Das Bourne Vermächtnis

The Bourne Legacy (2012), US Laufzeit 135 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 13.09.2012


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5.5
Kritiker
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von Tony Gilroy, mit Jeremy Renner und Edward Norton

Im vierten Teil der Bourne-Saga steht ein neuer Held im Zentrum. Aaron Cross, gespielt von Jeremy Renner, löst in Das Bourne Vermächtnis Jason Bourne Matt Damon ab.

There Was Never Just One – Jason Bourne (Matt Damon) war nur die Spitze des Eisbergs, denn es gibt da noch einen weiteren Geheimagenten, der eigentlich schon längst tot sein sollte: Aaron Cross alias Kenneth Kitson (Jeremy Renner).

In dessen Leben ist durch die von Jason Bourne ausgelösten Ereignisse einiges ins Rollen gekommen, wodurch ein Wettlauf um Leben und Tod entbrennt. Auch in Das Bourne Vermächtnis versucht der Geheimagent Cross genau wie sein Vorgänger, seine Vergangenheit zu erforschen.

Cross ist einer der Agenten der Operation Outcome, dem Programm, das die CIA aufgrund der Geschehnisse aus Das Bourne Ultimatum abbrechen musste. Wichtige Informationen zu seiner Identität erhofft er sich von der Wissenschaftlerin Stephanie Snyder (Rachel Weisz), die nur knapp dem Amoklauf eines Schläfers und wenig später einem Exekutionskommando der Geheimorganisation entkommt (letzteres mithilfe von Cross).
Von ihr erfährt Cross, dass er eine Art wissenschaftliches Experiment ist: An ihm wurden genetische Modifikationen vorgenommen, um seine physischen Fähigkeiten zu optimieren.
Dr. Snyder war zwar auch an den Optimierungen beteiligt, ist von dem Plan der CIA, Cross und die weiteren Agenten zu töten, völlig entsetzt. Sie versucht, Cross zu helfen, doch CIA-Agent Byer (Edward Norton) ist ihnen bereits auf den Fersen und will dies mit allen Mitteln verhindern.

Hintergrund & Infos zu Das Bourne Vermächtnis
Das Bourne Vermächtnis basiert auf der Buchvorlage von Eric Van Lustbader, der mit seinem 2004 veröffentlichten Roman The Bourne Legacy die Bourne-Trilogie des Autors Robert Ludlum fortsetzte.

Die Regie bei Das Bourne Vermächtnis (OT: The Bourne Legacy) übernahm Tony Gilroy, der zu den drei Vorgänger-Filmen Die Bourne Identität, Die Bourne Verschwörung und Das Bourne Ultimatum die Drehbücher beisteuerte und mit Duplicity – Gemeinsame Geheimsache und Michael Clayton bereits Regieerfahrungen sammeln konnte.

Mit Albert Finney, Joan Allen, David Strathairn und Scott Glenn kehrten im vierten Teil alte Bekannte ins Bourne-Universum zurück. Rachel Weisz, Edward Norton, Stacy Keach und Oscar Isaac waren in den ersten drei Filmen hingegen nicht zu sehen und traten erstmals in Das Bourne Vermächtnis in Erscheinung. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Das Bourne Vermächtnis
Genre
Actionfilm, Thriller
Handlung
Agent, Aufgabe, Gefahr, Geheimagent, Gestohlene Identität, Pistole, Waffe
Stimmung
Aufregend, Spannend
Tag
Sequel
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Bourne Film Productions, Bourne Four Productions, Captivate Entertainment, Dentsu, Kennedy/Marshall Company, The, Relativity Media, Universal Pictures

Kommentare (190) — Film: Das Bourne Vermächtnis


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RolyK

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Bewertung7.0Sehenswert

Zu Beginn eher Thriller, gegen Ende ganz ordentlich Action. Ungefähr das hatte ich erwartet und eben auch bekommen. Wie bei allen Bourne-Teilen muss man auch beim vierten Teil höllisch aufpassen, um der Story wirklich folgen zu können - aber es lohnt sich.

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BenAffenleck

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich weiß gar nicht, was das ganze rumgeheule zu DAS BOURNE VERMÄCHTNIS eigentlich soll. Der vierte Teil reiht sich nahtlos in das Bourne-Universum ein, da er mehr oder weniger parallel zu der Story mit Jason Bourne läuft. Allerdings wird hier ein anderer Aspekt der Geschichte beleuchtet: Kampfmaschine durch Drogen.

Der herangezüchtete Superagent Aaron Cross wird hier überzeugend von Jeremy Renner verkörpert. Die Geschichte bietet all das, was auch die anderen Teile so sehenswert machte, vielleicht wurde hier und da etwas ZU viel erklärt, was manchmal die Geschwindigkeit raus nimmt. 135 Minuten sind dann doch schon etwas lang. Dafür gibt es wie gehabt den Bourne Cocktail: ein paar Shootouts, einige Fights, Explosionen, eine geile Hochgeschwindigkeits Verfolgung und die klassische Jagd über den halben Globus.

Rachel Weisz und Edward Norton bleiben allerdings weit hinter den Erwartungen zurück. Ein kluger Schachzug war es, hier wenigstens noch ein paar Gesichter aus den alten Filmen zu platzieren, wie zum Beispiel Joan Allen, Scott Glenn und David Strathairn. So hat man eine stärkere Bindung an die vorherigen Teile.

Fazit: Mag sein, das mit DAS BOURNE VERMÄCHTNIS nur auf die rasche ein paar Dollar gemacht werden wollten. Mich hat er gut unterhalten, bis auf das viel zu abrupte Ende.

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BenAffenleck

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Ich war auch positiv überrascht.


pischti

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Ich fand den auch völlig ok ^^


eastergaard

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Bewertung3.0Schwach

Ich habe schon von vorne herein erwartet das dieser Film der Bourne Reihe nicht gut tun wird. Das er sie aber so verspottet hätte ich nicht erwartet. So enttäuscht war ich selten. Es ist schwer zu verstehen wie Gilroy der selbst die ersten 3 Teile geschrieben hat so einen Mist fabrizieren konnte.
Bourne Legacy nennt sich der Film nur aus Marketinggründen, den fast alles was Bourne auszeichnete findet man hier nicht mehr vor. Bourne war ein Instrumentalisierter Soldat eines unhumanen Systems, dessen Gewissen sich regte und er deshalb sich gegen das System stellte. Ein zutiefst Menschlicher Charakter der vom System unterdrückt wurde und Absolution sucht. Was ist Aaron Cross? Har er jemals das System in Frage gestellt? Nein, es war nur Gegner als es nicht mehr auf seiner Seite stand. Ja, es gibt die Zusammenhanglose Szene mit seinem Vorgesetzen wo er kurz moralische Regungen zeigt, aber echte Reflexion? Aaron Cross ist für mich keine Identifikationsfigur. Ausserdem scheint seine Hauptmotivation zu sein die Pillen zu bekommen. Jeremy Renner kommt nicht über die Zweidimensionalität der Blätter Script hinaus auf die seine Figur skizziert wurde. Er scheint bei Mission Impossible besser aufgehoben.
Auch die restlichen Figuren bleiben, bis auf die von Rachel Weisz dargestelte Wissebschaftler leblos und blass. Die Reihe profitierte bisher von ihren Charismatischen und glaubwürdigen Antagonisten. Edward Norton könnte man ganz rausschneiden ohne etwas zu vermissen.
Auch von der genialen und virtuosen Action Inszenierung hat man sich verabschiedet. Tony Gilroy hat definitiv kein Händchen für Actionszene. Wer sich über die Handkamera in den ersten Teilen beschwert hat wird zwar erst frohlocken um dann festzustellen dass man trotz fester Kamera, wegen der hohen Schnittgeschwindigkeit und orientierungsloser Kameraführung noch weniger sieht und versteht als vorher. Die Verfolgungsjagden sind beliebig, die Intensiven Kämpfe finden gar nicht erst statt.
Was mir am meisten wehgetan hat war der Abschied vom Realismus. Vom Szenario über die Story bis zu den Actionszenen. Bourne war so Eindrücklich, so beängstigend Dystopisch weil er wohl nicht weit von der Realität entfernt war. Das war die Essenz der Reihe. Davon entfernt man sich ohne irgendeinen unterhaltsamen Mehrwert zu haben. Das zerstört den Film und zieht wegen den zwanghaften gezogenen Verbindungen zu den Originalteilen auch die anderen 3 Teile mit runter. Wäre es ein eigenständiger Film könnte ich ihm noch 5.0 geben aber so mache ich lieber als wär der Film nie passiert.

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swissroland

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Bewertung3.0Schwach

Wenn ich hier in die Vinothek gehe und mir ne Flasche Rotwein für über 100 Franken hole und ich stelle daheim fest, es ist billiger Putzessig drin, fühle ich mich ziemlich verarscht.
Das gleich gilt, wenn ich mir einen Jason Bourne Film anschaue und es ist nur Aaron Cross drin.
Noch mal auf billige Art mit dem Titel J.B Kohle machen. Solchen Müll gibts zuhauf in der hinteren Ecke jeder zweitklassigen Videothek. Nur halt spannender und mit besserer Action. Alleine die ersten 50 min sind ne Frechheit. Nur Blablablubb und Blablablubb. 
Ich mag den Norton, den Renner noch mehr, aber dank dem Film holen sie bei mir ne Menge Minuspunkte. Offensichtlich war den Beiden das Drehbuch völlig wurscht, Hauptsache Kohle machen! 
Shame on you Mr. Renner. Bei Norton wird das ja eh langsam zur Gewohnheit

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vanilla

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Bewertung6.0Ganz gut

Grundsetzlich wollte ich diesen Film gar nicht anschauen.
Zum Einen fehlen mir noch der 2te und 3te Teil, zum Anderen finde ich eine Fortsetzung, mit einem anderen Hauptdarsteller, generell für sehr gewagt und fragwürdig.
Wie der Zufall es so will, musste ich diesen, durch einen kleinen Fauxpas, jetzt schon anschauen.
Das passiert, wenn man in der Online-Leihliste nicht sorgfältig vormerkt.
Was soll ich nun sagen??
Jeremy Renner ist sehr gut und vielleicht sogar der bessere Bourne.
Die Handlung spielt sich parallel ab, somit muss man die Vorgänger nicht gesehen haben um sich in diesem gut zurecht zu finden.
Was ist bloß mit Edward Norton los???
Er war vor Jahren mal einer der Größten und jetzt nur noch 2te Wahl in einem Film der B-Klasse??
Unglaublich aber wahr.
Rachel Weisz ist schlanker geworden, sowohl äußerlich als auch schauspielerisch.
Die ersten Minuten ist der Film eine Katastrophe.
Unverständlich, uninteressant und zu viel dummes Gerede, bei dem ich kaum mitgekommen bin.
Danach wird der Film stärker und zum Schluß kommt sogar ein bisschen "Terminator"-Stimmung auf.
Insgesamt bin ich doch positiv überrascht.
Was aber nicht heißt, dass man diesen Teil unbedingt gebraucht hätte.
Vielleicht hätte man den unter einem anderen Titel herausbringen können.
Aber da wollte man auf den bekannten Bourne-Namen setzen und sich paar $$ mehr dazu verdienen.

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-m-

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Bewertung5.5Geht so

Bourne ist klasse!

Doch leider ist hier nichts von Bourne zu sehen außer ... nunja seinem Passbild. Beim Bourne Vermächtnis handelt es sich leider um ein völlig eigenständiges und -sinniges Werk, wobei ich "Werk" hier nicht werten möchte.

Es schmerzt, dass Treatstone und der Chef der CIA so ziemlich das einzige Bindeglied zum Bourniversum sind. Mal hier Noah Vosen, mal da Pamela Landy, um den Eindruck von Bourne zu vermittelt. Es schmerzt, dass dieser Film, obwohl er STELLENWEISE gut bis sehr gut inszeniert ist, mich, trotz des Potenzial birgenden Konflikts, völlig kalt lässt. Es schmerzt sonst noch an vielen weiteren Ecken, die den Film nicht zu etwas Rundem machen. Dazu fehlt der letzte notwendige Schliff, bspw. ist der neue Soundtrack kein Vergleich zu John Powells Bourne-Thema.

Pluspunkte gibts für Jeremy Renner, sowie für den zwar etwas blassen, aber überzeugenden Edward Norton. Rachel Weisz hat mich irgendwie mit ihrer wohl zu gut gemeinten Frauenrolle genervt.

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sachsenkrieger

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Bewertung7.5Sehenswert

Huch, wo ist denn ... wie hieß er doch gleich noch ... dieser Typ, den man selbst dann übersehen würde, wenn er sich nicht andauernd verkleiden würde? Achja, Matt Damon, sie haben Matt Damon wegrationalisiert. Rationalisierung finde ich echt doof, in diesem speziellen Fall mache ich mal eine Ausnahme.

Den Jeremy Renner finde ich mittlerweile ziemlich gut in seinen Rollen. Klar ist er kein studierter, charismatischer Feingeist, sonst wäre der Film auch nach 3 Sekunden zuende gewesen. Der Übergang von Damon zu Renner läuft für mich reibungslos, es gibt keine Storylücken. Um ehrlich zu sein, fand ich die ersten drei Teile ziemlich gut, aber sie gehören, genauso wie die "Mission Impossible"-Reihe zu den Filmen, die man immer mal wieder schauen kann, weil man sich irgendwann eh an nix mehr erinnert.

Gute amerikanische Hausmannskost wie fast alle vergleichbaren Reihen, eigentlich Zeitverschwendung, aber besser als Privatfernsehen einschalten allemal.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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sachsenkrieger

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Ja, hat was. Meine Freundin findet ihn nur cool. Dem schließe ich mich an, sonst gibt´s Getuschel...


Davki90

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Bewertung5.5Geht so

MOGELPACKUNG: Es steht Bourne drauf, ist aber nicht Bourne drin! Der vierte Teil hat nichts mehr mit Bourne zu tun! Es ist ein Actionfilm wie bei James Bond! Schade! Es ist kaum mehr Spannung drin! Die Handlung führt uns von Actionszene zu Actionszene! Guter Actionfilm, der aber nichts mehr mit den vorherigen Teilen zu tun hat! So ist es auch kein Bournefilm! Bitte macht keine weiteren Teile mehr!

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Michael_DeSanta

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich finde diesen teil noch am besten von allen, vielleicht aber auch dadurch das ich die teile davor jetzt nicht so mitreißend fande, wie sie von aller welt bejubelt wird, vielleicht liegt es daran das ich mir vieles schon vorhersagen konnte und dies bestättigt wurde. In diesem Teil geht recht oft etwas schief und die Schauspielerische leistung von Jeremy Renner als Actionheld ist beachtenswert und meiner Meinung nach authentischer als die von Matt damon, klar er hat verdammt gute Moves, verdammt clever, aber sein Charakter in allen 3 teilen sehr eintönig. Ich freu mich das auch Norton hier eine gute Figur macht. Schade fand ich es eigentlich nur das Bourne selbst keinen auftritt hatte, dafür erfährt man vieles über die Hintergründe und wie es nach dem 3ten Teil mit den beteiligten weitergeht.

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cyty

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Oh je da empfehle ich dir die Trilogie nocheinmal zu schauen und auf jedes kleine Detail zu achten. Ist immer noch meine Lieblings- Trilogie! :)


FlintPaper

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Bewertung5.0Geht so

Braucht viel zu lange, um in Schwung zu kommen. Der ziemlich belanglose Plot ist weder besonders spannend, noch originell und hat nicht nur mit unnötig vielen Erzählsträngen zu kämpfen (welche in der zweiten Hälfte wiederum relativ effektlos zusammengeführt werden), sondern auch noch mit der zwanghaften Entscheidung, das ganze Szenario parallel zu 'The Bourne Ultimatum' abspielen zu lassen. Das Ergebniss sind ein Haufen überflüssiger Querverweise und die Tatsache, dass sich 'Bourne Legacy' trotz neuer und solider Darsteller nicht wirklich als eigenständiges Werk behaupten kann. Beim Vergleich mit den teils schon virtuosen Sequenzen von Doug Liman und Paul Greengrass zieht Tony Gilroys Version dann klar den Kürzeren; Trotz einer netten Hetzjagd durch Manila und einem wie immer sympathischen Jeremy Renner. Hätte als eigenständigeres Spin-Off jedenfalls besser funktioniert. Als Popcorn-Film mit wertigen Actionszenen allerdings guckbar.

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Chev-Chelios

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe mir zunächst mal die Frage gestellt: „Kann ein Bourne Film funktionieren, ohne Jason Bourne?“. Ich muss sagen, ja er kann. Der Film ist vom Ablauf her parallel zum Bourne Ultimatum angesetzt und so taucht Jason Bourne zumindest verbal immer wieder auf und auch einmal ein Foto von ihm. Dadurch bleibt der Bezug zur Bourne Reihe bestehen. Der Film bietet alles was zu einem Actionfilm dazugehört und ist nicht schlecht gemacht. Klasse fand ich die Verfolgungsjagd auf einem Motorrad durch Manila und auch andere Actioneinlagen waren wirklich gut. Die Story kommt allerdings ein bisschen schlapp daher und kann nicht wirklich überzeugen. Jeremy Renner als „Outcomer“ Cross kann ebenso wie Edward Norton als CIA Agent mit einer soliden Leistung überzeugen. Rachel Weisz hingegen blieb ein wenig blass und meiner Meinung nach hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zusammenfassend kann ich sagen, „Das Bourne Vermächtnis“ ist durchaus ein gelungener Film den man sich ansehen sollte, er kommt aber an die bisherigen Bourne Filme nicht heran.

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Spielberg_Fan

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Bewertung5.0Geht so

Nachdem Matt Damon in der Rolle des Jason Bourne mit dem dritten Teil seine Agenten-Karriere eigentlich sehr gut an den Nagel gehängt hatte, musste vor knapp 2 Jahren mit „Das Bourne Vermächtnis“ doch noch ein weiterer Part der Agenten-Reihe seinen Weg auf die Leinwand finden.

Hauptdarsteller ist diesmal aber nicht Matt Damon, sondern Jeremy Renner, der mit seiner Rolle als Aaron Cross eine neue Figur ins Bouren- Universum einführt. Besonders innovativ ist dieser Actionthriller aber nicht geworden. Er wirkt wie ein hilfloser Aufguss der Ur-Bourne-Trilogie und kann auch von seiner Story her nicht überzeugen. Der Film ist viel zu lang und die Geschichte scheint nur auf der Stelle zu tanzen. Die Charaktere sind allesamt blass, obwohl man mit Jeremy Renner, Rachel Weisz und Edward Norton eigentlich sehr gute Darsteller verpflichten konnte. Handwerklich zeigt sich der Thriller immerhin von einer guten Seite. Die Schnitte sind nicht so wild und auch die Action ist sauber inszeniert. Highlight ist sicher die Verfolgungsjagd am Schluss auf den Motorrädern. Ansonst ist die Action aber doch sehr rar gesät und nicht sehr einfallsreich.

„Das Bourne Vermächtnis“ bleibt nach der Sichtung nicht lange im Gedächtnis. Theoretisch ist das ein Film, den man sich hätte sparen können. Für kurzweilige Unterhaltung zu lang und für einen absoluten Mist dann doch wieder gutes Mittelmaß. Aus Gründen der Komplettierung kann man „Das Bourne Vermächtnis“ durchaus eine Chance lassen, aber wirklich gutes und spannendes Agenten-Actionkino sieht anders aus, wie schon auch die Vorgänger unter Beweis stellen konnten.

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Jason Bourne

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Auch meine Meinung.


Gerryloop

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Bewertung4.0Uninteressant

Alle Teile der Bourne Reihe sind super....
und ich dachte, wenn Edward Norton in diesem Teil mitspielt, kann es nur gut sein.
Irrtum...... Dieser Film hätte ein einfacher Agentenfilm sein können, dann wäre er etwas besser bewertet worden. Aber so hat der Film den Zusatz "Bourne" nicht verdient.

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Spearman

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Bewertung6.5Ganz gut

Es dauerte (bei mir) etwas, bis ich die Geschichte verstand. Dann war es ein recht guter Film, der allerdings an die echte Bourne-Trilogie nicht herankommt.

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angelmoonsoul

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die erste halbe Stunde fand ich ein bischen langweilig. Aber dann gings Schlag auf Schlag. Die Handlung kam in die Gänge und es wurde bis zum Schluss sehr spannend.
Jeremy Renner, hat schon in vielen Filmen, u.a. The Town & The Hurt Locker bewiesen, dass er ein grandioser Schauspieler ist. Hier in The Bourne Legacy ist er auf jeden Fall ein guter Bourne Ersatz.
Rachel Weisz and Renners Seite ist auf jeden Fall sehenswert, da sie zu Beginn des Filmes gleich eine gute Leistung darbringt.
Ein spannender Actionthriller mit einer guten Handlung und zwei tollen Hauptdarstellern.
Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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concienda

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Bourne Vermächtnis könnte ein würdiger Nachfolger sein: die Action ist wie immer klasse, Jeremy Renner überzeugt als Superagent, der anders als Bourne ist und doch irgendwie genauso, der Soundtrack sitzt und vor allem die erste Stunde setzt neue Akzente in der Reihe.

Leider versaut dies die zweite Hälfte komplett. Die Story um ein paar Pillen ist hanebüchen, nicht sonderlich spannend und wirkt in Anbetracht der großangelegten Verschwörung die in der Reihe thematisiert wurde einfach nur belanglos und absolut unnötig. Hier wurde einfach nur ganz viel Potential verschenkt.

Die Verpackung sieht klasse aus, aber leider ist nur heiße Luft drin.

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littlegomera

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Bewertung5.5Geht so

...was ich mich die ganze Zeit gefragt habe - wie lange geht denn der Film noch?? Nicht weil er langweilig ist, sondern einfach deswegen, weil ich seit dem 1. Bourne darauf warte, dass irgendwann der "krönende" Abschluss kommt. Doch auch dieses Mal wurde mir nach 2/3 des Films klar, dass man nur wieder einmal den Grundstein für mindestens 3 weitere Filme gelegt hat. Und um ehrlich zu sein - von "Superagent-wird-um-den-ganzen-Erdball-gejagt-und-kann-doch-immer-wieder-entkommen", habe ich langsam genug. Ich würde mir wünschen, dass nun endlich die Gerechtigkeit siegt und die Hintermänner zu Fall kommen - oder dass es eben kein Happy End gibt und die Superagenten ausgelöscht werden und somit zu tragischen Märtyrern werden.

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Moviegod

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Aber dieser Film wird wohl für immer eins der absoluten Negativbeispiele sein :)


littlegomera

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Da habt Ihr beiden absolut recht - leider! :'(


fucking_guerkchen

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Bewertung6.5Ganz gut

Der vierte Teil der Reihe reicht nicht ganz an seine Vorgänger heran, bietet aber dennoch unterhaltsame Action und eine ganz nett gemachte Story.
Dieser Film ist kein Meisterwerk wie die ersten drei Teile, kann aber "ganz gut" unterhalten.

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Jan Terzky

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Bewertung7.5Sehenswert

Ganz generell: Man kann sich den Film ansehen, er ist sicher nicht das Bestmögliche, aber doch ein recht flotter Thriller. Natürlich weckt der Titel Erwartungen für jeden Fan der Bourne-Trilogie, die nicht leicht zu erfüllen sind. Ich fand die drei Filme übrigens nicht gleich gut, der letzte enttäuschte mich (s. Rezension dort, warum). In der "Legacy" gibt es sicher einige Längen, aber dafür auch viele sehr schön gedrehte Szenen. Ich kann die Enttäuschung der Leute verstehen, die Action-Szenen lieben; für mich reichten sie aus, gerade im Kontrast zu sehr ruhigen Teilen wirkten sie umso überzeugender.
Rachel Weisz ist für mich eine sehr angenehme Überraschung, aber auch Jeremy Renner macht seine Sache nicht schlecht, wie ebenfalls einige andere Darsteller. Besonders gut hat mir der Einsatz des Lichtes gefallen, die Farbtemperatur ging mit der Stimmung synchron. Viele andere Regisseure scheinen heute nur noch dunkelbraun zu kennen, als neue Art von Film noir...

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vuvuzela

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Bewertung5.5Geht so

Am Anfang wirkte die Story arg konstruiert und wirr, das alles reduzierte sich im laufe der Zeit auf eine einfache Geschichte. Die CIA will ungeliebte Agenten mit allen Mitteln los werden. Das wurde dann auch recht schlüssig erzählt

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