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Voll abgezockt

Identity Thief (2013), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 28.03.2013


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5.1
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von Seth Gordon, mit Jason Bateman und Melissa McCarthy

In Seth Gordons Komödie Voll abgezockt stiehlt Melissa McCarthy die Identität von Jason Bateman – und bringt eifrig seine Kreditkarte zum Glühen.

Sandy Bigelow Patterson (Jason Bateman) staunt nicht schlecht, als er eines Tages an der Tankstelle plötzlich nicht mit seiner Kreditkarte bezahlen kann. Er hält dies zunächst nur für einen technischen Fehler, doch dann stellt sich heraus, dass jemand seine Identität nutzt und damit auch sein Bankkonto. Sandy begibt sich auf die Suche nach der Frau, die sich ebenfalls als Sandy Bigelow Patterson ausgibt, aber eigentlich Diana heißt (Melissa McCarthy). Um die Polizei von seiner Unschuld zu überzeugen, muss er Diana auf einem dramatischen Road Trip nach Colorado bringen.

Hintergrund & Infos zu Voll abgezockt
Melissa McCarthy (bekannt aus Gilmore Girls), die Identitätsdiebin aus dieser Komödie von Seth Gordon (Kill the Boss), wurde zuvor durch ihre Rolle der Megan in Brautalarm bekannt, für die sie 2012 sogar eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt. 2010 gewann Melissa McCarthy für ihre Schauspielleistung als Hauptdarstellerin in der Comedy-Serie Mike & Molly einen Emmy Award. Mit ihrer Rolle in Voll abgezockt bleibt sie dem Genre der Komödie treu und ist hier neben Darstellerin wie Jason Bateman (der mit Regisseur Seth Gordon bereits bei Kill the Boss zusammenarbeitete), Amanda Peet (Was das Herz begehrt) und dem auch als Regisseur bekannten Jon Favreau (Iron Man) zu sehen. (AP)

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  • Voll abgezockt Kinoposter
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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (21) — Film: Voll abgezockt

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

„Voll abgezockt“ ist ähnlich wie die „Hangover“-Filme (deren Autor Craig Maizin hier auch in die Tasten haute) eine Komödie die ohne Raffinesse auskommt. Laut und polternd wird versucht alle paar Minuten einen Lacher zu genieren. Dabei wird immer dasselbe Stilelement benutzt, welches sich aus der charakterlichen wie gesellschaftlichen Reibungsfläche der Hauptfiguren ergibt. Abseits davon liegt der Film brach und die Rezeptur vom ungleichen Paar, welches in abwegige Situationen gerät wurde auch schon mit mehr Liebe zum Detail und Esprit erzählt. „Voll abgezockt“ mach es sich, wie viele US-Komödien der letzten Zeit, zu einfach. Authentische Entwicklungen, Mut zu wirklichen Grenzüberschreitunen und Charaktere die nicht wie Marionetten wirken sind auch hier nicht anzutreffen. Regisseur Gordon zelebriert zwar die eine oder andere Überspitzung gegen alltäglichen Anstand und Sitte, aber anstatt Tabuisierungen damit aufzubrechen, verstärkt er sie damit nur noch mehr. Eines der größten Fehlurteile der letzten Kinojahre ist der Glaube, dass Komödien wie „Voll abgezockt“ den puritanischen Horizont erweitern. Tun sie aber nicht. Sie verschließen ihn nur noch mehr und dazu auf nicht mal sonderlich amüsante Weise.

Die größte Verfehlung von „Voll abgezockt“ sind aber seine Hauptfiguren. Bateman spielt die Rolle die er seit Jahren spielt ohne ihr eine neue Facette abzugewinnen und Melissa McCarthy nervt mehr als zu amüsieren. Mit schwarzem Humor wäre ihre Performance gewiss eine nicht reizlose Angelegenheit, aber ihr ewiges schwadronieren, welches ohne eine wirkliche humoristisches Klimax zu erreichen vor sich hin dümpelt und ideenloser nicht sein könnte, nimmt ihrer Präsent jedwede Art von Durchschlagskraft. McCarthy ist so auf die Rolle der quirligen Dicken geeicht, das dazwischen nichts mehr hineinpasst. Keinerlei komödiantische Nuancen, keine Spitzen heraus in eine andere humorvolle Gewichtung. Dabei ist sie gewiss talentiert, aber sie als neue Comedy-Göttin zu feiern ist unangebracht. Eine Göttin überzeugt auch auf, für sie, unbekannten Pfaden. Doch McCarthy bleibt beharrlich auf einer Stelle stehen und hat somit die gleichen qualitativen Probleme wie „Voll abgezockt“ und bedient dabei das typische Klischee der lustigen Dicken ohne frischen Wind mit hinein zu bringen.

Über Humor lässt sich vortrefflich streiten und so wird es gewiss eine Menge Zuschauer geben die „Voll abgezockt“ in ihr Herz schließen. Es sei ihnen gegönnt. Die Hoffnung das die nächste große Komödienproduktionen aus Hollywood überrascht und mehr bietet als die immer gleichen Versatzstücke und Verbindungsmaterialien bleibt bestehen. Vielleicht ist es ja doch Melissa McCarthy die eines Tages wirklich zu dem wird, zu was ihre Fans sie längst auserkoren haben: eine Göttin der Komödie. Hoffentlich ist sie dann aber auch nicht nur körperlich ein Gegenentwurf zur immer gleichen Erfolgsformel aus den Staaten. "Voll abgezockt" hilft diese Hoffnung wenig. Es bleibt ein Film ohne eine ansprechende Identität.

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Khitos: Kälte Reich

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1.5Ärgerlich

Voll Abgezockt, wie der deutsche Titel von Identity Thief so schön heißt, ist, wie nicht anders zu erwarten, ein recht langweilig gestricktes, abstruses Werk von einer Komödie. [...] Und immerhin lohnt es sich wohl auch, denn im ersten Wochenende hat es fast das Budget wieder eingespielt. Besser macht das Identity Thief jedoch nicht.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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4.5Uninteressant

"Haha, sie ist fett!" ist der Grundsatz der vielen billigen, ultra-vorhersehbaren Gags dieser unoriginellen Road-Comedy (die wie viele moderne R-Rated-Komödien verzweifelt glauben, so clever wie Apatow vor 10 Jahren zu sein, der ja inzwischen auch nur noch 0 witzig ist). Das dieser Film vom selben Regisseur stammen soll, der uns vor 2 Jahren mit KILL THE BOSS einen wirklich witzigen Streifen abgeliefert hat, ist fast schon unfassbar. Fast, denn der Drehbuchautor bei diesem Film, Craig Mazin, der uns schon Scripts zu SCARY MOVIE 4 & SUPERHERO MOVIE abgeliefert hat, setzt in seinem begrenzten Repertoire hauptsächlich auf infantile Peinlichkeiten und Schadenfreude-gegen-Dicke. Diese will er grade so gegen Schluss mit einigen falschen Sentimentalitäten neutralisieren, aber the damage is done, auch weil Melissa McCarthy danach wieder irgendein fettbedingtes Malheur passiert. Ihre Rolle ist auch die Undankbarste, die man sich vorstellen kann: eine nervige, schrille Karikatur von einer Frau, die sich einen Scheißdreck um ihre Mitmenschen kümmert und zudem physisch durchgängig mißbraucht wird (auch die Inszenierung schmeichelt ihr nur bedingt). In 1,2 Szenen darf die oscarnominierte McCarthy auch mal weinen, für einige unverdiente Backstory-Schmonzetten. Ihr Gegenüber: ein Jason Bateman, der durchweg deadpanned und schockiert dreinblickt wie der Zuschauer dieses quälend-unwitzigen und überlangen By-the-Numbers-and-below-"Lust"spiels. Humor ist natürlich Ansichtssache, daher wird der Unterhaltungswert je nach Rezipient variieren. Für mich war's aber beinahe durchgängig räudig (2,3-mal gelacht hab ich trotzdem).

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VisitorQ

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Auch zukünftig werden wir von dieser Art Film wohl nicht verschont bleiben. Kosten wenig und spielen ordentlich Knete ein. Kann den Gedanken solchen Filme zu produzieren schon verstehen. Naja, irgendwann kommende Woche werde ich mir den auch noch ansehen. Vielleicht wird er besser als erwartet...... vielleicht.


Der Witte

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Wie ich gelesen hab, wurd's leider nicht besser, wa?^^


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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1.5Ärgerlich

Man hätte ihn [den Film] auf Video herausbringen sollen, genau Video, nicht DVD, damit ihn wirklich keiner mehr sehen muss.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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5.0Geht so

Die einzelnen Episoden auf dem [...] inszenierten und sehr vorhersehbaren Roadtrip sind ab und zu amüsant, [...] gelegentlich zum Fremdschämen, meistens aber eher fad und unspektakulär [...].

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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3.0Schwach

Müde, ideenlose Mischung aus Road Movie und Gaunerkomödie, deren Humor zwischen derber Vulgarität und actionbetontem Slapstick changiert.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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4.0Uninteressant

Zwei völlig ungleiche Typen, der Brave und die Furie, mimen so etwas wie Dick und Doof, wollen um jeden Preis mit schmutzigem Slapstick provozieren. Dabei erschlägt die bemühte Absicht das komische Handeln, denn was zumeist herauskommt, stinkt unansehnlich unkomisch.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.0Ganz gut

Aus der Ausgangssituation entwickelt sich Voll abgezockt zum Roadmovie, das sein Komikpotenzial zunächst ganz klassisch aus der Gegensätzlichkeit der beiden Hauptfiguren schöpft und letztlich zum etwas zu ausgiebig menschelnden Buddy-Movie wird.

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PeterOsteried: Gamona.de PeterOsteried: Gamona.de

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4.0Uninteressant

„Voll abgezockt“ hat eigentlich eine lustige Prämisse, das Spiel mit dem Identitätsdiebstahl wird jedoch schnell aufgegeben. Es ist nur Katalysator für eine Geschichte, wie man sie schon dutzendfach gesehen hat.

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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4.0Uninteressant

Eine lahme Mischung aus Midnight Run und Ein Ticket für zwei, die weder den Humor noch das Herz dieser beiden Filme besitzt.

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Edward Nigma: CinemaForever

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6.5Ganz gut

[...] Bereits mit dem „Brautalarm“-Frauenschwadron sorgte die Schauspielerin für Aufsehen und brachte ordentlich Östrogen-Power in die amerikanischen Lichtspielhäuser. Doch warum ist Melissa McCarthy eigentlich momentan so erfolgreich? Zum einen kehrt mit der molligen Schauspielerin die Figur des „lustigen Dicken“ auf die Leinwand zurück, ein Element, das sich in den USA seit Oliver Hardy größter Beliebtheit erfreut und zum andern erlebt die körperliche Comedy durch McCarthy eine wahre Kino-Renaissance, denn die Vollblutkomikerin zeigt nicht selten in ihren Filmen vollen Körpereinsatz. [...]

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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8.5Ausgezeichnet

McCarthy meistert in Voll abgezockt [auch den] Switch [von Komödie zu Drama] so bravourös, dass man sich nur eines wünscht: Sie in noch ganz vielen unterschiedlichen Rollen zu erleben.

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Yannick Suter: Outnow.ch Yannick Suter: Outnow.ch

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5.0Geht so

Ok; durchschnittlich; für einmal geht's: Identity Thief ist eine Komödie vom Fliessband. Der tolle Beginn und die witzige Performance Batemans lassen zwar Höhepunkte zu, doch für 111 Minuten ist das eindeutig zu wenig.

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Rex Reed: The New York Observer Rex Reed: The New York Observer

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3.0Schwach

Identitätsklau ist ein verdienstvolles Thema, das in einem brauchbareren Film erforscht werden sollte, aber Voll Abgezockt ist so schlecht, dass es schwer zu glauben ist, dass dabei nicht Judd Apatow oder die Farrelly Brüder Regie geführt haben.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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2.5Ärgerlich

Voll abgezockt ist nicht nur nicht komisch. Es ist komisch auf eine negative Art. Die Lacher sind kurz und dies stört und verägert einen nur.

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Manohla Dargis: New York Times Manohla Dargis: New York Times

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6.0Ganz gut

Wie es bei vielen anderen Filmen auch der Fall ist, kann man auch bei Voll Abgezockt die schlechtesten Teile des Films ignorieren, um die Lacher zu genießen und McCarthy und Bateman dabei zuzusehen, wie sie ihr Ding durchziehen.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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6.0Ganz gut

Das Herz des Films ist mit Bateman und McCarthy auf den Straßen unterwegs. Ohne ihre Brillianz würde sich Voll abgezockt in die Leere bewegen.

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Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion) Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion)

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5.5Geht so

Voll abgezockt setzt folgende Prioritäten: Seine weitreichenden Charakterangelegenheiten stehen an vorderster Front und im Zentrum; eine wirkliche Charakterbildung findet fast auschließlich nur außerhalb der 'Karte' statt.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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5.0Geht so

Voll Abgezockt ist ein weiterer derber Komödien-Roadtrip, der dem Autoreisen zu einem schlechten Namen verhilft.

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Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety

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5.0Geht so

Mit Voll Abgezockt beweist Melissa McCarthy, dass sie das Zeug dazu hat, einen Film zu tragen, egal wie mager das zugrundeliegende Material ist.

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Alle Kritiken (21)


Kommentare (96) — Film: Voll abgezockt


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Pimbolina

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Beste am ganzen Film ist die Stelle im Auto wo sie alle möglichen Lieder singen kann. sonst ist es eine eher lahme Komödie.
Selbst der Auftritt von Eric Stonestreet kann den Film nicht wirklich retten.
Schade um den Film, der hätte besser sein können, da " Kill The Boss" eigentlich ein wunderbarer Film war und die Macher sich hier mehr Mühe hätten geben können.

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>MARVEL<

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ok, heute mach ichs kurz. Versprochen.

Was für ein Scheißfilm! Ich musste genau drei Mal lachen und hab mich einmal gefreut als Robert Patrick auftauchte (allerdings in einer völlig verschenkten Rolle).
Die komplette erste Filmhälfte hat mir mehr Schmerzen bereitet, als seinerzeit Martyrs. Ich war drauf und dran abzubrechen. Andererseits breche ich Filme nicht einfach so ab. Also durchbeißen.
"Belohnt" wurde ich mit einem Martyrium aus unsagbar schlechten Witzen, absurden Szenen (und ich meine schlecht absurd) und völlig unsympathischen Figuren.
Melissa McCarthy schafft es noch mehr zu nerven als jemals zuvor. So eine unglaublich beschissene, grenzdebiele Performance habe ich lange nicht gesehen. In so ziemlich jeder Szene hätte ich gerne meine Finger um ihren Hals gelegt und so kräftig zugedrückt, bis sie keinen Laut mehr von sich geben kann. Wie kann es jemand schaffen, der bei den Gilmore Girls über sieben Jahre, eine so grundsympathische Rolle gespielt hat, mit ein paar Filmen alle, aber auch wirklich alle, Sympathiepunkte zu verspielen?
Jason Bateman war wie (fast) immer der langweilige Normalo. Und genau so hat er auch gespielt. Blass!

Ich dachte mir während des Schauens mehr als nur einmal, dass ich jetzt wohl einen neuen Hassfilm habe. "Gerettet" hat den Film lediglich das letzte Viertel, welches dann vergleichsweise ok war. McCarthy hat nicht mehr so extrem genervt und Bateman bekam etwas Farbe (in Form einer knallroten Krawatte).
Mehr kann man über den Film nicht sagen. "Ärgerlich" ist er, tut in den ersten drei Vierteln teilweise körperlich weh und ist damit definitiv der schlechteste Film, den ich seit sehr, sehr langer Zeit gesehen habe.

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ElmStreet84

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Bewertung6.5Ganz gut

"Ein Ticket für Zwei" mal ganz anders! :)

Ich muss sagen, dass ich hier schon vorher ziemlich skeptisch war, was heutige Komödien angeht (nachdem ich ja auch von TED eher schmerzhaft enttäuscht wurde). Aber ich hab mir gedacht, dann haste auch mal wieder eine schmechte Komödie gesehen.

Aber ich muss auch sagen, dass "Voll abgezockt" zwar keinen Lachkrampf verursacht, aber doch durchaus mal ein paar Lacher herbeizwingt. Und schlecht ist sie in meinen Augen keineswegs, weswegen ich hier auch von so manchen Bewertungen etwas abstand halten will.

Zwar fällt es nicht so einfach, mit den Charakteren Sympathie aufzubauen, aber er ist Gott sei Dank nicht so eine "Fuck"-Komödie (hab ich ja schonmal genug zu geschrieben ;)) und auch keine, die einen gelangweilt im Regen stehen läßt. Also ich wurde einigermaßen gut unterhalten, und finde auch, dass sich "Abgezockt" von manch anderen, geradezu lächerlich rüberkommenden Komödien abhebt (siehe TED oder Das ist das Ende) .

Kein Meisterwerk... aber gelungen, kann man nicht anders sagen.

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cule0809

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ja das ist für mich der schlechteste Film des Jahres 2013! Schnell schiebt man manche Sachen auf Trash oder Geschmack, aber dieser Film ist einfach nur schlecht. Das Ganze soll ein lustiger Roadtrip sein und endet in einem langweiligen Film mit nur einem einzigen Gag. Schlechter Charakteraufbau, schlechte Gags, die absolut nicht zünden und eine selten dämliche Geschichte. Der Film ist so flach, dass man die Füße heben muss, damit der Witz durch kommt . Bekommt man eigentlich bei so einem Müll sein Geld zurück? Der Film "Stichtag" zeigt doch, wie man es richtig machen kann...
Wenigstens ist der Titel nicht irreführend, denn ich fühlte mich richtig abgezockt...

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Marvin Pietsch

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Bewertung2.0Ärgerlich

„Voll abgezockt“ ist eine Komödie aus dem Jahr 2013 von Seth Gordon, der unter anderem auch „Horrible Bosses“ gedreht hat. Mit diesem Film konnte er mich trotz manch flachem Gag und einer generell recht geringen Gagdichte doch teilweise unterhalten, was nicht zuletzt an der größtenteils überzeugenden Schauspielerriege lag, die von Kevin Spacey, über Jennifer Aniston bis hin zu Colin Farrell, einiges zu bieten hatte. Nun ist Seth Gordon wieder da, mit einem Film der zwar als Komödie verkauft wird, aber bei dem ich die Pointen erst einmal mit der Lupe suchen müsste.

Die Story ist schnell erklärt: Melissa McCarthy stiehlt Jason Batemans Identität und kauft sich mit seinen Kreditkartendaten alles was sie möchte. Jason Bateman kommt daher wegen unbezahlten Rechnungen und Verbrechen, die eigentlich seine Identitätsdiebin begangen hat, in Verdacht der Polizei. Um die Polizei zu überzeugen schlägt er vor, McCarthy eigenhändig zu suchen und der Polizei zu überführen. Diese bis zur Polizei zu transportieren stellt sich jedoch als großes Problem heraus.

Über Humor lässt sich ja bekanntlich streiten, aber leider kann neben dem fehlenden Witzen auch der Rest des Films nicht überzeugen. Weder Jason Bateman, der übrigens so charismatisch ist wie meine Wandtapete, noch Melissa McCarthy können überzeugen. McCarthy ist doppelt enttäuschend, da sie in The Heat und Bridesmaids für mich jeweils das Highlight des Films war. Und hier ist sie einfach nur nervig und unsympathisch. Dazu kommt dann auch noch die unplausible Story des Films, die bei Komödien zwar meistens sowieso zweitrangig ist, aber bei solch einem unlustigen Film natürlich doppelt ins Gewicht fällt. „Voll abgezockt“ wird sich wohl auch jeder fühlen, der sich diesen Film anschaut, denn die gestohlene Zeit von insgesamt 111 Minuten purer Langeweile, kriegt der Zuschauer leider nicht zurück!

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Codebreaker

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich habe nun schon öfters mal durchklingen lassen, dass ich mich ab und zu auch mal mit seichten Komödien zufrieden geben kann, wo ich weiß, dass ich nicht viel erwarten muss bzw. dass es da nicht viel zu erwarten gibt.
Auf "Voll abgezockt" habe ich mich nicht unbedingt gefreut, Grund dafür: Melissa McCarthy, die mich irgendwie einfach etwas nervt. ABER: Jason Bateman hat das wieder ausgeglichen, denn den mag ich eigentlich sehr. Ich finde, der hat eine ganz eigene Art in Komödien zu agieren, man weiß bei ihm immer, dass da ein relativ gelungener Humor rüber kommt.
Außerdem hat Seth Gordon bereits mit "Kill the Boss" eine klasse Komödie abgeliefert (ebenfalls mit Bateman).
Demzufolge war ich doch recht gespannt auf "Voll abgezockt"...
___
... allerdings ist der Film dann doch eher das, was von anfang an klar war: man darf wirklich nicht viel erwarten.
Eine kurzweilige, recht unterhaltsame Komödie, die aber storymäßig nichts Neues oder gar Anspruchsvolles bietet, die man direkt von Beginn an durchschaut hat und die, ganz ehrlich, auch nicht wirklich sooo lustig ist. Fäkalhumor und so peinliche Dinger sind auf jeden Fall drin, allerdings nicht übermäßig viel. Ab und an ist es recht witzig (was meiner Meinung nach eben wie gesagt vor allem Bateman zu verdanken ist) aber größere Lacher bleiben aus. Ich brauche bei Komödien eben auch Dinger, an die ich mich erinneren und dabei wieder lachen kann. Wo ich mit Freunden drüber spreche, woraufhin wir gemeinsam Lachen und sowas gab es hier einfach nicht.
Ansonsten bietet der Film wirklich überraschend viele bekannte Gesichter: Amanda Peet, John Cho, John Favreau, Robert Patrick und so weiter. Sogar "Mike", also natürlich Jonathan Banks, ist dabei, allerdings eher verschenkt. Viele Gesichter, aber die machen den Film im Endeffekt auch nicht besser. Wie gesagt, die Story ist vorhersehbar, teilweise auch ziemlich unlogisch und alles in allem schafft es der Film den Zuschauer nicht vollends zu begeistern. Außerdem ist hier wieder ein großes Problem von einigen "neueren" Komödien: die dramatischen Szenen wirken so aufgesetzt und irgendwie auch total unpassend und übertrieben, dass dabei der Spaß von der Komödie ziemlich nachlässt, aber gut.
Kommen wir zum Ende:
___
"Voll abgezockt" ist kein guter Film. Er bietet zwar kurzweilige Unterhaltung, für einen Abend an dem man mal abschalten will also durchaus okay, aber ist eben einfach nicht mehr. Die Story ist vorhersehbar (was nicht unbedingt schlecht ist, solange die Umsetzung stimmt), teils unlogisch und nicht nachvollziehbar (was fürs Genre ebenfalls "okay" ist), allerdings wirkt es alles in allem einfach nicht gut.
Der typische Satz: "Kann man sehen, muss man aber nicht." passt also auch hier wieder. Aber, empfehlen würde ich ihn jetzt nicht unbedingt. Ist schnell vergessen.

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Pinky86

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Bewertung2.5Ärgerlich

Leider eine sehr platte Komödie und eine sehr enttäuschende Melissa McCarthy....

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Corien

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Bewertung6.0Ganz gut

Die "traurigen" Szene sind viel besser als die Lustigen....

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Zak

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Bewertung4.5Uninteressant

fette komödie mit flachen Gags

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uncut123

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die alte ist so nervig


Zak

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jop


der sich nen wolf tanzt

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Das war nicht lustig!
1. Kann ich über die Situation an sich schon nicht lachen, da es leider Gottes genug ähnlicher Betrugsfälle im realen Leben gibt und dies für die Beteiligten tatsächlich Existenzbedrohend ist und man hierüber keine Witze macht. Ok, man kann dem Film in dieser Hinsicht eigentlich keine Vorwürfe machen, weil er in keiner Szene wirklich auch nur ansatzweise komisch ist. Ich persönlich habe mich ab der ersten Minute eigentlich nur über alles aufregen können, von den lahmen / nicht vorhandenen Witzen, bis zur Absurdität der Handlungen (Polizei kann / will nichts tun; Finanzgenie gibt mal eben schnell seine persönlichen Daten am Telefon durch...) und schlussendlich meine vergeudete Zeit.
2. Die Schauspieler sind unsympathisch und wirken nicht gerade spannungssteigernd.
Meine ganz subjektiven Empfindungen beim Anblick der Hauptdarstellerin lasse ich hier bewusst außen vor.
3. Das Elend wird dann auch noch sowas von unnötig in die Länge gezogen und macht damit den lahmen Plot nicht wirklich spannender. Da ich ab der ca. 15. Minute nur noch mit einem Auge zugeschaut habe kann ich nicht beurteilen ab die einzelnen "Handlungsstränge" aufgelöst wurden (Typ im Knast, warum sind die alle zum Schluss plötzlich best Friends??). Aber ehrlich gesagt interessiert mich das auch nicht die Bohne!

Alles in Allem hat man das Grundgerüst schon drölfmillionen mal, weit interessanter und witziger gesehen, weswegen es diesen Film absolut nicht braucht.
Schade um die Zeit!

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Brainybab

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Bewertung4.5Uninteressant

Im Prinzip erfreut es meine Seele, wenn zur Abwechslung die Hauptdarstellerin einmal KEIN Barbie-Abziehbildchen ist. Soweit so gut. Leider aber gibt der Film Melissa McCarthy wenig Gelegenheit ihr Potenzial zu entfalten. Die Gags sind flach und wollen nicht zünden, der Film insgesamt zu LLuL (lang, langatmig und langweilig). Das Ganze gemixt mit ein paar logischen Brüchen und Ungereimzheiten, einem hilflos agierenden Jason Bateman, Randfiguren, von denen man nicht weiß, was sie da eigentlich sollen. Selbst als seichte Durchschnittskost zu schlecht.
Es bleibt nur eine Frage offen: wo sind die degenerierten Hinterwäldler mit den Kettensägen, wenn man sie mal braucht? Dann wäre der Film eine halbe Stunde früher zuende gewesen.

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der sich nen wolf tanzt

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4.5 ist aber seeeeehr gnädig!


siebi83

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist immer wieder erstaunlich, aber grad die emotionalen Episoden veranlassen mich zu einer besseren Bewertung!

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Cayopei

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nach rund 20 Minuten Laufzeit fällt der, wie sich herausstellt, entscheidende Satz dieses Films, als Protagonist Sandy (Jason Bateman) formuliert: "This is a waste of time."

Oh, wie recht er doch hat und wie spöttisch diese als Warnung zu interpretierende Bemerkung im Nachhinein als einzig gelungener Gag dieses Desasters im Ohr des angeödeten Zuschauers nachhallt.

"Identity Theft" ... sowohl "Waste of Time", "Train Wreck" oder "Lack of Laughter" wären die wohl deutlich passenderen Titel für diese Gurke gewesen. Tja, in einer perfekten Welt, in einer perfekten Welt.

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Sven - Friedrich Wiese

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Schrecklicher Film!


der sich nen wolf tanzt

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Jupp!


In_Ex_Fan

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Bewertung3.0Schwach

Gratis Spoiler!

Geschmäcker sind verschieden. Für kaum ein Filmgenre wird das so deutlich, wie für Komödien. Das dann marketingtechnisch zu berücksichtigen ist sehr schwer, weshalb wohl in den meisten Trailern zu Komödien gleich die besten Gags rausgehauen werden als ob es sich um einen Best of-Clip handelt. Aus dem Grund bin ich nicht so heiß drauf Komödien im Kino zu schauen, da ich es vielleicht bereuen könnte. Genau dieses Problem hat Voll abgezockt bei mir die Sichtung im Lichtspielhaus auch verwehrt... Zum Glück.

Der Film handelt von dem durchschnittstypen Sandy Patterson. Der lebt sein durchschnittliches Leben mit durchschnittlichen Problemen und seiner druchschnittliche Familie. Als er ein großartiges Jobangebot bekommt geht alles schief. Eine Frau hat ihm seine Identität geklaut und stürzt ihn nun in einen Berg von Schulden. Da die Polizei ihm (jedem anderen wohl auch) zu langsam handelt, nimmt er sein Glück selbst in die Hand und macht sich auf die Reise um den Identitätsdieb selbst zu fassen.

Hier beginnt ein Roadtrip, der wie weiter oben angedeutet einfach nicht mehr als durchschnitt ist. Was mich jedoch noch mehr gestört hat, ist die Tatsache, dass ein Mann der im Finanzwesen auf so einen dämlichen Trick reinfallen kann. Er müsste doch selbst wissen, dass man mit den persönlichen Daten sehr vorsichtig umgehen muss...

Dann sind da noch die Momente, die die Freundschaft zwischen Sandy und "Diana" (eigentlicher Name Dawn) aufbauen sollen, was jedoch nicht wirklich glaubwürdig wirkt.
Ich würde mich niemals mit einer Person anfreunden, die mir fast das Leben ruiniert.

Und warum werden Charaktere wie Julian, Marisol und deren Boss Paolo eingeführt, wenn sie später einfach nicht mehr auftauchen?

die Schauspielleistung in Voll Abgezockt ist, wie bei den meisten Komödien, nicht wirklich ein Meisterwerk. Einfach nur solide.

Als Fazit bleibt mir zu sagen, dass der Film nichts neu macht und für einen Filmabend mit ner menge Personen ist es vielleicht ganz ok.

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Gewitter.Kind

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Bewertung4.0Uninteressant

"Voll abgezockt" waren meine Worte nach dem Kinobesuch!

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Kohax

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Bewertung3.0Schwach

Zur Geschichte: Eine mit ihrem Styling doch recht auffällige Frau (Melissa McCarthy) klaut die Identität eines zweifachen Vaters (Jason Bateman), der daraufhin beschließt diese Frau aufzufinden und zur Verantwortung zu ziehen.
Habe mir diesen Film an einem verregneten Nachmittag angeschaut um bessere Laune zu bekommen. Naja, wirklich gelacht habe ich nicht. Die Witze sind sehr flach und treffen nicht mein Humor (subjektive Meinung) und der Film zieht sich doch schon sehr. Wirklich Lachen musste ich bei der letzten Szene, sonst nur ein Schmunzeln. Also nicht der Sinn einer Komödie.
Ich war sehr enttäuscht von dem Film. Selbst die sonst herausragende Melissa McCarthy kam in diesem Film auf keinen grünen Ast. Der Film war da, versinkt allerdings auch schnell wieder in der Versenkung.

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el_presidente87

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Bewertung5.5Geht so

"Voll abgezockt" oder "Identity Thief" ist nette Komödie mit witzigen Einfällen und Momenten, die letztendlich noch mit ihren Darstellern Punkten und der irren Dynamik des Duos Bateman/McCarthy kann.
Der ansonsten sehr vorhersehbare Inzenierung nach SchemaF kann auch die extra Prise Gefühlsduseligkeit nicht helfen und viele Witze sind nicht nur unlustig, sondern auch peinlich.
Das Thema ist aber ansonsten durchaus interessant und gerade die Nebenhandlungsstränge bringen etwas Spannung in die Kiste, wobei auch hier die Story der amerikanischen Kleinfamilie mit schwangerer Frau, deren Ernährer beruflich in einer Sackgasse steckt, notorisch unterbezahlt und die Chance zum Aufstieg erhält, nur allzu bekannt ist und die Empathie des Zuscharers fast versucht wird zu erpressen.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung4.0Uninteressant

Melissa McCarthy ist für viele einer der aufstrebenden Hollywoodstars im Moment. Diesen Status kann sie in 'Voll Abgezockt' jedoch nur sehr begrenzt begründen. Das Drehbuch ist derart flach, dass es kaum Möglichkeiten zum Scheinen gibt. Auch Jason Bateman tut sich sichtlich schwer etwas aus seiner Rolle rauszuholen.
Die Nebencharaktere wirken wie wahllos aus den Boden gezaubert und geben dem Film keine weiteren Inputs.
Selbst bei einer Laufzeit von 110min fühlt sich diese Kömodie eine halbe Stunde zu extrem in die Länge gezogen und 'Voll Abgezockt' wirkt an manchen Stellen gar einschläfernt.
Wo der Trailer doch eine sehr unterhaltsame Komödie zu versprechen glaubte, setzt der Film in keiner Weise an...mein Tipp an alle: Wer mal richtig über Melissa McCarthy lachen will sollte sich 'Taffe Mädels' ansehen. Bei Jason Bateman gilt das gleiche für 'Kill The Boss' oder 'Wie Ausgewechselt'.

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Traenentrinker

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Bewertung0.0Hassfilm

Nach 30 Minuten wegen extrem angestiegenen Agressionspotenzial abgedreht.
Jason Bateman wieder mal in ner 1,2,x Rolle; ein absolut unlustiges, nervtötendes Walro**...ich meine füllige Dame in der weiblichen Hauptrolle...warum bekommen solche Filme überhaupt ein Budget um gedreht zu werden? o.O''

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Ralf In

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Bewertung4.5Uninteressant

Was zum Schluss bleibt sind einige Ungereimtheiten... was war das denn da mit T.I und der Spanierin? Was hatten die für nen Auftrag? Geht man so freundschaftlich mit wem um, der einem die Identität stehlt? Wieder mal ein Film, wo der Trailer mehr verspricht als der Film letztenendes halten kann....

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