Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1981), DE Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 02.04.1981
6.5
Kritiker
21 Bewertungen
Skala 0 bis 10
21 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7
Community
2482 Bewertungen
36 Kommentare
2482 Bewertungen
36 Kommentare
-
Deine Vorhersage
Deine Bewertung
Keine ?
Keine ?
von Uli Edel, mit Natja Brunckhorst und Thomas Haustein
Vom Hasch kam sie zum Heroin. Die Sucht zwang sie auf den Strich zu gehen. Sie erlebte den Himmel und sie erlebte die Hölle: Christiane F.. Schon mit vierzehn hatte sie alles durchgemacht, was die Szene zu bieten hatte. Mit fünfzehn war sie am Ende.
Cast & Crew
-
Uli Edel
-
Natja Brunckhorst
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christiane
-
Thomas Haustein
-
Jens Kuphal
-
Christiane Reichelt
-
Daniela Jaeger
-
David Bowie
Regie
Schauspieler
-
Uli Edel
-
Herman Weigel
- Genre
- Schicksalsdrama, Biopic
- Zeit
- 1970er Jahre
- Ort
- Bahnhof Zoo, Berlin, Berlin-West, Deutschland, Stadt
- Handlung
- Drogen, Drogenentzug, Freundschaft, Geld, Heroin, Heroinsüchtiger, Injektion, Kontroverse, Minderjährige Prostituierte, Prostitution, Roman, Stricher, Toilette, Verzweiflung
- Stimmung
- Ernst
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Fans dieses Films gefiel auch
Der Name der Rose
FR/IT/DE 1986
Die Blechtrommel
PL/FR/CS/DE 1979
Sophie Scholl - Die letzten Tage
DE/FR 2005
Monster
DE/US 2003
Der Baader Meinhof Komplex
DE/FR 2008
Trailer zum Film Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Alle Trailer, Clips & Videos (2)










Kritiken (2) — Film: Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Ephigenia: Nightmare-Horrormovies.de
Kommentar löschenEiner der einprägsamsten, realistischsten und gleichzeitig auch angewiderten Filme der 80er Jahre aus deutschem Lande, ist dieser Anti-Drogenfilm im David Bowie Verschnitt. Ja, der Musiker wird hier auch einen Auftritt bekommen und die Teenager der 80er Jahre uns dann allmählich näher gebracht, wobei die sehr guten Darsteller einem schnell sympathisch werden, zumeist sind es Kinder in den Hauptrollen. Allen voran Natja Brunckhorst als niedliches Mädchen darf hier brillieren. Der große Durchbruch ist ihr allerdings nicht gelungen, zuletzt hatte sie beim geachteten deutsche Regisseur Tom Tykwer in „Krieger und die Kaiserin“ noch eine erwähnenswerte Filmrolle. Jedenfalls haben es die Kinder hier schon früh faustdick hinter den Ohren. So wird schnell der erste Joint geraucht, Tabletten geschluckt und mit 13 Jahren sind sie dem Drogenrausch sogar schon verfallen. Die meiste Spielzeit werden wir am Bahnhof Zoo in Berlin verbringen, wo die Kinder perspektivlos ihre Körper den Freiern anbieten, um sich Geld für ihre teuren Drogen zu beschaffen, in deren Sumpf sie schnell rein-rutschen und dabei ihr Leben ein schnelles Ende finden wird. Eine Liebesromanze wird im Drogenrausch ihren Weg gehen, dabei sehen wir auch wie schwer und schmerzhaft ein Drogenentzug aussehen kann. Besonders abschreckend sind die gesetzten Fixer-Nadeln in die Venen, wo auch richtig rein gestochen wird und das Blut etwas raussuppt. Insbesondere bei den Kindern löst das beim Zuschauer natürlich zusätzlich viel Schauer aus. Wobei die Protagonisten zunehmend immer heruntergekommener aussehen, wie verschmierte Haarfarbe, sehr müde Augen, Verpeiltheit und entstehende Augenringe. Erschreckend dieser Film, der eigentlich keine Schwächen präsentiert, sondern nur die Realität am Bahnhof Zoo (der 80er) bestens widerspiegelt. Lediglich der Dialekt könnte dem ein oder anderen nicht alles verständlich erscheinen lassen, was mich aber auch nicht wirklich gestört hat. Nicht verpassen!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenCHRISTIANE F. ist ein Film, der einem sein Thema ohne wenn und aber, ohne jedes verklärende oder vereinfachende Element gnadenlos um die Ohren haut; der Film ist an Berlins damals verrufensten Ecken gedreht worden und wirkt in jeder Sekunde echt, authentisch, erschütternd. Natja Brunckhorst, die zur Zeit der Dreharbeiten tatsächlich erst 13 Jahre alt war, spielt dabei so überzeugend, daß bis heute manche glauben, sie selbst sei Christiane F.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
alanger 2009/12/07 17:58:36
Antwort löschen"was macht eigentlich..." natja brunckhorst?
Julio Sacchi 2009/12/08 11:09:14
Antwort löschenSteht in der vollständigen Kritik!
Kommentare (34) — Film: Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Kommentar schreibenKreaexo 2011/12/28 23:19:53
Kommentar löschen[I, I will be king
And you, you will be queen
Though nothing will drive them away
We can beat them, just for one day
We can be Heroes, just for one day...
Die 80er Jahre, als die Autos noch richtige Autos und Schnurrbärte modern waren.
Zum Glück wurde der Film 11 Jahre vor meiner Geburt gedreht, ansonsten wäre ich bei der Gesichtsbehaarung bestimmt ausgetickt ... aber der Look der meisten heutigen Jugendlichen ist ja auch nicht besser ... Aber egal, kommen wir nun zur Sache.
Viel zu schreiben habe ich zu dem Film direkt allerdings nicht wirklich. Einiges an Lob, aber auch Tadel. Wie's so schön heißt.
Anerkennung bekommt "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" besonders für die Darstellung von Natja Brunckhorst, als eben diese Christiane F. Während der Dreharbeiten 13 Jahre alt, spielt sie, als wäre sie schon seit Ewigkeiten in diesem Geschäft und ist an Authentizität nicht zu übertreffen. Darüber hinaus das gelungene Make Up, welches die Drogensucht und die von Drogen zerschundenen Körper der Protagonisten nochmal unterstreicht bzw. erst richtig zur Geltung bringt.
Darüber hinaus sind die schockierenden Szenarien (z.B. Christiane und Detlef nachts zusammen in einem Zimmer), die drastische Inszenierung, die düstere Atmosphäre, die Kameraführung und der Auftritt von David Bowie hervorzuheben, die diesen Film ausmachen.
Und nochmal, ich meine: David Bowie! Klasse.
...And you, You can be mean
And I, I'll drink all the time
'Cause we're lovers, And that is a fact
Yes we're lovers, And that is that...
Kommen wir nun zum Tadel. Hier richte ich mich aber nicht an den Film, weil zu tadeln gibt's hier relativ wenig. Viel mehr ist es die verkorkste Gesellschaft, die so etwas erst zur bitteren Realität werden lässt. Schon schade, dass nur wenige etwas gegen den Drogenkonsum unternehmen, manche diesen sogar unterstützen. Außerdem verstehe ich nicht, wie man überhaupt zur Spritze greifen kann. Wie man das seinem Körper antun kann, begreif ich einfach nicht. Es gibt so viele andere Möglichkeiten auszuspannen und dem Alltag, wenigstens für kurze Dauer zu entfliehen, z.B. kann man versuchen, sich ein Samuraischwert zu kaufen (nicht wahr, Stu?); wieso muss es denn gleich Heroin sein? Sehr bedauerlich. Aber hey, der Lichtblick am Ende des Tunnels wurde uns am Ende des Films mitgeteilt ... nur leider ist das Licht auch wieder verloschen, denn laut wikipedia ist Christiane F. in den letzten Jahren mehrmals rückfällig geworden.
...Though nothing, will keep us together
We could steal time, just for one day
We can be Heroes, for ever and ever
What d'you say?]
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
geheimer333 2011/12/29 00:56:59
Antwort löschenNehmen die Leite um sich abzuheben, wollen aus ihrem spießbürgerlichen Leben entkommen, aben keine Erfahrung mit dem Verbotenen, also greifen sie gleich zum Äußersten, gibt aber auch noch andere Gründe.
Zwar keine Rechtfertigung Heroin zu nehmen, aber eine Art Erklärung wieso es manche tun.
Bewertungsmacher 2011/08/28 20:39:24
Kommentar löschenSchon hart was die Menschen für Drogen machen, meines erachtens nach sinnlos und auch zu teuer :|
Aber es wird eben die harte Realität gezeigt!
Ich finds gelungen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten
geheimer333 2011/09/02 19:01:02
Antwort löschenHaha selbst 1 Cent wäre zuteuer!!!
Bewertungsmacher 2011/09/04 00:02:10
Antwort löschenj apaul das haben wir doch schon diskutiert :|
geheimer333 2011/09/04 18:14:18
Antwort löschenHaha, da hatte ich das schon geschrieben :D
Bewertungsmacher 2011/09/04 20:06:31
Antwort löschennein, das wahr davor
geheimer333 2011/09/04 21:17:01
Antwort löschenNein ich hatte dich angerufen nachdem ich den kommi geschrieben habe muhahahaha
Bewertungsmacher 2011/09/06 12:19:45
Antwort löschenehm nein!
geheimer333 2011/09/28 17:12:45
Antwort löschendoch
Bewertungsmacher 2011/11/25 02:01:01
Antwort löschennein
geheimer333 2011/11/25 13:39:48
Antwort löschenDOCH!
Bewertungsmacher 2011/11/27 14:07:10
Antwort löschenNEIN!
anon-eliza2011 2011/11/27 16:32:47
Antwort löschencheckt ihr überhaupt irgendwas? leute konsumieren selten drogen weil ihr leben so normal und glücklich verlaufen ist.. sorry, aber DUMMHEIT
geheimer333 2011/11/27 17:41:06
Antwort löschenEs gibt leider mehr als einen Grund Drogen zu konsumieren!
Diesen Grund den du genannt hast ist vielleicht ein ausschlaggebender Punkt, ein Grund, aber keine Rechtfertigung!
Es stimmt schon, dass die Leute aus bestimmten Gründen Drogen nehmen, aber deshalb zu sagen Drogenkonsum ist sinnvoll... DUMMHEIT!
Alle 14 Antworten zeigen
anon-eliza2011 2011/11/28 17:36:45
Antwort löschenwo habe ich geschrieben, dass Drogenkonsum 'sinnvoll' ist?... ernst gemeinte frage.
ich sag einfach nur, dass ich es ignorant finde, davon auszugehen, dass alle menschen die 'wahl' haben (drogen als sinnlos und 'sowieso zu teuer' zu sehen) so wie wir vielleicht, die die wir in relativ ausgeglichenen fam.verhältnissen und unter einem gewissen schutz, mit dem zugang zu einer gewissen bildung etc. pp. augewachsen sind.
ich finde es nicht gut, pauschale urteile über menschen zu fällen, nur weil diese nicht mehr sinn im leben finden konnten als (leider) den drogenkonsum
ps. aber, dieses DUMMHEIT von mir war schon unnötig und übertrieben, sorry
geheimer333 2011/11/28 19:28:53
Antwort löschenGut, ich hab das falsch gesehen und dachte du meintest Drogenkonsum wäre sinnvoll... zwar ist er nicht sinnlos, doch meist ist dieser Sinn keine Rechtfertigung ;)
johannes83 2011/08/28 00:33:29
Kommentar löschenAbsolut enttäuschende Umsetzung der Buchvorlage.
Wesentliche Teile, die u.a. den Einstieg in die Drogensucht erklären, fehlen komplett (insbesondere die Schilderung der trostlosen Kindheit und der Einstieg mit Haschisch).
Wer das Buch nicht gelesen hat dürfte dem Film kaum folgen können bzw. erfährt aus dem Film nur die Hälfte.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
La Bardot 2011/07/22 23:07:25
Kommentar löschenEin schonungsloses, authentisches Portrait der Drogensucht. Das Buch ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Mit David Bowie auf dem Soundtrack. Rundum gelungen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Brat Pack Girl 2011/07/13 12:04:10
Kommentar löschenAlso ich frage mich wirklich immer wieder was alle Welt an diesem Film so toll findet? Vielleicht liegt es daran, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich glaube auch ohne das Buch würde ich diesem Film als grottig bewerten. Er wirkt einfach nur abschreckend und zeigt die Drogenszenen der 70er aber um Christiane F. geht es da wenig. Abgesehen davon sind sie Schauspieler schrecklich. Als hätte man die zufällig auf der Straße aufgegabelt.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr. Goodkat 2011/07/07 01:00:27
Kommentar löschenZum Inhalt des Films muss ich wohl nicht mehr viel erzählen. Entweder hat man das Buch gelesen oder zumindest schoneinmal davon und dem dazugehörigen Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gehört. Ich gehörte zu Zweiteren, das Buch kenne ich also (noch) nicht. Erzählt wird vom Leben der Christiane F., die als Kind in die Drogenszene abgerutscht ist und deren Tagesablauf von Heroinkonsum und Prostitution bestimmt wird. Anfangs noch unschuldig und fast schon stolz darüber, dem "Zeug" zu widersagen, greift bald der Gruppenzwang und sie probiert zum ersten Mal Heroin; "H" (englisch ausgesprochen) klingt da unter Jugendlichen natürlich viel cooler. Was folgt ist eine unansehnliche Tortur mit Cold Turkey inklusive, unterlegt mit der Musik von David Bowie, der ebensfalls im Film zu sehen ist. Einige Szenen sind äußerst drastisch in ihrer Darstellung u.a. eben die eines Cold Turkeys oder wenn die Junkies sich in einer öffentlichen Toilette einen "Druck" setzten. Dass Uli Edel auf profilierte Schauspieler verzichtet und stattdessen auf Laiendarsteller zurückgegriffen hat, um eine möglichst authentische Darstellung zu gewährleisten, ist dem Film anzumerken, allerdings keinesfalls negativ. Die Jugendkultur und deren Art sich zu verständigen, ist meiner Meinung nach sehr gut getroffen worden. Was man jedoch negativ anmerken könnte, nachdem das Gezeigte sehr authentisch ist und definitiv eine Abschreckwirkung erzielt, es verpasst wird, die Problematik des Drogenkonsums noch mehr in den Vordergrund und den Fokus des Films zu stellen. So bleibt es schlussendlich bei einem biographischen Drama mit recht wenig Aufklärungscharakter. Abgesehen davon ist "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ein realistisches Porträt des Drogenmilieus im Berlin der 70er, das sich bis wohl heute nicht groß verändert haben dürfte und aufgrund dessen trotz des relativ hohen Alters eine gewisse Aktualität genießt.
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
seven 2011/07/07 11:42:59
Antwort löschenHab ich noch nicht gesehen, muss noch nachgeholt werden. Super Kommi!
Mr. Goodkat 2011/07/07 15:47:08
Antwort löschenDanke ;)
teakeeper 2011/05/27 13:16:26
Kommentar löschenZiehmlich guter Stoff (HA!), aber die Schauspieler versauen echt alles. Jede einzelne Szene sah lächerlich gestellt aus und das ganze wirkte nur wie eine aneinanderreihung von besonders schockierenden oder einfach nur ekligen Szenen. Berühren konnte der Film keineswegs.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Freak239 2011/02/27 01:04:03
Kommentar löschenIch finde es schade das gerade dieser Film in den meisten Schulen als Drogenaufklärungsfilm benutzt wird. Er zeigt zwar realistisch und detaliert den Verlauf einer Heroinsucht und wirkt auch sehr abschreckend, doch mehr auch nicht. Es wird nicht auf andere Arten von Drogen oder auf andere Folgen der Drogen eingegangen. Hierbei würde ich den Schulen eher Requium for a Dream empfehlen, würde warscheinlich nur ein Problem mit der Altersfreigabe geben...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dr.Hasenbein 2011/02/13 20:53:14
Kommentar löschenChristiane F ist fast schon mehr Dokumentation als Spielfilm.
Er zeigt ungeschönt das Leben einer jungen Heroinabhängigen in Berlin.
Das ist natürlich sehr schockierend aber teilweise auch sehr Klischeehaft.
Die spärlich eingesetzte Musik & der Grobkörnige und schmutzige Look machen den Film sehr Bedrückend und Realistisch.
Anders wie bei Ähnlichen Themenbezogenen Filmen hat der Zuschauer hier mehr das Gefühl eine Wahre Geschichte zu sehen und mehr hinter die Fassade zu blicken.
Das liegt natürlich vor allem an den schauspielern die zum großen Teilen aus Leihendarstellern bestehen.
Mal wirken einige erschreckend gut und mal ziemlich mies, aber immmer Realistisch!
Der Film mag nicht jedermanns Sache sein da er schwer zugänglich ist und von den Zuschauern erwartet dass man sich für ihn Zeit nimmt,
wenn man das allerdings macht bekommt man einen sehr guten und schokierenden Film geboten!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Yivro 2011/02/10 20:24:47
Kommentar löschenDer Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" stellt eine Verfilmung eines Sozialdramas gleichen Namens da und erfüllt seine Intentionen weitesgehend. Von der Bildsprache wie der groben Storyline eher simpel aufgebaut, besticht der Film insbesondere durch die schockierend realistisch wirkende Darstellung von drogenabhängigen Jugendlichen; keinerlei schauspielerische oder logische Ungenauigkeit trübt das Bild, einzig die fehlende Spannung und die dadurch von Zeit zu Zeit auftretende Langatmigkeit können kritisiert werden, da dadurch der Film nicht mehr als Abendunterhaltung gedacht ist. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Filmmusik, die meines Erachtens zwar gut platziert ist, aber nicht die von mir empfundenen Gefühle reflektieren, kritisieren oder revidieren kann, kurz gesagt ein wenig unpassend wirkt.
Insgesamt ist "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" allerdings eine äußerst gelungene Verfilmung eines umstrittenen Sozialdramas und definitiv sehenswert.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
vnfr33 2011/01/11 05:27:03
Kommentar löschenMir gefällt der Film vor allen Dingen, weil er die Zeit der Geschehnisse einfach super einfängt (Klamotten, Szenerien, Läden, Musik). Der Film wurde in Bezug auf das Buch zu sehr beschnitten und ich denke, das ist die Hauptkritik, die viele an ihm haben. Man kann ihn sich aber durchaus gut angucken.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alica 2010/12/24 13:59:33
Kommentar löschenDer Film ist scheiße umgesetzt, das Buch ist viel besser und gibt ihre Situation auch viel besser wieder.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
diag-nonsense 2010/06/21 13:05:40
Kommentar löschenSchockierend? Ja. Mehr aber auch nicht.
Das Buch ist auch nicht der Knaller - aber wenigstens besser.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Pherano 2010/02/18 17:59:53
Kommentar löschenMein lieber Schollie. Ich saß auf meinem Platz, offener Mund und dachte einfach nur: "Warum?" Auch wenn ich das Buch nicht gelesen habe (was ja auch ganz sinnvoll sein sollte, wie man hier liest), finde ich diesen Film einfach einzigartig. Er beruht auf wahre Begebenheiten, wird dazu noch richtig gut gespielt (wenn man mal bedenkt, das die Schauspieler selbst noch Kinder sind). Also ich habe absolut nichts zu bemängeln!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Makarov_90 2010/02/08 21:12:19
Kommentar löschenTrauriger und bedrückender Film der auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Schauspieler bringen ihre Rolle, für ihr wahres Alter, unglaublich rüber! Selten hat mich ein Film so zum Nachdenken angeregt wie der. Und bei der Szene wie sie selbst auf Entzug war...Das war die schlimmste überhaupt. Ehrlich.
Ich hab viele Filme gesehen die brutal sind zum Beispiel, wie Hostel. Da hab ich ein bisschen gegrinst wie der Böse dann erschossen wurde dem guten aber die Finger abgehackt wurden. Das hat mich nicht gestört aber bei der Selbstentzugsszene hab ich dann den Fernseher abgedreht. Ich war klatschnass und zittrig und hab eine halbe Stunde kein Wort rübergebracht. Voll krass.
Aber ein exzellenter Film den Schulen ruhig zeigen könnten.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ViviTheKid 2010/01/09 15:34:24
Kommentar löschenDer Film wird wahrscheinlich nur jene wirklich schockieren, die das Buch nicht gelesen haben. 'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo' ist nicht schlecht, verliert aber einiges an Glaubwürdigkeit, da einfach zu viele bedeutende Anhaltspunkte aus dem Buch weggelassen wurden (Vater, Schule, Narkonon...). Dadurch passiert die Entwicklung Christianes vom normalen Teenager zum Junky einfach zu schnell & lässt sich weniger gut nachvollziehen.
Trotzdem gut.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Haschbaer 2009/10/06 17:40:50
Kommentar löschenHabe das Buch zwar zuhause, aber noch nicht gelesen da ich mich nie dazu aufrappeln konnte. Doch nach diesem Film ist das jetzt das erste was ich tun werde!
Er war spitze und zugleich erschreckend. Das traurige daran ist, dass es auf einer wahren Begebenheit beruht.
Habe den Film vor einer Stunde gesehn und musste das Gesehene erstmal "verdauen". Habe gleich danach noch ein bisschen im Internet recherchiert und habe Interviews der "Echten" Personen gesehen , was ihnen danach geschah und was aus ihnen jetzt geworden ist. Echt gut gelungen . Der Film zeigt wie schief alles nur laufen kann und dass das Thema Drogen nicht immer so fern scheint sondern direkt vor der Haustür lauert. Kann den Film nur jedem weiterempfehlen. Geht sehr unter die Haut
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dustyOn3 2009/09/02 03:41:09
Kommentar löschenSicher: Der Film kann mit heutigen, modernen Werken, technisch nicht mithalten und die Schauspielerische Leistung liegt auch unter dem Durchschnitt, aber trotzdem gibt es eigentlich keinen anderen Film, der mich so sehr bedrückt hat. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo ist wirklich harter Stoff und nicht gerade leicht zu verarbeiten. Und ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal von mir behaupten werde.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Pratolia 2009/07/27 13:30:58
Kommentar löschenEin wirklich tief unter die Haut gehender Film. Er zeigt einen Bruchteil der Tragik auf die das Leben wirklich birgt, doch wer vom Buch eine hohe Meinung hat wird sicherlich enttäuscht werden.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
guggenheim 2009/05/05 17:03:05
Kommentar löschenGanz gut, aber lieber das Buch lesen, das ist eindringlicher...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten