Wir kaufen einen Zoo

We Bought a Zoo (2011), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kinostart 03.05.2012


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5.8
Kritiker
25 Bewertungen
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6.7
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1724 Bewertungen
96 Kommentare
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von Cameron Crowe, mit Matt Damon und Scarlett Johansson

Wir kaufen einen Zoo – Auf der Suche nach einem neuen Heim für sich und seine Kinder kauft Benjamin Mee (Matt Damon) kurz entschlossen einen baufälligen Zoo. Dafür setzt er alle seine Ersparnisse ein und sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, dass er keine Ahnung davon hat, was es bedeutet, einen Zoo zu führen. Seine beiden Kinder (Maggie Elizabeth Jones, Colin Ford) sind von seinem Plan jedoch begeistert. Für sie ist das Leben mit dem eigenen Zoo ein großes Abenteur. Doch Benjamins Bruder Duncan (Thomas Haden Church) glaubt nicht daran, dass das Projekt funktionieren wird. Unterstützung bekommt Benjamin von der jungen Tierpflegerin Kelly (Scarlett Johansson), die ihm den Umgang mit den Tieren von Grund auf beibringen muss. Doch damit hat die Arbeit für Benjamin erst begonnen…

Hintergrund & Infos zu Wir kaufen einen Zoo
Das Projekt basiert auf den Memoiren von Benjamin Mee, die den recht langen Titel „We Bought a Zoo: The Amazing True Story of a Young Family, a Broken Down Zoo, and the 200 Wild Animals That Changed Their Lives Forever“ tragen. 2007 wurde die Geschichte bereits von B.B.C. Two in einer vierteiligen Fernsehserie verfilmt.

Regisseur Cameron Crowe (Vanilla Sky, Almost Famous – Fast berühmt) beweist mit Wir kaufen einen Zoo wieder einmal seine Vorliebe für ausgefallene Filmstoffe. Wie bei seinen früheren Filmen gehen auch bei Wir kaufen einen Zoo Drama und Komödie Hand in Hand. Bei der Verfilmung dieser wahren Geschichte, setzt der Regisseur auf Generationen übergreifende Star-Power. Für die Rolle des Benjamin Mee war ursprünglich Ben Stiller vorgesehen, bevor dann doch Matt Damon die Rolle übernahm. Außer den etablierten Erwachsenen-Stars ist auch Dakota Fannings Schwester Elle Fanning (bekannt aus Super 8) in einer Nebenrolle zu sehen. Das Drehbuch hat Cameron Crowe gemeinsam mit Aline Brosh McKenna geschrieben, die auch für Der Teufel trägt Prada und 27 Dresses bereits die Drehbücher lieferte.(AK)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Wir kaufen einen Zoo
Genre
Familiendrama, Familienkomödie, Drama, Komödie
Zeit
Gegenwart
Ort
Kalifornien
Handlung
Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Erbanteil, Erbe, Familienleben, Geldnot, Krebs, Landleben, Lebensmittel, Neubeginn, Tierarten, Tierliebe, Tierpfleger, Tiger, Tod eines Tieres, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Verlieben, Verlust der Ehefrau, Verlust des Partners, Verlust einer geliebten Person, Wiederaufbau, Zoo
Stimmung
Berührend, Gutgelaunt
Tag
Autobiographie und Memoiren, Wahre Begebenheit
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
20th Century Fox, Dune Entertainment, LBI Entertainment, Vinyl Films

Kommentare (92) — Film: Wir kaufen einen Zoo


Sortierung

Gentleman Jack

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wir kaufen einen Zoo" ist ein schöner und ideal besetzter Feel-Good Movie, der richtig Spaß macht. Das Geplänkel zwischen Zoocrew und -inspektor finde ich besonders gelungen. In den letzten Minuten ziehen jedoch leider ein paar mächtige Kitsch-Wolken auf, die jedoch nur geringen Schaden am überraschend guten Gesamteindruck hinterlassen haben.

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cj durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

An manchen Tagen sitzt man in seinem Zimmer. Es regnet draußen. Es scheint so, als ob alles um einen herum in einer Art Tristesse eingehüllt ist. Vielleicht kommt das von schlechten Erlebnissen, die man an diesem oder am vorigen Tag erlebt hat. Man fühlt sich irgendwie niedergeschlagen, einsam, traurig oder verlassen. Und man stellt sich Fragen wie: Verläuft mein Leben in eine Sackgasse? Wie kann ich wieder glücklich werden? Aber diese Fragen deprimieren einen, weil man in Moment darauf keine Antwort findet.

Dann schaltet man den Fernseher ein. Es läuft "Wir kaufen einen Zoo" und man bleibt irgendwie an dem Film hängen. Vielleicht liegt es daran, dass man sich von den quälenden Fragen ablenken will oder man gehört hat, dasss dies ein typischer
"Feel-Good Movie" ist. Eventuell hilft es einem ja, sich wieder aufzubauen.

Es geht um Benjamin Mee, welcher sich aufgrund der Such nach einem Abenteuer, einen Zoo mitten in der Pampa kauft. Diese Entscheidung resultiert ebenfalls daraus, dass er und seine Kinder Ablenkung brauchen, um den Tod der, anscheinend, kurz verstorbenen Mutter zu verarbeiten.

So beginnt eine Geschichte, welche zwar sehr vorhersehbar und voller Klischees zu sein scheint. Aber wessen Charaktere man einfach folgen möchte. Sie alle haben ihr Päckchen zu tragen, schaffen es aber durch 20 Sekunden Mut darüber hinweg zu kommen oder diese mit einer liebenden Familie zu verarbeiten.

Natürlich ist der Film keine bahnbrechende Meisterleistung, wiederum schafft er es einem am Schluss, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und das schafft weiß Gott nicht jeder Film.

Eigentlich will ich mich mit dieser gesamten Kritik an dieser Stelle nur bei allen Feel-Good Filmen bedanken, die es schaffen mich 2 Stunden von meinen Problemen und Sorgen abzulenken, indem sie mich einfach durchweg unterhalten. Danke für die Unterhaltung. Danke für das Lächeln und danke dafür, dass ihr mir zeigt, dass sich jedes Problem irgendwie überwinden lässt, auch, wenn es dafür nur 20 Sekunden Mut bedarf.

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metroid82

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kenn ich allzu gut


cruzha

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Bewertung5.5Geht so

Niedlicher Familienfilm nach Schema F ohne große Überraschungen, dafür aber mit sympathisch spielenden Akteuren und gelungener Stimmung. Als belanglose Unterhaltung für groß und klein am verregneten Wochenende wunderbar geeignet, ansonsten ist der Schauwert gering.

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hno-16

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Bewertung1.5Ärgerlich

Meine Vorhersage ist 8.0. Ist ja nur 6.5 Punkte daneben. Eine langweilige Schnulze(Okay, Schnulzen sind immer langweilig) mit Matt Damon!

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Zwiebel88

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Bewertung5.0Geht so

Recht naives kleines "Heile Welt"-Filmchen, das Niemandem etwas Böses will. Süße Tiere und anständige Schauspieler machen das Ganze sehr erträglich. Kann man mal schauen, hat aber im Endeffekt nichts Erinnernswertes zu bieten und ist stellenweise übertrieben kitschig und banal. Ein Sonntagnachmittag-Film par excellence. Pro7 hat mit dem Sendeplatz am Sonntagabend auch fast ins Schwarze getroffen. Immerhin.

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Filmkenner77

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Es war anzunehmen, dass sich ein Film mit diesem Titel nicht über Mord und Totschlag sowie derbe Zoten definiert. Muss ja auch mal sein, dass ein Film einfach nur harmlose Unterhaltung bieten möchte. Und dies macht er gut, ohne direkt albern zu sein, wie viele andere Filme.


Zwiebel88

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@Visitor: Ja, schön ist er ja auch schon irgendwie, aber nicht schön genug :D

@Filmkenner: Ich habe auch nicht Mord und Totschlag erwartet. Der Titel des Films schützt aber doch nicht vor (meiner Meinung nach) angemessener Kritik, oder? Er bietet harmlose Unterhaltung und macht das ganz gut, ja. Aber einzig und allein harmlose Unterhaltung ist nicht das, was ich mir von einem sehr guten oder herausragenden Film erhoffe, daher die 5/10.


ratomelf

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Feel-good-Movie im besten Sinne. Durch die Reihe wahnsinng sympathische und glaubwürdige Darsteller in einer zweifellos nicht realistischen Geschichte. Nur wer die sehen will, soll Dokumentarfilme gucken. Jedenfalls bin ich jetzt beim bereits dritten Sehen dieses Films seinem Charme ein weiteres Mal erlegen, was äußerst selten vorkommt.

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odie.holzmann

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muß zugeben, am Anfang tat ich mir schwer, Matt Damon als alleinerziehenden Vater zu akzeptieren, doch er hat mich in dieser Rolle dann doch überzeugt. Für einen Film, der auf einer wahren Begebenheit basiert, was für mich normalerweise ein KO-Kriterium ist, hat er mir echt gut gefallen. Die verschiedenen Konflikte, die es da so gibt sind gut herausgearbeitet, ein bisschen Liebesgedönse und ein Spritzer Humor dazu und fertig ist die Laube. Hätte man den Streifen um sagen wir mal 25 Minuten gekürzt, was durchaus möglich gewesen wäre, wäre er noch besser.
Fazit: Nette Familienunterhaltung mit guter Besetzung, gerade was die Jungschauspieler angeht.

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Schlopsi

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Ende ist zwar ein kitschiger Overkill, aber aus irgendeinem Grund mochte ich den Film von Anfang an. Schöne warme Bilder, ein wohliger Soundtrack, gemütliche Familiengeschichte mit Trostpflästerchen und sympathischen Darstellern. Für den Sonntagabend vollkommen in Ordnung.

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Deathpool

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Ich hasse den Zoo, kann man mit dieser Voraussetzung den Film genießen? ;)


Schlopsi

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@Q: Jaa man! ♥
@pooli: Dieser Zoo ist total chillig. Eigentlich ist es eher der ganze Film. Könnte mir gut vorstellen, dass du trotz Abneigung was mit dem hier anfangen könntest :)


Val Vega

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Bewertung7.0Sehenswert

Wow.
Ich muss sagen, dass dieser Film mich jetzt echt wahnsinnig überrascht hat.
Cameron Crowe wollte ich sowieso längst kennen lernen, hat Emma Stone doch unlängst einen Film mit ihm abgedreht. Und wahrscheinlich hätte ich mit ihm keinen besseren Start haben können. Er inszeniert hier eine Tragikomödie, die mich mehr berührt hat, als ich es zu anfang dachte. Vielleicht wird diese nicht unbedingt allen Themen, die der Film anschneidet gerecht, doch das kann ich dem Film getrost verzeihen, hat er doch so wunderschöne Bilder und einen derart sanften Soundtrack.
Die Darsteller wissen allesamt zu überzeugen, allen voran Matt Damon, der seinen hingebungsvollen Familienvater voll und ganz ausfüllt. Auch alle anderen passen in die Geschichte und fügen sich nahtlos in die muntere Geschichte um eine Familie, die einen Zoo übernimmt.
Die tolle Kameraarbeit von Rodrigo Pietro versteht es sowohl die Schauspieler des Films im besten Licht einzufangen, als auch die Schönheit der Tiere mit all ihrer Würde und Anmut einzufangen. Der Film macht durchgehend Spaß und wartet auch mit dem ein oder anderen netten Spruch auf, den man sich ohne weiteres merken kann.

Am Ende ist der Film wie das Lächeln seiner jüngsten Hauptdarstellerin: Süß, herzerwärmend und voller Lebensfreude.

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Val Vega

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Ist schon auf der Merkliste für die nächste Amazon-Order!


BenAffenleck

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Uuuhh, ein Blindkauf. Hoffe es lohnt sich!


munichstar

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Bewertung7.5Sehenswert

..Gut Aiderbichl mal anders..aber schön....das Träume so verwirklicht werden und nicht nur blöde Kriege in den Nachrichten vorkommen.

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fujay

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich schöner Familienfilm. Sehenswert.

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GermanSnake

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film war wirklich Super!!!! Er hat mich voll unterhalten und er hatte auch viele Momente wo man doch mal eine Träne weg drückt. Eine Absolute Empfehlung!!!

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ColinTheRobot

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Bewertung6.0Ganz gut

Ziemlich kitschig, aber schon ganz süß. Kann man sich an einem langweiligen Sonntagabend ruhig ansehen. ;)

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KeVSTG

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Bewertung7.5Sehenswert

Richtig toller Film mit einer sehr emotionalen Geschichte! Die Charaktere sind einem sofort sympathisch, was wahrscheinlich an den tollen Schauspielern (Matt Damon, Scarlett Johansson usw.) liegt. Die emotionalen Szenen wirken nie aufgesetzt und kommen immer echt rüber. Es wird nie zu traurig da immer wieder komischen Szene das ganze Geschehen wieder auflockern! Auch die Tiere werden sehr gut ins Rampenlicht gerückt. Ein Film der eigentlich alles richtig macht und für die ganze Familie gedacht ist, UND das schafft er auch!!!

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ThomasWzS

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Bewertung10.0Herausragend

Wow ... Hier stimmt einfach alles und das bei diesem nüchternen Titel.
Story, Umsetzung, Cast, Musik, Bilder ... hier ist einfach alles perfekt umgesetzt. Ein Film für die ganze Familie oder auch ohne, denn hier gibt es die grossen Lebensthemen: Tod, Verlust, Loslassen, Mut, Neuausrichtung .... Liebe.
Und wie es an einer Stelle so schön heisst: "machst du es aus den richtigen Gründen, wird es auch klappen".
So wie in diesem Film und so, wie es auch in der Geschichte geklappt hat, die das "wirkliche" Leben schrieb.
So jetzt muss ich mir nur noch den fantastischen soundtrack besorgen - jeder song perfekt eingesetzt ... Chapeau Mr. Crowe!

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tomek.castello

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Bewertung2.0Ärgerlich

Selten einen langweiligeren Film gesehen war richtig enttäuscht!

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Prechtl

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Was hast du dir denn vom Titel anderes erwartet? ^^


ThomasWzS

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... nicht jeder kann Harmonie vertragen ...


traeumeline

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Bewertung7.5Sehenswert

"20 Sekunden, die alles entscheiden." - Hach, was für ein rührender und warmherziger Film das war! Ein toller Matt Damon (seine bisher symphathischste Rolle in meinen Augen) und was für eine zuckersüße kleine Rose! Dass der Film auf wahren Begebenheiten basiert, macht den Film noch besonderer. Da sind so einige Tränchen gekullert.

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Shady95

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schön erzählt, tolle Bilder und ein guter Soundtrack. Dazu eine gelungene Besetzung, besonders Matt Damon und Scarlett Johannson harmonieren miteinander. Ein wirklich schöner Film für Zwischendurch. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

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Patlok

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Bewertung10.0Herausragend

'Wir kaufen einen Zoo' ist ein wirklich nahezu perfekter Film. Der Film hat mich in einigen Momenten wirklich berührt und mir eine Gänsehaut beschafft, was vor allem daran gelegen hat, dass ich wirklich mit den Charakteren mitfühlen konnte. Die Darsteller sind wirklich alle ausnahmslos perfekt gewählt und harmonieren.
Vor allem die kleine Tochter von Benjamin Mee im Film liefert eine unglaublich gute schauspielerische Leistung ab, was für das Alter der Darstellerin echt bemerkenswert ist. Aus der kann echt noch eine ganz große werden.
Zur Atmosphäre des Filmes tragen vor allem auch die Kamerafahrten und der wunderbare Soundtrack bei.
Deswegen unbedingt anschauen!

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Niotq

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Bewertung6.5Ganz gut

"L., du bist lieb. Aber lieb deppert."

Nach einer längeren filmischen Totalpause, bei der ich nicht einmal mit Sicherheit sagen kann, was sie eigentlich ausgelöst hat, packte mich heute wieder eine spontane Zelluloidgier. Es wurde von allen ausgerechnet Cameron Crowes "We Bought a Zoo", den ich eigentlich hauptsächlich mitgenommen hatte, weil ich damit hauptsächlich den Soundtrack von Jónsi verband, seines Zeichens Sänger der von mir sehr bewunderten isländischen Band Sigur Rós. Außerdem hat Scarlett Johansson bei mir seit "Lost in Translation" einen überlebensgroßen Stein im Brett.

Ich hatte ja... nun ja, eigentlich ahnte ich schon, dass mich ein Wohlfühlfilm erwarten würde, aber mit einem, der dermaßen in alle Klischeefallen tappt, der dermaßen vor Kitsch und "Warmherzigkeit", oder zumindest Versuchen, eine solche herbeizuführen, überläuft, das war dann doch ein sehr, sehr starkes Stück. Wir folgen dem Witwer Benjamin, seiner zum Fressen süßen Tochter und dem trotzig-pubertierenden Reißbrettsohn bei der Bewältigung des Todes der Mutter. Ein Zoo soll es richten, der gekauft sowie über den Großteil des Filmes hinweg liebevoll aufgemöbelt wird. Dazu gehören auch noch allerlei teils skurrile Gestalten (aber nicht ZU skurril, wir sind hier immerhin in einem Wohlfühlfilm!), eine Oberwärterin, die ein dermaßen offensichtliches potenzielles love interest ist, dass es brummt, und vielen, vielen niedlichen Tieren.

"We Bought a Zoo" ist sehr viel: Er ist lustig und romantisch und spannend und ein bisschen tragisch (aber nicht ZU tragisch, wir sind hier immerhin in einem Wohlfühlfilm!), und zusammen mit dem Tierfundus und der mehr als verlässlichen Alles-wird-gut-Prämisse ein, ja, richtig, großer Spaß für die ganze Familie. Nach einer wahren Geschichte! Mit pausenlos schrillenden Kitschalarmglocken, zu denen auch Jónsi beiträgt, der sich stilistisch eher am lebhaften Pop-Approach seines Soloalbums "Go" orientiert. Ich habe das dumpfe Gefühl, dass der Soundtrack besser separat vom Film funktioniert, so ist es doch eine geringfügige Überdosis Zucker, die da zusammenkommt.

Wie in Gottes Namen komme ich dann auf eine 6.5? Nun, das einleitende Statement, das meine Mutter dereinst - wahrscheinlich irgendwann in den Siebzigern - von ihrem Zeichenlehrer zu hören bekam, und an das ich sofort denken musste, als ich über den Film nachzudenken begann, mag auf "We Bought a Zoo" überdeutlich zutreffen, allerdings möchte ich den Fokus dann doch lieber auf das "lieb" als auf das "deppert" legen. Ja, der Film mag in all seinen Mechanismen, die Emotionen beim Zuschauer erzeugen soll, unfassbar simpel gestrickt und sofort durchschaubar sein, aber das macht ihn mir nicht weniger sympathisch. Ich bin jemand, der sich von diesen einfachen Tricks nichtsdestotrotz einsaugen lässt, der ein Interesse für diese bloßen Abziehbilder entwickelt, der vielleicht auch manchmal genüsslich davor sitzt, eben weil er genau weiß, wie simpel diese Abziehbilder wirklich sind, der aber trotzdem gut unterhalten wird. Es ist ein Film, den ich gar nicht so richtig mögen will, er lässt mir aber leider kaum eine Wahl. Diese 6.5 ist, und da bin ich ganz bei Le Samourai, für die Tiere. Und für Scarlett. Und für Jónsi. Und auch ein klein wenig auch dafür, dass ich mich nach diesem Film trotz der platten Botschaften, trotz dieses unfassbar breiten Potpourris an rührseligem, kitschigem, klischeehaftem Unsinn tatsächlich um einiges besser fühlte als zuvor. Ich kann keinem Film böse sein, der das schafft, auch wenn ich's liebend gern wäre. Was soll ich machen.

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