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Das Geisterschloss

The Haunting (1999), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 14.10.1999


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3.2
Kritiker
27 Bewertungen
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5.4
Community
2760 Bewertungen
54 Kommentare
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von Jan De Bont, mit Lili Taylor und Liam Neeson

In diesem Remake des Klassikers “The Haunting” von 1963 untersucht ein Expertenteam für Paranormales ein scheinbar verwunschenes Haus, in dem sich seltsame Ereignisse abspielen. Während einer Nacht werden viele Geheimnisse gelüftet, doch es ergeben sich auch viele neue Rätsel und einige Unerschrockene müssen um ihre Leben kämpfen, denn das Haus schlägt zurück…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Das Geisterschloss
Genre
Spukhausfilm, Thriller, Horrorfilm, Mysterythriller
Zeit
1990er Jahre, Nacht
Ort
Massachusetts
Handlung
Angst, Erlösung, Forschen, Forscher, Frieden, Geräusch, Haus, Lebensgefahr, Medium, Nervenzusammenbruch, Roman, Spuken, Wissenschaftler, Wissenschaftliche Studie
Stimmung
Gruselig, Spannend
Tag
Literaturverfilmung
Verleiher
United International Pictures GmbH
Produktionsfirma
DreamWorks SKG

Kritiken (4) — Film: Das Geisterschloss

JackoXL: Die Drei Muscheln

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2.0Ärgerlich

Ob es überhaupt eine gute Idee war, ein Remake zu dem Klassiker "Bis das Blut gefriert" von Robert Wise zu drehen sei mal dahingestellt, da gibt es sicher Pro und Kontra. Etwas Staub hat das Werk definitiv angesetzt, nur lebt der Film doch eigentlich von seiner schaurigen Stimmung und seinen eindringlichen Schwarz-Weiß-Bildern. Man stelle sich den Film einfach nur nachkoloriert vor - würde schon deutlich weniger funktionieren. Für ein Remake wird das Eis da dünn und die Gefahr einzubrechen groß. Der Niederländer Jan de Bont begibt sich gar nicht erst auf dieses. Er schlägt direkt ein Loch rein und geht im eiskalten Wasser unter, mit Ansage.

Dem gelernten Kameramann (u.a. "Stirb Langsam") gelang gleich mit seiner ersten Regiearbeit der große Wurf. "Speed" war einer der Actionknaller der 90er, der darauf folgende "Twister" noch recht erfolgreich, dann demontierte de Bont sich erstklassig selbst. Erst mit dem unsäglichen Sequel zu seinem Erstling und zwei Jahre später mit dieser Totgeburt. Hier wird gar nicht erst versucht die Stimmung des Originals einzufangen und wenn ist es weder ersichtlich und erst recht nicht gelungen. "Das Geisterschloss" kann mit gutem Gewissen gar nicht mal als Horror- oder Gruselfilm bezeichnet werden. Eine bunte Jahrmarktsattraktion, in etwa auch so spannend. Die Story und Kulisse erinnert grob an die Vorlage, der Rest ist eine Farce. Selbst losgelöst vom großen Vorbild funktioniert praktisch gar nichts. Hauptdarstellerin Lili Taylor liefert eine ihrer schwächsten Vorstellungen überhaupt ab, speziell zum Finale hin wirkt es oft unfreiwillig komisch. Liegt natürlich auch an den zum Teil schwachsinnigen Dialogen, dem passt sich die Taylor nahtlos an. Der Rest des prominenten Cast steht entweder hübsch (Zeta-Jones), deplatziert (Wilson) oder apathisch (Neeson) in der Gegend rum und wartet wohl nur auf den Drehschluss.

Bis dahin ist es ein langer Weg, gefüllt mit gepflegter Langeweile in der ersten und einer 80.000.000 $ teuren Effektshow in der zweiten Hälfte. Das soll wohl spektakulär sein, tatsächlich eine Ansammlung plumper Effekthaschereien die im totalen Kontrast zu der subtilen Spannung des Klassikers von 1963 stehen. Viel Tam-Tam zum Kopfschütteln und Fremdschämen. Zum gruseln gibt es nichts, außer vielleicht diese desaströse Umsetzung, da kann es schon mal kalt den Rücken runter laufen. Wenn schon ein reiner Effektfilm ohne Seele und Spannung geplant war, warum sich dann dieser Vorlage bedienen? Das muss ja unweigerlich nach hinten losgehen. Unter anderen Umständen ließe sich diese schnarchig-alberne Geisterbahn eventuell einfach ignorieren und unter "ferner liefen" einsortieren. Zumindest ist die Krücke für zwei Erkenntnisse gut: Ein One-Hit-Wonder macht noch keinen guten Regisseur und manche Klassiker sollten unangetastet bleiben. Immerhin, aber wer wusste das nicht schon vorher? Die Produzenten scheinbar nicht, manche müssen es auf die harte Tour lernen. Indiskutabel.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

moviee

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Punktemäßig ist der bei mir doppelt so gut wie das Original. Aber mit dieser Meinung stehe sowieso gänzlich exklusiv dar...


JackoXL

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@sikk: Scheinbar seeehr subjektiv. Ob Ridley Scott das gerne hören würde...;) Obwohl, hast scheinbar einen Verbündeten...
@moviee: Höchstwahrscheinlich ja und das ist auch gut so. :D


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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4.0Uninteressant

Hollywoods Kamerass Jan de Bont wuchtet Shirley Jacksons gruppendynamische Geisterstudie in die Neuzeit. Sie tarnt sich als modernes Remake, das, obschon eine exzessive Berg- und Talfahrt der Computerlist, seine Mätzchen aus anachronistischen Täuschungen bastelt, um ein Zugeständnis alter und neuer Fans erzwingen zu wollen: Von knarzenden Türen, über mysteriöse Erscheinungen, obszön verunstaltete Gemälde, reflektierende Erkenntnisspiegel, lebendige Statuen bis filigran wehenden Vorhängen buchstabiert de Bont Jahrzehnte der Gruselklaviatur aus, er buchstabiert vielmehr das aus, was zuvor noch, im soziologischen Wise-Original, Lücken zwischen den Buchstaben erkennen ließ, die der Zuschauer intuitiv ausfüllen musste.

Subtilität gereicht dem Nachbau offensichtlich nicht zum Vorbild, denn wie sonst ist es zu verstehen, dass selbst die sexuellen Implikationen so lasziv wie offensiv mit dem Vorschlaghammer auf eine Filmrolle genagelt werden, damit auch jeder zu wissen glaubt, sexuelle Anzüglichkeiten genau einer sexuellen Gesinnung zuordnen zu können? Eben. Die Figuren (ein Wissenschaftler, eine Träumerin, eine Stiefelettenussi und ein Quatschkopf) drehen, raufen und wenden sich in einer Jahrmarktsresidenz erhabenen Größenwahns mit Leichen im Kamin, und sie sind meist nur für das danebenstehende Organische in dieser ornamentalen Kulissenhaftigkeit zuständig, die im metaphysischen Showdown endgültig einem übersteigerten Videospiel gleicht.

Ab dort insbesondere liegt es nicht mehr allein am schmissigen Tondesign, alles überakzentuiert herauszustellen, ab dort beginnt der Film ein effektüberladenes Eigenleben zu führen. Sehenswert aufgrund der Fensteraugen, manch' gemorphten Effekts und Liam Neesons urkomischer Raserei (Folge: eine klatschende Ohrfeige) ist der klecksende, kleckernde Film dennoch irgendwie, der, ironischerweise, in einem der ruhigsten Augenblicke seinen ungemütlichsten Gedanken spinnt: Das klinisch gereinigte, grün-weiße Krankenzimmer mit dem Stock, der an die Wand hämmert, dem Spruch an der Wand sowie dem Toilettenersatz ist bizarrer als jene als bizarr deklarierte Merkwürdigkeit aus Dantes Teufelsdichtung im Schlösschen.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Bandrix

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Hab den eigentlich besser in Erinnerung. Vor allem die von dir angesprochenen Effekte sind im Gedächtnis geblieben.


Timo K.

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Das war's dann aber (fast) schon. Mir gefällt sowohl die Romanvorlage als auch die erste Verfilmung BIS DAS BLUT GEFRIERT bedeutend besser.


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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3.0Schwach

[...] de Bonts Film bietet für die damaligen Verhältnisse zwar gute Effekte, zerstört dadurch aber jegliche Gruselstimmung die der Film hätte erzeugen können. Wie gesagt, das Schloss und dessen Ausstattung wäre der perfekte Ort für einen gruseligen und atmosphärischen Horrorfilm gewesen. Gruseln tun sich bestenfalls nur die ganz jungen und selbst denen macht der Film heutzutage keine Angst mehr. Der Film bleibt uninteressant, was zuerst an den Schauspieler liegt. Ihnen fehlt jegliche Tiefe und sie schaffen es nie den Zuschauer mitzureißen. Die Schockeffekte sind keine Schocker und entlocken im besten Fall ein müdes "Aha... " Zum Ende, bietet der Film dann alles auf was er hat und endet in einer Effektorgie ohne Sinn und Verstand. [...]

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

robin.tilinski

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Da gib ich dir leider absolut Recht. Das Schloss bot eine einmalige Location für einen ausgezeichneten Horrorfilm.


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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1.5Ärgerlich

Horrorfilm, der keiner sein will, sondern den klassischen Gruselfilm versucht wiederzubeleben. Das funktioniert mal garnicht, weil der Cast mit seinen ganzen Stars von der schon fast nicht vorhandenen Atmospäre ablenkt und die Geschichte an sich ist auch ziemlicher Schrott. 1,5 Punkte für den Willen ein totes Genre wiederzubeleben.

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Kommentare (50) — Film: Das Geisterschloss


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marco.woile

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Bewertung5.5Geht so

das original ist um längen besser!!das hier ist nur nettgemeinter budenzauber!!!die punkte gehen nur an liam neeson und owen wilson!!weil ich so ein großer fan von den beiden bin:):):)

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Bobby.Pumpgun

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Bewertung7.0Sehenswert

super Ambiente dafür gibts ne 10
aber ab und zu sehr kitschig gespielte Szenen
ansonsten hat er alles was ein guter Gruselfim braucht

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JackoXL

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Ach was? Eine der schrecklichsten Gruselfilm-Verstümmelungen überhaupt. Gibt es auf jedem Schützenfest, kostet weniger und ist schneller vorbei, viel besser. Nebenbei auch noch eine Demütigung des Originals, eine Schande.


Bobby.Pumpgun

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ach ja! wenn das ne Demütigung und Schande ist möcht ich ma wissen was du zu wirklich wichtigen Dingen so meinst.^^ viel Spaß in deiner Welt


Terrorwoelfin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nun ich mag solche Spookie Filme einfach gerne,deshalb bleibt und ist das einer meiner Sahnestücke.

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Tizilla

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Bewertung4.5Uninteressant

Das Original kenne ich leider noch nicht, das Remake dafür schon besser. Früher, als ich noch ein kleiner Hüpfer war, hat es mir gut gefallen, wenngleich mich Lilly Talor schon damals genervt hat. Ihre Rolle find ich wirklich furchtbar.
Nunja, aus heutiger Sicht ist der Film vielleicht doch nicht so ganz gruselig. Der Anfang ist gelungen und sieht recht vielversprechend aus, leider entwickelt sich der Film in eine ziemlich nervige Richtung. Stichwort Taylor "Ich tues für die Kinderm blablabla" Es wäre sovieles mehr draus rauszuholen gewesen, das Ergebniss ist leider wirklich etwas mager. Es dauert ja nicht einmal bis zur Hälfte die der Film mich einigermaßen gut unterhält. Auch die Rolle von Owen Wilson sagt mir nicht wirklich zu. Er agiert einfach wie ein Lückenvoller, ein Pausenclown der nicht besonders lustig ist.
Im großen und ganzen kann ich dem Film nichts mehr abgewinnen

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replicant-10

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Was hat eigentlich Liam Neeson
in diesem lächerlichen Schrott-Remake
von Bis das Blut gefriert verloren ???
Guckt euch lieber das Original an.

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siltopian7

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Bewertung4.0Uninteressant

viel zu albern kitschig und eigentlich viel mehr fantasy als "horror"
die schauspielerische leistung war auch nur schwer ertragbar!
einzig die effekte sind gelungen!
hab schlechtere grusel filme gesehen aber auch viel viel bessere

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Splashy

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Bewertung5.5Geht so

Der Film beginnt recht vielversprechend und bietet wahnsinnig tolle Kulissen dieses riesigen Herrenhauses.
Als der "Horror" jedoch beginnt driftet alles ziemlich schnell richtung Fantasy ab. Da erwacht auf einmal das Haus an sich zum Leben... oder schnuckelige Kindergeister bitten die Hauptdarstellerin um einen Gefallen.
Die Animationen sind zwar gelungen, so ist es nicht, aber Storytechnisch und atmosphärisch wird einfach nichts ansprechendes geboten.
Damit ist das ganze zwar ein nett anzusehender durchschnitts Fantasy Film, mehr aber auch nicht.

FAZIT: Weniger Horror als mehr kuschel Fantasy Schmarrn!

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uncut123

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Bewertung5.5Geht so

tricktechnisch überzeugt er aber spannung und grade die leistung der darsteller ist einfach ärgerlich!

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deevaudee

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Bewertung6.5Ganz gut

Es gab mal eine Zeit, weit vor Insidious, Boogyman, Conjuring und Co.
In einer Zeit, in der der Zuschauer in Filmen wie Blairwitch und Konsorten mehr über den Spuk beherzt einheizen wollte. Doch '99 das Jahr vor dem neuen Millenium war in Sachen Spukfilme auch doppelt besetzt, denn neben dem Vertreter hier, gabs auch Haunted Hill. Ebenfalls guter Cast und im Grunde das selbe Ding. Ein Handvoll Leute vertrödelt Zeit und Leben in einem Spukhaus.

Doch in meinen Augen erschafft "The Haunting" so der US- Originaltitel, eine durchgehende gute gruselige Atmosphäre, die einfach der Kulisse des Riesen Anwesens allein gedankt sein kann. Doch zerstört es sich selbst durch, na ich sage mal unterlassener Kompetenz in Sachen Nutzbarkeit an Filmzeit. Denn weder Neeson, noch Wilson haben ihre Sache schlecht gemacht, sie durften halt nicht sonderbar klug agieren. Zeta-Jones war zu der Zeit niemals heisser in einem Film, als dort, und Lili Taylor durfte vor Conjuring schon einmal filmische Spukerfahrung sammeln, sieht zwar ein bissel verirrt in dem Genre aus in diesen Film zur damaligen Zeit, aber passt wiederum auch genau in den Streifen.

Die Effekte im Film sind eigentlich ganz okay. Letztlich ist die Grundidee der Geschichte doch vom Potenzial her, eigentlich Gold wert. Die Kulisse bietet viele Möglichkeiten, und dennoch schafft es Jan de Bont, nur mäßig etwas aus dem Film heraus zu holen. Vielleicht liegt es aber auch schon am Alter des Machwerks, oder den Nachfolgenden Spukfilmen die man mit den Jahren so aufgesogen hat, oder was ganz fatal ist, man zu sehr noch die Verarsche aus Scary Movie 2 im Hinterkopf hat, und deswegen nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit an den Film ran geht.
Letztlich gefällt mir der Film auf eine Art. Doch wirkt es dann doch an einigen Ecken und Enden verschenkt, was die Machbarkeit anbelangt. Dennoch kann man sich trotz einiger kurzen Längen, gut unterhalten fühlen. Hehe, auch gut, kurze Längen. =D

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Martin Oberndorf

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Bewertung6.0Ganz gut

1963 hat ein Haus das Publikum mehr ins Schaudern gebracht als jeder Mörder, der die Kinoleinwand entlanglief.
1999 kam ein Remake.
"Das Geisterschloss"
...
Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Der Film hinterlässt bei mir einen extrem zwiespältigen Eindruck. Der Film ist relativ schlecht umgesetzt, Haudrauf-Grusel und kaum Atmosphäre, aber dennoch mag ich ihn irgendwie.
Ich mag die Figuren, und wie sie agieren, obwohl sie eigentlich stumpf und eindimensional agieren.
Ich hatte aber genug Zeit, sie kennenzulernen.

Ich kenne den Film seit ich 13 bin. Ich fand den damals so extrem gruselig, dass ich auch nachts Angst hatte, als ich schlafen ging.
Ich hab den Film seit damals immer wieder gesehen.

Aber ich weiß, dass der Film Schrott ist. Oder sagen wir es so: dass er es nicht Wert wäre.
Der Film - ein Remake des Horrorklassikers "Bis das Blut gefriert" - hat viel zu viele Negativpunkte, die mich stören. Alle paar Minuten platzen CGI-Effekte aus den Wänden, den Vorhängen, in jede Ritze wurde digital etwas eingefügt. Und bei jedem Detail sieht man, dass es digital eingefügt ist. Das zerstört natürlich die Atmosphäre, ganz besonders, wenn man bedenkt, wie subtil das Originalwerk vorging. Sowas ärgert mich, weil der Film volle Kanne wie eine Dampfwalze herumplaniert. Man kann mit einer Kettensäge keine feinen Linien schnitzen, und das muss der Film lernen.
Er hat gute Ansätze - Hill House sieht derart mysteriös und unbehaglich aus wie schon lang kein Schloss in einem Film, dieses Kabinett (oder was das auch immer sein soll) in dem diese zirkusartige Musik ertönt, ist audiovisuell gut umgesetzt und auch die Handlung und deren Verlauf, welcher teilweise stark vom Original abweicht, bleibt spannend.
Aber verdammt, diese Effektgeilheit von Jan de Bont ist einfach nur gedankenlos. Das macht einen Schaden als würde ich mit einem Hammer auf eine Glasflasche draufkloppen und mich dann wundern, warum sie zerbricht.

Aber trotz all der Fehler, irgendwie mag ich den Film doch. Er ist mir sympathisch. Er ist wie dieser eine Bekannte, der eigentlich nervt, aber den man doch irgendwie mag.
Ich gebe dem Film also keine schlechte Wertung, denn es gibt genug Filme, die ich weitaus weniger mag. Hier gibt es viel zu viel (teils unausgeschöpftes) Potenzial, um ihn damit auf die gleiche Stufe zu stellen.
Und wie gesagt, ich kann den Film ganz gut leiden.

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Martin Oberndorf

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Und noch ein Grund, warum ich den Film hier mag. Hätte ich ihn nicht gesegen, würde ich vielleicht auch das Original nicht kennen und so lieben. Als 13-jähriger war mir der fast schon zu alt (Jaja, das dumme Alter...)


Samara23

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HA! Ich bin genauso Zwiegespalten :D Mit 13 fand ich den auch ganz schlimm gruselig, aber irgendwie schalt ich heute noch rein, wenn er denn mal läuft ^^


Hoey-Lestrate

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Bewertung5.0Geht so

Im Vergleich zum psychologisch-subtilen Original "Bis das Blut gefriert" fällt diese Neuverfilmung hochkant auf die Schnauze. Wenn man das Original mal beiseite lässt, wird der Film...naja, um ehrlich zu sein auch nicht viel besser. Die Auststattung ist dabei durchaus gelungen (Das Schloss ist gigantisch und strahlt sowohl innen als auch außen etwas Unheimliches und Bedrohliches aus). Die Schauspieler sind bis auf Owen Wilson gut bis okay. Owen Wilson passt allerdings überhaupt nicht in den Film rein, man fragt sich die ganze Zeit über, warum er überhaupt dabei ist, denn außer doof gucken, doof grinsen und doofes Zeug labern hat er nichts zu tun. Auch die Gruseleffekte wirken im Gegensatz zum Vorgänger kein bisschen mehr subtil, sondern kommen mit dem Holzhammer hereingebrettert und sind dabei oftmals unglaublich kitschig und peinlich. Mehr als Geisterbahngrusel und CGI-Buh Effekte gibt es also nicht zu bestaunen. 12 Jährige dürfte das eventuell noch vom Hocker hauen, allen anderen empfehle ich das viel bessere Original.

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hsv-rossi

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Bewertung6.5Ganz gut

Als Horrorfilm sicherlich ungeeignet.Würde ihn eher als Thriller mit leichten Grußeleffekten einsortieren.
Dennoch lebt der Film alleine schon wegen seiner guten Besetzung.
Für Catherine Zeta-Jones gibt es von mir eine extra Punkt....bei ihr würde ich sicherlich auch nicht einschlafen.... :-)))

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TinaCocaine

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Bewertung5.0Geht so

Als Horrorfilm zieht "das Geisterschloss" bei mir nicht, dafür ist er einfach zu lächerlich. Das Schloss hätte man wesentlich gruseliger gestalten können, so wie es ist, wirkt es eher wie aus "Hexe Lilli" oder so. Dafür sind aber die darstellerischen Leistungen gruselig, was ja auch schon mal was wert ist... Ich würde den Film als Durchschnitt im unteren Drittel ansiedeln.

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einSchluss

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieses Spukremake hat eine großartige Kulisse, die mich nachhaltig stark beeindruckt hat. Ein überdimensioniert weitläufiges Schloss mit riesigen Räumen, endlosen Korridoren, schweren 4 Meter hohen Türen, üppiger Ausstattung mit Putten, Ornamenten, Statuen, Säulen… und viel Detailliebe. Das gothiklastige Setdesign hätte aus der Ridley Scott Crew stammen können.
Hier habe ich mich mit Vergnügen gegruselt. Die Charaktere sind prägnant, teilweise zotig, aber nacherlebbar, denn die Akteure machen ihre Sache recht gut.
Die Schwächen des Films sind mir bums. Da kann ich zu Gunsten der Form geflissentlich drüber hinweg schauen.
Hier ist für mich ein Evergreen entstanden; … eine Geisterhausmär, die mich vor allem und fast nur durch die stimmungsvolle Atmosphäre überzeugt hat.
Ein Wohlfühl-Frightener mit vernachlässigter Story, aber einer glänzenden Präsentation.

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horro

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@einSchluss: hast so richtig recht ... eine Geisterbahn mit dieser Ausstattung wie hier in diesem Film würde Millionen von Menschen anlocken und begeistern ... wenn man sich darauf einstellt, klappt hier alles ganz gut


einSchluss

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Siehste Mark; ein Gruselschocker. Hupen-Jones und Hysteria-Taylor machen dich Frösteln.
Yes horro; ich liebe es, wenn wir uns verstehen. Darf ich bei deinen Eltern um deine Eckzähne anhalten? Ach nee, zu kompliziert; wir belassen das bei ner Platonie.


robin.tilinski

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film " Das Geisterschloss" ist ein schwaches Remake von "The Haunting" von 1963 (glaub ich^^). Der Film " The Haunting" von 1963 schafft eine gruselige und atmosphärischen Gruselfilm.

Die Besetzung ist eig. ziemlich gut. Ziemlich bekannte Schauspieler wirken in dem Film mit.

Das Schloss bietet einen ausgezeichneten Ort für einen gruseligen und atmosphärischen Gruselfilm, der dem Vorgänger wirklich Konkurrenz machen könnte.

Leider sind die Special Effekts eher verhalten und man schafft es nicht eine mitreißende Spannung zu erzeugen. Manchmal ist sie nur kurz vorhanden.

Trotzdem mag ich den Film, weil die Darsteller vieles ausgleichen. Den Film " Das Geisterschloss" gib ich nur 6,0, weil man viel viel mehr herausholen könnte und es eig. sehr enttäuschend ist.

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Eixenxxl

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Bewertung6.5Ganz gut

Der ist eigentlich gar nicht so verkehrt...Spannung ist manchmal da...außer das ich oft geschmunzelt habe weil ich dann immer an Scary Movie 2 denken musste ^^

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Oliver0403

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Bewertung4.5Uninteressant

Zuviele Effekte und zuwenig Atmosphäre. An das Original kommt das Remake trotz Starbesetzung nicht heran.

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codenome

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Bewertung5.5Geht so

fürn DVD Abend mal in ordnung...

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Lili 9ochefort

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Bewertung4.0Uninteressant

Gut besetzter (Liam Nesson, Caterina Zeta Jones) und auch gut gespielter Spukhaus-Horror der mit ganz anständigen Effekten punkten kann, nur leider etwas zu lang geraten ist.
Leider will sich auch kaum Spannung einstellen... das wäre noch zu verkraften und mit einem... "geht so"... zu werten wenn nicht das wichtigste fehlen würde in einem Gruselfilm und das ist der... "Grusel"... selbst.

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unknown identity

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Bewertung5.0Geht so

Während es Jan de Bont in der ersten Stunde des Films noch gelingt , einigermaßen
Spannung zu erzeugen verschwendet er das Potential des Films später immer mehr
durch Sinn -und Logiklose Effecktorgien .

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