Away We Go - Auf nach Irgendwo
Away We Go (2009), GB/US Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Komödie, Road Movie, Drama, Kinostart 15.10.2009
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von Sam Mendes, mit John Krasinski und Maya Rudolph
Burt (John Krasinski) und Verona erwarten ein Baby. Als Burts Eltern ihnen verkünden, dass sie nach Belgien umziehen werden, fühlt sich das Paar entwurzelt und begibt sich auf eine Reise quer durch die USA, um den Platz zu finden, an dem sie leben möchten. Dabei treffen sie alte Freunde und Verwandte – und erhalten jede Menge Eindrücke über Liebe, Elternschaft und Glücklichsein.
Regisseur Sam Mendes ist in Hollywood kein Unbekannter: 2000 gewann er den Oscar für seine herausragende Leistung bei American Beauty.
- DVD
Cast & Crew
-
Sam Mendes
-
John Krasinski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Burt Farlander
-
Maya Rudolph
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Verona De Tessant
-
Catherine O'Hara
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gloria Farlander
-
Carmen Ejogo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grace De Tessant
-
Jeff Daniels
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jerry Farlander
-
Allison Janney
Regie
Schauspieler
-
Jim Gaffigan
-
Samantha Pryor
-
Conor Carroll
-
Maggie Gyllenhaal
-
Josh Hamilton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Roderick
-
Bailey Harkins
-
Brendan Spitz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Baby Neptune
-
Jaden Spitz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Baby Neptune
-
Chris Messina
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tom Garnett
-
Colton Parsons
-
Katherine Vaskevich
-
Jerome Stephens Jr.
-
Brianna Eunmi Kim
-
Paul Schneider
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Courtney Farlander
-
Isabelle Moon Alexander
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annabelle
-
Dave Eggers
-
Vendela Vida
- Genre
- Romantische Komödie, Road Movie, Liebesfilm
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Colorado, Flugzeug, Kanada, Madison, Miami, Montreal, Phoenix, South Carolina, Tuscon
- Handlung
- Abendessen, Art House-Film, Bart, Brille, Bruder-Bruder-Beziehung, Cunnilingus, Eltern-Kinder-Beziehung, Emigration, Erwachsen, Erziehung, Fehlgeburt, Flughafen, Große Liebe, Hochzeit, Kinderwagen, Liebe, Reise, Schwangerschaft und Geburt, Schwester-Schwester-Beziehung, Sex, Verlassen Werden
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Gutgelaunt, Romantisch, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Away We Go - Auf nach Irgendwo
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Trailer zum Film Away We Go - Auf nach Irgendwo
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Kritiken (16) — Film: Away We Go - Auf nach Irgendwo
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Die erste, wenn man so will, Episode von „Away We Go“ ist typisch. Typsich Independent. „Away We Go“ bedient alles, was Indie-Produktionen wie „Garden State“, „Little Miss Sunshine“, „Sideways“ oder „Juno“ in den letzten Jahren so beliebt und zu teils überraschenden Award-Abräumern gemacht hat. Die sympathischen Hauptdarsteller, der einschneidende ernste Anlass, der ihre Leben verändert, kleine Skurrilitäten wie der in die Jacke getackerte Reiseplan, die mehr und minder verrückten Nebenfiguren und ihre ‚kein Blatt vor dem Mund‘-Sprache, ein paar kritische Anmerkungen zu Land und Lage, der zurückgelehnte Gitarren-Pop... es ist alles da und dort, wo es ungeschriebenen Gesetzmäßigkeiten nach hingehört und das in einer solchen Überdeutlichkeit, dass der Einstieg in den Film schwerer als gewollt fällt. Zumindest dann, wenn man erwähnte Genreverwandtschaft nicht blinden Auges und tauben Ohres verfolgt hat. „Away We Go“ ist aber trotzdem mehr geworden, als Sam Mendes‘ filmgewordene Regieanweisung »let’s do an independent film«. Die zweifelnd-verunsicherten Burt und Verona schließt man einfach schnell ins Herz, weil Mendes sie nicht in kopfloser Hysterie zeigt, weil die Schwangerschaft als Ergebnis ihrer Liebe nie in Frage gestellt wird, weil die Harmonie und das Verständnis zwischen den beiden einerseits schön zu beobachten ist, ihre individuellen und gemeinsamen Probleme aber auch nicht zu Nichtigkeiten im Problemverständnis eines Hollywoodfilms degradiert werden[...]
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Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenAway We Go zelebriert die naive Liebe, die zwischen einem einfachen Mann und einer Frau existieren kann. Auf der Reise ins Nirgendwo begleitet man ein Paar, das im ersten Augenblick nicht wirklich harmoniert, charakterlich, aber auch optisch. Im Zuge des Films wird man aber erkennen müssen, dass der erste Eindruck sehr falsch war, sehr, sehr falsch. John Krasinski und Maya Rudolph sind ein wunderbares Paar, der Eine, ein naiver Kauz, der an die unsterbliche Liebe glaubt und die andere, die auf dem Boden bleibt, rational ist und an Morgen denkt, an das kommende Baby. Es wird einiges geweint, aber das meiste aufgrund des Humors. Die Hippie-Sequenz mit Maggie Gyllenhaal ist mir etwas zu überdreht gewesen, aber der Rest funktioniert auf eine einfühlsame, ehrliche, liebenswerte Art und Weise.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Away We Go» ist eine teilweise irrwitzige, dann wieder sehr berührende Tragikomödie, die herzhaft lachen lässt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenIn der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein, das wusste schon Paul Watzlawick. Es ist eine ganz einfache, kleine Geschichte. Eine Frau (schwanger), ein Mann (niedlich) und eine Reise durch Nordamerika, eine Reise zu verschiedenen Familien. “American Beauty”-Regisseur Sam Mendes macht aus dieser Geschichte einen wunderbaren ruhigen, klugen, warmherzigen und sehr witzigen Film. Wunderbare Dialoge, wunderbare Bilder, wunderbar passende Musik und zwei wunderbare Darsteller: John Krasinski und Maya Rudolph als etwas chaotisches Paar aus der liberalen Ecke Amerikas, das an sich selbst zweifelt und auf der Suche nach einer neuen Heimat noch viel mehr findet. Familienangelegenheiten verlangen vor allem: starke Nerven. Und in diesem Film auch starke Lachmuskeln. Reingehen! [mehr im Podcast]
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenEin Hang zur Selbstgefälligkeit gehört zum neueren amerikanischen Independent-Film; herrliche kleine Schrullen wie "Juno" oder "Little Miss Sunshine" waren nur geschickter darin, ihn zu verbergen. Regisseur Sam Mendes fehlt dieses Geschick, und ob er vom alternativen American Way of Life genug versteht, um sich darüber lustig zu machen, ist ebenfalls anzuzweifeln.Allein den sympathischen Darstellern/innen ist es zu verdanken, dass dessen offensiv zur Schau gestellte Harmonie tatsächlich erst zum gefühlsbeladenen Schluss so richtig auf die Nerven geht. Aber eine Liebe, die sich von anderen abgrenzt, ist von außen nicht schön anzuschauen.
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Sozionaut 2010/06/15 03:44:59
Antwort löschenGut gebrüllt Löwe! Doch einen jungen Vater mich - in ähnlicher Lebenslage - berührte der Film doch wirklich meine sanfte, mein feminine Seite. Die Deiner Meinung nach offensiv zur Schau dargestellte Seite fand ich gar nicht so stilisiert, sondern diese gab mir eher die Botschaft, dass die gesuchte Heimat nicht unbedingt ein Ort im Irgendwo sein muss, sondern vielmehr in der geliebten Person verortet sein kann... Aber vielleicht hast Du recht, wenn Du schreibst: "eine Liebe, die sich von anderen abgrenzt, ist von außen nicht schön anzuschauen."
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Bei all der Bedächtigkeit und Nachdenklichkeit die „Away We Go“ stellenweise durchzieht, ist Mendes neuster Film, der ohne jeden Zweifel das Zeug zu einem echten Independent-Hit besitzt, vor allem eines: urkomisch. Dafür zeichnen sich zum einen zunächst einmal John Krasinski und Maya Rudolph verantwortlich, die sich abseits ihrer stillen Momente immer wieder hemmungslos komische Wortgefechte liefern. Anders als in seinen anderen Film hat sich Sam Mendes im Fall von „Away We Go“ dazu entschieden die Hauptrollen nicht mit großen Namen zu besetzen, sondern mit Darstellern, die zumindest in Sachen Kinoerfahrung noch weitestgehend unbefleckt sind und diese Rechnung geht auf. Zum Andren lebt „Away We Go“ von seinen deftigen Übertreibungen auf den American Way of Life. Ob nun die durchgeknallte Ex-Chefin von Verona, die mit Vorliebe sich und ihre adipösen Kinder der Lächerlichkeit preisgibt oder aber die „Quasi-Cousine“ von Burt, die sich als irre Esoterik-Tante entpuppt (absolut großartig: Maggie Gyllenhaal!): Stets entwickeln die Szenen eine Dynamik die „Away We Go“ an die Grenze zur Satire bringen. Dass diese Linie aber niemals komplett überschritten wird, liegt an den anderen, ruhigeren Episoden, die die unterschwellige Ernsthaftigkeit dieses in weiten Teilen herzhaften und humorvollen Vergnügens nie vollständig in Vergessenheit geraten lässt.[...]
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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenEs folgt ein tragikomisches Road-Movie, in welchem unsere Helden den Wert von echter Hingabe lernen, hauptsächlich durch Beobachtung der Unfähigkeit und der Fehler der kleineren Charaktere des Films.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenNach lauwarmen Kritiken, die Burt und Verona der Überheblichkeit bezichtigen, kann ich nur sagen: dies sind keine Fehler, wenn man einen Grund hat, sich besser zu fühlen als andere. Away we Go ist ein guter Film für gute Menschen.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenAalglatt und doch charmant, lohnt sich dieser Film allein schon für Maya Rudolph. Seht euch an, was sie tut. Krasinksi bekommt ein paar gute Lacher ab, aber er hat Schwierigkeiten wenn er mehrer Gefühle auf einmal rüberbringen soll. Sein Co-Star hat diese Probleme nicht, man fühlt nie die Anstrengung. Und sie ist witzig.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenSam Mendes neuer Film ist meilenweit weg von Zeiten des Aufruhrs. Es ist gesund für einen Regisseur, neue Dinge auszuprobieren. Und es ist auch gesund, für respektierte Prosa-Schriftsteller, ab und zu ein Drehbuch zu verfassen. Der Film kommt mit einer Empfehlung, die man nicht anzweifeln kann. Diesmal jedoch ist die Erfahrung für die Macher wichtiger als für den Zuschauer.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenKrasinski und Rudolph ergänzen sich gut als Pärchen. Er bekommt die großen Lacher, sie die kleinen gefühlvollen Noten. Die Drehbuchautoren sind nicht an die Konventionen einer Road-Trip-Komödie gebunden, und sie sind auch nicht zu scheu, die satirische Komödie auf den Kopf zu stellen in dem weisen und warmherzigen dritten Akt. Vielleicht können manche Veränderungen im Ton etwas abrupt erscheinen. Aber der Film ist eine nette Metapher für all die wurzellosen, mit sich selbst beschäftigten Eltern, die versuchen alles richtig zu machen und immer nur die falschen Tips bekommen.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenBurt (John Krasinski) und seine Freundin Verona (Maya Rudolph) sind zwar schon über Dreißig, doch sie haben es geschafft, ihr Studentenleben in ihren Arbeitsalltag hinüber zu retten: Karriereambitionen legen sie keine an den Tag und beide arbeiten freiberuflich von Zuhause. Als sie überraschend ein Kind erwarten, bauen sie ein wenig auf die Unterstützung von Burts in der Nähe lebenden Eltern. Doch auf die ist plötzlich kein Verlass mehr, haben sie doch beschlossen, bereits in einem Monat und für die nächsten zwei Jahre nach Antwerpen umzusiedeln - Enkelkind hin oder her. Nun stehen Maya und Burt etwas bedröppelt da. Auf sich selbst zurückgeworfen merken sie, dass sie eigentlich nichts mehr in Colorado hält, und beschließen, einige über Nordamerika verstreute Freunde und Verwandte zu besuchen, um zu sehen, ob sie sich vielleicht irgendwo in deren Nähe niederlassen wollen.
Nach seiner stark geerdeten Literaturverfilmung „Zeiten das Aufruhrs“ legt Regisseur Sam…
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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de
Kommentar löschenMit der Besetzung des hierzulande eher unbekannten Hauptdarstellerduos ist der Casting-Abteilung ein Glücksgriff gelungen. Zwischen „The Office“-Star John Krasinski und „Saturday Night Live“-Comedian Maya Rudolph stimmt die Chemie von der ersten Minute an. Die unverbrauchten Gesichter bestechen durch die glaubwürdige Darstellung des jungen Paares auf Sinn- und Platzsuche. Sie sorgen zudem für die Bodenhaftung angesichts der chaotischen Reiseeindrücke und halten den Film als Identifikationsfiguren zusammen, sie geben „Away We Go“ bei aller Leichtigkeit eine Seele.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Away We Go“ ist eine mit simplen Mitteln wirklich witzige Komödie, wo Hirn und Herz sich die Waage halten. Ein natürliches, unverbrauchtes Hauptdarstellerpaar und die ein- oder andere mit einem größeren Namen gespickte Nebenrolle erweisen sich in diesem Fall als perfektes Rezept um eine Geschichte zu erzählen, die weder Klamauk noch Sentimentalitäten scheut, aber stimmig bleibt, Stil beweist und somit überzeugen kann. Denn John Krasinski und Maya Rudolph sind glaubwürdig und begreiflich als von Zweifeln erfülltes Liebespaar kurz vor einem neuen Lebensabschnitt, während man sich über die meist sehr schrägen Nebenfiguren und die von ihnen ausgelösten Reaktionen einfach nur köstlich amüsieren kann. Maggie Gyllenhaal als Öko-Hippie-Mama ist da nach ihrer eher verhaltenen Rolle in „The Dark Knight“ ein echtes Highlight. [...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAuch wenn die Geschichte sehr episodenhaft wirkt und einzelne Erlebnisse nicht immer zwingend und fast klamaukhaft erscheinen, bekommt der Film letztlich immer wieder Kurve und schafft es auch mit trockenem, depremierendem Witz und skurrilen Ideen diesen Road- und Selbstfindungstrip eines jungen Paares in Szene zu setzen. Nicht zu kitschig, aber durchaus Gefühlvoll und warmherzig findet Sam Mendez oft erstaunlich originelle Bilder um die emotionale Situation seiner Protagonisten einzufangen.
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keddschabb 2009/08/13 01:31:27
Antwort löschenBeruhigende Kritik - aber ich bleibe skeptisch!
Cash 2009/08/13 13:07:57
Antwort löschenIch freue mich auf den Streifen. Abgesehen davon fand ich bislang jeden Mendes ausgezeichnet.
Ischtar 2009/08/19 13:13:36
Antwort löschenalso ich bin auch seeehr gespannt, der Trailer gefällt mir auf jeden Fall schonmal super!
nurleben 2009/09/04 13:04:09
Antwort löschendanke für die erwähnung im newsletter^^
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nurleben 2009/10/08 21:23:22
Antwort löschenbin inzwischen auch ziemlich skeptisch nach dem totallen verriss in filmspotting, aber ich geb ihm wohl doch noch ne chance nach all den neuen positiven kommentaren von der preview hier :)
nurleben 2009/12/07 23:31:38
Antwort löschenScrew You, Filmspotting!
Die beiden können sich echt mitunter heftig irren :D.
Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenAway We Go bringt eine kunstvolle Balance zwischen satirischer Komödie und herzerwärmendem Drama. Und, sogar noch ungewöhnlicher, der Film erreicht dies im Kontext eines Roadmovies. Unter der Regie von Sam Mendes (Revolutionary Road) mit dem scharf beobachtenden und klugen Drehbuch der Autoren Dave Eggers und Vendela Vida, kommt Away We Go als Film mit erinnerungswürdigen und bezaubernden Darstellungen daher. John Krasinski und Maya Rudolph fallen unter die einprägendsten und glaubwürdigsten Leinwandpärchen aus einer romantischen Komödie. Nicht nur dass sie eine unglaubliche Chemie herüberbringen, sie wechseln auch geschickt zwischen einer breit gefassten Komik und Bitterkeit, manchmal in ein und derselben Szene.
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Kommentare (74) — Film: Away We Go - Auf nach Irgendwo
Kommentar schreibeneisbaerdios 2012/01/24 00:16:54
Kommentar löschenDer Film hatte irgendwie viel süßes, auch wenn er manchmal ein wenig langweilt, was an dem episodischen Prinzip liegt. Man ahnt von Anfang an, dass erst die letzte Station die Richtige sein wird.
Manchmal war es mir auch wenig zu viel komisches Gebrabbel, wenn du Figuren irgendeine bewegende, metaphorische Geschichte aus ihrer Vergangenheit erzählen, man selbst aber keinen Bezug dazu bekommt und es eben doch aufgesetzt wirkt.
Aber dies sind eher kleine Makel. Ich finde der Film hat viele geniale Ansätze und sehr lustige Szenen.
Vielleicht hätte dem Film ein wenig mehr Geschwindigkeit besser getan, um nochmal auf die Vorhersehbarkeit des Filmes anzuspielen.
Positiv muss man ihm noch anmerken, dass er oft ganz nah am Kitsch ist und es immer schafft, diesen dann doch zu vermeiden...fast immer, was der größte Negativpunkt für mich ist und dem Film ein paar Punkte gekostet hat.
Es ist die letzte Sequenz "zu Hause". Diese ist so wahnsinnig aufgesetzt, so wahnsinnig schwülstig und genau in dieser der wichtigsten Sequenz regnet es mit Kitsch und niemand ist da um es zu brechen. Das ist Schade und ein zu weiches Ende, auch wenn es ein wohl-fühl-Film ist oder wie die Leute immer solche Filme bezeichnen.
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cpt. chaos 2012/01/12 13:33:35
Kommentar löschenEinige wirklich herrlich schräge Charaktere erwarten einen während dieses etwas anderen Road-Trips, welcher zur Bestimmung des zukünftigen Wohnorts und zugleich Freundeskreises des werdenden und etwas unbeholfen daherkommenden Elternpaares dienen soll.
Eigentlich in erster Linie witzig, aber doch immer wieder mit einem ernsten Unterton ausgestattet und zwischenzeitig sogar ein wenig melancholisch, finden die beiden schließlich zu sich selbst.
Das Ganze wird mit einem locker-flockigen Soundtrack untermalt, der stets die gute Laune zurückbringt, auch wenn es in der Szene zuvor eher etwas depressiv zuging.
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anakyn 2012/01/06 11:37:51
Kommentar löschenich hätte mehr erwartet. glaube man muss in einer ähnlichen situation sein wie die filmcharaktere, oder dies zumindest nachvollziehen können, um dem film etwas abgewinnen zu können.
so fand ich den film jetzt weder spannend noch berührend noch interessant. nett zum einmal anschauen, aber mehr nicht.
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lizzisfilm 2011/11/27 22:37:06
Kommentar löscheneine eigentlich ganz nette geschichte verpackt mit der schönen idee, eine reise anzutreten... wird leider nach und nach heruntergewirtschaftet mit einem klischee-charakter nach dem anderen. ausgeflippte schrille mammie, mürrischer amerika-hasser, eine esoterik-nixe die alles und jeden in ihrem leben erotisiert... nur um ein paar beispiele zu nennen. von daher: irgendwie enttäuschend der film.
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Kreaexo 2011/11/13 22:19:12
Kommentar löschenEine Reise eines Paares nach einem geeigneten Wohnort entpuppt sich viel mehr als eine Reise nach sich selbst. Die doch simple Geschichte steckt voller Herz und Gefühlen, die einen einfach berühren [müssen]. Neben den charismatischen Schauspielern ist noch der Soundtrack in den Vordergrund zu stellen - Gänsehautfeeling vom Allerfeinsten. Es ist aber keine unangenehme Gänsehaut, resultierend aus Angst, sondern das komplette Gegenteil; Gänsehaut vor Freude, vor Gefühl, wegen Emotionen.
Die Dialoge sind ein wenig abgedreht, was dem Film aber zu gute kommt. Da sie voller Witz und Charme stecken, einerseits witzig, andererseits aber ab und an auch leicht melancholisch sind und sie somit beitragen, diesen Film zu etwas ganz Besonderen werden zu lassen.
Sam Mendes beweist hier mal wieder, dass er ein begnadeter Regisseur, mit Gespür fürs Detail, ist. Der es vermag den Zuschauer durch seine Filme zu begeistern.
Das Ende kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und ist mindestens genauso stark wie das Geschehen zuvor.
'Away we go' - ein schöner Film für zwischendurch, wenn man Aufheiterung benötigt oder man sich einfach einen bewegenden Film anschauen möchte.
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Chris12zero 2011/11/06 20:26:28
Kommentar löschen"... selbst wenn du so dick wärst, dass ich deine Vagina nicht mehr finden würde, würde ich dich immer noch lieben, mehr als je zuvor ..." ^^
"Auf nach Irgendwo" .... eine bemerkenswerte Reise zweier Liebenden, zunächst ohne wirkliches Ziel, aber mit einem Plan, der sich aus inniger Verbundenheit, Zusammenhalt, aus Vertrauen, dem reinem Glück und der Kraft der Liebe in einem wunderschönen Road-Trip voll skurriler Situationen und Figuren, aber auch irgendwie voll aus dem Leben selbst, entwickelt !!
Regisseur Sam Mendes ("American Beauty"/ "Road to Perdition") schaffte es wieder mal auf faszinierende Weise, diesem sympathischen und vor allem erfrischend anders wirkenden Independent-Streifen dank seiner beiden großartig aufspielenden Hauptdarsteller Maya Rudolph und John Krasinski (... der mich persönlich vom Aussehen her, ohne Vollbart of course, stark an "Snow Patrol"- Lead-Sänger Gary Lightbody erinnert^^) mit sehr viel Tiefengrund aber auch dank geschliffener Dialoge, enorm viel Leben einzuhauchen !!
Mit sehr viel unterschwelligem Witz, dank grandioser (Neben-) Darsteller wie beispielsweise Maggie Gyllenhaal oder einem Jeff Daniels, kann "Away We Go" enorm viele Schmunzler entlocken !! Aber auch dank unaufgeregter, berührender Erzählweise punktet die Reise nach Irgendwo, die aufgrund eines gewissen Geschmackswechsels eines weiblichen Körperteils schon in den ersten Minuten dem Film seinen deutlichen Stempel aufdrückt !!
Soundtrackmusikalisch bleibt es sicherlich Geschmacksache, aber ich empfand die ruhige Indie-Folk-Untermalung vom schottischen Singer/Songwriter Alexi Murdoch als unglaublich passend, wie die bekannte Faust auf's Auge !!
Wem also mal wieder völlig kitschlose, sondern tiefgründige Tragikomik/Dramödie, gepaart mit sehr viel Dialog/Situations-Witz, welcher sich in einem wunderschönen Film-Genuss entwickelt, gefällt und dies in diesen herbstlichen Tagen in Betracht ziehen mag, sollte hier gerne mal zwei Augen riskieren !!
Fazit: Wunderschöne, berührende Indie-Perle, die erfrischend anders mit Witz das Herzerl streichelt !!
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Punsha 2011/09/16 21:12:27
Kommentar löschenHome, Sweet Home!
In "Away We Go" erspart uns Mendes erstmalig das schonungslose Bild einer zerütteten Ehe, wie das bei "American Beauty" und "Revolutionary Road" der Fall war. Nein, er zeigt uns das realistische Abbild einer gut funktionierenden Ehe, wie es sich wohl jedes Paar selbst wünscht, ohne dabei übermäßig dem Kitsch zu verfallen. Bei ihrer Reise quer durch die Staaten auf der Suche nach einer neuen Umgebung und weiteren familiären Bindung für das Kind, was Verona in sich trägt, müssen die beiden mit einer Enttäuschung nach der anderen fertig werden.
Denn sie begegnen ihren teilweise völlig abgedrehten Verwandten, deren Figuren genau so skurril wie völlig überzeichnet sind, was die Komik vermehrt zwischen lächerlich und äußerst witzig schwanken lässt. Es sind aber eben diese beiden Protagonisten, die uns durch ihre Sympathie stets mit einem guten Gefühl begleiten. Man ist sich sicher, dass Burt und Verona trotz ihrer negativen Erfahrungen ihren Weg gehen werden, so als ob sie beide mit weicher, weißer Watte umhüllt sind. Hinzu kommt die perfekte Musikwahl, die einem schon fast das Gefühl gibt, in einem Feel-Good Movie zu stecken.
Letztendlich wird man auch freudig zurück gelassen, aufgeklärt über den Wert der Familie und mit der Erkenntnis, altbekannte Dingen mehr Respekt und Wertschätzung zu verleihen.
Ein Road Movie, wie es eigentlich sein sollte: Abenteuerlich, stimmungsvoll und reich an Weisheiten.
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Punsha 2011/09/16 21:41:42
Antwort löschenJap, danke! Auch dafür, dass du mich wieder an den Film erinnert hast. ;)
Nayuma 2011/09/02 11:56:42
Kommentar löschenWirklich ein gelungener Film, der zeigt wie ein junges Pærchen mit den Sorgen umgeht zukuenftig gute Eltern zu sein. Man bekommt einen Einblick wie verschieden Kindererziehung sein kann. Am meisten hat mich die Idee beeindruckt: hochschwanger durch die Weltgeschichte zu reisen. Das Ende ist wunderbar, genauso wie der Soundtrack den Film perfekt untermalt. Sehenswert!
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BaitfroN 2011/08/14 17:56:25
Kommentar löschenLangweilig
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bordelaise 2011/08/03 18:48:56
Kommentar löschenMir fehlt nichts anderes als nett ein. Aber nett ist eigentlich ganz nett :)
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Royal mit Käse 2011/08/03 12:54:25
Kommentar löschenAway We Go!
Sam Mendes, scheint sich auch ein wenig von seinem Terrain zu entfernen und wenn ich in Zukunft an Sam Mendes denke, dann werden mir wohl zunächst seine ersten drei Filme ins Hrin schiessen, doch Away We Go ist trotzdem ein durchaus sehenswerter Film.
Als Sam Mendes-Fanboy, habe ich dann doch ziemlich lange gebraucht, bis ich AWG endlich gesehen habe und musste mir im Vorfeld viel negative Kritik über den Film anhören - das macht es nicht unbedingt leichter, AWG lieb zu gewinnen.
Aber trotzdem mochte ich, was ich sah! Wie gesagt, es ist kein Mendes wie ich ihn mir gewünscht hätte, aber die Dialoge sind witzig und stark genug, um die eventlose Geschichte am Leben zu halten.
AWG, lebt ebenfalls von seinen skurilen Charakteren und der kleine,blonde,dicke Baby-Killer-Junge, hat mir echt Angst gemacht und war definitv mein "WTF-Moment" im Film.
Der Soundtrack haut dabei sicherlich auch noch viel raus und ist einer der schönsten Kollektionen von akustischer Musik, die ich seit langem auf die Ohren bekommen habe.
Nett.
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heikschn 2011/07/10 22:03:47
Kommentar löschenFür meinen Geschmack ist der Film etwas zu ernst geraten. Wie andere Filme in vergleichbarem Stil (Juno, Little Miss Sunshine) glänzt "Away we go" durch interessante und skurille Charaktere. Diese lockern die Grundstimmung des Films aber nur selten auf, so dass das Gesamtwerk relativ depressiv daherkommt.
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KASAKA 2011/05/15 11:52:19
Kommentar löschenDer Film lebt von seinen (teils skurrilen) Charakteren, den (zumeist sehr komischen) Situationen und der Grandiosen Musik und nicht zu vergessen den Dialogen welche meist wirklich witzig sind.Eigentlich ein absolut gelungener "Gute Laune Film" den man auf jeden Fall mit seiner Freundin/Frau oder anderen weiblichen Wesen schauen sollte, dieses Glück war mir (noch) nicht vergönnt und trotzdem bereue ich nicht ihn mit geschaut zu haben!
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mad02 2011/05/15 11:53:50
Antwort löschenna danke!
KASAKA 2011/05/15 11:58:40
Antwort löschenhab dich doch trotzdem lieb.....bist aber nicht mein favorisierter "Kuschel-Liebesfilm-Partner" :D
andyewest88 2011/05/09 21:59:38
Kommentar löschenGespickt mit witzigen Dialogen und skurrilen Figuren, die alle ihre Lebensweisheiten präsentieren, erinnert AWAY WE GO stark an GARDEN STATE. Nicht nur harmonieren Krasinski/Rudolph so prächtig wie Braff/Portman, auch die Grundstimmung der Filme könnte kaum ähnlicher sein: Zukunftsangst und Melancholie gemischt mit einer ordentlichen Portion Leichtfüßigkeit. Auch Mendes' Soundtrack (Alexi Murdoch) lässt sich mit dem in Braff's Regie-Debut gleichsetzen und untermalt die verträumte Geschichte perfekt.
AWAY WE GO ist ein stiller Film, der zum Nachdenken anregt aber gleichzeitig keineswegs vergisst zu unterhalten.
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Kloina1893 2011/05/07 22:53:00
Kommentar löschenleichtfüßig.
erfrischend.
sympathisch.
skurril.
warmherzig.
berührend.
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dbeutner 2011/05/03 17:49:41
Kommentar löschenJohn Krasinski als Burt ist schon eine kleine Zumutung, spielt er doch so etwas weit weg von authentisch, das sich Zahnschmerzen einstellen. Klar, er spielt, aber Identifikation mit diesem völligen Kunstcharakter (im Sinne von künstlich) ist mir unmöglich.
Aber die Frage ist natürlich, ob Sam Mendes ihm als Regisseur da etwas Merkwürdiges abverlangt hat. Am Ende ist es auch nicht Krasinski, der ein gutes Werk herunterzieht - am Ende ist es eine solch banale Geschichte, deren Zielpublikum wohl spätpubertierende Mittzwanziger in den USA sind, die sich zum ersten Mal mit den "Fragen des Lebens" beschäftigen.
Selbst Maggie Gyllenhaal, die immerhin schön überdreht spielt und irgendwo noch Spaß macht, bleibt aber doch meilenweit entfernt von dem, was sie an Tiefe drauf hat.
Ach ja, auffällig nette Musik. Zu einem auffällig oberflächlichen Film. Sam Mendes sollte ich in Zukunft meiden, "Zeiten des Aufruhrs" war schon hart, selbst "American Beauty" lebt eigentlich nur von Spacey.
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Frollein B 2011/01/21 16:28:51
Kommentar löschenEin intimes kleines Filmchen, dass zum mitfühlen, nachdenken und schmunzeln anregt. Wunderschön inszeniert und dargestellt, ich bin glücklich!
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Thomas479 2010/12/27 14:13:29
Kommentar löschen„Away we go“ ist ein schöner, kleiner „Indie-Film“ mit großartigen Darstellern, tollen Bildern und toller Musik. Es ist ein Film für Leute, die sich die Hörner abgestoßen haben, deren wilde Zeit zwar noch lange nicht vorüber ist, die sich aber langsam Gedanken machen, in welche Richtung ihr Leben so läuft. Der perfekte Film also für Menschen zwischen Ende 20 und Ende 30. Sicher werden aber auch alle anderen außerhalb dieser Altersgruppe werden ihren Spaß haben. Die beiden Hauptfiguren des Films, Burt und Verona, sind beide Anfang dreißig und wollen klare Verhältnisse. Klare Verhältnisse bedeutet in diesem Fall Lebensqualität und Sicherheit unter einen Hut zu bekommen.
Die beiden machen sich auf den Weg und besuchen Bekannte und Freunde. Auf der einen Seite, um sich (vielleicht) noch einmal zu verändern, auf der anderen Seite um sich die eigenen Lebensentwürfe bestätigen zu lassen. Es ist ein sehr ruhiger, bedächtiger Film, in dem eigentlich nicht viel passiert. Es sind die Kleinigkeiten, die interessant sind und vor allem die verschiedenen Charaktere, denen man begegnet. Der Film hat viele großartige Dialoge. Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen. Es gibt viel zu schmunzeln, aber auch manches nachdenkliches.
Das Ende kommt etwas abrupt, die schönen Bilder wirken aber lange nach.
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Fernschreiber 2010/12/18 17:05:15
Kommentar löschenAway we Go ist ein sympatischer, kleiner Film, der zwar ohne wirkliche Höhepunkte auskommt, dafür aber ziemlich ans Herz geht.
Der Film beginnt im Bett. Ein junges Pärchen, der man augenscheinlich unter der Decke zwischen den Beinen der Frau. "Du schmeckst anders da unten." Und man ahnt es schon, Verona ist schwanger. Einige Monate später. Die zukünftigen Großeltern lassen die Bombe platzen: Kurz vor der Geburt werden sie nach Europa ziehen und dort für einige Jahre bleiben. Die angehenden Eltern sind natürlich vor den Kopf gestoßen und beschließen, ein neues Zuhause zu suchen. Ein Roadtrip der etwas anderen Art beginnt.
Der Film ist einfach charmant. Die beiden Hauptfiguren sind so dermaßen "nerdig", dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Auf ihrerer Reise begegnen sie immer wieder Charakteren, die noch schräger sind und so entstehen wirklich auch sehr lustige Situationen. Die Geschichte ist nicht sonderlich einfallsreich und die Handlung hat nicht wirklich Höhepunkte, aber das ist zur Abwechslung mal nicht so schlimm. Begleitet durch die gute Musik und teilweise wirklich brillante Dialoge kann man sich einfach wohlfühlen. Und die traurigen Stellen wirken nicht aufgesetzt sondern können wirklich berühren.
Auch wenn Away we Go kein Meisterwerk ist, ist er doch charmant genug, um ihn weiterzuempfehlen. Und für mich am herausragendsten: Nach dem Film konnte ich mir vorstellen, dass Liebe wirklich funktionieren kann.
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janissl 2010/11/25 22:34:45
Kommentar löschen"Are we fuck-ups?" fragt Verona ihren Freund Burt ziemlich am Anfang. Mitte dreißig, schwanger und irgendwie unfertig leben die zwei in einer Bruchbude irgendwo in den Staaten und der einzige Grund scheint zu sein, dass die Großeltern in spe in der Nähe leben. Nun zieht es die aber nach Belgien (Belgien?) und so machen sich Verona und Burt auf die Reise, auf die Suche nach dem Ort, dem Leben das sie sich für ihre junge Familie wünschen. Ihre Suche führt sie einmal quer über den nordamerikanischen Kontinent und am Ende, so viel sei verraten, werden sie fündig. Sie treffen Freaks und Normalos und es kommt zur ein oder anderen skurrilen Begebenheit, aber eigentlich passiert nicht viel in den gut 90 Minuten. Das ist aber gar nicht schlimm, denn "Away we go" lebt von seinen beiden Protagonisten, Verona und Burt sind wohl das liebenswerteste Paar der jüngeren Filmgeschichte. Selten zuvor wurden die Ängste und Nöte, aber auch die Wünsche und Hoffnungen der Generation 30+, also meiner Generation so einfühlsam aber auch lustig dargestellt, Verona und Burt sind Projektionsfläche und Hoffnungsträger zugleich, man fühlt sich verstanden und geborgen bei den beiden.
Ein "fuck-up"bin ich eigentlich auch, 34, kein eigenes Haus, keine Kinder, ok die Rechnungen kann ich bezahlen und der Job macht auch Spaß, aber wo das alles hinführen soll ist mir noch ziemlich unklar. Aber das ist jetzt alles nicht mehr so schlimm, dank Sam Mendes, der endlich, endlich wieder einen richtig guten Film gemacht hat und Dank Verona und Burt, deren Geschichte, so einfach sie ist, mich berührt hat und in der ich mich wiedergefunden habe und die mir außerdem wieder in Erinnerung gerufen hat, dass ich umbedingt nach Montreal will!
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