Tatort: Hart an der Grenze
Tatort: Hart an der Grenze (2008), DE Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Drama
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9 Kommentare
Keine
von Elmar Fischer, mit Felix Klare und Christian Grashof
Stuttgart, Spätsommer, ein Montagmorgen. Kriminalhauptkommissar Sebastian Bootz wird zur Feier seines 31. Geburtstages von seiner Familie geweckt. Fröhlicher Beginn eines Arbeitstages, der für Bootz einen neuen Fall und einen neuen Kollegen bereithält. Stuttgart, derselbe Montagmorgen. Kriminalhauptkommissar Thorsten Lannert aus Hamburg erlebt seinen ersten Zusammenprall mit der einheimischen Bevölkerung bereits auf dem Weg zum Arbeitsantritt im Polizeipräsidium. Rüder Beginn eines Tages, der Lannert einen neuen Schreibtisch, neue Kollegen und seinen Premieren-Einsatz in Stuttgart bringen wird. Die erste Begegnung von Lannert und Bootz ist vorsichtig, abwartend, taxierend, auf beiden Seiten. Viel Zeit dazu bleibt ihnen nicht, denn: Am Morgen desselben Tages findet ein Obdachloser die Leiche einer Fünfjährigen im Neckar treibend. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für die Identität des Mädchens. Lannert und Bootz probieren es mit einer Suchanzeige in der Zeitung,worauf sich das Ehepaar Bongartz bei den Kommissaren meldet. Melanie und Rainer Bongartz identifizieren die Tote als die kleine Sara aus Weißrussland, die erst kürzlich über dubiose Wege zur Adoption an sie vermittelt, aber vor drei Tagen wieder abgeholt wurde. Um den geheimnisvollen Vermittler aus der Reserve zu locken, tarnen Lannert und Bootz sich als adoptionswilliges Paar – eine von Staatsanwältin Emilia Álvarez mit gemischten Gefühlen betrachtete Aktion. Doch es funktioniert: Der Mann, der unter dem falschen Namen Fauser operiert, nimmt Kontakt zu ihnen auf. Bevor sie ihn jedoch verhaften können, gelingt es ihm, zu fliehen und unterzutauchen. Mit Unterstützung von Kriminaltechnikerin Nika Banovic und Rechtsmediziner Daniel Vogt finden Lannert und Bootz heraus, dass Fauser nicht nur den Bongartz’ ihre kleine Sara vermittelte, sondern offenbar noch ein zweites Mädchen in seiner Gewalt hat. Die Fahndung nach Fauser wird dringend, als den Kommissaren klar wird, dass dieses Mädchen in großer Gefahr schwebt.
Cast & Crew
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Elmar Fischer
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Felix Klare
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hauptkommissar Sebastian Bootz
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Christian Grashof
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Johannes Hitzblech
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rainer Bongartz
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Geno Lechner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eva Stein
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Miranda Leonhardt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nika Brankovic
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Silke Matthias
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martina Bommer
Regie
Schauspieler
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Tilo Nest
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Susanne Schäfer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Melanie Bongartz
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Maja Schöne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julia Bootz
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Carolina Vera Squella
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emilia Alvarez
- Genre
- Kriminalfilm, Drama
Filmdetails Tatort: Hart an der Grenze
Trailer zum Film Tatort: Hart an der Grenze
Leider haben wir noch keinen Trailer.

















Kritiken (1) — Film: Tatort: Hart an der Grenze
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSolider Einstand und in jedem Fall eine Verbesserung zu Bienzle, was aber noch nicht soviel heißen will. Das neue Duo, auf Gegensatz gebürstet hat Potential, der Humor funktionierte meist und die Story war auch okay. Der erste Fall litt jedoch noch unter inkonsequenter Inszenierung, die zwischen altbacksch und modern nicht die richtige Mischung fand. Die Action-Szenen waren sowohl dramaturgisch eher sinnfrei und zudem recht linkisch umgesetzt, die druntergelegte Spannungsmusik, erinnerte eher an einen Loop des Magic-Music-Makers. Die durch die Bank recht guten Schauspieler blieben noch etwas unterfordert von einem Skript, das nie so richtig aus den Hufen kam und deswegen leider nur schaumgebremsten Thrill ablieferte. Dennoch darf man auf die weiteren Fälle des neuen Duos gespannt sein.
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Kommentare (8) — Film: Tatort: Hart an der Grenze
Kommentar schreibenDat_Huhn 2010/09/28 04:05:55
Kommentar löschenWer hätte gedacht, dass ich mal einen Tatort aus Stuttgart mögen könnte? Verglichen mit Bienzle sind die Herren Bootz und Lannert schon quasi CSI aus dem Schwabenland. Die sexy Staatsanwältin erinnert optisch und offenherzig an Dr. Cuddy aus Dr. House, die Musik gefällt auch sehr gut (bin erst Anfang 30 und wusste gar nicht, dass Leonard Cohen noch was anderes als "I'm your man" gemacht hat, da werde ich also gleich mal mein Wissen erweitern), der Fall war etwas konstruiert, aber insgesamt hat mir der Tatort sehr viel Spaß gemacht und ich werde mir, nicht zuletzt aufgrund der im Unklaren gelassenen Vorgeschichte des Herrn Lannert, sicherlich noch weitere Folgen ansehen.
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viewer 2008/03/12 10:33:28
Kommentar löschenFür mich war der Tatort erfrischend unterhaltsam, die Chemie zwischen den beiden Ermittlern funktionierte großartig und das Drehbuch sparte zum Glück mit den sonst so üblichen und meist langweiligen Verhörszenen. Dafür gab es jede Menge Dialogwitz und Menscheln. Und wer sich hier beschwert, dass die tschechische Grenze so nah erschien, der hat wohl glatt übersehen, dass a) der Menschenhändler schon viele Stunden vor dem Finale in Stuttgart losgefahren war und b) unsere Ermittler per Hubschrauber zu einem Auto gebracht wurden. Ich kann aber nachvollziehen, dass es manchen nicht spannend genug war, denn dieser Tatort war mehr gut gemachte Unterhaltung als klassische Who-dunnit-Spannung.
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zycholand 2008/03/11 10:59:45
Kommentar löschenDieser Tatort war einfach nur peinlich ! Die Story war extrem konstruiert angefangen vom glattrasierten Brückenpenner bis zur neuen Grenzführung wo plötzlich Baden-Würtemberg an die tschechischen Grenze liegt. Warum ist es in Deutschland eigentlich nicht mehr möglich einen richtig guten Krimi zu drehen ?? man braucht sich nur Sonntagsabends die ZDF-Krimis aus England oder Montagsabends die aus Frankreich anzusehen - da sind oftmals schon die ersten fünf Minuten spannender als ein ganzer Tatort. Hierzulande scheint es gar nicht mehr um die Krimihandlung sprich das Verbrechen zu gehen, sondern in erster Linie darum welcher Kommisar welches private Problem hat und das wird von Mal zu Mal nerviger und leider immer mehr in Vordergrund gestellt.
Ich will einen spannenden Krimi sehen, wenn ich den "Tatort" anschalte! Die dauernden zwischenmenschliche Probleme mit Kindern , mit Frauen, mit Partnern, mit Vermietern u.s.w. kann man sich in der Lindenstraße ansehen, dafür sollte man den Tatort nicht weiter mißbrauchen!
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Blackmartin 2008/03/11 01:39:21
Kommentar löschenDer Einstand war in Ordnung. Das Team kommt sympathisch rüber (besonders die Staatsanwältin - hallo!). Die schauspielerischen Leistungen waren überzeugend. Die Einbeziehung und unspektakuläre, aber augenzwinkernde Darstellung der Entscheidungsprozesse im Team in die Dramaturgie fand ich gelungen. Die Story war allerdings insgesamt etwas daneben. Interessanter Ansatz, aber zu viel Unlogik und am Ende zu sehr zurechtgewürgt. Da wäre weniger mehr gewesen. Die starken Momente machen aber Hoffnung auf weitere anspruchsvolle und trotzdem kurzweilige Abendunterhaltung in den weiteren Folgen ...
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annetta 2008/03/10 19:15:22
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filmfrank 2008/03/10 16:01:17
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Dieser Tatort war so langweilig und unglaubwürdig, dass man nur Mitleid mit den neuen Kommissaren haben konnte. Warum muß Richie Müller immer behaupten, dass er aus Hamburg kommt, wo er es doch bis heute nicht geschafft hat, seinen Mannheimer Akzent abzulegen? Ist ja auch nicht schlimm,so ein Dialekt, zumal er ja aus BaWü stammt...
Schon in der ersten Szene hatte ich das Gefühl,das kann nix werden: Ein Penner, unter der Neckarbrücke, rappelt sich aus dem Schlaf, und ist perfekt rassiert!
Im Kommissariat bewegen sich alle, als hätten sie Valium eingeworfen, Müllers Kollege trägt ununterbrochen eine dicke Knarre am Gürtel -egal ob im Büro oder in der Stadt- als hätte er zu viele Western gesehen (besonders grotesk,als man mitten in Stuttgart heimlich ein Treffen vereinbart hat...), Richie muß die ganze Zeit mit einem lächerlichen Rucksack durch die Gegend laufen,und als sie dann endlich den "Tatort" finden, an dem das Entführungsopfer gefangen gehalten wurde, ziehen sich erst alle Gummihandschuhe an (Vorsicht Spuren!) um sie dann im nächsten Schnitt wieder auszuhaben und sich auf der Couch niederzulassen und gemütlich ein Bierchen (natürlich aus dem Kühlschrank des Entführers)zu zischen.Der Hammer war dann die Verfolgungsjagd an der tschechischen (ist ja sozusagen um die Ecke...) Grenze, an der kein Polizist aus den anliegenden Bundesländern beteiligt war.
Wer schützt eigentlich so gute Schauspieler wie Müller und Klare vor solchen Büchern, solchen Regisseuren und vor allem Redakteuern, die diesen Mist dann auch noch abnehmen ???
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TobiasSD 2008/03/10 10:28:38
Kommentar löschenPassabler Einstand von Richy Müller & Felix Klare. Wirklich überzeugen konnte das Duo allerdings nicht, wobei die Gegensätze der beiden Kommissare (ordentlicher Familienmensch, der sich pflichtbewußt an alle Vorschriften hält vs. draufgängerischer Einzelgänger, der seiner Nase folgt statt Dienst nach Vorschrift auszuführen) auch etwas zu plump in den Vordergrund gerückt wurden. Die Thematik Kinder-/Menschenhandel wurde in Film und Fernsehen zudem bereits besser umgesetzt. Bleibt zu hoffen, dass sich die Stuttgarter in Zukunft steigern können. Denn sonst steht der Stuttgarter Tatort weiterhin für Langeweile im Ländle. Und das sollte sich mit dem Abgang von Bienzle ja eigentlich geändert haben...
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Tobias 2008/03/09 22:02:18
Kommentar löschenRichy Müller überzeugt als neuer Kommmissar Lannert in Stuttgart. Schon bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz macht es großen Spaß, Lannert und Bootz zuzusehen. Nur der Fall selbst war ein bisschen wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Und zum Ende ist das Tatortele dann wohl ins Musikkäschtele gefallen. Ansonsten aber ein gelungenes Debüt.
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