A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm

A Scanner Darkly (2006), US
Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Thriller, Science Fiction-Film, Animationsfilm

6.7 Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
2560 Bewertungen
54 Kommentare
A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm - Bild 2537592
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von Richard Linklater, mit Keanu Reeves und Winona Ryder

In der Zukunft hat Amerika den Krieg gegen die Drogen verloren. Der Undercoverermittler Fred (Keanu Reeves) ist wie so viele andere auch der Dorge Substance D verfallen, die bei Konsumenten zu gespaltenen Persönlichkeiten führt. So entsteht neben Fred der Drogendealer Bob. Zusammen mit seinen Kollegen entwickelt Fred einen Plan, wie man Bob zur Strecke bringen kann. Der bekannte SF-Author Phillip K. Dick, der schon die Vorlagen zu Blade Runner und Total Recall lieferte, hat auch den Roman geschrieben, dem dieser ungewöhnliche Film zu Grunde liegt (in Deutschland erschienen unter dem Titel “Der dunkle Schirm”). Regisseur Richard Linklater setzt wie schon bei “Waking Life” auf verfremdete Aufnahmen von realen Schauspielern.

HandlungFred (Keanu Reeves) ist ein Undercover Agent der Polizei, die sich dem Kampf gegen die Substanz D verschrieben hat: einer neuartigen Droge, die süchtig macht und Persönlichkeitsstörungen provoziert. Als Fred von seinem Boss den Auftrag erhält, einen gewissen Bob zu überwachen, gerät er in Bedrängnis. Denn Bob ist kein anderer als er selbst.

Die Polizisten der Zukunft tragen Ganzkörperanzüge, die permanent ein anderes Aussehen widerspiegeln, sodass man ihre wahre Identität nicht erkennen kann. Fred muss, weil er Drogenabhängige überwachen muss, ebenfalls Substanz D zu sich nehmen und wird abhängig. Das eine Leben teilt er mit Freundin Donna (Winona Ryder) und WG-Mitbewohnern Barris (Robert Downey Jr.) und Luckman (Woody Harrelson). In dem anderen trägt er den Ganzkörperanzug und überwacht sich mittels eines holographischen Überwachungssystems selbst. Da alle seine Freunde drogenabhängig sind, entwickelt jeder Typen von Paranoia und Persönlichkeitsstörungen. Donna kann keine sexuelle Beziehung mit Bob eingehen, der eigentlich auch auf sie angesetzt ist, um ihren Dealer herauszufinden.

Freds Boss ist Hank, dessen Identität Fred allerdings auch nicht kennt. Nach Hanks Auftrag, Bob und seine Freunde auszuspionieren, gerät Bobs Welt aus den Fugen. Barris sagt bei der Polizei aus, er vermute hinter Donna und Bob eine Terrororganisation. Gleichzeitig beginnt sich die Abhängigkeit von Substanz D bemerkbar zu machen. Bob kann sein Leben nicht mehr von dem von Fred trennen – er beginnt nun überall Drogen zu nehmen.

Am Ende wird klar, dass Bob Opfer einer größeren Kampagne der Polizei geworden ist. Hank ist kein anderer als Donna. Das Ziel der Polizei war, Bob in die Entzugsklinik NewPaths einweisen zu lassen, wo sie die Anbauer der Substanz D-Blume vermuten. Dem ist tatsächlich so. Bobs Persönlichkeit ist zwar völlig zerstört, doch er findet eine blaue Blume, die er an Thanksgiving Donna mitbringen wird.

Weiterführende Informationen
Weitere Filme von Richard Linklater

Weitere Informationen im Internet

Fanseite mit Statement zum Film (engl.)
Weitere Filmkritik auf moviemaze.de

Quellen

  • A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm - Bild 26309
  • A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm - Bild 26310
  • A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm - Bild 26311
  • A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm - Bild 26312

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"A Scanner Darkly" ist Kino für verschiedene Zielgruppen. Wer das anspruchsvolle Kino, Filme im Comiclook oder experimentelle Filme mag findet mich großer Wahrscheinlichkeit gefallen an dem Film.

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Sneakerpimp

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8.0Ausgezeichnet

[...] A Scanner Darkly ist ein beeindruckender Thriller, der das Thema “Drogen oder Paranoia, was war zuerst da?” aufgreift und in eine Gesellschaft verfrachtet, in der Vollzeitüberwachung und Drogenmißbrauch allgegenwärtig sind. Bobs Leben ist durch seine Arbeit und seine Freunde geprägt, von der Flucht aus der kargen Realität in eine Scheinwelt, die nur die Droge Substance D oder der anonymisierende Scramblesuit bieten kann, den Bob während seiner Selbstüberwachung trägt. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

So faszinierend die Optik am Anfang ist, so schnell nutzt sie sich ab und wird anstrengend, zumal die leicht konfuse Story einen auch nicht sofort in den Bann zieht.

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Kommentare (51) — Film: A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm

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FumerTue

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Bewertung10.0Herausragend

Richard Linklaters Lieblings-Filmtechnik + Linklaters tiefgründige Dialoge + Dialoge, die teilweise von der Coolness und Dämlichkeit aus Quentin Tarantinos Feder stammen könnten = <3

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*frenzy_punk<3

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Bewertung7.0Sehenswert

"A Scanner Darkly", irrer Trip mit feschem Soundtrack, brillanten Cast und imposanter Optik.

"A Scanner Darkly", mein zweiter Linklater bisher, der mich auch begeistern konnte.
Das fantastischste an dem Streifen ist die Optik. Hier wurde die Technik der Rotoskopie verwendet und bringt somit einen imposanten Effekt auf den Schirm, der den Zuschauer zweifellos nur begeistern kann.
Auch die Inszenierung ist brillant auch wenn die Geschichte anfänglich ziemlich verwirrend zu scheinen mag. Linklater versteht sich dennoch, seine Figuren facettenreich wirken zu lassen, ihnen einen gewissen Reiz an Undurchschaubarkeit zu geben.
Im Mittelteil schleicht sich ein wenig Eintönigkeit hinein, was die Story etwas ins Stottern bringt. Auch braucht "A Scanner Darkly" erst einmal einen kräftigen Schubs um richtig in die Gänge zu kommen, aber wenn er mal Anlauf genommen hat, so entfaltet er sich in einer Mischung aus Sci-Fi, Thriller, Comic und Kriminalfilm.
Die Darsteller sind allesamt grandios, vor allem Rory Cochrane (Hart's War) ist unübertrefflich, sowie Robert Downey Jr. (Sherlock Holmes: A Game of Shadows), der die Dialoge auf eine epische Weise wieder bringt, dass der Zuschauer praktisch gezwungen ist, ihm wie gebannt zuzuhören.
Dennoch dürfen Keanu Reeves (The Day the Earth Stood Still) und auch Woody Harrelson (Friends with Benefits) nicht unerwähnt bleiben, die auch ihren Teil zu einer bravourösen Darbietung lieferten.

Graham Reynolds lieferte die perfekte Filmmusik dazu, welche das richtige Feeling entfaltet und die Szenerie unterstreicht.

"A Scanner Darkly", künstlerisches Glanzstück eines wahnsinnigen Regisseurs.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

hoffman587

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Du meinst "Glanzstück?:)
Schon besser. Und entschuldige nochmal.^^


*frenzy_punk<3

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Ja richtig.
Ach was du musst dich nicht entschuldigen :)
Ist doch gar nix passiert^^
Hauptsache du bist nicht mehr böse!


marcowski

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Bewertung6.0Ganz gut

Etwas anstrengend und bis kurz vor Schluss recht undurchsichtig. Am Ende stand ich vor der Frage, wann nun genau im Film auf diese "New Path"-Organisation eingegangen wurde. Passt irgendwie trotzdem oder gerade deshalb zum Film und wird sicherlich beim zweiten mal gucken etwas klarer.

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Dos Corazones

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine coole Optik, die so viel ermöglicht, was sonst nur durch teures CGI halbwegs authentisch rüberkäme. Verwirrende Story bis zum Ende - macht Lust, sich die Geschichte von Phillip K. Dick selbst durchzulesen...

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strangelet

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Bewertung6.5Ganz gut

Es überrascht mich eigentlich, dass dieser Film hier so gut ankommt. "A Scanner Darkly" ist die einzige richtig werktreue Verfilmung eines Philipp-K.-Dick-Romans, die ich kenne, und obwohl Dick ja einen vergleichsweise kinematographischen Schreibstil hat, dümpelt es gerade deswegen hier ein bisschen vor sich hin. Das Buch bedient einen mit wirren und verstörenden Eindrücken aus dem Innenleben seiner zugedröhnten Hauptfiguren, die auf der Leinwand notgedrungen auf der Strecke bleiben, und wenn Bob Arctor so langsam in die Persönlichkeitsspaltung abgleitet, dann kriegt man das vergleichsweise gar nicht so richtig mit.

Das ist allerdings nur die subjektive Wahrnehmungsverzerrung eines Zuschauers, der vor dem Film das Buch gelesen hat. Das sollte man halt einfach nicht machen, wenn man sich nicht das Kinoerlebnis versauen will.

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

"A Scanner Darkly" ist ein abstrakter, wirrer Trip mit einer interessanten Story, hervorragenden Dialogen und, was den Streifen natürlich vor allem auszeichnet, einem großartigen Look des Ganzen. Obwohl der Film durchgängig im Comicstil gehalten ist, wirkt er dadurch, dass er mit richtigen Schauspielern gedreht wurde und die abgefahrene Optik erst später bearbeitet wurde nämlich sehr echt. Alles in allem eine wirklich gelungene und sehr sehenswerte, beklemmende Zukunftsvision!

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Grohacke

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Bewertung7.0Sehenswert

Einer der seltenen Fälle, in dem mir die Real-Film-Comic-Technik ganz gut gefällt. Aber der Film an sich dümpelt die meiste Zeit ein wenig unspannend vor sich hin, gerettet nur von den oft absurd witzigen Dialogen. Erst die letzten ca. 10 Minuten reißen die Gesamtgeschichte wieder raus, aber auf die wird vorher nur teilweise ordentlich hin gearbeitet. Der Abspann ist dann auch noch mal interessant, weil sich hier Philipp K. Dick gewissermaßen selber als "User" outet.

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Glücksritter

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Bewertung10.0Herausragend

Großartiger Rausch durch Paranoia, Drogenkonsum und systematisierten Wahn. 'A Scanner Darkly' ist ein ziemlich abgefahrenes Teil mit einer wirklich faszinierenden Optik, die mich förmlich in den Film gesogen hat. Ein anspruchsvolles Sci-Fi Abenteuer für Querdenker! Das kalte, postmoderne Setting erinnert ein bisschen an 'Neon Genesis Evangelion', auch wenn die Story natürlich davon abweicht und die visuelle Technik eine komplett andere Machart ist. Alles in allem ein aufgegangenes Experiment mit sehr kreativen Bildern. Toll!

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ash-williams

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Bewertung6.0Ganz gut

A Scanner Darkly ist in seiner Machart interessant, in seiner Story jedoch wenig einfallsreich. Die Dialoge sind zwar oft amüsant und unterhalten daher gut, insgesamt ist die Story jedoch jedem anderen Überwachungsstaatsfilm sehr ähnlich und bietet wenig neues. Die digitalisierten und nachbearbeiteten Bildern passen zwar wunderbar zur Drogenstory, es dauert jedoch etwas bis man sich daran gewöhnt hat und so ist der Anfang recht anstrengend; desweiteren schafft die Art der Bilder etwas Distanz zu den Figuren und gegen Ende wird es schwierig sich in den Protagonisten einzufühlen, um das Ende, was an sich doch recht gelungen ist, richtig zu erleben. Insgesamt ist der Film also ein recht interessanter Drogentrip und ein filmisches Experiment, was dank der kurzen Laufzeit doch ganz gut unterhält.

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Frank Dux

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Verschpult, sag ich dazu. Der bleibt einem auch noch tage lang im GEHIRN!

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alanger

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Bewertung4.5Uninteressant

goretex-film:
perlt alles schön ab und drunter bleibts trocken.

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alanger

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nicht beeinflussen lassen, wenn du ihn sehen willst, seh ihn dir an.
bin ja immer auf deune meinung gespannt.


Haschbeutel

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Hehe, mich schrecken immer etwas die Optik und Keanu Reeves ab ... und dann les ich sowas. Aber werd' den vllt doch einfach mal in Angriff nehmen ... irgendwann ... :>


Silusss

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Bewertung3.0Schwach

Auch die verwendete Adoe After Effects CS4 Cartoon-Optik schafft es nicht die pseudo-coole Paranaio der Protagonisten widerzugeben, sondern führt zu einem genervten Mix aus sinnloser Farbekombination und futuristischen Verschwörungsschwachsinn. Der Inhalt der Handlungsstränge erweist sich als wirr und völlig unnachvollziehbar. Ich konnte, vll. auch auf Grund großer Erwartungen, den Film nicht bis zum Ende ertragen.

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gmork

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zehn Punkte nicht weil dieser Film die beste Verfilmung eines Philip K. Dick-Romans ist (das war bisher leider keine Kunst), sondern weil er es schafft unheimlich nahe am Buch gleichzeitig mit seinen tollen Schauspielern und fantastischer Optik ein verdammt guter eigenständiger Film zu sein. Das ist schon ne Leistung.

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gmork

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hehe, ich wusste dass dieser Kommentar kommen muss. :D

Ich habe für Bladerunner drei Anläufe gebraucht, weil ich zwischendrin immer eingeschlafen bin... Der Film ist für mich einfach nur anstrengend. Ich fand auch alle Charaktere extrem hölzern, vor allem Deckard. Außerdem haben mir viele wichtige Elemente aus dem Buch gefehlt. Beispielsweise so Sachen wie die Stimmungsorgel, Mercer, Deckards Frau oder die künstlichen Schafe auf dem Dach. Das Buch hat einige verdammt starke Szenen (Die Spinne, deren Beine ausgerissen werden, oder der vermeintlich letzte echte Frosch und Deckards Reaktion darauf)- Der Film hat es in keiner Szene geschafft irgendetwas vergleichbares an Emotionen zu erzeugen- mir war da einfach alles egal.

Ich setz noch einen drauf und behaupte Total Recall ist besser als Blade Runner. :)


gmork

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Von Impostor hab ich bisher gar nix gehört. Also weder von Film noch Kurzgeschichte. Muss ich dringend nachholen.

Ich finde Bladerunner einfach nur als Film an sich total schlecht. Ob er als Dick-Verfilmung besser als andere ist, darüber könnte man streiten, trotzdem würd ich mir eher nochmal Minority Report reinziehen als diese zweistündige Einschlafhilfe.

Was Ubik angeht bin ich erstmal zurückhaltend und mache mir keine allzugroßen Hoffnungen. Ubik war mein Einstieg in Dick und ist nach wie eine meiner liebsten Geschichten. Ich glaub kaum dass irgendwer den Stoff so verfilmen kann dass er für mich NICHT die totale Blasphemie wird...

Hast du schon Radio Free Albemuth gesehen?


vuvuzela

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Bewertung6.5Ganz gut

cooler Film, diese Teildigitalisierung bietet ganz neue Möglichkeiten Ideen auf die Leinwand zu bringen. Die Story ist auch gar nicht übel. Mein Fazit: kann man sich anschauen;)

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momopipi

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Filmbombe wird hier einfach nicht gezündet. Der Film versucht mit seiner besonderen Optik (eine Art überzeichneter Echtfilm) zu überzeugen, doch nach einigen Minuten nervt es eher. Neben der Optik ist da natürlich nur noch die Story übrig, welche wohl brillieren möchte, doch an meiner Persönlichkeit scheitert sie leider. Diese ganze Suppe aus Identitätsstörungen und unspektakulärem Twist gegen Ende ist für mich einfach total unbefriedigend.

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DarkWolf 18

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller cast und eine Super Story gemischt mit toller Optik

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JerichoSmith

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Bewertung5.0Geht so

Die Technik ist toll. Besonders das die Zeichnung die über die Szenen gelegt wurde pulsiert und damit sehr lebendig wirkt passt unglaublich gut zu den Charakteren und der Story. Leider ist letztere so simpel, träge, ja richtig langweilig inszeniert das man trotz der tollen Bilder nach einiger Zeit einfach keinen Bock mehr hat weiter zu kucken.

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cyranorick

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Bewertung7.0Sehenswert

Hmm.. Vorspann.. grosse Augen gemacht: Hö, in falschen Film gesetzt? XD
Pixar? Disney? Nee... da hat wer üble Hallus.. muss der richtige Film sein.

Dann die Schauspielerliste im Vorspann gelesen...."Keanu Reeves".. weia, kann ja nur kagge werden... aber dann: Downey... hmm,
Was hat der verbrochen, dass er mit Reeves spielen muss?
Dann noch Harrelson, Ryder etc... ok.. vielleicht reissen die´s ja raus XD

OK, ich hab´s kapiert.. der ganze Film wird so aussehen. Starker Kotrast durch das Cell-Shading, dazu die weichen Überzeichnungen der Originalbilder. Hat optisch durchaus was.
Ist irgendwie genau so verstörend, wie der ganze Film.
Aber immerhin ist Reeves in überpinselt gut zu ertragen XD

Wenn schon ich verwirrt bin, so sind die Personen in dem Film völlig plemplem.
HAbe mich köstlich bei der Fahrradgeschichte amüsiert. (Das sind keine 18 Gänge.. das sind nur 9.. vorne 3 und hinten 6 ^^ )

Im Laufe der Zeit wird die Paranoia der Darsteller immer grösser, und der Film immer verwirrender. Womit ich nicht mehr gerechnet habe, nämlich, dass das Ende des Filmes Licht ins Dunkel bringt, hat dann doch einigermassen funktioniert.

War auf jeden Fall ein interessanter "Trip", der dazu animiert hat, mir einmal die entsprechende Geschichte von Phillip K. Dick durchzulesen.

Ach ja, un dich muss in 7 Jahren nachsehen, on diCaprio wirklich eine "Elvis-Figur" bekommen hat. Herrlicher Seitenhieb XD

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stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

Ähnlich wie in Linklaters Film „Waking Life“ von 2001, werden auch hier reale Filmaufnahmen per Trickfilmverfahren überdeckt, so dass »A Scanner Darkly« sicherlich zu den optisch eigenwilligsten und kreativsten Filmen der letzten Jahre zählt. Die eigentliche Geschichte bietet eine nette Mixtur aus Drogen-Drama, Polizei-Thriller und Sci-Fi, die zwar ab und an etwas zu abstrus daher kommt und gegen Ende etwas an Spannung einbüßt, aber immer gut unterhält und dank der Optik und einiger netten Ideen (z.B. der Jedermann- Anzug) sich wohltuend vom cineastischen Einerlei abhebt.

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Hypocrisy

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Bewertung9.0Herausragend

Mir persönlich hat "A Scanner Darkly" sehr gut gefallen.

Angeschaut habe ich ihn vor allem aufgrund seiner experimentellen Grafik, die ich nach wie vor faszinierend finde.
Dass auch die Handlung und die schauspielerischen Leistungen so herausragend sind, hatte ich nicht erwartet. Der Film bewegt sich permanent am Rande des Abstrakten, des nicht sinnvoll Erfassbaren, ohne dabei jedoch an Fokus zu verlieren. So tippt der Rezipient lange im Dunkeln, bis sich zum Schluss hin eine zwar nicht ganz überraschende, dennoch solide Auflösung bereithält.

Ich kann jedem, der sich ansatzweise für experimentelle Grafik interessiert, nur raten, sich "A Scanner Darkly" einmal anzusehen.

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