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Shootout - Keine Gnade

Bullet to the Head (2012), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm, Kriminalfilm, Kinostart 07.03.2013


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5.6
Kritiker
28 Bewertungen
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6.1
Community
1143 Bewertungen
140 Kommentare
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von Walter Hill, mit Sylvester Stallone und Jason Momoa

Auftragskiller Sylvester Stallone verbündet sich in Bullet to the Head mit einem New Yorker Cop, um die Morde an ihren Freunden aufzuklären.

Der gealterte Auftragskiller Jimmy Bobo (Sylvester Stallone) verbündet sich mit einem jungen Cop namens Taylor Kwon (Sung Kang), um einen ausgefeilten Racheakt durchzuführen. Beide Männer wollen Vergeltung für die Morde an ihren Partnern. Dabei schrecken sie vor nichts zurück und schlagen kurz und klein, was sich ihnen in den Weg stellt. Der Rachefeldzug führt sie durch die zwielichtigen Ecken von New Orleans bis hin zu hochherrschaftlichen Korridoren in Washington D.C. Dort müssen sie feststellen, dass ihre Gegenspieler nicht nur aus einem kleinen Verbrechersyndikat stammen.

Hintergrund & Infos zu Bullet to the Head
Autor Alessandro Camon (oscarnominiert für The Messenger – Die letzte Nachricht) adaptierte für Shootout – Keine Gnade das Buch ‘Du Plomb Dans La Tete’ von Alexis Nolent. Für die Regie war zuerst Wayne Kramer eingeplant. Der wollte jedoch eine viel düstere Version des Films und verließ daraufhin das Projekt. Walter Hill, Produzent der Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt – Reihe bot sich daraufhin für den Job an. Stallones Co-Stars Jason Momoa und Sung Kang wissen schon aus Filmen wie Conan (3D) bzw. Ninja Assassin, wie man den Gegner fachgerecht umnietet. (LB)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Shootout - Keine Gnade
Genre
Politthriller, Actionfilm, Kriminalfilm, Thriller, Buddy Cop-Film
Ort
New Orleans, Washington D.C.
Handlung
Auftragskiller, Auftragsmord, Bündnis, Detektiv, Freundschaft, Kriminalität, Mord an Polizist, Mord an einem Freund, Partner, Polizist, Rache, Rachefeldzug, Schießerei, Suche nach Mörder, Verbrecher, Vergeltung
Stimmung
Aufregend, Spannend
Verleiher
Constantin Film
Produktionsfirma
After Dark Films, Automatik Entertainment, Dark Castle Entertainment, EMJAG Productions, IM Global, Millar Gough Ink, Silver Reel

Kritiken (25) — Film: Shootout - Keine Gnade

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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5.0Geht so

Rüstig, stämmig, aus der Zeit gefallen und im munteren Rentnermodus: Walter Hills Genrekino ist zurück, die Gitarren jaulen, der Western in der Großstadt schielt auf den altertümlichen Showdown Mann gegen Mann, Fleisch gegen Fleisch (passenderweise Axt gegen Axt) und die Schlitten, voll beladen mit Knarren, preschen durch die Nacht. Das soeben Aufgekommene hindert Hill nicht daran, das seit langem Schwindende wieder und wieder anzubeten. Auch wenn es sich um ein Comeback handelt und Hill verwirrt darüber sein müsste, was sich alles geändert hat, ist er der selbe spitzzüngig sinnierende Profi geblieben wie sein einsamer Wolf Jimmy (Sylvester Stallone). Denn an das, was heute als schick und lässig gilt (gemeinhin als "geil"), biedert er sich nicht an, zu unsentimental die Duelle, zu ostentativ der Rassismus, zu schnörkellos die Rache ohne geisttötenden Nerd-Klamauk. "Shootout" mag daraus abgeleitet der konsequentere "The Last Stand" sein, aber so ganz traut er sich (natürlich) nicht, das Gegenwärtige strikt auszuknipsen – unbeholfene CGI-Blutwurst, die entführte, verliebte Tochter (Sarah Shahi) und ein Weichkäse an Cop (Sung Kang), zurückgedrängt in das argumentative Gegengewicht des Moral und Anstand postulierenden, eifrigen Seitenkommentators, gemahnen an Zeiten, in denen Arnold Schwarzenegger und James Belushi noch pointierter Walter-Hill-Anarchie entfachten. Dafür brauchten sie auch keinen USB-Stick.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Sven - Friedrich Wiese

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Ja, in der Tat, ein wahres Lesevergnügen.


jacker

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Steige in den Lobeskanon ein - sehr feiner Text!!


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Walter Hill lässt’s körperbetont angehen: Hier fliegen trotz aller stäubender Ein- und Austrittswunden mit Vorliebe die Fäuste im Nahkampf! Sylvester Stallone darf derweil als Off-Erzähler einen formelhaft-routinierten Plot kommentieren, in dem sich der 80er-Jahre-„Rambo“ mit Neu-„Conan“ Jason Momoa messen muss. Und weil man sich dabei ziemlich anständig schlägt, ist dieses altmeisterliche Gespann noch lange nicht zum Abschuss freigegeben.

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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6.0Ganz gut

Zwei alte Männer geben sich die Ehre: Sly mal ausserhalb der selbstgeschaffenen Jungbrunnen und Old-School-Action-Handwerker Walter Hill. Das Ergebnis ist gar nicht mal schlecht, teilweise sogar ziemlich gut.
Der italienische Hengst zeigt sich für sein Alter in erstaunlicher Form, mein lieber Scholli, jenseits der 60 würde ich auch gerne so auf den Putz hauen können. Und, das freut mich besonders, Hill kann immer noch solides, stringentes Männerkino machen. Mehr ist "Shootout" natürlich nicht, Story, Figuren, Abläufe, alles recht banal, was soll's? Dafür kommt der Streifen ohne übertriebenen Firlefanz aus, das ist straight, charmant altmodisch, voll auf die Fresse. Ein Kopfschuss nach dem anderen, Mann gegen Mann, auch mal mit der Axt, ganz wenig CGI-Quatsch, das mag ich. Etwas zynisch, sehr ruppig, sauber umgesetzt. Macht satt und schmeckt ganz gut. Kommt sicher nicht mehrfach auf den Tisch, aber die Richtung stimmt. In Zukunft bitte wieder mehr vom alten Walter, der ist noch lange nicht reif für's Altersheim.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Moncineo

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Kurz - Prägnant - Präzise


JackoXL

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Muss ja auch mal reichen. So simpel wie der Film. :)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.5Geht so

„Shootout – Keine Gnade“ ist einfachste Action-Unterhaltung. So ziemlich alles an Hills Comeback-Film strotzt nur so vor Simplizität. Die Figuren? Deren Charakterisierung passt auf einen zerfetzten Bierdeckel, genau wie die Geschichte mit deren kriminalistischen Korsett. Sylvester Stallone darf als knallharter wie alternder Profikiller Jimmy erneut seinen muskellösen Körper präsentierten und mehr als nur einmal mit Knarre und Fäusten seinen Widersachern den Tag versauen. An Stallones Seite darf ihn Sung Kang (bekannt aus den neueren „Fast & Furious“-Filmen) als Polizist unterstützten. Der alte Profi-Killer und der junge Cop, der analoge Kerl und der Typ mit dem Smartphone, der grobe Klotz und der clevere Taktiker. Ja, bei dieser Paarung gibt es eine Menge Reibungspunkte, die immer wieder zwischen den Actionszenen aufgegriffen werden. Das kann man als einfallslos ansehen oder als recht klassisches Gerüst. So oder so, es funktioniert in Groben und macht „Shootout – Keine Gnade“ schließlich zu einfachstem Genre-Futter. Es sättigt, wenn auch nur für einen kurzen Moment.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Alles an BULLET TO THE HEAD ist erwartbar. Plot, Ablauf, teilweise sogar die Gags. Aber Walter Hill macht den Unterschied - der Film ist in quasi jeder Einstellung sofort als sein Werk identifizierbar. Die Hintergründe saufen immer noch entzückend ab, die Verdichtungszooms knallen wie bei keinem anderen. Die Action kann man unspektakulär finden, aber nur, weil sie nicht aufgeblasen ist - auf jeden Fall ist sie mit Vollspann inszeniert und herausragend montiert. Stallone gibt endlich mal nicht den Trauerkloß und findet in einem Jason Momoa unter Volldampf einen würdigen Gegner - was auch nötig ist, da die Bösewichte ansonsten (außer Christian Slater) zu schlapp sind und nicht fies genug für Slys Selbstjustiz. Was den Film allerdings mächtig nach unten zieht, ist die unterirdische Performance von Waschlappen Sung Kang. Schade. Dennoch: Der bisher vielleicht schönste Throwback-Actioner.

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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4.0Uninteressant

Niemand würde sich im Nachhinein wundern, wenn „Shootout“ sofort im Filmregal neben Ostblockproduktionen mit Wiederkäuermentalität à la Jean-Claude van Damme und Steven Seagal gelandet wäre, auch wenn Walter Hills Rache-Thriller dann doch eine Stufe über der unsäglichen Direct-to-DVD-Ware steht. Ein guter Film ist dem Buddy-Movie-Urgestein hier dennoch nicht gelungen, was vor allem am desolat zusammengeschusterten Drehbuch liegt. Der Vorwurf von fehlendem Tiefgang ist ungerechtfertigt, das sich die Schema-F-Story aber viel zu oft vollkommen stotterig von einem Punkt zum anderen bewegen und den temporeichen 80s-Drall vermissen lässt, ist schon ein wesentlicher Hemmfaktor. Als mittelprächtiges Fragment der gegenwärtigen Reinkarnation von Sylvester Stallones-Action-Image kann man „Shootout“ gerade so akzeptieren, denn der inzwischen 66-jährige Raufbold besitzt immer noch genügend Charisma, um den Zuschauer bei Laune zu halten, was man von den Antagonisten nicht sagen kann, die agieren hier wirklich so holzig wie Marionetten. Die Off-Kommentare Stallones wirken zwar oftmals deplatziert und verleihen ihm nicht die selbstironische Coolness, die sich die Verantwortlichen im Vorfeld gewünscht haben, genau wie die Action-Szenen gerne mal unübersichtlich geschnitten wurden, für zwischendurch ist „Shootout“ aber sicher geeignet, auch wenn der Film keine Zweitsichtung verdient hat.

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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6.5Ganz gut

Ein ungleiches Duo, korrupte Polizisten, ein mit Leichen bepflasterter Rachefeldzug – unzählige Male sind diese Versatzstücke mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten bereits auf die Leinwände diverser Lichtspieltheater gespült worden. Auch “Bullet to the head” kann der angegrauten Rachegeschichte kein neues Outfit verpassen. Ganz im Gegenteil. Was den Film so sehenswert macht, ist die fast schon nostalgisch anmutende Inszenierung von Action-Spezialist Walter Hill (“Nur 48 Stunden”, “Red Heat”). Der mittlerweile 71-jährige Altmeister ignoriert stur die Entwicklungen der letzten Jahre und führt seine beiden Helden wie einst in den 80ern durch einen erfreulich CGI-freien, äußerst effizient inszenierten, altmodischen Actionthriller. Gespickt mit sehr unterhaltsamen One-Linern, tollen Blues-Riffs von der Tonspur und einem selbstironisch aufspielenden Sylvester Stallone als Jimmy Bobo lohnt sich der Gang ins Kino zur späten Stunde.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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5.0Geht so

[...] Als Stallone-Fan wird man ohnehin in den Film stürmen und seinen Spaß haben. Dafür ist gesorgt, aber im Vergleich zu Meisterwerken wie John McTiernans „Stirb Langsam“ oder aktuellen Action-Hits wie „96 Hours“ verliert „Shootout“ ungemein. Es ist eben eine typische Rachegeschichte, mit einem starken Sly, aber dafür schwachen Nebenfiguren. Der konservative Ton des Films, inklusive des scheinbar genreimmanenten Rassismus und Sexismus, stieß mir darüber hinaus sauer auf. Ja, bei aller Liebe zu Walter Hill, zu Nostalgie-Action und zu Hetero-Alphamännchen, aber mein Adrenalinspiegel hat noch weitaus mehr Spiel nach oben.

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CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...]Action-Spezialist Walter Hill (“Nur 48 Stunden”, “Red Heat”) ignoriert geflissentlich die Entwicklung der letzten 15 Jahre und präsentiert einen erfreulich altmodischen Actionthriller, in dem Männer hart sein und Frauen beschützt werden müssen und in dem es nur eine gerechte Strafe gibt: Den Tod. Und ja verdammt, genau solche Filme vermisse ich manchmal. Filme, in denen der Held kein traumatisches Erlebnis verarbeiten muss. Filme, in denen der Bösewicht nicht verhaftet oder politisch korrekt aus Notwehr, sondern konsequent aus Rache getötet wird. Kurz gesagt simple Genrefilme, die nicht vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind.[...]

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.5Ganz gut

Die Perspektive ist nicht die eines gealterten Helden, der nostalgisch zurückblickt; es ist vielmehr die eines Mannes, der nur das eine kann und nicht einsehen will, dass dies vielleicht nicht mehr genügt. Wie um das zu noch zu betonen, knallen die Hiebe und krachen die Knochen in diesem Film besonders laut.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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5.5Geht so

Figuren und Handlung sind trotz umständlicher Wendungen holzschnittartig, abgesehen von Stallones leichter, wie automatisch selbstironischer Coolness kennt der Humor hier keine Subtilität. [...] Immerhin bleibt im Gegensatz zu anderen Action-Altersvehikeln das Gefühl, dass es noch um etwas geht, weil auf gezwungene Halblustigkeit verzichtet wird – wenn auch nicht auf Klischees.

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Jörg Schiffauer: ray Jörg Schiffauer: ray

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6.0Ganz gut

Shootout erweist sich auch als routiniert in Szene gesetzter Film, der seine Spannungsbögen und aktionsgeladenen Sequenzen trotz aller Vorhersehbarkeiten präzise getimt entwickelt [...].

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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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4.0Uninteressant

Tatsächlich blitzt in dem ersten gemeinsamen Werk der beiden Haudegen immer mal wieder der markige Charme klassischer Actionfilme auf. Insgesamt verpufft Shootout - Keine Gnade jedoch, was insbesondere am auffallend schwachen Drehbuch liegt.

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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6.5Ganz gut

Der 71-jährige Hill unternimmt mit „Shootout“ auch so etwas wie einen Schnelldurchlauf durch sein eigenes Werk, nicht nur wegen des Buddy-Motivs. Natürlich gibt es eine Verfolgungsjagd [...] und auch der Süden der USA (New Orleans wird nicht explizit genannt, ist aber deutlich zu erkennen) mit seiner Mischung aus Lebensfreude und hinterwäldlerischer Borniertheit bildet erneut den illustren Hintergrund der Geschichte. Fast versteht es sich von selbst, dass auch der Musik erneut eine große Bedeutung zukommt. Steve Mazzaro hat einen wuchtigen, erdigen Rock-Score komponiert, der das Geschehen zusätzlich antreibt.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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4.0Uninteressant

Beide einfach strukturierten Figuren in Shootout - Keine Gnade [...] bleiben uninteressant, da kann man noch so viele Gitarren-Riffs unter den wackeligen Gang des Action-Rentners legen.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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6.5Ganz gut

Walter Hill's Rückkehr. Mitgebracht hat er seine visuell-erzählerische Brillianz, schön viel Kunstblut bei zahlreichen direkten Schusswechseln und einen astreinen Blues-Soundtrack, der New Orleans auf der Leinwand wie in den 90ern zum Leben erweckt. Auch Stallone & Kollegen liefern ordentliche Arbeit ab und man kann sich auch wie bei LAST STAND freuen, dass wieder mal ehrlich-schnörkelloses Männerkino geliefert wird, inkl. brachialen Faustkämpfen, Kopfschüssen, Macho-Mythos und sonnengebräunter Frauenhaut. Diese Eckpunkte sind an sich wunderbar eingesetzt und erfrischend, doch was Ihnen immer wieder etwas die Kraft nimmt, ist ein allenfals solider Krimi-Pulp-Plot der altbekanntesten Sorte, mit korrupten Bullen, entführten Töchtern und Auftragskiller-Ehre, etc. - könnte man spannender verpacken, wird im Drehbuch aber leider recht dröge und risikofrei durchgezwängt - kann somit leider nicht an die elektrisierenden Frühwerke Hill's anknüpfen. Dennoch muss man es Walter Hill lassen, dass er selbst dieses Ausgangsmaterial respektiert und wie ein Gentleman stilecht inszeniert. Mein persönliches Highlight war aber die Maskenball-Szene - mehr dazu an dieser Stelle zu verraten wäre unangebracht ;) Fazit: Sehr gute, engagierte Form - leicht lahmer, vorhersehbarer Inhalt, der die Spannungskurve stetig nach unten drückt. P.S.: Die deutsche Synchro war ok, hatte für den Obermotz aber einen der schlechtesten Native-Speaker parat, die ich seit SURROGATES gehört habe.

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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Shootout - Keine Gnade ist so unoriginell wie sein Klischee-Titel, aber in seiner Schnörkellosigkeit, Härte und souverän dosierten Selbstironie durchaus überzeugend. [...] Ein schlüssig durchgezogenes Genre-Stück.

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Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze

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7.5Sehenswert

Die One-Liner, die Jimmy Bobo immer wieder rausschmettert, sind meist recht witzig und unterhaltsam und passen wunderbar zu der übertrieben comichaften und äußerst kopfschusslastigen Inszenierung [...]. Zweifellos hat Shootout einige Schwächen, doch erfüllt er am Ende dennoch die Erwartungen aller, die vor allem eines sehen wollen: einen unterhaltsamen und charmanten Actionfilm mit Altstar Sylvester Stallone.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Shootout - Keine Gnade ist Müll und absolut brutal, das ist unbestreitbar. Betrachtet den Film als einen Stallone-Film oder als einen Hill-Film, aber es ist deutlich interessanter, ihn als einen Hill-Film zu sehen. Wenn der Film dazu beiträgt, dass sein Regisseur zurück im Action-Genre ist, dann hat Shootout- Keine Gnade seine Pflicht getan.

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Chuck Wilson: Village Voice Chuck Wilson: Village Voice

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7.0Sehenswert

Sylvester Stallone sieht toll aus (obwohl sich sein Gesicht nicht bewegt, wenn er redet), während Walter Hill nur spärlichen Schwung in das blutige Chaos bringt.

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Alle Kritiken (25)


Kommentare (115) — Film: Shootout - Keine Gnade


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Rukus

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Bewertung5.5Geht so

Soso, Sly mal wieder. Ziemlich brachial und kompromisslos wird hier gezeigt, wie man effektiv in der Unterwelt aufräumt. Auf Schnörkel wird verzichtet, und es wird auch kein Versuch unternommen, ein hochtrabender Action-Thriller zu sein. Ich hab da nur eine Frage! Wozu zum Henker brauchte man in diesem Film den nervigen kleinen koreanischen Bullen? Hat der irgendwas geleistet, außer übers Handy ein paar Infos abzufragen? Schreib Sly ein paar passende Unterweltkontakte ins Script, und gut is. Der Typ hat keine Action gebracht, und die paar Sprüche oder Wortgefechte, die es mit Sly gab, waren ein deutlich zu hoher Preis. Dann lieber die Rolle der kleinen Tätowiererin ausbauen. Sly mit toughem Eye-Candy wär wesentlich cooler gewesen. Und Momoa? Irgendwie fand ich die Figur nicht so prall.

Es gab Action, es gab Sprüche, und es gab ein paar ordentliche MDKs*. Aber der kleine Cop hat mich einfach genervt, und dafür gibt's Abzüge!

*Murder Death Kill! Ihr Noobs! ;p

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DerWaldHerr

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Bewertung7.0Sehenswert

Walter Hill, ein Mann der Film Klassiker wie "The Warrirors" gedreht hat, Filme, die die Popkultur und viele andere Regisseure beeinflusst haben, wie "The Driver" und ein Mann, der unter Sam Peckinpah gelernt hat Action zu inszenieren (also vom besten der besten).
Dieser Mann hat seit 2002 keinen Kinofilm mehr gedreht. Bis letztes Jahr. "Bullet to the Head" heißt sein ersten Kinofilm nach 11 Jahren Abstinenz und hat gleich mal einen immer noch gut im Geschäft stehenden Action Darsteller wie Sylvester Stallone zu bieten.
Für Film Fans waren demnach die Erwartungen also ziemlich hoch, ein Film, der auf einem zurecht sehr beliebten Comic basiert, mit einem Darsteller der wie kein 2er für handgemachte und gute Action steht und ein Regisseur, der das Action Kino revolutioniert hat.

Leider muss man sagen, dass "Bullet to the Head" die Erwartungen nicht erfüllt. Hier kriegen wir keinen modernen Klassiker vorgesetzt, keinen Film der das Genre nachhaltig beeinflussen wird. "Bullet to the Head" ist kein revolutionärer Action Film, es ist ein Film der vollkommen unironisch die 70er und 80er Jahre wieder aufleben lässt, zumindest filmisch. Es ist der typischste aller Buddy Movies, ein harter, knauziger, alter, aber nichts desto trotz echter Mann und ein jugendlicher "Heissporn" machen gemeinsam jagd auf ihre Feinde. Wer jetzt ein "48 Hours" im 21. Jahrhundert erwartet wird enttäuscht, es gibt zwar Humor, aber der ganze Film ist gradlinig und ohne Eddie Murphy like Charakter (zum Glück).
Walter Hill bringt hier seine typischen Motive ein, Instrumentale Blues Musik und eine Inszenierung die mal wieder an einen Western in der jetzt Zeit erinnert. Leider ist es nicht die erhoffte Action Granate wie sie z.B. "Ausgelöscht" war. Der ganze Film beinhaltet z.B. nicht Hills typisches Trademark, den Zeitlupen Shootout, sondern bleibt immer hart, realistisch und brutal.
Stallone wirkt gelangweilt in diesem Film, jedoch ist es das, was von ihm verlangt wird. Er ist nunmal der gelangweilte und abgebrühte Killer. Sein Filmpartner Sung Kang gibt hier eine zweckmäßige Leistung ab.
Wirklich beeindruckend, aufgrund seiner Präsenz und kaltblütigkeit, ist hier der aus "Game of Thrones" bekannte Jason Momoa, mit seinem Spiel empfiehlt er sich für weitere Rollen dieses Kalibers.

Fazit:
Nein, "Bullet to the Head" ist kein Klassiker, es ist nicht mal ein wirklich guter Film, aber es ist der erste Kinofilm Walter Hills seit 11 Jahren und einfach nur ein "cooler" Film.

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KingLee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Yeaaaaah Stallone die alte Ulknudel is back in Action......Dieser film is Hammer Geil,brachiale Action und erschreckend Cool...!
Fazit: Sly so cool und lässig wie zu seinen Besten Zeiten,......Respect...mehr davon,Bitte!!!

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twentyfour

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

1 A Actiongranate von Altmeister Walter Hill inszeniert und mit Action Hero Sylvester Stallone Top Besetzt. Ein Buddy Movie der alten Schule der noch mal zeigt warum Sly der beste von allen Actionstars ist. Der Mann hats einfach drauf. Action ist seine Berufung.

Eigentlich sollte Shootout vor The Expendables 2 in die Kinos kommen, aber Sly legte den Film erstmal für ein gutes Jahr auf Eis um sich erwähntem zweitem Expendables intensiv zu widmen. Bei Shootout wollte er außerdem den finalen Schnitt überwachen und so kam es zur Verzögerung. Letztlich war es wohl ein Fehler den Film zurück zu halten, wie der Flop an den Kinokassen zeigte. Dafür wurde der Actioner aber ein Erfolg bei der Heimkinoauswertung.

Den vielen durchschnittlichen bis schlechten Kritiken hier bei mp kann ich mich nicht anschließen. Sly bietet dem Fan wieder das was er am besten kann. Handfeste Action. Er verleiht seinem Killer Jimi Bobo eine ironisch, zynisch knurrige Note, wenn er zusammen mit einem Cop (Sung Kang) jagt auf die Mörder ihrer Partner macht. Beide können sich nicht leiden. Wie sich das gehört, raufen sich die beiden aber doch zusammen. Und wie es der Zufall will, verliebt sich der Cop in die bildhübsche Tochter des alten Killers.

Das einzige was an dem Film daneben ist, ist der deutsche Titel. Keine Ahnung ob es dafür ne Prämie gab. Ich meine, ok, einen Shootout, also einen Schusswechsel gibt es zwar im Film, aber als Filmtitel natürlich idiotisch.

Fazit: Die Blu-ray die meiner Bewertung zugrunde liegt, bietet ein gestochen scharfes Bild, fulminanten druckvollen Sound und in den Extras schöne Bilder vom Dreh. Sly zeigt einmal mehr wo der Hammer, in dem Fall, die Axt hängt. Er weis was seine Fans sehen wollen. Schnörkelloser und brutaler Actionfilm der alten Schule. Die FSK 16 wird deutlich ausgereizt.

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Val Vega

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Schöner Kommentar, auch wenn der Film mir nicht so dolle gefallen hat (wäre wohl eine 4). kennst du "Safe"?


twentyfour

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Ja kenne ich. Siehe meine Liste LF.


SilverDagger1992

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Bewertung6.5Ganz gut

Zeitreise in die 80er. Action-Film Ikone Walter Hill schickt Prügel und Baller Rentner Sylvester Stallone in "Bullet To The Head" auf einen Rachefeldzug. Kommt einem bekannt vor, ist es auch. Der Film ist wahrlich eine Hommage an die guten alten Action-Reißer der 80er. Das funktioniert aber nicht immer, plagen den Film deshalb auch die klassischen Schwächen. Die Strory ist so klischeebeladen, wie einst: Ein alternder Auftragskiller, der eigentlich keinen Bock mehr hat muss Rache üben. Hat man so ähnlich schon im Stallone/Banderas Vehikel "Assassins" gesehen. Die Figuren sind stereotyp und der Spannungsbogen hat Urlaub, man weiß ja eh wie es ausgeht: Stallone kloppt den Bösen die Muffe wund und gut ist. Aber das ist trotzdem auch im Jahr 2014 noch unterhaltsam. Denn Sly ist einfach Kult. Er gibt den Raubeinigen Jimmy, als hätte er noch nie was anderes gemacht (hat er ja auch eigentlich nicht). Die Sprüche und Zoten gegen seinen koreanischen Kollegen sind zwar auch voller Klischees, dennoch macht es irgendwie Spaß. Der Charme des Films liegt vor allem an der gut gemachten Old-School Action. Statt CGI und Over The Top Sequenzen, gibt es harte Fights und handgemachte Explosionen. Auch der Blutfaktor ist authentisch und kommt nicht aus dem Rechner.
Auch Hills coole Inszenierung überzeugt.

Flache Handlung, flache Dialoge, kaum memorable Nebendarsteller und Stallone als wandelndes Action-Klischee im Gewand eines Stereotypen Auftragskillers der Güteklasse B-Movie. Allerdings hat die Inszenierung und die handgemachte Action, sowie der allgemeine Style des Films noch so viel Charme, dass man als Fan auf eine unterhaltsame, nostalgische Reise mitgenommen wird. Nicht richtig gut aber auch nicht schlecht. Wer Old-School Action mag und den guten alten Zeiten allá "City-Cobra" nachtrauert, wird hier definitiv zufrieden gestellt.

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Im Kino leider gefloppt, auf Blu Ray ein Hit. Dieses Schicksal scheint langsam immer mehr Filme von Stallone (und auch von Arnie?) zu ereilen. Während The Expendables Reihe immer erfolgreicher wird, sind Slys Solo-Ausflüge nicht mehr die finaziellen Hits, die sie früher mal waren. Und das völlig unverdient. Denn Stallone ist einer der wenigen Stars (Statham ist da die Ausnahme), der die Fackel der 80er Jahre Actioner immer noch oben hält. Blutige Old School Action, coole Sprüche, böser Humor; das zeichnet seine Filme heute wie damals aus. Und das ist es auch, was Shootout zu einem unterhaltsamen Actioner macht. Einzig Sung Kang nervt mit seiner Rolle öfters. Als ungleicher Partner von Sly funktioniert er aber trotzdem. Für den genialen finalen Kampf gibts nen halben Punkt extra. "Sind wir scheiß Wikinger?" ;)

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Framesurfer

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Der "Wikinger" Schluß hat für mich den Film gerettet.


Harvey Specter

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Bewertung6.0Ganz gut

Sly lobt Sung Kang für sein "Samurai-Krieger-Ding", doch dieser sieht es als Beleidigung und versucht sich gegen die rassistische Äußerung zu wehren :-D
"Nur so zur Info - Samurais sind Japaner. Ich komme aus Korea. Das ist als wäre mein Lieblingsgericht bei Italiener Taccos!"
Sly - "Das Beispiel ist ziemlich kacke!" Hahahaha so trocken und vernichtend. Entweder man mag ihn oder nicht. Ne coole Sau ist er dennoch!

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pischti

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War für n B-Movie-Äktschnfilm durchaus ok :)


Plus

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz okay!

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LaLaland2000

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Bewertung6.5Ganz gut

Walter Hill (Nur 48 Stunden) hat mit "Shootout" einen Action-Thriller kreiert, der den Zuschauer aufgrund seiner Machart auf eine Art Zeitreise in die 80er Jahre schickt, denn das Szenario erinnert doch stark an etliche Werke des damaligen Jahrzehntes. Mit dem sichtlich in die Jahre gekommenen Sylvester Stallone ist dabei eine der größten Action-Ikonen in der Hauptrolle zu sehen, der trotz des fortgeschrittenen Alters immer noch äußerst gut in Form ist und durch sein gewohnt lässiges-und cooles Schauspiel dieser Geschichte seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückt. Rein inhaltlich sollte man in vorliegendem Fall jedoch nicht zu viel erwarten, handelt es sich doch eher um eine recht dünn gehaltene Rahmenhandlung, die zudem auch keinerlei größere Überraschungsmomente parat hält. Es gibt nun wirklich nichts, was man nicht schon einmal in dieser-oder ähnlicher Form gesehen hätte, so das man also definitiv kein Feuerwerk an Innovation erwarten sollte. Doch darauf ist die Story auch überhaupt nicht ausgelegt, denn hier zählt einzig und allein der durchaus hoch ausgefallene Unterhaltungswert. Wer die Filme von Walter Hill kennt kann sich denken, das man in dieser Beziehung eine ganze Menge geboten bekommt und dennoch fehlt es dem Film ein wenig am nötigen Zündfunken, um den Zuschauer so richtig vom Hocker zu reißen.

Das mag in erster Linie in der Durchschaubarkeit der Abläufe begründet sein, denn ziemlich schnell wird einem klar, auf welches Ende die gesamte Chose hinaus läuft. Die reichlich vorhandenen Action-Sequenzen kaschieren dabei gekonnt eine gewisse inhaltliche Leere, sind aber definitiv nicht so spektakulär gestaltet, als das man über die augenscheinlichen Mankos gänzlich hinweg sehen kann. Und so konzentriert man sich dann in der Hauptsache auch auf die ungewöhnliche Beziehung die hier zwischen einem Cop und einem Auftragskiller entsteht, ist in dieser doch das absolute Highlight der Geschichte zu finden. Natürlich mag man trefflich darüber streiten, ob die eingegangene Zweckgemeinschaft in irgendeiner Form glaubwürdig erscheint, doch für die Kurzweil der Ereignisse ist sie auf jeden Fall äußerst förderlich. Witzige-und teils sehr bissige Dialoge und immer wieder aufkommende Situationskomik sorgen für die nötige Lockerheit und ganz generell sollte einmal erwähnt werden, das insbesondere Stallone auf seine alten Tage einen herrlichen Hang zur Selbst-Ironie entwickelt, der hier ebenso wie in den "Expendables-Filmen" stellenweise zum Ausdruck kommt.

Sung Kang hingegen erscheint in der Rolle des Polizisten phasenweise ein wenig blass-und farblos, ist aber dennoch ein recht guter Kontrast zum ewigen Macho Stallone, der während des Geschehens ganz eindeutig die Zügel in der Hand hat. Der Rest der Akteure kann getrost vernachlässigt werden und dient vielmehr als notwendige Staffage, um den Ereignissen auch einen Sinn zu ergeben. Was mich persönlich ein wenig gestört hat ist der Aspekt, das die Story irgendwie so wirkt, als wenn man sämtliche Geschehnisse in eine gewisse Zeitspanne pressen musste, dabei aber bewusst darauf verzichtet hat, rein inhaltlich ein wenig mehr Tiefe in das Szenario zu packen. So werden auch die öfter auftretenden Neben-Erzählstränge nur äußerst oberflächlich angekratzt, was ganz besonders beim Thema korrupte Polizisten zum Ausdruck kommt. In diesem Punkt von Oberflächlichkeit zu sprechen wäre fast schon zuviel des Guten, denn im Prinzip wird der Betrachter lediglich mit der Tatsache konfrontiert und das war es dann auch schon.

Es gab Zeiten, da hätten mich solche Dinge weniger gestört und ich hätte mich ausschließlich auf die gut in Szene gesetzten Action-Passagen konzentriert, doch komischerweise springen einem diese Defizite so dermaßen ins Auge, das man beim besten Willen nicht darüber hinweg sehen kann. Im Endeffekt sollte man also mit der Erwartung an gute, aber keinesfalls spektakuläre Action an dieses Werk heran gehen und einen spielfreudigen Sylvester Stallone erwarten, ansonsten muss man die eigenen Ansprüche jedoch auf Sparflamme halten. Vor einigen Jahren noch hätte ich diesem Film ganz sicher ein absolut überzeugendes Zeugnis ausgestellt, doch leider scheint auch ein Walter Hill ein wenig von seinem Biss verloren zu haben, so das sich letztendlich ein gut unterhaltender Actionfilm im Stil der 80er präsentiert, der allerdings keinen sonderlich nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Fazit:

Ein wenig mehr hatte ich mir schon von "Shootout - Keine Gnade" versprochen, doch leider erscheint die Geschichte an etlichen Stellen viel zu oberflächlich als das man von einem hervorstechenden Actioner sprechen könnte. Solide Filmkost im oberen Durchschnittsbereich bekommt man aber geboten, so das sich das Werk jederzeit für einen gemütlichen Filme-Abend eignet.

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manuel.luger.3

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin fan von sly, arnie, bruce und co. Und liebe brutale actionfilme, ist nicht der beste film jedoch trotzdem sehenswert

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BenAffenleck

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Bewertung2.0Ärgerlich

Was ein übler Dreck.....was soll man noch schreiben. Ich habe 90 Minuten für den Film verschleudert und möchte mich deshalb kurz halten.

Allerübelste Dialoge, Oneliner zum fremdschämen, kaum Action, Spannend wie wenn mein Sohn auf dem Klo sitzt und das Drehbuch zu dem Film auss**eisst.

Ne, danke...das war garnix!

2 Mittelfinger für SHOOTOUT

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hallidalli

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Bewertung6.0Ganz gut

Rocky gegen Conan, WOW was für ein schönes Finale. Die Story ist ausgelutscht aber alles andere geht völlig klar. Wollte Syl schon lange mal wieder im Film sehen und wurde nicht enttäuscht. Ein Fest für diejenigen die Oldschool Filme und alternde Haudegen mögen. :)

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cronic

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Bewertung3.0Schwach

Bullet to the Head 4/10

Christian Slater, Mr Eko und der Conan Darsteller geben sich die Ehre
Was ein langweiliger, vorhersehbarer Film. Die Actionszenen sind ok aber alles andere ist mehr als unterdurchschnittlich
Bild nicht BD würdig

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VisitorQ

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Bewertung5.5Geht so

Ich fand den Film nicht schlecht. Also solide. Aber wenn ich dann mal den finalen Kampf aus "Shootout" mit dem aus "The raid" vergleichen darf... Dazwischen liegen Welten. Einfach Welten. Und das ulkige ist, dass the raid wahrscheinlich 2% vom Shootour Budget gekostet hat. Ich wiederhole mich da gerne: Ulkig. Und ein bißchen traurig.

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lieber_tee

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Ja, ein deplaziertes Direkt-To-Kino-Filmchen (den aber auch niemand sich anschauen wollte) auf Direct-To-DVD-Niveau, trotz dem alten Hill...


DerWaldHerr

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Du musst bedenken dass "The Raid" ein Indonesischer Film ist und Indonesien generell ein ziemlich günstiger Drehort ist, deshalb kann sowas wie "The Raid" für ein minimal Budget entstehen, dreh den Film in exakt der gleichen Qualität in den USA, und du kommst auf 20-50 Millionen US Dollar (relativ bekannter Schauspieler als Zugpferd inklusive).


cts

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Bewertung4.0Uninteressant

waren die blödesten dialoge die ich seit langem in nem actionfilm gehört hab... immerhin sah die action inkl. gore noch halbwegs handgemacht aus und die 2-3 prügelszenen fand ich ganz gut...

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PommesPapst

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Bewertung5.0Geht so

Ich mag Stallone, daher hab ich mich die ganze Dauer über einigermaßen unterhalten gefühlt, vor allem wegen der kurzen Spieldauer. Diese tat dem Film gut, denn selbst 90 Minuten fühlten sich schon fast zu lang an für den Stoff. Shootout wird mir nicht allzu lang in Erinnerung bleiben, dafür war er mir zu belanglos und gewöhnlich.

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Daymare

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Bewertung4.0Uninteressant

Völlig belangloser Actionstreifen, dessen Substanz an alten Kagummi erinnert. Wirklich interessant ist nur der Hang zu Blutwolken und Kopfschüssen - scheint schon fast ein Fetisch zu sein! Aber nun gut, der Film heißt wohl nicht umsonst im Original "Bullet to the Head"

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Moe Szyslak

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Bewertung5.0Geht so

War ganz okay, aber irgendwie ne Mogelpackung. Bullets to the head gabs zwar reichlich, Shootouts hingegen so gut wie gar nicht. Und von Action, wie man es eigentlich von Walter Hill und Sly, trotz nun gediegenerem Alter, erwartet hätte, war leider auch recht rar gesät. Stattdessen wird viel zu sehr eine Handlung ausgewalzt, die total wirr ist und eh nicht wirklich interessant ist, als dass man ihr folgen müsste. Hier und da wird zwar mal ziemlich gnadenlos, kaltblütig und reichlich blutig gemordet und frotzelnd lakonische Sprüche, teils cool teils müde, um die Ohren gehauen, aber der Film kommt, wenngleich er nicht langweilig war, doch recht schleppend um die Kurve. Und hat leider auch keinen allzu großen Fun-Faktor, aus der Kombo Rambo/Fast&Furious-Asiate versus Mr Eko/Khal Drogo hätte man da durchaus so einiges mehr rausholen können. Aber war wie gesagt im Großen und Ganzen nicht wirklich schlecht, aber halt auch nicht wirklich gut.

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fat_jacK

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Bewertung3.0Schwach

Da ist man nun also in den USA und wählt sich als ersten Filmgenuss Shootout, oder eben Bullet To The Head aus. Stallone mal wieder “solo” auf der Leinwand, Walter Hill auf dem Regiestuhl, dazu noch Christian Slater im Kast. Man sollte meinen, man kann keine bessere Wahl treffen. Man kann sich so gewaltig irren.

Wo soll ich nur anfangen? Nehmen wir doch einfach die Story. 08/15. Eine klassische Noir Gangstergeschichte ohne jeden Drive und ohne jeden Twist, bzw. mit viel zu offensichtlichen. Nun kann man ja meinen, das Hill und Stallone wenigstens was vernünftiges aus dem Stoff hätten machen können. Auch hier bleibt man enttäuscht.

Der Film bietet nichts, aber auch wirklich gar nichts neues. Das ist ja kein Problem. Schliesslich erwartet man nicht von jedem Film, der ins Kino kommt, dass er einem etwas total neues erzählen muss. Aber wenn das ganze so lieblos dahingeklatscht wirkt wie hier, bleibt am Ende nur Ernüchterung.

Stallone langweilt komplett durch dieses Machwerk. Allerdings ist er auch noch der einzige mit einem gewissen Charisma und Ausstrahlung. Ich bin mir sicher, ohne ihn wäre dieser Film niemals entstanden, weil es schlicht und einfach kein Schwein interessiert hätte. Kang als sein Pendant auf der Polizistenseite kann man auch noch als Highlight betrachten. Er macht eine durchaus passable Figur und vermag seinem Charakter sowas wie Emotionen zu verleihen. Der Bad Guy Schläger gespielt von Momoa? Nichts erwähnenswertes. Eine imposante Erscheinung ist er allemal. Das liegt aber auch nur an seiner körperlichen Präsenz. Keinerlei Ausstrahlung oder sonstige nennenswerten Qualitäten. Slater? Verschenkt!

Auch inszenierungstechnisch gibt es nichts gutes zu vermelden. Die Action ist solide, aber auch nicht mehr. Stallones Oneliner wirken wenig glaubhaft und viel zu aufgesetzt und spätestens wenn man die Story liest, kann man sich eigentlich schon den ganzen Film zusammenreimen.

Ich war mehr als enttäuscht. Ohne The Last Stand bisher gesehen zu haben, bin ich mir dennoch sicher, dass Arnie den weitaus besseren Film hatte. Wer Stallone und halbwegs solide Action ohne Highlights mag, der darf gerne mal einen Blick riskieren. Stallone war im Prinzip auch der einzige Grund, warum ich ihn geschaut habe. Alle anderen sollten sich lieber anderweitig umsehen

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cruzha

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Bewertung4.0Uninteressant

Griff ins Videothekenklo: Langweilig inszeniert, uninteressant geschrieben und mit grauenhaft witzlosen One-Linern versehen. So wird das nix: In bester "Nur 48 h"-Tradition wollte Walter Hill ein krachendes Buddy Movie der Neuzeit auf die Fans loslassen, herausgekommen ist ein zaghaft fauchender Rohrkrepierer, der Stallone-Fans (inklusive mir) völlig erschrocken zurücklässt. Hat der Altmeister doch kürzlich selbst erst bewiesen, dass das Genre der Oldschool-Actioner noch lebt! So haken wir dieses Machwerk ab und hoffen auf bessere Zeiten (Expendables 3...)...

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