Moe Szyslak - Moe Szyslaks Kommentare zu Filmen

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Moe Szyslak
über Pakt der Rache

6.0Ganz gut

Von den gefühlt 712 Filmen mit Nicolas Cage, die pro Jahr herauskommen, war das mal wieder einer der besseren. Aus der Grundidee mit der Selbstjustiz-Organisation, die ihre eigenen Klienten dazu benutzt, die Drecksarbeit für sie zu erledigen, hätte man durchaus mehr machen können, aber die Umsetzung war im Großen und Ganzen gelungen und sehenswert. Grundsolider Rache- und Verschwörungsthriller, der zwar vom Handlungsablauf immer vorhersehbar ist und sich auch sonst allen gängigen Konventionen des Genres unterwirft, der aber recht spannend, temporeich und unterhaltsam inszeniert wurde.
Cage selbst war mal wieder Cage, mitsamt seiner grauenhaften Matte, seinem 1,5 Gesichtsausdrücken und seinem dezenten Overacting, aber irgendwie bin ich auch gerade deswegen Fan von ihm und sehe ihn immer recht gerne. Macht einen ordentlichen Job, zumal der Film auch ziemlich auf ihn zugeschnitten war. Sein Gegenpart war Guy Pearce, von dem ich auch kleiner Fan bin und der die Rolle hier richtig schön fies spielt. Ansonsten strahlt natürlich wieder January Jones in absoluter Schönheit. Und generell ist irgendwie die halbe US-Serienlandschaft bei diesem Film vertreten.... Mad Man, Lost, Dexter, 24, The Walking Dead....

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Moe Szyslak
über Rubber

4.0Uninteressant

Puh, schwierig..... Schwierig zu bewerten, schwierig zu schauen.
Reine Willkür. Klar, das war die Devise. Wird am Anfang auch verdeutlicht in einer wirklich sauguten Ansprache direkt an die Zuschauer (für mich die beste Szene des Films, weil man da gleich mal ins Grübeln kommt). Und der Film ist auch der volle Unsinn und ergibt null Sinn, eine Erklärung wird schonmal gar nicht geliefert. Reine Willkür halt. Der Reifen rollt und tötet. Warum weiß keiner, wahrscheinlich noch nicht mal der Reifen. Im Prinzip ja eine witzige Idee für einen Film, aber ich fand die Umsetzung größtenteils total langweilig. Okay, wenn der Reifen zum ersten Mal erwacht und zum ersten Mal tötet wars ja ganz nett, aber ansonsten wars leider schon sehr zum Einschlafen. Ehrlich gesagt hätte ich den Film ohne den Reifen besser gefunden, so bizarr das auch klingen mag. Denn die Szenen außen rum mit dem Publikum, das das Geschehen beobachten muss, waren einerseits so richtig geil meta, zum anderen hatte das, was die Atmosphäre und die ganzen Charaktere betrifft, absolut was von einem Lynch-Film. Das war schon richtig krank, was da abging und auch total mysteriös, weil man eben nicht wusste, was überhaupt los war.... trotz reiner Willkür. Also das Drumherum fand ich bis zu einem gewissen Grad gut gemacht, aber der Titel des Films ist dann doch keine reine Willkür und so drehte sich halt dann doch mehr oder weniger alles um den Reifen. Originelle Idee und zudem noch total bescheuert-genial dazu, aber an der Umsetzung haperte es schon gewaltig, war halt einfach zu langweilig. Dafür war aber das Ende noch ganz cool gemacht.

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Moe Szyslak
über Super - Shut up, Crime!

7.5Sehenswert

Super war Super nicht, dafür war er phasenweise zu krank für meinen Geschmack, vor allem als Ellen Page mal so richtig drin war im Film. Die hat zwar klasse gespielt, aber der Charakter war einfach nur abartig. Teilweise schießt der Film schon ziemlich heftig über das Ziel hinaus und einige Szenen sind echt richtig krass. Aber das macht ihn denke ich mal auch so außergewöhnlich bzw hebt ihn zumindest ab von anderen "Wir sind keine Superhelden, wollen es aber sein"-Filmen. Überwiegend wars aber lustig. Gab ein paar richtig originelle und aberwitzige Szenen zum Schieflachen. Brachial gings ebenso immer zu wie schräg. Mein persönliches Highlight war ja Nathan Fillion als biblischer TV-Superheld "The Holy Avenger", das war zum Schreien komisch. Rainn Wison war klasse, und seine Rolle als Loser zu bezeichnen trifft es nicht mal annähernd, der sowas von jenseits davon, dass man sogar soweit war, in von seinem Leid einfach nur erlösen zu wollen Aber natürlich nur, wenn er nicht der "blutrote Blitz" war und den bösen Leuten, die seine Auffassung von Ordnung missachtet haben, mit seiner Rohrzange den Schädel eingeschlagen hat. Sein Gegenspieler war Kevin Bacon, der mal wieder sein teuflisches Charisma versprüht hat.
7,5/10 für Super, der mich zwar sehr gut unterhalten und amüsiert hat, der mich aber auch ab und an so entsetzt hat, dass ich mich nicht entscheiden konnte, ob das jetzt nicht doch zu krank war, um noch witzig zu sein.
Eines werde ich mir definitiv merken: NICHT VORDRÄNGELN!!!!!!

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Moe Szyslak
über Crazy, Stupid, Love.

7.0Sehenswert

Auch wenn der Film zum Ende hin immer RomComiger wird und ein schmalziges Happy-End das nächste jagt, hat mir der Film gut gefallen. Steve Carrell ist einfach geboren für diese Rollen. Ein grundsympathischer Loser-Typ, der auf wackeligen Beinen im Leben steht und in Sachen Liebe der Totalversager ist. Wieder mal absolut glaubwürdig gespielt von ihm, das hat er halt einfach drauf. Ansonsten steckt eigentlich alles schon im Filmtitel, mit Betonung auf das letzte Wort. Mal schön, mal kitschig, mal abgedroschen, mal verrückt, aber immer unterhaltsam anzuschauen. Klasse der gesamte Cast, insbesondere Kevin Bacon und vor allem Ryan Gosling als Frauenabschlepper schlechthin. Als Mann möchte man am liebsten vor Neid erblassen...oder von ihm lernen. Saucoole Rolle, saucool gespielt, aber trotz all des oberflächlichen Charisma war die Figur dennoch mit Tiefgang versehen. Also den fand ich neben Carrell richtig stark.

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Moe Szyslak
über Kung Fu Hustle

9.0Herausragend

Sehr geiler Streifen, ich bin immer noch am Lachen. Urkomischer Slapstick-Humor, wahnsinnige Fights und eine extrem übertriebene aber zugleich liebevolle Persiflage/Hommage an die alten Kung Fu Filme und die ganzen Kampfstile. Zudem noch richtig geile Effekte, Cartoon-Elemente (Roadrunner&Co lässt grüßen) und saukomische Parodien auf US-Filme wie "Shining", Matrix" usw. Dauert zwar bestimmt eine halbe Stunde, bis man sich da reinfindet in die Abgedrehtheit, aber wenn man sich dran gewöhnt hat ist der Film einfach nur Spaß pur. Unbedingt auch mal im Original sehen, da kommt der noch besser.

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Moe Szyslak
über Lachsfischen im Jemen

7.5Sehenswert

Wieder mal eine nette kleine Komödie von den Briten. Aus der verrückten Idee eines Scheichs, der sich zu seinem Privatvergnügen von seinem Vermögen keinen englischen Fußballclub kaufen, sondern stattdessen seiner Anglerleidenschaft frönen will, indem er 10000 schottische Lachse in den Jemen verfrachten will, entwickelten sich natürlich schon von Beginn ein etliche skurrile Szenen, die durchzogen waren mit dem typisch britischem Humor. Hat sehr viel Spaß gemacht, man war eigentlich fast durchgehend am Schmunzeln. Was nicht nur an der Story lag, sondern auch an den Darstellern. Ewan McGregor als spießiger, schüchterner Biedermann spielt wie immer grandios, er kommt einfach total sympathisch und natürlich rüber mit seiner ansteckend positiven Art. Ein Typ, mit dem man sich stundenlang übers Lachsfischen unterhalten möchte (auch wenn man selber nichts davon versteht). Klasse auch Emily Blunt, die die Gratwanderung zwischen zerbrechlich und tough hervorragend meistert und mit McGregor wirklich großartig harmoniert. Highlight für mich aber Kristin Scott Thomas als PR-Managerin des englischen Premierministers mit Haaren auf den Zähnen, die aufgrund ihrer zickigen und biestigen Art einen Lacher nach dem anderen hervorruft. Also die war wirklich großartig, die Szenen mit ihr waren ein Hochgenuss.
Der Film an sich fällt zum Ende etwas ab, weil man sich anscheinend gezwungen fühlte, Herzschmerz, Attentate und Sozialkritik einzubauen, die er eigentlich gar nicht nötig gehabt hätte. Aber das ändert nichts daran, dass "Lachsfischen im Jemen" ein wirklich amüsanter und schöner Film ist, der aufgrund seiner skurrilen Idee, der amüsanten Umsetzung und den klasse Darstellern auf locker-flockige Weise sehr unterhält und Spaß macht. Auf natürliche, subtile und sympathische Art. So wie es diese feinen kleinen britischen Komödien halt einfach drauf haben.

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Moe Szyslak
über Intruders

6.0Ganz gut

Hat mir gut gefallen. Der Film schafft es von Beginn an, eine unheimliche, bedrohliche und fast schon beklemmende Atmosphäre aufzubauen und die auch bis zum Ende durchzuhalten. Erfreulicherweise ohne den Einsatz von billigen Schockeffekten, also das einem irgendwas aus dem Nichts ins Gesicht springt (inklusive Horror-Sound), sondern auf subtile Art. So wird gut Spannung erzeugt und man ist gefesselt. Gut fand ich auch, dass man 2 parallele Handlungen hat laufen lassen und nicht wusste, wie die nun zusammen gehören. Wobei ich aber hier sagen muss, dass ich die Handlung mit ab und an Brühl langweilig fand, da war die mit Owen viel viel besser und der gehörte zum Glück auch die meiste Screentime. Gut auch dieses Schwanken zwischen Drama, Psychothriller und Familiendrama, man wusste nie, woran man so wirklich ist. Die Auflösung war dann etwas wirr und ich bin mir nicht sicher, ob das alles so zusammen passen kann. Aber rückblickend auf den Film betrachtet fand ich das dann doch ziemlich originell, man hätte ja auch zu oft gesehen Standardauflösungen nehmen können. Also hat mir wie gesagt gut gefallen. Eine Geschichte, die man zwar zu oft gesehen hat, die aber gut verpackt wurde in sanftem Grusel, der die gesamte Laufzeit überzeugen kann.

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Moe Szyslak
über Dark Shadows

5.0Geht so

Naja, war ganz nett, um es mal wohlwollend auszudrücken. Der typisch Burton'sche Gothic-Look war grandios wie immer (das alte Haus fand ich richtig geil.... ich will auch so einen Kamin haben!!!) und es gab einige witzige und skurrile Szenen, die aber leider sehr selten waren. Über weite Phasen herrschte schon sehr große Langeweile vor, der Film plätscherte ohne große Highlights lustlos und lieblos heruntergekurbelt vor sich hin.
Die Story war ein schlechter Witz. Um was ging es überhaupt? Ich kenne die Serie zwar nicht, aber es wirkte so, als ob man einfach ein paar Versatzstücke daraus entnommen, zusammengeschustert und dabei vergessen hat, dass man vielleicht auch mal was erzählen sollte, was nicht nur eine lose Aneinanderreihung von Depps Eskapaden und dezenten Albernheiten aufgrund des Aufeinandertreffens eines Vampirs aus dem 18. Jahrhundert mit den 1970er Jahren ist. Das und diese aus allen Ecken der Kinoleinwand triefende Lustlosigkeit wurde im Laufe der Films so richtig nervig und man war dann doch am Ende mehr als froh, dass alles vorbei war. Und dabei fing es so vielversprechend an....
Letztendlich wird der Film fast einzig und allein durch seine Darsteller am Leben erhalten. Johnny Depp spielt mal wieder einen geschminkten Verrückten mit schräger Ader, also das, was er heutzutage am besten kann (leider, möchte ich fast noch hinzufügen). Burtons Gewitterhexe spielt natürlich auch wieder mit, blieb aber diesmal erstaunlicherweise blass, weil sie nichtmal eine halb so verrückte Rolle hatte wie sonst immer. Eva Green als laszive biestige Witch-Bitch war für mich das Highlight des Films, die war nicht nur verdammt heiß, sondern auch teuflisch verschlagen. Nebencharaktere hätten für meinen Geschmack ruhig noch etwas schräger sein können, hier war eigentlich nur Jackie Earle Haley als verschrobener Diener, der keinen Bock auf gar nichts hatte, witzig.
Letztendlich ein Film zum Vergessen. Nicht, weil er abartig schlecht war, sondern weil er einfach total belanglos und langweilig war. Bis auf den Look, die guten Darsteller und einige wenige coole Witze gibt es nichts, weswegen es sich lohnt, den (nochmal) zu schauen. Wenigstens war der Soundtrack weltklasse.

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Moe Szyslak
über Men in Black 3

7.0Sehenswert

Hat mir gut gefallen. An Teil 1 kommt er zwar nicht ran, aber er räumt den ganzen Schwachsinn von Teil 2 weg, indem er die unlustigen Albernheiten und die nervtötenden Effektorgien weglässt bzw soweit runterschraubt, dass die MIB in ihrem dritten Teil endlich wieder cool, witzig und vor allem unterhaltsam sind. Der Film braucht zwar etwas, bis er in Fahrt kommt und wirkte am Anfang auch irgendwie gezwungen, vor allem was das Zusammenspiel zwischen Smith und Jones anbetrifft, welches schon etwas müde daherkam. Aber als dann die Handlung in die 60er Jahre verlagert wurde, wurde es dann sofort schlagartig besser. Von da an war dann Spaß und Unterhaltungswert in hohem Maße vorhanden, die Zeit verging fast wie bei einem Zeitsprung. Die Story an sich war auch ganz nett, es gab wieder ein paar richtig originelle Ideen und viel Aberwitz, aber ohne zu übertreiben und zu albern zu sein. Aus der Zeitreisethematik hatte man es natürlich leicht, Witze und Gags am Fließband zu produzieren und für einige Aha-Erlebnisse zu sorgen. Und wenn dann auch noch Will Smith in der Vergangenheit rumfuhrwerkt, fasziniert K's junges Ego anstarrt und/oder ihn und die damalige Zeit auf die Schuppe nimmt, sind natürlich Lacher garantiert. Smith war wieder richtig gut drauf, sorgte gut für Situationskomik und hatte coole Sprüche auf Lager. Zusammen mit Josh Brolin, den ich klasse fand und der perfekt in die Rolle passte, kam da auch neuer Pepp rein. Die beiden haben gut zusammen funktioniert und für viele lustige Buddy-Szenen gesorgt. Bei den Effekten kann man natürlich auch wieder nicht meckern, genauso wenig wie an der Action und den Aliens. Alles war auf einem geregelten Maß, es hat alles gut gestimmt und zusammengepasst. Popcorn-Unterhaltung, aber der guten weil unterhaltsamen Art. Zudem auch noch ein gewisser Hauch an Wehmut und Emotionen dabei. Also ich habe mich gut unterhalten gefühlt, war sehr amüsant anzusehen. Allerdings bin ich dann schon etwas enttäuscht von der letzten Szene. Hier habe ich wieder einen absurden WTF-Moment erwartet, der den Fass den Boden raushaut (so wie in den beiden ersten Teilen), aber was da kam war schon etwas lasch in meinen Augen. Trübt aber den guten Gesamteindruck nicht sonderlich.

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Moe Szyslak
über Men In Black 2

3.0Schwach

Die letzte Szene ist 1000 Punkte wert. Die ist einfach zu genial und ich könnte sie mir wieder und immer wieder anschauen. Als ich das damals zum ersten Mal gesehen habe konnte ich das nicht fassen und realisieren, das war einfach zu schockierend für mein Gehirn :-)
Alles vorher sprich der Film an sich kann da nicht mal annähernd mithalten. Es gab ein paar wenige coole, originelle Szenen und einige witzige Dialoge zwischen J und K, aber das wars dann auch schon. Der Rest besteht überwiegend aus Effekt-Overkill, grenzdebilen Slapstick-Einlagen und einem so unlustigen, kindischen Humor, bei dem nichtmal der Ansatz eines Lächelns hervorgerufen wird, weil er einfach total überzogen und elend nervig ist. Und dabei spreche ich noch nicht mal von dem furchtbaren sprechenden Köter.... Im Prinzip ist das nichts weiter als ein lahmer Abklatsch des großartigen ersten Teils mit vielen aufgewärmten, müden Witzen. Nur das alles größer, schneller, weiter war... und damit hat man weit übers Ziel und den Unterhaltungswert hinausgeschossen. Dennoch freue ich mich auf Teil 3.

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Moe Szyslak
über Men in Black

9.0Herausragend

Zu oft gesehen damals und ist deswegen bestimmt schon 3-4 Jahre her seit der letzten Sichtung, aber er ist immer noch sehr gut und witzig. Originelle und aberwitzige Ideen, skurril konzipierte Aliens und einfach nur nonstop Spaß. Die perfekte Popcorn-Unterhaltung, die auch noch all den Jahren und zig Sichtungen nichts an ihrem Reiz und enormen Unterhaltungswert verloren hat, weil die Gags, Sprüche und Ideen einfach passen, nie zuuuu albern sind und immer wieder Laune machen. Tommy Lee Jones als bierernster Griesgram und Will Smith als flapsiger, großspuriger Rookie passen mal so überhaupt nicht als Team zusammen und passen gerade deswegen perfekt zusammen. Das einfachste Konzept des Buddy-Movie-Prinzips befolgt, perfekt besetzt und grandios umgesetzt. Macht ewig viel Spaß, den beiden zuzusehen. Vor allem Smith dreht voll auf und ist wahnsinnig gut aufgelegt, der bringt Lacher im Sekundentakt, sei es durch sein ständiges Quasseln, seine coolen Sprüche oder die Tatsache, dass eben diese im Keim erstickt werden, weil er gerade wieder eine abgedrehte Wahrheit erkennen musste. Dazu noch immer noch die Gesichtsausdrücke, köstlich. Bei dem Film stimmt einfach alles, aber vor allem das Duo Smith/Jones (Agent Smith und Agent Jones) sind das, was den eh schon spaßigen Film nochmal eine Galaxie weit witziger machen. Einzig Vincent D'Onofrio fand ich etwas zu übertrieben als Kakerlake. Aber dafür war Linda Fiorentino scharf :p

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Moe Szyslak
über The Grey - Unter Wölfen

9.0Herausragend

Knallharter und verdammt kompromissloser Survivalthriller, der mich von der ersten bis zur letzten Sekunde ungemein gefesselt hat. Die ungemütliche Atmosphäre, die ständige Gefahr aus dem Nichts und die beklemmende Ausweglosigkeit ließ in der einen Sekunde mein Blut in den Adern gefrieren und verursachte in der anderen wegen der extremen Spannung Schweißausbrüche. Schneestürme, bittere Kälte, trostlose Gegenden, Orientierungslosigkeit und natürlich die blutrünstigen Wölfe, die jederzeit unberechenbar zuschlagen (ich bin so oft erschrocken wie selten im Kino) sorgen für unendlichen Nervenkitzel beim Zuschauer. Und bei Liam Neeson und den anderen Überlebenden des Flugzeugabsturz, die schnell erkennen müssen, dass es um nichts Anderes geht als das blanke Überleben. Was ich richtig gut fand war, dass trotz des ständigen sich am Anschlag befindlichen Adrenalinspiegels auch ruhigere (wenngleich auch immer unsichere) Phasen gab, in denen man die Charaktere beleuchtet hat. Dadurch konnte man eine starke emotionale Bindung zu jedem Einzelnen aufbauen, so dass es einem dann erst so richtig heftig in der Seele wehtut, wenn jemand draufgeht, sei es durch die Wölfe oder durch andere, oft sogar noch heftigere, Todesarten. Also der Film hat mich echt fertig gemacht. Spannung, Aussichtslosigkeit, Panik, bittere Momente und Wölfe ohne Ende. Und mittendrin der wie immer großartige Liam Neeson, der es wie kein anderer versteht, die perfekte Mischung zwischen harter Gangart und Sympathie zu finden. Ein klasse Film, der mich nicht kalt gelassen hat.... auch wenn es im Film bitterkalt zuging. Abzug gibts aber dennoch, und zwar wegen der vor allem bei den Wolfangriffen unzumutbaren Kamera, die die Szenen fast bis zur Unkenntlichkeit verwackelt hat.

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Moe Szyslak
über The Ledge - Am Abgrund

4.0Uninteressant

Ein Mann steht auf einem Mauervorsprung und will in den Tod springen. Warum? Das ist die spannende Frage, die man sich zu Beginn des Film stellt und die Antwort hätte man sich in der Form dann auch sparen können. In elend zähflüssigen Rückblicken wird eine unoriginelle und total vorhersehbare Geschichte erzählt, wie sie standardmäßiger nicht sein könnte. Im Prinzip kann man fast den gesamten Film vorspulen, weil nichts, aber auch wirklich gar nichts erzählt wird, was wir nicht schon wüssten oder schonmal besser gesehen hätten. Zudem nerven die gequälten Pseudo-Diskussionen über Glaube und Weltanschauungen tierisch. Und leider machen auch die Darsteller keinen besonders guten Job. Rehauge Liv Tyler guckt durch die Gegend und Cgarlie Hunnam und Patrick Wilson überspielen ihre eh schon zu viel zu extrem angelegten Charaktere. Also das war nichts. Letztendlich fand ich sogar die Nebenhandlung rund um Terrence Howards Charakter interessanter und spannender als das, was uns der Film als mitreißendes Thrillerdrama aufschwindeln wollte. Langeweile pur in einer schlecht geschriebenen und noch schlechter umgesetzten Geschichte. Zwei Sympathie-Punkt gibts es obendrauf für das versöhnliche Ende.

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Moe Szyslak
über London Boulevard

8.0Ausgezeichnet

Die Briten haben es halt einfach wie kein Zweiter drauf, klasse Kleinkriminellen-Filme zu drehen. Großartiger Streifen, der nach etwas gemächlichem Start richtig stark wird und mich immer mehr begeistert hat. Weil er nicht auf total cool gemacht ist (was auch gut möglich gewesen wäre), sondern seine Geschichte ruhig, fast schon bedächtig erzählt und einen gewissen Hauch an Melancholie aufweist. Interessant an diesem Film ist auch das ständige Pendeln zwischen der Gangster-Welt und der Promi-Welt (beides gleichermaßen hart, dreckig und ohne jegliche Ehre), was zwar mitunter etwas befremdlich wirkt, aber dennoch gut funktioniert hat. Somit passt auch die Lovestroy recht gut rein, auch deshalb, weil sie glaubhaft und alles andere als kitschig rüberkommt. Colin Farrell spielt den Antihelden, der nach seiner Entlassung aus dem Knast einfach nur ein Bett, was zu essen und Zeit zum Nachdenken haben will, aber sofort wieder in sein altes Gaunerleben hineingezogen wird, ohne es zu wollen. Als ach so (pseudo-)coolen Actionhelden mag ich Farrell so gut wie nie, aber solche Rollen wie hier hat er einfach super drauf und spielt sie auch dementsprechend. Er hat die perfekte Balance gefunden, seinen Charakter (natürlich-)cool, sympathisch und melancholisch zugleich auftreten zu lassen, großartig. Super auch Ray Winstone als rassistischer gemeingefährlicher Gaunerboss, der keine Widerworte duldet und mit äußerster Gewalt vorgeht, um seine Ziele zu erreichen. Außerdem gibts noch einen genialen Soundtrack und ein bitter-ironisches Ende, dass zur Stimmung, die der Film die ganze Zeit verbreitet, perfekt passt.

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Moe Szyslak
über 50/50 - Freunde fürs (Über)Leben

7.5Sehenswert

War gut, aber ich hatte mir dann doch etwas mehr erwartet/erhofft. In der ersten halben Stunde schien es so, als ob sich der Film erstmal vorsichtig an die Thematik rantasten musste und nicht so recht wusste, ob er nun eher ernst oder doch witzig sein soll. Und hat sich dann entschieden, vorsichtshalber erstmal lieber gar nichts zu sein. Folglich wurde mir auch der Zugang erschwert und ich konnte trotz des bitteren Themas und des sympathischen Auftretens keine Bindung zum Protagonisten aufbauen, so dass es mir genauso wie ihm zu Beginn fast schon egal war, ob er nun eine besondere Art von Krebs hat und vermutlich sterben wird oder nicht. Aber zum Glück hat es dann doch noch irgendwann gefunkt und ab da an war der Film dann auch sehr gut. Die richtige Balanz zwischen Drama und Komödie wurde gefunden. Es gab einige witzige Szenen, bei den natürlich hauptsächlich Seth Rogen beteiligt war, aber ohne in Albernheiten abzudriften. Und es gab selbstverständlich auch etliche traurige und berührende Szenen, die erfreulicherweise immer ehrlich waren und nie kitschig oder arg sentimental. Gegen Ende hin nahm dann der Drama-Anteil zu und ich muss ehrlich zugeben, dass es mich dann so gerissen hat, dass mir das Wasser in den Augen stand. Gordon-Levitt spielt richtig stark, den habe ich die Rolle voll abgenommen. Vor allem im Zusammenspiel mit Seth Rogen gab es einige richtig schöne und herzerwärmende Szenen. Auch die mit seinen Eltern, den anderen Krebspatienten und generell den Leuten aus seinem Umfeld fand ich richtig gut und glaubhaft. Einzig die Sache mit Anna Kendrick hätte man etwas moderater gestalten können, denn so bekam der Film, vor allem gegen Ende hin, einen unnötigen RomCom-Hauch verpasst, der so nicht hätte sein müssen.

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Moe Szyslak
über John Carpenter's The Ward

5.0Geht so

Auf keinen trifft die Bezeichnung "Altmeister" wohl so zu wie auf John Carpenter. In den 80ern eine der Regie-Ikonen des SciFi- und Horrorfilms und der Ruhm von damals hallt bis heute nach. Fakt ist aber auch, dass er seinen letzten guten Film vor über 15 Jahren mit "Die Mächte des Wahnsinns" hatte ("Vampires" mit Abstrichen vielleicht noch). Mit "The Ward" wagt er sich nun wieder auf die Leinwand (bzw in den DVD-Schrank), um uns das Fürchten zu lehren, was aber dann doch nicht so ganz hingehauen hat. Trotz der durchgehend unheimlichen Atmosphäre in der Irrenanstalt und dem dazugehörigen Score zündet der Film an vielen Stellen nicht so wirklich. Vor allem zu Beginn wirkt die ganze Szenerie eher wie ein Feriencamp mit Elektroschocktherapie für leicht geistesgestörte Mädchen denn einer kalten und ungemütlichen Klapsmühle der 60er Jahre. Ging recht lustig zu da bei den Mädels, aber von Spannung nicht die große Spur zu sehen. Im Laufe der Zeit wurde es dann aber besser, spannender und gruseliger, wenn auch nur bedingt. Es gab einige gut gemachte Szenen und nette Schockmomente, die man zwar stets erahnen konnte, aber meistens dennoch irgendwie einschlugen, wenn man den Film in kompletter Dunkelheit schaut. Dennoch wusste der Film nicht wirklich zu überzeugen, dazu war er einfach zu 08/15, was die Story in all ihrem oft etwas fade umgesetzten Standardverlauf und die Darsteller angeht. Bis auf die wie immer klasse aussehende Amber Heard und den leider verschenkten Jared Harris natürlich. Insgesamt gesehen ein eben noch solider Gruselstreifen, den man aber trotz des für mich total unerwarteten Paukenschlags am Ende schnell wieder vergessen haben wird, weil es sowas mittlerweile einfach zu oft in der Form gibt. Aber Carpenter hat nach seiner Glanzzeit schon wesentlich schlechteres gemacht als das hier. Aber auch nach "The Ward" bleibt weiterhin nur der klangvolle Name aus der guten alten Zeit bestehen.... und die Hoffnung, dass er vielleicht doch mal wieder einen "Carpenter" raushaut in nächster Zukunft.

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JackoXL

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Ich hoffe auch noch, das war leider eine deutliche Ernüchterung.


Moe Szyslak
über 11-11-11 - Das Tor zur Hölle

0.0Hassfilm

Gääääääääähn..... Elend langweiliger Streifen, nach dem, sofern man ihn ohne einzuschlafen durchgestanden hat, nicht einmal der allerstärkste Kaffee hilft, um wieder wach zu werden. Lahme Story, unglaublich fad und träge umgesetzt. Von Spannung und Atmosphäre keine Spur. Das einzig, was an den Nerven zerrt, sind die sich stets wiederholenden dümmlichen Dialoge der hölzern agierenden Darsteller und der verzweifelte Blick auf den Sekundenzeiger, der sich nicht wirklich vorwärts zu bewegen scheint. Ein Stoßgebet für einen zumindest noch erträglichen Showdown verhallt kläglich irgendwo zwischen Himmel und Hölle, denn der war wie eine Fahrt durch eine schlechte Geisterbahn. Den 11.11. mag ich wegen Karnevalsauftakt eh nicht besonders, aber nach diesem Unding von Film, der sich Mysteryhorrorthriller zu schimpfen wagt, wird er nun endgültig aus dem Kalender gestrichen.
11-11-11 = 0/10

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Moe Szyslak
über Der gestiefelte Kater

1.0Ärgerlich

Der Anfang war gut. Und witzig. Aber dann taucht dieses dämliche Ei (ich wiederhole: EI!!) auf und somit war die eigentlich interessante Idee eines Spin-Offs komplett in den Sand gesetzt. Elend unlustige Szenen gaben sich die Pfote mit langweilig und viel zu übertriebenen Actionszenen, dass es fast nicht zum Aushalten war... von der blöden Geschichte ganz zu schweigen. Ich bin ja ziemlicher Freund von Animationsfilmen und die Shrek-Reihe mag ich im Prinzip auch, obwohl eigentlich nur Teil 1 richtig gut war, aber das hier war einfach nur nervtötend. Nicht mal der Kater kann was reißen. Einzig witzig waren seine verbalen anzüglichen Scharmützel mit Kitty, aber das wars dann auch schon. Und dann noch diese saublöde Ei. Das ging mir sowas aufn Sack, einfach nur furchtbar. Am liebsten wurde ich dem Kater die Stiefel klauen und den, der diesen Film verbrochen hat, damit treten. Und aufs Ei würde ich drauf treten ;-p

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Moe Szyslak
über Marvel's The Avengers

9.5Herausragend

Wow, ich bin restlos begeistert. So und nicht anders muss Blockbuster-Kino aussehen, das war astreine Unterhaltung der allerbesten Sorte. Nick Fury hat die Marvel-Helden in den Einzelfilmen jeweils am Ende rekrutiert und Joss Whedon hat es wahrhaftig geschafft, diese absonderliche Truppe zusammen zu führen, ohne dabei einen zu vernachlässigen. Es mag zwar ab und an so rüberkommen, als ob man Iron Man und Captain America etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt hat als den anderen, aber ich glaube, das täuscht. Jeder war gleich wichtig, jeder hatte gleich viel Screentime und jeder hatte seine eigene, gleichwertige Kino-Geschichte im Gepäck (mal abgesehen von Hawkeye). Und es ist natürlich auch vom großen Vorteil, dass man bis auf Mark Ruffalo (der großartig war als Banner/Hulk) alle Original-Darsteller der vorangegangen Filme an Bord hatte, somit ist man mit jedem schon vertraut und kann sich genüsslich in den Kinosessel sinken lassen und das Spektakel genießen. Weiterer Vorteil sollte sein, wenn man die vorherigen Filme schon kennt, da sich die Handlung dieses Films sehr stark auf jene bezieht. "The Avengers" hat es hervorragend geschafft, nicht nur die Figuren sondern auch Story-Teile der vorherigen Filme in das Gesamtpaket zu schnüren. So gehören alle Filme zum Großen Ganzen und in "The Avengers" wird nun der Höhepunkt erreicht.... und wie! Der Humor war gnadenlos komisch und herrlich selbstironisch, was die sich gegenseitig für Sprüche um die Ohren und sich gegenseitig in die Pfanne gehauen haben war einfach zum Brüllen, ich habe phasenweise Tränen gelacht. Aber nicht nur verbal, auch physisch haben sie sich zu Beginn gegenseitig auch so einiges auf die Mütze gegeben. Mein persönliches Highlight: Hulk versus Thor. Und dann noch der Showdown, als sie dann wirklich alle Seite an Seite gegen eine schier endlose Anzahl an Feinden gekämpft und sich gegenseitig unterstützt haben .... Wahnsinn, was da an Spektakel, Effekten, Action und Bombast geboten wurde. Für mich das perfekte Crossover der Marvel-Helden, noch um einiges besser als erwartet/erhofft. Selten sind im Kino knapp zweieinhalb Stunden so im Flug vergangen wir hier und wegen mir hätte es noch ewig so weitergehen können. Unterhaltsamer, lustiger und actionreicher geht nicht. Dennoch gibt es kleinere Kritikpunkte. Zum einen die etwas wirre Story, bei der ich manchmal nicht wusste, warum Loki nun gerade das tut, was er tut. Und zum anderen Loki selbst, den ich schon damals in "Thor" nicht gut fand und der auch hier wieder blass blieb. Aber diese kleinen Mängel fallen aufgrund des unglaublichen Unterhaltungswertes kaum ins Gewicht und kann man ja dann in Teil 2, der hoffentlich hoffentlich kommt, ausmerzen.

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Moe Szyslak
über Der Schrecken der Medusa

10.0Herausragend

Die AUGEN!!! Diese grauenhaften kalten Augen!!!
Nach langen Jahren habe ich den Film wieder mal gesehen und damals wie heute hat er mich wieder ungemein mitgerissen, schockiert und begeistert. Was anfängt wie ein Krimi entwickelt sich mehr und mehr zu einem unheimlichen Mystery-Thriller gemischt mit Elementen aus Katastrophen- und Horrorfilmen. Das Drehbuch ist absolut genial, ebenso wie die Umsetzung. In Rückblicken werden die Puzzleteile nach und nach enthüllt und es offenbart sich eine zugleich faszinierende als auch grauenhafte Geschichte, die einem mehr als einmal das Blut in den Adern gefrieren lässt. Nicht unerheblichen Anteil hat daran das Schauspiel von Richard Burton, der ein unfassbares Charisma entfacht und von dessen Lippen, die wortgewaltig unheilvolle Geschehnisse aus seiner Vergangenheit erzählen, man ebenso nicht mehr weg kommt wie von den Augen der Medusa. Wahnsinn, was der da abgeliefert hat. Die innere Zerrissenheit, die Verbitterung, die Verzweiflung, der Hass und zugleich die Gewissheit dessen, zu was er fähig ist, ist einfach atemberaubend gut gespielt und verursacht eine Gänsehaut nach der nächsten. Und dann noch die Augen.... Klasse auch Lino Ventura und Lee Remick, aber Burton und der Geschichte gehört die Bühne. Abgerundet wird dieser geniale Streifen durch eine sehr deutliche und heftige Kritik an überhaupt allem, was unsere Zivilisation als wichtiger erachtet als das, was wirklich wichtig sein sollte, und einem atemberaubend spannendem Finale, das mit einem der verdammt fiesestem Enden der Filmgeschichte abschließt. Was ich eigentlich als Kritikpunkt anbringen wollte ist die Tatsache, dass zwei der brennendsten Fragen nicht geklärt wurden, aber durch diverse subtile Hinweise innerhalb des Films kann man sich die Antworten/Theorien darauf selber zurecht reimen und das Ergebnis dieser Theorien wird einem noch mehr beunruhigen als es der Film ohnehin schon getan hat.

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