Robot and Frank - Zwei diebische Komplizen
Robot and Frank (2012), US Laufzeit 89 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kriminalfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 25.10.2012
21 Bewertungen
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45 Kommentare
Keine
von Jake Schreier, mit Frank Langella und James Marsden
Der Regie-Newcomer Jake Schreier zeigt uns in Robot and Frank die wundersame Freundschaft zwischen Frank Langella und einem charmanten Pflegeroboter, der sein Komplize wird.
Robot and Frank – Zwei diebische Komplizen spielt in nicht allzu ferner Zukunft: Bibliotheken, Benzinschlucker und menschliche Pflegekräfte gelten als vollkommen überholt. Frank (Frank Langella) erinnert sich gern an die ‘guten alten Zeiten’, denn er war einer der bekanntesten Juwelendiebe der USA. Doch nun hat ihn das Alter eingeholt, er ist ein schusseliger Eigenbrötler geworden. Das einzige, was er noch mitgehen lässt, sind geschnitzte Deko-Seifen – nur aus Spaß, versteht sich. Außerdem erfreut er sich daran, wenn ihm mal wieder die Büchereiangestellte Jennifer (Susan Sarandon) begegnet.
Eines Tages zwingt ihm sein Sohn Hunter (James Marsden) einen Pflege-Roboter auf und der bringt Franks Alltag komplett durcheinander. Der genervte Frank will nicht von einer ‘Maschine’ bemuttern lassen. Doch er merkt bald, dass Robot (mit der Stimme von Peter Sarsgaard) noch zu viel mehr zu gebrauchen ist als nur für den Haushalt und die Essenszubereitung. Franks elektronischer Helfer wird zu seinem Komplizen, um wieder auf Beutezug zu gehen, wie in seinen jungen Jahren als Juwelendieb. Je oller desto doller…
Hintergrund & Infos zu Robot and Frank – Zwei diebische Komplizen
Der 1938 geborene Theater- und Filmschauspieler Frank Langella spielt in Robot and Frank die Rolle des gealterten Langfingers mit dem ungewöhnlichen Komplizen. Frank Langella erhielt für seine Schauspielleistung schon so einige Auszeichnungen (er gewann mehrmals den Tony Award) und war unter anderem für den Emmy (für I, Leonardo: A Journey of the Mind) und den Oscar (als bester Hauptdarsteller in Frost/Nixon) nominiert.
Jake Schreier verwirklicht mit Robot and Frank seinen ersten Spielfilm. Der Regie-Neuling inszenierte zuvor den Kurzfilm Christopher Ford Sees a Film (2005) und arbeitete als Filmproduzent (Natural Selection). (AP)
Mehr Bilder (16) und Videos (2) zu Robot and Frank - Zwei diebische Komplizen
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Komödie, Kriminalfilm, Science Fiction-Film
- Zeit
- Nahe Zukunft
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alter Mann, Altern, Alterung, Bevormundung, Bibliothek, Bibliothekar, Buch, Buchhandlung, Dieb, Diebstahl, Eigenbrötler, Einzelgänger, Freund, Fürsorge, Gehilfe, Hohes Alter, Intelligenz, Juwelen, Juwelendieb, Juwelenraub, Kultur, Körperliche Arbeit, Künstliche Intelligenz, Neue Freunde, Pfleger, Recht und Ethik, Roboter, Ruhestand, Sprache und Kommunikation, Zufriedenheit und Wohlgefallen, ungleiche Freunde
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Gutgelaunt, Witzig
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Kritiken (19) — Film: Robot and Frank - Zwei diebische Komplizen
Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst
Kommentar löschenDas eigentliche Plus des Films ist die Darstellung Franks durch Frank Langella, einen von Hollywoods profiliertesten Schauspielern. In einer Mischung aus trockenem Humor und sparsamer Körpersprache verleiht er dem alt gewordenen Juwelendieb [...] Kontur und macht die Spannbreite zwischen vergesslich und spitzfindig glaubwürdig deutlich.
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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenNatürlich geht es in Robot & Frank nicht um den Spaß an Technik und Kriminalität, sondern um ernste Themen wie das Alter und die Einsamkeit, die es oft mit sich bringt. Das gelingt in Ansätzen.
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenRobot and Frank ist ein liebevolles und vielschichtiges Porträt einer ungewöhnlichen Freundschaft. Die meisten Menschen in Franks Umfeld, selbst dessen Kinder, die eigentlich nur alles richtig machen wollen [...], zeichnet Jake Schreier dagegen eher etwas holzschnittartig.
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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog
Kommentar löschenEine smarte, sehr herzliche Alterstragikomödie mit einem hinreissenden Frank Langella und einem herzerweichenden Roboter.
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Oliver Zimmermann
Kommentar löschenDer arrivierte Theaterschauspieler Langella macht Robot & Frank zu einer so gesellschaftskritischen wie sehenswerten One-Man-Show. Da sind selbst namhafte Nebendarsteller wie James Marsden, Liv Tyler oder Susan Sarandon nicht viel mehr als Stichwortgeber.
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Tim_Lindemann : schnitt Tim_Lindemann : schnitt
Kommentar löschenLiebenswert ist Robot & Frank allemal, aber harmloser als es einem so hochkarätig besetzten Sci-Fi-Märchen guttun würde.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenEin Emotionsdrama um Alzheimer mit Science Fiction-Appeal zu beleben und derart süffisant, charmant, völlig unverkrampft und dabei auch so schön melancholisch auf die kommunikative wie reizvolle Unterhaltungsreihe zu kriegen - Donnerwetter!
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A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung
Kommentar löschenAuch wenn Schreiers Tragikomödie ihren bitter-süssen Ton in einem allzu turbulenten Ende wieder etwas verliert, vermag diese ungewöhnliche Buddy-Geschichte ihren leichten Charme doch gerade durch eine detailreiche Inszenierung und das facettenreiche Spiel von Frank Langella zu entfalten [...].
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenDie Dialoge sitzen, die Anspielungen auf Gangsterfilme sind sehr komisch. Dass diese anrührende Komödie über aktive Senioren und eine wundersame Freundschaft zwischen Mensch und Maschine so gut funktioniert, ist den Darstellern zu verdanken. Frank Langella spielt den pensionierten Juwelendieb herrlich kauzig.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDrehbuchautor Christopher D. Ford und Regisseur Jake Schreier setzen in „Robot & Frank“ die Technik sparsam ein. Ihnen geht es vor allem um die Freundschaft zwischen Mensch und Maschine, die sich im Laufe der Handlung entwickelt. Die Filmemacher zeigen sich optimistisch in der Frage, ob von Menschen geschaffene Roboter menschliche Gefühle entwickeln können. Die durchaus originelle Handlung überzeugt nicht nur durch die mit trockenem Humor garnierten Dialoge, sondern vor allem durch die schauspielerische Leistung insbesondere von Frank Langella. Ihm gelingt eine wunderbare Balance zwischen Hilflosigkeit in den einfachen Alltagsdingen und durchtriebener Strategie in der Planung seiner Einbrüche sowie zwischen Eigenbrötlertum und Sehnsucht nach Freundschaft.
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Heidi Reutter: Radio Köln Heidi Reutter: Radio Köln
Kommentar löschenDieser Film, der mit leisen Tönen, ruhigen Bildern und großen Gedanken daherkommt, geht jedenfalls gekonnt zu Herzen.
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenKammerspiel, davon handelnd, wie dem Älterwerden zumindest technisch ein Schnippchen geschlagen werden könnte. Frank Langella hat dabei eine ihm wie auf den Leib geschriebene Rolle.
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Gaby Sikorski: Programmkino Gaby Sikorski: Programmkino
Kommentar löschenHier hat man – in bester Indipendent-Tradition – in die Besetzung investiert statt in High Tech-Bombastik. [...] So ist ein schöner Buddy-Film entstanden: als augenzwinkernde Hommage an große Gangsterkomödien und als kleine Hymne an die Freundschaft.
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenRobot and Frank ist ein feiner kleiner und zurückgenommener Film mit einem überragenden Protagonisten, viel Charme sowie einer satten Portion schräger Komik.
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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE
Kommentar löschenRobot und Frank ist da erfolgreich, wo Ted gescheitert ist, weil Schreier und Ford die Beziehung zwischen einem menschlichen Charakter und einem Roboter weitestgehend glaubwürdig darstellen.
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John DeFore: The Hollywood Reporter John DeFore: The Hollywood Reporter
Kommentar löschenEine bewegende Komödie [...]. Apple Fanatiker mögen mit iPhone-Siri und Steve Jobs anderen freundlichen Helferinnovationen neue Fetische haben, aber lieben sie ihre Computer auch so sehr, dass sie eine Gefängnisstrafe riskieren würden, anstatt die Festplatte zu defragmentieren?
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John Anderson: Wall Street Journal John Anderson: Wall Street Journal
Kommentar löschenEin smarter, glaubwürdiger und nachhallender Film...
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David Fear: Time Out New York David Fear: Time Out New York
Kommentar löschenDie Freude über Stars wie Langella, Sarsgaard (der Robot seine Stimme leiht) und Susan Sarandon (als sexy Bibliothekarin) kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei Robot & Frank um eine durchschnittliche Charakterstudie handelt, die in Sci-Fi-Konventionen und Altersfürsorge-Sentimentalität getaucht wurde.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Eine besondere Unwirklichkeit durchzieht die atmosphärische Gestaltung des Films, seinen sehr speziellen Ton, den ganz eigenen tragikomischen Humor. Das unvertraute Verhalten der Protagonisten und die Merkwürdigkeit der Dialoge verweisen augenscheinlich auf eine abhandengekommene Menschlichkeit, die auch der freundliche Roboter nicht zurückzubringen imstande ist. Die Art, wie der Film alles nur noch als Schatten seiner selbst konturiert, unterstützt die Skizzierung seiner Hauptfigur Frank, die von schwindendem Erinnerungsvermögen und mangelhafter Empathiefähigkeit bestimmt wird. [...]
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lieber_tee Mon, 06 Aug 2012 18:12:18 -0000
Antwort löschenKlingt ja ganz nett. Nicht mehr, nicht weniger.
Kommentare (26) — Film: Robot and Frank - Zwei diebische Komplizen
Moe Szyslak Thu, 02 May 2013 21:09:02 -0000
Kommentar löschenSehr schöner kleiner feiner Film über eine reichlich skurrile Freundschaft, sehr sympathisch und mit viel subtilem Witz erzählt. Dieser "Nahe-Zukunft-Technik"-Look ist anfangs ziemlich verstörend, aber man gewöhnt sich schnell daran. Wesentlich schneller als sich der hervorragende Frank Langella an den Roboter gewöhnt, dem ihm sein Sohn zur Hilfe angeschafft hat. Die ätzenden Sprüche und Flüche des alten Grantlers gegen den blechernen Gehilfen waren absolut köstlich und amüsant, ich hatte durchgehend ein Grinsen auf den Lippen. Und als er den Roboter dann als Komplizen für seine Diebestouren manipuliert erst recht. Geschickt und ohne jegliche Übertreibungen wurde die Balance gefunden zwischen Humor und Drama, zwischen schön und bitter, zwischen tragisch und rührend. Es wurde reichlich gute Laune versprüht, aber immer wieder ernste und nachdenkliche Szenen eingestreut. Wunderbare kleine Geschichte mit sympathischen Humor, Charakteren und Darstellern. Neben dem grandiosen Langella war auch Susan Sarandon wieder absolut großartig
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Laserdance Sat, 06 Apr 2013 20:06:17 -0000
Kommentar löschenDer Film hat gute ansätze. Ist aber einfach zu langweilig. Es passiert einfach zu wenig. Den Dialogen fehlt einfach der pfiff.
Einen Witz konnte ich da auch nicht wirklich endecken. Dazu war das Thema zu Ernst.
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Fu-Jay Wed, 17 Apr 2013 13:08:26 -0000
Antwort löschenWeil einfach einfach einfach ist.
kingralph Fri, 05 Apr 2013 06:51:36 -0000
Kommentar löschenEine schöne Geschichte, mit viel Symapthie und sanftem Humor verpackt. Wer ohne grosse Explosionen und nackter Haut leben kann, wird hier auf sehr angenehme Weise bestens unterhalten.
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werner-holt Thu, 04 Apr 2013 10:25:34 -0000
Kommentar löschenBoah wie alt Liv Tyler geworden ist.
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nils.petersen.507 Wed, 03 Apr 2013 22:07:32 -0000
Kommentar löschenDas war doch mal ein netter Film! :)
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brigerbaerger Wed, 03 Apr 2013 18:24:49 -0000
Kommentar löschenEin rundum schöner Film der die Themen "Demenz", "Alt werden" und "Meine Kinder im Alter: Fluch oder Segen" auf manchmal sehr realitätsnahe, manchmal sehr witzige und manchmal auch auf sehr gefühlvolle Art behandelt - mit einem Wort: Charmant. Ganz wichtig: es wirkt und wird nie lächerlich. Dass liegt sicher zum grössten Teil am wundervollen Frank Langella, aber mit Sicherheit auch am Roboter, der mir immer mehr ans Herz gewachsen ist. Trotzdem hat der Film einige Längen und man darf mit Sicherheit, trotz der interessanten Ausgangslage, keine enorme Gag- und Witzdichte erwarten. Hier findet sich der Schalk eher zwischen den Zeilen...
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Otto Normal Wed, 03 Apr 2013 11:05:05 -0000
Kommentar löschenFilm mit hochinteressanten Themen, der aber nirgendwohin führt. Irgendwann ist er einfach vorbei und läßt einen irgendwie unbefriedigt zurück. Ich hab das Ende extra nochmal angeschaut, aber nein, da ist nichts, was ich verpaßt hätte. Kein Höhepunkt, kein Schluß. Schade.
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DonChris Tue, 26 Mar 2013 08:54:45 -0000
Kommentar löschenFrank Langella ist Frank, ein alternder zunehmend dementer ehemals professioneller Langfinger.
Leider ergreift die Krankheit immer mehr Besitz von ihm und dementsprechend ungepflegt ist auch sein Haus. Sein Sohn macht sich ernsthafte Sorgen und kauft ihm aus diesem Grund einen Pflege-Roboter, dieser soll von nun an den Alltag des Greises bestimmen und auch den Geist neu beleben.
Frank ist von der Idee wenig begeistert und verabscheut das Computergesteuerte etwas, zumindest zu Anfang. Denn zunehmen stellt Frank fest, dass dieser neben putzen, kochen und reden auch noch andere Qualitäten hat, die er sich zu eigen machen will.
Aber auch davon abgesehen spürt man wie Frank immer mehr eine Beziehung zum Roboter aufbaut, nach einiger Zeit bezeichnet er ihn sogar als seinen Freund.
Die Geschichte des alternden Langfingers ist recht witzig umgesetzt, jedoch kann ich mir diesen Film nicht ohne Frank Langella vorstellen. Das ist wirklich einer dieser Filme die vom Hauptdarsteller getragen werden und Frank Langella, der mich persönlich vor allem in „Frost/Nixon“ schwer mit seinem Können beeindruckt hat, versteht es unnachahmlich einen Menschen zu verkörpern der Stück weise vergisst. Es gibt Szenen, da wirkt Frank verwirrt, er blickt in das Leere und scheint das Gefühl für Raum und Zeit verloren zu haben. Gerade in diesen Momenten, in denen die Demenz sichtbar wird gefällt mir wie Langella seinen Charakter interpretiert.
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BJRN Wed, 20 Mar 2013 07:40:11 -0000
Kommentar löschenEigentlich ein ganz guter Film. Die Geschichte und der Hintergrund hätten aber mehr Potenzial gehabt. Leider ist nicht alles ausgeschöpft worden. Kann man sich aber trotzdem bedenkenlos ansehen!
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TinaCocaine Wed, 20 Mar 2013 03:53:22 -0000
Kommentar löschenIch hätte mir etwas mehr Rührseligkeit und Herz gewünscht, aber auch so ist der Film ganz schön. Es sind viele sehr amüsante Szenen dabei und zum Ende hin wird´s dann auch etwas traurig, die Darsteller sind toll und die Thematik finde ich interessant. Der Plot ist 1A und "Robot and Franl" ist mit wunderbarer Ironie gespickt. Anschauen lohnt sich wohl!
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vanilla Thu, 14 Mar 2013 08:03:40 -0000
Kommentar löschenliebevolle Geschichte über das Leben, Familie, Freundschaft und Demenz.
Sogar mit einem sehr kleinen Twist zum Ende hin, was mir super gefallen hat.
Eine sehr schöne Musik begleitet diesen Film und die Darsteller sind auch sympathisch.
Leider gibt es auch Längen und einige zu sehr konstruierte Dialoge.
Da hat mir der 200-Jahre Mann, mit Robin Williams, viel besser gefallen.
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Szugger Tue, 12 Mar 2013 19:59:43 -0000
Kommentar löschenEin recht netter Film, aber irgendwie fehlt mir da etwas Herz.
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Miami Twice Tue, 12 Mar 2013 11:55:10 -0000
Kommentar löschenToller Cast, schöne Geschichte - leider hat der Film doch recht viele längen, man hätte es etwas packender machen können. Für zwischendurch gut, aber kein Film den ich öfters sehen würde.
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Mr. Goodkat Sun, 10 Mar 2013 19:10:28 -0000
Kommentar löschenMir stellt sich eine Frage: Warum finden Filme wie "Robot & Frank" beim Publikum so wenig Anklang bzw. warum werden kleinere Filme wie eben jener nicht stärker beworben? "Robot & Frank", und da bin ich mir ziemlich sicher, hätte bei einem größeren Kinopublikum durchaus das Zeug zum Publikumsliebling gehabt, hätte unter Umständen das mehrfache seines Budgets wieder einspielen können und ging leider doch weitestgehend unter. Vielleicht fehlte einfach die Bereitschaft, etwas mehr Geld für die Werbetrommel zu verwenden, was wirklich sehr schade ist. Leider wird sich das auch in absehbarer Zeit nicht ändern, kleinere Filme bleiben weitestgehend unentdeckt und größere und oft inhaltsarme Blockbuster fahren die große Kohle ein (natürlich sind nicht alle Blockbuster inhaltsarm und schlecht, aber der ein oder andere schon). Da liegt dann auf der Hand, für welche Art von Filmen sich die Produktionsfirmen entscheiden werden.
Der Film spielt in der nahen Zukunft und erzählt von dem rüstigen Rentner Frank, der früher ein professioneller und sehr begabter Einbrecher war, jetzt aber ein einsames und unter Demenzkrankheit leidendes Leben führt. Daraufhin bekommt er von seinem Sohn, zu welchem das Verhältnis kaum eisiger sein könnte, einen Pflegeroboter geschenkt. Zunächst skeptisch und desinteressiert, bemerkt er bald, welche Vorteile es mit sich bringt, einen solchen Roboter zu besitzen, vorallem im Bezug auf seine kriminellen Fertigkeiten. Die Geschichte wird von Regisseur Jake Schreier gleichermaßen emotional wie humorvoll erzählt, so dass der Film weder zu rührselig ist, noch zu belanglosem Slapstick verkommt. Frank Langella spielt den Demenzkranken subtil und zurückhaltend, lässt den Zuschauer so gleichzeitig teilhaben am Schicksal von Frank, vergisst dabei aber nicht die Geschichte durch humorvolle Einlagen aufzulockern. Mit einem Wort: Großartig! Liv Tyler und James Marsden sind in ihren Rollen austauschbar, was nicht unbedingt an deren Unvermögen liegt, sondern vielmehr an der Kürze ihrer Auftritte und der Austauschbarkeit der Charaktere. Gleiches würde auf Susan Sarandon zutreffen, wenn es sich nicht um Susan Sarandon handeln würde. Für viele unterhaltsame Momente sorgt das Aufeinandertreffen von Frank und seinem Roboter; wenn beispielsweise gerade der große Coup geplant wird und der Roboter nüchtern vorschlägt, ob Frank nicht eine natriumarme Diät machen möchte, ist das gleichermaßen kurios wie witzig. Dabei ist das Verhalten des Roboters, sowie auch das komplette Zukunftsszenerio sehr realistisch gehalten. "Robot & Frank" ist eine absolute Empfehlung und sollte von jedem gesehen werden. Von jedem. Wirklich jedem. Auch von dir.
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J.R.K. Thu, 07 Mar 2013 12:51:05 -0000
Kommentar löschenKlasse Erstlingswerk von Jake Schreier. Und auch endlich mal eine "Not bad Guy"-Rolle für Frank Langella. Gefühlvolle schöne Story, die es vielleicht in naher Zukunft geben könnte, wie man im Abspann sieht. ;) Freue mich schon auf den nächsten Film von J.Schreier.
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Kill_Diether Sun, 24 Mar 2013 14:48:43 -0000
Antwort löschendein Profilbild gehört zu den Top Ten der coolsten hier auf MP! Den Film werde ich mir auch ansehen.
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J.R.K. Sun, 24 Mar 2013 15:22:12 -0000
Antwort löschenHehe, danke schön für die Blumen ! :) Ein fast Hundertjähriger der Zombie Serien schaut, ist aber auch nicht gerade uncool. Hast du schon mal dein reelles Alter irgendwo verraten ? :)
Kill_Diether Sun, 24 Mar 2013 16:08:54 -0000
Antwort löschenhahaha <:-D irgendwo? Im Ausweis, aber nur der eine, und hier, is' doch klar <:)
Yourself Mon, 11 Feb 2013 09:48:07 -0000
Kommentar löschenEin Film der hält was sein Trailer verspricht: eine Prise Science Fiction, eine Prise Drama und viel Humor.
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aberaber Sat, 02 Feb 2013 11:03:34 -0000
Kommentar löschenNette, etwas rührselige Story um einen ehemaligen Dieb, der im Alter von seinem Sohn einen Roboter geschenkt bekommt, der sich um ihn kümmern soll. Gut besetzt und mit einer starken Leistungen von Frank Langella.
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JFM84 Thu, 01 Nov 2012 18:30:38 -0000
Kommentar löschenSehr schöner Film, der sich mit einem traurigen Thema befasst ohne selber in tiefe Trauer abdrifften zu müssen. Frank Langella drückt dem Film seinen Stempel auf und trägt einiges dazu bei das der sanft Inszenierte Film das ist was er ist.
Das Ende läd zum Nachdenken ein und gibt dem Film, auch wenn das Ende nicht jeder Erwartungshaltung entspricht, einen wichtigen Schlussakt um die Zerissenheit in Frank nach zu vollziehen.
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fl-ad Mon, 29 Oct 2012 20:24:06 -0000
Kommentar löschenDen schwarzen Umhang um die weißen, breiten Schultern gelegt drückt er sich an die Wand, duckt sich weg vor den Autoscheinwerfern und schleicht weiter. Dahinter folgt Frank.
Robot & Frank ist eine nur vordergründig weit in der Zukunft spielende Gesellschaftskritik. Frank, der ehemalige Meisterdieb, wird alt. Er hat keinen festgelegten Tagesablauf und seine Kinder vergisst er immer häufiger. Die Lösung: Ein Roboter, der dafür sorgen soll, dass Frank sein Leben mit fortschreitender Demenz in den Griff bekommt.
Frank Langella spielt seinen Namenspatron absolut glaubwürdig, die Wechsel zwischen seinen guten wie schlechten Zeiten nimmt man ihm jeder Zeit ab. Und auch der Roboter spielt seine Rolle sehr gut, die technisch kalten Statements zu seiner Programmierung und die fürsorgenden Parts, in denen er sich um Franks Wohlergehen sorgt.
Ein wunderschöner kleiner Film, den jeder gesehen haben sollte, der ein Herz für komödiantische Dramen hat!
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sweetForgiveness Mon, 29 Oct 2012 11:56:31 -0000
Kommentar löschenIn the near future...
Ein älterer Mann schleicht durch ein Haus. Er trägt schwarze Schuhe, eine schwarze Hose und einen schwarzen Pulli. Immer im Kontrast mit seinem weißen Haar. Er öffnet eine hölzerne Tür an der Wand und blickt in einen Safe.
Die Frau in der Reihe hinter mir dreht sich zu ihrem Mann und fragt "Wer ist das?"
Darauf weiß der Mann keine Antwort, entweder weil der Film gerade mal 30 Sekunden läuft und das Publikum bis jetzt noch kein einziges Wort gehört hat bzw. mehr gesehen hat als das eben beschriebene oder die andere, und weniger wahrscheinliche Möglichkeit ist, dass der Mann genau wie Frank an Allzheimer leidet, aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht.
Man sieht Frank am nächsten Morgen durch sein Haus wandern, ziemlich unaufgeräumt und im Hintergrund spielt eine schöne Xylophonmelodie von der man weiß das man sie kennt aber man versucht vergeblich sich daran zu erinnern woher. Woher nur?
Um seinem Vater eine helfende Hand zur Seite zu Stellen, bringt Franks Sohn Hunter, den er immer wieder vergisst, ihm einen Roboter. Frank ist ganz klar dagegen. Ein Roboter? In dieser eh schon so hoch technisierten Welt. In der es keine Bücher mehr gibt, man nicht mehr telefoniert sondern gleich ein ganzen Videochat führt und in der Roboter viele Jobs übernommen haben?
Aber genau wie dem Zuschauer wächst auch Frank der Roboter schnell ans Herz, wenn auch mit einigen Startschwierigkeiten, die manchmal sehr komisch aber auch gefühlvoll sind, denn so ein Roboter kann doch, entgegen meiner Erwartungen, sehr viel Gefühl auf die Leinwand bringen (viel mehr als so manche "Schauspieler"). Diese Art von "Schauspielern" fehlt dem Film zum Glück. Frank Langella ist großartig und der Rest des Casts hält sich durchschnittlich, unauffällig im Hintergrund. Robot & Frank ist ein emotionaler, witziger und doch eher ruhiger Film, der mit keinem besonders schnellem Tempo voran eilt, sich die Story aber auch nie langweilig, langezogen oder einschläfernd anfühlt. Ein süßer kleiner Film, der uns zeigt wie die Zukunft vielleicht schon bald aussehen könnte...gerade wenn man bedenkt, dass in den Credits gezeigt wird, was Roboter jetzt schon alles anstellen können.
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Bandrix Mon, 29 Oct 2012 13:47:41 -0000
Antwort löschenDen werde ich mir auch bald anschauen. Gestern in der Sneak lief übrigens "Oh Boy". Fantastischer Film.
sweetForgiveness Mon, 29 Oct 2012 14:15:10 -0000
Antwort löschenDiese Woche ist keine Sneak bei uns deswegen musst ich mir nen anderen OF Film suchen :D
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Bandrix Mon, 29 Oct 2012 14:21:46 -0000
Antwort löschenSuchti! :D
sweetForgiveness Mon, 29 Oct 2012 15:02:01 -0000
Antwort löschenjap :)