Sabertooth - Angriff des Säbelzahntigers

Sabretooth (2002),
Laufzeit 90 Minuten, Horrorfilm, Science Fiction-Film

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2.8 Community
14 Bewertungen
3 Kommentare
Sabertooth - Angriff des Säbelzahntigers
Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von James D.R. Hickox, mit Vanessa Angel und David Keith

Mit Hilfe versteinerter DNS erweckt eine Forscherin eines der gefährlichsten Raubtiere des Planeten wieder zum Leben, den Säbelzahntiger. Doch der wissenschaftliche Anspruch verwandelt sich schon bald in eine tödliche Bedrohung, als die Kreatur beim Transport entkommen kann.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Sabertooth - Angriff des Säbelzahntigers

Kommentar schreiben
Sortierung

Muffin Man

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

"So eine Megascheisse! Die Klopapierrolle liegt hier und der Typ ist weg."

Für die gepflegte Wachkomaunterhaltung auf RTL2 nach 22 Uhr, wenn das Gehirn nach Sachen wie "Heuschrecken - Die achte Plage" schon den Übergang in den nächsten Aggregatzustand vollzogen hat.
"Sabretooth" ist cheesiger Monsterhorror, der mit schlechten Effekten, lächerlichen Dialogen und Charakteren vom Flohmarkt aufwartet - und er ist dennoch auf bizarre Art unterhaltsam. Inhaltlich ist der Film eine Nullnummer: Eine Wanderlehrerin führt eine Gruppe von jungen Stereotypen in die Wälder, wobei sie von einem geklonten Säbelzahntiger verfolgt werden, welchen wiederum die für die Klonung verantwortliche Wissenschaftlerin, ihr Financier und ein Jäger einzufangen versuchen.
Zum einen ist die Atmosphäre des Films völlig relaxt. Die Wandergruppe geht campen, da werden blöde Sprüche gerissen, oha, die beiden kommen sich näher, und eine solche Wanderlehrerin (oder was auch immer) hätte ich auch gerne, und dann ist da dieser Nerd, oh, zwischen den beiden knistert's wirklich, und da latscht John Rhys-Davies mit einem Gewehr herum und zieht die Wissenschaftlerin auf, und die zwei sondern sich von der Gruppe ab, nein, tut das nicht!, und dann küssen sie sich, aber dann kommt der Tiger... und es passiert doch nichts. "Sabretooth" ist unterhaltsamer Stillstand. Nur gegen Ende wird es anstrengend.
Zweitens muss man als Drehbuchschreiber schon ein gewisses Genie besitzen, wenn man sich als Aufhänger des Films eine Wissenschaftlerin erdichtet, die den Nobelpreis gewinnen möchte, indem sie (und hier scheint mich meine Erinnerung etwas im Stich zu lassen) als erste Herztransplantationen mit Herzen von geklonten Tieren durchführen will und zu diesem Zweck von sämtlichen Lebewesen, die es jemals gab, ausgerechnet einen Säbelzahntiger zum Leben erweckt, während sich ihr Financier (das wäre John Rhys-Davies) aus irgendeinem Grund gute Chancen auf das Präsidentenamt der USA verspricht.

Ich möchte hier noch kurz auf ebendiese sehr attraktive Wissenschaftlerin zu sprechen kommen. Während des ganzen Films habe ich mich angestrengt gefragt, woher ich bloss diese Schauspielerin kenne. Zum Schluss des Films hatte ich mich mit der Antwort abgefunden, dass ich sie in Tat und Wahrheit noch nie gesehen habe, sondern dass sie mich einfach an dieses polnische Mädchen aus der Englischklasse erinnert. Als ich nachher in der imdb nachschaute, sah ich, dass sie Vanessa Angel (was für ein Name!) heisst, und mit Blick auf ihre Filmographie wurde es mir endlich klar: Ich kannte sie, weil sie in ein paar Folgen der zweiten Staffel "Baywatch" mitgespielt hatte!
Schon interessant, was für Assoziationen sich so ergeben. Als ich vor einigen Monaten zum ersten Mal die Charakterdarstellerin Melissa Jacobs erblickte, erinnerte sie mich ungeheuer an dieses andere Mädchen aus Bosnien, in das ich mich verguckt hatte. Sie wiederum sieht meinem Empfinden nach ähnlich aus wie meine Mutter, als diese etwa 20 war.
Mhm... Wenn ich mir die psychologischen Implikationen hiervon überlege, wird mir etwas mulmig zumute...

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

-={(TATANKA)}=-

Antwort löschen

hehe herrlich


Isolation

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Gut, war eben so ein normaler Samstagabend bei Tele 5. Da darf ich stets so einiges erwarten, aber halt keine guten Filme.
Nur immer wieder frag' ich mich vor der Ausstrahlung des jeweiligen Rotzschisses, ob Tele 5 es schafft die Perfektion der Low-Budget-Streifen-Scheiße zu senden. Leider war's bei "Sabertooth" nicht ganz der Fall, ich hoffe aber auf "Titanic 2".

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Mr.Film

Antwort löschen

Sabertooth hatte was. Nicht nur der Name ist ein Knüller - Sabbertuuf :)


Isolation

Antwort löschen

Deswegen kann ich dem Streifen auch kein 0,5 Punkte geben, der strahlt so ein bestimmtes Feeling aus. :-)))


guggenheim

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Nichts Neues aus der Welt des Tierhorrors. Experiment, Ausbruch, Attacke – das immergleiche Schema wird auch hier durchexerziert und birgt dabei keine Überraschung in sich. Die Computereffekte sind auf erwartbar niedrigem Niveau, die Schauspieler sind ok (John Rhys-Davies als Zugpferd ist zwar nett, aber weit unter seinem eigentlichen Können), Spannung gibt es keine. Aber innerhalb des Genre geht das noch eben so durch, ohne dabei aber bleibende Spuren zu hinterlassen...

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben