Momo

Momo

IT/DE · 1986 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 6 · Fantasyfilm, Komödie · Kinostart

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von Johannes Schaaf, mit Radost Bokel und Mario Adorf

In der Welt des Waisenmädchens Momo (gespielt von Radost Bokel) hat plötzlich niemand mehr Zeit. All ihre Freunde sind von der Idee besessen, scheinbar unproduktiv genutzte Zeit für ein längeres Leben anzusparen. Doch Zeit kann man nicht sparen und tatsächlich sind es die mysteriösen grauen Herren (u.a. Armin Mueller-Stahl), die Vertreter der Zeitsparkasse, die den Menschen die Zeit stehlen und diese für ihre eigenen Zwecke nutzen. Mit nur einer Stundenblume in der Hand und der Unterstützung der Schildkröte Kassiopeia stellt sich Momo mutig dem Heer der grauen Herren, um den Menschen die Zeit und ihre Lebensfreude zurückzugeben.

Momo ist die Literaturverfilmung von Michael Endes gleichnamigen Märchenroman, der im Jahr 1973 erschien. Das Buch Momo wird weitläufig als zeitlose Parabel auf das Leben angesehen, in der Kritik an der modernen Konsum- und Leistungsgesellschaft geübt wird, in der Produktivität und Effizienz an erster Stelle stehen. Autor Michael Ende bestätigte, das er mit Momo implizit das Motto ‘Zeit ist Geld’ an den Pranger stellen wollte.
Unter der Regie von Johannes Schaaf, der auch für das buchgetreue Drehbuch mitverantwortlich ist, und der kritischen Aufsicht von Ende selbst, wurde Momo in Rom gedreht. Ende war, im Gegensatz zu der Verfilmung von Die unendliche Geschichte, so zufrieden mit der Umsetzung von Momo, das er selbst eine kleine Statistenrolle im Anfang des Films übernahm. Für die damals elfjährige Radost Bokel war Momo ihre erste Filmrolle überhaupt. (JW)

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