Avalon
Avalon (1990), US Laufzeit 127 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 07.03.1991
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von Barry Levinson, mit Leo Fuchs und Eve Gordon
Sam Krichinsky kommt 1914 nach Baltimore. Er und seine Brüder bringen es als Handwerker zu einigem Wohlstand. Auf großen Familienfesten feiert der Clan seinen Zusammenhalt, erzählt Sam gerne die Geschichte, wie er am Nationalfeiertag einwanderte und von einem Feuerwerk begrüßt wurde. Bereits die nächste Generation enfernt sich von den Werten, auf die Krichinsky so stolz ist. Die Söhne Izzy und Jules ändern ihre Namen, ziehen in eine andere Gegend, nur der Enkel Michael lauscht noch gebannt Sams Erzählungen. Das neue Warenhaus aber, mit dem Izzy und Jules zu Reichtum kommen wollen, brennt nach einem Kurzschluß bis auf die Grundmauern nieder.
Cast & Crew
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Barry Levinson
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Leo Fuchs
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Eve Gordon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dottie Krik
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Lou Jacobi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gabriel Krichynsky
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Armin Mueller-Stahl
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Elizabeth Perkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ann Kaye
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Joan Plowright
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Regie
Schauspieler
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Aidan Quinn
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Israel Rubinek
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nathan Krichinsky
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Elijah Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael Kaye
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Grant Gelt
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Mindy Loren Isenstein
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Shifra Lerer
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Mina Bern
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Frania Rubinek
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Neil Kirk
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Ronald Guttman
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Rachel Aviva
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Sylvia Weinberg
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Barry Levinson
- Genre
- Familiendrama, Drama
- Ort
- Russland, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Auswanderer, Bar Mitzwa, Jude, Rabbi, Synagoge
- Mitmachen
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Kommentare
Kommentar schreibenSchlegel 2011/01/30 17:00:02
Kommentar löschen"Avalon" war lange als Abschluss einer Baltimore-Trilogie gedacht, die Barry Levinson mit "Diner" und "Tin Men" ins Rollen brachte. (Später schob er "Liberty Heights" nach.) Während die Coens ihren "Serious Man" ganz ungerührt vivisezieren, blickt Levinson voller Liebe und Nostalgie auf seine Jugend im jüdisch-amerikanischen Mittelstand. Der Witz hält sich dabei in Grenzen oder besser: im Hintergrund.
Konzentrieren sich die beiden Vorgängerfilme auf kleinere Zeiträume, wagt "Avalon" den grossen Wurf. Beginnend mit einem 1914er Prolog spannt der Film den Bogen über drei Generationen: die Ankunft der Immigranten, der Aufstieg ihrer Kinder in die obere Mittelschicht und die Vereinzelung der Enkelkinder nach dem unvermeidlichen Zerfall der Grossfamilie. Die zahlreichen Zusammenkünfte und Tischgespräche weisen Levinson als Meister der Gruppeninszenierung aus und machen schmerzhaft deutlich, was ihm heute abzugehen scheint. Neben Armin Mueller-Stahl in der Rolle seines Lebens (behaupte ich mal) ist die Kameraarbeit von Allen Daviau erwähnenswert. Gepaart mit dem träumerischen Score von Randy Newman verbreitet warmes, weiches Licht schöne Fotoalbumatmosphäre.
Mag sein, dass das alles sehr sentimental ist. Der kalte Gegenentwurf steht jederzeit mit "A Serious Man" offen. Ich bin mit "Avalon" aufgewachsen und finde mich in manchem wieder. Schade und unverständlich, dass der Film so unbekannt ist. Könnte auch ein Evergreen sein.
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