THX 1138

THX 1138 (1971), US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film

7.4 Kritiker
21 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
920 Bewertungen
32 Kommentare
THX 1138 - Bild 28407
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von George Lucas, mit Donald Pleasence und Sid Haig

“THX-1138” mit Robert Duvall und Donald Pleasence in den Hauptrollen entführt die Zuschauer in einen totalitären Staat des 25. Jahrhunderts: Die Bürger haben ihre individuellen Rechte verloren, sie sind nummerierte Dronen, die von einem staatlichen Drogenprogramm im Zaum gehalten werden. Das Leben des Fabrikarbeiters THX-1138 ändert sich radikal und unwiderruflich, als ihn seine Mitbewohnerin LUH-3417 dazu bringt, die Drogen nicht mehr einzunehmen. Als daraufhin ihr Sexualtrieb erwacht, beginnen die beiden eine verbotene Liebesaffäre. Der Staat entdeckt die illegale Vereinigung und Drogenverweigerung – THX und LUH werden getrennt. Doch THX ist entschlossen, seinem mauerlosen Gefängnis zu entfliehen und herauszufinden, was mit LUH geschehen ist. Bevor er das tun kann, muss er die Polizeiroboter umgehen und sich den unbekannten Gefahren der Außenwelt stellen. Pleasence spielt SEN-5241, der THX auf seiner abenteuerlichen Reise begleitet.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: THX 1138

Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves

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8.0Ausgezeichnet

Wenn THX 1138 George Lucas auch nicht auf Anhieb zum Durchbruch verhalf, so bot der Film ihm zumindest die Bühne, genau das Talent als Regisseur zu beweisen, das er anschließend große Teile seiner Karriere als Filmemacher in der Schublade ließ. Im Geiste Aldous Huxleys baut Lucas seine negative Utopie als fortgedachte Kritik an der im Amerika der Sechziger gegenwärtigen Konsumgesellschaft, die den Kapitalismus als individualistisches Gesellschaftssystem der unbegrenzten Möglichkeiten preist, in Wirklichkeit jedoch den Menschen zum Sklaven des Konsums degradiert. In seiner Zukunftsvision stilisiert Lucas den Konsum zur Religion, Arbeit hingegen zum Lebenssinn, während der einzelne Mensch in dieser Welt nichts mehr zählt. [...]

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Kommentare (31) — Film: THX 1138

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Bewertung6.5Ganz gut

George Lucas’ Debütfilm beschäftigt sich mit vielen bekannten Themen aus dem Sci-Fi-Universum (z.B. totalitären Staaten, Entindividualisierung und Vereinheitlichung, eine andere Realität durch Drogen zu schaffen), doch gehört er zu den ersten dieser Art und lieferte den Stoff für viele nachfolgende Filme. Interessant sind die Ausstattung und Architektur des Films und die kleinen Details, die hier das Zukünftige betonen sollen (z.B. das Gefängnis, das ohne Mauern auskommt). Leider lässt die Inszenierung etwas an Spannung vermissen. Trotz der eigentlich aufreibenden Situationen, fiebert man bei dem Ausbruch nicht richtig mit. THX1138 wirkt sowieso eher so, als ob er da nur reingestolpert ist und es ihm nicht darum geht, die Freiheit zu erlangen (was meistens das Hauptmotiv in späteren Filmen ist), sondern seine geliebte LUH wiederzufinden.

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WaaayneTrain

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Bewertung7.0Sehenswert

THX 1138, Eines von George Lucas ersten Werken.
Sehr interessante und erschreckende Gedanken hat er hier verfilmt, der Extremfall, wie es in der Zukunft einmal aussehen könnte; man kann auch sagen symbolisch dargestellt. Es wird einem hier die Botschaft übermittelt, das der Staat immer mehr Kontrolle über die Gesellschaft ergreift, hier werden sogar Menschenrechte beschränkt oder gar weggenommen. Dies wurde noch in einen sehr abstrakten Stil von Sci-Fi verpackt, mit sehr geilen Bildern und Ideen. Einzig und allein die Spannung fehlte mir, trotzdem sehr ergreifend und beeindruckend.

7.0

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george.taylor

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film könnte auch von heute sein (liegt aber vielleicht auch an der überarbeiteten Special Edition).
Bedrückend und… mir fehlen die Worte.

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Yivro

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Bewertung9.0Herausragend

Die erschreckende Zukunftsvision THX1138 von George Lucas steht in jeder Form über der späteren künstlerischen Minimalleistung Star Wars. Wie häufig angemerkt, lässt die Handlung in der Theorie zu wünschen übrig, allerdings wird, meines Erachtens nach, darauf auch kein großer Wert gelegt. Vielmehr soll eine Situation in einem totalitären System, das Schicksal eines Einzelnen in der übergeordneten, konsumorientierten und gefühlskalten Gesellschaft, gezeigt werden. Und in diesem visuellen bis beschreibenden Bereich liegt THX1138 auf gleicher Höhe wie Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum, während die experimentell orientierte Musik im Allgemeinen das normale Hollywood-Gedüdel bei weitem übertrifft. Wer den Film bis als langweilig empfindet, geht meines Erachtens nach, nicht tief genug in die Geschichte ein. Der Film ist tatsächlich ein wenig anstrengend zu schauen, allerdings in keinster Weise langweilig. Wem also schon 2001: Odyssee im Weltraum als Folter vorgekommen ist, der wird auch mit diesem Film eher wenig anfangen können.

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Haxow

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Bewertung0.0Hassfilm

für mich ist der film ein folterinstrument. in meiner top ten der langweiligsten filme allerzeiten.

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Acry

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Bewertung6.5Ganz gut

Dystopien sind immer eine interessante Sache. Hier werden wir mit all dem konfrontiert, was die Zukunft möglicherweise für uns bereit hält:
Dass Menschen nichts weiter als ein paar Buchstaben und Zahlen sind, gefühlslähmende Drogen zum täglichen Gebrauch gehören und "Individualität" zum Fremdwort wird - all das ist gut möglich.
Durch Filme wie diesen wird man wachgerüttelt; man beginnt zu überlegen, in welchem Stadium sich die Gesellschaft im Moment befindet und wie weit (oder auch nah) wir von der geschilderten Dystopie entfernt sind.
Das Setting ist ebenfalls gut gelungen. Schlicht und einfach, ja schon fast langweilig weiß kommen die Kulissen und Räume daher: Die Welt ist steril und unpersönlich. Auf futuristischen Schnickschnack, Action und schnelle Schnitte wurde weitgehend verzichtet.
Dies macht den Film zum einen interessant, da er eine sehr spezielle Atmosphäre transportiert, zum anderen entstehen dadurch auch einige Längen, die die größte Schwäche des Films ausmachen.
Im großen und ganzen kann man den Film dennoch empfehlen. Man sollte aber keine zu großen Erwartungen haben, sondern den Film mit seinen Bildern einfach auf sich wirken lassen.

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pellekraut007

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THX ist in meinen Augen sehr gut! Er mag das Gegenteil einer schönen Zukunft sein, aber... ich verrate es nicht! Und dann: THX wurde 1971 !!! gedreht! Wow!


alanger

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Bewertung7.5Sehenswert

das lucas am beginn seiner karriere mal ein wirklich innovativer filmemacher war ist heute schwer vorstellbar. so sehr ich seinen bedingungslosen mut zum trivialen (starwars) schätze, so sehr finde ich es beruhigend, dass da irgendwo ganz weit hinten noch der hungrige filmstudent rumlungert der eine vision vom kino hatte.

los meister lucas, kurz mal die geldvermehrungsmaschine auschalten und wieder den jungen george ans ruder lassen. da muss doch noch was sein...

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Brennegan

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Achja, ich wünsche mir auch die guten alten Tage zurück :)


Tytus

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"Indy und die Rheumasalbe von Methusalem" der ist wirklich Genial :D


momopipi

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Bewertung6.0Ganz gut

Dieser Film ist für mich eine Art Prototyp, roher Diamand, eine kreative Konzeptzeichnung für die Meisterwerke von George Lucas, die in den folgenden Jahren folgen sollten. THX 1138 ist eine SciFi-Dystopie mit ihren Lichtschimmern und Schattenseiten. Die Psychoelemente wirken sehr erfrischend, das Szenario wirkt aufgrund seiner Details greifbar, die Atmosphäre insgesamt bedrückend. Aber der Film wirkt wie eine Baustelle auf mich. Häufig scheint der Film etwas zu trocken. Die akustische Komponente des Films ist etwas zu sehr unterdrückt worden. Man verzichtet einfach auf eine fantastische Darstellungsweise der Geschichte, was ja auch irgendwie seine Richtigkeit hat...
Anders ausgedrückt, der Film ist nicht besonders unterhaltsam.
An einigen Stellen scheint der Film leider auch ins Lächerliche abzudriften, was manchmal eine gewisse Originalität ausmacht, aber leider auch mit Belanglosigkeit bestraft wird.

So gibts von mir 6p und ein Sternchen dafür, dass ich mir jetzt die komplette Filmografie von George Lucas reinpfeifen muss :D Sicherlich findet sich da irgendwo noch eine Perle der Filmgeschichte.

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filmschauer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mr. Star Wars George Lucas hat mit seiner Saga die Filmgeschichte entscheidend beeinflusst, genauso wie sie seine eigene Karriere beeinträchtigte. Denn die Leidenschaft, Filme zu machen, beschränkt sich nur noch auf den Job des Produzenten neben an der scheinbar unendlichen Herumexperimentierei an der Star-Wars-Reihe wie die anstehende 3D-Konvertierung. Schade, dass er sich nicht mehr den ganz neuen Regieprojekten annimmt, denn auch in der Zeit vor 1977, als der Krieg der Sterne begann, hat er interessante Filme gemacht. Zum Beispiel sein erster Langfilm "THX 1138", die Adaption und Weiterentwicklung der Idee aus seinem Kurzfilm "THX 1138 4EB" aus der Studentenzeit für die große Leinwand.

Was man hier vorfindet, ist eine dystopische Zukunftswelt und zugleich harte Gesellschaftskritik. Diese Welt führt zu der fast philosophischen Frage, was das vollkommene Leben bedeutet. In der perfekten Welt gleichen sich alle Menschen, durch Drogen fast schon gleichgeschaltet und gefügig gemacht. Die Technik beherrscht das ganze Leben, von der Arbeitsstelle bis hin zum nicht vorhandenen Privatleben. Roboter dienen als Hilfsmittel, können jedoch auch in der Form der Staatsmacht als Vollzugsbeamte auftreten. THX 1138, der von Robert Duvall gespielt wird, läuft dem System zuwider, das zudem die freie Liebe und jedwede Selbständigkeit in der Entscheidungsfindung als Makel kennzeichnet. Seine Flucht gegen alle Widerstände bildet die wesentliche Geschichte von Lucas' Werk.

Zugegeben, der Film ist weit weniger unterhaltsam wie seine spätere Weltraumsaga. Er ist sogar in einigen Bereichen ziemlich anstrengend. Der Plot ist nicht sehr reichhaltig ausgeschmückt, sondern sehr konzentriert auf das Schicksal von THX 1138. Dennoch umgibt dieser Film eine gespenstische Atmosphäre, die Ausweglosigkeit in der unterirdischen Szenerie löst teilweise klaustrophobische Gefühle aus. Die soziale Kälte ist äußerlich wie innerlich bei den kahlgeschorenen Charakteren zu spüren, die Farben Schwarz und Weiß beherrscht die Szenerie. Was "THX 1138" zudem auszeichnet, sind die beeindruckenden Produktionswerte und die zahlreichen Verweise und Symbole, mögen sie noch so trivial erscheinen. Bezeichnend ist da die Szene, wenn Duvall aus dem leeren Raum sich in eine monotone Menschenmasse begibt. Vielfalt wird unterdrückt, geboten ist die eine vergegebene Richtung.

"THX 1138" gehört zu den kritischen SciFi-Filmen, die es Anfang der 70er Jahre in großer Zahl anzutreffen gab. Wer beispielsweise mit dem im gleichen Jahr erschienenen "The Andromeda Strain" etwas anfangen konnte, der ein ähnliches Pacing anschlägt, sollte auch an Lucas' Erstlingswerk Gefallen finden können. Der Film konnte mich in der Erstsichtung nicht zuletzt durch die Endeinstellung begeistern, hinzu kommt die visionäre Zukunftvorstellung, die in dieser Form einmalig ist und Lucas' Gespür für 'filmische Welten' aufzeigt. Diese perfektionistische Ader lässt sich dann auch damit untermauern, dass er 2004 einen Director's Cut mit etwas aufgepeppten Effekten veröffentlichte. Irgendwie logisch in der Welt des George Lucas.

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Yivro

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Ja, allerdings :D
Die Endeinstellung war richtig erlösend und hat mich zu Tränen gerührt...


filmschauer

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Schön, dass es nicht nur mir so erging. Kenne aber auch welche, die mit diesem Ende nicht so viel anfangen konnten.


Pardus

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Bewertung6.0Ganz gut

interessante thematik.. hat mich nur leider viel zu stark an "1984" erinnert, um einzigartig zu sein.. :(

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Pardus

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jap !!! richtig.


horro

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tschuldigung ... da hätte ich doch fast George Orwell's Exklusivrecht auf düstere Zukunftsutopien vergessen ;-)
diese Art von Filmen gabs in den 70igern massenweisen - THX 1138 ist aber definitiv einer der sehr gut gelungen ist.


theONEinsane

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

das ist schlicht und ergreifend der mit abstand beste,stilistisch unsterblichste und am genialsten inzenierte film, den george lucas jemals gemacht hat! und denk ich mal machen wird,wenn ich mir da so die letzten verhunzten, kunstfreien werke anschaue.änlich wie das was copola mit apo schaffte, wurde auch hier erreicht, in sachen untrackbarkeit der zeit,bis auf den für die zeit üblichen synthi soundtrack"apo",könnte der auch von heute sein. obwohl apokalypse now ein wesentlich höheres budget hatte, was natürlich aber unteranderem an dem genre liegt, weil man einen kriegsfilmnicht nicht minimalistisch drehen kann.bei star wars, gennau wie bei allen animations- oder animationshybridfilmen, bis auf jurrasic park, erkennt man die alterung der effeckte,gummi masken sehen aus wie gummi masken,computer animation sieht aus wie computer animation ,rollender pappstein bei jones usw.hier nicht, hier wurde durch den angewendeten minimalismus einfach der perfekte weg gewählt, um das worum es geht makelos zu inzenieren, hier stößt nix auf,der weisse raum ,das ist schlicht und ergreifend genial ! die story ist briliant und zeitgemäßer denn je.denn trotz aller dekadenten "freiheit"die wir heute haben,war das leben niemals zuvor derartig normalisiert und durch regeln begrenzt ,schlimmer noch, ist man durch die medien so verblödet,das man trotz irak und afghanistan nicht mal mehr protestiert ,obwohl es noch wesentlich krasser ist was dort, heute, jetzt passiert als das was damals in vietnam passiert ist,nagut es sterben nicht so viele unserer soldaten, vieleicht liegt es daran, solange die moslems sterben, ist uns das in der heutigen zeit egal schließlich bedrohen sie uns,haha,mit was denn mit verosteten 1.weltkriegsgewehren(karikiert)?.wir werden satt gefüttert, mit materiellen dingen so abhängig gemacht, das wir dazu überhaupt nicht mehr kommen,wieso auch,das was früher wild und vom bürgertum verpönt war, ist heute von den bonzen geschickt zum mainstream gemacht worden.man muss nichtmehr rocker/hippy/rebel sein, um wild zu sein, guckt euch mal pop videos an,da sind Nutten, Sex, Drogen, Dicke Autos und Geile Häuser WAS WILL MAN MEHR ? wieso denn merken, das was nicht stimmt?..wir sind zu beschäftigt damit, den von den medien vorgelebten wunschträumen nachzueifern.im abstrakten sinn, sind wir von daher genauso geregelt und unter kontrolle wie das bei thx der fall ist, nur im anderem extrem,denkt drüber nach

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat Lucas sich in späteren Werken auf die Wirkung möglichst bunter Bilder verlassen, zelebriert er hier bildliche Sterilität und läßt damit eine bösartige Zukunftsvision auf den Zuschauer los, die nicht älter, sondern zunehmend aktueller wird. Dazu passt die sehr ruhige Inszenierung, die zwar ihre Längen hat, aber nie langweilig wird.
Allein die Abendunterhaltung in Form vollkommen absurder Hologramme ist eine wunderbare Parabel, die sich perfekt auf einen durchschnittlichen Fernsehabend mit Castingshow, Quizshow, Billig-Erotik-Nachtprogramm und Infotainment Sendungen ummünzen läßt.
Ein erstaunlich milchgesichtiger Robert Duvall liefert ebenso wie die anderen Hauptdarsteller eine starke Leistung ab und so wird auch emotional die Lage dieser Individuen glaubhaft vermittelt.
Zusätzlich ist die die experimentelle Musik eine hervorragende Ergänzung der steril-minimalistischen Kulissen.
Kurzum: ein beeindruckendes Frühwerk von Lucas, das zahlreiche Ideen, die späteren SciFi Filmen erst zu ihrem Ruhm verhalfen, zum ersten Mal zeigt.
Zum Abschluß möchte ich noch auf eine Szene hinweisen, die mich besonders beeindruckt hat: Während der Protagonist zur Oberfläche klettert, wird die Polizeiaktion aufgrund von Budgetproblemen eingestellt... kann ein Film bei einem solchen Thema aktueller sein?

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alanger

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sehr schön:)


AylaView

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gute Geschichte, klasse Bilder.

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suzee

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vorgemerkt

der will nun endlich mal geschaut werden...

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deech

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Aha! Gabs da nicht mal ne Abmachung? (Hint: Tarkovski)
Ausserdem ist doch bei THX aus offensichtlichen Gründen der Ton sehr wichtig oder?


suzee

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ganz genau! wink verstanden! ;-)
wann?;-)


chuck_norton

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

für science fiction ist lucas ja bekannt, und dieses werk ist definitiv eines seiner besten. Regie, Drehbuch, Schnitt man kann mit allem sehr zufrieden sein. Doch ist es auch irgendwie traurig an diesen film zu denken, wenn man sieht, was aus dem george geworden ist... lucas, lucas..irgendwann sollte man wissen wann man aufhören sollte (vielleicht sollte man aus der 1138 eine 1983 machen, somit wäre lucas' verfallsdatum mitinbegriffen...)

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pellekraut007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also bei THX widerspreche ich meiner Absicht, entweder 10, 0 oder 5 zu geben. Der Science Fiction ist erstmal ein optischer Knaller, weil er sämtliche Dekomätzchen vermeidet und die Leere zelebriert. Ein weißer unendlicher Raum ohne Horizont als Gefängnis (schon beim Betrachten wurde mir schlecht, weil ich mich, außer an den Schauspielerfüssen, nicht orientieren konnte), verbotenes Liebes- und Lebensglück, ein menschliches Hologramm und eine Gesellschaft, die wirkt, wie die kleine bitterböse Schwester der gegenwärtigen, dazu ein Robert Duvall, der durch Röhren flieht und sich gegen Wilde und Robocops an die Oberfläche kämpft. Zeitlose Optik und ein bißchen zuuuu kühl, deshalb die acht, nach meinem extrem subjektiven Gefühl. Ansonsten ein wuchtiger SF-Klassiker für Leute, denen kahle Räume und kahle Köpfe schon Angst machen. Auf jeden Fall ein Pflichtfilm, wenn man ernsthaft mitschreiben will. Grunz!

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Brennegan

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Bewertung7.0Sehenswert

Fast möchte man sagen, Geoge Lucas anspruchvollstes Werk zu sehen. Irgendwann merkt man dann aber, dass es weniger Anspruch als fehlendes Geld ist, was die Optik bestimmt. Geoge Lucas war eben nie der Regiesseur, sondern eher Wirtschaftler.
Trotzdem ist der Film ein schönes Werk, das man mal gesehen haben sollte.

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Bradbury

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat seine Momente (die hektische Menschenmenge, die die Flüchtenden voneinander trennt, oder der zweifelnde SEN, den kurz vor der ersehnten Freiheit der eigene Mut verläßt) bedient sich aber recht freizügig bei diversen Sci-Fi-Autoren, ohne wirklich neue Ideen einzubringen. Die nachträglich eingefügten Effekte nehmen gegen Ende leider etwas Überhand und wirken im Gesamteindruck eher störend. Trotzdem sehenswert!

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Brennegan

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Ähm, die große Verfolgugsjagd am Ende soll wohl doch eher entschädigen, als dass sie wirklich zum Film gehört.
Da hat Lucas eher das Special Edition-Fieber gepackt. Ich warte noch auf die American Graffiti Special Edition, in der Harrison Ford mit seinem Falken zum Rennen antritt und gewinnt ...


BiGBeN87

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein seltenes Beispiel dafür, dass nachträglich eingefügte CGI einen Film merklich modernisieren können. Dass funktioniert hier aber nur deswegen so gut, weil die vollen und schnellen Verkehrswege und opulenten Gebäude eh schon im Kontrast zur eintönigen und Gelassenheit ausdrückenden Innenarchitektur stehen und THX 1138 sonst zeitlos elegant ist, woran man ihn noch am ehesten als einen Film von 1971 Jahre erkennen kann.

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ellen_ripley

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

star wars? indianer jones? warum ist er nicht bei filmen wie thx geblieben?

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