Perfect Sense

Perfect Sense (2011), DE/DK/GB/SE Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 08.12.2011

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7.6
Kritiker
18 Bewertungen
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7.4
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102 Kommentare
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von David Mackenzie, mit Ewan McGregor und Eva Green

In Perfect Sense verlieren Ewan McGregor und Eva Green nacheinander alle ihrer Sinne.

In Zeiten globaler Epidemien und Panikausbrüche ist sich jeder selbst der Nächste. Was hat der Mensch diesen Gewalten entgegenzusetzen? In Perfect Sense ist es Liebe. Die Epidemieforscherin Susan (Eva Green) behandelt in Glasgow einen Patienten, der an plötzlichen Gefühlsausbrüchen leidet und schließlich aus unerklärlichen Gründen seinen Geruchssinn verliert. Bald tauchen hunderte solcher Fälle in Großbritannien auf. Die Menschen erleben unkontrollierbare Emotionen und büßen kurz darauf einen Sinn nach dem anderen ein. Innerhalb von 24 Stunden hat sich die seltsame Krankheit in ganz Europa ausgebreitet. In diesem Chaos begegnet Susan Michael (Ewan McGregor), einem Restaurantkoch. Beide haben im Leben gelernt, dass Gefühle meist mit Verletzungen und Enttäuschungen verbunden sind. Und dennoch geben sie ihrer Liebe eine Chance. Doch das Paar hat nicht nur mit alten Wunden zu kämpfen. Auch die epidemiebedingten Gefühlsausbrüche belasten die Beziehung und als die beiden sich, kurz vor dem Verlust des Hörsinns, aus den Augen verlieren, bleibt ihnen nicht viel Zeit. Sie müssen sich wiederfinden, bevor sie erblinden.

Hintergrund & Infos zu Perfect Sense
Ausgehend von seiner Heimat Schottland, zeigt der Regisseur David Mackenzie in seinem vom Science Fiction-Film Alphaville – Lemmy Caution gegen Alpha 60 inspirierten Drama Perfect Sense die weltweite Ausbreitung einer anderen Art von Epidemie. Dabei stellt er den ungewöhnlichen Versuch der Menschen dar, sich an die Ausnahmesituation anzupassen und mit der Krankheit zu leben. Für Perfect Sense (dessen Arbeitstitel The Last Word lautete) holte David Mackenzie seinen Landsmann Ewan McGregor mit an Bord, den er bereits 2003 für seinen Film Young Adam als Hauptdarsteller gewinnen konnte. Ihm zur Seite steht Eva Green, bekannt als außergewöhnliches Bondgirl von Daniel Craig aus James Bond 007 – Casino Royale. Zudem erfüllte sich mit Perfect Sense ein Kindheitstraum für Ewan Mc Gregor, der erstmals mit seinem Onkel Denis Lawson zusammenspielen durfte. Mit Ewen Bremner zählt ein weiterer guter Bekannter McGregors zum Cast, neben dem er schon in Trainspotting – Neue Helden und Black Hawk Down vor der Kamera stand. (JL)

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Mehr Bilder (14) und Videos (11) zu Perfect Sense


Cast & Crew


Kritiken (12) — Film: Perfect Sense

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] David Mackenzie inszenierte mit 'Perfect Sense' einen Film, wie wir ihn so noch nie erleben durften. Wir erfahren was Verluste und das Zusammensein bedeutet. Wir schwimmen in Trauer, zerbrechen an Aggressionen und verlieren uns in der endlosen Leidenschaft. Ein Paar, das sich nicht binden kann, findet einen Einklang und vergisst sich gemeinsam in der ausweglosen Stille. Voller Melancholie und umklammernden pessimistischen Tönen, zieht uns 'Perfect Sense' in sein eigenes, unbekanntes, aber doch so kraftvolles Loch. [...]

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Le Samourai

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SO ist das! :)


SoulReaver

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:)


SiameseAlex: SiameseMovies

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7.5Sehenswert

[...] »Perfect Sense« kriegt diesbezüglich neben den außerordentlichen Leistungen von Ewan McGregor im Zusammenspiel mit Eva Green letztlich die Kurve: Nicht nur hinsichtlich der Pefektion ist nämlich das Medium selbst Teil der Reflexion, indem es Taubheit und vor allem sehr intensiv Geschmacklosigkeit in Form von maßlosem Hunger zur Schau stellt. Eben dort liegen die starken Momente, die das Zentrum umrahmen und den Film so sehenswert machen, bevor man schließlich, man ahnt es, als mitfühlender Zuschauer auf das Ende zusteuert, das anders nicht hätte gewählt werden dürfen. [...]

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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter

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8.0Ausgezeichnet

Liebe in Zeiten der Seuche bleibt möglich und wird dadurch umso intensiver und kostbarer, so Mackenzies melancholische und bewegende Botschaft. Sie kleidet sich in präzise beobachtende und dennoch einfache Bilder, die keinen Wert auf Voyeurismus legen.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Ein apokalyptischer Thriller, der - trotz düsterer Science-Fiction-Verkleidung - ein perfekter Weihnachtsfilm ist, ein schlüssig erzähltes Kleinod, dass die narrativen und gestalterischen Möglichkeiten des Kinos geschickt und fantasievoll nutzt.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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8.5Ausgezeichnet

Perfect Sense ist ein wirkungsreicher Schocker zum hervorragenden gedanklichen Mitnehmen.

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zmpfl

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Neulich in der Videothek:

"Kann ich ihnen vielleicht helfen. Was für eine Art Film suchen sie denn?"

"Mh, ich weiß auch nicht so genau, aber hätten sie vielleicht so einen wirkungsreichen Schocker zum hervorragenden gedanklichen Mitnehmen für mich?"

;-)


Herbert Spaich: SWR Herbert Spaich: SWR

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8.5Ausgezeichnet

Wenn man so will hat David Mackenzie mit Perfect Sense ganz tief im Innern eine Weihnachtsgeschichte gedreht: zwar fällt die Menschheit der Dunkelheit anheim, aber der „Glanz von Innen“ bei jedem Einzelnen lässt ihn trotzdem weiter leben! Wenn das keine „Frohe Botschaft” ist!

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Tobias Martin: BR Tobias Martin: BR

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8.5Ausgezeichnet

Perfect Sense ist ein überaus realistischer Liebes- und Endzeitfilm: Beängstigend, tief traurig und gleichzeitig voller Hoffnung und zerbrechlicher Schönheit. Ein cineastischer Leckerbissen.

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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn David Mackenzie seine letztlich optimistische Dystopie gelegentlich mit allzu penetranter Geigenrührseligkeit überfrachtet, hallt die Stille der letzten Abschiedsbilder lange nach.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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8.5Ausgezeichnet

Inmitten dieser nahapokalyptischen Stimmung fiele es erwartungsgemäß leicht, dieses melancholische Sci-Fi-Drama zur Endzeit-Liebeschschnulze zu verkitschen; es ist aber der große Verdienst von Eva Green (Casino Royale) und Ewan McGregor (Illuminati), die sowohl in den romantischen Augenblicken als auch in denen extremer Emotionen überaus glaubwürdig agieren, sodass sich der Fokus nicht zu stark dorthin verlagert.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

Weltweit verlieren alle Menschen nach und nach ihre Sinne, vom Geruchsverlust bis zur Blindheit vergeht nur wenig Zeit. David Mackenzie erzählt keine vorapokalyptische Geschichte und seine Bilder konzentrieren sich auch nicht auf die letzten Tage der Zivilisation. Stattdessen kreist sein Plot um ein Paar, das sich inmitten der unerklärlichen Epidemie kennen und lieben lernt. Was ihnen schließlich bleibt, wenn alle Sinneswahrnehmungen für immer verloren scheinen, ist der Titel gebende "Perfect Sense" – die Liebe. [...] Von einigen unnötigen Abschweifungen in der intimen Erzählsituation sowie mitunter allzu unsubtilen Mitteln abgesehen, ist Mackenzies erste Science-Fiction-Arbeit ein teils wunderschöner, teils enorm deprimierender Film. [...]

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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5.0Geht so

Ein Film, der ganz unbedingt ganz fundamentale Dinge vermitteln will, aber genau deswegen am Ende nur gekünstelt und gewollt bedeutungsschwanger wirkt.

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alexklotz: Freier Journalist (Hard Sen...

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8.0Ausgezeichnet

Obwohl der Film ein durchaus diffiziles Menschenbild transportiert – die Welt, von der wir hier stellvertretend hauptsächlich Glasgow zu sehen bekommen, versinkt im Verlauf der Handlung durchaus im Chaos, aber nicht alle Menschen nehmen an Plünderungen und Gewalt teil, es gibt auch welche, die den anderen helfen – bleibt er trotz nur wenigen Action- und Katastrophenszenen auch konsequent spannend. In erster Linie ist das aber ein wirklich trauriger und bewegender Film, der die Sentimentalitäts-Schraube glücklicherweise nur manchmal bei der Musik ein wenig zu weit dreht.

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Kommentare (90) — Film: Perfect Sense


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nilswachter

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Bewertung9.5Herausragend

Das Ende der Menschheit wird nicht durch einen nuklearer Krieg oder eine Naturkatastrophe emmerichschen Ausmasses eingeläutet. Auch nicht die wandelnden Toten bringen den globalen Kollaps. Es ist der sich exponentiell ausbreitende Verlust unseres körperlichen Empfindens, angekündigt durch einen kurzen, aber umso heftigeren Gefühlsausbruch. Bevor es mit uns zu Ende geht, wird uns auf schmerzhafte Art und Weise bewusst, was uns wirklich wichtig ist im Leben, was wir verpasst haben, was bedeutsam ist; was es heisst, Mensch zu sein, zu lieben, zu hassen, verzweifelt und glücklich zu sein – und was es heisst, zu leben.
Perfect Sense von David Mackenzie ist kein typischer Endzeitfilm. Er erzählt von einem Paar, das sich mitten in den letzten Tagen, Monaten - oder sind es Jahre? - der Menschheit kennenlernt, gemeinsam durch die Hölle des fortschreitenden Verlusts der Sinne gehen muss, bis am Ende nur noch eines übrigbleibt: die Liebe.
Perfect Sense ist so deprimierend und beängstigend wie hoffnungslos romantisch und schön. Man kann sich einerseits kaum ein schlimmeres und grässlicheres Ende der Menschheit vorstellen, als es sich hier vor den eigenen Augen, Ohren, Nasen und Mündern abspielt. Andererseits ist es auch unheimlich lebensbejahend zu sehen, wie die verbliebenen Sinne an Bedeutung gewinnen, mitzuerleben mit welchem Bewusstsein für wirklich Wichtiges die Menschen ihrem Ende entgegentreten, im Wissen dieses nicht abwenden zu können.
Perfect Sense ist ein Plädoyer für das Leben und das Mensch sein, eingebettet ein eine Erzählung von Ende der Menschheit. Das mag an sich nichts neues sein. Dank der phänomenalen Kameraarbeit, dem grossartigen Sounddesign und nicht zuletzt aufgrund der herausragenden Schauspielleitungen von Eva Green und Ewan McGregor ist Perfect Sense dennoch absolut einmalig. Es gibt wohl keinen Film, der gleichzeitig so deprimierend und so wunderschön sein kann. Ein absolutes Ausnahmewerk!

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Rundum schön!
Inhaltlich, optisch, musikalisch, emotional.

Ich freue mich immer wieder, dass es Filmemacher gibt, die Liebe und alles damit einher gehende ganz anders als durch die 3-4 gängigen und leider völlig realitätsfernen 08/15-Formeln beschreiben, sie als etwas wertvolles darstellen, gern auch mal ein wenig kitschen, aber dennoch das wesentliche und echte herausarbeiten. Keine Traumprinzen, keine riesigen Konstrukte aus Träumerei und Wunschdenken. Sondern dass ein Mensch dem anderen Kraft geben kann, Wärme. Dass das alles echt ist und kein Kindermärchen - glücklich bis ans Lebensende - in dem bunte Bäche fließen und alles aus zuckersüßem Honig ist.

PERFECT SENSE stürzt die Welt in ein krasses Szenario - keiner versteht es, keiner kann es kontrollieren, es ist nur eine Frage der Zeit bis die Menschheit am Ende ist, sollte nicht ein Wunder passieren.
Und was zählt noch in solchen Zeiten?
Woraus zehren wir die Kraft so etwas durchzustehen?

Die Antworten liefert Daniel Mackenzie hier mit voller emotionaler Wucht. Wundervoll und romantisch, im Gegenpol unglaublich tragisch und tieftraurig. Unterstützend und verstärkend für diese emotionsgeladene Reise wirken die schlichtweg phänomenalen Bilder von Kameramann Giles Nuttgens und der subtile, grandios komponierte zeitgenößische Klassik-Soundtrack von Max Richter. Der beweißt hier, dass er neben Hauschka, Olafur Arnalds, etc. einer der ganz großen Namen in dieser Sparte ist.

Ewan McGregor (den ich hier mit Freude mal wieder an Ewen Bremner's Seite bewundern durfte) trägt PERFECT SENSE durchweg ehrlich und sympathisch, mit einer selbstverständlichen Natürlichkeit. Sein Gegenpart Eva Green steht ihm in nichts nach, die Chemie zwischen den beiden ist perfekt - es knistert!

Ohne zu viel zu verraten, kann man wahrscheinlich sagen, dass Mackenzie uns hier eins der 'tragischsten Happy-Ends' überhaupt serviert. Auch wenn es bereits irgendwann unausweichlich scheint, ist PERFECT SENSE doch so schön, dass man bis zur letzten Sekunde hofft.
Nur was, das ist die Frage?

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jacker

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Hab einmal auf ner BD nen Trailer gesehen, der schien mir definitiv stark in Richtung Drama zu gehen!


KonTaicho

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Emm, ja... aber sowas von xD


DieFilmguckerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

2012 ist der Weltuntergang ja noch nicht passiert, es ist also weiterhin genug Zeit, sich mit diesem Szenario zu beschäftigen. Und im Grunde geht die Welt in “Perfect Sense” auch nicht wirklich im herkömmlichen Sinne unter, der Planet implodiert nicht und wird auch nicht von menschenfressenden Aliens belagert. Viel subtiler und unendlich beklemmender wird der Untergang der Menschheit hier im allmählichen Verlust aller Sinneswahrnehmungen angelegt. In diese Grundidee eingebettet, verfolgen wir die Liebesgeschichte zwischen Michael und Susan, die sich nach vielen glücklosen Beziehungen endlich wieder richtig verlieben können. Gegenseitig versuchen sie, sich in dieser schwierigen Zeit zwischen Angst und Untergang zu stützen und zu beruhigen.

Dieser Film setzt die drohende Apokalypse sehr unaufgeregt in Szene, interessant ist auch die anfängliche Akzeptanz für das Schicksal der Menschheit, die sich einfach wieder aufrappelt und nach dem Verlust des Geruchssinns einfach die Speisen stärker würzt. Unglaublich bedrückend wird es, als eben auch dieses Weitermachen entgegen allen Umständen, allmählich aufgegeben wird und man begreift, dass jede Hoffnung verloren ist. Diese Atmosphäre macht den Film besonders und sehr interessant, zum Ende hin wird auch dem Zuschauer nach und nach seine Sinneswahrnehmung genommen, eine einzigartige Idee und konsequente Weiterführung der Handlung.

Der Film lebt von von der herausragenden Stimmung, die durch Ewan McGregor und Eva Green schauspielerisch sehr gut unterstützt wird, und von der wirklich guten Grundidee, in die sich jeder Zuschauer einfühlen kann und die jeder für sich zu Ende denken kann, was das Ganze besonders beklemmend und nachhaltig unheimlich macht.

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urologiker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine Ode an die Sinne, dargeboten als typisch dänisch inspiriertes Endzeitszenarium. Dieser Film duerfte näher an den zukuenftigen Realitäten des "Weltuntergangs" liegen als so manch anderer Film, der diesen versucht zu beschreiben. Der Grund: Es wird eine pandemische Infektionskrankheit, deren Bekämpfung nicht gelingt und durch deren Symptome zudem erschwert wird, als Ursache einer globalen Krise dargestellt. Diesen äusseren Änderungen der Lebenswirklichkeit folgt man vor allem aus der Perspektive einer typisch urbanen Liebesgeschichte: Es wird dargestellt, wie die Symptome der Krankheit, die Beziehung auf die Probe stellt (z.B."Wut") oder aber sogar stuetzt ("Liebe"). Auffällig ist, dass man zu keinem Zeitpunkt der Geschichte so recht weiss, um welche Zeiträume es sich bei den Ereignissen und Entwicklungen eigentlich handelt. Am Ende ist es das physische Gefuehl im Hier und Jetzt, dass den Akteuren die letzte Sicherheit bietet.

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Perfect Sense" ist eben so sehr Liebesgeschichte, wie eine Art Weltuntergangsszenario - tatsächlich ist hier beides wunderbar miteinander verschmolzen - Regisseur David Mackenzie und Drehbuchautor Kim Fupz Aakeson geht es wohl darum, wie die Menschen im Angesicht des Verfalls ihrer Sinne, dennoch immer nach dem Erhalt ihrer Ordnung streben und sich vor allem einander zuwenden.
Das ist natürlich dramatischer und extrem kitschiger Stoff, wie geschaffen für peinlich gefühlsduselige Momente, aber David Mackenzie schafft es genau diese Momente gekonnt zu umgehen - seine Hauptdarsteller sind im wesentlichen dafür verantwortlich - Eva Green und Ewan McGregor spielen sehr überzeugend sowie zurückgenommen und lassen ihre Figuren nie ins völlig Emotionale abdriften, denn sie bleiben lange Zeit so kühl, abweisend und verletzlich, wie man sie ganz zu Beginn erlebt und gerade deswegen ergibt sich daraus sehr glaubhaft die emotionale Bandbreite, die sie zum Schluss aufgrund ihrer Verluste zeigen.
"Perfect Sense" ist teils wunderschön, andererseits enorm deprimierend - für den einen zu ruhiger und langweiliger Kitsch mit großer Gefühlsduselei, für den anderen großartiges Kino mit Wirkung und Ausstrahlungskraft.

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Murphante

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philosophischen guten Filmgeschmack ;-)
den muss ich mir mal merken!!!


jacker

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Auch vor kurzem gesehen und gerade diese Zurückgenommenheit hat mich total umgehauen. Diese selbstverständliche Emotionalität bewegt 100 Mal mehr als der typische Hollywood-Romantik-Quatsch der mit Pauken und Trompeten auf die Tränendrüse drücken will!


zmpfl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein allerliebster poetischer Science-Fiction-Epidemie-Liebesfilm !
Klingt komisch ?
Ist aber so !
(und eigentlich kann man "poetischer Science-Fiction-Epidemie-Liebes" auch weglassen :D)

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Ira Luporum

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Bewertung7.0Sehenswert

Das ist ein typischer Film, den man wohl eindeutig als "Kunst" bezeichnen kann. Kaum ein zum x-ten mal wiederholter Plot, der so auch in jedem anderen Film zu sehen war, dafür stimmige und vor allem sehr tiefgehende Ereignisse, die recht kunstvoll und poetisch verpackt wurden. Leider blieben viele Stellen dennoch etwas zu langatmig und zu fad. Außerdem ist das Ende so plötzlich und knapp, wohl durchaus Absicht, aber dadurch entsteht ein unfertiger Eindruck, als hätte man plötzlich keine Lust mehr gehabt weiter zu filmen. Es gibt Filme und Geschichten, bei denen ein so offenes Ende durchaus gut platziert ist. Hier aber meines Erachtens völlig unpassend. Es wurde eine Entwicklung begonnen, die nur in dem Handlungsstrang der Liebesgeschichte einen richtigen Wendepunkt hatte, aber alles darum herum kam nicht zu einem angemessenen Abschluß, weswegen auch der Gesamteindruck am Ende hinkt.
Doch bereut habe ich es keineswegs den Film gesehen zu haben, er hatte durchaus seine wertvollen Momente, aber noch einmal werde ich ihn mir nicht so schnell ansehen.

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zmpfl

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Ich finde gerade das Ende konsequent und passend. Was hätte denn noch passieren sollen (was den Film nicht verwässert hätte) ??


Mary Pickford

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film konnte meine hohen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen.
Die Hauptdarsteller harmonieren ganz prächtig und die Liebesgeschichte ist wunderbar berührend erzählt. Jedoch fehlte mir an der, im Grunde wirklich interessanten und neuen Story, das gewisse Etwas. Das hohe Tempo, das der Film gehen muss, aufgrund seiner kurzen Laufzeit, nimmt mir zu viel von der Emotionalität, die hier eigentlich aufgebaut werden sollte. Die von anderen bereits erwähnten "Erklärbär-Szenen" rissen auch mich immer wieder aus der Story heraus. Sehr schade, denn Green und McGregor spielen das Liebespaar wirklich toll und berührend und sorgen dafür, dass die letzten 20 Minuten den Zuschauer doch noch mitreißen.

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Johnzy

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Bewertung10.0Herausragend

Wow...!
"Perfect Sense" ist eine Emotionale Wucht... Gregor& Green spielen in diesem einmaligen Erlebnis, in diesem rundum perfekten Liebes-Drama grandios, aber auch Inszenierung, Story und Atmosphäre sind geradezu atemberaubend...
Nach diesen gerademal 85minuten beschlich mich das Gefühl, soeben etwas großes, etwas Wunderbares, ja den tatsächlich emotionalsten, intelligentesten, einfach besten Liebesfilm aller Zeiten gesehen zu haben...

Ihr alle, wieso lest ihr immer noch diesen Kommentar, wenn ihr eure Zeit auch in Meisterwerke wie "Perfect Sense" investieren könntet...? auf, auf... schaut ihn euch an... ihr werdet dieses Erlebnis nicht bereuen...!

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JackoXL

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Ja, genau so... :D


zmpfl

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In der Tat: "emotionale Wucht" ! Gucken! Gucken! Gucken! :)


jollyroger

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Bewertung5.0Geht so

Tirdad Derakhshani vom Philadelphia Inquirer beschreibt von "Perfect Sense" sehr treffend:

""The film loses its charm with annoying sequences that have a narrator explain to us 'The Meaning of it All' and then tell us "What Really Matters" in life: Love. Love. Love."

Und es ist nicht nur das unfassbar nervige Erklärbär-Voice over. Auch die gefühlt 1000ste Slow Motion oder das andauernde Drücken auf die Tränendrüse u.a. durch die zwar schöne, aber auch schwer repetitive Filmmusik zerstören was auch immer der Film transportieren wollte.

Perfect Sense hätte viel Potential gehabt, verschenkt aber das meiste davon durch seine monotone, selbstverliebte Machart und hat für mich nicht funktioniert.

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freakualizer

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Ging mir auch manchmal auf den Sack, gerade die "Erklärbär"-Art.
Aber ich wollte ihn auch mögen und hab´s geschafft, gerade so...


stalker

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Hehe, ich fand eigentlich alle Pärchenszenen scheiße, aber gerade diese "Erklärbar-Art" hatte bei mir sowas funktioniert, dass ich ihn mag.


SomethingAboutYou

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der schönsten Dramen die ich je gesehen habe. Man fühlt mit den Hauptfiguren mit und der Gedanke jeden seiner Sinne zu verlieren bereitet einem eine Gänsehaut.
Definitiv einer meiner Lieblingsfilme!

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alex023

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Bewertung7.5Sehenswert

„There is darkness. There is light.“

Manche Filme verstecken sich einfach, dass man nach ihnen suchen muss. PERFECT SENSE ist so einer, man muss schon wirklich gründlich sein, um ihn zu finden. Und dann lohnt sich das. Ein wirklich fantastisches Beispiel dafür, dass eine Geschichte allein so gut sein kann, dass sie einen ganzen Film alleine trägt und den Zuschauer so mitreißen kann, dass es den Film sehenswert macht.

In David Mackenzie Werk aus dem Jahre 2011 holen Eva Green und Ewan McGregor das größtmögliche aus ihren Rollen heraus, finden von Anhieb eine exzellente Chemie zueinander und sind damit sehr authentisch. Sie präsentieren wunderbar alle Facetten der Emotionen, die sie während der Zeit durchleben. Von Liebe und Faszination bis Explosivität und Wut, beide spielen es fantastisch. Mackenzie lässt zudem wunderbar dunkle bis helle Bilder für sich sprechen, sie machen den Film sogar ein Stück weit aus und werden von einem wundervollen Score begleitet, der den Verlust des Hörsinns umso unangenehmer und nicht tragbar macht.

Es ist so viel in diesem Film verborgen. Von Dunkelheit bis Licht, von Schmerz bis Glück, von Hass oder Wut bis zur Liebe. Was kann man alles empfinden? Was empfinden wir täglich? Es wird uns erst bewusst, wenn wir die Fähigkeit dazu verlieren. Die Sinne geben uns die Möglichkeit zu leben, aber es geht dennoch immer irgendwie weiter. Vielleicht ist es gerade das, was „Perfect Sense“ uns mit auf den Weg geben will: man darf nur nicht verzweifeln und muss weiter fest glauben. Ein Leben ohne Sinne mag sinnlos erscheinen, aber man sollte dankbar sein für jeden Moment, den man leben darf. Außerdem besiegt die Liebe (fast) alles. Und das ist das wahrlich Wichtigste.

Schwarz. Dunkelheit. Aus. Man fühlt es dennoch.

[http://planetofpictures.blogspot.de/2013/02/wie-von-sinnen.html]

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Bolzenschuss

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ist nun mein lieblingsfilm.
eine sehr traurige geschichte, mit einem kleinen happy and, aber alle sinnesgefühle verschwunden!!!
top film, und traumhafte filmmusik

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Bolzenschuss

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damit meinte ich eigentlich, dass von allem nur die liebe übrig geblieben ist ;-)


mainaeinz

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Mir gefällt vor allem das Wort "happy and". Klingt nach einer Fortsetzung..


angelmoonsoul

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Bewertung6.0Ganz gut

Am Anfang war der Film ja noch unterhaltsam, jedoch wurde er ab der Mitte etwas langweilig. Eva Greene & Ewan McGregor haben eine gute Chemie.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Iiih, eine Schnulze!"

Die Welt bricht zusammen, alle Menschen verlieren nach und nach ihre Sinne. Und in Mitten dieses Trubels finden eine Mann und eine Frau zusammen.

Als Anhänger des männlichen Geschlechts ist eine genetisch bedingte Grundaversion gegenüber Liebesfilmen auch bei mir vorhanden. So habe ich in meiner jahrelangen Tätigkeit als Hobbycineast kaum einen Vertreter dieses Genres gesehen, der es schaffte, in mir eine Art Mutation hervorzurufen und mir sehr gut zu gefallen.

Über längere Zeit hin schien es irgendwie auch bei "Perfect Sense" so zu sein. Der Romantikanteil an der sehr interessanten Story ist zwar richtig gut und vor allem erfreulich kitschfrei erzählt, und die Symptomausbrüche der Infizierten sind sehr gut umgesetzt worden. Es hat mir zwar gefallen, aber irgendwie hat dabei das gewisse etwas gefehlt...

Doch dann kamen die letzten 25 Minuten, die so unglaublich intensiv und nahegehend inszeniert sind, dass man meint, man selbst hätte seine Sinne verloren. So geschah es das erste Mal in einem Liebesfilm, dass ich gen Ende richtig mitgefiebert habe und ergriffen war. Und die tiefsinnige Schlusseinstellung ist mit das Schönste, was ich bisher gesehen habe und wird mir noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben.

Ein Film für Pärchen? Definitiv.
Ein Film auch für Männer? Nicht nur wegen der tollen Eva Green mit ihren ausdrucksstarken und faszinierenden Augen kann ich sagen: Ja, durchaus, wenn man einen richtig gut erzählten und nahegehenden Film sehen möchte.

Neben der tollen Kleinstproduktion "Once" ist das mein liebster Liebesfilm.

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sweetForgiveness

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Sehr gut, wunderschöner Film


VisitorQ

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it's so beautiful, man!


KonTaicho

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Bewertung7.5Sehenswert

"Perfect Sense" ist Melancholie und Lebensfreude gleichermaßen.
Er ist ein leiser Film, ein vorsichtiger und träumerischer Film, aber von einer Intensität und Eindringlichkeit, wie ich es lange nicht gesehen habe.

Er handelt von einer Liebe, die jedes Hindernis überwindet, jede Grenze bricht, und vom Willen und dem Bedürfnis, zu leben. Zu existieren. Weiter zu machen. Denn es muss weitergehen. Es muss immer..weiter gehen.

"Life goes on.. the food become spicier, saltier,
more sweet, more sour, you get used to it. "

Der Plot ist gigantisch, ein Endzeitszenario von der ganz anderen Sorte, von der ganz ruhigen Sorte, weitab jeglicher Roland Emmerich-CGI-Schlachten.

Von der Natur..oder von Gott...oder von was auch immer, all unserer Sinne beraubt, treten unsere niedersten Instinkte wieder zum Vorschein.
Der Wille, zu überleben, ist einer davon.

"Slowly things return to normal and life goes on.
People do what they did before as best as they can."

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VisitorQ

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Ich kann Eva Green so was von nicht leiden. Aber davon abgesehen fand ich den auch ganz wunderbar.


KonTaicho

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Ich mag sie im großen und ganzen. In "Königreich der Himmel" und "Casino Royale" fand ich sie auch toll :3


razzo

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wunderbarer, intensiver Film über unseren sechsten Sinn, der unserem Leben erst Sinn verleiht. Alles was bleibt ist Liebe.

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Thema und die Message sind einerseits sehr interessant, doch genauer betrachtet auch nur eine von vielen Utopien. Dass diese mit wenig schockierenden Bildern erzählt wird, macht's auch nicht spannender. Schlicht realistisch ist ja in Ordnung. Dann sollte sich die Romanze im Film jedoch auch dran halten und nicht ein schicksalhaftes Traumpärchen in den Mittelpunkt stellen.

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Fu-Jay

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Insbesondere lebt der Film von der kalten, traurigen Stimmung, die einem ein gutes Endzeit-Feeling gibt. Liebe ist schön und das Leben geht weiter, egal wie scheiße es kommen mag. Eine Message, die es vermutlich schon in 100000 Filmen zuvor gab, aber sicherlich nicht auf eine so unkonventionelle Art und Weise. Schaut den Film mit eurer/eurem geliebten und kuschelt halt mal 'ne Runde. Das geht für gewöhnlich nicht so einfach bei einem SciFi-Epidemie-Endzeit-Film, aber Perfect Sense macht's möglich. Ich fand mich auch in mein Kissen geknuddelt wieder.
Cheers.

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Jules.kiekt.jerne

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Bewertung9.0Herausragend

Apocalypse mal auf eine andere Art und Weise, in der es nicht nur darum geht, wie nach und nach die Menschheit zu Grunde geht (der Erde würde es danach wohl sehr viel besser gehen, als jeder andere mögliche "Weltuntergang"), sondern wie wir uns nach und nach bewusst werden, was es heißt, unsere Welt mit den Sinnen die wir haben zu sehen/hören/riechen/schmecken und wie selbstverständlich wir unser Leben danach ausrichten und im Endeffekt alles verlieren. Eine sehr beunruhigende Vorstellung wenn man mal genauer darüber nachdenkt wie abhängig wir davon sind. Das regt sehr zum Nachdenken an, also ein Film mit Botschaft. Was mich am meisten an diesem Film berührt, sind die abschließenden Worte und geben den Titel des Filmes wohl am besten wider...

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