Ist der Hobbit wirklich Peter Jacksons Episode I?
Beeblebrox (Matthias Hopf), Veröffentlicht am 15.12.2012, 08:50
Klar, mit The Dark Knight Rises ist 2012 bereits der erste heiß erwartete Blockbuster unter seinen eigenen Ansprüchen zusammengebrochen und hinterließ einige enttäuschte sowie ratlose Fans, die gerne ein würdiges Finale der The Dark Knight -Trilogie von Christopher Nolan (Following) gesehen hätte. Mit der Der Hobbit – Eine unerwartete Reise kommt der größte Film der Saison zum Ende des Jahres in die Kinos. Dieser Mega-Blockbuster – um eine entsprechend übermäßige Beschreibung für solche Filme zu definieren – darf zweifelsohne als das Filmereignis schlechthin beschreiben werden und das ist nicht nur auf die treue Gefolgschaft der fantastischen Welt aus der Feder von J.R.R. Tolkien zurückzuführen. Momentan dreht sich das komplette Filmgeschehen um die Rückkehr von Peter Jackson (Braindead) nach Mittelerde, was nicht zuletzt die raren Neustarts der Woche beweisen. Als allerdings in der ersten ausführlichen Kritik Vergleiche mit Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung gezogen wurde, gab es Empörung in der moviepilot-Redaktion. Im Grunde folgten jedoch beide Mega-Blockbuster – das ist meine Behauptung – dem gleichen Schicksal und somit ist ein Vergleich nicht völlig unangemessen.
Ist der Hobbit wirklich Peter Jacksons Episode I? (11 Bilder)
Ein Franchise erhält seinen Ursprung im Prequel
Wo fangen die Gemeinsamkeiten zwischen Der Hobbit – Eine unerwartete Reise und Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung überhaupt an? Auf der Hand liegt die Tatsache, dass es sich bei beiden Filmen um ein Prequel handelt, das erst im Nachhinein – vielleicht sogar zu spät? – realisiert wurde. Mit diesem Fakt ist ebenfalls verbunden, dass sowohl George Lucas (THX 1138) als auch Peter Jackson zuvor reichlich Prestige mit einer vorhergegangenen Trilogie gesammelt haben. Darüber hinaus konnte sich auch eine Fanbase über die Jahre versammeln, die allerdings ebenso Erwartungen schürte. Am Ende einer Reihe von unzähligen Entwicklungen sowie Problemen stand außerdem in gigantischer Medienhype epischen Ausmaßes und die nächsten Tage werden entscheiden, ob Peter Jacksons Adaption von Der kleine Hobbit irgendwann neben George Lucas’ erster Episode der Sternen-Saga in den Geschichtsbüchern aufgezählt wird. Doch zurück zum Anfang:
1977 erschuf George Lucas mit Krieg der Sterne ein sagenhaftes Weltraummärchen, das sich später auf mehreren Ebenen prägend auf das Kulturgeschehen auswirken sollte. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten war dieser Erfolg jedoch ungewiss und erst nachdem die Schlangen vor den Kinokassen sogar um ganze Häuserblöcke reichten, erhielt George Lucas den Freifahrtschein, seinen Mikrokosmos auszubauen. In Das Imperium schlägt zurück wurde Darth Vader (David Prowse) durch nur eine Textzeile vom klassischen Antagonist zum Dreh- und Angelpunkt der gesamten Saga erkoren und was folgte, waren Handlungsstränge en masse, die zur ewigen Erweiterung des Franchises führten. Dennoch entwickelten sich die Pläne nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter zur komplizierten Produktionsgeschichte und nachdem George Lucas geplante Sequels auf Eis gelegt hat (um sie jetzt wieder aufzutauen), kündigte er 1993 offiziell die Prequel-Trilogie an.
Entstehung des Ursprungs im Schatten des Vorhergegangenen
Auch Peter Jackson schuf mit Der Herr der Ringe: Die Gefährten ein Meisterwerk und landete mit den Folgeteilen Der Herr der Ringe: Die zwei Türme und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs weitere Erfolge. Daraus resultierend wurde nach 2003 die Verfilmung des Kinderbuchs Der kleine Hobbit zum Diskussionsthema Nummer eins. Aufgrund einer komplexen sowie mittlerweile fast nicht mehr überblickbaren Produktionshölle, sollte fast eine ganze Dekade ins Land ziehen, bis Der Hobbit – Eine unerwartete Reise auf die Leinwand kam. Mit 16 Jahren Verspätung kehrte auch George Lucas mit Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung zurück auf die Leinwand und während beide Filme nicht nur eine lange Zeitspanne zwischen dem jeweils letzten Vertreter des Franchise verbindet, weisen beide Werke ebenso Expansions-Probleme auf. George Lucas hatte sich schnell dazu entschlossen, Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger und Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith in Stellung zu bringen. Dagegen dauerte dieser Prozess bei der Hobbit-Verfilmung etwas länger.
weiter
- Teil 1: Ist der Hobbit wirklich Peter Jacksons Episode I?
- Teil 2: Prequel zur Tradierung & dem Ausbau/Ausbeutung eines Franchises
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Kommentare
über Ist der Hobbit wirklich Peter Jacksons Episode I?
Chucky1982 Thu, 20 Dec 2012 13:01:07 -0000
Kommentar löschenDie Idee den Hobbit mit Episode I zu vergleichen finde ich cool, über sowas zerbricht sich der geneigte Cineast den Kopf! Ganz ehrlich und wer hier zum Ergebnis kommt, dass der Vergleich stinkt, sei froh drüber.
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TrunxX Mon, 17 Dec 2012 13:21:00 -0000
Kommentar löschenähhh der Vergleich mit der familientauglichen Ausrichtung hinkt aber, der Hobbit war schon immer eine Kindergeschichte und wurde aus kapitalistischen Aspekt eher für ein älteres Publikum umgeschrieben ^^
Bei Episode 1 war es definitiv so und war aber auch o.k. da es sich bei Anakin noch um einen 11 Jährigen Jungen handelt der in gewisser Weise einen Bezug zum damaligen jungen Publikum aufbauen musste.
Die Fehler von E1 lagen allesamt wo ganz anders wie diverse Vorredner bereits bemerkt haben.
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Roldur Sun, 16 Dec 2012 18:20:04 -0000
Kommentar löschenDieses geunke um den Hobbit ist mittlerweile fast so nervig wie Bieber-bashing oder Twilight-gehate. Dazu ist der Vergleich mit Episode 1 absolut haltlos. Der Hobbit war für mich nahezu perfekt und Ep 1 ist nicht der Brüller aber auch nicht so ein harter Reinfall wie immer gerne behauptet wird. Man kann den Hobbit mögen oder aber nicht aber bitte lasst dieses unsägliche Genöle aufhören!
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Matthias.hhn Sun, 16 Dec 2012 11:23:36 -0000
Kommentar löschenAbsolute Frechheit "The Hobbit" mit "Star Wars - Episode I" zu vergleichen. Das schlimme an Episode I war doch, dass einfach der Flair und die Stimmung der alten Trilogie verloren gegangen ist, um technischen Novitäten Platz zu machen.
Der Hobbit punktet genau damit. Gerade als die Truppe auf Reisen ist, kommt das typische Mittelerde-Feeling auf und trotzdem hat der Film seinen eigenen Charme! Der Hobbit ist sicher nicht kein neuer "Herr der Ringe" Film und möchte dies doch auch gar nicht sein, er erzählt seine eigene Geschichte in einer Zeitebene in Mittelerde, die sich zum HdR unterscheidet. Zudem ist die Verfilmung wesentlich vorlagengetreuer als der HdR.
Den dargestellten Humor gibt es ähnlich im Buch, also wieso soll man den nicht in den Film übernehmen? Klar hier und da etwas überspitzt vielleicht... Aber es ist sicherlich keine Episode I. Der war erzähltechnisch auch einfach Müll, ganz egal obs Star Wars ist oder nicht.
Hört bitte auf diese Vergleiche zu ziehen... Es ist einfach nicht angebracht, selbst wenn "The Hobbit" nicht alle Erwartungen erfüllt, ist er ein eigenständiger Film und dazu noch ein verdammt guter!
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Big Freeze Sun, 16 Dec 2012 10:06:07 -0000
Kommentar löschenIch war gestern in "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise". HFR und 3D mit Pause. Das Kino war ausverkauft und ich kann jedem versichern: "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" ist nicht Peter Jacksons Episode I. Dazu ist der Film viel zu bombastisch, spannend und vorallem atmosphärisch. Überhaupt einen Vergleich anzustreben finde ich nicht gerechtfertigt. Mir bleibt die Frage: Warum wird versucht einen so super Film zu torpedieren? Ich meine, dass ging ja schon los, bevor überhaupt eine Szene über die Kinoleinwände lief...
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Kleinod Sun, 16 Dec 2012 09:06:22 -0000
Kommentar löschenDas geht einem echt auf die Nerven. Filme wie Breaking Dawn werden fast schon mit Lob und positiven Artikeln überschüttet und der Hobbit der um Welten besser ist als diese Pseudovampire wird schlecht gemach bis zum Ende. Da frag ich mich schon was für eine Welt das hier ist bei Moviepilot.
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Roco De Long Sat, 15 Dec 2012 21:30:29 -0000
Kommentar löschenBraucht es hier jeden Tag mindestens zwei News, die den Hobbit madig machen?? ES NERVT!!!
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Basketballfreaky Sat, 15 Dec 2012 19:13:53 -0000
Kommentar löschen"Da liegt der Vergleich zum ähnlich gehypten Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung nahe." WTF?! Niemals?!
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Aronofsky Sat, 15 Dec 2012 18:24:36 -0000
Kommentar löschenEpisode I fand ich gut, aber dann kam Hayden Christensen...
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Joeyjoejoe17 Sat, 15 Dec 2012 18:20:02 -0000
Kommentar löschenMal davon abgesehen, dass ich die neue Star Wars Trilogie durchaus mag, finde ich, dass Jackson mit dem Hobbit ein weitaus besseres und mehr in seine Welt passendes Prequel gelungen ist als Lucas. Mir hat das Abenteuer von Bilbo extrem viel Spaß gemacht, ich habe mich wieder in Mittelerede zu Hause fühlen können. Nächste Woche folgt bei mir dann sogar die dritte Sichtung, diesmal auch im HFR-Format.
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nilswachter Sat, 15 Dec 2012 17:26:08 -0000
Kommentar löschenMeiner Meinung nach ist Episode 1 wirklich für Kinder, während Der Hobbit sich eher am erwachsenen Publikum orientiert. Ich denke, dass genau dieser Spagat, Erwachsene und Kinder glücklich zu machen, PJ nicht vollumfänglich gelungen ist. Für Kinder ist sein Epos eigentlich zu düster, zu brutal und gruselig. Für Erwachsene ist der Humor und Witz teilweise wiederum hart an der Grenze. Die nächsten Teile werden das sicher besser machen.
Ansonsten scheint mir wichtig anzumerken, dass Episode 1 nachträglich eingesetzt wurde und somit die Geschichte erfunden werden musste, während Tolkiens Hobbit vor Herr der Ringe existierte und nicht als eigentliches Prequel diente. Auch den Film sollte man, m.E., nicht als eigentliche Vorgeschichte verstehen, wenn auch das geschickte Marketing von Warner ihn so verstanden wissen will. Mal sehen, was Jackson diesbezüglich noch mit den anderen Teilen vor hat. Ob eine Trilogie wirklich nötig war, wissen wir erst im Sommer 2014. Für den Moment bleibt zu sagen, dass Jackson vermutlich weiss, was er tut und die nachfolgenden Werke ebenfalls nicht enttäuschen werden.
Ich finde der Vergleich zwischen den Filmen hinkt gewaltig und wird hier auch nicht wirklich sinnvoll ausgeführt.
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Sumsi79 Sat, 15 Dec 2012 14:59:13 -0000
Kommentar löschenEpisode I scheiterte schon an sehr vielen grundlegenden Dingen, wie beispielsweise dem Fehlen eines Protagonisten, mit dem man mitfiebern konnte. Ein Problem, welches es beim Hobbit offensichtlich nicht gibt.
Jackson ist für so eine Aufgabe einfach der bessere Mann als der hoffnungslos überbewertete George Lucas.
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Aurea Sat, 15 Dec 2012 13:03:49 -0000
Kommentar löschenIhr als Teil der Medien generiert alle fleißig diesen Hype, tragt maßgeblich dazu bei, dass eine nahezu unerfüllbare Erwartungshaltung erschaffen wird. Und dann, wenn die ersten anfangen zu meckern, rein um des meckerns Willen, dann seid ihr zur Stelle um zu erklären: der Hype den wir mit erzeugt haben, der ist ja eh niemals einzuhalten? Wie heuchlerisch.
Mein Gott, hier wurde ein bestehendes Buch (in meinen Augen) so detailgetreu wie möglich zu Film gebracht, angereichert mit funktionierenden technischen Neuerungen. Mittelerdefans haben endlich wieder die Chance, einfach mal für 3 Stunden abzutauchen, Familien sollten auch auf ihre Kosten kommen. Und für alle anderen gibt es immernoch Transformers. Oder irgendwelche anderen Nischenfilme mit denen man sich als über die breite, dumme Masse an Kinogängern erhaben fühlen kann. Aber das ist euch ja auch zu trashig und zu mainstream-mäßig. Hört doch einfach mal mit dem meckern auf. Diese permanente Anti-Haltung ist für kleine Teenies in der Pubertät angebracht, aber nicht hier. Seriös geht in meinen Augen anders.
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VIGILANTE84 Sat, 15 Dec 2012 18:30:20 -0000
Antwort löschenSprichst mir aus der seele.....ich kann gar nicht sagen wie sehr mich diese ganzen pseudo-kultur-populisten oder möchtegernkritiker anwidern
es stimmt zwar dass eine gewisse ideenarmut herrscht ,aber der neue volkssport sich wie ein altgedienter filmkritiker aufzuführen nervt einfach nur.....wenn kritiker wüssten wieviele sogenannte meisterwerke ich scheisse finde.....
*man sollte wissen was einem gefällt*
HolyManoly Sat, 15 Dec 2012 12:47:26 -0000
Kommentar löschenImmerwieder wird gemeckert : "Schonwieder die selben Kamellen, sind alle einfallslos?!? Scheiß Franchise Ausbeutung!" Und die selben Stimmen ertönen später wieder : "Sch*** 3D, wir sind doch nicht in Phantasialand. Sch*** HFR, mir wird schlecht, sch*** Soap-Opera-Effekt. Das hat nichts mehr mit den alten Filmen zu tun, das ist alles zu neu und anders!"
Immer diese ganze Negativität, egal was man tut... das wäre mal ein Thema für den "Aufreger des Jahres"!
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Bandura Sat, 15 Dec 2012 13:13:44 -0000
Antwort löschenDu sprichst mir aus der Seele. Meckern macht anscheinend mehr Spaß. Ob oberflächliche Story, unbefriedigende Technik oder zuviel Tricks statt Charakterzeichnung. Kritik ist durchaus angebracht, permanentes massendynamisches Zerfetzen jedoch keinesfalls fördernd. Dann sollte man wirklich konstruktiv rangehen und schreiben wie man es selbst gemacht hätte. So könne man eher feststellen was man anders machen könne um "bessere" Filme zu gestalten. Alleiniges Aufzählen was schelcht ist bringt nix und hat auch noch nie was gebracht.
HolyManoly Sat, 15 Dec 2012 13:24:23 -0000
Antwort löschenGenau... danke für die sehr sinnvolle Ergänzung!
Rukus Sat, 15 Dec 2012 14:11:26 -0000
Antwort löschenAbseits vom Inhalt. Beim lesen deines Kommentars musste ich grad an Völlers kleinen Ausraster bei Waldi Hartmann denken. ;)
Bandura Sat, 15 Dec 2012 16:00:15 -0000
Antwort löschenTrotzdem nicht belanglos und der Kontext des ewigen Nörgelns, gerade auch in Verbindung zum Aufreger der Woche, findet hier abermals einen zwielichtigen Höhepunkt. Wenn ihm dahingehend mal der Kragen geplatzt ist, kann ichs verstehen. Einfach mal Klartext geredet. Ganz der Rudi eben ;)
Narrisch Sat, 15 Dec 2012 12:45:38 -0000
Kommentar löschenDas ist natürlich völliger Quatsch! Allein die Fragestellung ist absurd, nahezu grotesk. Irgendwo hat irgendwann ein Kritiker händereibend behauptet Der Hobbit wäre vergleichbar mit Star Wars Episode 1 und hier wird das einfach so nach gebrabbelt. Die Liste der Filmbesprechungen hier bei mp spricht eine völlig andere Sprache. Der Hobbit fühlt sich wie Mittelerde an und sieht aus wie Mittelerde. Der Hobbit ist aber nicht Der Herr Der Ringe sondern eben der Hobbit, die beschworene vermisste Düsterheit, die Depression die auf dem Land liegt wird spätestens mit Teil 3 kommen bis dahin verhält sich Hobbit so wie er sich verhalten soll, als Abenteuerfilm.
Man könnte schon fast an eine Kampagne glauben dem Hobbit mit aller Gewalt etwas anhängen zu wollen. Ist das zahlende Publikum zu begeistert oder gönnt man es Peter Jackson, dem ungelernten, dem Quereinsteiger, dem Oscargewinner, nicht eine weitere atemberaubende Trilogie aus dem Hut zu zaubern? Ich vermute letzteres!
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LiquidSun Sat, 15 Dec 2012 13:07:17 -0000
Antwort löschenGenau so sehe ich das auch. Die wollen hier Kuhfladen mit Pferdeäpfel vergleichen. Mit Christopher Nolan ist es das selbe oder Hans Zimmer oder Michael Jackson. Erst lobt man sie in den Himmel, man lässt sie auf den Thron des Olymps setzen nur um sie dann zu Stürzen. Ich verstehe diese Art von Hetzjag auf der Hobbit nicht. Der Film ist genau das was er sein soll, eine Reise nach Mittelerde. Nicht mehr nicht weniger. Und wie ich diese vergleiche mit HDR hasse, solche Sprüche wie, der Hobbit ist nicht so Episch, er nimmt einen nicht so mit oder die Charakter sind nicht so gut. Die wollen einfach nicht verstehen dass das 2 Unterschiedliche Filme sind. HDR war ein Epos, da ging es um die Welt, um Mittelerde. Hier sind es kleinere Abenteuer Etappen die es zu bewältigen gilt und was die meisten auch vergessen ist das der Hobbit ein Kinderbuch ist an den sich PJ&Team fast explizit gehalten haben, die Düsteren kapitel kommen in Teil 2 und 3 meiner Meinung nach. Also sollten die Leute echt mal die Bälle in der Hose lassen.
laurent.linden Sat, 15 Dec 2012 14:42:24 -0000
Antwort löschenDas ist doch Quark. Es geht ja wirklich nicht darum, Peter Jackson- bashing zu betreiben. Der Mann ist schon seit ´Braindead´Kult. Aber Kritik muss möglich sein. Der Hobbit ist sicher kein schlechter Film. Jackson hat die Messlatte jedoch mit der HDR-Reihe sehr hoch angesetzt. Und im Vergleich fällt auf, dass vieles was dort sehr gut funktioniert hat jetzt im Hobbit nicht mehr klappt. Nun ist zu hoffen dass Jackson kritikfähig ist und das Ruder herumzureissen weiss. Das Talent und die Leidenschaft dazu hat er allemal.
Narrisch Sat, 15 Dec 2012 16:21:13 -0000
Antwort löschenSelbstverständlich kann man Jackson kritisieren, nur haben wir es hier definitiv nicht mit Epsiode 1 zu tun das ist Blödsinn.
LiquidSun Sat, 15 Dec 2012 16:39:23 -0000
Antwort löschen@lorent.linden-Und im Vergleich fällt auf, dass vieles was dort sehr gut funktioniert hat jetzt im Hobbit nicht mehr klappt. - da gebe ich dir recht bis auf das "viele" - einige dialoge z.B. (ich will jetzt nicht Spoilern) kamen schon in HDR vor, es gibt ein paar Fehler in dem Film die mir auf anhieb aufgefallen sind. Aber das ist hier nicht das Thema.
LiquidSun Sat, 15 Dec 2012 12:28:10 -0000
Kommentar löschenWas für eine beschissene Überschrift. Nur damit die Leute deinen Artikel lesen. Welches absolut Schwachsinnig ist. Bitte gibt einer Beeblebrox eine Nackenschelle, aber mit Schmackes.
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Naibafo Sat, 15 Dec 2012 12:21:01 -0000
Kommentar löschenDer Vergleich ist völlig unpassend, da schließlich der Hobbit etwa zwanzig Jahre vor der HdR von Tolkien geschrieben wurde und nicht im nachhinein dazugedichtet wurde.
Es besteht zwar die Gefahr, dass Jackson an der Verfilmung scheitert, aber der Hobbit ist kein Sequel, sondern ein im Nachhinein verfilmter Vorgänger.
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jonas.freude.1 Sat, 15 Dec 2012 09:46:47 -0000
Kommentar löschenDer einzige Hype der mir als Fan aufgefallen ist, ist der, den ihr als Medien generiert habt. Ihr generiert eine Erwartungshaltung, die nicht zu erfüllen ist. Ich bin seit Jahren ein riesiger Fantasy-Fan. Klar Tolkien ist quasi der Urvater des Genres, aber es gibt inzwischen viele wirklich bessere Bücher. Nichts desto trotz gebührt es dem Ur-Buch - und nicht weniger ist quasi "der kleine Hobbit" eine gebührende Verfilmung zu erfahren. Ich kenne keinen Fan, der mit einer gigantischen Erwartungshaltung an den Film herangetreten wäre, 3 Stunden Action ohne Ende zu sehen.
Gestern habe ich den Film gesehen und es hat mich gefreut, dass Jackson sich Zeit genommen hat. Zeit für Bilder, Bilder von Landschaften und Charakteren. Zeit für Rückblicke und Nebenschauplätze. Er hat uns Fantasy gezeigt. Die Fantasie des Tolkien. Mich hat der Film sehr gut unterhalten und einen sehr liebevollen Blick auf auf die Welt von Mittelerde vor Saurons Rückkehr geschenkt. Wer sich von eurem "Hype" hat anstecken lassen und IMMER das Haar in der Suppe sucht, wird gewiss wieder etwas finden. (Galadriel z.B.) Viel Spaß beim anschauen wünsche ich allen Fans von Fantasy und allen die einen ausgedehnten Kino-Abend genießen können!
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BadNYDracula Sat, 15 Dec 2012 10:18:47 -0000
Antwort löschenMehr gibts dazu nicht zu sagen großartig. Eins noch warum müssen die Medien immer wieder diesen langweiligen Star Wars vergleich bringen?
Einsiedlerkrebs Sat, 15 Dec 2012 10:32:32 -0000
Antwort löschenToller Beitrag. Bin vollkommen deiner Meinung.
jonas.freude.1 Sat, 15 Dec 2012 13:02:17 -0000
Antwort löschenWeil sowohl HdR als auch StarWars beides Trilogien sind, die unheimlich polarisieren. Und weil es außer vielleicht noch bei Star Trek nirgends mehr selbsternannte Experten, Sittenwächter, und paradoxerweise ultrakonservative gibt, die jede Abkehr vom Original verschmähen und Angst haben vor dem technologischen Fortschritt. Warum auch immer.
LiquidSun Sat, 15 Dec 2012 13:36:07 -0000
Antwort löschenI Agree 100%-Man lobt die Leute oder die Sache erst in den Himmel um sie dann wieder zu Stürzen. Wie ich in einem anderen Kommentar erwähnte. Es ist so ähnlich wie bei Christopher Noaln, Hans Zimmer und/oder Michael Jackson. Erst werden sie hochgelobt und in den Olymp gepriesen, als Naturtalente und Multitalente gelobt um im nachhinein dann ihnen beim freien Fall zuzusehen und sich daran zu ergötzen. HDR war und ist Episch, da geht es nunmal um die Welt, dehslab Düster und verzweifelnd. Der Hobbit sind eine kleine Gruppe die kleine Etappen von Abenteuer erleben das dazu noch ein Kinderbuch war und PJ sich sehr genau daran gehalten hat bis auf ein paar ausnahmen. In meinen Augen darf er das, weil er ein Meister ist und weiss wie er wo etwas einbaut oder dazu erfindet,damit das ganze Rund läuft.Man kann auch echt alles schlecht reden.
Le Samourai Sat, 15 Dec 2012 09:40:19 -0000
Kommentar löschenDer Vergleich ist angebracht, aber Jackson ist im Gegensatz zu Lucas nicht glorreich gescheitert. Der Hobbit atmet die gleiche Mittelerde-Luft wie der Herr der Ringe, Atmosphäre/ Feeling und natürlich die filmische Qualität an sich ist gleich. Er konnte sein hohes Niveau halten. Episode I hingegen machte einfach nur traurig, da vom fantastischen Star Wars Universum nicht mehr viel übrig geblieben ist.
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Schmax Sat, 15 Dec 2012 12:23:09 -0000
Antwort löschenNicht nur ist nicht mehr viel übrig, vieles wurde auch zerstört. Stichwort: Midi-Chlorianer!
Mr. Ogi Sat, 15 Dec 2012 12:55:02 -0000
Antwort löschenKannst du das weiter erläutern Schmax! Mich würde das interessieren. Bin ja auch kein Fan von dem ersten Teil. Aber halt von dem Universum....
Schmax Sat, 15 Dec 2012 13:00:08 -0000
Antwort löschenMit den Midi-Chlorianern wurde versucht dem Konstrukt der Macht eine völlig unnötige biologische Erklärung zu geben. Das bis dato als übermenschliche geltende wird dadurch nichts weiter als eine Laune der Natur. Es gibt Menschen die sind biologisch dazu in der Lage Jedis zu werden und es gibt solche die sind es nicht. Das ist so als wenn jemand auf die Welt kommt und die perfekten Vorraussetzungen hat um ein guter Sportler zu werden. Die Macht wurde sozusagen entzaubert.
Mr. Ogi Sat, 15 Dec 2012 15:26:36 -0000
Antwort löschenOk alles Klar Schmarx. Das ist ja auch meine Meinung gewesen..:D wollte es nur vorher wissen hehe...
Bob Loblaw Sat, 15 Dec 2012 09:16:40 -0000
Kommentar löschenIch finde "Herr der Ringe" noch besser als "Hobbit", da er epischer und ernster ist und es dort mehr tragische Figuren (Boromir!!) gibt. Aber genau so soll es doch sein. Hobbit ist die Geschichte, die VOR "Herr der Ringe" erzählt wurde, und es wirkt sehr natürlich und plausibel, dass Hobbit der "leichtere" und humorvollere Film ist (Ist ja auch das leichtere Buch ). Peter Jackson un sein Team haben gute Arbeit geleistet, den Film modern und gewichtig wirken zu lassen, er aber trotzdem noch von dem 10 Jahre älteren HDR überboten werden kann... das muss man sich auch erst mal trauen.
Bei Episode 1 ist es mehr oder weniger umgekehrt... Episode1 versucht epischer und grösser zu sein als die alten Star Wars Film, wo er doch kleiner und persönlicher sein sollte. Und der Sterilität hätte z.B.eine coole Figur wie Han Solo gutgetan... gab es aber nicht... und die Links mit den alten Teilen wirken zu gezwungen. Ausserdem hat Lucas auch noch alle durch den langweiligen Politikkram (Handelsblockade ?!?) unnötig kompliziert gemacht.
Wenn man Episode1 aber unabhängig vom alten Star Wars betrachtet, finde ich den Film ziemlich gut... es gibt viel spektakuläres und dramatisches, tolle Designs, einen supercoolen Bösewicht (Darth Maul) und ich mag Liam Neeson als Qui-Gon. Auch die Stimmung in der Stadt auf Tatooine ist super eingefangen,mit viel Liebe zum Detail.
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karma-karman Sat, 15 Dec 2012 08:48:21 -0000
Kommentar löschenWas für ein Quatsch. Die Verfilmung des Hobbits war nur eine logische Konsequenz, allein schon, weil es ein wichtiges Buch innerhalb des HdR-Plots ist. Bei Star Wars hatte Lucas einfach nur Lust ne Vorgeschichte zu erzählen, die er sich bei zu viel Wein über die Jahre zusammengesponnen hat...
Der Vergleich mit Star Wars verursacht zu Recht große Empörung! Pfui.
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sebastian.boehler Sat, 15 Dec 2012 08:04:45 -0000
Kommentar löschenWeiterführendes zum Artikel ?
Der Hobbit - Eine unerwartete Reise
von Peter Jackson, mit Martin Freeman und Ian McKellen
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Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung
von George Lucas, mit Liam Neeson und Ewan McGregor
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Jedesmal wenn ich ein Artikel (oder eine Filmkritik ) auf MP lese könnt ich kotzen ....
Filme wie Twilight , Tribute von Panem ,Warm Bodies usw. werden hier hochgelobt und gehyped, aber an den guten Filmen( Nicht falsch verstehen es gibt immer noch bessere filme also kommt jetzt nicht mit filmen die ihr aber besser fandet) wird rum gemeckert, Geldmacherrei vorgeworfen , Franchise Ausbeutung usw , 3D aufpreis Ausbeutung , Überlänge Ausbeutung...
HFR , 3D werden schlecht gemacht weil es zu Mainstream,Schnell,Unrealistisch ist, es ist halt nicht alles von Anfang an perfekt wenn man jeden Fortschritt weggeworfen hätte weil es nicht gut genug war könnten wir heute noch schwarz/weiß Stummfilme mit Klavierspielen im Hintergrund schauen.
Ausserdem : der Hobbit kam als buch vor HDR und ist auch meiner Meinung kein Prequel das einzige was mit Herr der Ringe zu tun hatte war der Ringfund. Es war allerdings nie zwingend notwendig Herr der Ringe anzufügen damit ein möglicher Cliffhanger im Hobbit gelöst wird ...
man kann den Hobbit verstehen ohne Herr der Ringe gelesen zu haben und man kann HDR verstehen ohne den Hobbit gelesen zu haben.
Und ich kann nicht verstehen wer und wieso man auf die Idee kommt den Hobbit mit Episode I zu vergleichen .
Peter Jackson hat die Erwartungen erfüllt und George Lucas nicht so einfach ist das
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