Person of Interest

Kriminalserie, Thriller, Actionserie

Person-interest

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7.8Sehenswert 749 Bewertungen
von 10

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Der Computerspezialist Harold Finch hat für die US-Regierung ein Gerät entwickelt, das Informationen auswertet, die auf bevorstehende Terroranschläge hindeuten. Finch, der mittlerweile für tot gehalten wird, hat sich eine Hintertür in sein Programm eingebaut, durch die er täglich die Sozialversicherungsnummer von Personen geschickt bekommt, die entweder im Begriff sind, ein Verbrechen zu begehen, oder Opfer eines Verbrechens zu werden.

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Handlung von Person of Interest

Im Auftrag der US-Regierung entwickelte Harold Finch eine Software, die Informationen aus allem möglichen Quellen sichten und querverbinden sollte, um so mögliche Bedrohungen für die USA frühzeitig zu finden. Diese Maschine funktionierte letztlich so gut, dass sie alle Arten von Schwerverbrechen voraussagen konnte. Doch nur diejenigen sollten in die engere Auswahl kommen, die wirklich eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellten. Die “B-Liste” wurde jede zwar Nacht gelöscht, doch das Wissen um ihre Existenz nagte an Harolds Gewissen.

Seit einem tragischen Ereignis, bei dem Harolds Familie ums Leben kam, gilt Finch als tot. Er lebt im Untergrund – oder besser gesagt im Hintergrund – von wo aus er seine Fäden spinnt. Er hat mit seinem Geld und seinen Fähigkeiten als Programmierer ein Netzwerk aufgebaut, und will mit Hilfe der B-Liste Verbrechen verhindern. Sein Problem ist, dass diese Liste lediglich aus Sozialversicherungsnummern besteht und er keine Ahnung hat, inwieweit oder in welcher “Funktion” die Person(en) hinter den Nummern in das kommende Verbrechen verstrickt sind. Genau hier kommt John Reese ins Spiel. Der EX-Elite-Soldat und Ex-CIA-Agent ist ebenfalls untergetaucht. Finch konnte ihn nicht nur aufstöbern und sogar aus einer prekären Situation befreien, er kann ihn auch überzeugen, dass er noch immer in der Lage ist, Menschen zu helfen.

Hauptcharaktere von Person of Interst

John Reese (Jim Caviezel) war früher Mitglied der U.S. Army Special Forces und später CIA Field Officer. Seit einer Mission in China wird er für tot gehalten. Diese Situation macht er sich des Öfteren zu Nutze. Er hat seine große Liebe Jessica verloren und muss das immer noch verarbeiten. Er ist besonders geschickt im Umgang mit Waffen und Überwachungstechniken.

Harold Finch (Michael Emerson) ist ein Software-Ingenieur. Der Milliardär lebt zurückgezogen und hält es so privat wie möglich. Sein echter Name ist unbekannt, denn er benutzt nur falsche Identitäten. Er lebt in einer verlassenen Bibliothek und zeigt mehrere physikalische Auffälligkeiten. So kann er zum Beispiel seinen Kopf nicht drehen und hinkt beim Laufen.

Detective Jocelyn ‘Joss’ Carter (Taraji P. Henson) arbeitet beim NYPD in der Mordkommission. Seitdem ihr Mann gestorben ist, ist sie alleinerziehende Mutter ihres Sohnes Taylor. Eigentlich arbeitete sie früher als Anwalt für die U.S. Army, wollte aber dann zur Polizei zurück. Sie macht es sich zunächst zur Aufgabe, Reese zu schnappen.

Detective Lionel Fusco (Kevin Chapman) ist ein korrupter Cop. Reese erpresst ihn, um so leichter an Informationen des Police Departments zu gelangen. Ebenso wie Carter hat er keine Ahnung von der Maschine, die Finch entwickelt hat.


Cast & Crew

Schauspieler
Drehbuch

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über Person of Interest

alphaleader93

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8.5Ausgezeichnet

(...)„Person of Interest“ ist die neue Serie von Produzent J.J. Abrams („Fringe“, „Lost“) und Drehbuchautor Jonathan Nolan, dem Bruder von „Dark-Knight“-Regisseur Christopher Nolan. Letzterer der beiden ist auch der Schöpfer dieser sehr komplex verschachtelten Serie. In dieser futuristischen Krimiserie setzen Abrams und Nolan nicht nur auf altbewährte Leute wie „Lost“-Schauspieler Michael Emmerson, der die Rolle des mysteriösen Milliardärs Finch verkörpert, sondern auch auf Stars wie Jim Caviezel (Reese), Taraji P. Henson (Detective Carter) und Kevin Chapman (Lionel Fusco). Jede Episode der Serie beginnt mit dem gleichen Intro, in dem Micheal Emmerson (Harold Finch) in wenigen Sätzen die Grundlagen der Serie erklärt. Dazu gibt es am Ende jeden Intros noch ein kleines Extra, ein Bild von der aktuellen Folge.

„Nolan und der Überwachungswahn der Amis“ wäre hier wohl ein treffenderer Titel gewesen. Denn lustigerweise gibt es in der Serie nur einen Protagonisten und dieser ist noch nicht mal menschlich. Nein, eigentlich bewegt er sich noch nicht mal von der Stelle. Hört sich langweilig an? Dann hier die Auflösung: Im Grunde genommen ist die Maschine der Protagonist, um den sich alles dreht. Selbst die angeblichen Hauptcharaktere richten sich alle nur nach ihr. Eben eine typische Nolan-Geschichte. Hinzu kommt, dass die Charaktere recht blass dargestellt sind, obwohl man versucht, sie immer wieder in Farbe zu bringen. Dass liegt zu großen Teil daran, dass die Charaktere hier nicht der wichtigste Punkt sind, sondern die Handlung um die Charaktere. Die sind hier eigentlich nur austauschbare Schachfiguren.

Strukturell erinnert die Serie anfangs stark an Crime-Serien wie „CSI“. Grund dafür sind die vielen „Case of the Week“-Folgen. Damit sind Folgen gemeint, in denen ein Fall, bei dieser Serie eine Person of Interest gerettet/verhaftet wird, je nachdem, ob Täter oder Opfer, die nichts mit dem Verlauf der Haupthandlung zu tun haben. Jedoch gibt es dabei auch Ausnahmen, in denen sich für den Verlauf wichtige Charaktere/Gruppen wie z.B. der selbsternannte Mafiosi Elias, die Hackerin Root oder die korrupte Polizistenbewegung H.R. herauskristallisieren. In den meisten Fällen sind diese dann deutlich interessanter und komplexer gezeichnet, als die eigentlichen Hauptfiguren. So wird beispielsweise in der Mitte der Serie ausführlich Elias Vergangenheit thematisiert, die ihn für sein späteres Leben sehr geprägt hat. Das wird immer wieder deutlich in den Szenen, wo er sich darauf beruft, dass er jene Fähigkeiten nicht lernen konnte, da seine Mutter ermordet wurde. So sagt er immer wieder: „Meine Mutter hätte es mir wahrscheinlich beigebracht". (...)

http://series-entertainment.com/kritik-person-of-interest-staffel-1/

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Mortva

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7.0Sehenswert

Grundsätzlich eine spannende Serie, die aber aufgrund Ihrer Redundanz immer mehr nachlässt.

Gerade zu Anfang ist der Spannungsfaktor hoch. Die Idee mit der allsehenden Maschine, deren lächerlich reichem Schöpfer und dem abgehalfterten aber beinahe unbesiegbaren Ex-Agenten bietet viel Potential. Dazu kommen interessante Handlungsstränge wie dem korrupten Polizeiaufgebot HR, der genialen aber dezent psychotischen Programmiererin Root, sowie einer Organisation namens Vigilance die mit etwas derberen Mitteln versucht Bürgerrechte und Datenschutz durchzusetzen.

Die einzelnen Handlungsstränge sind dabei durchaus gut umgesetzt und werden auf spannende Weise erzählt. Aber gerade bei den Konflikten der einzelnen Parteien wird es schnell durchschaubar und entsprechend spannungsarm. Es ist auf Dauer einfach nur ermüdend, immer und immer wieder zu sehen wie sich die Protagonisten in den ausweglosesten Situationen befinden, nur um dann im letzen Moment doch noch gerettet zu werden. Das mag spannend sein wenn man es hin und wieder mal sieht, aber nicht wenn es in jeder zweiten Folge passiert.

Auf der anderen Seite wiederum ist es sehr spannend mitansehen zu können wie der mysteriöse Finch (gespielt von Michael Emerson, der seine Sache genausogut macht wie in Lost) sein privates Netzwerk mit ehemaligen Agenten, holländischen Hunden und korrupten Polizisten Stück für Stück erweitert, während er gleichzeitig immer mehr die Kontrolle über seine eigene Schöpfung verliert.

Man kann nur hoffen das sich die Autoren weiterhin an die gute Umsetzung der verschiedenen Handlungsstränge halten, dabei aber in Zukunft die Spannungsbögen nicht mehr immer nur von den sich immer wiederholenden Szenen abhängig machen die man in dieser Serie schon so oft gesehen hat.

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RevengeismyAim

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Oh mein Gott, habt Ihr letzten Abend die Folge "Tag Null" gesehen? Habt Ihr schon einmal so etwas geiles, spannendes, fesselndes in einer Serie gesehen? Das ganze ist jetzt ein paar Stunden her, aber ich bin immer noch total geflasht! Wem ist es auch so ergangen? Wow, dass haut mich wirklich mehr als um! J.J. Abrams ist wirklich ein Gott, jetzt weiß ich auch, warum gewisse Leute in Hollywood wollten, dass er die neuen Star Wars Movies macht. Person of Interest, perfekte Unterhaltung im Free-TV, ich schwöre.

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DanielW_88

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6.5Ganz gut

for anyone interested: Staffel 1 ist gerade ordentlich runtergesetzt worden bei Amazon.de

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augustburnsred

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10.0Herausragend

eine wirklich phänomenale network!!! serie, die es definitiv mit den besten kabel serien aufnehmen kann. unglaublich auf welch konstant hohen niveau diese serie läuft, wird von staffel zu staffel immer besser und jede staffel hat wirklich sensationelle folgen, wo man sich denkt, wow...das war 1a, besser geht's garnicht mehr und 1 woche später übertrifft sich die serie selbst. so viele hochspannende handlungsstränge sind miteinander verbunden und aufgebaut und werden grandios beendet (ich werde keine spoiler bez. staffel 3 schreiben).

unbedingt anschauen! hohe suchtgefahr. muss man von anfang an schauen. intelligente serie :)

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Strikerth

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Den ganzen Tag so viele sinnlose News auf moviepilot.de, aber nur 1 News zu Person of Interest... denke hier besteht ganz klar Nachholbedarf!

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KlausTrophobie2011

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6.5Ganz gut

Nach drei Folgen muss ich das Zwischenfazit ziehen, dass mir Person of Interest trotz eines Lieblings aus "Lost" nicht zusagt. Ich gehöre nicht zu den Nörglern, die in einer Fernsehserie völligen Realismus einfordern. Ohnehin ist es schwer zu ermitteln, was realistisch inszeniert ist und was nicht.

Bei Person of Interest hingegen wird der Bogen überspannt. Schwer wiegt hierbei die Tatsache, dass mich der Scifi-Touch stört, das tut er nämlich nicht, sondern Dinge wie:

Person A ist immer genau zum richtigen Zeitpunkt an Ort A, um Person B zu retten.

So werden Situationen sehr trivial gelöst. Ich kann nicht nachvollziehen, wie eine Zivilperson auf offener Straße Schüsse abfeuern und Menschen töten kann, ohne wirklich infolgedessen von einer Festnahme durch die Polizei bedroht zu werden.

Ich verspüre keine Spannung. Vermag nicht zu beurteilen, worauf ich mich in der nächsten Episode freuen könnte. Schließlich steht offenkundig die Aufgabe im Vordergrund immer wieder fremde Personen zu beschützen und innerhalb einer Folge den jeweiligen Auftrag zu beenden. Gut, dieses Schema ist gängig, aber bei Akte X oder auch Stargate SG1 interessierte ich mich für die Figuren, den Beziehungen dieser zueinander, oder auch einfach nur für das Kennenlernen des Serien-Universums mit all seinen, im Falle SG1´s, Kulturen, Technologien und und und.

Bleibt gegebenenfalls eine Korrektur vorzunehmen, wenn sich die Serie in den von mir kritisierten Punkten bessert. Nach 3 Episoden ist da immerhin noch jede Menge Spielraum für.

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Strikerth

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Also am Ende von Staffel 1 wird die Qualität immer besser und gipfelt in der super zweiten Staffel wo ich ab Folge 10 einfach nur eine Folge nach der anderen sehen musste. Nun bin ich bei Staffel 3 und boah...ich musste weinen und das bei einer Serie! (schafft sonst nur GoT) Wenn es so weiter geht, dann bekommt die Serie von mir 10 Punkte und das obwohl die erste Staffel so einen schlechten Start hat.


onezero

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Ich habe auch gerade die ersten drei Episoden gesehen und ich stimme KlausTrophobie2011 in allen Punkten völlig zu! Die ersten Paar Minuten von der Pilotfolge fand ich echt gut aber danach wurde es sowas von unglaubwürdig, nicht nur der Plot sondern auch die Hauptfigur, die sich innerhalb von Stunden völlig verändert, außerdem ist er auch noch sowas wie Superman :-) Mit so was habe ich kein Problem (im Gegenteil, es kann richtig Spaß machen) wenn es um action-comedy geht wie Burn notice, wo maßlose Übertreibung einfach zum Stil der Serie passt aber bei so einer Serie, die sich als action-drama präsentiert wirkt es einfach nur lächerlich.


Velly

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8.0Ausgezeichnet

Nach der ersten Folge war ich zwar interessiert, aber nicht sonderlich begeistert.
Mehr aus Langeweile habe ich dann weiter geschaut und das war ein echtes Glück! :-)

Jetzt kann ich es kaum abwarten, dass watchever auch die 2. Staffel zeigt!

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Bronson

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9.5Herausragend

Nach dem Staffelfinale setze ich meine Wertung nochmal um einen Punkt höher an. Unglaublich gute Serie mit bestens geschriebenen Charakteren, die einen ein ums andere Mal erfolgreich an der Nase herumführt. Dazu wohl dosiert gut getimte Action und fertig ist eine der besten und kurzweiligsten Serien der letzten Zeit. Ich bin begeistert.

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Der_Doktor

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10.0Herausragend

Ich habe das Gefühl das die Serie wie ein guter Wein ist den ich mir jeden Dienstag antue,sie wird immer besser und besser ...die Charaktere sind wundervoll aufeinander abgestimmt es passt irgendwie alles und die Schauspielerische Leistung finde ich sehr gut.Ich hoffe das wir und noch lange an der Serie erfreuen können und das sag ich als Science Fiction Fan !!

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Genre
Kriminalserie, Thriller, Actionserie, Drama
Zeit
2010er Jahre, Gegenwart