Von Löwen und Lämmern
Lions for Lambs (2007), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 08.11.2007
32 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1359 Bewertungen
56 Kommentare
Keine
von Robert Redford, mit Robert Redford und Meryl Streep
Die beiden ehrgeizigen Studenten Arian und Ernest nehmen die Aufforderung ihres idealistischen Professors Dr. Malley (Robert Redford), etwas Bedeutendes im Leben anzustreben, zum Anlass, sich freiwillig als Soldaten für den Einsatz in Afghanistan zu melden. Als Dr. Malley von ihrer spontanen Entscheidung erfährt, ist er gleichermaßen bewegt wie bestürzt. Während Arian und Ernest im Hindukusch bald nur noch ums nackte Überleben kämpfen, werden sie zum Bindeglied zweier scheinbar unzusammenhängender Episoden an der Ost- und Westküste der USA: Dr. Malley nimmt sich eines Studenten aus privilegiertem Elternhaus an, der jeglichen Enthusiasmus vermissen lässt. Zeitgleich versucht in Washington der charismatische Senator und potentielle Präsidentschaftskandidat Jasper Irving (Tom Cruise) eine ehrgeizige TV-Journalistin (Meryl Streep) mit einer brisanten Story zu manipulieren, die Arians und Ernests Schicksal besiegeln könnte. Während Kugeln fliegen, Argumente und Erinnerungen ausgetauscht werden, verdichten sich die drei Geschichten und werden immer enger miteinander verwoben – und es wird deutlich: jeder Einzelne bestimmt das Schicksal des Anderen und der Welt.
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Cast & Crew
- Genre
- Anti-Kriegsfilm, Politdrama, Schicksalsdrama, Drama, Kriegsfilm
- Zeit
- 2. Irakkrieg, 2000er Jahre, Afghanistankrieg, Krieg gegen den Terror, Vergangenheit
- Ort
- Afghanistan, Bagdad, Irak, Vereinigte Staaten von Amerika, Washington D.C.
- Handlung
- Angriff, Blockbuster, Bombenattentat, College, Doppelmoral, Dozent, Freiheitkampf, Fremdgesteuertes Handeln, Gewissenskonflikt, Ideal, Idealismus, Invasion, Irakkriegveteran, Journalist, Krieg, Krieger, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Manipulation, Medienmanipulation, Mentor, Moral, Moralisches Dilemma, Politik, Politische Verhandlungen, Professor, Propaganda, Regierung, Senat, Senator, Sterben und Tod, Student, Terrorist, US-Regierung, Universität, Unschuld, Unschuldig ermordete Person, Widerstandsbewegung, Widerstandskämpfer
- Stimmung
- Geistreich
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- Von Löwen und Lämmern: critic.de






















Kritiken (12) — Film: Von Löwen und Lämmern
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Von Löwen und Lämmern” ist kein einfacher Film. Die Thematik ist und bleibt dabei aktuell und wurde von Robert Redford packend in Szene gesetzt. Ohne mit der Patriotismuskeule zu schwingen, packt er das Thema des Afghanistankrieges an und vergisst dabei nicht, dass nicht nur das Thema, sondern auch die Charaktere wichtig sind. Wer sich auf anspruchsvolleres Kino einlassen kann, muss einfach einen Blick auf “Von Löwen und Lämmern” werfen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Lions for Lambs» ist ein intelligentes Drama, das längst fällige Fragen aufwirft und zum Mitdenken anregt.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] "Lions for Lambs" ist ein ziemlich deutliches – und bisweilen auch naives – Plädoyer für mehr Partizipation. Es geht bei aller Aktualität letztlich um das recht alte Thema einer zunehmend lethargischeren Jugend, die weder großes Interesse am politischen Geschehen zeigt, noch darum bemüht ist, die Grundsäulen der Demokratie zu stärken, tatsächlich sogar weitgehend kaum ein Bewusstsein für diese Prozesse besitzt. [...] Die Kurzweiligkeit und innere Dynamik des Films erleichtern zudem den Gedankentransport – als Statement, das auch gehört werden möchte, macht "Lions for Lambs" eine überzeugende Figur. Interessanterweise geht er über sein allgemeines Plädoyer, in der heutigen Generation ein Bewusstsein der Teilhabe zu schaffen, nicht hinaus – der Film bleibt bewusst unkonkret darin, wie genau sich das Interesse am politischen und damit immer auch gesellschaftlichen Prozess äußert. [...] Vermutlich wird darüber hinaus nicht nur Redfords dezent lehrerhafter Vortragscharakter kritischen Zuschauern zu schaffen machen, sondern auch seine fragliche These, dass es nicht um die eigentlich verantwortlichen Machträger gehen sollte, sondern all jene, die ihre Verantwortung im Kleinen nicht wahrnehmen – womit den Kriegsführern eine latente Passivität zugeschrieben und Teile der Schuld einem Kollektiv übertragen werden.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDie ganze Inszenierung hat den Appeal eines kleinen Fernsehspiels, mit gekünstelten und selbstverliebten Dialogen, denen man in jedem Satz anmerkt, welche Botschaft sie auf möglichst geschliffene Weise transportieren sollen. Ein Autorenfilm im schlechtesten Sinne.
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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschenDemokratie lässt sich eben nicht mit militärischen Mitteln, sondern nur durch unermüdliche Überzeugungsarbeit exportieren, das ist die einzige Wahrheit, die der Film transportieren kann, aber trotz seiner kritischen Haltung hat Redford letztlich einen sehr amerikanischen, patriotischen Thesenfilm gemacht, in dem die Gegner, die Taliban, nur als dunkle, anonyme Schatten vorkommen.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Selten steht in Filmen der Inhalt so sehr über der Form wie in „Von Löwen und Lämmern“. Der Film ist eine einzige große Botschaft, eine einzige große Aufforderung, ein einziger großer Spiegel, der uns vorgehalten wird. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass es an der Inszenierung etwas auszusetzen gäbe. Dem ist definitiv nicht so. Handwerklich solide, bisweilen sogar außerordentlich packend und emotional inszeniert und von hervorragenden Darstellern unterstützt, überzeugt der Film formal von der ersten bis zur letzten Minute. Doch ist es nicht die Form, die „Von Löwen und Lämmern“ sehenswert macht. Es ist der Inhalt. [...]
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenVon Löwen und Lämmern ist ein message picture, ein reiner Thesenfilm, der sich keinerlei Mühe gibt, seine Botschaft in einer klassischen Spielfilmhandlung mit psychologisch ausformulierten Figuren zu verpacken. Wenn Meryl Streep sich vor dem Interview die Lippen nachzieht, ist dies bereits Teil des politischen Programms des Films.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenVON LÖWEN UND LÄMMERN ist am Ende doch nur eines jener typischen halbgaren Statements der sogenannten "Hollywood-Linken" - die hierzulande gut als Unionspolitiker durchgehen würden -, das als Kritik daher kommt und trotzdem doch ganz affirmativ ist. Und Redford ist eigentlich nur ein Wimp, der sich auch im siebten Jahr der Regierung Bush einschüchtern lässt von der Angst nicht patriotisch genug zu sein.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenWas der Film erzählt geht in Ordnung, wird ambitioniert vorgetragen und schlägt teilweise clevere Haken. Aber die Mittel mit denen Robert Redford's Film dies zu bewerkstelligen versucht, sind vernichtend. Was er versucht zu zeichnen, ist die Realität: Die gefährliche Passivität eines Jeden, der immer nach einer Änderung schreit, nicht jedoch dafür eintritt. Grau in Grau skizziert er dieses Bild. Doch wie soll das funktionieren wenn er comichafte Charaktere verwendet? Die erfolgreiche Journalistin welche auf einmal mit Gewissensbissen kämpft, der Universitätsprofessor, der sich überengagiert mit den Zwischenmenschlichkeiten der Studenten beschäftigt… I think we're not in Kansas anymore. Das alles sind Monumente des Groschenromans. Redford's Kopfgeburt schießt mit interessanten Thesen und Blickpunkten um sich, schafft es meiner Meinung nach aber nicht diese auch zu etablieren. Kurzweilige Post-9/11 Diskussion mit teilweise doch sehr dürftigen Mitteln.
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Moviesteve: Podcast
Kommentar löschenLetztlich fehlt es "Von Löwen und Lämmern" an bissigem Zündstoff, der weh tut, so daß das Publikum trotz der gezeigten oder besser deutlich angesprochenen Problemstellungen mit einem eher wohlgefälligen Gefühl den Kinosaal verlassen dürfte.
Gut gemacht und gut gemeint, aber für nachhaltige Effekte nicht entschlussfreudig und bedrückend genug. Eher ein Film der Fragen, als ein Film der Antworten und Taten.
Dank durchweg exzellenter Darstellerleistungen noch 7 von 10 Punkten.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDer erste Film der neuen United Artists unter Führung von Tom Cruise und Paula Wagner ist ein packendes, vielschichtiges und in seiner Aussage unbequemes Drama, das Amerikas Krieg gegen den Terror aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet - und die unmittelbaren Zusammenhänge zwischen Politik zu Hause und Kampf in Afghanistan herausarbeitet. Der Titel entstammt dem Bericht eines deutschen Generals im Ersten Weltkrieg, der die englischen Frontsoldaten als Löwen lobte, die unter Lämmern (ihre Vorgesetzten) zu kämpfen hätten...
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDieses dialogverliebte Drama zeichnet ein düsteres Bild der amerikanischen Politik, die von den Egotrips ihrer rücksichtslos aufs eigene Fortkommen bedachten Prota-gonisten bestimmt wird, der US-Medien, die sich als allzu willfähige Gehilfen bei der Verbreitung der Propaganda andienen, und nicht zuletzt der Gesellschaft, die es ver-lernt hat, sich überhaupt mit Politik auseinanderzusetzen, geschweige denn sich zu engagieren. Ein Film als Anklage und politisches Statement zugleich, vergleichbar mit „Der Kandidat“ oder „Die drei Tage des Condor“, in denen Redford in den 1970er Hauptrollen spielte. Was nicht von ungefähr kommen dürfte, unterscheidet sich die heutige politische Situation in den USA nicht sonderlich von der damaligen. Schön, dass Hollywood den Löwen in sich wieder entdeckt hat und erneut in aktuellen ge-sellschaftliche Fragen von höchster Brisanz kritisch Stellung bezieht.
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Kommentare (44) — Film: Von Löwen und Lämmern
craax Fri, 23 Nov 2012 07:25:14 -0000
Kommentar löschenIch habe noch nie – doch Gatsby – einen schlechten Film von oder mit R. Redford gesehen. Ein Großer Alter Mann der amerikanischen Filmindustrie – fast ist man versucht zu sagen, Grandseigneur. Zur Hilfe nimmt er diesmal eine ebenso grandeske Meryl Streep, und einen vehement wie immer‘ perfekten Tom Cruise. Übrigens gibt’s da noch einen jungen Studenten, Verzeihung drei, aus der Nachwuchsriege, zur Sporenbekanntschaft. Ansonsten wird geredet, geredet, geredet – nicht das ich das schlecht fände. Ach ja und ein Tablett voll Schnee. Aber der illustriert nur.
Nun geht die Debatte los: das Hin- und Herwenden der Argumente, welche beredet werden. Nein, geht sie nicht. Was debattiert wird, kreiselt nämlich zu weit von einem radikalen, neuartigen Gedankenansatz entfernt: es ist bei weitem zu konventionell- angepaßt, Nabelschau einer unwissend-bleiben-wollenden Gesellschaftsgeist-Mainstream-Verfassung. ‚Eine im Kreuzfeuer der Tatsachenwirklichkeit stehende Großmacht muß handeln, nicht denken.‘ Zu den Fahnen! (?) oder ? (!) Men in arms: die Weltpolizei reflektiert, warum und wie sie in die-ser Rolle allemal sich wiederfindet, ob es einen Weg hinaus gibt, und was man derweil so zu treiben sich vornehmen darf und sollte oder muß. - Nein, darüber wird jetzt hier nicht debat-tiert.
Sie wissen (vermutlich), das ich einen abweichenden – viel fordernden- „politischen“ Standpunkt einnehme (denn auch unpolitisch ist politisch). Trotzdem – ich sachlich weit extrasolar positioniert bin – halte ich diesen Film alles andere als für mißlungen oder abzuraten, nur weil ich seinen Impetus grundsätzlich nicht teile (das bin ich gewohnt), sondern im Gegenteil - für durchaus sehenswert, weil er seine (nur arg den erlaubten Status Quo illustrierende Sichtwei-se) wenigstens auf engagierte, intelligente, bewegliche Weise durchficht. Selbst Konservative können mit dieser Art Systemkritik leben. Trotzdem ist es Selbsterkenntnis, die sich in diesem Film zu Wort meldet. Es könnte von hieraus ein Weg, voran, sich ergeben und seinen Ausgang nehmen. Es gibt viel mediokere, kleinlautere Formulierungen des alltäglichen Standpunkts! Und es ist einfach nur ein Genuß, M. Streep (vor allem), R.R. und auch Tom Cruise zuzusehen. Die (gesunden) Argumente werden wenigstens so präsentiert, das man Ihnen folgen mag, ohne sofort den Kopf zu schütteln und ‚Blödmann‘ zu denken. Nutzts nix, so schads nix. Die Zeit war nicht vertan: denn es verwirrt nicht, verwischt nicht, bringt nur eine bestätigte Klarheit durch relativ interessante (genug, um nicht langweilig zu sein) Umgruppierung der beteiligten Argumente. Nein, der Film ist gut: nicht revolutionär, sondern solide -, sogar gelungene Aktualisierung eines altvorderen Problems. Und manche Probleme lassen sich vom Grünen Tisch aus eben nicht beheben,- nur verfolgen. Dieses Werk gesellt sich dem ewig durch Reden ungelösten Krieg- und Friedens-Problem bei und bringt es auf den heutigen Tagesstand. Mehr sollte man vom Zelluloid, tschuldigung, der Festplatte, nicht erwarten. Wie sagte Goethe: „...das Kunst wohl zu geleiten,- doch zu leiten nicht versteht“. Das, mit Verlaub, müssen Sie selbst wohl schon , für Ihr und das Leben ihres Kreises, übernehmen. Trotzdem: sie erfahren auf interessante, lohnenswerte, ja spannende Weise – n i c h t s N e u e s . Tun Sie’s nur. Viel Vergnügen. Gute Unterhaltung.
So ein Durchschnittsprodukt muß man erst mal zustandekriegen. Es ist viel schwieriger als man denkt. Denn wenn man sich löst, ist ein origineller Standpunkt einfach. Wer es nicht tut, sondern mit dem Klotz aller gesellschaftlich angebundenen, unabgetrennten Beilast einen flotten Dreier hinlegen will: tut viel schwerer, einen anmutigen Walzer, wie von allein, hinzulegen. Das Schwierige an dieser Art Werk ist es: das gemeinsame Riesenschiff nicht zu verlassen, und es trotzdem manövrieren zu lassen, als wäre es ein elegant biegsamer Rennflitzer. Eigentlich geht das nicht. R.Redford hat es wieder, vor allem mit Meryll Streep, geschafft. Grandios, die beiden. Grand old man – und woman. Tolle zwei. Sie lohnen, durch ihre unaufgeregte, grundsolide, fundierte, weit in die Tiefe reichende erwachsene Darstellungs-kunst, ja ihre Art, w a h r zu sein,-
immer. Danke schön.
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chmul_cr0n Fri, 24 Aug 2012 01:03:40 -0000
Kommentar löschenGeil geschrieben, die Bak durch geil gespielt (ist ja auch ein Redford-Film...), geil inszeniert, geil gestreept von der Meryl. :)
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kinogaengerin Fri, 09 Mar 2012 09:22:20 -0000
Kommentar löschen"Noch nie habe ich solche Löwen unter dem Kommando von Lämmern gesehen." In drei verschiedenen parallel ablaufenden Episoden gibt 'Von Löwen und Lämmern' Einblicke in die Politik der USA. Robert Redford spielt den Politologie-Professor Stephen Malley, der bei einem Treffen mit einem seiner Studenten dessen Fernbleiben von den Vorlesungen näher beleuchten möchte. Dabei erzählt er ihm die Geschichte zweier ehemaligen Studenten, die sich freiwillig zum Militärdienst gemeldet haben. Die Beiden befinden sich derzeit als Vorhut in Afghanistan. Von diesem geplanten Einsatz erzählt der Senator Jasper Irving derweil der Time-Journalistin Janine Roth. Diese Szenen zwischen Cruise und Streep gestalten sich dabei am interessantesten, da beide einfach großartig miteinander agieren. Unter der Regie von Redford entstand ein intelligenter und kritischer Film, der seine Handlungsstränge sehr geschickt verbindet und einen durchaus bleibenden Eindruck hinterlässt.
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michebavaria1986 Wed, 01 Feb 2012 14:16:04 -0000
Kommentar löschenEin relativ kurzes Werk (ohne Abspann ca. 80 Minuten) vom Gutmenschen Robert Redford, der damit der früheren Bush-Regierung die Anti-Terror-Politik (insbesondere die in Afghanistan und Irak) um die Ohren haut.
Dass man dazu auch so einiges an Gründen hat, ist wohl unbestritten. Ob man Redford in jeglicher Hinsicht recht geben mag, muss jeder selber entscheiden. Redford ist politisch gesehen links-liberal und er macht in diesem Film auch keinen Hehl daraus.
Der Film hat vor allem zwei Stärken. Zu einem die Dialoge. In den „Duellen“ Meryl Streep vs. Tom Cruise bzw. Robert Redford vs. Andrew Garfield sind einige ganz starke Szenen vorhanden.
Die andere Stärke sind die Schauspieler. Neben den oben bereits genannten wirken auch noch Peter Berg und Michael Pena mit. Und alle machen ihre Sache sehr gut. So ist z. B. Tom Cruise, den ich wahrlich nicht in allen seinen Filmen schätze, als republikanischer Senator ganz hervorragend besetzt. Um von einer Meryl Streep nicht an die Wand gespielt zu werden, gehört doch einiges dazu.
Aber im Gesamten konnte mich der Film nie wirklich so ganz fesseln. Ein paar Ansichten und Denkweisen waren mir auch etwas zu naiv.
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ebennet7 Fri, 30 Dec 2011 23:14:18 -0000
Kommentar löschenNee - das war es nicht. Der Film ist missraten - Zündstoff-Thema, brillante Schauspieler, aber dennoch. Der Film entscheidet sich nicht, klagt er an, stellt er dar? Auf wessen Seite soll man sein? Es gibt auch keinen Hoffnungsschimmer für eine Alternative - was sollte man stattdessen tun? Was ist mit der Rolle von Tom Cruise? ist er ein aufstrebender Politiker, der seine Nische sucht? Oder glaubt er wirklich, eine Lösung zu haben? Warum hat ihn die Journalistin (Meryl Streep) nicht nochmal zur Rede gestellt? Warum gab es vor ihrem Artikel kein zweites Gespräch?
Ich habe die ganze Zeit statt mit Spannnung eher unbeteiligt geguckt - ich würde sagen: verlorene Liebesmüh, der Film bleibt nicht hängen, rührt nicht an, löst keine Diskussionen, Debatten darüber aus, was falsch läuft und was stattdessen getan werden müsste, sondern lässt einen achselzuckend "so ist das eben" denkend zurück - und das war bestimmt nicht das, was intendiert war.
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RoosterCogburn Mon, 31 Oct 2011 21:17:57 -0000
Kommentar löschenLetztlich fehlt es dem dialogverliebtem Film an bissigem Zündstoff, der weh tut. So dass der Zuschauer, wegen der deutlich angesprochenen Problemstellungen, mit einem eher wohlgefälligen Gefühl den Abspann über sich ergehen lässt. Gut gemacht und gut gemeint. Aber für nachhaltige Effekte nicht entschlussfreudig und bedrückend genug. Eher ein Film der Fragen aufwirft, doch kein eindeutiges Statement. Immerhin die Darsteller faszinieren.
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mikadoapache Wed, 30 Mar 2011 23:26:16 -0000
Kommentar löschensehr gute ansätze, aber letzendlich wird die kritik an "gods own country" nur zaghaft angeschnitten. entweder fehlte redford doch der mumm oder dem autor die klasse, jedenfalls sind viele szenen einfach überflüssig und lassen die eigentliche "message" untergehen - die studentenepisode ist sicherlich die wichtigste, den bei konsequenter weiterführung sollte wohl klar werden, dass die amerikanische Vaterlandspropaganda auch nur ein Mittel ist, um selbst die intelligentesten vertreter der "unterschicht" aufgrund ihrer gesellschaftlich verankerten "minderwertigkeit" in die uniform zu locken
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Pigmalion Fri, 18 Feb 2011 18:42:41 -0000
Kommentar löschenNaiver "This is not America" Trash. Die ziellosen Handlungsstränge sind dermassen enervierend das mann die eigentlich richtigen Ansätze des Films nicht mehr aufnimmt. Redfords Mimen sind so grotesk überzeichnet das ich bisweilen den Eindruck gewann einer Propagandavorstellung der Demokraten beizuwohnen. Ich empfehle einer Michael Moore Dokumentation den Vorzug zu geben, diese sind ehrlicher und wesentlich aussagekräftiger.
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*frenzy_punk<3 Fri, 31 Dec 2010 12:57:55 -0000
Kommentar löschenRobert Redfords "Von Löwen und Lämmern" fesselt vor allem mit Dialogen, die zum Nachdenken anregen. Geschickt erzählt er 3 Geschichten, drei Erlebnisse, die sich überlappen. Zum einen die zwei Studenten, die im Irakkrieg ums nackte Überleben kämpfen, der eine Student, der seinem Professor gegebüber sitzt und zum Handeln bewegt werden will und die des Senators und der Reporterin, die eine interessante Debatte über Krieg und Frieden führen. Eine Geschichte ist interessanter als die andere und wirkt noch spannender, als diese inneinander verstrickt werden.
Dennoch hat der Film einige Längen, der Tiefgang ist etwas zu banal und auch dieser patriotistische Drang, der bei solchen Filmen immer mitschwingt, hinterlässt bei mir einen bitteren Nachgeschmack.
Die Darsteller sind sehr gut, besonders Cruise und Streep haben überzeugt. Der Soundtrack ist harmonisch und tiefgründig. Er passt hervorragend in die Atmosphäre und rundet den Streifen ab.
"Von Löwen und Lämmern" ist ein interessanter Ausflug, doch wird er nicht sehr lange in Erinnerung bleiben. Die Dialoge regen zwar zum Denken an, doch sind sie nicht tiefgründig und mitreißend genug, um wirklich in einem etwas zu bewegen. Trotzdem ist der Film kein schlechtes Werk und somit kann auch Redford von sich behaupten, auch hier ordentliche Arbeit geleistet zu haben.
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Chewbacca Fri, 10 Sep 2010 14:57:23 -0000
Kommentar löschenLiest man die Besetzung, fängt man an zu Staunen, aber es zeigt sich wiedermal große Stars machen eben keinen großen Film. Denn weder ist dies ein guter Anti-Kriegsfilm, noch ein spannender Film oder gar einer der großartiges Aufsehen erregt.
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heikschn Sun, 29 Aug 2010 08:58:02 -0000
Kommentar löschenDer Film bietet keine neuen Erkenntnisse, bringt die Themen Unfähigkeit der amerikanischen Regierung in der Afghanistanpolitik, die Abhängigkeit der Medien etc. gezielt auf den Punkt. Die Storyline der beiden Studentensoldaten wirkt etwas wie ein Fremdkörper und macht den Eindruck sie wurde geschrieben, um dem Film auch ein paar Actionmomente zu gönnen. So ist zwangsläufig das "heroische Ende" der beiden auch der Tiefpunkt des Films und die Wertung insgesamt etwas nach unten zieht.
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Moviehoney Fri, 27 Aug 2010 21:21:26 -0000
Kommentar löschenHatte mir schon lange vorgenommen den Film zu schauen und bin bis gestern nicht dazu gekommen aber Aufbleiben trotz früher Arbeit hat sich meiner Meinung nach gelohnt. Von Löwen und Lämmern ist ein solider Film über Politik, die minimalistische Inszenierung (nur 3 Schauplätze) gepaart mit vielen Dialogen funktioniert gut. Ein Film der zum nachdenken anregt, zum einen über Nachrichten die uns aufgetischt werden und zum anderen über unser eigenes Verhalten und Handeln selbst.
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Reki Fri, 27 Aug 2010 15:37:43 -0000
Kommentar löschenWurde mir in der Schule einmal vorgeführt und irgendwie hatte ich den Film weit besser in Erinnerung als er dann beim 2. schauen tatsächlich war.
Man wird im ganzen Film den erhobenen Zeigefinger nicht los und statt wirklich Fragen zu stellen, bewirft einen "Von Löwen und Lämmern" mit Suggestivfragen.
Für seine nüchterne Inszenierung bleibt er viel zu sehr an der Oberfläche, macht sich also nicht einmal als Aufklärungswerk verdient.
Am Ende des Filmes denke ich nur "Aha tragisch", "aha pragmatisch auch", bin froh, dass man mir nicht mehr mit dem Zeigefinger im Gesicht rumpopelt und sage:
"Ja, Herr Redfort. Ich finde Krieg auch kacke."
Und das ist leider zu wenig.
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fabel Fri, 27 Aug 2010 15:46:12 -0000
Antwort löschenRedford wird mit "D" geschrieben, ansonsten kann ich dir außer bei der Wertung zustimmen ;)
Alle 3 Antworten zeigen
Reki Fri, 27 Aug 2010 16:27:35 -0000
Antwort löschenOops, da hab ich nicht genau genug drübergeguckt ;)
fabel Fri, 27 Aug 2010 22:29:09 -0000
Antwort löschenkein Problem ;):)
Burzgrokash Fri, 27 Aug 2010 14:42:14 -0000
Kommentar löschenEin interessante Bestandsaufnahme der Lage in Afghanistan. Außerdem wird das Dilemma eines Politikers, der von der Öffentlichkeit zum Handeln gedrängt wird aufgezeigt. Dabei schwebt immer das Damokles-Schwert über ihm, ob seine eingeschlagene Strategie auch die Richte ist. Ist sie dies nicht, wird er von der selben Öffentlichkeit, die ihn eben zu solchem Handeln gedrängt hat, verteufelt. Das ganze wird zwar etwas plakativ in dem Film dargestellt, aber wenn der eben dieses Thema hat, geht das schon in Ordnung. Die US-Außenpolitik wird kritisch hinterfragt, aber ebenso die Medien, die zuerst den Afghanistaneinsatz guthießen und nun, nachdem der Einsatz nicht so läuft wie geplant, auf der "Wir haben schon immer gewusst"-Schiene fahren.
Interessanter Polit-Thriller, der zum diskutieren anregt.
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Marie Krolock Fri, 27 Aug 2010 12:23:23 -0000
Kommentar löschenBis gestern habe ich mich vor dem Film gedrückt (trotz Tom!!!). Ich hatte mich vor eventueller Langweile durch stundenlanges Gerede gefürchtet. Gestern Abend dachte ich dann, egal, ich guck ihn mir nun an und schaltete das TV-Gerät an.
Fazit: Ich fand ihn erstaunlicherweise gut! Wieder hat mich Robert Redford mit einem Film, dem ich mir vom Thema her eher nicht angesehen hätte (nach "Aus der Mitte entspringt ein Fluss"), überrascht.
Der Film war gut erzählt, die Gespräche und die hin und her springenden Erzählstädten hielten mich gefangen. Das Ende war traurig. Tom war aalglatt, etwas zu sehr vielleicht, aber allemal passend. Robert Redford war super, gefällt mir immer noch, der Mann. Merryl Streep toll.
Im Hause Krolock gab es aber auch eine andere Stimme, nämlich die von meinem Freund: "Der Film war so langweilig. Moviepilotskala = 2. Außerdem war Tom eh nicht lange zu sehen". ;-)
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Marie Krolock Fri, 27 Aug 2010 12:30:22 -0000
Antwort löschenach ja, da war er wieder.... der Geschmack! :D Werde ich ihm aber ausrichten ;)
fabel Fri, 27 Aug 2010 12:34:51 -0000
Antwort löschenirgendwie glaube ich so langsam wirklich, ich bin dein freund nur im andern körper (erinnerst du dich an den einen Tatort ?)....ich fand ihn auch alles andere als interessant ;)
Marie Krolock Fri, 27 Aug 2010 12:49:43 -0000
Antwort löschenIch erinnere mich - war sogar die gleiche Wortwahl! ;-)
patcharisma Fri, 27 Aug 2010 13:15:21 -0000
Antwort löschenOhne TC wärst auch Du eingeschlafen, liebe Marie! xD
Weltensegler Fri, 27 Aug 2010 13:31:58 -0000
Antwort löschenGut gemacht, mir hat der Film auch gefallen! Starbesetzung mit untypischem Thema. Egal was deine sogenannten Freunde dir einreden wollen - gut gemacht! :D
Marie Krolock Fri, 27 Aug 2010 13:37:47 -0000
Antwort löschen@Pat: Du mochtest ihn dann offenbar nicht ;-)
@weltensegler: "sogenannte Freunde".. das wird er aber nicht gern hören ;) Trotzdem danke :)
patcharisma Fri, 27 Aug 2010 13:41:17 -0000
Antwort löschenIch gab ihn seinerzeit eine glatte Null! Vorallem dieser Klug-eS-Ce-Ha-Student brachte mich zur Weissglut! xD
Marie Krolock Fri, 27 Aug 2010 13:51:18 -0000
Antwort löschenuhhh.... ja. habe gerade mal Deinen Kommentar gelesen ;)
fabel Fri, 27 Aug 2010 13:56:14 -0000
Antwort löschenhör mal besser auf deinen Freund ;):D
ich kann mich da nur dem Herrn Patcharisma zur Seite stellen....;)
Marie Krolock Fri, 27 Aug 2010 14:07:32 -0000
Antwort löschenAch nö, ich mag viel lieber eine eigene Meinung haben! :D
fabel Fri, 27 Aug 2010 14:14:54 -0000
Antwort löschenDas kann auf Dauer aber nicht gut gehen :D:D:D:D
Der hat wenigstens einen fabelhaften Filmgeschmack. :D
Anderes Thema:
Wann bist du mal wieder beim Tatort dabei ?
Ich vermisse dich schon...:(
In einem Monat ist deine Heimat auch wieder dabei...:)
http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=26.09.2010
Marie Krolock Fri, 27 Aug 2010 14:21:50 -0000
Antwort löschenbis jetzt klappt's sehr gut :D *grummel* ja, sage ich ihm auch. Der bekommt noch einen Höhenflug ;-)
Hmm.... jetzt bin ich ja wieder zu Hause und werde wieder gucken :) Beim Tatort sind wir uns ja doch meistens einig ;)
fabel Fri, 27 Aug 2010 14:36:05 -0000
Antwort löschenganz bestimmt wird er einen Höhenflug bekommen :D
Da bin ich ja beruhigt. ;) Will ich auch hoffen, dass es noch weiter só klappt. ;)
Aber auf den am Sonntag darfste genüsslich verzichten. Wieder mal ein Ösitatort....:(
Marie Krolock Fri, 27 Aug 2010 14:50:39 -0000
Antwort löschenHabe ich auch gesehen... MIST! :-| Vielleicht kommt ja auf irgendeinem Sender ein älterer Tatort. Ich habe noch lange nicht alle durch.
fabel Fri, 27 Aug 2010 15:12:33 -0000
Antwort löschenmeinste ich?:D
Marie Krolock Fri, 27 Aug 2010 15:28:33 -0000
Antwort löschennee, kann ich mir nicht vorstellen ;)
fabel Sun, 29 Aug 2010 17:27:02 -0000
Antwort löschenach, da die Bundesliga so amüsant war heute wirds doch wohl der Tatort werden :(
Also, meinetwegen kannste den auch schauen. ;):D
Marie Krolock Sun, 29 Aug 2010 17:28:44 -0000
Antwort löschensehr nett ;) mal gucken, ich muss nachher zur Arbeit... was bedeutet, dass ich immer die letzten 20 Minuten verpasse. Nervt etwas :)
fabel Sun, 29 Aug 2010 17:31:04 -0000
Antwort löschenja, das stimmt auch :(
Und für einen Ösitatort lohnt es sich auch nicht unbedingt zur Spät zur Arbeit zur gehen. ^^
Ich schaue ihn auch halt nur, damit ich die Übertragungen passend sehen kann. :)
Mal schaun, hoffentlich muss ich nicht wieder zur Frau werden. ^^
Marie Krolock Sun, 29 Aug 2010 17:34:56 -0000
Antwort löschenZur Frau werden?
Nee, lohnt sich nicht. Ich möchte ja auch nicht zu spät abgelöst werden :D Und aufnehmen geht auch nicht, weil ich "Juno" aufnehme. Der soll ja sehr nett sein.
fabel Sun, 29 Aug 2010 17:38:00 -0000
Antwort löschenund ich lass mir "8 Blickwinkel" aufnehmen. ;)
Können wir ja einen Tausch machen, oder hast du ihn bereits
gesehen ?
Marie Krolock Sun, 29 Aug 2010 17:41:04 -0000
Antwort löschen@Fabel: Nein, noch nicht gesehen. Der kommt ja nachts nochmal, vielleicht lasse ich einfach weiter aufnehmen ;)
@Alanger, Juno schon gesehen?
fabel Sun, 29 Aug 2010 17:43:26 -0000
Antwort löschenStimmt, das wäre mal ne Möglichkeit. "Juno" wird nachher auch noch wiederholt. :)
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Marie Krolock Sun, 29 Aug 2010 17:54:25 -0000
Antwort löschen@Fabel: also über irgendeinen von den heutigen Filmen werden wir dann diskutieren können :)
@Alanger, na toll :D
fabel Sun, 29 Aug 2010 18:12:43 -0000
Antwort löschenin den nächsten Tagen, wenn mein Bruder mir den Film bringt..ja :)
So, nun aber flott zum TV-Gerät
ComicFan Fri, 27 Aug 2010 11:25:50 -0000
Kommentar löschenIch hab mehr von dem Film erwartet. Im Film ganzen werden bestimmt 10 Meter gelaufen, sonst sitzen alle nur herum und reden über Krieg, Wehrpflicht und ein Klatschmagazin. Manche Dialoge sind jedoch herausragend, aber die meisten nur langweilig und sich wiederholend.
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fabel Fri, 03 Sep 2010 13:00:08 -0000
Antwort löschenexactyly ;)
fabel Fri, 27 Aug 2010 10:05:03 -0000
Kommentar löschen"Von Löwen und Lämmern" ist für mich eigentlich der Inbegriff der Langeweile.
Eigentlich thematisiert er ein spannendes Thema, zeigt Kontraste auf zwischen den verschiedenen Welten. Schreibtischtäter auf der einen, Soldaten auf der anderen und ein Weltverbessererproffessor.
An sich gar nicht so übel, doch dann ging es los und es wurde geredet. Geredet. Geredet. Geredet. Geredet......
Wie heißt es so schön in Märchen ?
"Und wenn sie nicht gestorben sind, dann reden sie noch heute."
Davon geh ich stark aus. Die ganze Zeit wurde vielleicht sogar was richtiges gesagt, die Amerikanische Politik wurde hinterfragt und und und.....aber sonderlich aufregend war das alles nicht. Zum Reden kann ich auch zum Nachbarn gehen oder mir eine Talkshow ansehen. Naja, dort werden vielleicht nur halb so anspruchsvolle Themen behandelt aber es ist wenigstens hin und wieder unterhaltsam. Dieser ganze Film war wirklich eine reinste Politikstunde, genauso prickelnd wie eine solche ebenfalls, dabei beginnt die Schulzeit erst am Montag wieder....
Schauspieltechnisch wirkte alles auch ein wenig blass. Streep musste als Fragestellerin herhalten, Cruise brauchte sich nicht verstellen, der Darsteller des Studenten war einfach nur nervig und Redford war auch nicht wirklich das wahre. Sein ganzer Charakter wirkte auch irgendwie sehr sehr komisch......und mal eine Frage an Leute aus dem Fach:
Geht es in Politikstunden an der UNI wirklich so ab ? Und sind die Proffessoren wirklich so weltverbesserisch drauf ?
Gut gemeint, ist nicht gleich gut gemacht.
2 mal gesehen, 2mal eingeschlafen vor lauter Langeweile aufgrund des erhobenen Fingers. Aber wie gesagt. Solange sie reden, bemerken sie ja keinen Verlust.
Manchmal ist aber Schweigen Gold, lieber Herr Redford. Da kann auch noch so viel Wahrheit in den Wörtern geliegen haben.......
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Alan Harper Thu, 26 Aug 2010 22:40:07 -0000
Kommentar löschenPolitdrama, das neben seiner zugegebener Weise plakativ scheinenden Kriegsdiskussion, moralische Fragen des Lebens beleuchtet. Nutzt du das dir gegebene Potential? Schöpfst du aus dem dir innewohnenden Talent? Bist du bereit die Bewegung zu sein? Oder lässt du dich - mit der Masse - bewegen?
Minimalistisch angehauchtes Lichtspiel. 3 Plotstränge. 3 Handlungsorte. 3 Paare.
Von Beginn bereits klar als zusammenhängend definiert, nähern sie sich mit dem Verlauf des Films einander an. Durchdacht, doch eben leider auch vordergründig.
Nichtsdestotrotz bleibt dem Film sein philosophisches Potential. Nie langweilig, jedoch nur bedingt fesselnd. Vor allem aber nicht herausragend oder einzigartig.
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Klopper Wed, 25 Aug 2010 14:25:23 -0000
Kommentar löschenRegisseur Robert Redford prangert in Von Löwen und Lämmern, einer Mischung aus Drama und Politthriller, die USA an. Und das auf sehr unterhaltsame Weise.
Der ehrgeizige Senator Jasper Irving (Tom Cruise) empfängt die erfahrene Journalistin Janine Roth (Meryl Streep) zu einem Exklusiv-Interview. Er will sie für einen Bericht über seinen Plan gewinnen, den sich hinziehenden Krieg in Afghanistan zu einem schnellen Ende zu bringen. Noch während Irving der Journalistin von der Militäroperation erzählt, läuft diese bereits an.
In Afghanistan machen sich derweil die beiden jungen Soldaten Ernest und Arian für ihren Einsatz bereit. Doch noch während des Fluges ins Zielgebiet wird ihr Hubschrauber beschossen und beide werden von der Truppe getrennt. Auf sich gestellt und schwer verletzt, warten sie auf ihre Rettung. Doch die Taliban rücken näher.
Zur gleichen Zeit in einer Universität in Kalifornien. Dr. Stephen Malley (Robert Redford), Professor der Politikwissenschaften, bittet den Studenten Todd zu einem Gespräch. Der einst engagierte Todd zeigt zunehmend weniger Interesse an den Vorlesungen. Malley will den lethargischen Todd wieder motivieren und erzählt ihm von seinen besten Studenten. Beide aus armen Verhältnissen, engagierten sich so sehr für ihr Land, dass sie sich gegen den Willen Malleys zum Militärdienst meldeten: Ernest und Arian, die nun in Afghanistan ums nackte überleben kämpfen.
Redford übt in seinem Film breite Kritik. Senator Irving als Sinnbild für den ehrgeizigen Politiker, der mehr in sein Image investiert, als in eine Lösung des Afghanistan-Krieges. Journalistin Roth, die erkennen muss, dass die Medien Hand in Hand mit den Bedürfnissen der Politiker gehen. Professor Malley, dem die Studenten zunehmend entgleiten und der sich damit quälen muss, seine Besten an den Krieg verloren zu haben. Und schließlich Student Todd, der aufgegeben hat, an seine Ideale zu glauben und dafür einzustehen. Sie sollen Amerika den Spiegel vorhalten, das in Politik und Erziehung versagt hat und seine Medien verkaufte.
Redford inszeniert seine Gesellschaftskritik in ruhigen Bildern mit dünn gesäten Actionszenen. Spannung zieht er vor allem aus den Dialogen und der geschickten Verbindung der drei Handlungsstränge. Das parallel laufende Katz- und Mausspiel zwischen Irving und Roth sowie Malley und Todd, fesselt. Sie versuchen, sich gegenseitig aus der Reserve zu locken, stellen ihren Gesprächspartnern Fallen, winden sich aus solchen wieder hinaus und wechseln oft ihre Taktik. Die drei großen Zugpferde Redford, Streep und Cruise wissen in ihren Rollen zu überzeugen, und auch Andrew Garfield als Student Todd hat keine Probleme mit der Klasse seines Partners Redford mitzuhalten.
Während der Diskussionen hat der Zuschauer stets die realen Konsequenzen in Form der sterbenden Soldaten vor Auge. Dieser Handlungsstrang setzt ein dickes Ausrufungszeichen hinter die Aussage des Films.
Redford gelingt es, ernste Kritik zu üben und das ohne den patriotischen Kitsch anderer US-Produktionen. „Von Löwen und Lämmern“ schafft den schwierigen Spagat, den Zuschauer zu unterhalten und zum Nachdenken zu bringen und ist damit einen Kinobesuch wert.
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Filmar Sun, 08 Aug 2010 20:17:04 -0000
Kommentar löschenNicht gerade schauspielerische Superleistungen, aber gut kombinierte Szenen, der Wechsel ist super.
Hat mir gut gefallen, doch in manchen Momenten einfach nur ZACH.
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