Sherlock: Das große Spiel

Sherlock: The Great Game (2010), GB Laufzeit 90 Minuten, Drama, Kriminalfilm, Thriller

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7.4
Kritiker
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8.2
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20 Kommentare
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von Paul McGuigan, mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman

In Sherlock: Das große Spiel trifft Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) auf einen perfiden Widersacher, der ihm in Sachen Intelligenz ein mindestens gleichwertiger Gegner ist.

Manche Verbrechen geschehen genau zur richtigen Zeit – zumindest für Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch): Gerade als der geniale Ermittler über Langeweile und den Mangel an neuen Herausforderungen klagt, beginnen die Ereignisse sich zu überstürzen.
Erst kommt es in seinem Haus zu einer gewaltigen Explosion, die scheinbar auf ein Gasleck zurückzuführen ist, und dann taucht sein Bruder Mycroft (Mark Gatiss) auf und bittet ihn um Hilfe.
Ein Agent des MI6, der wichtige Daten eines geheimen Waffenprojekts auf einem Speicherstick mit sich führte, wurde tot aufgefunden – der Stick ist spurlos verschwunden.

Überraschenderweise zeigt Holmes kein Interesse an dem Fall und delegiert ihn an seinen Mitbewohner und Kollegen Dr. Watson (Martin Freeman) weiter. Er scheint zu ahnen, dass die wirklich große Herausforderung noch auf ihn wartet.

Tatsächlich erhält Sherlock wenig später eine Reihe schockierender Botschaften, in denen er von einem geheimnisvollen Verbrecher zu einer Art Duell herausgefordert wird: Der Mann hat fünf unschuldige Menschen in lebende Bomben verwandelt. Um jeden Einzelnen von ihnen zu retten, muss Sherlock fünf Verbrechen lösen, die von der Polizei entweder nicht als solche erkannt oder bereits zu den Akten gelegt wurden.

Für die geniale Spürnase beginnt mit jedem Ultimatum ein neuer Wettlauf gegen die Zeit. Dennoch hilft er Watson ganz nebenbei den Fall des toten Agenten zu lösen – will er doch den verschwundenen Speicherstick mit den Waffenplänen nutzen, um seinen mysteriösen Widersacher aus seinem Versteck zu locken. Allerdings hat Holmes nicht damit gerechnet, dass sein Gegner ihm diesmal an Genialität in nichts nachsteht.

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Kommentare (20) — Film: Sherlock: Das große Spiel


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Cokecab19

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach der großartigen ersten und der enttäuschenden zweiten Folge, konnte mich die dritte Folge leider auch nicht komplett überzeugen. Zum Teil zu Langatmig und zum Teil zu Wirr und Hektisch, ansonsten jedoch eigentlich eine gute Geschichte in der aber auch leider nicht immer Spannung aufkommen kann, wo sie es eigentlich sollte.

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Nishi

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht mehr ganz so gut wie der zweite Fall präsentiert sich der dritte Fall aber durchgehend solide, gilt es für Sherlock mehrere kleine Fälle zu lösen um das große ganze zu verstehen... leider sind die kleinen Fälle fast ausnahmslos eher langweilig geraten. Dafür gibt es ein gutes Ende mit einem bösen Clifhanger - dadurch "rettet" sich diese Episode noch auf 7.0 Punkte.

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tobiasschoeler

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Bewertung7.5Sehenswert

"Das große Spiel" ist der beste Teil der ersten Staffel. Das Augenmerk liegt hier weniger auf der zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Holmes und Watson, sondern es steht zum ersten Mal der Fall im Mittelpunkt. Der ist spannend bis zum großen Finale. Dort gibt es leider einen Cliffhanger, der die zweite Staffel jedoch mit einem sicherlich großen Knall einläutet.

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LowRidah

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Bewertung7.0Sehenswert

das Ende ist ja auch zum Über-Brücken-Springen... :/

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Fera

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Bewertung6.5Ganz gut

Mir war die Folge wegen der wirren Kameraführung zu anstrengend. Die Szene im Planetarium war meines Erachtens eigentlich nur nervig, und verdarb den Spass am Schauen. Nichtsdestotrotz gefiel mir Martin Freeman bisher am besten, und werde wohl auch die 2. Staffel noch schauen.

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CaptainHowdy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Geht wieder in Richtung der ersten Folge, aber bleibt insgesamt trotzdem knapp hinter der ersten Folge zurück...

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Daymare

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Bewertung7.5Sehenswert

Deutlich spannender und abwechslungsreicher als die vorherige Episode, aber immer noch nicht DAS was ich mir unter "überragend" vorstelle!

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strangelet

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Bewertung7.0Sehenswert

Naja. Freut mich ja, wenn so viele Leute ihre Freude mit Sherlock haben, aber ich persönlich kann den Hype nicht ganz nachvollziehen. Das ist alles schön professionell gemacht und unterhaltsam und natürlich eine nette Idee und sogar ein bisschen formal innovativ, aber letztlich doch auch nichts so unheimlich Besonderes, wenn man schon mal was minimal besseres als den Tatort gesehen hat.

Außerdem mag ich Cumberbatchs Fresse einfach nicht.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Also ich kann mich beim besten Willen mit dieser Sherlock Holmes-Reihe nicht so recht anfreunden. Selbst wenn ich den Fernsehfilm-Touch außer Acht lasse, geht mir diese permanente Arroganz förmlich auf den Sack! Und selbst da mal von abgesehen, war der Abschluss der ersten Staffel storymäßig nicht unbedingt der Bringer.
Da mir jedoch versichert wurde, dass die zweite Staffel spannender sein soll, will ich es noch ein weiteres Mal versuchen.

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TheDrPepperPower

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Ich versteh den Hype um diese Reihe auch überhaupt nicht. Klar, die Krimi-Elemente sind cool, aber was soll toll daran sein, einem arroganten Mistkerl beim Ermitteln zuzuschauen? Auch wenn die Rolle so sein soll, verstehe ich den Reiz dieses Sherlock Charakters nicht.


cpt. chaos

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Gut ist, was gefällt! Uns gefallen dafür halt andere Filmchen - so einfach ist das! ;o)


woerdey

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Bewertung9.5Herausragend

Von Anfang an einfach nur fesselnd.

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drisszelmat

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Bewertung5.0Geht so

Ich muss sage, ich bin etwas entäuscht, habe mir den fillm nach dem ganzen lobeshymnen besser vorgestellt. sicherlich ist er nicht schlecht und auch ganz gut gemacht, aber erstens fand ich in diesem fall die geschichte nicht sooo gut und zweitens find ich den sherlock unsympatisch.

trotzdem ist der film für mich ein solider krimi, werde nun irgendwann mal die anderen teile gucken.

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BobbyIII

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Bewertung9.0Herausragend

Sherlock - Staffel 1 Episode 3

WUHU! Großartiger Abschluss der ersten Reihe. Wer hätte gedacht dass mich die Geschichten von Arthur Conan Doyle nochmal so fesseln. Die Schnitzeljagd-Attitüde der vorherigen zwei Teile wird hier auf ein Maximum ausgereizt. Absolute Hochspannung und das bisher temporeichste Skript der Reihe. Watson wird mit dem stärker werdenden Vertrauen von Sherlock auch endlich mehr Platz für Eigeninitiative gelassen und er muss nicht mehr nur für den großen Knall im Finale herhalten wie in den beiden Vorgängern. Die Irren und Wirren der Geschichte fügen sich nach und nach immer mehr und bleiben für den Zuschauer immer nachvollziehbar in ihrer teils (ich nenne es mal) "interessanten" Logik. Alles läuft auf ein großes Finale zu und das gibt es dann auch ohne wenn und aber. Die Schauspieler, die Optik, die Geschichte, die Spannung = All das und noch vieles mehr trägt zu dem Abschluss einer großartigen ersten kurzen Staffel bei.

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RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Zum letzten Mal in dieser Staffel nehmen sich Holmes und Watson erneut eines grossen Falles an. Nach einer Explosion gegenüber von Holmes' Wohnung, wendet sich sein Bruder Mycroft an ihn. Weiterhin ist da noch ein unbekannter Anrufer, der Sherlock zum "großen Spiel" einlädt. Das sich dahinter der große Widersacher verbirgt, lässt sich schon aufgrund der Verbindung zu "Ein Fall von Pink" sehr früh erahnen.
Der Stil des dritten Falles unterscheidet sich zu den beiden Vorgängern. Was aber kein Nachteil ist. Diesmal werden die Helden quasi durch die Handlung gehetzt. Die Zeit ist knapp bemessen. Deshalb ist dem Geschehen auch nicht soviel Tiefe beizumessen wie gewohnt. Abgesehen davon müssen die beiden eigentlich sogar mit zwei Fällen klar kommen. Zum einen der getötete Regierungsbeamte und zum anderen das knifflige Spiel gegen den mysteriösen Widersacher. In welchem Zusammenhang das alles steht, verrät die Handlung dieses tollen Finales, das mit einem fiesem Cliffhanger aufwartet.

Bezüglich der Figurenzeichnung ist mir doch etwas aufgefallen, auf das hier mehr eingegangen wird. Da wäre Holmes' Neigung, in besonderen Notlagen Gesetze zu brechen [er begeht hier Einbruch] und sein eigenes Moralempfinden [Menschen sterben - das ist für ihn Fakt. Die Umstände sind nicht immer relevant]. Nicht zu vergessen das Sherlock hier erstmals seinem "dunklem Spiegelbild" begegnet. Dem einzigen Gegner, der ihm intellektuell in nichts nachsteht. Und Watson's Blog ist auch so ein Detail. Er schreibt alles Geschehene nieder und veröffentlicht dies per Blog. Toll, das dies aus den Erzählungen beibehalten wurde.
"[...] So we go 'round the sun. If we went 'round the moon or round and round the garden like a teddy bear it wouldn't make any difference. All that matters to me is the work. Without that my brain rots. Put that in your blog. Or better still, stop inflicting your opinions on the world."

Der Abschluss der ersten Staffel nimmt sich einen Spruch sehr zu Herzen: Das beste kommt zum Schluß.

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benutzerbenutzer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Warum fange ich immer direkt vor den wichtigsten Prüfungen an, die besten Serien zu schauen?
Aber sei es drum, "Sherlock" ist einfach absolut brilliant, nach dem etwas schwächeren zweiten Teil erreicht "The Great Game" beinahe die Klasse des Serienauftaktes und ist dabei für den Intellekt des Zuschauers sogar noch um einiges fordernder. Gegen Ende entwickelt diese Folge gar einen hypnotischen Sog, der mir wohl keine andere Wahl lässt, als mir die Nacht mit Staffel Zwei um die Ohren zu schlagen.
Toll geschauspielert, mit brillianter Musik, bissigen Dialogen und ohne je Langeweile aufkommen zu lassen, zählt "Sherlock" sicherlich zu den besten Serien der letzten Jahre.

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based_god

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Bewertung9.0Herausragend

Es wird sauspannend.

"Sherlock – Das grosse Spiel" lässt keine Minute Zeit zum durchatmen. Und sobald dieser Kraftakt vorbei ist, wünscht man sich, die Fortsetzung wäre bereits draussen. Von der Machart und den Schauspielern her wie jeder bisherige Teil der Serie – Zum ersten Mal jedoch hat ein wirklicher Gegenspieler für Sherlock das Schachfeld betreten.

Ich freue mich wie wahnsinnig auf die 2. Staffel. Als Serie wird "Sherlock" wohl 10/10 Punkten bekommen. An dieser Stelle habe ich "nur" die einzelnen Episoden bewertet.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Sherlock - The Great Game", purer Nervenkitzel und ultimative Hochspannung.

Nachdem Teil 2 etwas schwächelte, trumpft der Nachfolger von "Sherlock" wieder enorm auf und bietet nicht nur witzige Dialoge, sondern auch reichlich Spannung. Der alte Charme des ersten Teiles, der im 2ten Teil etwas verloren ging, ist hier wieder on Top! Die Darsteller sind wieder fantastisch und sympathisch, die Musik ist eingängig und "The Great Game" kann auch mit Action prahlen.

Zum Schluss hinaus zerreißt es einem fast die Nerven! Mark Gatiss schrieb ein grandioses Drehbuch, das den Zuschauer die Puste nimmt. Hinzu kommt, dass man förmlich vergisst, dass man immer noch diesen einen Teil sieht, da dieser so viele verstrickte Fälle hat.

"Sherlock - The Great Game", klasse Fortsetzung die Lust auf mehr macht.

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Gaston

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Yeah!!
Diese Miniserie gehört zum besten Krimistoff seit seeeeeehr langer Zeit.
Auch wenn der zweite Teil minimal schlechter war, so holt dieser Dritte all das wieder auf. Eine spannende, gut ausgeklügelte Story mit vielen großartigen verspielten Akzenten.
Dazu ein toll inszenierter Start in die Folge und ein, man kann es nicht anders nennen, sensationelles Ende.
Exzellente Fernsehunterhaltung!

Die BBC hat mal wieder gezeigt, was man mit begrenztem Budget machen kann, wenn man ein wenig mutig ist.
Diesen Mut wünsche ich mir auch hier zu Lande manchmal.

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filmschauer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der dritte "Sherlock"-Film ist leider auch schon der letzte Teil von der ersten (Mini-)Staffel und das "leider" muss an dieser Stelle wirklich betont werden. Denn nach einem teilweise grandiosen Pilotfilm und einem guten zweiten Holmes-Abenteuer folgt mit "Das große Spiel" (wie in Teil 1 mit Paul McGuigan als Regisseur) ein vom Gefühl vorgezogenes Finale, was Witz, Spannung und fesselnde Dramatik betrifft. Holmes und Watson bekommen es wieder einmal mit einem ziemlich schwierigen Fall zu tun, denn irgendein 'Scherzkeks' erlaubt sich, ein gezielt mehrteiligen Detektivmarathon mit den beiden zu veranstalten. Immer findet ein Wettlauf gegen die Zeit statt, immer stehen auch Menschenleben auf dem Spiel. Wer dahinter stecken kann, ist lange Zeit nicht ersichtlich, obwohl man das natürlich durch die literarchische Vorlage erahnen kann. Dennoch schaffen es die Macher, nach dem ganzen Trubel mit einem riesigen Wow-Moment im Finale zu punkten, den man nur selten in dieser Form erleben darf und dabei keineswegs an die neumodischen Twists in Mysteryfilmchen erinnert, sondern einfach der äußerst kleveren Erzählweise geschuldet ist (großartiges Drehbuch von Mark Gatiss). In dieser Folge kommt es übrigens wieder zum Kontakt mit Holmes' Bruder Mycroft, doch insgesamt bleiben die erweiterten Personenkonstellation in dieser Serie das, was sie eben sein sollen: Nebenfiguren. Auch der Humor kommt abermals nicht zu kurz, was sich in den amüsanten Bemühungen von Watson, selbst deduktive Fähigkeiten zu entwickeln, besonders hervortut. Man könnte über die Schlusseinstellung selbstverständlich diskutieren, doch da schon längst die zweite Staffel in den Startlöchern steht, herrscht das wohlwollende Gefühl, dass wir die beiden auch weiterhin bei ihrem bunten Treiben in der Unterwelt von London zusehen dürfen. Bis dahin bleibt vorerst nur zu sagen: Thank you guys!

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der cineast

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Schöner Kommi, gleiche Wertung, seh ich alles genauso.
Nur was ist für dich der WOW-Moment. Da ein offenes Ende angekündigt war, war ich nicht ganz so erschrocken. Eine PN von dir wäre hilfreich. :)


filmschauer

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@der cineast: PN ist raus.


Kreaexo

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Bewertung9.0Herausragend

Hat mir sehr zugesagt. Muss ich schon sagen.

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Merkenau

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Bewertung9.5Herausragend

Brilliant. Der Fall ein wenig wirr, aber ansonsten sogar noch besser als der erste Teil.

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