnötig. Keiner der Charaktere hat mich berührt oder auch nur annähernd meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Der Film ist überladen und lässt keiner der Figuren oder Beziehungen Raum, um an Bedeutung zu gewinnen. Kate Hudson als langweiliges Blondchen, Penelope Cruz spielt mal wieder sich selbst, Nicole Kidman mal wieder als kühle Schöne (was ja zu ihrer operierten Visage passt), Marion Cotillard als arme zerbrechliche Ehefrau des Schwerenöters und Fergie als Jugendfantasie des Protagonisten... BLA. Die Story war super und man hätte dem Charakter des Protagonisten viel mehr Tiefe verleihen können aber was dabei rausgekommen ist ist ein Wirrwarr an Reizüberflutung, halbgarer Beziehungsgeschichten und eine Zurschaustellung vieler hübscher aber persönlichkeitsloser Damen.
Das einzig Schöne waren die Bilder der Umgebung und Landschaft und der Auftritt von Judi Dench.

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Magnolia

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Bewertung7.0Sehenswert

nine war wirklich enttäuschend. bei dem staraufgebot und der story hätte ich was besseres erwartet. marion cotillard und penélope cruz haben mir als einzige von den vielen weiblichen hollywood-stars gefallen. allerdings ist die oscar-nominierung von cruz absolut unverdient und hat mich auch echt verwundert. cotillard hätte eine nominierung aber verdient gehabt, denn sie hat grandios geschauspielert und alle anderen (kate hudson, nicole kidman,sophia loren usw) an die wand gespielt. ansonsten fand ich ein paar songs ganz gut, aber der film an sich war nicht so toll.

genau genommen sind die 7 punkte auch allesamt für marion cotillards darstellung, die echt brilliant war.

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sweetForgiveness

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Schauspieler. Anehmbare Story. Musik.
Nine punktet eher durch seine Atmosphäre. Kostüme, Austattung und dem Wechsel zwischen schwarz-weiß und bunt. Marion Cotillard spielt grandios und singt auch noch richtig gut, allerdings bleibt nur "Cinema Italiano" im Ohr.

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Slevin Kalebra

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und du findest ihn nicht sexistisch, wie etwa Kris?


sweetForgiveness

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mhm..nö eigentlich nicht :)


Marie Krolock

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöne Musik und traumhaft schöne Frauen, reicht aber nicht für einen umwerfenden Film.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

doctorgonzo

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Da war Musik?


Marie Krolock

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Öhm.. ja, es war doch ein Musical.
Aber wahrscheinlich wolltest Du mich nur wieder ärgern :)


Floyd B.

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Bewertung3.0Schwach

„[...] la lalala lallaaalaallaaaaa [...] “

Das wirkliche Kunstwerk an Rob Marshalls Strapsenparade ist seine konsequente lieblose Ideenlosigkeit, die sich als puffrot glitzernder Faden durch die gesamte Filmlänge zieht, und sich bereits im ersten Song mit heiserem Frauen-Lalala ankündigt.
Irgendwie scheint das „Chicago 2“-Konzept nicht ganz zu funktionieren – dabei klingt es doch so simpel wie sicher: Eine Ansammlung von aktuellen und attraktiven OscarpreisträgerInnen, die sich gegenseitig das Mikro herumreichen, weil jeder einmal seine gute bis dritttklassige Gesangsstimme präsentieren und das Röckchen hochziehen darf. Mehr Songs gleich mehr Frauen gleich mehr nackte Haut! Wuhuu.
Der Film begräbt unter seinen optischen Reizen jegliche Interesse für Inhalt und Charaktere und versucht den Zuschauer durch aufwendige Lichtkulissen, Tanzeinlagen a la Popmusikvideo und Sex zu einem Wow-Effekt zu überreden, die auf Dauer so öde wie misslungen sind. Und zum Thema Sex sei noch Folgendes gesagt: Selbst in der „Rocky Horror Picture Show“ sieht man mehr Brüste.

Und dann wären da noch die Song, die nur bedingt im Kontext mit eingebunden sind und von denen kein einziger zum Mitwippen oder Mitfühlen einlädt. Weder Herz noch Kopf behalten auch nur eine einzige Klangfolge davon bei sich.
Die Musik scheint in diesen ca. 113 Minuten ausgestorben zu sein.
Und das ist sehr sehr traurig.

Schauspielerisch ist „nine“ pure Verschwendung, besonders wenn man bedenkt, dass Daniel Day-Lewis sich seine Rollen stets mit Bedacht und viel Zeitraum dazwischen aussucht.
Es macht Spaß, ihm bei der Arbeit zu zusehen, und seine Performance ist das einzige Argument, den Film erneut sehen zu wollen.
Der neunköpfige Rest ist schauspielerisch zwar nicht minder qualitativ, doch ist die Rollenverteilung gerade zu typisch und weder das Drehbuch noch die Masse von Frauen erlauben jegliche Art von schauspielerischer Herausforderung.

Wenn man sich das DvD-Cover von „nine“ ansieht, auf dem ohne Scheu „Besetzt mit 6 Oscar-Gewinnern“ steht, erkennt man bereits das in die Hose gegangene Konzept vom großen Star-Musical und den erbärmlichen Versuch, den Film zu vermarkten.
Denn sehr viel mehr hat der Film nicht zu bieten.
Als Ja-Sager zum Musical kann ich hier nur weinen: Nine, nein nein!

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J!GS4W

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich hätte gerne einen längeren Kommentar verfasst, aber der Film war so langweilig, dass ich selbst bei meiner Kritik einschlafen wür.. Zzzzzz

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Sugar Kane Kowalczyk

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Bewertung3.0Schwach

Obwohl meine Erwartungen nicht allzu hoch waren, hat der Film "Nine" mich dennoch überrascht. Und zwar wie man es schaffen kann, so gute Schauspieler wie Daniel Day-Lewis und Judi Dench um sich zu scharen und gleichzeitig so einen Quark zusammen zu schustern.
Die Songs hatten einen geradezu erzwungenen Bezug zur mehr als schalen Haupthandlung und haben darüberhinaus auch einfach nicht gerockt. Und darüber können auch keine "sexy" Choreographien hinwegtäuschen, die auch in jedem zweitbesten Musikvideo heisser aussehen. Der einzige Lichtblick: Marion Cotillards Rehaugen und ihre unerwartet wandelbare Stimme. Sie ist wirklich bezaubernd.

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Twitter

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Bewertung2.0Ärgerlich

Vier Gründe warum ich diesen Film sehen musste:
1.Daniel Day-Lewis
2.Marion Cotillard
3.Penélope Cruz
4.Judi Dench

Fünf Gründe warum ich diesen Film nicht bis zum Ende anschauen konnte:
1.Eine langweilige und unspektakuläre Story ohne richtige Höhen und Tiefen!
2.Mich hat das Schicksal der Charakteren absolut null interesiert... traurig aber wahr!
3.Inszenierung? Das falsche Wort für dieses Überladene Spektakel aus unpassenden Auftritten.
4.Jede Szene hatte so einen häßlichen Beigeschmack - diese Schauspieler habe so viel Potential und es wird einfach nichts daraus gemacht....
5.Weil man es gar nicht oft genug sagen kann: LANGWEILIG!

Es ist eine richtige Leistung mit so einem Staraufgebot einen so faaaaaaden Film zu erstellen... dafür "RESCHPEKT" Mr. Marshall!

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makatu

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film hat vielleicht "objektiv" keinen "Nuller" verdient, ist aber nichtsdestoweniger für mich ein absoluter "Hassfilm", deshalb diese Wertung. Ein Grund dabei sicherlich, dass "Achteinhalb" auf der anderen Seite zu meinen Lieblingsfilmen zählt. Natürlich ist "Nine" streng genommen kein Remake, sondern eine Verfilmung des an "Achteinhalb" angelehnten Musicals - das macht den Film aber nicht erträglicher. Jegliche Tiefe des Fellini-Klassikers wurde hier ersatzlos gestrichen, die Musik ist zum großen Teil grauenhaft, der großartige Schauspieler Day-Lewis ist als Anselmi-Verschnitt absolut verschenkt, genau wie der Rest der an sich sehr guten Besetzung. Dazu hat man es offensichtlich darauf angelegt, hier kein noch dummes Italien-Klischee auszulassen (auch in den Liedtexten).

Insgesamt ein höchst überflüssiger Film, der wegen mangelnder Qualität nicht mal als Hommage an Fellini taugt - wer wissen will, wie eine gelungene solche aussehen kann, sollte sich "Stardust Memories" von Woody Allen ansehen. Nino Rota wird sich zudem wegen dem vor allem im Vergleich zu seiner brillianten Filmmusik in "Achteinhalb" schauderlichen Gedudel im Grabe umdrehen.

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tom_scavo

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Story an sich ist ziemlich flach und handelt von nicht vielem. Guido hier, Guido da, und schlussendlich ist er nicht viel weiter als am Anfang... Dieser Negativpunkt wird aber von den Charakteren wieder ein wenig relativiert, denn die sind wirklich sehr gut konstruiert. Vorallem Marion Cotillard als Guido's Ehefrau oder Penélope Cruz als seine Geliebte stechen besonders hervor. Ein grosses Lob auch an die Musik, denn es sind viele Ohrwürmer darunter und alle solide gesungen. Ganz toll ist "Unusual Way", gesungen von Nicole Kidman, als auch "Be Italian", gesungen von Fergie. Wer keinen grossen Wert auf eine grossartige Storyline legt, sondern einfach schöne Darstellerinnen gut "darstellen" und singen sehen will, ist hier richtig.

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Xpander

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Bewertung5.0Geht so

langweilig! und leider viel zu aufpoliert!

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duffy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ist ne reine One Man Show, aber halt vom Besten.

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moiCheCker

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Regisseur Rob Marshall... Der hat doch Fluch Der Karibik 4 gemacht, ne?


duffy

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Ja, hat er.


Tuvok

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Bewertung3.0Schwach

Rob Marshall inszeniert die ganzen Musical Szenen sehr theatralisch auf einer Bühne. Es wird sehr schön getanzt, alles wirkt oft sehr erotisch, Erinnerungen an „Molin Rouge“ kommen auf. Allerdings ist hier weniger Filmeffekt, weniger Tageslicht, mehr alles auf der Bühne was ich zwar schätze mir aber bald am Nerv ging. Marion Cottilard singt im Film wirklich, eine Seltenheit, eine Schauspielerin die echt gut singen kann ja das ist schön. Hier spielt ja Nicole Kidman mit und die süße Penelope Cruz.

Was mich sehr freut, GUIDO CONTINI im Film wird ja von Daniel Day-Lews verkörpert. Zweifelsohne ist der Mann ein Genie, nur warum hat er sich für so einen Film her gegeben? Ich sag’s gleich zu Beginn, der Film ist mir zu Fellini Mäßig, zu einseitig kompliziert, nein der Film gefällt mir nicht sonderlich, er ist so was wie ne wandelnde Midlife Krise in den 50 er Jahren. GUIDO will ja einen neuen Film machen. Italia soll er heißen. Die Produzenten sagen dass der Film der Beste aller Zeiten wird oder ein sehr guter halt, doch hat der Regisseur andere Probleme. Es lasst ihm das Weib keine Ruhe. Er denkt an Frauen, Frauen die in seinem Leben was Wichtiges gespielt haben. LUISA die von Marion Cottilard verkörpert wird, spukt in seinem Kopf rum, dann seine Geliebte, CARLA, die Cruz spielt sie, CLAUDIA seine Muse, die von Kidman verkörpert wird, dann hat er noch eine Vertraute, LILI (Judi Dench) und eine STEPHANIE die er hin und wieder sieht – die wird von Kate Hudson gespielt. Dann hat er eine Hure als Freundin, SARAGHINA, und seine MAMA, die spielt Sophia Loren, die ist eine Göttin.

Unser 9. Gemeinsamer Film mit Guido sagt der Produzent bei der öffentlichen Vorstellung vor versammelter Menge, wo Presse und Volk anwesend ist. Darum heißt der Film wohl so. Lewis wirkt irgendwie nett in dem Film, sein verstörter Charakter, sein irres Genie, dass was er in seinen Filmen darstellt, mein Lieblingsfilm mit ihm ist „Der letzte Mohikaner“ und natürlich „Gangs of New York“ dieses Genie ist leider weg. Er hat mir immer so gefallen, weil er einfach strahlt, er kommt und füllt alles aus, hier wirkt er einfach wie ein Videostark in einem großen Hollywood Film.

Kate Hudson taucht kurz auf, wieso hat der Typ so viele Freundinnen, wieso tut er so geheimnisvoll über seinen neuen Film, Fragen ihn die Leute auf der Pressekonferenz. Dann kommt das Singen. Reden und Singen. Also Guido redet im Film, dann kurzer Zwischenschnitt zum Singen auf der Bühne, ja keine Ahnung wie das zusammenhängt, soll wohl der Film sein oder das kurz eingeblendete Broadway Musical vom Film.

"Nine" ist die Verfilmung einer Broadwayshow, die auf Federico Fellinis autobiografischem Werk "Achteinhalb" basiert. Method Actor Daniel Day-Lewis lernte für seine Rolle sogar Italienisch und ließ sich seine Garderobe wie die eines Filmstars der 1960er Jahre einrichten. Also ich habe eigentlich Fellini Filme noch nie gemocht, Italienische Filme nach Sergio Leone, nein Danke nicht unbedingt, außer spätere Loren Filme.

Der Film hat ein Bühnen Musical, Also ein Musical im Film, und 3 neu komponierte Lieder. Wer auf Musical steht, und auf Musik zwischen Klassik, 40 er Jahre, und Fred Astaire, aber irgendwie anspruchsvoll und nicht so schön wie Ginger Rogers, ja der soll zugreifen. Ohrwürmer entdeckte ich keine.

Was spielt sich in 8 ½ ab? Nun ganz einfach. Die Hauptfigur, Guido Anselmi, ist ein Regisseur, der seine Inspiration verloren hat und sich unfähig fühlt, seine aktuelle Arbeit an einem Film zu beenden. Er zieht sich in einen Kurort zurück, doch dort erscheinen bald alle die, denen er eigentlich entkommen wollte: sein Drehbuchautor, sein Produzent, seine Frau und seine Geliebte. Er kann nicht entfliehen – einzig in Tagträumen. Sein gesamtes Umfeld bedrängt ihn. Obwohl er in einer Schaffenskrise steckt, läuft die Produktion seines neuen Filmes auf Hochtouren: Guido lässt eine gewaltige Kulisse bauen, die Abschussrampe für ein Raumschiff.

Ja und was weiß ich, es geht da lange weiter ist ein 138 Minuten Film, der hier unter 2 Stunden. Mir war er zu lange, aber dazu später mehr.

Gedreht wurde er in den Cinecitta Studios bei Rom. Guido im Film ist das Alter Ego vom Fellini. Er hatte alles zusammen für den Film alle Möbeln, Requisiten und wie man das ganze Zeug nennt aber irgendwie fehlt ihm eine Struktur, und so wirkt der Film auch, er hat alles beisammen aber mir fehlt die Struktur die den Film für mich spannend macht.

Im Fellini Film flüchtet der Guido in Aggressive Tagträume wenn er nicht mehr weiter weiß, hier auch und dann noch eben die Frauen, da flüchtet unser Guido im Film in die Frauenwelt würde ich Mal sagen, darum kann man auch meinen es ist ein Frauenfilm. Oder? Nein weit gefehlt, es ist ein Intellektuellen Film. Was könnte man über das Vorbild 8 ½ sagen? Nun, Frederico meinte zum Film, er sei ein „Mittelding zwischen einer unzusammenhängenden psychoanalytischen Sitzung und einer etwas planlosen Gewissenserforschung und wenn ich mir den neuen Film ansehe, ja da kommt mir auch vor, dass ganze hängt nicht zusammen, zwischen Szenen hört man Frauenstimmen die singen, als wären sie ein Rufen dass deine Gedanken aufwecken soll, dann wiederum eine Frau die sich räkelt, und Guido der telefoniert, Sex soll hier mit Hilfe von Musik und schönen Stoffen und geilen Beinen von Frau Cruz so weiter geleitet werden dass man Lust auf die eigene Frau bekommt, denke ich, nur wieso telefoniert Guido und man sieht Cruz da einen Vorhang herunterfallen und stürzen? Und Singen, wie passt das zusammen? Nun darauf nix Antwort.

Übrigens wer jetzt ein Fellini Fan ist, der weiß ja dass der Titel mit dem 8 ½ eine Anspielung auf die Anzahl der Filme, die Fellini zur Drehzeit bereits realisiert hatte. Dazu zählen sechs Spielfilme, welche voll gezählt werden, und zwei Kurzfilme sowie ein Spielfilm in Co-Regie, welche halb gezählt werden. Somit war dies sein achteinhalber Film.

Ne ist mir egal eigentlich. Z8urück zum 9 er Film. Wenn man z.B. die Loren sieht, die taucht wenig auf, die ist ja auch schon alt, die hatte Mal Ihre Zeit, die war gut doch jetzt, ne zu alt und wenig im Bild doch trotzdem präsent. Und psychologisch gesehen ist sie die Mutter von Guido und vom Italienischen Film, übrigens Cruz singt hier selber im Film Glaube ich, sehr gut, nur die Melodie ist nichts für mich, kein Ohrwurm genauso langweilig kam mir der Film vor wie 2002 damals der „Chicago“ den ich mir auch nicht gemerkt habe, weil er eben langweilig war.

Der Regisseur Rob Marshall drehte den Film mit Rückblenden so dass man seine Träume sieht, sie sollen mit Hilfe von Musik irgendwas vermitteln, übrigens das ganze spielt sich irgendwann in den 60 er Jahren ab, keine Ahnung, und es wirkt auch so, echt gut, nur Italien 1960 ist für mich so uninteressant wie Amerika 1930, die ganzen alten Gangsterfilme die haben bei mir nie was richtig erzeugt nie was von Freude oder Leibe zu diesen Filmen außer, die Mr. Moto Streifen mit Peter Lorre. Und genauso fühle ich mich hier bei dem Film, wieso sehe ich ihn mir an?

Lewis singt im Film selber, er wirkt auch sehr gut, er spielt die Rolle so dar dass man sieht dass er innerlich zerrissen ist, nach außen ist alles O.K. Ja er ist eine Leuchte, im Film nicht unterforderte, aber seine Rolle ist eben für mich uninteressant ehrlich gesagt. Ah jetzt weiß ich, das ganze wirkt wie ein bourgeoiser Aufguss der Film Noir Serie aus den 50 er Jahren.

Penelope wirkt so dass man merkt, sie will ihn verführen dann doch nicht, sie mag ihn, akzeptiert wie er ist, kann nicht von ihm weg, will zu ihm hin ja keine Ahnung, da hat mir besser gefallen die Szene als Guido ne Schreibblockade hat, wie er sich vorsagt, Seite 1, Seite 1, Seite 1. Ach ja Nicole Kidman wirkt im Film irgendwie wie ne römische Statue im Mausoleum von einem Indischen Scheich oder wie die Typen da unten heißen.

Der Film ist wirr, er handelt von einem Regisseur der 2 Stunden die Idee zu einem Musical sucht und das ganze ist angelehnt an den Fellini Film, was für eine grandiose Idee, übrigens was mich wundert, dass man den Fellini Film zu einen der besten aller Zeiten gewählt hat. Uff, der Film ist ein Mist für mich, langweilig. Wenn man schon wählt dann bitte die alten Monumentalfilme, aber die sind leider wohl nicht so beliebt.

Übrigens wer ein Intelligenter ist, der wird wohl an jeder Szene was finden was berühmt ist, Anspielungen, Reminiszenzen und Ideen zu anderen Filmen. Die Choreographien waren sehr gut, sie wirken nicht geil, sie wirken lasziv und leicht obszön aber nicht modern geil, und sie resultieren aus einer Vergangenen Erlebnisbewältigung vom Jungen Guido aus 1926. Was man im Film merkt, Italienische Frauen sind viel unkomplizierter und auch viel gefährlicher als Ami Schnitten.

Die Musik ist das Nächte, die gefiel mir eben nicht. Da hätte man was anderes verwenden können, was Vielleicht berühmter wäre, berühmtere Titel. Übrigens Stacy Ferguson und Black Eyed Peas spielen ja im Film mit, dass sind echte Sängerinnen.

Tja, 80 Millionen US $ Kosten, 20 Millionen eingespielt, 4 Oscar Nominierungen, 32 Nominierungen, 5 Preise gewonnen. Na Ja nicht viel oder? Ich Glaube wenn man auf Kammerspiele steht, auf ein Drama, auf Filme die anspruchsvoll sind, auf Musicals, da ist man hier richtig, aber der Film lässt jede Spannung vermissen für mich halt.

Er wirkt gut weil Lewis mitspielt, und Cruz, Kidman kommt selten vor, Loren nur 3 x oder so, die Stimmen sind gut, aber alles wirkt so als wäre es kein Film sonder eher eine Mischung zwischen Theater, Oper, Doku und Lebenskrise. Na Ja nichts für mich halt.

Wie gesagt, Day-Lewis ist wie immer perfekt, er wirkt gut, die anderen auch die Musik gefällt mir nicht der Film ist langweilig, die Story nervt ist für mich uninteressant, der uninteressanteste Film 2010 glaube ich.

33 von 100

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Sanylein

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Bewertung2.0Ärgerlich

Einfach nur schrecklich und langweilig, die 2 Punkte gab es für die guten Schauspieler...

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Joe Gillis

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Bewertung1.0Ärgerlich

Es ist ja im Prinzip O.K., wenn man an einem Denkmal sägt, aber Rob Marshall pinkelt einfach nur dagegen – und trifft nicht mal den Sockel. Mal abgesehen von der primitiven »8 1/2«-Travestie ist »Nine« eines der unmusikalischsten und arhythmischsten Musicals ever made. Und als Sahnehäuchen obendrauf noch die Selbsternstnahme von DDL... Nine danke!

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Kubrick_obscura

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habe den film nicht gesehen, kann mir aber nicht vorstellen, dass er unterhaltsamer ist als dein kommentar. toll!


Darbon

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Neben all der Erbärmlichkeit der Vorlagenverhunzung konnte keiner meiner entsetzten vier Mitseher - allesamt in Unkenntnis des Originals und dennoch neben dem Prenzl'berger Kino im "Fellini" sitzend - auch nur eine der unmelodiösen Nummern ansatzweise nachsummen. Danke, Joe Gillis


Darbon

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ein aufgeblasen hohler Zirkus, der die Vorlage beleidigt.

In die ewigliche Netzhaut des 16jährigen Darbon brannte sich einst unauslöschlich das Ex-Busenwunder Sandra Milo ein, als sie sich - fettleibig, erbärmlich hässlich und flehend devot - in "Achteinhalb" von Schminker-Guido Mastroianni auf dem Hotelbett mit Mascara beschmieren ließ. Was war die Milo grandios und so fein besetzt!

Heute kniet die eher unfette Ex-PR-Cruise-Cruz als Mater dolorosa vor Daniel Day-Lewis und heuchelt sehr gekonnt Dummheit und Fettleibkeit. Sie macht das exzellent, aber sie ist dabei leider so fehlbesetzt wie ihre Kollegen. Und Talent dürfen die Künstler hier nicht entfalten, weil bei aller Mühe der Bemühten ganz schlechte Lieder alle fünf Minuten das Drama abtöten zugunsten wirklich gut und in dieser Option gekonnt sixties-like geschnittener Revue-Nummern.

Das "Nine"-Musical, basierend auf den laut Kritiker-Gilde fünftbesten Film aller Zeiten, ist mir zum Glück entgangen (80er Jahre im Fremdschämkeller der Pubertät) und jetzt posiert selbst die heilige Ponti nach dem Fellini-Face Giuditta Rissone als schnabelnasiger Todesrabe Mamma unterm viel zu engem Flamingo-Kostüm, Marion Cotillard eifert mit Kraft und Inbrunst ihrer coolen Landsmännin Anouk Aimée nach, Judi Dench ringt engstirnig ritterlich mit dem Erbe Rosella Falks und muss sich dann mit einem Cancan en anglais blamieren. In kleinen Minirollen eifern Kidman der Cardinale, Hudson der Horror-Queen Barbara Steele und Fergie der monströstittigen Walküre Eddra Gale nach. Die geniale Vorlage "Otto e mezzo", die nur von François Truffauts "La nuit américaine" als Bester Film übers Filmemachen überragt ist, verkommt hier - in allererster Linie durch miserables Blockbuster-Casting - zum faden Blockbuster-Flop. O.k., Anna-Nicole Smith war bereits hinüber, als für Sandra Milos Rolle der Carla besetzt wurde, aber ausgerechnet Penélope Cruz?!. Nichts bleibt nach 'nem Blender-Einstieg mit Guidos Lied, bemühtem Daily-Soap-Drama und uneingängiger Musik zurück außer dem einzig wirklich spaßigen Spruch: "Der Stil ist der neue Inhalt!"

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MarkusVoll

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Bewertung3.0Schwach

Es gab bis jetzt eigentlich sehr wenige Filme, wo ich fast das Kino verlassen habe. Dieser hat es fast geschafft, obwohl ich wirklich besser gegangen wäre. Was bietet der Film? Übnerhaupt nichts, keine gute Geschichte, die Musik ist auch nicht so besonders. Das einzige positive ist die Besetzung, aber die kann den Film leider auch nicht retten. Langeweile pur im Kino. Ich kann nur jedem empfehlen, das Geld lieber in einen anderen Film zu investieren, für diesen Film ist jueder bezahlten Euro einer zuviel.

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