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Das Bourne Vermächtnis

The Bourne Legacy (2012), US Laufzeit 135 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 13.09.2012


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5.5
Kritiker
31 Bewertungen
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6.7
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5665 Bewertungen
221 Kommentare
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von Tony Gilroy, mit Jeremy Renner und Edward Norton

Im vierten Teil der Bourne-Saga steht ein neuer Held im Zentrum. Aaron Cross, gespielt von Jeremy Renner, löst in Das Bourne Vermächtnis Jason Bourne Matt Damon ab.

There Was Never Just One – Jason Bourne (Matt Damon) war nur die Spitze des Eisbergs, denn es gibt da noch einen weiteren Geheimagenten, der eigentlich schon längst tot sein sollte: Aaron Cross alias Kenneth Kitson (Jeremy Renner).

In dessen Leben ist durch die von Jason Bourne ausgelösten Ereignisse einiges ins Rollen gekommen, wodurch ein Wettlauf um Leben und Tod entbrennt. Auch in Das Bourne Vermächtnis versucht der Geheimagent Cross genau wie sein Vorgänger, seine Vergangenheit zu erforschen.

Cross ist einer der Agenten der Operation Outcome, dem Programm, das die CIA aufgrund der Geschehnisse aus Das Bourne Ultimatum abbrechen musste. Wichtige Informationen zu seiner Identität erhofft er sich von der Wissenschaftlerin Stephanie Snyder (Rachel Weisz), die nur knapp dem Amoklauf eines Schläfers und wenig später einem Exekutionskommando der Geheimorganisation entkommt (letzteres mithilfe von Cross).
Von ihr erfährt Cross, dass er eine Art wissenschaftliches Experiment ist: An ihm wurden genetische Modifikationen vorgenommen, um seine physischen Fähigkeiten zu optimieren.
Dr. Snyder war zwar auch an den Optimierungen beteiligt, ist von dem Plan der CIA, Cross und die weiteren Agenten zu töten, völlig entsetzt. Sie versucht, Cross zu helfen, doch CIA-Agent Byer (Edward Norton) ist ihnen bereits auf den Fersen und will dies mit allen Mitteln verhindern.

Hintergrund & Infos zu Das Bourne Vermächtnis
Das Bourne Vermächtnis basiert auf der Buchvorlage von Eric Van Lustbader, der mit seinem 2004 veröffentlichten Roman The Bourne Legacy die Bourne-Trilogie des Autors Robert Ludlum fortsetzte.

Die Regie bei Das Bourne Vermächtnis (OT: The Bourne Legacy) übernahm Tony Gilroy, der zu den drei Vorgänger-Filmen Die Bourne Identität, Die Bourne Verschwörung und Das Bourne Ultimatum die Drehbücher beisteuerte und mit Duplicity – Gemeinsame Geheimsache und Michael Clayton bereits Regieerfahrungen sammeln konnte.

Mit Albert Finney, Joan Allen, David Strathairn und Scott Glenn kehrten im vierten Teil alte Bekannte ins Bourne-Universum zurück. Rachel Weisz, Edward Norton, Stacy Keach und Oscar Isaac waren in den ersten drei Filmen hingegen nicht zu sehen und traten erstmals in Das Bourne Vermächtnis in Erscheinung. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Das Bourne Vermächtnis
Genre
Actionfilm, Thriller
Handlung
Agent, Aufgabe, Gefahr, Geheimagent, Gestohlene Identität, Pistole, Waffe
Stimmung
Aufregend, Spannend
Tag
Sequel
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Bourne Film Productions, Bourne Four Productions, Captivate Entertainment, Dentsu, Kennedy/Marshall Company, The, Relativity Media, Universal Pictures

Kritiken (36) — Film: Das Bourne Vermächtnis

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

[...] „Das Bourne Vermächtnis“ gliedert sich ohne große Mühe in die Reihe ein. Die Story wird nicht sonderlich originell fortgeführt - wer hat das schon erwartet? - und der Bourne-Ersatz Aaron Cross ist eine gelungene Kopie des Originals mit positiven Verbesserungen. Der große Wurf ist Tony Gilroys dritte Regiearbeit aber dennoch bei weitem nicht, denn eine Kopie ist eben nur eine Kopie und auch wenn Fans sich freuen dürfen, dass sie alte Bekannte aus den vorherigen Filmen in kurzen Auftritten wiedersehen können, so bleibt doch ein abgeschmacktes Gefühl zurück. „Das Bourne Vermächtnis“ gelingt es nicht sich vollends und alleinstehend zu beweisen. Ein unnötiges Spin-Off eben, welches nicht über den Status einer Notlösung hinaus kommt, weil Paul Greengrass und Matt Damon keine Lust mehr auf Geheimagenten hatten. Andererseits ist die Inszenierung beim neusten Teil greifbarer, was „Das Bourne Vermächtnis“ trotz allem zu einem soliden Entertainer im Action-Bereich macht. [...]

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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6.0Ganz gut

Ich glaube, es ist ratsam, die nächsten Teile abzuwarten und sich erst dann diesen 4. Teil des Bourne-Franchises im Zusammenhang anzugucken, da dieser Film einfach nicht komplett ist. Der Plot an sich reicht eigentlich nur so für 2 1/2 Akte, wird künstlich verlängert (dank vieler zu lang scheinender Dialogszenen, die fast schon alles über-erklären) und muss auch noch immer hin- und herswitchen mit einem CIA-vs.-Meta-Bourne-Subplot (da sich die Ereignisse dieses Teiles, so wie ich das verstanden habe, neben den Ereignissen des 3. Teils abspielen), der die Zusammenhänge zum Franchise allenfalls rechtfertigt, aber nicht unbedingt homogen zum Rest dazupasst. Dies wird besonders in der ersten Hälfte des Films deutlich, in der Renner's Ein-Mann-Odyssee durch Alaska an sich schon interessant, spannend und atmosphärisch hochwertig genug ist, aber immer wieder von Cutaways zu recht klischeehaften CIA-Satelliten-Konferenzen und Attentat-Verschwörungen belastet wird, wie man sie halt aus dem Genre zu Genüge kennt. Aber Hauptsache man bedient die Erwartungen des Zuschauers mit Cameos aus den anderen Filmen und Fotos von Matt Damon, dachte man sich wohl. Und im Grunde dienen sie wirklich nur als mentale Grundlage für den Zuschauer, dies als Neuanfang in vertrautem Terrain anerkennen zu können, erweitert sagen sie einem sogar ein Aufeinandertreffen zwischen Renner's Charakter Cross und Damon's Bourne aus. Aber auf einen derartigen Payoff (u.a. auch von vielen unbeantworteten Fragen) kann man wohl erst in einem möglichen 5. Teil warten. Was also bleibt, ist ein solide gewerkeltes Spin-Off, dass sein Potenzial zur Neuentwicklung nicht wirklich nutzt, da der Plot Standardware ist und halt kaum Konsequenzen mit sich bringt, die wie gesagt wohl erst in BOURNE 5 zum Tragen kommen. Interesse daran, wie's also weitergeht mit dem neuen Charakter, erweckt der Streifen zwar schon...Aber ein erfüllendes cineastisches Erlebnis sieht anders aus.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.0Sehenswert

Mochte man die ersten drei Bourne-Filme, und kann man sich damit abfinden, dass von Bourne hier bis auf ein paar Anspielungen nicht viel zu sehen ist, wird man auch diesen mögen. Zwar hat dieser ein paar kleine Macken, aber mal sehen was die Zukunft bringt.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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10.0Lieblingsfilm

[...] Find ich absolut prima. Gilroy integriert seinen Film zwar ins BOURNE-Universum (wenn auch, zugegebenermaßen, ein klein wenig rumpelig), versucht aber, außer in den (sehr gelungenen) Actionszenen, gar nicht erst den Vorgängern nachzuäffen...[...]

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Anoirja

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Ich würde mich ja gerne darüber empören, aber da ich solche Filme grundsätzlich meide, steht mir das wohl nicht zu. ;)


Le Samourai

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Absurde Wertung.


CineKie: CineKie.de

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6.0Ganz gut

"Das Bourne Vermächtnis" ist ein solider Actionthriller im Agentenmilieu, der gerne etwas eigenständiger und vor allem origineller hätte sein dürfen. Dennoch hätte ich gegen ein Wiedersehen mit Aaron Cross oder gar einen gemeinsamen Auftritt mit Jason Bourne nichts einzuwenden. Fans der Bourne-Reihe können sich “Das Bourne Vermächtnis” auf jeden Fall bedenkenlos anschauen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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2.0Ärgerlich

[...] Von der ungelenk und wahllos drei Parallelstränge manövrierenden ersten Stunde in Alaska bis hin zum sinnbefreiten Actionfinale in Manila bringt sich der Film als Trilogie-Anhängsel mühsam über die Runden. Mit unausgegorenem Stil schwankt Autor und Regisseur Tony Gilroy zwischen der geerdeten Übersichtlichkeit der ersten und dem virtuosen Körperkino der dritten Bourne-Jagd. [...]

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

nilswachter

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Sehr schön Vega! War wirklich sehr dürftig. Das Finale war absolut schwach!


Le Samourai

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Sehr wahr.


Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

Der Neustart in eine Bourne-Zukunft ohne Regisseur Paul Greengrass und Hauptdarsteller Matt Damon ist durchaus geglückt. Tony Gilroy verlegt den Fokus mehr auf die Geschichte und nimmt deutlich Tempo raus. Das führt dazu, dass sich Das Bourne Vermächtnis im Vergleich zum atemberaubenden Bourne Ultimatum etwas behäbig und besonders in den Actionszenen etwas weniger faszinierend, anfühlt, aber dafür gelingt es dem Film einige moralisch spannende Fragen aufzuwerfen. Da dies insgesamt gesehen zu einem sehr unterhaltsamen Film führt, der sich durchaus auf Augenhöhe mit den ersten beiden Bourne Filmen befindet, spricht absolut nichts gegen einen Kinobesuch. Aber man sollte sich nicht eine ähnlich eindrucksvolle Show wie in Das Bourne Ultimatum erwarten - dafür muss man eingestehen, dass Hauptdarsteller Jeremy Renner ein absoluter Gewinn für die Reihe ist und Matt Damon spürbar den Rang abläuft.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Insgesamt kann Das Bourne-Vermächtnis die anfänglichen Bedenken in Richtung pure Geldschneiderei recht überzeugend entkräften. Die Regie ist kompetent, die Besetzung überdurchschnittlich und die Geschichte macht schon Sinn [...].

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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6.5Ganz gut

[Die] Wendungen sind zwar alle ziemlich erzwungen, doch mit Rachel Weisz bekommt das Rumgerenne schauspielerisches Schwergewicht und den menschlichen Faktor, den Jason Bourne selbst in sich trug. [...] Jeremy Renner als Aaron Cross ist zwar interessanter und ausdruckskräftiger als Ex-Bourne Matt Damon, doch allein mit ihm wäre der Film wirklich langweilig.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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6.0Ganz gut

Actionszenen gehören allerdings nicht zu den Stärken Gilroys. Wer sich an das Erzähltempo und die kinetische Energie von Greengrass' Filmen gewöhnt hat, wird sich von Gilroys Regie regelrecht sediert fühlen. Gilroy entschleunigt den frenetischen Geschwindigkeitsrausch der Trilogie, der für das physische Actionkino der letzten Jahre so paradigmatisch geworden ist.

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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

[...] Das Inszenierungstempo ist so hoch, dass die vielen Logiklöcher in der Handlung zunächst nicht auffallen. [...] Sollte Gilroy tatsächlich weitere Bourne-Teile planen, wäre er gut beraten, seine Figuren ebenso komplex anzulegen wie sein pessimistisches Weltbild.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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8.0Ausgezeichnet

[...] Vor allem die Motorradtour durch das Häuserlabyrinth von Manila kann sich sehen lassen. Ganz sicher eine der rasantesten Filmszenen dieses Kinosommers. Der Film hat ein paar Längen und Ungereimtheiten. Aber in seinen Actionszenen ist auch der neue Film ein echtes Bourne-Spektakel.

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Simon Rothöhler: Der Freitag, taz Simon Rothöhler: Der Freitag, taz

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6.0Ganz gut

Regisseur Gilroy ist kein sonderlich begabter Kinetiker; insbesondere die lange Schlusssequenz sieht eher hilflos als bewusst prädigital inszeniert aus. Die Set Pieces, die in Innenräumen spielen [...], sind aber auch rein actionästhetisch absolut auf der Höhe der Vorgänger.

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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel

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6.0Ganz gut

Es geht auch ohne Matt Damon, aber längst nicht so gut. [Das Bourne Vermächtnis ist ein] Sidekick [...], aber ein ziemlich epigonaler. Es wird kopiert und imitiert, dass es kracht.

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H. Oehmsen

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7.0Sehenswert

[Tony Gilroy ist mit Das Bourne Vermächtnis] ein Film mit spektakulärer Action [gelungen], der aber auch eine Reihe moralischer Fragen stellt - keine Selbstverständlichkeit für Thriller dieser Art.

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Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

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5.5Geht so

Tony Gilroy hat mit Michael Clayton bewiesen, dass er nicht nur schreiben, sondern auch inszenieren kann. Das Bourne Vermächtnis jedoch fasert ihm aus, als Geschichte wie als Film. Anders als Greengrass gelingt es ihm nicht, den über zweistündigen Film unter Zeit- und Handlungsdruck zu setzen. [Aber] Es gibt starke Momente...

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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online

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6.0Ganz gut

Zu langatmig und zerfasert gibt sich Das Bourne Vermächtnis, bis er nach gut einer Stunde Laufzeit endlich ein angemessenes Tempo erreicht. [...] Unter Gilroys Regie schrumpft die einst superlative Bourne-Reihe auf ein solides Durchschnittsthrillermaß.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.0Uninteressant

Jason Bourne rappelt im Karton und die BöseWutz Agency bekommt so Muffensausen, dass sie schnell auch ihr noch supergeheimeres Supersoldaten-Programm namens Klappspaten einstellen und alle Teilnehmer umbringen will. Einer von den mittels Drogen zum Supersoldaten umzubauenden ist Jeremy Renner und von der Idee ihn zu töten eher so mittelbegeistert, weswegen er flieht und rennt und rennt und flieht und sich mit einer Ärztin anfreundet die an ihm experimentiert hat und mit ihr noch etwas rennt und flieht.

Mal vorweg: Ich bin kein glühender Fan des Bourne-Franchise, aber ich fand die Filme durchaus als das was sie waren ganz unterhaltsam. Nicht die Revolution die viele in ihnen sahen, aber solide Verschwörungsthriller mit einem glaubhaften Everyman-Darsteller. In Retrospektive und im Angesicht des neuen Teils, der nach etlichen Jahren Development-Hell und dem Abgang vom Stammregisseur und Hauptdarsteller jetzt versucht das Franchise am Leben zu erhalten, sehe ich allerdings wieviel die alten Filme richtig gemacht haben. Greengras Hang zur Close und die beständige Wackelkamera nerven, aber immerhin hat er halbwegs geschafft eine Story zu erzählen die bei der Stange hielt. Here not so much.

Auch wenn der bisherige Drehbuchautor Tony Gilroy die Regie übernommen hat, der Film fühlt sich nicht wie Bourne an, sondern wie der verzweifelte Versuch eine Leiche am Leben zu halten. Quasi das filmische Gegenstück zu dem was die Hauptfiguren im Film “Weekend at Bernies” abziehen, wenn sie versuchen andere glauben zu lassen, dass Bernie immer noch am Leben sei. Der Film hält buchstäblich immer wieder an und lässt Charaktere ein Bild Matt Damons zeigen, um uns an die aufregenderen und cooleren Dinge zu erinnern die angeblich gerade passieren, während wir… nunja diesen Streifen gucken. Mag die Idee das Bourne Vermächtnis zum Teil parallel zu “Bourne Ultimatum” spielen zu lassen auf dem Papier auch smart und interessant ausgesehen haben – auf der Leinwand wirkt es lediglich wie eine lausige Ausrede den Namen verwenden zu dürfen. Denn es bleibt bei den gesprochenen Referenzen der “Typen im Kontrollraum” – Gilroy traut sich nicht tatsächlich mit den Geschehnissen im Vorgänger zu spielen, wie dies z.B. Back to the Future 2 tat. Er integriert nicht Teile des Vorgängers mit nachgestellten Szenen um vielleicht einen erhellenden, spannenden Blick hinter die Kulissen zu gewähren, er sagt uns einfach: Irgendwo passiert was interessantes, aber ihr guckt Jeremy Renner zu wie er Papa Schlumpf beim Apres Ski verkörpert.

*Some Spoilers ahead*

Und auch wenn Renner als Ensemble-Mitglied in Avengers und MI4 ganz gut funktioniert hat – er ist jetzt nicht gerade der Charisma-Bolzen, dem man auch dabei zugucken kann wie er Kamillentee trinkt und sich trotzdem gut unterhalten fühlt. Ein bißchen sieht er immer aus wie die zusammengeknüllte Version von Elijah Wood mit Nierensteinen, doch er gibt sich wie auch Rachel Weisz alle erdenkliche Mühe die Rolle mit Leben zu füllen. Und zumindest in den Actionszenen macht er eine ganz gute Figur wenn er hüpft und springt und springt und hüpft und Leute, egal ob schuldig oder nicht umbringt. Okay wir erfahren seine Figur ist eigentlich Borderline-Retarded und nur dank den Superman-Aspirin ist er smart und stark und wenn er es schafft viraled out zu werden (is this even a word) ist er frei und ähm jau. Das ist im wesentlichen die Handlung des kompletten Films inklusive großer Enthüllung. Dabei erfahren wir das meiste schon ziemlich am Anfang vom völlig verschwendeten Edward Norton der wahrscheinlich zwei Drehtage in einem Kontrollraum hatte wo er Leute anschreien und hektisch tun und Exposition herauswürgen durfte.

Exposition. Und lahme Dialoge. Und mehr lahme Dialoge. Und Erklärungen. In lahmen Dialogen. Und absehbare Szenen. Gilroy war ja anscheinend mit dem Bourne Ultimatum extrem unzufrieden und beklagte man habe seine Vision nicht umgesetzt, aber wenn das hier seine Vision einer spannenden Story ist, dann sollten wir Paul Greengras noch nachträglich einen Früchtekorb schicken. Denn für einen Film der die Fortsetzung einer der kinetischsten Filmserien aller Zeiten sein will, ist es erstaunlich wie extrem lahmarschig Gilroy inszeniert. Der komplette erste Akt mit Renner im Schnee ist an visueller wie spannungsmässiger Ödnis kaum zu überbieten und wenn der Höhepunkt ist das der Hauptdarsteller einen Wolf verdrischt, dann wünschen wir uns doch lieber Liam Neeson als Jeremy für den Job.

Zumindest nimmt der Film ein wenig an Fahrt auf, wenn Renner endlich in den USA ankommt und die beste Szene des ganzen Films ist wohl der verstörende Amoklauf eines Laborangestellten, der zwar innert der Gesamtgeschichte wenig Sinn macht (wie überhaupt die ganze Conspiracy-Programm-Story die mal so nebenbei alles was Bourne in drei Filmen erreicht hat als unwichtig und egal wegwischt), für sich genommen aber doch effektiv und extrem brutal daherkommt. Genau wie die Kampfszene in Rachel Weisz Haus, die allerdings um einiges effektiver wäre, würde sie nicht von einer unglaublich dummen, schlecht gespielten und mit darmkrampferregend bescheuerten Dialogen gepfefferten Basil Exposition-Szene mit zwei bösen Agency-Leuten eingeleitet, die zur Kompletierung des Gesamteindrucks eigentlich nur noch T-Shirts mit der Aufschrift “TRAU MIR NICHT ICH BIN TOTAL EVIL!” tragen müssten. Da kann auch Rachel nix mehr retten, die sich wirklich alle Mühe gibt uns emotional irgendwie zu involvieren.

Nach den zwei zumindest okayen Action-Szenen geht die Flucht dann weiter nach Manila und Gilroy schafft es geschickt jegliche Spannung zu vermeiden, indem er deutlich zeigt das die Verfolger im Kontrollraum (hatte ich erwähnt das wir viel Zeit in diesem Kontrollraum verbringen, der schon in den Vorgängern immer als Filmgewordene Pinkelpause gedient hat) immer etliche Stunden hinter unserem ungleichen Paar hinterherhinken. So wie wir als Zuschauer das Gefühl haben immer an der falschen Stelle zu sein, weil die wirklich spannenden Dinge dort passieren wo Bourne (Remember Bourne, this is a Bourne Movie – he looked a bit like this) gerade seine Abenteuer erlebt, so muss Edward Norton sich ständig sagen lassen, wo Renner und Weisz vor ein paar Stunden waren.

Das wir nicht mitfiebern liegt dabei auch daran, dass eigentlich nichts wirklich auf dem Spiel steht. Die Enthüllung der Verschwörung wurde ja schon entwertet, nachdem wir erfahren haben das Treadstone nur ein kleines egales Bla war dessen Enthüllung nichts geändert hat und da der einzige Antrieb des Films nur noch Renners Viraling Out ist und er für keinerlei höheren Werte kämpft als dafür die langweilige Figur zu bleiben die er ist, hält sich die Beschleunigung des Pulsschlags in sehr engen Grenzen. Das die obligatorische Jagd über die Dächer auch wie ein Abklatsch der Vorgänger wirkt und die passable Verfolgungsjagd am Ende stark an Terminator 2 erinnert (mit einem Schurken der wie Kai aus der Kiste kommt und weder Charisma, Charakter noch irgendeine Relevanz hat) – führt dazu, dass ich mir wünschte Renners finale Nachricht am Spiegel bezöge sich nicht auf seine Pillenabhängigkeit sondern auf die kommenden Sequels: No More.

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BlueSquirrel

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Ich verstehe gar nicht warum immer nur Greengras erwähnt wird, wenn es um die Vorgänger geht. Der erste Film ist nicht von ihm und das finde ich mal erwähnenswert. Aber Top Batz!


barney stinson

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Ich finde Jeremy Renner als Super Soldaten einfach perfekt! Siehe The Hurt Locker!


F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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5.0Geht so

Jeremy Renner bleibt nicht viel Raum, jenseits physischer Präsenz sein darstellerisches Vermögen zu zeigen. [...] Auch wenn die „Big Brother“-Angstfantasie einer komplett vernetzten Welt schon in der Trilogie erzählerisch und stilistisch weidlich ausgequetscht wurde, schlägt sich „Das Bourne Vermächtnis“ noch ganz passabel.

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José Garcia: Textezumfilm

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4.5Uninteressant

„Das Bourne Vermächtnis“ stellt immer wieder den Bezug zum vorherigen Film „Das Bourne Ultimatum“ her, indem Fahndungsfotos von Jason Bourne oder einfach kurze Szenen aus diesem Film eingestreut werden. Dadurch wird zwar die Gleichzeitigkeit zum dritten Bourne-Film suggeriert. Damit setzt er jedoch auch über Gebühr auf das Vorwissen des Zuschauers – wer die vorherigen Bourne-Filme nicht kennt, wird sich in „Das Bourne Ultimatum“ kaum zurechtfinden. Dramaturgisch lehnt sich der neue Film an den ersten Bourne-Film an: Wie damals Matt Damon und Franka Potente reisen nun Jeremy Renner und Rachel Weisz durch die halbe Welt auf der Flucht vor den Agenten aus dem eigenen Lager. Sogar die Rückblenden mit Cross Rekrutierung für das „Outcome“-Programm gleichen den entsprechenden Szenen in „Die Bourne Identität“. Deshalb wirkt insbesondere die erste Filmhälfte ermüdend, weil eine Figur etabliert werden soll, die eigentlich längst bekannt ist, ehe sie eine im Grunde ebenfalls bekannte Handlung voranbringt. Erst in der zweiten Filmhälfte kommen die Actionfans mit den rasant inszenierten Verfolgungsjagden auf ihre Kosten. Obwohl deren Herzstück eine fast 30-minütige wilde Verfolgung zunächst über den Dächern, dann auf den Straßen von Manila ist, verzichtet Regisseur Tony Gilroy keineswegs auf den Nahkampf mit einem gegenüber den früheren Bourne-Filmen gesteigerten Realismus.

Wirklich neu ist in „Das Bourne Vermächtnis“ lediglich das Sujet der biologischen Versuche, mit denen die Agenten „aufgebessert“ werden sollen. Wurde Jason Bourne einfach durch Training auf seine speziellen Aufgaben vorbereitet, so werden Aaron Cross und die anderen Agenten aus der „Outcome“-Abteilung als regelrechte Versuchskaninchen behandelt, um durch genetische Eingriffe ihre Fähigkeiten zu steigern. Die damit verbundenen ethischen Fragen werden jedoch kaum angerissen. Rachel Weisz lässt das Drehbuch keinen Raum zu, um über ihre Rolle in dieser Versuchsreihe nachzudenken. Ebenso wenig Entwicklungspotenzial besitzt die Rolle des CIA-Agenten Eric Byer, sodass Edward Norton ziemlich eindimensional agiert. Allein Jeremy Renner vermag zu überzeugen: Der kalifornische Schauspieler stellt die zuletzt in „Mission Impossible – Phantom Protokoll“ und in „Marvels The Avengers“ belegte physische Präsenz und seine Action-Qualitäten erneut unter Beweis.

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Alle Kritiken (36)


Kommentare (184) — Film: Das Bourne Vermächtnis


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FlintPaper

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Bewertung5.0Geht so

Braucht viel zu lange, um in Schwung zu kommen. Der ziemlich belanglose Plot ist weder besonders spannend, noch originell und hat nicht nur mit unnötig vielen Erzählsträngen zu kämpfen (welche in der zweiten Hälfte wiederum relativ effektlos zusammengeführt werden), sondern auch noch mit der zwanghaften Entscheidung, das ganze Szenario parallel zu 'The Bourne Ultimatum' abspielen zu lassen. Das Ergebniss sind ein Haufen überflüssiger Querverweise und die Tatsache, dass sich 'Bourne Legacy' trotz neuer und solider Darsteller nicht wirklich als eigenständiges Werk behaupten kann. Beim Vergleich mit den teils schon virtuosen Sequenzen von Doug Liman und Paul Greengrass zieht Tony Gilroys Version dann klar den Kürzeren; Trotz einer netten Hetzjagd durch Manila und einem wie immer sympathischen Jeremy Renner. Hätte als eigenständigeres Spin-Off jedenfalls besser funktioniert. Als Popcorn-Film mit wertigen Actionszenen allerdings guckbar.

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Chev-Chelios

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe mir zunächst mal die Frage gestellt: „Kann ein Bourne Film funktionieren, ohne Jason Bourne?“. Ich muss sagen, ja er kann. Der Film ist vom Ablauf her parallel zum Bourne Ultimatum angesetzt und so taucht Jason Bourne zumindest verbal immer wieder auf und auch einmal ein Foto von ihm. Dadurch bleibt der Bezug zur Bourne Reihe bestehen. Der Film bietet alles was zu einem Actionfilm dazugehört und ist nicht schlecht gemacht. Klasse fand ich die Verfolgungsjagd auf einem Motorrad durch Manila und auch andere Actioneinlagen waren wirklich gut. Die Story kommt allerdings ein bisschen schlapp daher und kann nicht wirklich überzeugen. Jeremy Renner als „Outcomer“ Cross kann ebenso wie Edward Norton als CIA Agent mit einer soliden Leistung überzeugen. Rachel Weisz hingegen blieb ein wenig blass und meiner Meinung nach hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zusammenfassend kann ich sagen, „Das Bourne Vermächtnis“ ist durchaus ein gelungener Film den man sich ansehen sollte, er kommt aber an die bisherigen Bourne Filme nicht heran.

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Spielberg_Fan

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Bewertung5.0Geht so

Nachdem Matt Damon in der Rolle des Jason Bourne mit dem dritten Teil seine Agenten-Karriere eigentlich sehr gut an den Nagel gehängt hatte, musste vor knapp 2 Jahren mit „Das Bourne Vermächtnis“ doch noch ein weiterer Part der Agenten-Reihe seinen Weg auf die Leinwand finden.

Hauptdarsteller ist diesmal aber nicht Matt Damon, sondern Jeremy Renner, der mit seiner Rolle als Aaron Cross eine neue Figur ins Bouren- Universum einführt. Besonders innovativ ist dieser Actionthriller aber nicht geworden. Er wirkt wie ein hilfloser Aufguss der Ur-Bourne-Trilogie und kann auch von seiner Story her nicht überzeugen. Der Film ist viel zu lang und die Geschichte scheint nur auf der Stelle zu tanzen. Die Charaktere sind allesamt blass, obwohl man mit Jeremy Renner, Rachel Weisz und Edward Norton eigentlich sehr gute Darsteller verpflichten konnte. Handwerklich zeigt sich der Thriller immerhin von einer guten Seite. Die Schnitte sind nicht so wild und auch die Action ist sauber inszeniert. Highlight ist sicher die Verfolgungsjagd am Schluss auf den Motorrädern. Ansonst ist die Action aber doch sehr rar gesät und nicht sehr einfallsreich.

„Das Bourne Vermächtnis“ bleibt nach der Sichtung nicht lange im Gedächtnis. Theoretisch ist das ein Film, den man sich hätte sparen können. Für kurzweilige Unterhaltung zu lang und für einen absoluten Mist dann doch wieder gutes Mittelmaß. Aus Gründen der Komplettierung kann man „Das Bourne Vermächtnis“ durchaus eine Chance lassen, aber wirklich gutes und spannendes Agenten-Actionkino sieht anders aus, wie schon auch die Vorgänger unter Beweis stellen konnten.

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Jason Bourne

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Auch meine Meinung.


Gerryloop

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Bewertung4.0Uninteressant

Alle Teile der Bourne Reihe sind super....
und ich dachte, wenn Edward Norton in diesem Teil mitspielt, kann es nur gut sein.
Irrtum...... Dieser Film hätte ein einfacher Agentenfilm sein können, dann wäre er etwas besser bewertet worden. Aber so hat der Film den Zusatz "Bourne" nicht verdient.

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MaceWindu1998

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Bewertung6.5Ganz gut

Man wurde in eine völlig Fremde Geschichte hineingeworfen, und es dauerte ewig, bis ich erkannt hatte, in welcher Bourne-Zeit der Film spielte. Ein sehr chaotischer Anfang, gefolgt von einer ganz guten Mitte. Der Schluss war auch noch ok, allerdings ist dieser Film für einen Bourne-Film ziemlich missraten und somit auch der schwächste der Reihe. Ich hoffe sehr, das wir Jason Bourne im womöglich 5. Teil Wiedersehen werden (solange Matt Damon ihn spielen wird). Falls es ohne Damon weitergehen sollte, kann man die Reihe gleich beenden, denn ich glaube kaum, das da noch was brauchbares kommt.

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Spearman

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Bewertung6.5Ganz gut

Es dauerte (bei mir) etwas, bis ich die Geschichte verstand. Dann war es ein recht guter Film, der allerdings an die echte Bourne-Trilogie nicht herankommt.

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angelmoonsoul

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die erste halbe Stunde fand ich ein bischen langweilig. Aber dann gings Schlag auf Schlag. Die Handlung kam in die Gänge und es wurde bis zum Schluss sehr spannend.
Jeremy Renner, hat schon in vielen Filmen, u.a. The Town & The Hurt Locker bewiesen, dass er ein grandioser Schauspieler ist. Hier in The Bourne Legacy ist er auf jeden Fall ein guter Bourne Ersatz.
Rachel Weisz and Renners Seite ist auf jeden Fall sehenswert, da sie zu Beginn des Filmes gleich eine gute Leistung darbringt.
Ein spannender Actionthriller mit einer guten Handlung und zwei tollen Hauptdarstellern.
Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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concienda

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Bourne Vermächtnis könnte ein würdiger Nachfolger sein: die Action ist wie immer klasse, Jeremy Renner überzeugt als Superagent, der anders als Bourne ist und doch irgendwie genauso, der Soundtrack sitzt und vor allem die erste Stunde setzt neue Akzente in der Reihe.

Leider versaut dies die zweite Hälfte komplett. Die Story um ein paar Pillen ist hanebüchen, nicht sonderlich spannend und wirkt in Anbetracht der großangelegten Verschwörung die in der Reihe thematisiert wurde einfach nur belanglos und absolut unnötig. Hier wurde einfach nur ganz viel Potential verschenkt.

Die Verpackung sieht klasse aus, aber leider ist nur heiße Luft drin.

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littlegomera

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Bewertung5.5Geht so

...was ich mich die ganze Zeit gefragt habe - wie lange geht denn der Film noch?? Nicht weil er langweilig ist, sondern einfach deswegen, weil ich seit dem 1. Bourne darauf warte, dass irgendwann der "krönende" Abschluss kommt. Doch auch dieses Mal wurde mir nach 2/3 des Films klar, dass man nur wieder einmal den Grundstein für mindestens 3 weitere Filme gelegt hat. Und um ehrlich zu sein - von "Superagent-wird-um-den-ganzen-Erdball-gejagt-und-kann-doch-immer-wieder-entkommen", habe ich langsam genug. Ich würde mir wünschen, dass nun endlich die Gerechtigkeit siegt und die Hintermänner zu Fall kommen - oder dass es eben kein Happy End gibt und die Superagenten ausgelöscht werden und somit zu tragischen Märtyrern werden.

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Moviegod

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Aber dieser Film wird wohl für immer eins der absoluten Negativbeispiele sein :)


littlegomera

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Da habt Ihr beiden absolut recht - leider! :'(


fucking_guerkchen

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Bewertung6.5Ganz gut

Der vierte Teil der Reihe reicht nicht ganz an seine Vorgänger heran, bietet aber dennoch unterhaltsame Action und eine ganz nett gemachte Story.
Dieser Film ist kein Meisterwerk wie die ersten drei Teile, kann aber "ganz gut" unterhalten.

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Jan Terzky

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Bewertung7.5Sehenswert

Ganz generell: Man kann sich den Film ansehen, er ist sicher nicht das Bestmögliche, aber doch ein recht flotter Thriller. Natürlich weckt der Titel Erwartungen für jeden Fan der Bourne-Trilogie, die nicht leicht zu erfüllen sind. Ich fand die drei Filme übrigens nicht gleich gut, der letzte enttäuschte mich (s. Rezension dort, warum). In der "Legacy" gibt es sicher einige Längen, aber dafür auch viele sehr schön gedrehte Szenen. Ich kann die Enttäuschung der Leute verstehen, die Action-Szenen lieben; für mich reichten sie aus, gerade im Kontrast zu sehr ruhigen Teilen wirkten sie umso überzeugender.
Rachel Weisz ist für mich eine sehr angenehme Überraschung, aber auch Jeremy Renner macht seine Sache nicht schlecht, wie ebenfalls einige andere Darsteller. Besonders gut hat mir der Einsatz des Lichtes gefallen, die Farbtemperatur ging mit der Stimmung synchron. Viele andere Regisseure scheinen heute nur noch dunkelbraun zu kennen, als neue Art von Film noir...

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vuvuzela

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Bewertung5.5Geht so

Am Anfang wirkte die Story arg konstruiert und wirr, das alles reduzierte sich im laufe der Zeit auf eine einfache Geschichte. Die CIA will ungeliebte Agenten mit allen Mitteln los werden. Das wurde dann auch recht schlüssig erzählt

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Elektroaffe

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Bewertung6.5Ganz gut

Überraschend einfacher und kurzweiliger Actionthriller. Erreicht auf jeden Fall nicht das Niveau und vor Allem die Komplexität der vorrangegangenen Trilogie.

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Prestigeww

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Bewertung6.5Ganz gut

Naja, fängt an wie The Grey, geht weiter wie Staatsfeind Nr. 1 und endet wie Terminator 2. Drei Filme zum Preis von einem, kann man machen. Die Action fand ich sehr gelungen, man wusste immer, wer wo was macht. Auch haben sich die Figuren nicht dämlicher verhalten, als man vermuten würde, wenn man auf blauen Pillen ist ("Ich brauch' meine blauen CHEMS, Bitch! Sonst werde ich wieder zu Forrest Gump!" - Etwas Breaking Bad war also auch drin). Gute Popcorn-Unterhaltung.

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viewer

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Bewertung6.0Ganz gut

(SPOILER ALERT!) Die ersten 60 Minuten der Handlung in Alaska war ich begeistert, auch wenn ich von der komplizierten Rahmenhandlung null kapiere. Der Held mit Vollbart, Outdoor-Survival und vor allem originelle Action.
Doch die zweite Hälfte ist dann doch nur das übliche 0-8-15 James-Bond-Actionverfolgungen irgendwo in Asien (zu Fuß übers Dach, mit dem Motorrad durch den engen Verkehr - alles schon zigmal dagewesen). Aus dem intelligenten Thrillerplot wird eine banale Verfolgungsjagd.
Schade vor allem, dass bei der langen Verfolgungsjagd die Inszenierung einige Logiklöcher hat. Der asiatische Killer startet Minuten später, bleibt dem Paar aber immer auf den Versen; der Held und die Polizei rasen mit Motorrädern durch den verstopften Verkehr, der Killer schafft das im selben Tempo mit einem Taxi. Wie er mit dem breiten Auto durch die selben Gassen kommt, wie die Motorräder bleibt mir ein Rätsel.
Das Ende des Films kommt dann völlig überraschend. Lag wahrscheinlich daran, dass ich die Rahmenhandlung immer noch nicht kapiere. Bedeutete die kurze Szene vor Gericht, dass die Gegner am Arsch sind? Oder ist noch alles offen und wir dürfen auf Teil 2 warten? Irgendwie kam das auch so konstruiert: Hauptsache, wir haben das letzte Bild irgendwo in der Südsee auf einem alten Kahn, so wie es schon in einem Dutzend Bond-Streifen der Fall war. Insgesamt solide und spannend, aber nach dem starken Start dann doch enttäuschend.

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Elektroaffe

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Wenn dich die ersten 60 Minuten begeistert haben, wirst du ,,The Grey" lieben ;)


wasabimann

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Bewertung5.5Geht so

Dass ich die ganze Handlung nach ein paar Tagen komplett vergessen habe, sagt eigentlich alles über den Film. Nette Unterhaltung, nichts von Gehalt.

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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn hier viele schimpfen war ich überzeugt. Das liegt auch an Jeremy Renner der zwar nicht an seine Leistungen von "The Town" oder "Hurt Locker" herankommt aber trotzdem eine richtig gute Figur macht. Man sollte den 4. Bourne Streifen auch nicht zu sehr mit seinen Vorgängern vergleichen den es fehlt einfach Matt Damon und diese bestimmte Atmosphäre aus vorherigen Filmen. Dafür gab es richtig gute Action wo ich die Motorradjagd zum Ende des Films empfehlen muss die der Knaller ist. Zur Story ist noch zusagen das man erst mal nicht ganz durchblickt aber mit der Zeit wird sie richtig spannend und interessant. Die Besetzung ist bis in die Nebenrollen erstklassig und kann sich sehen lassen. Bin gespannt auf den nächsten Bourne Teil!!

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Schinkenbrot

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Bewertung7.5Sehenswert

Unterbewerteter spannender Actionstreifen. Story muss man kennen um zu verstehen (Am besten, die ersten 3 Teile vorher schauen). Spannende Scenen und ganz guter Cast. Schöner Filmabendstreifen.

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Rubi27

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Bewertung5.0Geht so

Mit gemischten Gefühlen ging ich ins Kino um diesen Film zu sehen. Einerseits hatte ich grosse Erwartungen, andererseits wusste ich das es nicht das selbe sein wird ohne Matt Damon.
Leider wurde ich sehr enttäuscht. Er ist zwar nicht grundsätzlich schlecht, aber irgendwie hats ne komische Handlung.

Meiner Meinung nach hätte man einfach die Bourne Trilogie abschliessen sollen und nicht noch nen 4. Teil, oder eher einen Abklatsch drehen... Nun solls ja noch ein 5. Teil geben...

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smartyx

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Bewertung6.5Ganz gut

Leider nicht ganz so gut wie die ersten 3 Teile.
Das Verweben mit den vorherigen Bourne-Streifen ist ganz gut gelungen. Allerdings hat der Film Anflüge von Längen und ist nicht ganz so spektakulär, wie seine Vorgänger.
Renner muss man aber lassen, dass er seine Sache sehr gut macht und ein würdiger Nachfolger von Bourne ist.

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