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2012 – Das Kinojahr der trübseligen Actionfilme

Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), Veröffentlicht am 17.10.2012, 08:50

Die Vielzahl an aktuellen Actionfilmen könnte zu der Annahme führen, 2012 sei ein gutes Kinojahr für das vitale Genre. Doch aus dem Groß der Spielzeug-Spektakel, Digitalwulst-Filme und Muskelkörper ragen einzig Miss Bala und Premium Rush hervor.

Miss Bala Miss Bala © 20th Century Fox

Es gibt einen Moment im morgen in den deutschen Kinos anlaufenden Miss Bala, der so atemberaubend ist wie nur wenig anderes im Kinojahr 2012. Die Titelfigur quält sich durch ein Feuergefecht, entlang an von Kugeln durchsiebten Karosserien, mitten durch eine Zone des Todes. Die mexikanische Schönheitskönigin selbst ist am Schusswechsel nicht beteiligt, indes aber die Drogenhändler, deren Fängen sich die hilflose junge Frau nicht entziehen kann. Der fast teilnahmslose Kampf durch den Kugelhagel bebildert in einem einzigen Take nicht nur eindrucksvoll die Ausweglosigkeit der in korrupte Geschäfte verfangenen Miss Bala, sondern gehört gerade seiner Zurückgenommenheit und Passivität wegen zu den großen Actionmomenten des Jahres. In der unaufgeregten Inszenierung klassischer Actionmotive, vom Shoot-Out bis zur Verfolgungsjagd, entwickelt Miss Bala ein spektakuläres Soggefühl. Action als meditativ-melodramatisches Spannungsmoment.

Ein vergleichbares Gefühl, auch nicht im umgekehrten Sinne, vermittelte dieses Jahr kein anderer Actionfilm im Kino. Nach dem rauschhaften, Aktionssituationen einmal ganz anders verstehenden Erlebnis von Miss Bala stellte sich mir die Frage, was das Actionkino 2012 eigentlich überhaupt zu vermitteln hat. Ob nicht die ermüdenden Comic- oder Spielzeug-Spektakel und ihre ungreifbare Digitalwulst, die einfallslosen Middle-of-the-Road-Actioner mit ihrer fahrplanmäßigen Zusammenstellung von Herkömmlichkeiten oder auch das sowieso nur als ironisches Zitat auftretende Muskelkörperkino der zweitgeborenen 80er-Jahre-Actionhelden zurecht den Wunsch nach einem alternativen Actionfilm wecken. Nach einem Actionfilm, der das Genre wie Miss Bala einmal ganz anders versteht. Oder der zu den klaren Prämissen des Actionfilms zurückkehrt, in denen eine einfache, aus- und zu Ende gedachte Idee frei von Schnörkeln über die Runden gebracht wird. So nämlich ist der ebenfalls morgen startende Premium Rush das aktuell zweite rare Beispiel eines originellen Actionfilms, der einen ganz eigenen Genreansatz vorstellt. Was Filmkritiker so gern (und auch so fürchterlich abgedroschen) als Bewegungskino bezeichnen, verlagert Premium Rush auf zwei Räder: Eine mit beispiellosem Tempo inszenierte 90minütige Fahrradhatz, in der Joseph Gordon-Levitt als schlaksiger Briefkurier eine erfrischend abwegig gedachte Heldenfigur macht.

Beim Blick auf die anderen Actionfilme des Kinojahres offenbart sich hingegen weite Öde. Aus der absoluten Dreifaltigkeit des Schreckens – Michael Bay, Louis Leterrier und McG – meldete sich 2012 lediglich letzterer zu Wort, doch die hochnotpeinliche Action-Klamotte Das gibt Ärger wollte glücklicherweise ohnehin niemand sehen. Sehen wollte das Publikum hingegen leider das unnötigste Franchise-Anhängsel seit der Erfindung von Franchise-Anhängseln: In Das Bourne Vermächtnis suchte Jeremy Renner, der uninteressanteste und konturenloseste aller neuen Actionstars, nach einer Wunderpille und wuselte sich dabei durch kläglich die Virtuosität von Paul Greengrass nachäffende Actionszenen auf Popelniveau. Eine Totgeburt von einem Film, gegen die sich der irritierende Selbstparodiehumor von The Expendables 2 wie Balsam ausnahm. Die Fortsetzung der Actionhelden-Reunion jedoch verdeutlichte ihrerseits, dass auch das High-Profile-Mucki-Kino der Golden-Age-Ikonen um Sylvester Stallone nur noch als (nostalgischer) Witz über sich selbst taugt. Da scheinen sich die gleichfalls ironischen Actionfilme aus der EuropaCorp-Produktionsschmiede von Luc Besson einen angenehmeren Humor leisten zu können, würde einem nett-doofen Lockout nicht sogleich ein fassungslos machend schlecht inszenierter 96 Hours – Taken 2 folgen.

Der traurige Tiefpunkt des diesjährigen Actionkinos wurde auf der Berlinale im Februar bezeichnenderweise glückselig beklatscht. Haywire, in seiner synthetischen, unterkühlten Stil-Verliebtheit absolut unerträglich, schaut sich wie der qualvolle Versuch eines intellektuellen Actionfilms. Eine die Kamera und vor allem das Herz auf Distanz haltende Stimmungsanordnung, mit der Steven Soderbergh sich endgültig auf die Pole-Position der besonders nervtötenden Hollywood-Autorenfilmer klugscheißerte. Einem so unsinnlich vor sich her langweilenden Anti-Actionfilm kann nur der indonesisch-amerikanische Kracher The Raid beikommen, den Koch Media im Sommer glücklicherweise und sogar mit Erfolg in die deutschen Kinos katapultierte. Das ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr, gerade die von den Exegeten fast schon manisch gefeierten Actionfilme eines Isaac Florentine oder John Hyams etwa finden hierzulande nie den Weg ins reguläre Programm der Lichtspielhäuser, von Filmen der Hongkong-Ultrakünstler Johnnie To oder Dante Lam gar nicht zu sprechen. The Raid fährt Martial-Arts-Zweikämpfe auf, die in ihrer ultrabrutalen und aufs Komplexeste durchchoreographierten Form vielleicht wirklich ihresgleichen suchen. Ein nicht gerade origineller und auch leicht redundanter, aber dennoch beeindruckender Film, der das Action-Kinojahr zumindest kurzzeitig in die Höhe schießen ließ.

Gewiss, das alles könnte sich schon am 1. November ändern, wenn James Bond 007 – Skyfall hoffentlich den schlimm verhunzten James Bond 007 – Ein Quantum Trost wettmacht. Und so ernüchternd das Wiedersehen mit den Expendables auch war – die nächsten Kinofilme mit Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger lassen das Höschen ja doch wieder ein wenig feucht werden. Für Shootout – Keine Gnade kehrt schließlich immerhin Walter Hill nach zehnjähriger Kinoabstinenz auf die große Leinwand zurück, während Jee-woon Kim mit seinem US-Debüt The Last Stand vielleicht seinen ersten halbwegs anständigen Film vorlegt. Immer optimistisch bleiben, bis zum nächsten Rambazamba.

Und eure bisherigen Action-Favoriten des Jahres?

Als Mr. Vincent Vega polemisiert sich Rajko Burchardt seit Jahren durch die virtuelle Filmlandschaft, immer auf der Suche nach dem kleinstmöglichen Konsens. Denn “interessant ist lediglich Übertreibung und das Pathos – alles andere ist langweilig, leider.” (Christian Kracht). Wenn er nicht gerade auf Moviepilot aneckt, bloggt Rajko für die 5 Filmfreunde und sammelt Filmkritiken auf From Beyond.


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über 2012 – Das Kinojahr der trübseligen Actionfilme


Julio Sacchi

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Digitalwulstiger als PREMIUM RUSH geht doch gar nich.

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Mr Vincent Vega

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Hast ihn doch gar nicht gesehen. Und stimmt natürlich auch nicht.


NiceFlavour

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also den absatz über haywire finde ich sehr gut :) voll meine meinung :) besonders diese Aussage "schaut sich wie der qualvolle Versuch eines intellektuellen Actionfilms" finde ich sehr gut!

Dann aber wiederum kann ich gar nicht nachvollziehen, warum Jeremy Renner so niedergemacht wird :( gerade ihn finde ich sehr, sehr gut als Schauspieler (ich hab den Bourne Film noch nicht gesehen, deshalb lasse ich den mal außen vor).

Auch wenn ich damit alleine stehe: ich fand 007- ein Quantum Trost sehr gut. Zwar anders als die bisherigen 007 Filme, aber trotzdem war ich nicht enttäuscht.

Btw. Noch ein Lob: Heute war die Sprache mal nicht geschwollen, der Artikel hat sich viel leichter gelesen als sonst :)

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FlintPaper

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Meine Frage ist nur, warum Vega A Bittersweet Life nicht halbwegs anständig fand. Oder A Tale of Two Sisters.

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TheJoker

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Gehen dem Vincent etwa die Ideen für seine lächerliche Jahrmarkt-Kolumne aus?

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lieber_tee

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Was macht einen guten Action-Film aus? Sind deutliche Abnutzungserscheinungen heute zu beobachten? War das Action-Kino in den 80er und 90er wirklich besser? Vielleicht gibt es kaum noch DEN Actionfilm? Wird heute (und auch damals) die Action in Genrefilmen verpackt? Welche US-Action-Filme haben mich ab den 2000er beeindruckt. Da fallen mir spontan Genre-Filme ein: Children of Men, X-Men, Hellboy, Inception, Kick Ass, Frontier(s). Pure Action-Filme (Ein Mann gegen alle) sind wenig gute dabei, da boten die 80er und 90er (70er) mehr Stoff. Wobei der erste Bond mit Craig, 96 Hours und Bourne-Verschwörung wirklich klasse sind. Vielleicht sollte über den US-Deckelrand geschaut werden: Zum Beispiel The Good, the Bad, the Weird; Breaking News (Asien), Das tödliche Wespennest, Publik Enemy No.1 (Frankreich).
Grundsätzlich sehe ich aber auch eine Abwärtstendenz bei den neueren Produktion, nicht erst seit 2012...
Und das liegt (nicht nur) an verwackelter Kamera und CGI sondern auch an fehlendem Sinn für schwungvolle Montage, die ihre Orientierung bei Actionszenen behält und charismatischen Helden.

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C_C

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"charismatischen Helden."

Hauptproblem, ja!


Tina Scheidt

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Das unterschreibe ich gern.


C_C

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wo bist du da jetzt angeeckt!? Fass mal zusammen!

Da ich die ganzen Filme fast alle nicht kenne(n will), kann ich da echt nix dran finden...

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lieber_tee

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Hm, da du die ganzen oben genannten Filme nicht kennst und auch gar nicht kennen lernen willst, bringt eine Diskussion auch nix.


Murray

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Zustimmung in allen Punkten bis auf den Letzten. Jee-woon Kim hat bereits mit "Bittesweet Life" einen fantastischen Thriller abgeliefert.

Mein Action-Favorit dieses Jahr? Ohne Frage "The Raid: Redemption". Ganz großes Kino.

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bestseimon

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Wie immer toller Text und klasse formuliert. Diese hier ist wirklich eine meiner Lieblingsrubriken geworden, auch wenn ich meistens eine andere Meinung habe.

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nilswachter

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Stimme Vega zu 100% zu. Bei Bond bin ich leider seit dem Rohrkrepierer Quantum ziemlich skeptisch aber dennoch in freudiger Erwartung. Man weiss ja nie...

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Bandrix

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Stimme größtenteils zu. Nur "The Raid" fand ich im Großen und Ganzen doch fast schon lächerlich. Und Kim Je-Woon ist natürlich ein Meister seines Fachs.
Da gibt es aber dieses eine Wort, das mich immer wieder stört. "Ultrakunst". Was soll das bitte sein?

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Bandrix

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Offiziell gibt es das Wort aber nicht, oder? Steht zumindest nicht im Duden oder sonst wo.
Eins ist aber sicher: Es ist dein neues Lieblingswort. ;)


Mr Vincent Vega

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Mein Lieblingswort ist es nicht, schon gar nicht mein neues. Salonfähig gemacht haben es die Blogger von Eskalierende Träume, seither zieht es seine Kreise durchs Internet. Und dazu trage ich gern bei. :-)


senistro.zoodiac

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Du langweilst nur noch.... abschaffen...oder für dich ist wohl bald anschaffen angesagt, hahahaha

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Mein Senf

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Joaaaa - da teile ich tatsächlich bei beinahe jedem Film die Meinung von Rajko.

Davon abgesehen: Auf "Premium Rush" vorfreue ich mich nun noch ein wenig mehr, "Miss Bala" ist auf meinem Schirm und "Lockout" werde ich mir endlich mal ausleihen - das Lesen hat sich gelohnt. Ich freue mich auf die nächste Folge.

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Kwyjibo

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Das Action-Genre ist nicht erst in diesem Jahr schlecht, sondern seit mindestens 2000. CGI-Kacke, hektische Kamera, schnelle Schnitte, nervige Pseudo-Coolheit... Gerade abgefeierte Actionfilme wie "Bad Boys 2", "Crank", "Running Scared" etc. sind absoluter Rotz. Kein anderes Genre hat sich so negativ entwickelt.
Soll natürlich nicht heißen, dass auch mal was Gutes dazwischen ist, aber der Großteil ist leider Mist.

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lieber_tee

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Mist, Vincent eckt NICHT an, Vincent hat recht.
(SOFORT DEN NAMEN DER POLEMIK -RUBRIK HIER ÄNDERN!!!)
Also, so ist kein Bashing / Shit-Storm möglich...
Und so werden es keine 200 Kommentare...
Egal was er auch macht, er macht immer alles falsch...:))))

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lieber_tee

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Gut das du das noch mal deutlich machst.;)


BlueSquirrel

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Ja, du siehst eben nur die Pinkepinke. Schäm dich Vega!


Roldur

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Mein erstes Herz für Vincent. Dass ich das noch erleben darf :).

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Punsha

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Was für eine Freude den Vince noch ungesplittet genießen zu dürfen.

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BlueSquirrel

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Verstehe:)


Punsha

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Danke, lieber_tee. :)


Rasu

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Und wo ist jetzt das Anecken?! Wohl eher "Mr. Vincent Vega analysiert ganz legitim"...

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HulktopF

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btw micheal bay muss ich einmal (unglaublicherweise) verteidigen:
bad boys 1 und 2 und the rock sind wahre actionperlen,
demzufolge hat er eigentlich ein gutes gespür für action...wenn er nur nicht darauf setzen würde das ganze immer mehr mit robotern umzusetzen.

bay sollte lieber wieder actionfilme mit menschen drehen, denn da ist unterhaltung pur angesagt..

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Kloppo09

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Der bislang unkontroverseste Beitrag von Herrn Burchhardt,ja fast schon langweilig:-)

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HulktopF

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um großen teil kann ich das ganze so unterschreiben. ziemlich viele actionklischee filme
und ziemlich viel CGI gedöns ohne verstand inzeniert. und danke für den tip premium rush, der wird gleichmal vorgemerkt.

was mir jedoch aufgefallen ist, dass du das judge dredd remake nicht benannt hast, denn laut kritikern und freaks die ihn schon sehen konnten soll der film mächtig gut sein.

meine vorläufigen highlights sind bisher nur exp2 und the raid. dann noch dredd, bin gespannt drauf wie der film ist :D
und dank mr vega hab ich einen neuen film auf dem schirm, premium rush, seit ich jetzt looper und hesher gesehen habe ist joseph gorden levitt für mich persönlich einer eer stars von morgen. wer bruce willis so perfekt imitieren kann, einen metaler mit anarchocharisma so genial darstellt, und in 500 days of summer einen lieeskummerschmerz ohne gleichen auf die leinwand bringt, da ist für mich sowas von klar,dass mr levitt in zukunft ganz groß wird.
kaum zu glauben,dass ich das mal sage, aber thx mr vega :)

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Rukus

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Wenn ich nen guten Actionfilm sehen will, vertrau ich auf die guten alten 80er und auch auf die 90er. Vielleicht noch auf dei 70er, aber das neue Jahrtausend ist da doch eher enttäuschend.

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Kwyjibo

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So sieht's leider aus.


oschi

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Sagt der doch tatsächlich etwas gegen Jeremy Renner! Ich geb ja zu, Bourne 4 war nicht so der Knaller, aber die Rollen von Renner in The Town und Hurt Locker sind doch wohl ausreichend um zu behaupten, dass Jeremy Renner, der bei weitem beste neue Actionstar ist. Außerdem ist er der einzige Grund, warum man sich S.W.A.T. anschauen kann.

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notsch

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in the town war er echt hammer...eine präsenz sondergleichen


Marcelinho

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ich mag den Renner auch sehr gern, aber den neuesten Bourne kenn ich noch nicht...


Vic Mackey

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Den "Expendables" stehe ich weitaus wohlwollender gegenüber, ansonsten aber steht hier soviel Wahres, dass ich tatsächlich einmal einen "Anecker" absolut unterschreiben kann.

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Matzematiker

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Kann ich größtenteils nicht unterschreiben...
"Expendables II" und "Das gibt Ärger" waren spaßig, "Das Bourne Vermächtnis" schön spannend (wenngleich auch zu dialoglastig für die Masse), "Haywire" großartig.
"Miss Bala" hat mich eher gelangweilt. Bis auf die dreckige Atmosphäre ist mir nicht viel hängen geblieben, hatte mir deutlich mehr erhofft.
Unterschrieben jedoch bezüglich "96 Hours - Taken 2" (den ich aber dennoch unterhaltsam fand) und "Premium Rush", der wirklich Spaß gemacht hat.

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dAShEIKO

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Jawoll. Premium Rush hatte ich Montag in meiner [sni:k]™. Keine einzige schlechte Bewertung. Wirklich erfrischend, was Actionkino so ohne explodierende Autos zu bieten vermag. Ist auch meine Empfehlung.
Die Bala-Frau merk ich mir. Die steht auf meiner Liste ;)

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Hendrik

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Das ist doch eine Entwicklung die sich schon seit Anfang des Jahrtausends abzeichnet und nicht nur 2012 betrifft. Zustimmung mit folgenden Abstrichen: HAYWIRE war eines der wenigen Genre-Highlights dieses Jahr, Leterrier und McG mögen ihre Fehler haben aber in einem Atemzug mit Bay erwähnt zu werden haben sie nicht verdient, ironische Actionfilme bei Besson scheinen in letzter Zeit eher die Ausnahme zu sein (der jüngste den ich kenne war TRANSPORTER 3) und die Wörter "Virtuosität" und "Paul Greengrass" in einem Satz beißen sich ungefähr genauso wie "Demokratie" und "Nordkorea". Anecken rudimentär gelungen!

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Hisayasu S

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Teil 2 vielleicht. Aber 3 kann dann - vor allem dank des eher unvorteilhaften Schnitts - nicht mehr so ganz mithalten (guter Film aber trotzdem, klar).


Hendrik

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@VV: Ich hoffe nicht.


Joeyjoejoe17

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Japp, sehe ich größtenteils so. Haywire war eine Qual, The Raid geradlinige und gelungene Daueraction, der neue Bond kann nur klasse werden, Bourne 4 unnötig und schlecht.

Wunderbarer Text.

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mitcharts

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Auch wenn ich dir bei ein paar wenigen Punkten (Haywire, Bond 22, The Raid) widersprechen würde, so geht der Text doch im Ganzen runter wie Öl.

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DerDude_

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Er ist wieder da <3

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dAShEIKO

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war er denn weg?^^


DerDude_

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Jo, letzte Woche war er nicht da ;)