Perfect Sense
Perfect Sense (2011), DE/DK/GB/SE Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 08.12.2011
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102 Kommentare
Keine
von David Mackenzie, mit Ewan McGregor und Eva Green
In Perfect Sense verlieren Ewan McGregor und Eva Green nacheinander alle ihrer Sinne.
In Zeiten globaler Epidemien und Panikausbrüche ist sich jeder selbst der Nächste. Was hat der Mensch diesen Gewalten entgegenzusetzen? In Perfect Sense ist es Liebe. Die Epidemieforscherin Susan (Eva Green) behandelt in Glasgow einen Patienten, der an plötzlichen Gefühlsausbrüchen leidet und schließlich aus unerklärlichen Gründen seinen Geruchssinn verliert. Bald tauchen hunderte solcher Fälle in Großbritannien auf. Die Menschen erleben unkontrollierbare Emotionen und büßen kurz darauf einen Sinn nach dem anderen ein. Innerhalb von 24 Stunden hat sich die seltsame Krankheit in ganz Europa ausgebreitet. In diesem Chaos begegnet Susan Michael (Ewan McGregor), einem Restaurantkoch. Beide haben im Leben gelernt, dass Gefühle meist mit Verletzungen und Enttäuschungen verbunden sind. Und dennoch geben sie ihrer Liebe eine Chance. Doch das Paar hat nicht nur mit alten Wunden zu kämpfen. Auch die epidemiebedingten Gefühlsausbrüche belasten die Beziehung und als die beiden sich, kurz vor dem Verlust des Hörsinns, aus den Augen verlieren, bleibt ihnen nicht viel Zeit. Sie müssen sich wiederfinden, bevor sie erblinden.
Hintergrund & Infos zu Perfect Sense
Ausgehend von seiner Heimat Schottland, zeigt der Regisseur David Mackenzie in seinem vom Science Fiction-Film Alphaville – Lemmy Caution gegen Alpha 60 inspirierten Drama Perfect Sense die weltweite Ausbreitung einer anderen Art von Epidemie. Dabei stellt er den ungewöhnlichen Versuch der Menschen dar, sich an die Ausnahmesituation anzupassen und mit der Krankheit zu leben. Für Perfect Sense (dessen Arbeitstitel The Last Word lautete) holte David Mackenzie seinen Landsmann Ewan McGregor mit an Bord, den er bereits 2003 für seinen Film Young Adam als Hauptdarsteller gewinnen konnte. Ihm zur Seite steht Eva Green, bekannt als außergewöhnliches Bondgirl von Daniel Craig aus James Bond 007 – Casino Royale. Zudem erfüllte sich mit Perfect Sense ein Kindheitstraum für Ewan Mc Gregor, der erstmals mit seinem Onkel Denis Lawson zusammenspielen durfte. Mit Ewen Bremner zählt ein weiterer guter Bekannter McGregors zum Cast, neben dem er schon in Trainspotting – Neue Helden und Black Hawk Down vor der Kamera stand. (JL)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Gross-Out-Film, Liebesfilm, Science Fiction-Film
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Erde, Glasgow
- Handlung
- Aggressivität, Arzt, Beziehung, Epidemie, Erforschung, Forscher, Gebrochenes Herz, Geschmacksverlust, Globalisierung, Koch, Kochen, Kochtopf, Liebe, Liebe gegen alle Widerstände, Liebespaar, Sinn, Streit, Trennung, Verlust des Augenlichts, Vertrauen, Virus, Wahrnehmung, Zerstörung, Zufällige Begegnung
- Stimmung
- Berührend, Romantisch, Traurig
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- Perfect Sense: film-zeit.de
- Perfect Sense: critic.de


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Kritiken (12) — Film: Perfect Sense
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] David Mackenzie inszenierte mit 'Perfect Sense' einen Film, wie wir ihn so noch nie erleben durften. Wir erfahren was Verluste und das Zusammensein bedeutet. Wir schwimmen in Trauer, zerbrechen an Aggressionen und verlieren uns in der endlosen Leidenschaft. Ein Paar, das sich nicht binden kann, findet einen Einklang und vergisst sich gemeinsam in der ausweglosen Stille. Voller Melancholie und umklammernden pessimistischen Tönen, zieht uns 'Perfect Sense' in sein eigenes, unbekanntes, aber doch so kraftvolles Loch. [...]
Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
Joeyjoejoe17 Sat, 05 May 2012 20:19:24 -0000
Antwort löschenIch fand die Versinnbildlichung des Sprichworts "Liebe macht blind" zum Dahinschmelzen.
JackoXL Sat, 05 May 2012 21:31:14 -0000
Antwort löschenBin gespannt, der wird morgen geschaut.
SoulReaver Sat, 05 May 2012 21:42:49 -0000
Antwort löschenWird dir gefallen, behaupt ich einfach mal. :)
JackoXL Sat, 05 May 2012 21:45:53 -0000
Antwort löschenGlaub ich einfach mal. :)
SoulReaver Sat, 05 May 2012 23:23:34 -0000
Antwort löschenGib mir dann bescheid :)
regiseurin Sun, 06 May 2012 11:28:43 -0000
Antwort löschenWahnsinn, diese Kritik is mal wieder sooo schlecht und abstoßend, dass sie verboten gehört ;)
SoulReaver Sun, 06 May 2012 15:00:06 -0000
Antwort löschenDeine Worte sind einfach immer die Schönsten! :)
regiseurin Sun, 06 May 2012 15:16:42 -0000
Antwort löschenDu Charmeur :)!! Aber ich kenn dich schon viel zu lange als, dass ich jetzt darauf näher eingehe ;)
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Le Samourai Sun, 06 May 2012 21:03:17 -0000
Antwort löschenSO ist das! :)
SoulReaver Sun, 06 May 2012 21:12:31 -0000
Antwort löschen:)
SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschen[...] »Perfect Sense« kriegt diesbezüglich neben den außerordentlichen Leistungen von Ewan McGregor im Zusammenspiel mit Eva Green letztlich die Kurve: Nicht nur hinsichtlich der Pefektion ist nämlich das Medium selbst Teil der Reflexion, indem es Taubheit und vor allem sehr intensiv Geschmacklosigkeit in Form von maßlosem Hunger zur Schau stellt. Eben dort liegen die starken Momente, die das Zentrum umrahmen und den Film so sehenswert machen, bevor man schließlich, man ahnt es, als mitfühlender Zuschauer auf das Ende zusteuert, das anders nicht hätte gewählt werden dürfen. [...]
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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter
Kommentar löschenLiebe in Zeiten der Seuche bleibt möglich und wird dadurch umso intensiver und kostbarer, so Mackenzies melancholische und bewegende Botschaft. Sie kleidet sich in präzise beobachtende und dennoch einfache Bilder, die keinen Wert auf Voyeurismus legen.
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschenEin apokalyptischer Thriller, der - trotz düsterer Science-Fiction-Verkleidung - ein perfekter Weihnachtsfilm ist, ein schlüssig erzähltes Kleinod, dass die narrativen und gestalterischen Möglichkeiten des Kinos geschickt und fantasievoll nutzt.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenPerfect Sense ist ein wirkungsreicher Schocker zum hervorragenden gedanklichen Mitnehmen.
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zmpfl Sun, 03 Mar 2013 14:07:13 -0000
Antwort löschenNeulich in der Videothek:
"Kann ich ihnen vielleicht helfen. Was für eine Art Film suchen sie denn?"
"Mh, ich weiß auch nicht so genau, aber hätten sie vielleicht so einen wirkungsreichen Schocker zum hervorragenden gedanklichen Mitnehmen für mich?"
;-)
Herbert Spaich: SWR Herbert Spaich: SWR
Kommentar löschenWenn man so will hat David Mackenzie mit Perfect Sense ganz tief im Innern eine Weihnachtsgeschichte gedreht: zwar fällt die Menschheit der Dunkelheit anheim, aber der „Glanz von Innen“ bei jedem Einzelnen lässt ihn trotzdem weiter leben! Wenn das keine „Frohe Botschaft” ist!
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Tobias Martin: BR Tobias Martin: BR
Kommentar löschenPerfect Sense ist ein überaus realistischer Liebes- und Endzeitfilm: Beängstigend, tief traurig und gleichzeitig voller Hoffnung und zerbrechlicher Schönheit. Ein cineastischer Leckerbissen.
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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de
Kommentar löschenAuch wenn David Mackenzie seine letztlich optimistische Dystopie gelegentlich mit allzu penetranter Geigenrührseligkeit überfrachtet, hallt die Stille der letzten Abschiedsbilder lange nach.
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenInmitten dieser nahapokalyptischen Stimmung fiele es erwartungsgemäß leicht, dieses melancholische Sci-Fi-Drama zur Endzeit-Liebeschschnulze zu verkitschen; es ist aber der große Verdienst von Eva Green (Casino Royale) und Ewan McGregor (Illuminati), die sowohl in den romantischen Augenblicken als auch in denen extremer Emotionen überaus glaubwürdig agieren, sodass sich der Fokus nicht zu stark dorthin verlagert.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenWeltweit verlieren alle Menschen nach und nach ihre Sinne, vom Geruchsverlust bis zur Blindheit vergeht nur wenig Zeit. David Mackenzie erzählt keine vorapokalyptische Geschichte und seine Bilder konzentrieren sich auch nicht auf die letzten Tage der Zivilisation. Stattdessen kreist sein Plot um ein Paar, das sich inmitten der unerklärlichen Epidemie kennen und lieben lernt. Was ihnen schließlich bleibt, wenn alle Sinneswahrnehmungen für immer verloren scheinen, ist der Titel gebende "Perfect Sense" – die Liebe. [...] Von einigen unnötigen Abschweifungen in der intimen Erzählsituation sowie mitunter allzu unsubtilen Mitteln abgesehen, ist Mackenzies erste Science-Fiction-Arbeit ein teils wunderschöner, teils enorm deprimierender Film. [...]
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenEin Film, der ganz unbedingt ganz fundamentale Dinge vermitteln will, aber genau deswegen am Ende nur gekünstelt und gewollt bedeutungsschwanger wirkt.
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alexklotz: Freier Journalist (Hard Sen...
Kommentar löschenObwohl der Film ein durchaus diffiziles Menschenbild transportiert – die Welt, von der wir hier stellvertretend hauptsächlich Glasgow zu sehen bekommen, versinkt im Verlauf der Handlung durchaus im Chaos, aber nicht alle Menschen nehmen an Plünderungen und Gewalt teil, es gibt auch welche, die den anderen helfen – bleibt er trotz nur wenigen Action- und Katastrophenszenen auch konsequent spannend. In erster Linie ist das aber ein wirklich trauriger und bewegender Film, der die Sentimentalitäts-Schraube glücklicherweise nur manchmal bei der Musik ein wenig zu weit dreht.
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Kommentare (90) — Film: Perfect Sense
nilswachter Tue, 11 Jun 2013 21:54:06 -0000
Kommentar löschenDas Ende der Menschheit wird nicht durch einen nuklearer Krieg oder eine Naturkatastrophe emmerichschen Ausmasses eingeläutet. Auch nicht die wandelnden Toten bringen den globalen Kollaps. Es ist der sich exponentiell ausbreitende Verlust unseres körperlichen Empfindens, angekündigt durch einen kurzen, aber umso heftigeren Gefühlsausbruch. Bevor es mit uns zu Ende geht, wird uns auf schmerzhafte Art und Weise bewusst, was uns wirklich wichtig ist im Leben, was wir verpasst haben, was bedeutsam ist; was es heisst, Mensch zu sein, zu lieben, zu hassen, verzweifelt und glücklich zu sein – und was es heisst, zu leben.
Perfect Sense von David Mackenzie ist kein typischer Endzeitfilm. Er erzählt von einem Paar, das sich mitten in den letzten Tagen, Monaten - oder sind es Jahre? - der Menschheit kennenlernt, gemeinsam durch die Hölle des fortschreitenden Verlusts der Sinne gehen muss, bis am Ende nur noch eines übrigbleibt: die Liebe.
Perfect Sense ist so deprimierend und beängstigend wie hoffnungslos romantisch und schön. Man kann sich einerseits kaum ein schlimmeres und grässlicheres Ende der Menschheit vorstellen, als es sich hier vor den eigenen Augen, Ohren, Nasen und Mündern abspielt. Andererseits ist es auch unheimlich lebensbejahend zu sehen, wie die verbliebenen Sinne an Bedeutung gewinnen, mitzuerleben mit welchem Bewusstsein für wirklich Wichtiges die Menschen ihrem Ende entgegentreten, im Wissen dieses nicht abwenden zu können.
Perfect Sense ist ein Plädoyer für das Leben und das Mensch sein, eingebettet ein eine Erzählung von Ende der Menschheit. Das mag an sich nichts neues sein. Dank der phänomenalen Kameraarbeit, dem grossartigen Sounddesign und nicht zuletzt aufgrund der herausragenden Schauspielleitungen von Eva Green und Ewan McGregor ist Perfect Sense dennoch absolut einmalig. Es gibt wohl keinen Film, der gleichzeitig so deprimierend und so wunderschön sein kann. Ein absolutes Ausnahmewerk!
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jacker Wed, 20 Mar 2013 11:05:52 -0000
Kommentar löschenRundum schön!
Inhaltlich, optisch, musikalisch, emotional.
Ich freue mich immer wieder, dass es Filmemacher gibt, die Liebe und alles damit einher gehende ganz anders als durch die 3-4 gängigen und leider völlig realitätsfernen 08/15-Formeln beschreiben, sie als etwas wertvolles darstellen, gern auch mal ein wenig kitschen, aber dennoch das wesentliche und echte herausarbeiten. Keine Traumprinzen, keine riesigen Konstrukte aus Träumerei und Wunschdenken. Sondern dass ein Mensch dem anderen Kraft geben kann, Wärme. Dass das alles echt ist und kein Kindermärchen - glücklich bis ans Lebensende - in dem bunte Bäche fließen und alles aus zuckersüßem Honig ist.
PERFECT SENSE stürzt die Welt in ein krasses Szenario - keiner versteht es, keiner kann es kontrollieren, es ist nur eine Frage der Zeit bis die Menschheit am Ende ist, sollte nicht ein Wunder passieren.
Und was zählt noch in solchen Zeiten?
Woraus zehren wir die Kraft so etwas durchzustehen?
Die Antworten liefert Daniel Mackenzie hier mit voller emotionaler Wucht. Wundervoll und romantisch, im Gegenpol unglaublich tragisch und tieftraurig. Unterstützend und verstärkend für diese emotionsgeladene Reise wirken die schlichtweg phänomenalen Bilder von Kameramann Giles Nuttgens und der subtile, grandios komponierte zeitgenößische Klassik-Soundtrack von Max Richter. Der beweißt hier, dass er neben Hauschka, Olafur Arnalds, etc. einer der ganz großen Namen in dieser Sparte ist.
Ewan McGregor (den ich hier mit Freude mal wieder an Ewen Bremner's Seite bewundern durfte) trägt PERFECT SENSE durchweg ehrlich und sympathisch, mit einer selbstverständlichen Natürlichkeit. Sein Gegenpart Eva Green steht ihm in nichts nach, die Chemie zwischen den beiden ist perfekt - es knistert!
Ohne zu viel zu verraten, kann man wahrscheinlich sagen, dass Mackenzie uns hier eins der 'tragischsten Happy-Ends' überhaupt serviert. Auch wenn es bereits irgendwann unausweichlich scheint, ist PERFECT SENSE doch so schön, dass man bis zur letzten Sekunde hofft.
Nur was, das ist die Frage?
bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
JackoXL Wed, 20 Mar 2013 13:40:24 -0000
Antwort löschenGrandioser Film. Wenn alle "Love Storys" so wären, ich wäre Fan. Aber wenn alle so wären, würde es kaum so viele geben. ;)
jacker Wed, 20 Mar 2013 13:42:43 -0000
Antwort löschenSo ist es!
Ich bin auch totaler Fan solcher subtilen und ehrlichen Liebesfilme!
Leider fallen mir auf Anhieb echt wenige ein :/
BEFORE SUNRISE mit Ethan Hawke und Julie Delphy ist auch so ein Kandidat - natürlich ganz anders als dieser hier, aber auch sehr schön :)
JackoXL Wed, 20 Mar 2013 14:11:18 -0000
Antwort löschenAuf Anhieb: "Blue Valentine", "Liebe"...jetzt wird es eng. ;)
niceeddy Wed, 20 Mar 2013 15:00:36 -0000
Antwort löschenHarry & Sally ist auch immer wieder schön.
KonTaicho Wed, 20 Mar 2013 17:36:01 -0000
Antwort löschenalso blue valentine als liebesfilm zu bezeichnen ist schon gewagt^^. und harry und sally.. istn furchtbarer weichspüler o.O
jacker Wed, 20 Mar 2013 21:42:35 -0000
Antwort löschenBLUE VALENTINE werd ich mir mal ansehen. Dürfte aufgrund von Gosling Pflicht sein!
KonTaicho Wed, 20 Mar 2013 21:45:11 -0000
Antwort löschenDer ist top! Aber genauso wie "Zeiten des Aufruhrs" nichts für einen wohlgestimmt ausgehen sollenden Abend^^
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jacker Wed, 20 Mar 2013 21:46:20 -0000
Antwort löschenHab einmal auf ner BD nen Trailer gesehen, der schien mir definitiv stark in Richtung Drama zu gehen!
KonTaicho Thu, 21 Mar 2013 06:48:28 -0000
Antwort löschenEmm, ja... aber sowas von xD
DieFilmguckerin Tue, 19 Mar 2013 08:52:03 -0000
Kommentar löschen2012 ist der Weltuntergang ja noch nicht passiert, es ist also weiterhin genug Zeit, sich mit diesem Szenario zu beschäftigen. Und im Grunde geht die Welt in “Perfect Sense” auch nicht wirklich im herkömmlichen Sinne unter, der Planet implodiert nicht und wird auch nicht von menschenfressenden Aliens belagert. Viel subtiler und unendlich beklemmender wird der Untergang der Menschheit hier im allmählichen Verlust aller Sinneswahrnehmungen angelegt. In diese Grundidee eingebettet, verfolgen wir die Liebesgeschichte zwischen Michael und Susan, die sich nach vielen glücklosen Beziehungen endlich wieder richtig verlieben können. Gegenseitig versuchen sie, sich in dieser schwierigen Zeit zwischen Angst und Untergang zu stützen und zu beruhigen.
Dieser Film setzt die drohende Apokalypse sehr unaufgeregt in Szene, interessant ist auch die anfängliche Akzeptanz für das Schicksal der Menschheit, die sich einfach wieder aufrappelt und nach dem Verlust des Geruchssinns einfach die Speisen stärker würzt. Unglaublich bedrückend wird es, als eben auch dieses Weitermachen entgegen allen Umständen, allmählich aufgegeben wird und man begreift, dass jede Hoffnung verloren ist. Diese Atmosphäre macht den Film besonders und sehr interessant, zum Ende hin wird auch dem Zuschauer nach und nach seine Sinneswahrnehmung genommen, eine einzigartige Idee und konsequente Weiterführung der Handlung.
Der Film lebt von von der herausragenden Stimmung, die durch Ewan McGregor und Eva Green schauspielerisch sehr gut unterstützt wird, und von der wirklich guten Grundidee, in die sich jeder Zuschauer einfühlen kann und die jeder für sich zu Ende denken kann, was das Ganze besonders beklemmend und nachhaltig unheimlich macht.
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urologiker Mon, 11 Mar 2013 09:56:57 -0000
Kommentar löschenEine Ode an die Sinne, dargeboten als typisch dänisch inspiriertes Endzeitszenarium. Dieser Film duerfte näher an den zukuenftigen Realitäten des "Weltuntergangs" liegen als so manch anderer Film, der diesen versucht zu beschreiben. Der Grund: Es wird eine pandemische Infektionskrankheit, deren Bekämpfung nicht gelingt und durch deren Symptome zudem erschwert wird, als Ursache einer globalen Krise dargestellt. Diesen äusseren Änderungen der Lebenswirklichkeit folgt man vor allem aus der Perspektive einer typisch urbanen Liebesgeschichte: Es wird dargestellt, wie die Symptome der Krankheit, die Beziehung auf die Probe stellt (z.B."Wut") oder aber sogar stuetzt ("Liebe"). Auffällig ist, dass man zu keinem Zeitpunkt der Geschichte so recht weiss, um welche Zeiträume es sich bei den Ereignissen und Entwicklungen eigentlich handelt. Am Ende ist es das physische Gefuehl im Hier und Jetzt, dass den Akteuren die letzte Sicherheit bietet.
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WZRDOnTheMoon Mon, 11 Mar 2013 01:10:21 -0000
Kommentar löschen"Perfect Sense" ist eben so sehr Liebesgeschichte, wie eine Art Weltuntergangsszenario - tatsächlich ist hier beides wunderbar miteinander verschmolzen - Regisseur David Mackenzie und Drehbuchautor Kim Fupz Aakeson geht es wohl darum, wie die Menschen im Angesicht des Verfalls ihrer Sinne, dennoch immer nach dem Erhalt ihrer Ordnung streben und sich vor allem einander zuwenden.
Das ist natürlich dramatischer und extrem kitschiger Stoff, wie geschaffen für peinlich gefühlsduselige Momente, aber David Mackenzie schafft es genau diese Momente gekonnt zu umgehen - seine Hauptdarsteller sind im wesentlichen dafür verantwortlich - Eva Green und Ewan McGregor spielen sehr überzeugend sowie zurückgenommen und lassen ihre Figuren nie ins völlig Emotionale abdriften, denn sie bleiben lange Zeit so kühl, abweisend und verletzlich, wie man sie ganz zu Beginn erlebt und gerade deswegen ergibt sich daraus sehr glaubhaft die emotionale Bandbreite, die sie zum Schluss aufgrund ihrer Verluste zeigen.
"Perfect Sense" ist teils wunderschön, andererseits enorm deprimierend - für den einen zu ruhiger und langweiliger Kitsch mit großer Gefühlsduselei, für den anderen großartiges Kino mit Wirkung und Ausstrahlungskraft.
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Murphante Mon, 11 Mar 2013 05:57:10 -0000
Antwort löschenphilosophischen guten Filmgeschmack ;-)
den muss ich mir mal merken!!!
jacker Thu, 28 Mar 2013 08:30:45 -0000
Antwort löschenAuch vor kurzem gesehen und gerade diese Zurückgenommenheit hat mich total umgehauen. Diese selbstverständliche Emotionalität bewegt 100 Mal mehr als der typische Hollywood-Romantik-Quatsch der mit Pauken und Trompeten auf die Tränendrüse drücken will!
zmpfl Sun, 03 Mar 2013 13:57:36 -0000
Kommentar löschenMein allerliebster poetischer Science-Fiction-Epidemie-Liebesfilm !
Klingt komisch ?
Ist aber so !
(und eigentlich kann man "poetischer Science-Fiction-Epidemie-Liebes" auch weglassen :D)
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Ira Luporum Sat, 02 Mar 2013 04:07:30 -0000
Kommentar löschenDas ist ein typischer Film, den man wohl eindeutig als "Kunst" bezeichnen kann. Kaum ein zum x-ten mal wiederholter Plot, der so auch in jedem anderen Film zu sehen war, dafür stimmige und vor allem sehr tiefgehende Ereignisse, die recht kunstvoll und poetisch verpackt wurden. Leider blieben viele Stellen dennoch etwas zu langatmig und zu fad. Außerdem ist das Ende so plötzlich und knapp, wohl durchaus Absicht, aber dadurch entsteht ein unfertiger Eindruck, als hätte man plötzlich keine Lust mehr gehabt weiter zu filmen. Es gibt Filme und Geschichten, bei denen ein so offenes Ende durchaus gut platziert ist. Hier aber meines Erachtens völlig unpassend. Es wurde eine Entwicklung begonnen, die nur in dem Handlungsstrang der Liebesgeschichte einen richtigen Wendepunkt hatte, aber alles darum herum kam nicht zu einem angemessenen Abschluß, weswegen auch der Gesamteindruck am Ende hinkt.
Doch bereut habe ich es keineswegs den Film gesehen zu haben, er hatte durchaus seine wertvollen Momente, aber noch einmal werde ich ihn mir nicht so schnell ansehen.
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zmpfl Sun, 03 Mar 2013 13:41:32 -0000
Antwort löschenIch finde gerade das Ende konsequent und passend. Was hätte denn noch passieren sollen (was den Film nicht verwässert hätte) ??
Mary Pickford Wed, 27 Feb 2013 09:18:38 -0000
Kommentar löschenDer Film konnte meine hohen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen.
Die Hauptdarsteller harmonieren ganz prächtig und die Liebesgeschichte ist wunderbar berührend erzählt. Jedoch fehlte mir an der, im Grunde wirklich interessanten und neuen Story, das gewisse Etwas. Das hohe Tempo, das der Film gehen muss, aufgrund seiner kurzen Laufzeit, nimmt mir zu viel von der Emotionalität, die hier eigentlich aufgebaut werden sollte. Die von anderen bereits erwähnten "Erklärbär-Szenen" rissen auch mich immer wieder aus der Story heraus. Sehr schade, denn Green und McGregor spielen das Liebespaar wirklich toll und berührend und sorgen dafür, dass die letzten 20 Minuten den Zuschauer doch noch mitreißen.
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Johnzy Tue, 26 Feb 2013 21:50:43 -0000
Kommentar löschenWow...!
"Perfect Sense" ist eine Emotionale Wucht... Gregor& Green spielen in diesem einmaligen Erlebnis, in diesem rundum perfekten Liebes-Drama grandios, aber auch Inszenierung, Story und Atmosphäre sind geradezu atemberaubend...
Nach diesen gerademal 85minuten beschlich mich das Gefühl, soeben etwas großes, etwas Wunderbares, ja den tatsächlich emotionalsten, intelligentesten, einfach besten Liebesfilm aller Zeiten gesehen zu haben...
Ihr alle, wieso lest ihr immer noch diesen Kommentar, wenn ihr eure Zeit auch in Meisterwerke wie "Perfect Sense" investieren könntet...? auf, auf... schaut ihn euch an... ihr werdet dieses Erlebnis nicht bereuen...!
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VisitorQ Tue, 26 Feb 2013 22:01:53 -0000
Antwort löschenObwohl verdammt kitschig sehr stark, da stimme ich zu.
SoulReaver Tue, 26 Feb 2013 22:11:46 -0000
Antwort löschenKitschig?!
JackoXL Wed, 27 Feb 2013 15:38:48 -0000
Antwort löschenTotal unkitschig und deshalb so geil.
SoulReaver Wed, 27 Feb 2013 18:46:22 -0000
Antwort löschenGenau wie du? :D
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JackoXL Wed, 27 Feb 2013 19:16:52 -0000
Antwort löschenJa, genau so... :D
zmpfl Sun, 03 Mar 2013 13:47:51 -0000
Antwort löschenIn der Tat: "emotionale Wucht" ! Gucken! Gucken! Gucken! :)
jollyroger Mon, 18 Feb 2013 09:30:04 -0000
Kommentar löschenTirdad Derakhshani vom Philadelphia Inquirer beschreibt von "Perfect Sense" sehr treffend:
""The film loses its charm with annoying sequences that have a narrator explain to us 'The Meaning of it All' and then tell us "What Really Matters" in life: Love. Love. Love."
Und es ist nicht nur das unfassbar nervige Erklärbär-Voice over. Auch die gefühlt 1000ste Slow Motion oder das andauernde Drücken auf die Tränendrüse u.a. durch die zwar schöne, aber auch schwer repetitive Filmmusik zerstören was auch immer der Film transportieren wollte.
Perfect Sense hätte viel Potential gehabt, verschenkt aber das meiste davon durch seine monotone, selbstverliebte Machart und hat für mich nicht funktioniert.
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stalker Mon, 18 Feb 2013 10:00:41 -0000
Antwort löschenSchade.
jollyroger Mon, 18 Feb 2013 10:12:41 -0000
Antwort löschenFind ich auch - ich wollte "Perfect Sense" wirklich mögen.
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freakualizer Mon, 18 Feb 2013 15:16:17 -0000
Antwort löschenGing mir auch manchmal auf den Sack, gerade die "Erklärbär"-Art.
Aber ich wollte ihn auch mögen und hab´s geschafft, gerade so...
stalker Wed, 20 Feb 2013 00:26:58 -0000
Antwort löschenHehe, ich fand eigentlich alle Pärchenszenen scheiße, aber gerade diese "Erklärbar-Art" hatte bei mir sowas funktioniert, dass ich ihn mag.
SomethingAboutYou Sat, 16 Feb 2013 09:18:28 -0000
Kommentar löschenEiner der schönsten Dramen die ich je gesehen habe. Man fühlt mit den Hauptfiguren mit und der Gedanke jeden seiner Sinne zu verlieren bereitet einem eine Gänsehaut.
Definitiv einer meiner Lieblingsfilme!
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alex023 Fri, 08 Feb 2013 12:06:40 -0000
Kommentar löschen„There is darkness. There is light.“
Manche Filme verstecken sich einfach, dass man nach ihnen suchen muss. PERFECT SENSE ist so einer, man muss schon wirklich gründlich sein, um ihn zu finden. Und dann lohnt sich das. Ein wirklich fantastisches Beispiel dafür, dass eine Geschichte allein so gut sein kann, dass sie einen ganzen Film alleine trägt und den Zuschauer so mitreißen kann, dass es den Film sehenswert macht.
In David Mackenzie Werk aus dem Jahre 2011 holen Eva Green und Ewan McGregor das größtmögliche aus ihren Rollen heraus, finden von Anhieb eine exzellente Chemie zueinander und sind damit sehr authentisch. Sie präsentieren wunderbar alle Facetten der Emotionen, die sie während der Zeit durchleben. Von Liebe und Faszination bis Explosivität und Wut, beide spielen es fantastisch. Mackenzie lässt zudem wunderbar dunkle bis helle Bilder für sich sprechen, sie machen den Film sogar ein Stück weit aus und werden von einem wundervollen Score begleitet, der den Verlust des Hörsinns umso unangenehmer und nicht tragbar macht.
Es ist so viel in diesem Film verborgen. Von Dunkelheit bis Licht, von Schmerz bis Glück, von Hass oder Wut bis zur Liebe. Was kann man alles empfinden? Was empfinden wir täglich? Es wird uns erst bewusst, wenn wir die Fähigkeit dazu verlieren. Die Sinne geben uns die Möglichkeit zu leben, aber es geht dennoch immer irgendwie weiter. Vielleicht ist es gerade das, was „Perfect Sense“ uns mit auf den Weg geben will: man darf nur nicht verzweifeln und muss weiter fest glauben. Ein Leben ohne Sinne mag sinnlos erscheinen, aber man sollte dankbar sein für jeden Moment, den man leben darf. Außerdem besiegt die Liebe (fast) alles. Und das ist das wahrlich Wichtigste.
Schwarz. Dunkelheit. Aus. Man fühlt es dennoch.
[http://planetofpictures.blogspot.de/2013/02/wie-von-sinnen.html]
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Bolzenschuss Wed, 06 Feb 2013 17:23:20 -0000
Kommentar löschenist nun mein lieblingsfilm.
eine sehr traurige geschichte, mit einem kleinen happy and, aber alle sinnesgefühle verschwunden!!!
top film, und traumhafte filmmusik
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timotion Fri, 08 Feb 2013 00:23:15 -0000
Antwort löschenes wäre schön, wenn du das Ende nicht komplett spoilern (der Teil mit den Sinnen), oder es wenigstens kennzeichnen würdest...
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Bolzenschuss Fri, 08 Feb 2013 15:29:22 -0000
Antwort löschendamit meinte ich eigentlich, dass von allem nur die liebe übrig geblieben ist ;-)
mainaeinz Mon, 11 Mar 2013 18:33:11 -0000
Antwort löschenMir gefällt vor allem das Wort "happy and". Klingt nach einer Fortsetzung..
angelmoonsoul Wed, 30 Jan 2013 07:16:33 -0000
Kommentar löschenAm Anfang war der Film ja noch unterhaltsam, jedoch wurde er ab der Mitte etwas langweilig. Eva Greene & Ewan McGregor haben eine gute Chemie.
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Joeyjoejoe17 Wed, 09 Jan 2013 19:08:05 -0000
Kommentar löschen"Iiih, eine Schnulze!"
Die Welt bricht zusammen, alle Menschen verlieren nach und nach ihre Sinne. Und in Mitten dieses Trubels finden eine Mann und eine Frau zusammen.
Als Anhänger des männlichen Geschlechts ist eine genetisch bedingte Grundaversion gegenüber Liebesfilmen auch bei mir vorhanden. So habe ich in meiner jahrelangen Tätigkeit als Hobbycineast kaum einen Vertreter dieses Genres gesehen, der es schaffte, in mir eine Art Mutation hervorzurufen und mir sehr gut zu gefallen.
Über längere Zeit hin schien es irgendwie auch bei "Perfect Sense" so zu sein. Der Romantikanteil an der sehr interessanten Story ist zwar richtig gut und vor allem erfreulich kitschfrei erzählt, und die Symptomausbrüche der Infizierten sind sehr gut umgesetzt worden. Es hat mir zwar gefallen, aber irgendwie hat dabei das gewisse etwas gefehlt...
Doch dann kamen die letzten 25 Minuten, die so unglaublich intensiv und nahegehend inszeniert sind, dass man meint, man selbst hätte seine Sinne verloren. So geschah es das erste Mal in einem Liebesfilm, dass ich gen Ende richtig mitgefiebert habe und ergriffen war. Und die tiefsinnige Schlusseinstellung ist mit das Schönste, was ich bisher gesehen habe und wird mir noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben.
Ein Film für Pärchen? Definitiv.
Ein Film auch für Männer? Nicht nur wegen der tollen Eva Green mit ihren ausdrucksstarken und faszinierenden Augen kann ich sagen: Ja, durchaus, wenn man einen richtig gut erzählten und nahegehenden Film sehen möchte.
Neben der tollen Kleinstproduktion "Once" ist das mein liebster Liebesfilm.
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JackoXL Wed, 09 Jan 2013 19:28:23 -0000
Antwort löschenDas ist mein liebster Liebesfilm. Definitv auch was für Kerle, selbst für so welche wie mich. ;)
KonTaicho Wed, 09 Jan 2013 19:33:18 -0000
Antwort löschenHach, den hab ich auch gerade gesehen. Tolltolltoll :3
Velly Wed, 09 Jan 2013 21:58:26 -0000
Antwort löschenEiner der guten FilmTipps von meinem Bruder, der sonst einen eher mittelmäßigen Geschmack hat ;-) Toller Film!
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sweetForgiveness Wed, 09 Jan 2013 22:21:13 -0000
Antwort löschenSehr gut, wunderschöner Film
VisitorQ Thu, 10 Jan 2013 05:24:50 -0000
Antwort löschenit's so beautiful, man!
KonTaicho Wed, 09 Jan 2013 19:00:07 -0000
Kommentar löschen"Perfect Sense" ist Melancholie und Lebensfreude gleichermaßen.
Er ist ein leiser Film, ein vorsichtiger und träumerischer Film, aber von einer Intensität und Eindringlichkeit, wie ich es lange nicht gesehen habe.
Er handelt von einer Liebe, die jedes Hindernis überwindet, jede Grenze bricht, und vom Willen und dem Bedürfnis, zu leben. Zu existieren. Weiter zu machen. Denn es muss weitergehen. Es muss immer..weiter gehen.
"Life goes on.. the food become spicier, saltier,
more sweet, more sour, you get used to it. "
Der Plot ist gigantisch, ein Endzeitszenario von der ganz anderen Sorte, von der ganz ruhigen Sorte, weitab jeglicher Roland Emmerich-CGI-Schlachten.
Von der Natur..oder von Gott...oder von was auch immer, all unserer Sinne beraubt, treten unsere niedersten Instinkte wieder zum Vorschein.
Der Wille, zu überleben, ist einer davon.
"Slowly things return to normal and life goes on.
People do what they did before as best as they can."
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VisitorQ Wed, 09 Jan 2013 19:04:53 -0000
Antwort löschenIch kann Eva Green so was von nicht leiden. Aber davon abgesehen fand ich den auch ganz wunderbar.
KonTaicho Wed, 09 Jan 2013 19:08:05 -0000
Antwort löschenIch mag sie im großen und ganzen. In "Königreich der Himmel" und "Casino Royale" fand ich sie auch toll :3
razzo Wed, 09 Jan 2013 04:09:09 -0000
Kommentar löschenEin wunderbarer, intensiver Film über unseren sechsten Sinn, der unserem Leben erst Sinn verleiht. Alles was bleibt ist Liebe.
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Kill_Diether Thu, 22 Nov 2012 20:08:50 -0000
Kommentar löschenDas Thema und die Message sind einerseits sehr interessant, doch genauer betrachtet auch nur eine von vielen Utopien. Dass diese mit wenig schockierenden Bildern erzählt wird, macht's auch nicht spannender. Schlicht realistisch ist ja in Ordnung. Dann sollte sich die Romanze im Film jedoch auch dran halten und nicht ein schicksalhaftes Traumpärchen in den Mittelpunkt stellen.
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Fu-Jay Wed, 07 Nov 2012 13:17:38 -0000
Kommentar löschenInsbesondere lebt der Film von der kalten, traurigen Stimmung, die einem ein gutes Endzeit-Feeling gibt. Liebe ist schön und das Leben geht weiter, egal wie scheiße es kommen mag. Eine Message, die es vermutlich schon in 100000 Filmen zuvor gab, aber sicherlich nicht auf eine so unkonventionelle Art und Weise. Schaut den Film mit eurer/eurem geliebten und kuschelt halt mal 'ne Runde. Das geht für gewöhnlich nicht so einfach bei einem SciFi-Epidemie-Endzeit-Film, aber Perfect Sense macht's möglich. Ich fand mich auch in mein Kissen geknuddelt wieder.
Cheers.
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Jules.kiekt.jerne Sat, 27 Oct 2012 20:08:49 -0000
Kommentar löschenApocalypse mal auf eine andere Art und Weise, in der es nicht nur darum geht, wie nach und nach die Menschheit zu Grunde geht (der Erde würde es danach wohl sehr viel besser gehen, als jeder andere mögliche "Weltuntergang"), sondern wie wir uns nach und nach bewusst werden, was es heißt, unsere Welt mit den Sinnen die wir haben zu sehen/hören/riechen/schmecken und wie selbstverständlich wir unser Leben danach ausrichten und im Endeffekt alles verlieren. Eine sehr beunruhigende Vorstellung wenn man mal genauer darüber nachdenkt wie abhängig wir davon sind. Das regt sehr zum Nachdenken an, also ein Film mit Botschaft. Was mich am meisten an diesem Film berührt, sind die abschließenden Worte und geben den Titel des Filmes wohl am besten wider...
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