Panzerkreuzer Potemkin
Panzerkreuzer Potemkin (1925), RU Laufzeit 63 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 12.08.1930
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von Sergei M. Eisenstein, mit Aleksandr Antonov und Vladimir Barsky
Der Stummfilmklassiker von Sergej M. Eisenstein aus dem Jahre 1925 erzählt die Geschichte vom Aufstand der Besatzung der “Potemkin” und dem Widerhall, den dieses Ereignis in Odessa hervorrief. Russland 1905: Auf der “Potemkin” bricht eine Meuterei aus, da die Matrosen die menschenunwürdige Behandlung, die ihnen die Offiziere zukommen lassen, nicht mehr über sich ergehen lassen wollen. Unter der Führung des Matrosen Wakulintschuk gelingt der Aufstand, jedoch wird der Revolutionsführer ermordet. Die Nachricht von der Meuterei verbreitet sich wie ein Lauffeuer unter der Bevölkerung von Odessa. Die Menschen strömen in den Hafen, um die Besatzung der “Potemkin’” zu unterstützen. Sie versammeln sich auf der monumentalen Hafentreppe, die direkt zum Meer hinunter führt. Diese Treppe wird zum Schauplatz des grausamen Gegenschlags des Zaren-Regimes und ging als berühmte “Treppenszene von Odessa” in die Filmgeschichte ein.
Cast & Crew
-
Sergei M. Eisenstein
-
Aleksandr Antonov
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grigory Vakulinchuk
-
Vladimir Barsky
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Commander Golikov
-
Grigori Aleksandrov
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Giliarovsky
-
Aleksandr Levshin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Offizier
-
Mikhail Gomorov
Regie
Schauspieler
-
Nina Agadzhanova
-
Sergei M. Eisenstein
- Genre
- Sozialdrama, Historienfilm
- Ort
- Odessa, Schiff
- Handlung
- Ansprache, Aufstand, Bestattung, Brot, Erschiessen, Exekution, Fleisch, Flucht, Kanone, Kind, Kinderwagen, Kosake, Kriegsschiff, Maden, Massaker, Matrose, Menschenmenge, Meuterei, Mutter, Offizier, Panik, Proletariat, Revolution, Revolutionär, Russische Revolution von 1905, Schießbefehl, Schwarzes Meer, Solidarität, Suppe, Trauerfeier, Treppe, Wachdienst, Wächter, Zar
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Geistreich
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Panzerkreuzer Potemkin
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Trailer zum Film Panzerkreuzer Potemkin

M - Eine Stadt sucht einen Mörder









Kritiken (3) — Film: Panzerkreuzer Potemkin
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Der russische Filmemacher Sergei Eisenstein etablierte sich spätestens mit diesem, seinem berühmtesten Werk als filmhistorisch hochbedeutender Visionär. „Panzerkreuzer Potemkin“ ist reinste kommunistische Propaganda, dafür aber ein Meilenstein der Filmästhetik. Eisensteins Schnitttechnik und Bildkomposition gehen weit über narrative Zwecke hinaus: Emotionen sollen geweckt, Partei ergriffen werden, mehr eigentlich nicht. Mittels zahlreicher Metaphern lenkt die Assoziationsmontage das Publikum in die gewünschte Richtung. Das ist allerdings nicht nur verwerfliche Manipulation, das ist unheimlich inspirierte Bildgewalt. „Panzerkreuzer Potemkin“ strotz nur so vor visueller Kraft, bis heute. [...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenSergej Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin ist ohne Zweifel ein wegweisender Klassiker der Filmgeschichte. Die schlichte, leninistisch-gefärbte Handlung ist bemerkenswert in ihrer Figurenzeichnung ohne Hauptdarsteller, eine ganze Menschenmasse nimmt die Hauptrolle für sich in Anspruch. Durch kurzzeitig hervorgehobene Einzelschicksale (u.a. die berühmte Szene des Kinderwagens auf der Treppe von Odessa) wird die Dramaturgie generiert. Auch handwerklich setzte der Film Maßstäbe, sowohl Kamera, als auch die gute Schnitt- und Montagetechnik sind beachtlich, Panzerkreuzer Potemkin ist wohl einer der dynamischten Stummfilme, kann inhaltlich aber nicht überzeugen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie wohl berühmteste Szene der Filmgeschichte überhaupt, verblüfft auch heute noch durch ihre Dynamik. Im Vergleich dazu wirkt mancher zeitgenössischer Film wie ein Kammerspiel.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (10) — Film: Panzerkreuzer Potemkin
Kommentar schreibenphoenix409 2011/10/17 16:29:27
Kommentar löschenKlar, da gibt es Momente auf dem Schiffsdeck ("Zum Turm! Zum Turm!") und auf den Treppenstufen von Odessa, die sich in die Filmgeschichte eingebrannt haben. Szenen, die die Zeit überdauert haben und das auch weiter tun werden. Abseits der unbestreitbaren filmhistorischen Bedeutung bleibt aber nicht mehr allzu viel übrig. Die Propaganda bleibt auch der Entstehungszeit geschuldet, darüber kann man hinweg sehen, aber was der Eisenstein-Klassiker einfach hat, sind Längen. Und das trotz einer Laufzeit von kaum mehr als einer Stunde. Stilistisch war und ist das immer noch ganz groß. Mit etwas mehr Erzählstoff wäre er aber noch viel größer.
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JimiHendrix 2011/10/17 17:03:24
Antwort löschenoh man, diesen klassiker muss ich auch endlich mal angehen
Jack_Torrance 2011/02/17 17:30:56
Kommentar löschen"Panzerkreuzer Potemkin" ist ein wegweisender Film. Von tollen Nahaufnahmen bis zu grandiosen Massenszenen ist für den Cineasten alles dabei. Trotzdem widert mich der kommunistisch-propagandistische Hintergrund an. Deshalb "nur" 7.5 Punkte.
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felixi 2010/12/12 11:57:24
Kommentar löschenSo ein Film der Spitzenklasse sieht man leider Heute nicht mehr.Ich könnte heulen.
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filmfan90 2010/12/07 16:59:45
Kommentar löschenIn seinem Stummfilmklassiker „Panzerkreuzer Potemkin“ stellt Regisseur Sergei Eisenstein, in sehr freiem Umgang mit den historischen Tatsachen, die Revolte der Besatzung eines Kriegsschiffes gegen die grausamen Offiziere im Hafen von Odessa dar.
Nachdem die Kommandanten des Schlachtschiffes „Potemkin“ von der Besatzung verlangt haben, verdorbenes Fleisch zu essen, setzen sich diese zur Wehr und initiieren einen Aufstand. Die Einwohner Odessas unterstützen die Soldaten und versammeln sich zu Feier der erfolgreichen Meuterei an der Hafentreppe. Der Zar sendet jedoch Truppen, die den Aufstand zerschlagen sollen, in die ukrainische Stadt…
Es ist grundlegend falsch, „Panzerkreuzer Potemkin“ lediglich auf seinen filmhistorischen Wert zu reduzieren, vielmehr war es Eisenstein zu seiner Zeit möglich, mit anderen Mitteln eine andere Wirkung zu erzielen: wegen des Mangels an ausgereiften technischen Möglichkeiten wurde dem Regisseur ein hohes Maß an Kreativität und Improvisationstalent abverlangt- dass Eisenstein über diese Eigenschaften verfügte, stellt er in seinem Film eindrucksvoll unter Beweis. Nahezu eine jede Aufnahme ist von einer selten gesehenen Ausdruckskraft und Dynamik, zumal der Film durch seine Dramaturgie, die sich streng nach den Grundsätzen der klassischen Tragödie richtet, überzeugt und mitreißt.
Betrachtet man die Thematik, die propagandistisch anmutet, befreit von dem politischen Entstehungskontext, so kann man Eisensteins Film außerdem als zeitlose Parabel auf den Widerstand des erniedrigten Volkes gegen eine despotische Obrigkeit verstehen.
„Panzerkreuzer Potemkin“ ist ein zeitloses Meisterwerk des Stummfilms, das dem Zuschauer auf Grund der faszinierenden Bildmontagen und seiner Expressivität noch lange im Gedächtnis bleiben wird, jedoch an der allzu undifferenzierten, verfälschenden Darstellung der tatsächlichen historischen Begebenheiten zu Propaganda- Zwecken krankt.
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Kubrick_obscura 2010/01/18 21:09:12
Kommentar löschenPropagandistisches Filmmonument, was inhaltlich unterfordert und stilistisch bahnbrechend war. Sehenswert!
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Blonder 2009/05/01 18:20:32
Kommentar löschenKlar, dass der Film nicht frei von Propaganda ist, man sollte ihn nur als Film betrachten und das Politische außen vor lassen.
Herausgekommen ist ein beeindruckender Film, den man wegen seiner krassen Bildersprache nicht so schnell vergißt. Die wohl bekannteste Szene ist die auf der Treppe, als der Kinderwagen während des Massakers hinunter rollt. Genau diese Szene übernahm Brian De Palma Jahre später für seinen Film "Die Unbestechlichen" mit Kevin Costner.
Ein Film der bis heute keinen Staub angesetzt hat und sich durch eine gute Kameraarbeit, einem guten Schnitt von vielen Filmen der damaligen Zeit abhebt.
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maslobojew 2009/03/03 18:32:20
Kommentar löschenHab den Film mal pflichtbewusst in einem improvisierten Kinosaal gesehen, fand ihn sehr interessant, besonders die Gesichter mit ihren skurillen Ausdrücken haben sich mir eingeprägt.
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AgentGuhl86 2008/11/22 13:10:41
Kommentar löschenOft hört man ja, dass dieses Exemplar das beste seiner Art sei. Na ja, da kann man auch übertreiben. Historisch gesehen ist es ein großes Werk, dass die ersten Aufstände gegen das Zarentum zeigen. Hauptrollen gibt es nicht, da jede Szene eine Massenszene ist. Dabei besonders wertvoll: die Treppe von Odessa. Die gehört zweifellos zu eine der besten Szenen der Filmgeschichte!
Ansonsten war das Ende ziemlich abrupt, aber wenn ich dran denke, dass Eisenstein selbst bei der Premiere noch fleißig an den letzten Szenen geschnitten hat, ist das zu vergeben^^.
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alanger 2008/09/08 00:38:40
Kommentar löschenist für die filmästhetik und die populärkultur genauso wichtig wie langs metropolis und lenie riefenstahls propaganda(dock)filme. auf jeden fall propaganda, ganz grandios montiert und mit einer DER szenen (freitreppe odessa) der filmgeschichte.
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doctorgonzo 2008/01/30 10:42:37
Kommentar löschenDer Eisenstein schlechthin.. Absolutes Meisterwerk des kommunistischen Kino, nicht frei von Propaganda, aber ein beeindruckender Film...Interessant auch, was die "Pet Shop Boys" damit gemacht haben.
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