Revolver

Revolver (2005), GB/FR
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama

5.8 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
1575 Bewertungen
71 Kommentare
Revolver - Bild 20951
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von Guy Ritchie, mit Jason Statham und Ray Liotta

Die sieben Jahre Knast haben sich ausgezahlt für Jake Green. Dank versierter Zellengenossen ist er bei seiner Entlassung ein perfekter Zocker, dem es auch gleich gelingt, Gangsterboss Macha ordentlich auszunehmen. Ob das allerdings schlau war? Der finanziell äußerst lukrative Abend bringt Jake nämlich auf Machas Abschussliste. Denn der ist es keinesfalls gewohnt zu verlieren.

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Kritiken (2) — Film: Revolver

Julio Sacchi: Das Manifest

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2.5Ärgerlich

Kurz vorm Ende gibt es noch einen originellen Shootout, aber es ist einem völlig latte, wer da wen abknallt. Statham darf im Fahrstuhl, wenn es ihm so richtig im Hirn saust, nochmal ein bißchen aus sich raus (im doppelten Sinne), und dann folgt eine Auflösung, die einem bis auf die Tatsache, daß es endlich, endlich vorbei ist, total scheißegal sein kann.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

Jerem1ah

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Schreibt bitte in Zukunft "Spoiler" über eure Kommentare wenn ihr über den Inhalt des Films diskutiert! Es gibt vll Menschen die den Film noch nicht gesehen haben. Danke...


ej!

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Nach langer Zeit hab ich mich mal wieder an einen typischen Guy Ritschie ran getraut und bis zur Fahrstuhl-Szene war ich auch positiv überrascht aber dann... mein Gott was n Quark


Kaltduscher: MoviezKult.de

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8.5Ausgezeichnet

Guy Ritchie. Seit Bube, Dame, König, GrAS und Snatch verbindet man diesen Namen mit unterhaltsamer Gangster-Kost im Stile eines Quentin Tarantino. Den Bruch in seiner aufstrebenden Karriere markierte seine Heirat mit Pop-Greisin Madonna. Um seine Gemahlin in der Filmwelt zu etablieren, schusterte er ihr 2002 mit Swept Away eine romantische Komödie auf den Leib, die ihm weltweit nur Hohn und Spott entgegenbrachte. In seiner englischen Heimat weigerten sich die großen Kino-Ketten sogar, den Film in ihr Programm aufzunehmen. Für Ritchie bedeutete dies der Totalabsturz, das wohlmögliche Ende einer kurzen Laufbahn als angesehener und respektierter Regisseur. 3 Jahre später jedoch ruderte er zurück. Mit Revolver wagte er sich wieder in sein angestammtes Metier und präsentierte einen Gangsterthriller, der sich jedoch inhaltlich stark von seinen vorherigen Produktionen abgrenzte. Revolver war düsterer, ernster & philosophischer. Sicherlich der Hauptgrund, dass der Film an den Kassen floppte, denn Fans waren etwas anderes von Ritchie gewohnt.

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Kommentare (69) — Film: Revolver

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lopalopa

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Bewertung5.5Geht so

Ja, das Thema ist philosophisch tiefgründig und psychologisch sehr interessant.
Aber einen Film darüber zu machen, der wieder mal durch einfallslos genutzte achronologische Erzählart, arbiträre Gesetzlosigkeit und sonstige Ablenkungen die Zuschauer einfach nur verwirren will, um so besonders virtuos und übermächtig daherzukommen, ist einfach nur blöd.

Lass mich teilhaben an dem schönen Gedanken, beschaff mir einen Zugang zu dieser Welt, oder machs für mich wenigstens zu einem emotionalen Erlebnis, dass mir das selige Gefühl gibt, dass irgendwo da tief drin, wo niemand mehr Worte findet, eine grosse Wahrheit über das Leben schlummert.
An gehaltloser Ratlosigkeit hat niemand Spass.

Ich frag mich manchmal ob diese Leute überhaupt begreifen, was für einen winzigen Stein sie mit diesem Film aus dem kolossalen Rohdiamanten von einer Idee geschliffen haben.
Wieder mal ein schönes Thema in zu simpler Umsetzung verpufft.

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Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der wohl am meißten unterschätzten filme die ich kenne! Geniales Thema mit einem genialen Jason Statham. Für alle freunde der tiefgründigen Filme wie Fightclub, Donnie Darko usw. Ein absolutes muss! Jedoch nichts für Leute der flachen Unterhaltung. Einer der besten filme die ich gesehen habe, auch wenn mann ihn 3x schauen ,muss um ein bissel zupeilen wie überkrass er gemacht ist , kein plan reinziehen und geflahst sein!

Jason Statham mit Haaren... finde ich toll ! *_*

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Reload

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Bewertung6.5Ganz gut

Seit knapp 3 Jahren besitze ich Guy Ritchies Werk aus dem Jahre 2005 auf DVD. Jedes Jahr ist eine Sichtung hinzu gekommen. Gestern war es zum dritten Mal soweit. Und zwei Sachen kann ich danach festhalten: 1. "Revolver" ist wirklich ein Film, den man mehrmals sehen sollte. Das wird auch häufig betont. Meine Wertungen sind von 4.0 über 5.0 auf 6.5 gestiegen. Das bringt mich zum 2.Punkt: So richtig warm werde ich mit "Revolver" immer noch nicht.

Nach dem Riesenflop "Swept Away" mit seiner damaligen Lebensabschnittsgefährtin Madonna wandte sich Ritchie auf filmischen Terrain wieder seinen Stärken zu. Eine Gangstergroteske sollte es werden, im Stile von BDKG und Snatch. Dachten viele. Ich auch. Im Ansatz ist "Revolver" auch so aufgebaut. Es gibt harte, coole und skurrile Typen, natürlich geht es um das Gangstertum, aber die Erzählweise ist eine völlig andere als von Ritchie gewohnt. Die flotten Sprüche kann man fast an zwei Händen abzählen, zynischer Humor ist wirklich nur spärlich vertreten. Dann gibt es zwischendurch Comic-Sequenzen, die auch nicht gerade Ritchie-typisch sind. Die größte Überraschung ist aber der Storyverlauf selbst. Denn es gibt bei "Revolver" viele psychische Ansätze, im Allgemeinen geht es um das eigene Ich als größten Feind. Dazu gibt es viele intensive Gespräche über Spiele, über Gegner und Opfer. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, davon sollte sich jeder selbst ein Bild machen. Beim Betrachten des Films bekommt man schon ein kleines Mindfuckgefühl. Und wie schon erwähnt, je öfter ich "Revolver" gesehen habe, desto besser gefällt er mir. Trotzdem finde ich es unheimlich anstrengend, den anzuschauen. Ich weiß nicht genau warum, denn da gibt es viel Schlimmeres.

Ein Wort noch zum Cast: Der ist wirklich exzellent. Mit Statham hat Guy Ritchie die Hauptrolle besetzt, die beiden kennen sich ja gut. Und von allen Statham-Filmen, die ich gesehen habe: Das hier ist seine definitiv stärkste Rolle, schauspielerisch gesehen. Eine tolle Leistung, die er da abliefert, und das liegt nicht nur an den Haaren, die ihm einen viel besseren Look geben. Zum Beispiel die Aufzugsszene zum Ende hin ist grandios gespielt. Auch viele Nebenrollen sind hervorragend besetzt, vor allem Ray Liotta und Mark Strong machen viel Spaß. Auch die Musikauswahl ist wie bei fast allen Ritchie Filmen wiedermal sehr stimmig.

Eigentlich also alles sehr lobenswert, und nachdem ich das jetzt hier geschrieben habe, finde ich den Film schon wieder besser. Trotzdem bleibt es bei der oben erwähnten 6.5 und ich freue mich aufs nächste Jahr, nach dem Stand der Dinge müsste "Revolver" dann die 7.0er Marke durchbrechen.

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cpt. chaos

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Das ist wohl "die Macht der Gewohnheit"... ;o)
Also ich würde dann doch eher diversen anderen Filmchen zunächst noch mal eine zweite Chance geben, aber womöglich hast du recht und die Hartnäckigkeit zahlt sich irgendwann aus...
Wer weiß, vielleicht gibt´s doch nochmal ein Wiedersehen!?


Reload

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Irgendwann wird der bei dir auch nochmal über den Äther laufen, ich weiß es...:)
Hab deine Wertung von 4.0 gesehen, ich hab Revolver nach dem ersten Mal wie schon geschrieben auch so bewertet...der wird aber wirklich besser.


Marti DiBergi

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Bewertung4.0Uninteressant

Durchgestylter Psychothriller der sich selbst viel zu ernst nimmt. Das völlig bekloppte Konzept und die gezwungen unorthodoxen Szenen nehmen dem Film jede Spannung. Ritchie arbeitet viel mit Rauch und Spiegeln um zu verbergen, dass er uns eigentlich nix zu sagen hat.

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ZaZa

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Bewertung9.0Herausragend

Ich versteh nicht was es hier zu Meckern gibt,
Der Film hat tiefen Inhalt, es geht um den Menschen an sich,
um die innere Stimme die jeder hat wenn er in Situationen ist,
Wie wenn man kurz vor einer Auseinandersetzung ist oder "DIE" möglichkeit in manchen Sachen sieht. Es gibt bei manchen diese Stimme auch, nur bei denen ist sie Böse, und um diese Böse Stimme handelt der Film, wie einflussbar diese Stimme von Menschen sind, die Einen Schrittvoraus denken. Die Szenen davor mit Andree3000 und noch weiter die Dialoge bei den Schachpartien waren doch ein Schmauß.

Ansonsten weis ich nicht was es zu Meckern gibt, Menschen mit einem IQ über 90 wird der Film gefallen^^

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Marti DiBergi

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Gerade diese Pseudo-Psychologie turnt viele Leute ab bei dem Film denke ich. Es ist dann doch etwas komplizierter als irgendwelche Stimmen die man im Kopf hört, und gegen Ende läuft das alles dermaßen aus dem Ruder, dass viele jedes Investment in den Film verlieren und sich nur wünschen das das ganze bald mal ein Ende findet.


ZaZa

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Hast Recht, ich fand die Fahrstuhlszene gut, die Endszene mit der Gegenüberstellung mit dem "Casino-Boss" bisschen überheblich angesetzt :) Dennoch find ich das es dreist wäre den Film wegen einem Markel runterzustufen :D


dumas

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Bewertung4.0Uninteressant

Wenn neben dem Abspann plötzlich erschreckend ernst gemeinte Kommentare irgendwelcher Psychologie-Professoren erscheinen, welche das gerade Gesehene offenbar vor dem Zuschauer rechtfertigen müssen, dann beschleicht einen das Gefühl, dass selbst die Macher nicht wirklich grosses Vertrauen in ihren fertigen Film hatten. Die absurde Behauptung, die das Finale aufstellen möchte, wird mit dem Einsetzen der Schlusstitel unfreiwillig untergraben, was den Zuschauer doch recht irritiert zurücklässt, besonders weil sich der Film gesamthaft ziemlich ernst nehmen will.
"Revolver" hat die bemerkenswerte Eigenschaft, dass das Interessanteste am Film gleichzeitig auch sein grösstes Problem ist: Guy Ritchies Experimentierfreudigkeit. Der Streifen strotzt nur so vor formalem Fetischismus, doch leider wirken die inszenatorischen Spielerein in den allermeisten Fällen einfach nur deplatziert. Ein bisschen Superzeitlupe hier, etwas Vor- und Zurückspulen da und irgendwo dazwischen vielleicht noch die eine oder andere animierte Sequenz, die zwar irgendwie Spass macht aber sich kaum harmonisch ins Gesamtgefüge einbetten möchte. Und dann sind da noch die vielen Montagen über verschiedene Zeitebenen, welche auch den banalsten Abläufen irgendwie Bedeutung hinterherschmeissen möchten.
Hinzu kommen eine verworrene und unübersichtliche Handlung, die nicht wirklich interessiert, ein langweiliger Hauptdarsteller samt talentierten, aber hoffnungslos unterforderten Nebendarsteller und ein durchschnittlicher Soundtrack, der zwar seinen Zweck erfüllt, aber nie wirklich mitreisst.
Einziger Trost bleibt die Gewissheit, dass Ritchie aus seinen Fehlern gelernt hat und mit "Sherlock Holmes" wieder zu einer gewissen Qualität gefunden hat, auch wenn angesichts früherer Werke noch immer Spielraum nach oben vorhanden ist.

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reveal

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Bewertung3.0Schwach

*Warnung enthält Spoiler*
Bis ca. zur Hälfte des Films hab ich mich gut unterhalten gefühlt und mich auf die Auflösung gefreut. Ich mag Psychospielchen und kann mich auch mit religiösen Themen anfreunden. Mein Verdacht ging zumindest in diese beiden Richtungen und da hab ich mir viel von versprochen. Dafür hätte ich auch dieses inhaltslose Rumgelaber zum Schach verziehen bei dem sich Kasparov wahrscheinlich der Magen umdrehen würde. Dann ist jedoch dieser kathartische Freudsche Erbrecher dahergekommen, welcher als Auflösung und Aussage herhalten soll.
'Ohh das Über-Ich gibt dir Wertvorstellungen vor. Ohh. Das Es dürstet nach Rache. Ohh die kontrollieren dich!' Na dann lass mal lieber sein. Lass den Film mal lieber noch 20min laufen, um den Body Count und die WTF-Quote zu erhöhen. Diskutier noch in Ruhe mit dir selbst aus, ob du lieber auf deine imaginären Freunde oder auf dein Es, Über-Ich oder deinen Klempner hören sollest - nicht dass du dich am Ende noch kontrollieren lässt. Guck anschließend noch blöd zu, wie so ein Typ deiner Nichte eine Knarre an den Schädel hält und grins dir dabei eins... Ein singendes Häschen, welches in melodischen Reimen die Beschriftung einer Badeölverpackung zitiert, wäre mir fürs Ende lieber gewesen als dieser ganze Schmu.
Warum die Ziele von Es, Ich und Über-Ich an dieser Stelle auseinander driften sollten ist mir auch nicht klar. Rache wäre ja nicht das einzige Motiv. Da ich Freud nicht allzu viel abgewinnen kann, hab ich auch keine Lust, darüber nachzudenken und mir Ausreden für den Film einfallen zu lassen. Allein der plumpe Ansatz geht mir schon auf den Zeiger.

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seniorem

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Bewertung6.0Ganz gut

viel zu überladen, mieserabel synchronisiert und wer hat eigentlich Statham dies Schmalzfrisur verpasst, aber trotzdem irgendwas hat Ritchie einfach immer

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Hetarene

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Bewertung7.0Sehenswert

Handwerklich ist "Revolver" ein typischer, sehr gelungener Guy Ritchie, dessen edle Ästhetik und Stimmung wunderbar miteinander harmonieren. Inhaltlich jedoch distanziert sich der Brite dieses Mal von seinen rabenschwarzen Komödien, ohne dabei das Sujet zu wechseln. Er inszeniert ein angenehm kleines Vexierspiel im Rahmen eines Gangsterthrillers, längst nicht vom Mindgaming-Charakter berüchtigter Filmegenregrößen, zweifelsfrei aber sehenswert. Was zunächst ziemlich stright beginnt, wird mit der Zeit immer verworrender und verschachtelter. Die Interpretationsfreiräume am Ende, offene Fragen und die falsche Erwartungshaltung an einen dritten "Bube, Dame, König, grAS" werden allerdings nicht jedem gefallen. Wer jedoch Lust auf ein Spiel aus Intrigen, Täuschung und Selbsttäuschung hat, wird am Ende der Krumenspur nicht enttäuscht sein.

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Bullenhasser

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Bewertung9.5Herausragend

ganz grosses Kino nichts für die breite Masse. Ein film mit Anspruch....nichts für Dummköpfe

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Ähhhhhh ja...!?

Also irgendwann im letzten Drittel geht in einem bis dahin durchaus brauchbaren Guy Ritchie-Film einiges zu Bruch, was sich allerdings leider auf den dann doch ein wenig sehr merkwürdigen Storyverlauf bezieht.

Hätte der Film nach einer guten Stunde mit einer riesigen Detonation geendet, die alles in Schutt und Asche legt, wäre der Zuschauer vermutlich nicht weniger irritiert zurück gelassen worden, aber dann wäre einem wenigstens dieser Quark erspart geblieben!

Guy, nimmst du etwa während des Drehs irgendwelche verbotenen Substanzen zu dir???
Tu der Menschheit einen Gefallen, und lass die Finger davon...

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Filmkenner77

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Konnte mit dem Film auch nicht wirklich viel anfangen. Komischer Film würde ich sagen. Jedenfalls keiner, der länger in Erinnerung bleibt. Statham hat mich aber überrascht. In manchen Filmen schimmert tatsächlich durch, dass der schauspielern kann.


cpt. chaos

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Darstellerisch gibt´s da eigentlich nicht viel zu mäkeln, aber dieses Ende...

Doch, ich befürchte der bleibt einem auf seine sonderbare Weise länger erhalten, als einem lieb ist.


MoeByDays

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Bewertung6.5Ganz gut

Coole Figuren, souveräne Schauspieler, nett anzusehen und ein für Ritchie typisches Setting bzw. Genre. Der Film ist kurzweilig und wirklich gut inszeniert. Anfänglich stören auch diese Mindfuck-Einschübe nicht. Irgendwann wird dann aber doch zu deutlich klar, dass ein Guy Ritchie eben kein David Lynch ist. Es sei ihm verziehen, hätte aber nicht sein müssen. So will der Film dann irgendwie mehr sein, als er ist. Wirklich nicht schlecht, aber sicherlich nichts besonderes.

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Kinogandalf

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Bewertung5.0Geht so

puuh, wieder so ein film wo ich mich frage:
soll ich bis zum ende sehen?
bin ich zu dumm?
wo ist der sinn?
da war die stelle, super leistung,oder?

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Filmkenner77

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Bewertung4.5Uninteressant

Was zunächst als typischer Gangsterfilm beginnt, verwandelt sich im Laufe des Films leider zu verquastetem Kopfkino, das immer merkwürdiger und undurchschaubarer wird. Irgendwann kann und möchte man dem Treiben eines scheinbar entlassenen Häftlings, der eine multiple Persönlichkeitsstörung hat, nicht mehr folgen. Einzig die guten Leistungen von Ray Liotta und überraschenderweise Jason Statham machen diesen seltsamen Film halbwegs erträglich.

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K4r0ttens4ft

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Geschmackssache. Da hast du einfach den falschen Film erwischt, wenn du auf Action und BummBumm stehst.
Hinter dem Film steckt nunmal mehr als manchen recht ist ...


Filmkenner77

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Naja, mit Action und BummBumm hat das nichts zu tun. Ob hinter dem Film wirklich viel mehr steckt, lass ich mal dahingestellt. Und ob eine verwirrende Story, die man mehrmals sehen muss, um sie richtig einzuordnen, wirklich intelligent ist oder einfach nur unnötig kompliziert erzählt wird, ist auch eine entscheidende Frage. Der Kampf des Individuums mit seinem Ego mag ein interessanter Ansatz sein, taugt aber in diesem Falle nicht für zwei Stunden gute Unterhaltung. Eine Kopfgeburt ohne vernünftiges Fundament.


FordFairlane

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich fand "Snatch - Schweine und Diamanten" recht gut, doch dieser hier ist wohl einer der schlechteren Filme von Guy Ritchie. Der Film bietet weder Überraschungen und ist in keinsterweise interessant anzuschauen oder bereitet den Zuschauer freude. Jason Statham's Rolle ist in meinen Augen sehr gut, aber das hilft den Film leider auch nicht. Naja!

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derblonde

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Bewertung6.0Ganz gut

Jason Statham mit Perücke und ungewohnter Synchrostimme. Als wenn das noch nicht reicht, wird der Zuschauer mit zu viel Psychobombast überrollt. Hier wäre weniger mehr gewesen. Ansonsten ganz OK.

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Venom

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Bewertung9.5Herausragend

So... nachdem ich jetzt erst mal eine Nacht darüber geschlafen hab kann ich mich denke ich auch an den Kommentar wagen. Dabei kann ich eigentlich gar nicht soo lang geschlafen haben. Immerhin hat mich "Revolver" auch nach dem eigentlichen anschauen noch eine ganze Weile wach gehalten.

Das Ganze beginnt wie ein typischer Ritchie-Gaunerstreifen. Nur etwas ernsthafter umgesetzt. Allerdings hatte ich schon nach ein paar Minuten so ein merkwürdiges Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Irgendwas war anders als bei den anderen Werken dieses Regisseurs.
Und tatsächlich wurde der Film mit zunehmender Laufzeit immer verworrener, komplexer... und auch tiefgründiger. Und da ich nun mal verworrene, komplexe Plots mag, bei denen man ständig aufpassen und mitdenken muss, hat der Film da schon mal einen großen Pluspunkt.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist der durch die Bank sehr gute Cast, bei dem vor allem Mark Strong und Ray Liotta hervorzuheben sind. Und auch Statham überzeugt hier vollkommen und beweist somit, dass er die Bezeichnung Schauspieler durchaus verdient hat und nicht nur Dinge durch die Gegend fahren kann. Außerdem hat er endlich mal eine vernünftige Frisur.
Handwerklich kann man dem Ganzen natürlich auch nichts vorwerfen. Und der Stil und die Coolness in "Revolver" übertreffen "BDKG" und "Snatch" (den ich leider noch nicht komplett gesehen habe) nochmal um ein Ganzes Stück. An Tarantino hat mich das Ganze allerdings nicht erinnert. Es gab ein paar Szenen/Einstellungen, bei denen ich an Kubrick oder Lynch denken musste, aber auch das hielt sich in Grenzen. Aber an einem eigenen Stil ist ja nichts auszusetzen. Genial ist auch, dass die Off-Kommentare mal nicht nur die Handlung kommentieren, sondern ein entscheidender Teil davon sind.
Wie schon erwähnt wurde "Revolver" größtenteils ohne Witz erzählt, was sicher auch einige gestört hat. Meiner Meinung nach hätte ein Fehlen der nötigen Ernsthaftigkeit dem Film aber eher geschadet und hätte das Thema leicht ins lächerliche oder pseudophilosophische abrutschen lassen können.

SPOILER

Um aber endlich zum springenden Punkt zu kommen: worum geht es in "Revolver"? Vielleicht um Mr. Gold? Wer ist er? Vielleicht Green? Existiert er überhaupt? Oder ist er tatsächlich die Gier oder das Ego eines jeden Menschen? Oder vielleicht doch der Teufel der von einem Wirt auf den nächsten springt? Tut er das überhaupt oder war das im Film nur ein Perspektivenwechsel? Oder ist er der Geisteskranke in dessen Kopf sich die Ganze Handlung abspielt? Was ist mit den Kredithaien? Sind sie Engel, die Green helfen sich von Gold zu befreien? Hat Green vielleicht eine Dissoziation und sie sind Teile seiner Psyche? Wurde er vielleicht gar nicht aus der Haft entlassen? Sitzt er schizophren in einer Anstalt und halluziniert alles nur? Sind Avi und Zach vielleicht seine Ärzte oder Betreuer, die ihn heilen wollen? Haben Ich-Störungen was mit der ganzen Sache zu tun? Hat Green tatsächlich eine Formel mit der er jedes Spiel gewinnen kann? Wer treibt in dem Film eigentlich mit wem seine Spielchen? Was sollten die Comicszenen? Geht es in Revolver um Gier? Um Anerkennung? Um das Ego dass es zu überwinden gilt um das zu tun, was man eigentlich tun will? Geht es um das Konzept des Selbstmodells? Tut man vielleicht viele Dinge wirklich nur dem Ego und der Anerkennung wegen? Gibt es vielleicht gar keine Handlung? Ist der Film vielleicht die Darstellung eines Menschlichen Verstandes? Einer sich verändernden Psyche? Hat es Mr. Gold lange vor DiCaprio geschafft eine Inception durchzuführen? Kann überhaupt eine dieser Fragen mit Sicherheit beantwortet werden?
Ich denke es kann sie höchstens jeder für sich selbst beantworten. Das ist es aber, was "Revolver" ausmacht. Es gibt unzählige offene Fragen und Interpretationsmöglichkeiten. Und doch wirkt der Film in sich rund. Ich werde mir "Revolver" jedenfalls noch einige Male ansehen.
Und am Ende bleibt noch die entscheidende Frage: Sind das was ich hier schreibe tatsächlich meine eigenen Gedanken?

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

K4r0ttens4ft

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Besser hätte ich es nicht sagen können, auch wenn der Film bei mir eine Wertung von 10/10 hat :P


momopipi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn man das Ende des Films weglässt, scheint der Film ein stinknormaler 0815-Gangsterfilm zu sein, was man ja eigentlich von Guy Ritchie erwartet. Hier und da scheint der Film etwas bizarr, düster und allgemein ernster als sonst ein Film von diesem Regisseur zu sein. Aber am Ende sollte es dem Zuschauer wie Schuppen von den Augen fallen.
Sicherlich eines der grandiosesten Enden überhaupt, was den schlaueren Zuschauer sicherlich in eine intensive Denkphase versetzen kann. Es geht im Prinzip einfach nur um die blinde Machtbesessenheit, die einen auffrisst. Sicherlich der beste Film von Guy Ritchie. Wieso bringt er bloß kurze Zeit später so einen belanglosen Film wie Rock n Rolla raus???

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abalahamma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Revolver. Von wem ist der? Guy Ritchie????...das -dachte ich- passt ja mal gar nicht zusammen!
wurde eines besseren belehrt.
hat sir ritchie wohl doch mehrere seiten als snatch und bube dame...

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BigDi

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Bewertung7.5Sehenswert

"Revolver" ist so etwas wie das uneheliche Kind von Tarantino und Lynch, welches beiden Elternteilen zugleich nacheifern will. Und dieses Vorhaben gelingt tatsächlich besser, als man es erwarten könnte: Nach wenigen Minuten ist man mittendrin in einer eiskalten Gangstergeschichte und einige Minuten später wird einem urplötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen und man schwebt von nun an zwischen zwielichtigen Schachspielern und cholerischen Mafiabossen durch die Gegend, während ein grandioser Soundtrack für die passende ätherisch-coole Stimmung sorgt. Das mag am Ende nicht so tiefsinnig sein, wie es Ritchie gerne hätte und ohne Hintergrundwissen versteht man ohnehin nicht viel, dennoch wirkt "Revolver" durch seine audiovisuelle Harmonie und durch die atmosphärische Farbgebung wie ein Kunstwerk, welches zudem mit einigen in sich perfekten Szenen glänzt - die Anti-Schießerei im Restaurant ist von einer blutigen Melancholie erfüllt, die bis zum Knochenmark durchdringt. Statham beweist, dass er mehr kann als nur den Actionjunkie geben, und Ray Liotta wütet hilflos und besessen in der Blaufilter-Sauna, als würde er in der Hölle schmoren. Am Ende bleibt ein ungewöhnlicher Gansterfilm im tiefenpsychologischem Gewand (beziehungsweise ein Psychotrip im Thrillerlook), der verdammt gut unterhält, gewiss etwas zum Denken mitgibt, aber vor allem als stilistischer Genuss im Gedächtnis bleibt.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

fabel

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Ja, das wollen wir alle nicht. Bei ANGST hast du ihn aber nicht gemocht. 8 (oder warens 8.5 damals ? ) sind viel zu wenig. :D:D
Da bekam ich ja schon ein schlechtes Gewissen, dass ich ihm mehr Punkte gegeben habe als du. ^^


BigDi

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Also 8/10 sind bei mir schon verdammt viel, in dem Sinne passt das schon. ^^ Ich bin ja auch etwas abgestumpfter bei Filmen jeglicher Art, in dem Sinne...


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