Das Leben gehört uns

La guerre est déclarée (2011), FR Laufzeit 100 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 26.04.2012


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7.3
Kritiker
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6.6
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9 Kommentare
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von Valérie Donzelli, mit Valérie Donzelli und Jérémie Elkaïm

In dem Drama Das Leben gehört uns wird das junge Glück eines Paares durch die Krankheitsdiagnose ihres kleinen Sohnes kurzfristig aus der Bahn geworfen.

Das Leben gehört uns! – Einem Schlachtruf voller Trotz gleich proklamieren dies die Liebenden Roméo (Jérémie Elkaïm) und Juliette (Valérie Donzelli). In der Disko haben sie sich kennen gelernt, ihre Begegnung ein Zeichen des Schicksals. Doch das Schicksal hält nicht nur Liebe bereit, sondern auch Leid, als bei ihrem Sohn, der naturgemäß ihrer Leidenschaft entspringt, eine schwere Krankheit diagnostiziert wird. So wird ihre Liebe auf eine harte Bewährungsprobe gestellt, doch Roméo und Juliette stemmen sich den Widrigkeiten mit aller Macht entgegen, niemand soll über ihr Glück (oder Unglück) bestimmen als sie selber, denn: Das Leben gehört uns!

Hintergrund & Infos zu Das Leben gehört uns
Das Leben gehört uns! (OT: La guerre est déclarée) ist stark autobiographisch geprägt: Die beiden Hauptdarsteller waren tatsächlich einmal ein Paar und mussten auch um das Leben ihres gemeinsamen Sohnes bangen. Doch die Seelenschau hat sich gelohnt und Das Leben gehört uns wurde zum Festivalliebling (z.B. in Cannes) und vielfach nominiert (gleich sechsmal für den César). Das Leben gehört uns! ist bereits die zweite Zusammenarbeit von Regisseurin und Hauptdarstellerin Das schöne Leben und Jérémie Elkaïm. Zuvor inszenierte sie sich und ihn in La reine des pommes. (EM)

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Kommentare (7) — Film: Das Leben gehört uns


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Gurkey

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mir hat der Film ziemlich gut gefallen. Der Stil war mal etwas anders, als man es sonst so kennt; ich kann aber auch verstehen, dass er vielleicht nicht jedermanns Sache ist.
Die Schauspielleistung war meiner Meinung nach gut und eigentlich nicht "overacted", wie manch anderer hier meinte.
Nun... die Kritiken gehen ja ziemlich weit auseinander. Jeder hat eben einen anderen Geschmack.
Deswegen würde ich denjenigen raten, die das hier lesen, sich den Film anzuschauen und sich selbst eine Meinung zu bilden. ;)

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eisbaerdios

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Bewertung7.5Sehenswert

Stellenweise anstrengend und sogar unglaubwürdig in einigen Momenten, da immer wieder überspielt wird und die Gesten dann eindeutig zu "französisch" ausfallen.
Dennoch im Gesamten ein sehr berührendes Stück Film.

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Enclase

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Bewertung2.5Ärgerlich

Also...Nachdem wir spätestens seit 'Ziemlich Beste Freunde' wissen, dass die Franzosen gute Filme machen können und die Kritiken hier so weit auseinandergehen, habe ich mir den Film nun auch angeschaut. Allerdings habe ich es nicht geschafft, den Film bis zum Ende anzuschauen...Mag sein, dass der Stil - wenn man das einen Stil nennen möchte - bei einigen Leuten ankommt...Ich fand ihn aber total daneben.

*Spoiler möglich*

1. Warum werden mitten im Film auf einmal kurzzeitig einzelne Passagen von einer Art Sprecher begleitet? Sowas deplatziertes habe ich selten gesehen - da kommt auf einmal eine Stimme und erzählt, was als nächstes passiert - das es passiert, sieht man dann aber auch noch schauspielerisch.

'xy ruft yx an' -> dann sieht man, wie xy besagten yx anruft...

Keine Ahnung, kein sonderlich großes Problem, aber ich fand es furchtbar unpassend.

2. Bei Gott, ich habe noch bei keinem Film zuvor so ein Overacting erlebt. War das geplant? Da wird das Kind zu einer 'einfachen' CT gebracht, der Mutter wird noch versichert, dass es der Vorsorge gilt...und daraufhin rennt sie wie bescheuert durch das Krankenhaus und bricht dann zusammen...Noch schlimmer dann aber die Reaktionen der Familie, als herauskam, dass es ein Gehirntumor ist. Der Vater geht auf offener Straße auf die Knie, schreit komplett Paris zusammen, wirft eine Flasche an die Wand und rennt dann wie bekloppt durch die Gegend - das alles wohlgemerkt noch bevor gesagt wurde, wie schlimm es denn eigentlich um das Kind steht...Auch schön die Reaktion der Großmutter - sie bricht einfach zusammen...

Also wirklich...Für diesen Film wurde das Overacting erfunden, solche selten dämliche Reaktionen wären selbst für den Tod eines Kindes noch sehr 'unnormal' - aber hier geht es um eine Untersuchung bzw. später um eine Diagnose, die noch gar nichts ausgesagt hat. Ich musste lachen...und irgendwie ist das für einen Film mit so traurigem Hintergrund doch eher ein Armutszeugnis, wenn die Darsteller den Zuschauer zum Lachen bringen...

...und nein, ich bin kein gefühlskalter Filmegucker - im Gegenteil. Mich erreicht man emotional relativ einfach, aber das...irgendwie nicht :)

3. Die Musik...Unpassend an jeder Stelle aus meiner Sicht, die selten dämliche Gesangseinlage hat zumindest mir dann den Rest gegeben und mich zum Abschalten gebracht. Kein Witz - mitten in diesem Drama singen sie auf einmal, keiner weiß warum.

Der Film hat mir schon genug Zeit geraubt, mehr Kritikpunkte liste ich mal nicht auf - die 2.5 gibt es dafür, dass der Film zumindest zwischenzeitlich eine interessante Handlung aufgezeigt hat. Mehr positives kann ich nicht finden - da wollte ein Filmemacher innovativ sein, aber das ist leider nicht immer von Vorteil.

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Sonja Hamann

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Bewertung2.0Ärgerlich

unabhängig davon, dass mich musicaleinlagen im kino sowieso anätzen, finde ich, dass es bei diesem thema nun auch so ganz und gar nicht passt. und der allzu hoffnungslose schluss wirkt mir auch reiflich aufgesetzt. krebs und feel-good-movie? bescheuerter mix

ps: sobald ein kindchen im spiel ist, sind wohl kritiker hin und weg? als wäre das ein qualitätskriterium. man wundert sich ja schon...

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einfachLucia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Endlich mal wieder ein abwechslungsreicher und untypischer Film!
Abgesehen davon, dass sich die story nicht um die Person, die Krebs hat, selber, sondern darum, wie ihre Familie damit umgeht dreht, hat mir auch ganz besonders gefallen, dass, obwohl die Geschichte traurig ist, im Film gezeigt wird, dass das Leben weitergeht und dass man trotzdem noch schöne Momente erleben, oder es zumindest versuchen kann.
Auch den Erzähler, und die Zeitsprünge haben dazu beigetragen, dass ich den Film als sehr abwechslungsreich und teilweise auch humorvoll empfunden habe.
Die 0.5 Punkte Abzug gibt es für den Teil, in dem die beiden singen, und für die, meiner Meinung nach, ein bisschen zu übertriebenen ersten Reaktionen der Familie auf die Nachricht, dass Adam einen Tumor hat.

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sweetForgiveness

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Bewertung2.0Ärgerlich

Gesneaked!

Geschichten mit Romeo und Juliet finden selten ein gutes Ende! In "Das Leben gehört uns" geht es allerdings nicht um das Liebespaar aus Shakespeares Drama, sondern um eine junges Liebespaar aus Paris, dessen Kind an einem Gehirntumor leidet. Mag die Story auch noch so niedlich und ehrlich sein, fehlt es hier an allen Ecken und Enden an Professionalität. Die Hauptdarsteller, die sich sehr gut mit ihren Charakteren identifizieren müssten, da die Handlung autobiographische Züge der beiden trägt, können in verliebten und zerissenen Phasen gut mit einander agieren, ansonsten handelt es sich allerdings eher um over- bzw. auch under-acting. Genauso wie die Schauspieler, scheint auch die Regisseurin eine Vorliebe für die Extremen zu haben. Das die Charaktere hier urplötzlich zu singen anfangen, was an ein "High School Musical"-artiges Szenaro erinerrt oder ob Juliet verzweifelt durch die Flure rennt...alles wirkt etwas extrawagant und übertrieben. Valérie Donzelli fehlt es, jedoch vor allem an Konsequenz, denn sie führt zu Beginn einen Erzähler in die Handlung ein, der auch noch dämlich unnötige Sachen kommentiert, den sie im späteren Verlauf der Geschichte weg lässt und welcher erst im letzten Viertel wieder auftaucht. Trotz der vielen guten Kritiken nicht meine Film, denn mag die Geschichte auch ehrlich sein, wird hier zu viel Lärm um Nichts gemacht, denn diese Story, hätte deutlich mehr verdient. Leider eine bittere Enttäuschung, die kein gutes Ende fand, zumindest nicht im Kinosessel...

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Sonja Hamann

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stimme 100% zu!!!!!!!!!!


sweetForgiveness

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danke


Bunny L.

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Bewertung2.0Ärgerlich

Oha, na dann wollen wir auf die Kritikfähigkeit der Jury hoffen. Denn meiner Meinung nach ist der Film keinen Oscar wert, oder César.
Wenn man sich über 2h angucken will, wie zwei junge Eltern um ihren schwerkranken Sohn bangen, dann kann man sich den Film gerne geben. Aber auch von dem Witz, der auf dem Plakat versprochen wurde, habe ich nichts bemerkt.
Wofür gibts meine 2 Punkte? Ich denke für die ersten 15 min.

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