Red Cliff

Chi bi (2008), CN/US
Laufzeit 123 Minuten, FSK 16, Eastern

6.6 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
530 Bewertungen
40 Kommentare
Red Cliff - Bild 1690936
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von John Woo, mit Chen Chang und Yong Hou

Die letzten Tage der Han Dynastie sind gezählt. Der kluge Premierminister Cao Cao überzeugt den wankelmütigen Kaiser Han, dass es nur einen Weg gibt, China zu vereinen: Er muss den Königreichen Xu im Westen und East Wu im Süden den Krieg erklären. So beginnt in ganz China ein beispielloser Krieg, angeführt vom Premierminister Cao Cao. Der letzte Ausweg für die eigentlich verfeindeten Königreiche Xu und East Wu ist eine Allianz. Nach zahlreichen Schlachten auf Land und Wasser endet der Krieg schließlich in der Schlacht von Red Cliff am Jangtse, wo die Geschichte Chinas neu geschrieben wird.

HandlungRed Cliff erzählt die Geschichte der berühmten Schlacht zwischen drei chinesischen Königreichen am Jangtse 208 v. Chr. Die letzten Tage der Han Dynastie sind gezählt. Der machtbesessene Premierminister Cao Cao überzeugt den wankelmütigen Kaiser Han, dass es nur einen Weg gibt, China zu vereinen: Er muss den Königreichen Xu im Westen und East Wu im Süden den Krieg erklären. So beginnt ein beispielloser Krieg, angeführt von Premierminister Cao Cao. In ihrer Not schliessen die eigentlich verfeindeten Königreiche Xu und East Wu eine Allianz, deren einzige Chance gegen den übermächtigen Feind Strategie und Raffinesse sind. Nach dramatischen Kämpfen zu Land und Wasser endet der Krieg schliesslich in der legendären Schlacht von Red Cliff am Jangtse, wo die Geschichte Chinas neu geschrieben wird…

HintergrundRed Cliff ist in China der erfolgreichste Film aller Zeiten und mit einem Budget
von US$ 80 Millionen einer der aufwändigsten asiatischen Filme überhaupt.

LinksRed Cliff, die offizielle Seite zum Film

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Kritiken (4) — Film: Red Cliff

Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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5.5Geht so

Red Cliff ist gewalttätig und blutrünstig, regiert auf maximale Grausamkeit. Der Streifen ist eine simple, melodramatische Kollision von bösen Kriegsliebhabern und guten Friedenstauben. Die Ausstattung ist beeindruckend, und es gibt ein paar Einblicke in militärische Strategien des Mittelalters, aber der Film wurde zu offensichtlich von fünf Stunden auf 148 Minuten für die westlichen Konsumenten heruntergekürzt. Dies opfert Charakterentwicklung und narrative Zusammenhänge.

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Bradbury

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Blutrünstig? Maximale Grausamkeit? Hart mag er sein, aber sicher nicht blutrünstig.


Trash-Gordon

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Wer sich die gekürzte version anschaut, ist selbst schuld.


D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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7.0Sehenswert

John Woo wird immer vulgär agieren. Die Action ist überfrachtet, die Kompositionen haben keinen Rhythmus und er liebt kitschige Slow Motion. Trotzdem sind die ganzen 148 Minuten von Red Cliff sehr unterhaltsam. Die Aufmachung ist opulent: Die Armada der Kriegsschiffe mag CGI sein, aber in den Heer-Szenen sind tausende echte Menschen, die sich zu riesigen Zangen formieren und sich gegenseitig zerhacken und aufspießen (chinesische Komparsen arbeiten billig). Noch besser, dies ist einer der wenigen Kriegsfilme, die sich wirklich mit Kriegs-Strategie beschäftigen.

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KRIZZLEY-BEE

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slow motion selbst kann nie kitschig werden, genausowenig wie der buchstabe E jemals kitschig werden kann nur weil er zu oft in einem rosamunde pilcher roman verwendung fand.


Peter Bradshaw: Guardian

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6.5Ganz gut

„Red Cliff“ ist ziemlich einfach gestrickte Action-Ware, komplett mit Pfeilregen, riesigen Schlacht-Szenen, Unmengen an Militär-Typen in lächerlichen Mützen, die sich gegenseitig mit dieser Faust-in-Hand Verbeugung begrüßen und großartigen Tolkien-esken Flüssen voller Boote. Es gibt also, trotz der Fehler, genügend amüsantes und interessantes Material zu sehen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«Red Cliff» ist ein gigantisches Kriegsepos, das in erster Linie durch seine schwerelose Ästhetik und verblüffende Kampfszenen begeistert.

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Kommentare (36) — Film: Red Cliff

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Framesurfer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Habe mir die ungekürzte Hong Kong Fassung besorgt. Und den winzigen Untertiteln zu folgen ist wirklich keine Freude. Ich verstehe nicht warum ein Film, der sicher nur ein begrenztes Zielpublikum hat auf eine simple Aneinanderreihung von Schlachtscenen reduziert wird. Hier wird das Publikum für zu dumm und primitiv gehalten, um den Film in voller Länge zu akzeptieren.

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Bewertung7.0Sehenswert

Der teuerste asiatische Film aller Zeiten. "Red Cliff" von John Woo. Ein Monumentalfilm, der für so ziemlich alle, außer für Leute die sich gut in der chinesichen Historie auskennen, eine unbekannte Geschichte bereithält. Dazu noch für die Bewohner der westlichen Welt von 280 Minuten um die Hälfte auf 140 Minuten gekürzt. Funktioniert das? Im Großen und Ganzen kann man diese Frage mit Ja beantworten.

John Woo, der uns viele alte Heroic Bloodsheed Klassiker geschenkt hat, gelingt nach seinem Hollywoodabsturz ein Epos, was durchaus viele starke Szenen beinhaltet. Nach einem sehr schnellen, am Anfang aufgrund der vielen eingeführten Personen doch leicht verwirrenden Einstieg, konzentriert sich alles auf die entscheidende Schlacht am Red Cliff, wo die beiden Verbündeten Reichsführer Liu Bei und Sun Quan gegen den Premierminister Cao Cao und seine übermächtige Armee in den Kampf ziehen. Doch vorher entwickeln die Reichspartner mit Hilfe des genialen Strategen Zhuge Liang einige Taktiken und Strategien, um den quasi aussichtslosen Krieg zu gewinnen.

So schnell ist die Story des Films erzählt. Man bemerkt schon, dass er um die Hälfte gekürzt ist, da sich alles um die Schlacht am Red Cliff konzentriert. Die Figuren bleiben daher verständlicherweise etwas blass. Wenn man ehrlich ist, bekommt man außer zwei, drei Massenkämpfen sowie der Strategieentwicklung beider Seiten nicht viel zu sehen. Die paar Gespräche, die abseits dieser Sequenzen stattfinden, sind daher nicht immer ganz befriedigend. Aber der Rest ist wirklich sehenswert. Die Taktikbesprechungen sind klasse anzusehen, jede Kleinigkeit wie der Wind, die Hochmut des Gegners wird eingerechnet. Auch die Massenschlachten sind ansich fein anzusehen, doch stört ab und an die teilweise übertriebende Artistik der Hauptcharaktere. Das ist man zwar mittlerweile häufig vom asiatischen Kino gewohnt, aber bei so einer geschichtlichen Monumentalepos doch etwas fehl am Platze.

Sonst kann "Red Cliff" aber überzeugen. Durch den konsequenten Aufbau fiebert man dem Finale am Red Cliff entgegen, das gewaltig, aber auch ein wenig kurz und abrupt endend daher kommt. Aber trotzdem endlich wieder mal ein John Woo Film der besseren Sorte.

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IZO

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

John Woo hat Hollywood endlich mal den Rücken gekehrt und bewiesen das er noch gute Filme machen kann!- Weiter so!

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Sheeeeep

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach seinem Hollywood-Ausflügen mit mehr Tiefen anstatt Höhen drehte John Woo in seinem Heimatland China mit 'Red Cliff' ein bildgewaltiges Schlachtepos, das vor allem durch wunderbar choreografierte Kämpfe punkten kann. Da gefühlte 2/3 der Laufzeit des Filmes mit Schlachten, Kämpfen und Kriegslisten gefüllt sind, ist die logische Schlussfolgerung, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen der Hauptfiguren zu kurz kommen und recht abgedroschen wirken. Dies fällt aber kaum negativ ins Gewicht, die beeindruckenden Kämpfe, bei denen nicht an Geld und Statisten gespart wurde, machen vieles wieder wett.
Epochales Kino aus dem Reich der Mitte, sehenswert!

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Sheeeeep

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ok gut, hab auf die internationale Version zurückgegriffen, aber wenn mir das empfohlen wird, werde ich die Langfassung noch nachholen ;)


Sheeeeep

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ja vielleicht auch etwas weniger, deswegen das "gefühlt" davor ;) Zumindest zu wenig Schlachten würde nicht als Kritikpunkt durchgehen.


TomThurau

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Lebensleistung von John Woo ist es sicherlich, den Actionfilm vollends zur Kunstform erhoben zu haben -- manch eines seiner frühen chinesischen Werke kann das für sich in Anspruch nehmen, mit Face Off hat es Mr. Woo dann zur Vollendung gebracht. Garlands Somewhere Over the Rainbow im Kugelhagel, weiße Tauben, unvergesslich. Dann hat der Mann ein wenig den Blick verloren für das Schöne und Gute und, begonnen mit MI:2, seltsam uninspirierte Dinge auf die Leinwand gebracht -- mit noch mehr Tauben, aber irgendwie ohne allzuviel Sinn und Verstand.

Das Großartige an Red Cliff ist, dass der Film wirkt wie eine Art Erlösung, für den Regisseur genauso wie für seinen Fan -- er kann es noch oder wieder. Die rund viereinhalb Stunden in Mandarin mit englischen Untertiteln vergehen im Fluge, die Bilder sind a-t-e-m-b-e-r-a-u-b-e-n-d, die Schauspieler inspiriert, die Dialoge dramatisch und, wie immer beim Meister, eine feine Balance zwischen tiefgreifend und verkitscht, aber abstürzen tut hier diesmal niemand. Was für ein Fest für die Sinne -- und, nicht ganz nebenbei, auch noch eine tolle Geschichte über Liebe im Krieg. Ein Vergnügen, die Tauben wieder auf so eine Weise fliegen zu sehen.

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kawummbaby

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Bewertung0.0Hassfilm

Hochglanzlackierte Klowurst. Ich war hin und hergerissen zwischen Entsetzen und Langeweile. Der einzige Zweck dieses Films scheint zu sein, China als den Erfinder von allem darzustellen, inklusive Fussballspiel. Als Rahmenhandlung dient ein Konflikt, in dem alle hübsch angezogen, diszipliniert und klug sind. Und die Guten dazu noch mildtätig, musisch veranlagt und voller Liebessehnsucht. Na klar, so war es damals bestimmt. Bei unserem Filmabend waren jedenfalls alle völlig baff, wie man solch einen teuren Film in diesem Genre so ruinieren kann.

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Tytus

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Bewertung1.5Ärgerlich

ich fasse zusammen:

Cao Cao, Hang Long, Ding Dong,
Peng & Bumm
China Stahl
Bla Bla
bumm Bumm
Flöten Spiel
Bla Bla
Flieg Flieg
Bla Bla

usw.

Lieber paar alte Filme mit Jackie Chan die sind genauso realistisch, aber wenigstens lustig

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fabel

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hehe...Lügner! :D:D:D:D:D


Tytus

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also es wird auf einer richtigen Flöte gespielt, das war keine Anspielung auf was versautes^^


Becks87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meine Bwertung bezieht sich auf den internationalen Cut des Filmes. Ich habe zwar auch die originale Version in Mandarin mit englischen Subs aber bisher einfach nicht die Ausdauer mir dieses Mammutwerk anzusehen.
Aber auch der internationale Cut hat mich überzeugt. Sicherlich geht dadurch etwas von der Tiefe verloren, und kommt so in meinen Augen nicht mehr ganz an Warlords ran, aber für ein Schlachtenepos ist er immernoch sehr beeindruckend.

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stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

Über fünf Jahre arbeitete John Woo, Hongkongs erfolgreichster und bekanntester Regisseur, an seinem neuen Werk. Das Ergebnis, dass in China in zwei Teilen und mit einer Gesamtlauflänge von über fünf Stunden lief, ist ein bildgewaltiger, historischer Film geworden, in dem klar die epochalen Schlachten im Fokus stehen. Darüber hinaus ist der Aufwand den Woo und sein Team hier darbieten atemberaubend. Jede Rüstung, jedes Schwert und jede Geste wirken glaubwürdig und ziehen einen komplett in die kolossale Produktion.

Doch „Red Cliff“ kann nicht immer überzeugen. Zwischen den Schlachten gibt es immer wieder Trägheiten, die zwar etwas Ruhe zwischen den Schlachten bieten, aber qualitativ eher durchschnittlich sind: Die Beziehungen der Figuren untereinander kommen z.B. arg holzschnittartig daher.

Die These, das die westliche Schnittfassung (rund 150 Minuten kürzer), sich nur die Rosinen herausgepickt hat, bleibt dennoch bestehen, immerhin wurde "Red Cliff" zum erfolgreichsten Film aller Zeiten in China und läutete dort zusammen mit "The Warlords" einen neuen Trend von historischen Schlachtepen ein, die den Krieg nicht wie etwa in "Hero" in poetische Bilder tauchen, sondern ihn im Dreck und Blut präsentieren. Fans von östlicher Ästhetik brauchen aber keinen historischen "Saving Privat Ryan" zu fürchten, denn auch das schlechte dieser Welt wird von Woo in anmutsvolle Bilder gepackt.

Für Fans von actionreichen Epen sollte "Red Cliff" daher ein absolutes Muss sein und die, die dachten John Woo wäre nach seinem Aufstieg („Face/Off“) und Fall („Paycheck“) in Hollywood am Ende seiner Karriere oder gar seines Talents angelangt, werden eines besseren gelehrt. Willkommen daheim John Woo.

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Waran

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gemachtes Action Kino für lange Winter-/Regenabende. Leider gegenüber der Originalfassung stark gekürzt, so dass manches im Unklaren bleibt

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Prestigeww

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe mir tatsächlich die chinesische Langfassung des Filmes in zwei Abend-Sessions gegeben und kann sagen, dass ich trotz der immensen Länge gut unterhalten wurde.

Red Cliff ist eine seltsame Mischung aus Tiger and Dragon, Die sieben Samurai und Twilight. Zu Tiger und Dragon gehören sicher die hervorragenden Kampfchoreographien, die gern auch die Gesetze der Schwerkraft außer Acht lassen, sowie die Konzentration auf die publikumswirksamen Seiten des chinesischen Brauchtums: Dem Design der Hüte, Mützen und Anzüge wird ebensoviel Aufmerksamkeit entgegengebracht, wie den Kampfszenen.

An Die Sieben Samurai erinnert die Hervorhebung der Kriegstaktik. Die gefühlte Hälfte des Filmes besteht aus Taktiken ausklamüsern, Alliiierte anwerben, Rohstoffe besorgen, kleine Ablenkungsmanöver und Psychotricks auf den Gegner loslassen und ... in den Himmel gucken. Denn hier entblößt sich eine Schwäche des Filmes: Wo sich Die Sieben Smaurai ganz auf ihr Geschick, ihre Planung und ihre Kollegen verlassen müssen, führt hier in der Regel banaler Hokuspokus zum Triumpf. Der Chefstratege ist nämlich auch ein Wetterorakel. Auch die Botschaft, dass Kriege immer auf dem Rücken der einfachen Bevölkerung ausgetragen werden, kennen wir bereits aus Akira Kurosawas Meisterwerk. Zum Glück entpuppen sich die "guten" Generäle als brave Vorzeit-Kommunisten und haben ein Herz für ihre Bäuerchen. Es ist anzunehmen, dass sich der Film hier von der historischen Wahrheit ein wenig verabschiedet, aber es sei ihm verziehen.

Wirklich fad wird der Film trotz dieser etwas flachen Beschäftigung mit dem Wesen des Krieges aber erst, wenn der Twilight-Part durchkommt, denn auch in Red Cliff wird stundenlang geschmachtet. Die wahre Liebe kommt dabei allerdings nur am Rande zwischen Mann und Frau auf. Viel eindringlicher sind die Buddy-Rituale im Liebescamp der Alliierten. Kleine Scherze, gemeinsames Chillen und sich mit Hundeblicken tief tief in die Augen schauen um sich ewige Freundschaft zu schwören - der Alltag eines Warlords kann so romantisch sein...

Alles in allem ist Red Cliff aber gelungene Abendunterhaltung, die durch eine Extraportion Weichspüler die chinesische Kriegs-Geschichte auch für ein Mainstreampublikum sehenswert machen will. Bis auf die allzu oberflächliche Unterteilung in "Gute Alliierte" und "Böser Eroberer" gelingt Red Cliff dieses Ziel erstaunlich gut.

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moench_gmbh_co

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Bewertung1.0Ärgerlich

haha der film ist so schlecht...
Wenn man kein großen Erwartungen hat kann man nicht enttäuscht werden.
Auf der DVD Hülle steht stark wie troja atemberaubend wie hero und episch wie troja.
Ja genau. Stark wie 300. Der Vergleich zieht noch nicht einmal annähernd. atemberaubend wie hero? Ja atemberaubend schlecht und das einzig epische daran is der fail..^^
Die Kampfzenen(war ja der Grund warum man ihn anschaut) wirken so was von Unrealistisch. OK kann ja durchaus möglich sein aber Cao Cao& co stellen sich so dumm und dilletantisch wie kleinkinder an. Grundsätlich kämpfen dann auch immer die 3-6 Generäle der Rebellen Armee alleine gegen die sowieso schon übermächtigen Gegner. Die eigene Armee besteht nur aus statisten. Grafische Effekte waren schlecht gemacht und sahen aus wie in einem schlechten Zeichentrickfilm. Handlungen ziehen zu offensichtlich auf die Wirkung ab oft zusammenhangslos. Die darstellung der Protagonisten ist zu unkritisch und wirkt schon kitschig durch ihre einfälltigkeit und einseitige handlung

Fazit: Habe keine Erwartungen und du wirst trotzdem enttäuscht^^. Es lohnt sich nicht. Zeit verschwendung. Außen hui innen pfui. Naja ich könnte so weitermachen xD

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kawummbaby

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Seh ich ganz genauso. Ein peinlicher, mieser Film, der mich nicht mal mit seinem Trash unterhalten hat.


daScorp

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Leider konnte ich nur die internationale Fassung sehen, die auf einen Film heruntergekürzt wurde und somit fehlt etwa die Hälfte. Dennoch finde ich den Film auch in dieser Version mehr als gelungen. Der Actionanteil ist überdurchschnittlich hoch, etwas mehr Charakterzeichnung fehlt leider. Ein Vergleich mit den beiden ungeschnittenen Filmen wäre hier interessant und könnte zu einer noch besseren Wertung führen.
Die Bilder sind bombastisch und erinnern an Glanzzeiten von John Woo. Sie sind aber nicht nur Blendwerk, sondern gefüttert mit einer spannenden, historischen Handlung.
Sobald sich die Möglichkeit bietet will ich den Film auch noch in seiner gesamten Laufzeit sehen.

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Jan Terzky

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Bewertung6.5Ganz gut

Licht und Schatten. Es ist sicher sehr schwierig, einen Mammut-Roman wie die "Geschichte der Drei Reiche" in moderner Art zu verfilmen (die deutsche Fassung von Franz Kuhn ist radikal gekürzt und trotzdem dick). Manches ist durchaus gelungen, vor allem die chinesische Ritterzeit wieder lebendig zu machen, die natürlich genauso "wahr" ist wie die deutsche in den Nibelungen-Verfilmungen. Oft sehr unterhaltsam, manchmal kitschig. Mir persönlich gefielen die Schwächen des Drehbuchs nicht, die zur Folge hatten, dass die eigentlich guten Schauspieler viel zu wenig Raum hatten, ihre Kunst außerhalb der Kampfszenen zu zeigen.

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Filmpapst

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Bewertung6.5Ganz gut

Stuntszenen sehenswert , im Kampfgetümmel sind die Parteien schwer auseinander-
zuhalten , Story solala , Kulisse auch ok .

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Pondscho

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach Brotherhood der zweite Film aus Asien der mich überzeugt hat, da ich ja sonst eher skeptisch gegenüber diesen bin besonders wenn es sich um einen Karate Film handelt wo sie wieder 15m die Wände hochlaufen oder 1000 Speeren aufeinmal ausweichen.
Red Cliff hat mich hingegen sehr überzeugt, die Story hat alles geboten, Romantik und Action, und war sehr gut zu folgen. Sehr überzeugend für mich waren die Schlacht-Taktiken und wie gut sie die Gegner trotz unterzahl überlisten konnten. Schade nur, dass die Generäle fast einen Unsterblichkeits-Modus hatten und ihre Allein-gegen-Alle Aktionen.

Trotzdem sehr schön, Grüße Pondscho

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Strikerth

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

John Woo hat sich wiedereinmal selbst übertroffen. Mit Red Cliff schafft er ein Bildgewaltiges Meisterwerk in Sachen mittelalterlich chinesische Kriegskunst. Die Schauspieler sind allerdings schwer zu unterscheiden obwohl sie einer der Glanzpunkte in diesem Stück sind. Ein Filmabend mit Red Cliff ist blutig und vielschichtig, doch vorallem einer an den man sich gerne wieder erinnert.

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J0J0

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! Ich hab Strikerth nicht als Rassisten bezeichnet.
Zu den Klamotten: Das war natürlich ne Verallgemeinerung, aber ich hab nicht gesagt: "Chinesen tragen alle die selben Klamotten"!. Hör auf, mir Sachen unterzujubeln. Mir fiel nur in Filmen wie etwa "Hero" oder "Warlords" auf, dass die Hauptfiguren oftmals die selben Klamotten/Rüstungen und Haartrachten trugen. Da kann man logischerweise mal Probleme mit der Unterscheidung bekommen.
Ich find's nicht, schlimm, wenn jemand Probleme hat, Figuren auseinander zu halten. Schlimm finde ich aber, wenn daraus abgeleitet würde, bestimmte Ethnien würden alle gleich aussehen bzw. wären für "uns" schwerer auseinanderzuhalten... Strikerth hat da ganz andere Sachen angeführt: Figuren wurden schnell eingeführt, rasanter Szenenwechsel o.Ä.
Also tu nicht so, als würdest Du ihn gegen eine imaginierte Ethik-Polizei verteidigen, Du verteidigst nämlich nur Dich. ;-)
Übrigens ist "Ethik-Polizei" völlig unangebracht, hier hat schließlich außer den Chefs niemand mehr Machtmittel als andere... jeder kann schreiben, was er will und jeder kann antworten, was er will.
Und hör bitte auf, dauernd ! zu verwenden. ;-)


Framesurfer

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Tatsächlich sind Waffen und Ausrüstung seit der Chin in ganz China sehr einheitlich. Sie stellten zu ihrer zeit das fortschrittlichste an Waffentechnik ( verchromte Bronzeschwerter z.b.) dar. Siehe auch die sogenannte Terracotta Armee. Die Filmgeschichte spielt zur zeit der Han, also kurz nach dem Zusammenbruch der Chin. Die Haartrachten entsprechen dem Rang ihres Trägers. Alles klar?


Rezerwat

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Bewertung9.0Herausragend

Nun es ist mal so:

Ich schaue mir z.B. ungern Romantische Komödien… Folglich bewerte diese auch sehr selten, da ich weiß, dass ich voreingenommen bin. Darum bittet sich auch an, dass man keine solche Filme bewertet, wenn man solche Filme im Allgemeinem nicht mag.

Hier bin ich an richtigem Platz… und darum Note 9

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BAD ONI0N

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Ich kann doch sagen wenn ich etwas nicht mag?! Wo ist denn das Problem? Auch voreingenommen kann man doch zu der Einsicht kommen, dass nicht jeder Film mit romantischem Background naturgemäß määh ist!


suzee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

...natürlich für die 280-minuten-version!

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danchichi

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@spankele: das nehm ich in kauf.


suzee

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naja, wenn man ein päuschen braucht, dann kann man ihn auch stückweise anschauen. der ist nämlich in teil 1 und teil 2 gesplittet. also mit ab- und vorspann.
leicht anstrengend könnten dagegen die weißen untertitel auf der weißen garderobe des universalgelehrten werden. aber hey - irgendwann nach drei stunden versteht man die jungs auch so!;-)


Aladygma

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Bewertung2.0Ärgerlich

Habe den Film beim diesjährigen Filmmarathon in Augsburg gesehen.
Dort lief er aber im O-Ton mit englischen Untertitel...was ja mal gar nicht geht.
Nach 15 Minuten kam ich nicht mehr mit...meine Englisch-Kenntnisse sind zwar gut, aber 143 Minuten lesen, japanisch hören und sich dann noch auf die (wie ich finde sehr sehenswerten) Bilder konzentrieren... NEIN Danke!!!

Ich trau mich jetzt auch nicht den Film auf DVD anzuschauen, da ich gehört habe, dass es noch eine 281 Minuten-Fassung (nur im Ausland) geben soll.

Sollte diese einmal in Deutschland erscheinen, werde ich es vielleicht mal in Erwägung ziehen, den Film nochmal anzuschauen...trotzdem reicht es erstmal nur für 2 Punkte

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Strikerth

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das du kein englisch kannst ... ist doch kein grund die schauspieler, kamera, bilder und story schelcht zu machen mit deiner bewertung.


kawummbaby

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Japanisch hören? Haben die das Original in Japanisch gedreht? Oder hast du dich vertan und meinst Chinesisch? Obwohl, der Film ist ganz großer Hirschkäferdung, egal in welcher Sprache.


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