Das Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest

Brooklyn's Finest (2009), US
Laufzeit 132 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 01.04.2010

5.5 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
1576 Bewertungen
59 Kommentare
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von Antoine Fuqua, mit Richard Gere und Don Cheadle

East Brooklyn ist New Yorks Brennpunkt Nummer 1 – und der tägliche Einsatzort dreier Polizisten: Streifencop Eddie hat nur noch ein paar Tage bis zur Pensionierung, als er noch einmal in einen großen Einsatz geschickt wird. Tango ermittelt schon seit drei Jahren als Undercover-Cop in Brooklyns Drogenszene. Sal ist Mitglied in einem Spezialkommando, das die Umschlagplätze überwacht und das Drogengeld aus dem Verkehr ziehen soll. Als Tangos Freund und Drogendealer Caz aus dem Knast entlassen wird und seinen nächsten großen Deal plant, führt eine verhängnisvolle Drogenrazzia die drei Cops zusammen.

Handlung
Drei Schicksale treffen aufeinander: Sieben Tage trennen den ausgebrannten Streifencop Eddie (Richard Gere) noch von der herbeigesehnten Pensionierung. Der Veteran verzichtet auf jegliches Risiko und wird deswegen von seinen Kollegen verachtet. Als er mit dem jungen Heißsporn Melvin Panton (Logan Marshall-Green) einen neuen Partner an die Seite bekommt, lässt die erste Konfrontation der beiden nicht lange auf sich warten. Der gläubige Cop Sal (Ethan Hawke) hat längst sämtlichen moralischen Ballast über Bord geworfen. Seine Frau Angela (Lili Taylor) ist schon wieder schwanger, sie leidet an schwerem Asthma, das durch die feuchte Bruchbude, in der die Familie haust, immer schlimmer wird. Das Haus, das Sal kaufen will, kann er aktuell noch nicht bezahlen. Sal versucht verzweifelt, weiter illegal Geld einzusacken, wenn gerade keiner hinguckt… Cop Tango (Don Cheadle) haben drei Jahre im Undercover-Einsatz komplett zermürbt. Er will aussteigen und wieder ein normales Polizistenleben führen, doch sein Vorgesetzter Lieutenant Bill Hobarts (Will Patton) drängt darauf, dass Tango noch einen letzten Auftrag annimmt, bevor er wieder die Seiten wechselt. Bei seiner Abschiedsvorstellung soll er den Gangster Caz (Wesley Snipes) ans Messer liefern. Doch mit dem verbindet Tango seit Jugendtagen eine Freundschaft.

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Das Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest

Ciprian David: NEGATIV

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7.5Sehenswert

...Der Film besteht fast ausschließlich aus Klischees, aus Standardsituationen, die von seinen Vorgängern definiert wurden. Die Handlung ist eine klassische, sie speist sich gleichermaßen aus dem Noir Film wie aus dem Polizeifilm, bis hin zur Erzeugung einer in ihrem Anachronismus kategorisch als bewusst künstlich zu bezeichnenden Welt, die Antoine Fuqua in ein Labor verwandelt. Ein Labor, in welchem er sich mit der Erzeugung der im Polizeifilm spezifischen Stimmung und Körperlichkeit auseinandersetzt. Gesetz der Straße - Brooklyn’s Finest ist insofern ein Post-Noir-Krimi, ein Film, der sich aus einer eigenen Perspektive seine filmgeschichtlichen Wurzeln sucht, vorstellt und reflektiert. Ähnlich wie vor einigen Jahren Paul Haggis in L.A. Crash verzichtet Antoine Fuqua auf eine Konstruktion um einen ikonischen Hauptcharakter, er nimmt die Unmöglichkeit der Ikonenschaffung wahr und entwickelt eine einnehmende Stimmung über die Darstellung eines Ensembles von Figuren. Ihre Perspektiven auf den Konflikt des Polizistenlebens, ihre Platzierung im Raum bündelt er zu einer konsistenten Weltsicht und erzeugt so den Effekt, der vor vier Jahrzehnten noch auf anderen Wegen zu erzeugen war....

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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7.0Sehenswert

"Brooklyn's Finest" ist schnell, aber nicht hektisch, hart, aber nicht zynisch, düster, aber frei von Ghettoromantik. Und der Film hat durchaus einen Begriff davon, wer normalerweise am falschen und wer am richtigen Ende der Waffe landet. Paranoid sind nur die Figuren, nicht der Film selbst.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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3.0Schwach

Ich muss schon sagen: FINEST ist a bissl sehr hoch gegriffen. BROOKLYN'S MOST UNINSPIRED hätte es auch getan. Mit schmiedeeisernem Pathos monumentalisiert Fuqua den dürftigen Stoff zur griechischen Tragödie und treibt ihm so noch den letzten Rest Pulp-Saftigkeit aus.

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Filmfano

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Sorry, deine Kritik geht ja mal gar nicht!


BasinCity

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Aber wirklich! Was für ein Quatsch!


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

In Brooklyn verrichten drei unterschiedliche Cops ihren Dienst, die am Ende des Films in einem Showdown aufeinander treffen werden: Streifenpolizist Eddie (Richard Gere) will an den wenigen Tagen bis zu seiner Pensionierung eine möglichst ruhige Kugel schieben. Tango (Don Cheadle) ist schon seit geraumer Zeit undercover an Drogenboss Caz (Wesley Snipes) dran. Sal (Ethan Hawke) hingegen ist Teil einer Einheit, die auf Drogenrazzien spezialisiert ist. Viel gequasselt wird in Antoine Fuquas knallhart inszeniertem Werk, was einem zwischendurch schon mal auf den Geist gehen kann. Zugleich zeichnet der Regisseur seine Figuren in all ihren privaten Hintergründen lebensecht als Wracks in Uniform, die an ihrem aufreibenden Job zugrunde zu gehen drohen. Diese authentische Milieuschilderung stellt zweifelsfrei den großen Pluspunkt dieses desillusionierenden Polizei-Actioners dar, wenngleich „Gesetz der Straße“ nie dieselbe Dringlichkeit und inhaltliche Dichte erreicht wie Fuquas ähnlich gelagerter „Training Day“.

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Wongi

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...jepp würd ich auch sagen - haben alle ihren eigenen Showdown ... mal davon abgesehen das das 2 von 3 nah bei einander passieren :P


aggrotainment

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richtiiisch


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.5Geht so

Melodramatisch und beladen mit Copfilm-Klischees - die Story, die in einem von New Yorks härtestens Vororten spielt, wirkt eingefädelt und inautentisch - und genauso grausig.

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der cineast

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Sie wird dich warscheinlich aich verstehen! Und dir antworten!


Hitmanski

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Falsch ist einzig die Übersetzung, nicht der Originaltext, der von "Bezirken" und nicht von "Vororten" spricht...


R. Zimmermann: critic.de

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Brooklyn’s Finest ist vor allem ein Actionthriller in Genrekonvention, mit der Ambition, eine Milieustudie zu sein. Doch an diesem Anspruch scheitert der Film, denn zu lebensfern, zu platt sind die Geschichten, zu überkonstruiert wirkt das Zusammenspiel der drei Erzählstränge, die sich zwar narrativ elegant, vor allem in Tempo und Timing, ergänzen, jedoch gerade hierdurch zu glatt ineinandergreifen. Den drei Hauptdarstellern – allen voran Ethan Hawke – gelingt es durchweg, ambivalente Burnout-Cops zu kreieren, was die Schwächen der konstruierten Handlungsmotive jedoch nicht zu überwinden vermag.

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sushi25: movie-fan.de

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3.0Schwach

Gesetz der Straße bringt im Genre der Polizeifilme nichts sehenswert Neues. Der Undercovercop, für den die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen, der Korrupte Cop, der ausgelaugte Cop am Ende seiner Dienstzeit - das alles war schon mal da (Training Day lässt grüßen) - und spannender. Antoine Fuqua kann definitiv mehr auf die Beine stellen als das. Das Cast ist zwar nett, aber bis auf Ethan Hawk von der schauspielerischen Leistung eher dem Niveau des Films angepasst.

Der Trailer kommt packender rüber als der komplette Film

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Kommentare (52) — Film: Das Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest

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moviee

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Bewertung9.0Herausragend

Reihe: Filme der Gewalt - Ein Exkurs
Teil 3:

Drei Polizisten. Drei Leben. Drei Wege. Der alternde New Yorker Cop Eddie aus dem Problemviertel East Brooklyn steht sieben Tage vor seiner Pensionierung. Sieben Tage die so schnell wie möglich vorbeigehen sollen. Von seinen Polizistenwerten hat er sich längst verabschiedet, denn der saufende baldige Rentner ist nach 22 Jahren harter Arbeit komplett ausgebrannt und erlebt bis auf den täglichen Besuch bei einer Prostituierten nichts mehr.
Einige Straßen weiter fristet Sal sein trauriges Dasein. Der Drogenfahnder und siebenfache Vater kommt mit seinem Leben nicht mehr zurecht und droht mit der Zeit durchzudrehen. Sein großes Problem: Er hat kein Geld um seine achtköpfige Familie zu ernähren, denn die nächsten Zwillinge sind schon im Anmarsch und da seine Wohnung von Schimmel befallen ist und seine schwangere Frau Atembeschwerden bekommt muss zwangsläufig auch ein kostspieliger Umzug in nächster Zeit folgen. Da er unbedingt Geld braucht setzt er alles daran dieses auch zu bekommen, egal ob auf legalen Wege oder nicht.
Nicht weit entfernt hält sich Tango bei seiner Bande auf. Der Undercoverpolizist kann sich immer mehr mit der Bandenszene identifizieren und als er damit beauftragt wird einen eng befreundeten Homie zu verraten, der ihm Jahre zuvor bereits das Leben gerettet hatte kommt er in einen Gewissenskonflikt in dem er sich zwischen seinem Beruf als Cop und seinem seit Jugendtagen befreundeten Buddy entscheiden muss.

Größtes Plus in diesem überragenden Kriminaldrama sind zweifellos die ausgezeichneten Schauspieler. Ethan Hawke als verzweifelter Familienvater. Don Cheadle als von Gewissensbissen geplagter Undercoverpolizist. Und Richard Gere als abgewrackter fast- Pensionär. Jeder der drei Darsteller schafft es auf seine ganz eigene Art und Weise den ihm zugeteilten Charakter hervorragend zu verkörpern, besonders Gere hat mich mit seinen 60 Jahren wie alle anderen auch überzeugt, nur ihm hätte ich die Rolle von vornherein nicht unbedingt zugetraut.
So ist "Das Gesetz der Straße - Brooklyn's Finest" für mich eine echte Überraschung, erscheint die Grundgeschichte als Episodendrama nun nicht gerade originell wird sie aber unheimlich packend, spannend, gefühlvoll und oft auch den Figuren mitleidend erzählt. Oft hört man wenn man über diesen Film spricht, dass viel zu viel unnötiges Blut ihn diesen Streifen gepackt wurde, ich aber denke da es eben viele tote gibt ist die Menge an Blut zwangsläufig unvermeidlich und die vielen toten gehören hier einfach mit dazu denn so wird eindrucksvoll geschildert wie viel ein Menschenleben in New Yorks Problemviertel wert ist und wie schnell es dort mit einem vorbei sein kann. Wäre "Brooklyn's Finest" nicht schon so bekannt würde ich hier von einem echten Geheimtipp sprechen, aber da das superb gespielte Episodendrama bisher noch nicht allzu viel Anerkennung bekam, musste ich den Streifen hier noch einmal in den Himmel loben, denn die Geschichte rund um die drei Polizisten war definitiv mein bisher bester Film im neuen Jahre.

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Kreaexo

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein stark besetzter Cop-Thriller, der einiges zu bieten hat, allerdings nicht ganz ohne Klischees daherkommt.
Edward Dugan, der kurz vor seiner Pensionierung noch an einem ganz großen Fall dran ist.
Clarence Butler, der undercover in New York unterwegs ist merkt, dass er sich mit seiner zu observierenden Gang besser identifizieren kann, als mit seinem eigentlichen Leben.
Salvatore Procida, der versucht, sein Lebensunterhaltung durch Korruption und Diebstahl zu sichern und gar nicht merkt, wie gut er es eigentlich hat.
In diesem Film treffen die 3 größten Cop-Charakter-Klischees aufeinander. Allerdings auf einer sehr professionellen Art und Weise. Gegen Ende kann die Handlung ein paar Wendungen aufweisen, aber so ganz unvorhersehbar sind diese leider nicht.

Leider bietet der Film auch kaum Innovatives. Mir kam es die ganze Zeit vor, alles schon mal irgendwie so gesehen zu haben. Dies schadet 'Brooklyn's Finest' im Gesamtwerk betrachtet schon etwas, aber die fehlende Innovation wird durch die gut auftretenden Schauspieler, dem bedrückenden Score und der düsteren Atmosphäre gekonnt kaschiert. Besonders Don Cheadle, Ethan Hawke, Vincent D'Onofrio und Brian F. O'Byrne zeigen, was sie auf dem Kasten haben. Auch Richard Gere trägt sein Übriges dazu bei, dass 'Gesetz der Straße' nicht in Vergessenheit gerät. Sein minimalistisches und im angebrachten Maße ausgebranntes Spiel verleiht seiner Rolle das gewisse Etwas, selten hat mir sein Wirken so gut gefallen wie hier.

Alles in allem ein solider Thriller, der unterhält und den man sich gerne mal ansehen kann.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

SoulReaver

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Also ich muss den vllt nochmal gucken, aber von mir würd der schon seine 8 Pkt absahnen :)


Kreaexo

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Na ja, für eine höhere Punktzahl hätte ich mir schon ein wenig mehr Innovation gewünscht. :-)


spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Hawkes Gesicht, das von seiner durch Verzeiflung getriebenen Besessenheit total zerfurcht ist, würde alleine ausreichen, um diese relativ simple Geschichte adäquat in Szene zu setzen. Ein Crème-Cast bis in die kleinsten Nebenrollen schafft es wenigstens, dem Durchschnitts-Plot ein wenig mehr (personales) Spektakel einzuhauchen. Er krankt aber an Tiefgründigkeit in Drama und Figurenbildung und flickt am Ende seine drei Handlungsstränge viel zu konstruiert zusammen, um überdurchschnittlich zu sein.

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Scipio

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich weiss nicht was dieser Film will - viele Klischees - schlechte Story - am besten abschalten.

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heikschn

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film lebt in erster Linie von seinen Hauptdarstellern. Diese schaffen es auch den Film über den Durchschnitt zu heben. Ihre Figuren wirken wie aus dem Leben gegriffen und als Zuschauer gelingt es, sich in sie hineinzuversetzen. Leider ist jedoch die Story etwas flach geraten, weswegen es zu keiner Top-Wertung reicht. Die Entwicklungen der Chraktere sind einfach zu vorhersehbar.

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DrPhil

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Film mit Starbesetzung ist meist ein Blick wert. Und selbst Brooklyn’s Finest könnte man anschauen, wenn man auf einen Film mit schlechter und vorhersehbarer Story mit wenig Spannung steht. Das einzige was der Filmleiter richtig macht ist der sehr gut gelungene Cast. Vor allem der, in die Jahre gekommene, Richard Gere überzeugt durch seine Hoffnungslosigkeit als designierter pensionierter Polizist.
Dennoch war der Film eine Enttäuschung.

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BattlemasterIZ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film zeigt einen "krassen" Alltag von Polizisten, im Guter-Cop/Böser-Cop Manier. Für mich Ein Stark inszeniertes Cop-Drama, das durch die zynisch-düstere Art und der guten Schauspielerischen-Leistung glänzt. Die Redensart: Die Rolle ist jemandem auf den Leib geschrieben passt hier wie die faust aufs Auge. Denn Mir scheint es so, als wären die Rollen von Richard Gere, Ethan Hawke und Co. ebend das.

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helmut-halm

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Bewertung7.0Sehenswert

unterhaltsamer thriller, wenn am ende nicht wieder so ein blutgespritze stünde, hätte der film sogar eine '8' von mir bekommen.

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TheNumber

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Bewertung6.0Ganz gut

irgendwie hat mich der film an l.a. crash erinnert... er hat ein ähnlich gemächliches tempo, besonders am anfang, und einen ähnlichen stil. gesetz der straße ist irgendwie etwas langatmig, aber letztlich doch recht interessant. die 3 hauptfiguren(gute leistung von don cheadle und ethan hawke, richard gere fand ich so na ja) sind interessant und gut gezeichnet, doch irgendwie hat mich der film nicht so wirklich mitgerissen. wer l.a. crash mochte, wird den auch mögen. wer was mit etwas langsameren "milieustudien" anfangen kann, kann sich den mal geben. Generell kann man den gucken, muss man aber nicht gesehen haben...

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8martin

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Bewertung7.5Sehenswert

Fast schon ein bisschen zu perfekt, aber eindrucksvoll in der Kernaussage und Bildgestaltung. Über den verkürzten Titel kann man Ergänzungsüberlegungen anstellen. Ist etwa Brooklyns feinste Wohngegend gemeint oder vielleicht Brooklyns beste Bewohner? Beides wäre äußerst sarkastisch. Hier kommt alles zusammen, was sonst nur für sich allein genommen schon einen Krimi füllt. Diese Welt ist nicht mehr unterteilt in Gut und Böse, sondern alle Figuren haben menschliche Schwächen. Die Rolle von Richard Gere ist am zwielichtigsten. Die von Ethan Hawke dagegen ist klar; die mörderische Geldgier spielt er überzeugend gut. Und die von Don Cheadle am tragischsten, weil er sich zwischen Freundschaft und sozialem Aufstieg entscheiden muss. Alles eigentlich tragische Anti-Helden im Gegensatz zu der eiskalten Agentin Ellen Barkin und dem eindimensionalen Gangsters Wesley Snipes. Das bunte Kaleidoskop dieses Mini-Universums enthält trotz aller Action manchmal auch langatmige Phasen, über die man aber gut hinwegkommt bei dieser blutigen Unterhaltung.

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ash-williams

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Genre des Cop-Thrillers hat nicht viele Prototypen. Mir fallen genau drei ein: der Alkoholiker, der Korrupte und der gebeutelte Undercover Cop. Genau diese drei möchte Antoine Fuqua in seinem Thriller Brooklyn's Finest portraitieren und schafft dies mehr schlecht als recht. Durch die dreigeteilte Erzählung entwickelt der Zuschauer keine Bindung zu den Protagonisten und bleibt nur Beobachter. Wo normale Cop Thriller (Dark Blue oder Street Kings) trotz ihrer einfach gehaltenen Figurenzeichnung schnell Empathie beim Zuschauer auslösen, so bleiben die Charaktere bei Brooklyn's Finest dem Zuschauer fremd. Trotzdem ist der Film nicht unspannend, er unterhält und ist durch seine nette Inszenierung und den guten Schausplätzen für Freunde des Cop-Thrillers durchaus sehenswert. Auch der gute Cast trägt zur Qualität des FIlms bei, vorallem Richard Gere überzeugt endlich wieder, wobei sein Charakter durchaus noch etwas heruntergekommener sein könnte. Insgesamt kein schlechter Film, jedoch ein Vertreter dieses einfachen, aber tollen Genres, der sein volles Potenzial nicht ganz ausschöpft.

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boxcarsboxcars

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Bewertung4.0Uninteressant

einer trinkt, einer bringt seine familie durch und einer ist als verdeckter ermittler unterwegs. ok, das sind prototypen, damit hab ich gar nicht mal ein so großes problem. jeder, der auch nur halbehrlich zu sich selbst ist, gibt zu, dass jeder gute mafia film eigentlich ein guter mafia film ist, weil er so ist wie die anderen guten mafia filme.

aber, wieso muss der trinker fünf tage vor seiner pension sein, wieso muss der familienvater in einem verschimmelten haus leben und wieso muss der verdeckte cop in seiner amtszeit die scheidung überreicht bekommen?

es ist nicht schlimm, dass alles ganz genretypisch zugeht. das problem ist einfach, dass das hier alles so lieblos und wie vom reißbrett daherkommt. die figuren sind überzeichnet aber nicht karrikiert, die macher meinen das schon ernst, glaube ich.

die lieblosigkeit zeigt sich aber nicht nur im fehlenden einfallsreichtum bei den figuren, sondern auch da, wo ich es bei einem film, der drei protagonisten besitzt, erwarte: beim drehbuch. die drei geschichten sind genau das, als was sie verkauft werden: drei geschichten. die sind nicht miteinander verknüpft, da wird nichts in relation zu etwas gesetzt oder so. und nein, das hat nichts mit büchner oder brecht zu tun, das ist kein episches theater, das ist einfach aus purer überdruss nicht passiert. die idee ist lediglich: es gibt einen film über einen cop, der trinkt, es gibt nen film über nen cop, der undercover ist, es gibt nen film über nen cop, der nur wenig kohle hat und dadurch auf abwege gerät. ABER! es gibt keinen film, wo alle drei typen vorkommen. das ist ja ganz nett und ich gebe ja auch zu, dass ich auf diese prototypen stehe, sonst hätte ich den film nicht gesehen. aber wenn man dann auch nur das mindestmaß an cleverness erwartet, wird man enttäuscht.

das macht 'the wire' sehr viel besser. da tummeln sich auch alle prototypen aber die haben eben genug zeit, um sowas wie spannend zu werden.

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dis

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich fand den Film atmosphärisch äußerst gut. Die Charaktere wurden geschickt und gekonnt in Szene gesetzt. Hab den Film mit wirklich niedrigen Erwartungen angetreten, bin positiv überrascht worden. Auf jeden Fall anschauen!

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Ninjamoehre

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bei mir wahr es genauso ein
das ist ein echt guter streifen


stuforcedyou

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Bewertung4.0Uninteressant

Regisseur Fuqua kennt sich mit Cop-Thrillern aus. Sein Film "Training Day", ebenfalls mit Ethan Hawke, wurde mehrfach ausgezeichnet und gilt für viele als einer der besten Cop-Thriller der letzten Jahre. "Gesetz der Straße", nutzt wie "Training Day" die üblichen Klischees des Genres: Gewalt, Korruption, Heldentum, menschliche Ambivalenzen, doch Fuqua gelingt es nie wirklich diese all zu bekannten Zutaten in ein fesselndes Ganzes, bzw. Mosaik zu wandeln. Was hier hier geschieht ist zwar düster, pessimistisch und weitesgehend hoffnungslos, aber dadurch entsteht keine sonderlich ansprechende Dramaturgie, sondern nur ein Wirrwarr aus gebrochen Helden und den typischen Cop-und-Gangster-Mätzchen. Trotz einiger sehr starken Szenen und einem guten Ensemble ist "Brooklyn's Finest" zu keiner Zeit ein Cop-Movie's Finest.

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naufrago

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Bewertung7.5Sehenswert

Aufmarsch der Stars und Sternen. Erstklassik besetzter Krimi. Fesselnd und gut gespielt. Aber dennoch leider nur ein Film von der Stange. Anschauen, genießen und vergessen.

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Universal Soldier

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film hat eine sehr düstere/interessante Atmosphäre. Mir hat der Film sehr gut gefallen, obwohl der Film das eine oder andere Mal ein klein wenig in die Länge gezogen wurde. Besonders gut hat mir Ethan Hawke in seiner Rolle gefallen.

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movie-studi

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach Training Day und Shooter kann mich Fuqua auch mit diesem Episodenthriller überzeugen. Zugegeben, die Story um korrupte Bullen ist alles andere als neu und bedient nicht wenige Klischees, aber die glaubhaften Darsteller, sowie eine pathosfreie Inszenierung verleihen dem Film die nötige Portion Authentizität und vor allem Bitterkeit.

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young-amani

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich geb 8 von 10... Spannender Film... nicht umbedingt etwas neues aber dennoch sehr gut umgesetzt... einzig und allein das Ende stört mich ein wenig, da ich eher Sympathien für Don Cheadle hatte und nicht für den schwulen Richard !!!

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Gut besetzter und sehr solide gespielter Cop-Thriller mit dramatischem Touch.
Bedauernswerterweise verflachen die drei Handlungsstränge zwischenzeitig immer wieder, die jedoch zum Schluss recht gut zusammengefügt werden, womit einiges wieder wett gemacht wird.

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Frank Farmer

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein düsterer Polizeifilm, der die Spannungsschraube stetig anzieht. Drei Polizisten, drei Geschichten, drei seelische Abgründe.

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