Picknick am Valentinstag
Picnic at Hanging Rock (1975), AU Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 24.07.1977
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von Peter Weir, mit Rachel Roberts und Vivean Gray
Australien, 14. Februar 1900: Begleitet von zwei Lehrerinnen brechen die Mädchen des privaten Appleyard College zum Hanging Rock auf. Sie wollen auf der vulkanischen Felsformation ein Picknick veranstalten. Auch der britische Colonell Fitzhubert hat sich mit seiner Frau, seinem Neffen Michael und dem Bediensteten Albert auf dem Felsmassiv niedergelassen. Die glühende Hitze am Lagerplatz macht die Rastenden schläfrig. Am Ende des Tages sind drei Schülerinnen und die Lehrerin Miss McCraw verschwunden. Die groß angelegte Suchaktion bleibt erfolglos. Schließlich wird doch eines der Mädchen gefunden, doch sie kann sich an nichts erinnern. Mysteriöse Vorfälle häufen sich und immer mehr besorgte Eltern melden ihre Mädchen ab. Dem Appleyard College droht der Untergang.
Cast & Crew
-
Peter Weir
-
Rachel Roberts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Appleyard
-
Vivean Gray
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss McCraw
-
Helen Morse
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss De Poitiers
-
Kirsty Child
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss Lumley
-
Tony Llewellyn-Jones
-
Jacki Weaver
Regie
Schauspieler
-
Frank Gunnell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Whitehead
-
Anne-Louise Lambert
-
Karen Robson
-
Jane Vallis
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Christine Schuler
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Margaret Nelson
-
Ingrid Mason
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rosamund
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Jenny Lovell
-
Janet Murray
-
Cliff Green
- Genre
- Thriller, Drama
- Zeit
- Valentinstag
- Ort
- Australien
- Handlung
- Ausflug, Lehrer, Mädcheninternat, Schüler, Waisenhaus
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Picknick am Valentinstag
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Kritiken (3) — Film: Picknick am Valentinstag
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschen„Picknick am Valentinstag“ gibt zahlreiche Rätsel auf. Ein mächtiger und reichhaltiger Film, der viel Stoff für Diskussionen und Interpretationen bietet und der voller Magie steckt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenAm Ende war ich etwas perplex, weil ich doch mehr erwartet hatte. Irgendwie ein komischer Film, der immer groß ansätzt, etwas zu erzählen, es dann aber doch bleiben lässt. Insofern war ich als Zuschauerin ziemlich enttäuscht.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenFür die einen eine rätselhafte Offenbarung, für andere der längste Bildschirmschoner der Welt. Einmal sollte man Peter Weirs Rätselfilm auf jeden Fall gesehen haben. Aber das reicht dann auch.
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Kommentare (10) — Film: Picknick am Valentinstag
Kommentar schreibenVincent_Vega 2012/02/11 17:25:58
Kommentar löschenAustralien. Im Jahre 1900, am Valentinstag, unternimmt eine Gruppe Internats-Schülerinnen samt zweier Lehrerinnen einen Ausflug zum Hanging Rock. An diesem Tag verschwinden drei der Mädchen sowie eine Lehrerin spurlos und unter mysteriösen Umständen. Was folgt ist eine groß angelegte Suche nach den Vermissten und der Versuch aller Beteiligten mit diesem Schicksahlsschlag umzugehen. Dabei kommt die immer wiederkehrende Frage zum Vorschein: Was geschah an diesem Tag?
Dass diese Frage die Protagonisten zermürbt, wird der Zuschauer ebenso am eigenen Leib erfahren, wird er doch geschickt mit hineingerissen, indem er mehrere Rätsel und Lösungsansätze dargeboten bekommt. Ob diese schlussendlich jedoch zu einer Lösung führen, bleibt jedem selbst überlassen.
Eine unheimliche, alptraumhafte Stimmung zieht sich durch den gesamten Film. Auch wenn sie in den lichtdurchfluteten Bildern nie zu sehen ist, nie greifbar zu sein scheint, ist sie die ganze Zeit über spürbar und hält auch danach noch um einige Zeit an. Und das ist es, was den Film so interessant macht; der unterschwellige Horror, der sich immer mehr im Kopf ausbreitet, ohne etwas Schlimmes gesehen zu haben. Die unheimlich bedrohliche und traumartige Musik weiß das ganze zusätzlich zu unterstützen.
Im über 6 Millionen Jahre alten Fels scheinen auf einmal böse Fratzen erkennbar zu sein, Protagonisten bekommen eine ganz hässliche Visage, wenn man sie verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben, das Gesprochene wird zum Aufhänger für etwaige Versuche eine Lösung herbeizuführen - und doch hilft einem der Kopf nicht weiter. Was einem bleibt ist das Gefühlte, das Unaussprechliche, das (Alp)traumhafte. Das Surreale.
"What we see and what we seem are but a dream, a dream within a dream. "
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Hendrik 2012/02/02 00:38:27
Kommentar löschenAm Valentinstag des Jahres 1900 verschwinden in Australien während eines Picknicks 3 Schülerinnen und eine Lehrerin spurlos. Als ich als Kind über eine Inhaltsangabe dieses Films stolperte die so ähnlich gelautet haben muß, hat sie mich irgendwie ungemein fasziniert. Wie es das Schicksal allerdings wollte habe ich den Film allerdings erst jetzt das erste Mal vollständig gesehen - vielleicht besser so, denn als Kind hätte ich mich wahrscheinlich hin und wieder den gelangweilt und diverse Dinge im Subtext nicht würdigen können. Das die Geschichte keine klare Auflösung bietet wusste ich, das sie nicht auf wahren Ereignissen beruht allerdings nicht*. Das man diesen falschen Eindruck haben könnte schien mir allerdings Absicht der Macher zu sein. Peter Weirs Werk ist ein viktorianischer Mädcheninternatsfilm mit der Aura des Unerklärlichen und einem Hauch Wahnsinn, das habe ich in etwa erwartet und auch bekommen, seltsamerweise bin ich doch ein kleines bißchen enttäuscht gewesen.
* Das wäre dann aber Stoff für ein GALILEO SPEZIAL gewesen: "Mysteriös! Und was haben die australischen Ureinwohner damit zu tun?"
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BlueSquirrel 2012/02/02 00:42:35
Antwort löschenWo kramst du das alles eigentlich immer raus?
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Hendrik 2012/02/02 00:56:38
Antwort löschenAch, was oben steht ist es im Großen und Ganzen schon, irgendwann bin ich hier mal über einen Kommentar wieder auf den Film gestoßen und habe ihn mir vorgemerkt, aber so exotisch finde ich ihn gar nicht, da gab es bei mir schon ganz andere Kaliber.
alanger 2012/02/02 09:33:03
Antwort löschenso gings mir auch, ich hab etwas mehr erwartet als ich dann bekommen habe.
VisitorQ 2011/10/19 21:37:57
Kommentar löschenEin Werk, das beweist, dass ein Film nichts aber auch rein gar nichts außer Atmosphäre braucht um gut zu sein.
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TheNumber 2010/12/02 16:19:47
Kommentar löschenhab den im englischunterricht geguckt... völlig komisch, extrem langweilig und irgendwie verrückt...
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Filmkenner77 2010/09/12 14:24:24
Kommentar löschenDieser Film hat eine gewisse Aura. Mythisch, rätselhaft, beklemmend.
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Hankjaws 2010/07/23 02:27:46
Kommentar löschenUnheimlich mystischer Film, der es schafft, ohne grosse Aktionen und sehr gemächlich erzählt, eine latet bedrohliche Atmosphäre aufrecht zu erhalten. Die Panflötenmusik trägt ihres perfekt dazu bei. Das Ende bleibt offen und führte zu regen Spekualtionen.
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spanky 2010/06/30 16:45:47
Kommentar löschenDiese Geschichte hat mich mit all ihrer Unterschwelligkeit nur so hineingesogen in ihre unbekannten Mysterien. Selten so ein intensives Filmerlebnis gehabt.
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Xebeche 2010/06/30 16:51:55
Antwort löschenHa, dank Dir gefunden! Ich wusste nicht mehr wie er heißt... muss ich unbedingt mal wieder sehen.
spanky 2010/06/30 17:01:34
Antwort löschenAh, Dir gefällt er also auch? Ich verstehe nicht, wie einem der nicht reinlaufen kann. Tja, Connaisseure unter sich...
Xebeche 2010/06/30 19:34:54
Antwort löschen:)
Ist schon 6 oder 7 Jahre her, dass ich den gesehen hab und der läuft wirklich rein, wie Du es nennst. Nicht zuletzt wegen des tollen Scores, dem Panflöten-Spiel.
spanky 2010/06/30 21:38:23
Antwort löschenBei mir etwa 25 Jahre ;-) Und ich hab mir nach dem Soundtrack den Arsch Wund gesucht. Nichts. Auf diesem Wege: Hat den jemand? Gibts den überhaupt???
Sonse 2010/06/30 21:55:12
Antwort löschenScheint es nur noch gebraucht zu geben. Wenn du ein paar $ anlegen möchtest, hier habe ich eben eine gebrauchte CD gefunden:
http://cgi.ebay.ca/Picnic-at-Hanging-Rock-Film-Soundtrack-(Bruce-Smeaton)_W0QQitemZ280527426223QQcmdZViewItemQQimsxq20100629?IMSfp=TL100629178001r11572
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spanky 2010/07/01 09:21:27
Antwort löschenNun, aber nicht für nen Mitschnitt der Tonspur (siehe Beschreibung). Soweit ich weiß, wurde der wegen Lizenzproblemen nie veröffentlicht.
Sonse 2010/07/01 12:21:47
Antwort löschenUps, so genau hatte ich nicht hingekuckt. Sorry. Nee, so einen Mitschnitt kannst du dir wahrlich auch selbst machen.
Prestigeww 2009/10/20 11:48:10
Kommentar löschenDieser Film wirkt wie David Lychs Variante von E.T.A Hoffmanns Die Bergwerke zu Falun im Stil von Lady Chatterly. Er handelt von einer Reihe Mädchen, die in um 1900 einem sehr strengen gesellschaftlichen Umfeld aufwachsen (Korsette sind ein zentrales Symbol). Bei einem Ausflug zum mystischen Hanging Rock in Australien "verlieren" sich dich Mädchen buchstäblich an die Natur und verschwinden spurlos im Zauberberg. Alles wird angedeutet, nichts ausgesprochen. Der Film ist ein enges Netz aus unverständlichen aber emotional erfassbaren Symbolen. Die bedrohliche Musik, starke Bilder und das brilliante Schauspiel ziehen den Zuschauer in einen weichgezeichneten Alptraum von beängstigender Schönheit.
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sikkmeidack 2009/09/28 19:48:31
Kommentar löschenIch denke, zum Stil und zum Inhalt braucht man nicht mehr viel sagen. Diejenigen, die ihn als Kind oder Jugendlicher zum ersten Mal sahen, hatten damit ihren ersten filmischen Alptraum.
Mich hat er ob seiner subtil arrangierten und nur fein wirkenden düsteren Spannung und Stimmung trotz Sonnenschein jedenfalls gehörig verängstigt. Es passiert eigentlich so gut wie gar nichts, außer Irrungen, Wirrungen und ein bisschen Wahnsinn…- aber das in einem solch unheilvollen und unaufgelösten Kontext, dass es einen einfach nur zu Tode gruselt. Heutige, sehr junge Menschen werden vielleicht den Zugang nicht finden, doch damals war der Film traumatisch-gut.
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freakfried 2009/02/24 14:28:55
Kommentar löschenfür die angegebene prognose(10) hat es leider nicht gereicht, aber trotz allem ist das ein sehr sehr guter film. mit viel ruhe wird eine ungewöhnliche spannung erzeugt, die den film nie wirklich langweilig werden lässt.
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