Nine

Nine (2009), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 6, Komödie, Musikfilm, Drama, Kinostart 25.02.2010

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4.5
Kritiker
23 Bewertungen
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5.0
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von Rob Marshall, mit Daniel Day-Lewis und Marion Cotillard

Der Musical-Film Nine dreht sich um den weltberühmten italienischen Filmregisseur Guido Contini, der zwar gerade auf der Welle des Erfolgs schwimmt und seinen größten Hit auskostet, zugleich aber vor einer schweren Midlifecrisis steht. Der bevorstehende 40. Geburtstag kostet ihn nicht nur seine Nerven und Kreativität, sondern verstrickt ihn auch noch in ein kompliziertes Netz aus Affären, Streitereien und Leidenschaft mit den Frauen in seinem Leben – mit seiner Ehefrau, seiner Geliebten, einer amerikanischen Mode-Journalistin, seiner Kostümdesignerin, einer Muse, der Verführerin aus seiner Jugend und mit seiner verstorbenen Mutter.

Handlung von Film: Nine
Der weltberühmte italienische Filmregisseur Guido Conti (Daniel Day-Lewis) schwimmt zwar gerade auf der Welle des Erfolgs und kostet seinen größten Hit aus, steht aber zugleich vor einer schweren Midlifecrisis.

Der bevorstehende 40. Geburtstag kostet ihn nicht nur seine Nerven und Kreativität, sondern verstrickt ihn auch noch in ein kompliziertes Netz aus Affären, Streitereien und Leidenschaft mit den Frauen in seinem Leben: mit seiner Ehefrau (Marion Cotillard), seiner Geliebten (Penélope Cruz), einer amerikanischen Mode-Journalistin (Kate Hudson), seiner Agentin (Judi Dench), einer Muse (Nicole Kidman), der Verführerin aus seiner Jugend (Stacy Ferguson) und mit seiner verstorbenen Mutter (Sophia Loren).

Der Film Nine ist nach Chicago der mit zahlreichen Oscars ausgezeichnet wurde, und Die Geisha die nächste Großproduktion von Regisseur Rob Marshall. Für die Hollywood-Verfilmung des erfolgreichen Musicals versammelte Marshall eine geradezu einschüchternde Besetzung von nicht weniger als sechs Oscar-Preisträgern.

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Cast & Crew


Kritiken (14) — Film: Nine

Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Sechs Oscarpreisträger in einem Film – da schellen bei Vielen die Alarmglocken. Von was will man mit diesem prunkvollen Schachzug wohl ablenken? Da kann doch nur ein mageres Drehbuch dahinter stecken, oder? Tatsächlich schwimmt „Nine“ in ominösen Gewässern, statt eine Geschichte im klassischen Sinne zu erzählen. Dabei gilt es aber zwei Sachen zu beachten. Erstens: Es ist immerhin ein Musical! Zweitens: Als ursprüngliche Vorlage diente ein stark autobiografisch beeinflusstes Werk, in dem Erfahrungen verarbeitet werden, und zwar eben gerade über die Unfähigkeit, ein Drehbuch zu schreiben. [...]

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Julian Bauer: Schnitt

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2.0Ärgerlich

Ein Film mit weiblicher Starbesetzung, die um den männlichen Protagonisten kreist als sei er eine Sonne. Die Frau als Spektakel. Ausgehöhlt und leer, aber immer glitzernd. [...] Zudem gibt es diese filmisch überaus einfallslosen Parallelen zu Fellini, die an Peinlichkeiten kaum zu übertreffen sind. [...] Nachdem Guido Contini seine Schaffenskrise (um die es im Übrigen in diesem Film geht) nicht mehr vor dem Filmteam verheimlichen kann, konstatiert er: »There’s no movie. I can’t pretend anymore...« Von Rob Marshall hätte man sich diese Einsicht auch schon während der Dreharbeiten gewünscht.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.0Geht so

Der Kreis schließt sich: Begonnen hatte alles 1963, als Frederico Fellinis „Achteinhalb“ in die Kinos kam. Von dem Oacar prämierten Meisterwerk inspirieren ließ sich Maury Yeston, der daraus das Musical „Nine“ schuf, das seit seiner Premiere 1982 erfolgreich viele Jahre am New Yorker Broadway aufgeführt wurde und etliche Preise gewann. Regisseur Rob Marshall, der mit „Chicago“ bereits erfolgreich ein Musical für die Leinwand adaptierte, machte mit „Nine“ nun dasselbe, sodass Fellinis Werk über die Schaffenskrise eines Regisseurs in einer Art Musical-Remake erneut in die Kinos kommt.
Der Mann, der in den 1960er Jahren der Held des italienischen Kinos war, heißt Guido und wird gewohnt souverän von Daniel Day-Lewis verkörpert. Doch Autorenfilmer Guido steckt in einer Schaffenskrise. Zwar werden seine frühen Werke nach wie vor gerühmt, doch seine letzten Arbeiten waren Flops, sodass endlich wieder ein Kassenschlager her muss. Wenn es nach den Produzenten ginge, soll sein neuer Film…

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RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl... RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl...

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5.5Geht so

Während auf der Bühne die Musik und die Songs die einzelnen Episoden zusammenhalten, erliegt Rob Marshalls Interpretation auf weiten Strecken den Versuchungen der Nummernrevue. Das liegt vor allem daran, dass er die Songs, die die Protagonistinnen in ihren Tagträumen singen, wie Bühnenauftritte inszeniert hat. Bei „Chicago“ machte diese Verfremdung noch Sinn, hier aber wirkt sie künstlich und wird durch den clipartigen Schnitt außerdem unnötig hektisch. (...) Die mit monochromem Filmmaterial um Authentizität bemühte Inszenierung scheitert auch am eindrucksvollen Star-Aufgebot, weil bis auf die von Daniel Day-Lewis, Marion Cottilard, Penelope Cruz und Judi Dench dargestellten Figuren den Protagonisten kaum Zeit gegeben wird, ihre Charakter zu entwickeln. Besonders auffällig ist das bei Sophia Loren, die nicht nur nicht singen kann, sondern auch das Schauspielern verlernt zu haben scheint. Alle weitergehenden Inhalte der in „Achteinhalb“ angelegten Lebensreflexion prallen an der gestylten Oberfläche ab. Das ist bisweilen, auch wegen der stimmungsvollen Kameraarbeit von Dion Beebe, hübsch anzusehen, lässt aber akustisch wie inhaltlich wenig Nachhaltiges zurück.

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Frederic Jaeger: critic.de

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Rob Marshall nutzt die Bühne als Paralleluniversum, in dem die Figuren ihrer angeblichen Lust oder ihren Gedanken in Gesangsform freien Lauf lassen. Als Inszenierungsmethode für die Musicalelemente ist der Einsatz der Bühne einigermaßen bieder, vor allem etabliert er aber ein frontales Verhältnis: die Sänger auf der einen Seite, ihre Adressaten auf der anderen. [...] Marshall inszeniert Nine, als handele es sich um abgefilmtes Theater: Zur scheinbaren Dynamisierung setzt er hektische Schnitte ein, filmt aus allen möglichen Richtungen in unterschiedlichsten Aufnahmegrößen, ohne Sinn und Verstand.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Glatter Glamourfilm, ohne Herz, Hirn und - was schlimmer ist - ohne gute Songs. Die Besetzung bemüht sich zwar, aber es will sich nie ein echtes Gefühl von Italien einstellen. Die Besetzung spricht Italo-Akzent im Ausverkauf und wie schon in Chicago zersplittert Marshall seine Tanznummern in Fragmente, die sich nie zu einem beeindruckenden oder schwungvollen ganzen zusammenfügen wollen.

Wo Baz Luhrmann aus Musik, Montage und Choreographie eine neue Filmsprache generiert, liefert Marshall mit viel Aufwand einfallsloses Chargieren, gegen das die Musical-Episode aus "Hercules" noch nach Busby Berkeley aussieht. Day-Lewis, der ja gerne mal überlebensgroß am Rande eines Pacino grimassiert, ist als Fellini-Verschnitt etwa so treffend besetzt wie Rosie O'Donell in einer Kate-Moss-Biographie. Was aber auch egal ist, denn die bulemisch dünne Geschichte, lässt selbst einen Musical-Nerd wie mich kalt.

Und bei Gott, was ist mit der Musik los? So uneingängige, mit dünnen Stimmchen in schlechte Arangements gehustete Songs finden sich sonst nur im Unterstufen-Schülertheater.

Furchtbar, seifig, falsch und in seiner prominenten Besetzung erstarrt ist Nine tatsächlich das schaurigste Musical seit einigen Jahren - dessen schwunglos Eröffnungsnummer den schläfrigen Tonfall für den Rest dieser Passion Guidos bereitet. Und das sagt jemand, der sogar HSM 1 noch ganz okay fand.

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Marie Krolock

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Chicago fand ich großartig. Ich freue mich auf Nine - trotz schlechter Kritiken :)


PaJeRo

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Freue mich auch auf den Film, alleine wegen den Darstellern.


Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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6.0Ganz gut

Selten haben sich so viele Oscar-Gewinner so offensichtlich bemüht, und so wenig Erfolg damit gehabt. Wenn man die exquisite Schauspielerriege und die plüschige Kinematographie betrachtet[...], ist Nine großartig anzusehen. Und, trotz der Unvollständigkeit des Films, geben Day-Lewis, Cotillard und Dench wundervolle Lieder zum Besten – sie geben dem Zuschauer damit eine Ahnung vom Film, wie er hätte sein können, wenn nur die Nebendarsteller dem leuchtenden Beispiel der Hauptakteure gefolgt wären.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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8.0Ausgezeichnet

Nine ist ein cleveres Stück musikalischen Filmemachens. Raffiniert, sexy und stylish, beeindruckt Rob Marshalls disziplinierter, genau fokussierter Film, indem er die Midlife-Crisis eines italienischen Schauspielers im Jahr 1965 extravagant in Szene setzt.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

Nine ist unterhaltsam (besonders wenn gerade jemand singt), aber es ist kein Publikums-Liebling wie Chicago oder Dreamgirls. Immerhin, es ist nichts Falsches daran, wenn ein Film “nur” unterhaltsam ist, vor allem in einer Ära, wo Musicals mit großen Budgets eine gefährdete Spezies darstellen.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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4.5Uninteressant

Die Enttäsuchung von Nine ist vollkommen und hat viele Gründe. Dies fängt schon mit dem Grund-Material an. Obwohl die Musik aus den 80ern stammt und der Film auf einem Streifen von Fellini aus dem Jahr 1963 basiert, fühlt sich die Einstellung des Werks schmerzhaft nach 70er Jahren an: es ist die Geschichte von Guido, einem Regisseur, der seine Frauen belügt und sie betrügt – und wir sollen ihn für symphatisch halten und seine Eskapaden als Ausdruck eines ruhelosen Genies verzeihen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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6.0Ganz gut

Nine hat Glamour. Rom sieht fantastisch aus, genauso wie Daniel Day-Lewis, wie er in Sonnenbrille, schmaler Krawatte und mit zurückgegelten Haaren in seinem Fiat umherflitzt. Aber da ist keine Substanz unter dem Gloss. Für eine Hommage an Federico Fellini, der so psychologisch komplexe und poetische Filme machte, ist es ein überraschend hohler Film.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Nine läuft auf seiner eigenen Irrelevanz auf. Der Film ist vollgepackt mit Stars […]. Aber sie sind eben nur das: Sars, denn der Film macht sie nicht zu Charakteren.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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5.5Geht so

[…] einige tolle Lieder und die schöne Ausstattung kommen nicht gegen die Langeweile an, denn der Film schafft es nicht, dass sich jemand für Guidos Probleme wirklich interssiert.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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2.5Ärgerlich

Hören sie das? Dieses Geräusch ist Daniel Day-Lewis, wie er seine Karriere das Klo hinunterspült. Er hat rätselhafterweise die Rolle des nicht-singenden Hauptdarstellers in einem widerlich oberflächlichen, heimlich frauenfeindlichen, schlecht gespielten, eitlen und geschmacklosen Musical angenommen.

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Kommentare (35) — Film: Nine


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Mr. Pink

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Fakten:
Der Film "Nine" basiert auf dem gleichnamigen Musical.
Dieses basiert wiederum auf dem Film "8½".
Ich mag Musicals.
"8½" habe ich hier mit 8½ Punkten bewertet.
Deswegen erscheint es nur logisch, dass "Nine"...

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Mr. Pink

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Die Meinung:
Immer noch besser als "High School Musical", aber trotzdem mit das schlechteste, das mir in diesem Genre jemals untergekommen ist. Zum Glück für ihn musste der arme Fellini das nicht mehr miterleben.


Joone44

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Bewertung3.0Schwach

Was für ein Albtraum von einem Musical. „Nine“ ist für Musicalhasser soziemlich das perfekte Argument, sich künftig vor diesem Genre drücken zu können. Es fängt schon bei der grauenerregenden Eröffnungsnummer an. Da wird ein so bombastischer Mega-Cast (Marion Cottilard, Nicole Kidman, Penélope Cruz, Judi Dench, und und und) auf eine Pseudo-Italobühnenkulisse gestellt und alle grinsen sie wie die Kätzchen in der Molkerei in die Kamera, wackeln in ihren Strapsen hin und her und singen gefühlt 10 Minuten lang „Lalalalalalalalalalalala“. Das nennt sich dann ‚Ouvertüre‘ und schon ist der Einstieg von Rob Marshalls eigenem Chicago-Abklatsch im Kasten. Und so bessert sich der Film leider nicht mehr. Die Musik ist mal mehr, mal weniger ätzend. Die einzige Nummer, die wirklich Schwung hat, ist „Cinema Italiano“ und die allein ist es definitiv nicht wert, sich den Film anzusehen.

Was unterdessen enorm stört, ist Marshalls faule Inszenierung. Während sich in „Chicago“ die Kulisse zur Bühne verwandelt, weil die Hauptprotagonistin selbst gern ein Star wäre und im Gefängnis hockt, wird dieser Effekt in „Nine“ benutzt, weil…weil…tja. Das wüsste ich jetzt aber auch gern. Die Art, wie alles auf die Bühne versetzt wird, ist nach spätestens drei Nummern ausgelutscht und wirkt danach einfach nur erzwungen und arrogant. Denn so verliert „Nine“ seinen Musicalglanz eben weil es doch das plötzliche und unerwartete Singen und Tanzen ist, welches das Genre auszeichnet. In „Chicago“ hat das funktioniert und es hatte auch eine gewisse Berechtigung, in „Nine“ wirkt es schlichtweg uninspiriert.

Nun hat dieses Diven-Tralala in Bordellbildern nur eine handvoll guter Momente und stolpert über dessen eigene Handlung, die gar keine ist, von einem schnarchigen Song zum nächsten und unterbindet dies mit einem entsetzlich sterilen und (wenn überhaupt) klischeehaften Italien-Flair. Jaja, es ist so italienisch, wenn Fergie als Nutte verkleidet auf einer Bühne voll Sand und einem Miniatur-Kolosseum im Hintergrund auf einem Stuhl rumkippelt und in Dauerschleife „Be Italian“ keucht (=„When you hold me don’t just hold me but hold this“ - Himmel hilf!).

„Nine“? Nö. Eine derart belanglose Musicalkatastrophe muss man sich als Genrefan wirklich nicht antun. Es bleibt wirklich fraglich, wie man 80 Millionen Dollar für so ein mies geschrieben und umgesetztes sowie verbissen langweiliges Desaster verpulvern konnte und gleichzeitig derart großartige Schauspieler missbrauchen musste, nur damit im Trailer dann „from the director of Chicago“ stehen kann.

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esbinaca

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Oh Mann, und ich hab den zuhause noch liegen und drücke mich schon die ganze Zeit, den mal anzuschauen... oh oh oh...


Joone44

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Oh würg. Ich hab den auch zuhause. Schau ihn dir am besten an, wenn du währenddessen 1000 andere Sachen zu erledigen hast, da machst nichts falsch.


craax

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Bewertung3.0Schwach

Nine : voll Strike . Das war ja lustig. Hollywood versucht, einen Film auf europäisch zu machen. Da darf nichts fehlen, was einen Griff ins Klo garantiert, Nicole. Rom und Antibes sind schön; erstaunlich, wie die in Sta. Monica das hinkriegen, dies Mittelmeerambiente, wie echt. M.C. hat Besseres verdient; das ging voll auf den Deckel, Marion; noch hast du Kreditvertrauen. Bist nun dabei, dich fressen zu lassen, gell? wärst doch bei Luc Jeunet geblieben, nun wird‘s käuflich. Einer der Gipfel des Tiefpunktes war die Kardinalszene. Man kann einen Film im Schnellauf auf ca. eine Halbehalbestunde reduzieren, wenn man’s macht, um überhaupt noch etwas zu tun. Der kleine Junge im Mann, der zum Schluß dem Regisseur auf den Schoß hopst, war ein nettes Apercu; aber doch mager für ein‘n Film. Und singhopsen tun all die Schreckgestalten auch noch; das hat man bei Fellinis Cabaret gar schon gesehen. Ach du liebes Bißchen. Der Film war nicht von Pappmachee. Immerhin anfassbar. Ach du grüne Neune. Ich sehe, ich sehe eine Bowlingkugel mit einer Dynamitstange im Loch. Junge Junge Junge. Mann oh Mannomann. Verkleiden sich die Kinder auf dem Dachboden und spielen Hochzeit, ist das ja allgemein bekannt charmant.
Dieser Film ist wie einen Pickel ausdrücken. *
Aber danach sieht‘s wohl aus ; wenn denn‘s gut verheilt ist.

Wie zum Derwisch geriet die GROßE SOPHIA LOREN dorthin geschubst? Ma...donna! Nagut; betrachten wir den Rest eben daherumgestrickt. S L im Cabrio; vielleicht kann man das Übrige ja weg-beamen. Vergiß mal eyh.

Männerphantasie/n? Weder noch. Höchstens die Witzblattcartoonzeichnung eines Schwanzes der Kringel Kringel Traumblase eine Weiberskizze bepennt: bloße Formalität eben, aber mies gezeichnet; eher Graffittiklo im Feinpinkelrestaurant. Zum Mond mit dieser Art Typ, eine Rakete bitte, Sylvester vielleicht, angemessene Gelegenheit. Da würd man sich ja schämen, Mitglied zu sein, ginge man obenhinweg ohnehin. Bitte glaubts janicht, Frauen. Dem nicht und euch tu ich die Ehre auch, quitt. Und ich steh gar auf Manara. Aber wenn schon, dann bitte. Bitte sehr. Womanizer Tranquilizer? Quatsch Quatsch Quatsch. Quatsch.
Da versucht ein Neuweltkommerz-Vollhirni auf artifiziell intellektuell erwachsen zu machen.
Quatsch. Hirni.

Quatsch.

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chmul_cr0n

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicht sonderlich gut geschrieben und aufgesetzt. War etwas nervig. Aber nicht so nervig wie Aufgesetztheit normalerweise ist. Vielleicht, weil mir der Film im Prinzip egal war.
Aber es gab coole Sets, nett anzusehenden Schnitt und gespielt wurde hier auch gut. Ich mein, Daniel Day-Lewis, klar...
Jedenfalls hat das alles dann noch zwei ganz nette Stündchen Film ergeben, überraschenderweise. Und als Spielfilm funktioniert das Ganze auch deutlich besser als als Musical. Die Songs sind nicht dolle, und vor allem die Texte waren echt viel zu oberflächlich und...zahm. Nicht so sehr wie die Dialoge, aber trotzdem...

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angelmoonsoul

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Bewertung1.5Ärgerlich

Wahnsinn!! Der Film ist sooo langweilig. Die einzige, die mir gefiel war Kate Hudson. Und so ein lahmer Film wird auch noch für ein paar Oscars nominiert! Mon Dieu!

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der cineast

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Bewertung4.5Uninteressant

Seelenloses Hommage-Fellini-Posing mit ausgestellter Kunstattitüde und mittelmäßig bis schlechten Songs. Leider sind Fergie, Cottilard und Kidman zu gut um NINE hassen zu können. Wie ein Werbespot eben: Spricht in wenigen Sekunden an, wiederholt sich immer und ist nach zehn Sekunden wieder vergessen. Da singt man dann doch lieber im Regen...

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Oceanic6

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MUSS ich noch sehen, allerdings nur wegen Cotillard und Kidman.^^


der cineast

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Do it!


RoosterCogburn

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Bewertung2.0Ärgerlich

Gerade läuft "Nine" in der ARD. Ich war echt neugierig auf den Film. Ausser der Besetzung wusste ich nichts von dem Film. Habe vergessen worum es ging und wollte mich überraschen lassen. Ich dachte mir, bei Daniel Day-lewis kannst du nichts falsch machen. Bisher kenne ich keinen schlechten Film in der er mitspielt. Und "Nine" und "The Ballad of Jack and Rose" sind die einzigen Filme mit ihm, die ich nicht kenne.

Ich wurde bitter enttäuscht. Jede Regel hat auch ihre Ausnahme. Die Filme mit Day-Lewis sind in der Regel gut, ausgezeichnet oder besser. "Nine" ist für mich die Ausnahme. Bei dem Gesinge hätte ich noch ein Auge zukneifen können. Erst recht wenn es sich um ansprechende Songs handeln würde. Was auch nicht der Fall ist. Doch diese belanglose Handlung, die hier ziemlich lustlos inszeniert wurde. Der Film hangelt sich von Gesangsauftritt zu Gesangseinlage und füllt die Lücken mit einer schlichten, wie uninteressanten Story. Schade um diese Besetzung, die mir am Film noch am meisten zusagt. Doch reicht das nicht um zu unterhalten. Ausserdem macht Day-Lewis einen so unitalienischen Eindruck, das er hier eigentlich nicht passt. Der Auftritt der Journalistin (Kate Hudson) ist ein furchtbares Geplärre.

Würde mich mal interessieren was 'echte Musicalfreunde' von diesem Film halten ... ich jedenfall nix. - So Guido hat jetzt alles zerstört. Es liegt an ihm. Gääääähn! Ich schalte weg, das ist mir zu doof. Der dreht den blöden Film doch sowieso nicht.

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RoosterCogburn

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Hab das Kommentar damals geschrieben, während das Ende gerade ausgestrahlt wurde. Wenn es dir geholfen hat, freut mich das ^^

Vor "Blindkäufen" rate ich bei Einzelkäufen ab. Ich tätige dies nur noch, wenn ich mehrere DVDs abnehme und darunter mal ein oder zwei sind, die mir nichts sagen. In der Menge ist das dann besser zu verkraften. Aber wie bereits geschrieben, ist das nur ein Rat. Kannst du natürlich halten wie ein Dachdecker :)


Joone44

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ich kaufe überhaupt nicht gerne dvds, wenn ich den film vorher nicht gesehen habe. meiner örtlichen videothek fehlen aber leider total viele filme, die auf meiner wunschliste sind. dann weich ich eben darauf aus. aber guter tipp, merke ich mir. :-)


Lester Burnham

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Bewertung5.0Geht so

Rein optisch und auch an den Stimmen bzw. an den Gesangseinlagen gemessen, ist "Nine" wirklich beeindruckend. Also in der Hinsicht macht Rob Marshall niemandem etwas vor. Auch Daniel Day-Lewis hat mir sehr gut gefallen; starke Besetzung als vom Leben und von den Frauen gezeichneter Filmpromi. In der Damenriege sticht Marion Cotillard als Einzige besonders hervor. Neben der klasse Nummer "Cinema Italiano" waren auch die Songs trotz der exzellenten Darbietung nicht mitreißend genug, um über die einfache Story und die vielen Längen hinwegzusehen.

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MikeC.

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Bewertung5.0Geht so

Das größte Herausstellungsmerkmal von "Nine" ist gleichzeitig auch seine größte Schwäche. Die Musicalszenen. Sie wirken allzu aufgesetzt und lassen den Eindruck entstehen, dass sie nur eingebaut wurden, um halbnackte Frauen zeigen zu dürfen. Dabei merkt man den gewählten Schauspielerinnen an, dass sie zwar während ihrer Schauspielausbildung Gesangs- und Tanzstunden hatten, doch im Vergleich zu professionellen Tänzerinen/Sängerinen wirken ihre Darbietungen leider eher stümperhaft. Hier lag das Augenmerk eindeutig auf dem sexappeal.
Einzig Marion Cotillard konnte mich mit ihrer Stimme überzeugen. Daniel Day-Lewis ist gut, kann die Mängel des Films aber nicht ausbügeln.

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Nichts

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Bewertung5.0Geht so

Nine hat auf irgendeine Art und Weise eine gewisse Magie in jeder einzelnen Szene. Der italienische Flair, die malerischen Kulissen, die Kameraführung, alles sehr hochwertig und 1a gefilmt. Rob Marshall beweist mir nach Fluch der Karibik 4, ein weiteres Mal, dass er echt was von seinem Job versteht. Die Darsteller sind allesamt ok, obwohl man sich bei den großen Namen echt mehr erhofft hatte. Die einzigen die irgendwie herausstechen sind 1. Judi Dench, weil sie einfach diese unglaubliche Raumfüllende, aber nie erdrückende Präsenz hat,2. Penelope Cruz , da sie die einzige ist, die die hohen Erwartungen an den Film gerecht wird, und deshalb gerechtfertigt für den Oscar nominiert wurden ist und 3.Kate Hudson, die ich eigentlich nicht mag, aber sie war eben die einzige die zumindest versucht hat, dem zum Teil sinnlosem Rumgeplätschere des Films entgegenzuwirken. Sonst gibt es über Nine nicht viel Gutes zu sagen. Viele Charaktere erscheinen vollkommen unnötig und verkomplizieren den Film nur. Die Musikeinlagen wirken irgendwie überfüllt, als hätte man versucht so viel Geld wie möglich zu verpulvern. Deshalb wär auch hier, wie mit den Charakteren weniger mehr gewesen. Die Nummern sind sofort nach der jeweiligen Szene vergessen und man kann sich kaum noch an sie erinnern, jegliches Ohrwurmpotenzial ist nicht vorhanden. Insgesamt ist der Film ziemlich langweilig und ab und zu sehr undurchschaubar, was meiner Sicht nach, an einem schlecht geschriebenen Drehbuch liegt. Man verschenkt unglaublich viel Potenzial, da die Geschichte zusammen mit der Besetzung eigentlich echt was hat. Das Ende wirkt zudem ziemlich abgehackt, vor allem da die meisten anderen Szenen verdammt langgezogen sind und im negativen Sinne zu viel offen gelassen wird. Nine ist eben ein Film auf den man hätte verzichten können.

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the-eraser-guy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja, ich mochte diesen Film. Ich mochte die Musicalnummern. Ich mochte die Darsteller. Es gibt eigentlich fast nichts, dass ich nicht mochte. Das Einzige das diesen Film trübt sind die unglaublich schlechten Kritiken. Noch schlimmer: Nicht nur die Kritiker hassten den Film auch die Zuschauer. Dies ist auch ein Grund, warum ich einen Film mit Daniel Day-Lewis, Judi Dench, Marion Cottilard und Penelope Cruz erst zwei Jahre nach erscheinen gesehen habe.

Hätte ich doch bloß auf keine einzige schlechte Kritik gehört.

Mich hat der Film fabelhaft unterhalten. "Nine" ist technisch perfekt gemacht. Die Songs sind klasse und sogar Fergie kann in dem Film glänzen. Einziger Kritikpunkt den ich vielleicht nachvollziehen kann ist, dass die Story doch etwas flach geraten ist. Aber scheiß drauf. In nem Musical will ich von schönen Frauen und tollen Liedern berieselt werden.

Dort wo "Chicago" maßlos überbewertet war, wurde "Nine" furchtbar unterbewertet. Schade für alle die "Nine" nichts abgewinnen konnten. Super für mich, der es liebt positiv überrascht zu werden.

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Lu La

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich bin wirklich überrascht, das dieser Film hier so gut bewertet wurde. Ich empfand ihn als eine Ausgeburt an Lächerlichkeit. So viel TamTam um Nichts. Ich bin eigentlich ein Fan von D. Day-Lewis aber dieser Film war wirklich unnötig. Keiner der Charaktere hat mich berührt oder auch nur annähernd meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen können. Der Film ist überladen und lässt keiner der Figuren oder Beziehungen Raum, um an Bedeutung zu gewinnen. Kate Hudson als langweiliges Blondchen, Penelope Cruz spielt mal wieder sich selbst, Nicole Kidman mal wieder als kühle Schöne (was ja zu ihrer operierten Visage passt), Marion Cotillard als arme zerbrechliche Ehefrau des Schwerenöters und Fergie als Jugendfantasie des Protagonisten... BLA. Die Story war super und man hätte dem Charakter des Protagonisten viel mehr Tiefe verleihen können aber was dabei rausgekommen ist ist ein Wirrwarr an Reizüberflutung, halbgarer Beziehungsgeschichten und eine Zurschaustellung vieler hübscher aber persönlichkeitsloser Damen.
Das einzig Schöne waren die Bilder der Umgebung und Landschaft und der Auftritt von Judi Dench.

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Magnolia

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Bewertung7.0Sehenswert

nine war wirklich enttäuschend. bei dem staraufgebot und der story hätte ich was besseres erwartet. marion cotillard und penélope cruz haben mir als einzige von den vielen weiblichen hollywood-stars gefallen. allerdings ist die oscar-nominierung von cruz absolut unverdient und hat mich auch echt verwundert. cotillard hätte eine nominierung aber verdient gehabt, denn sie hat grandios geschauspielert und alle anderen (kate hudson, nicole kidman,sophia loren usw) an die wand gespielt. ansonsten fand ich ein paar songs ganz gut, aber der film an sich war nicht so toll.

genau genommen sind die 7 punkte auch allesamt für marion cotillards darstellung, die echt brilliant war.

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sweetForgiveness

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Schauspieler. Anehmbare Story. Musik.
Nine punktet eher durch seine Atmosphäre. Kostüme, Austattung und dem Wechsel zwischen schwarz-weiß und bunt. Marion Cotillard spielt grandios und singt auch noch richtig gut, allerdings bleibt nur "Cinema Italiano" im Ohr.

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sweetForgiveness

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mhm..nö eigentlich nicht :)


Joone44

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Cinema Italiano fand ich auch richtig gut. :-)


Marie Krolock

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöne Musik und traumhaft schöne Frauen, reicht aber nicht für einen umwerfenden Film.

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Marie Krolock

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Öhm.. ja, es war doch ein Musical.
Aber wahrscheinlich wolltest Du mich nur wieder ärgern :)


istmeinmitgliedsname

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lol, doctorgonzo. ich fand den film auch sehr schwach. viel von fellini, furchtbar billig nachgemacht. allerdings stehe ich auch nicht so auf kommerzielle musical-musik. da scheiden sich wieder die individuen (ich sage bewusst nicht geister)


Floyd B.

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Bewertung3.0Schwach

„[...] la lalala lallaaalaallaaaaa [...] “

Das wirkliche Kunstwerk an Rob Marshalls Strapsenparade ist seine konsequente lieblose Ideenlosigkeit, die sich als puffrot glitzernder Faden durch die gesamte Filmlänge zieht, und sich bereits im ersten Song mit heiserem Frauen-Lalala ankündigt.
Irgendwie scheint das „Chicago 2“-Konzept nicht ganz zu funktionieren – dabei klingt es doch so simpel wie sicher: Eine Ansammlung von aktuellen und attraktiven OscarpreisträgerInnen, die sich gegenseitig das Mikro herumreichen, weil jeder einmal seine gute bis dritttklassige Gesangsstimme präsentieren und das Röckchen hochziehen darf. Mehr Songs gleich mehr Frauen gleich mehr nackte Haut! Wuhuu.
Der Film begräbt unter seinen optischen Reizen jegliche Interesse für Inhalt und Charaktere und versucht den Zuschauer durch aufwendige Lichtkulissen, Tanzeinlagen a la Popmusikvideo und Sex zu einem Wow-Effekt zu überreden, die auf Dauer so öde wie misslungen sind. Und zum Thema Sex sei noch Folgendes gesagt: Selbst in der „Rocky Horror Picture Show“ sieht man mehr Brüste.

Und dann wären da noch die Song, die nur bedingt im Kontext mit eingebunden sind und von denen kein einziger zum Mitwippen oder Mitfühlen einlädt. Weder Herz noch Kopf behalten auch nur eine einzige Klangfolge davon bei sich.
Die Musik scheint in diesen ca. 113 Minuten ausgestorben zu sein.
Und das ist sehr sehr traurig.

Schauspielerisch ist „nine“ pure Verschwendung, besonders wenn man bedenkt, dass Daniel Day-Lewis sich seine Rollen stets mit Bedacht und viel Zeitraum dazwischen aussucht.
Es macht Spaß, ihm bei der Arbeit zu zusehen, und seine Performance ist das einzige Argument, den Film erneut sehen zu wollen.
Der neunköpfige Rest ist schauspielerisch zwar nicht minder qualitativ, doch ist die Rollenverteilung gerade zu typisch und weder das Drehbuch noch die Masse von Frauen erlauben jegliche Art von schauspielerischer Herausforderung.

Wenn man sich das DvD-Cover von „nine“ ansieht, auf dem ohne Scheu „Besetzt mit 6 Oscar-Gewinnern“ steht, erkennt man bereits das in die Hose gegangene Konzept vom großen Star-Musical und den erbärmlichen Versuch, den Film zu vermarkten.
Denn sehr viel mehr hat der Film nicht zu bieten.
Als Ja-Sager zum Musical kann ich hier nur weinen: Nine, nein nein!

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Sugar Kane Kowalczyk

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Bewertung3.0Schwach

Obwohl meine Erwartungen nicht allzu hoch waren, hat der Film "Nine" mich dennoch überrascht. Und zwar wie man es schaffen kann, so gute Schauspieler wie Daniel Day-Lewis und Judi Dench um sich zu scharen und gleichzeitig so einen Quark zusammen zu schustern.
Die Songs hatten einen geradezu erzwungenen Bezug zur mehr als schalen Haupthandlung und haben darüberhinaus auch einfach nicht gerockt. Und darüber können auch keine "sexy" Choreographien hinwegtäuschen, die auch in jedem zweitbesten Musikvideo heisser aussehen. Der einzige Lichtblick: Marion Cotillards Rehaugen und ihre unerwartet wandelbare Stimme. Sie ist wirklich bezaubernd.

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Bewertung3.0Schwach

Vier Gründe warum ich diesen Film sehen musste:
1.Daniel Day-Lewis
2.Marion Cotillard
3.Penélope Cruz
4.Judi Dench

Fünf Gründe warum ich diesen Film nicht bis zum Ende anschauen konnte:
1.Eine langweilige und unspektakuläre Story ohne richtige Höhen und Tiefen!
2.Mich hat das Schicksal der Charakteren absolut null interesiert... traurig aber wahr!
3.Inszenierung? Das falsche Wort für dieses Überladene Spektakel aus unpassenden Auftritten.
4.Jede Szene hatte so einen häßlichen Beigeschmack - diese Schauspieler habe so viel Potential und es wird einfach nichts daraus gemacht....
5.Weil man es gar nicht oft genug sagen kann: LANGWEILIG!

Es ist eine richtige Leistung mit so einem Staraufgebot einen so faaaaaaden Film zu erstellen... dafür "RESCHPEKT" Mr. Marshall!

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makatu

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film hat vielleicht "objektiv" keinen "Nuller" verdient, ist aber nichtsdestoweniger für mich ein absoluter "Hassfilm", deshalb diese Wertung. Ein Grund dabei sicherlich, dass "Achteinhalb" auf der anderen Seite zu meinen Lieblingsfilmen zählt. Natürlich ist "Nine" streng genommen kein Remake, sondern eine Verfilmung des an "Achteinhalb" angelehnten Musicals - das macht den Film aber nicht erträglicher. Jegliche Tiefe des Fellini-Klassikers wurde hier ersatzlos gestrichen, die Musik ist zum großen Teil grauenhaft, der großartige Schauspieler Day-Lewis ist als Anselmi-Verschnitt absolut verschenkt, genau wie der Rest der an sich sehr guten Besetzung. Dazu hat man es offensichtlich darauf angelegt, hier kein noch dummes Italien-Klischee auszulassen (auch in den Liedtexten).

Insgesamt ein höchst überflüssiger Film, der wegen mangelnder Qualität nicht mal als Hommage an Fellini taugt - wer wissen will, wie eine gelungene solche aussehen kann, sollte sich "Stardust Memories" von Woody Allen ansehen. Nino Rota wird sich zudem wegen dem vor allem im Vergleich zu seiner brillianten Filmmusik in "Achteinhalb" schauderlichen Gedudel im Grabe umdrehen.

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tom_scavo

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Story an sich ist ziemlich flach und handelt von nicht vielem. Guido hier, Guido da, und schlussendlich ist er nicht viel weiter als am Anfang... Dieser Negativpunkt wird aber von den Charakteren wieder ein wenig relativiert, denn die sind wirklich sehr gut konstruiert. Vorallem Marion Cotillard als Guido's Ehefrau oder Penélope Cruz als seine Geliebte stechen besonders hervor. Ein grosses Lob auch an die Musik, denn es sind viele Ohrwürmer darunter und alle solide gesungen. Ganz toll ist "Unusual Way", gesungen von Nicole Kidman, als auch "Be Italian", gesungen von Fergie. Wer keinen grossen Wert auf eine grossartige Storyline legt, sondern einfach schöne Darstellerinnen gut "darstellen" und singen sehen will, ist hier richtig.

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