Arizona Junior

Raising Arizona (1987), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Komödie, Kinostart 28.05.1987

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7.5
Kritiker
15 Bewertungen
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6.4
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777 Bewertungen
15 Kommentare
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von Ethan Coen und Joel Coen, mit Nicolas Cage und Frances McDormand

Die Welt ist ungerecht! Während der Einbrecher Hi und die Polizistin Ed keine Kinder bekommen können, freut sich Millionär Arizona über die Geburt von Fünflingen. Was macht da schon eins weniger, denkt sich Hi, entführt kurzerhand eines der Babys – und löst mit der Aktion das totale Chaos aus. Denn hinter dem knuddeligen Kleinen sind außer seiner Familie auch noch zwei Amateurgangster und ein brutaler Kopfgeldjäger her. Eine turbulent-chaotische Jagd nach Junior beginnt.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (15) — Film: Arizona Junior


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WZRDOnTheMoon

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Bewertung3.5Schwach

Ich mag die meisten Filme der Coen-Brüder, aber "Arizona Junior" ist großer Schmarn. Skuril hin oder her, es ist von allem zu viel. Nicolas Cage gefällt mir hier ausnahmsweise mal recht gut und ich musste anfangs auch ein paar mal schmunzeln, der Rest war aber zuviel des guten. Einer der schlechteren Coen-Filme, aber jeder hat ja mal klein angefangen.

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Tyler.Fincher

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Coen-Frühwerk, dem man zwar die Handschrift der zwei Brüder anmerkt aber leider nicht an deren spätere Werke ran kommt. Nichtsdestotrotz eine wunderbar dynamische Komödie die neben einem sehr amüsanten Nic Cage auch mit diversen anderen Darstellern aus der Coen-Stammriege aufwartet die das Treiben ungemein auflockern. Verquere und absolut abgedrehte Komödie, welche manchmal etwas den Bogen überspannt aber immer noch kurzweilig genug ist. Dazu kommt, dass ich die 10 minütige Pre-Title Sequenz mehr als gelungen finde.

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chmul_cr0n

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sieht ganz schön nach Sam Raimi aus. :D

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MikeC.

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Bewertung7.0Sehenswert

Der zweite Film der Coen Brüder lässt schon die typische Signatur (außergewöhnliche Geschichten, skurille Charaktere, ein flüssiger und packender Erzählstil) dieses genialen Duos erkennen, jedoch mangelt es ihm noch an der subtilen Genialität ihrer späteren Werke. Nichtsdestotrotz holen die Gebrüder auch diesmal alles aus ihren Schauspielern raus, sodass sogar ein - eventuell unterschätzter - Nicolas Cage zur Höchstform aufläuft.
Raising Arizona ist eine Komödie mit Anspruch, die gerade im O-Ton ihren vollen Flair entfallten kann.

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LowRidah

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Bewertung1.5Ärgerlich

einfach nur schlecht. Und witzig war's auch nicht.. :/

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Verglichen mit den späteren Coen-Filmen ist "Arizona Junior" noch relativ brav und manchmal naiv. Aber kurios genug um eine Besonderheit zu sein. Dafür sorgen allein die schrägen Figuren und die überdrehte Situationskomik. Wirklich top ist die Besetzung. Der junge Nicolas Cages ist wie gemacht für die Rolle und passt wie Arsch auf Eimer. Dazu noch Holly Hunter (O brother where art thou?) und John Goodman (Barton Fink, The Big Lebowski), zwei Darsteller die den Coens wieder über den weg laufen werden. Einfach abgefahren ist Randall "Tex" Cobb als der höllenmäßige Kopfgeldjäger Lenny Smalls. Abgedrehter Spaß bei dem bürgerliche Werte aufs Korn genommen werden. Das überdrehte Frühwerk der Coen-Brüder macht Spaß - ist aber kein grosses Kino.

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Fernschreiber

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Bewertung5.5Geht so

Ich werde einfach nicht richtig warm mit den Coens. Bis auf "The Big Lebowski" hat mich noch keiner ihrer Filme umgehauen. Fargo ist okay, aber zäh, Burn after Reading für mich nicht lustig, No Country for old Man ist spannend, zieht sich aber auch und A Serious Man war für mich eine Totalkatastrophe.
Nun also der nächste Versuch meinen Frieden mit den Brüdern zu schließen - doch es hat wieder nicht geklappt.
Arizona Junior handelt von Nic Cage. In einer recht außergewöhnlichen Rolle lernen wir Hi kennen, einen Kleinkriminellen, der immer wieder rückfällig wird, eine Polizistin heiratet und dann mit ihr ein Kind stiehlt, welches wiederum am Schluss mehrfach den aktuellen Besitzer ändert. Der Anfang des Films ist auch noch sehr sympatisch. Im Gegensatz zu anderen Coenfilmen kann ich hier noch sehr gut lachen und der Film hat eine sehr hohe Geschwindigkeit. Im weiteren Verlauf kommen aber immer flacher werdende Gags und nervige Musik die auf nervige Charaktere trifft. Zwar sind, typisch für die Coens, alle Figuren einzigartig, aber doch geht mir keine von ihnen ans Herz. Der Versager Hi (Nic Cage spielt zwar gut, die Rolle passt aber irgendwie nicht zu ihm) die Polizisten Ed (die von Holly Hunter verkörperte Figur, die scheinbar dauerhaften Hormonschwankungen ausgesetzt ist nervt sehr) und die zwei ausgebrochenen Kriminellen (von John Goodman und ähm... gespielt - auch nur Mittelmaß)
So trifft eine Katastrophe auf die nächste, alle Charaktere haben psychische Probleme und es nervt irgendwann einfach. Ein großer Spagat zwischen scheinbarer Ernsthaftigkeit und Humor alá Kevin allein zu Haus wird gewagt. Nur funktioniert das für mich überhaupt nicht.
Die deutschen Synchronsprecher tun ein übriges um den Film endgültig zu versalzen. Großes Highlight ist der erste Traum von Nicholas Cage. In diesem träumt er von einem Rächer auf einem Motorrad, der alles zu Nichte macht was ihm in den Weg kommt. Ich musste unweigerlich daran denken, wie Nic später den Ghostrider spielen sollte und einen ähnlichen Habitus an den Tag legte - war der Film vielleicht ein böses Omen?

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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Arizona Junior" ist verglichen mit den späteren Coen-Komödien wie "Hudsucker" oder "The Big Lewowski" noch recht brav, trotzdem noch schräg genug um hervorzustechen. Dafür sorgen die skurrilen Figuren und absolut überdrehte, teilweise urkomische Situationen & Dialoge ("Was sagen sie zu der Behauptung, ihr Sohn wäre von UFOs entführt worden?" - "Schreiben sie das bloß nicht! Wenn seine Mutter das ließt würde sie jede Hoffnung verlieren!" :D).
Großes Plus ist die Besetzung. Tatsächlich gibt es einen Film, in dem Nicolas Cages wilde Grimassierung mal passt wie die Faust aufs Auge. Dazu noch Holly Hunter & John Goodman, um den Film zu zitieren, "na dann ist ja alles klar". Geiler Einfall ist der scheinbar aus der Hölle entsprungende Kopfgeldjäger ("Lenny Smalls. Meine Freunde nennen mich Lenny. Aber ich habe keine Freunde!").
Herrlich durchgedrehter Spaß, mit dem sich die Coens schon mal langsam an ihre späteren Hits rangetastet haben.

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phoenix409

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganove Hi wird oft gefasst
und landet jedes Mal im Knast.
Dort lernt er dann Edwina kennen,
die beiden seh'n sich und es passt.

Die Liebe kennt keine Grenzen mehr,
fehlt nur noch eins: Ein Kind muss her.
Nur leider gibt's da ein Problem,
denn Ed fällt das Gebähren schwer.

Die Lage ist nun recht verkappt,
weil's Kinderkriegen so nicht klappt.
In seiner Not weiß Hi nicht weiter
und hat sich ein fremdes Kind geschnappt.

Da die Arizonas Fünflinge haben,
nimmt sich Hi eins ohne zu fragen.
Vom Diebstahl aber weiß bald jeder,
im Fernsehn wird's ja übertragen.

Schnell weiß man wer die Täter sind,
ein jeder sucht nun nach dem Kind.
Selbst ein mysteriöser Biker
naht brausend aus dem Wüstenwind.

Hi ist also sehr gestresst,
ein Bekannter hat ihn schon erpresst,
und auch zwei Kittchenkumpel brechen aus
und nerven ihn bald wie die Pest.

Das Chaos nimmt dann überhand,
der ganze Cast außer Rand und Band.
Die Coens haben's wieder geschafft:
Ihr Film hat Witz und auch Verstand.

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Deep Ford

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*tiefverbeug*
Sehr schön. ;-)


Floyd B.

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Ich kann den "Lieblingskommentar-Knopf" nicht finden...


BiGBeN87

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieses komödiantische Vorbeben zu The Big Lebowski ist schrill bis zur Schmerzgrenze und deswegen eher ein Liebhaber-Coen.

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Twitter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Why don't ya call him Jason? I just love biblical names!"
Als zurückgebliebener Hillbilly konnte mich der gute Nick bis jetzt am ehesten überzeugen. Im Grunde ist die komplette Besetzung des Films passend gewählt und Holly Hunter spielt ihre Rolle erstaunlich lässig und authentisch - einfach genial! Ohne den deutschen Synchronsprechern zu nahe treten zu wollen, kann ich hier mal wieder nur zum Original raten. Der Film lebt von dem übertriebenen Südstaatenslang und Stereotypen (hätte nur noch gefehlt, dass jemand mit der eigenen Cousine verheiratet ist), was in der deutschen Version einfach nicht rüber kommt. "Raising Arizona" muss man gesehen haben! =)

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Nahtigall

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach kautzig, skuril und lustig. Alleine der hintergrund- Score der sich durch viele Szenen zieht passt genial. Nicht jedermann`s Sache, aber eindeutig eine tolle Komödie

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Deep Ford

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Babyblues der Coenbrüder voller Witz und Tragik. Cage, zerrissen zwischen dem Leben als erfolgloser Arbeiter und noch erfolgloserer Kleinkrimineller, stolpert von einem Desaster in das nächste und man möchte ihn am liebsten einmal knuddeln. :-)
Holly Hunter ist grandios wie immer, ebenso wie die kinderlieben und völlig durchgeknallten Exknackis. Und am Ende sind fast alle Bösen doch ganz nette Kerle... fein. Witzige Dialoge und ein Haufen voller Antihelden, dazu der fetzige Bluegrass-Soundtrack und der richtige Schuß Melancholie - der Film ist Sahne!

"Jungs, ich bin raus aus dem Geschäft. Ich habe jetzt nen Job."
"Ach Hi, du bist jung, du bist gesund... wozu brauchst du einen Job?"

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christof.s

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Bewertung6.5Ganz gut

Als ich den Film vor langer Zeit mal gesehen habe, war ich begeistert. Jetzt, beim zweiten Anschauen, finde ich ihn nur noch gut gemacht, und sehr Coen-mäßig, aber nicht wirklich genial. Zu viel Geschrei! Tja...

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rainman82

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Bewertung9.0Herausragend

Geniale Komödie mit irren Gags, im Orginal nochmal 50% besser!!!

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