21 Gramm

21 Grams (2003), US Laufzeit 125 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.02.2004

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7.5
Kritiker
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von Alejandro González Iñárritu, mit Naomi Watts und Sean Penn

Laut eines Experiments aus dem Jahr 1907 verliert der Mensch bei seinem Tod 21 Gramm an Gewicht – angeblich das Gewicht der Seele. Alejandro Iñárritus Film erzählt seine Geschichte mit drei ineinander verwobenen Handlungssträngen: Da gibt es Cristina (Naomi Watts) die gerade ihren Mann und ihre beiden Töchter bei einem Autounfall verloren hat. Jack Jordan (Benicio del Toro) ist ein Ex-Sträfling und der Unfallverursacher. Und Paul Rivers (Sean Penn) bekommt auf Grund einer Herzkrankheit das Herz des verstorbenen Mannes von Cristina gespendet. Im weiteren Verlauf der Geschichte werden die drei Episoden auf dramatische Art und Weise immer weiter miteinander verflochten.

21 Gramm ist nach seinem hochgelobten Debüt Amores Perros der zweite Film innerhalb Iñárritus Todes-Trilogie. Wieder widmet sich der Regisseur Themen wie Schuld, Verzweiflung, Tod und Gewalt und deckt dabei die tiefsten der menschlichen Abgründe auf. Durch die nonlineanere Erzählweise und Rückblicke in die Vergangenheit der Charaktere entwickelt das Drama eine außergewöhnliche Dynamik. Alejandro González Iñárritu, der 2006 mit Babel seinen bisher erfolgreichsten Film ablieferte, erschafft eine trostlose Welt, in welcher die innerlich zerissenen Akteure eine Traurigkeit erleben, von der es keine Erlösung gibt.

Neben des kunstvollen Aufbaus von 21 Gramm lobte die Kritik vor allem die schauspielerischen Leistungen der drei Hauptdarsteller. So wurden Naomi Watts und Benicio del Toro jeweils mit einer Oscarnominierung bedacht, Sean Penn konnte trotz sehr guter Kritiken nicht nominiert werden, da er schon für seine Darstellung in Clint Eastwoods Mystic River nominiert war (für welche er dann sogar den Oscar gewann). Auch finanziell war der erste US-amerikanische Film des mexikanischen Regisseurs ein beachtlicher Erfolg, er spielte mehr als das dreifache seines Budgets ein. (BL)

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: 21 Gramm

SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

"Das ist also das Wartezimmer des Todes."

Mit dem zweiten Teil von González Iñárritus Todes-Trilogie begeben wir uns auf eine Reise, tief in das zerrissene Innerste von uns allen. Uns wird ein durch und durch depressiver Einblick in drei verschiedene Menschenleben gewährt, die sich nach und nach begegnen und das Leben des Anderen katastrophal verändern. Der Tod spielt für Iñárritu eine riesige, alles überschattende Rolle. Was bedeutet der Tod für uns und wann beginnt er? Wann driften wir ab, wann fallen wir und wann sterben wir? Wann ist dieser Moment greifbar, wann fühlen wir das Ende und wie entgehen wir ihm? Was sind die Folgen von ihm in Anbetracht auf unser familiäres Umfeld? Der Tod spielt die größte Rolle im Leben und alles läuft auf ihn zu. Nichts liegt so nah beieinander wie das Leben und der Tod. Der Anfang uns das Ende. In diesen Raum zwischen dem Beginn und dem Schluss schleicht sich das stärkste und zerstörerischste Gefühl ein: die Liebe.

Was bewirkt…

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Joeyjoejoe17

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Komm in meine Arme \o/


SoulReaver

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Auf dich hab ich gewartet, Engel :)


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.5Sehenswert

[...] Der Film ist eine Entdeckung über das Erste, das Endgültige, das Bleibende, über Gefühle, über die Schatten, die der Spiegel wirft. Jeder Blick gewährt uns einen Einblick ins verbotene Terrain der eigenen aufgeladenen Schuld: ein Tasten und ein Gleiten bis in die Tiefen der Psyche. [...]

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Oceanic6: CinemaForever

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3.0Schwach

Und wieder so ein Film, der sich schlauer präsentieren möchte, als er eigentlich ist!

Eine Frau (Naomi Watts), die ihre 2 Töchter und ihren Ehemann verloren hat, ein Mann, der daraus profitiert (Sean Penn) und ein weiterer Mann (Benicio del Toro), der der Schuldige für den Verlust der Frau ist. Daraus wird ein absolut absurdes, vorhersehbares, langatmiges und klischeehaftes Drama aus Schicksal, Zufall und Trauer gesponnen, dass ich gewillt war nach spätestens 90 Minuten auszuschalten. Ich habe trotzdem brav ausgeharrt, nur kam da nichts mehr erwähnenswertes.
Was mich jetzt am meisten verwundert ist, dass so viele auf diesen Film abfahren und gar als Meisterwerk feiern. Ich frage mich doch tatsächlich was an einer 0815-Story so toll sein soll, die sich auf einem Papierdeckel zusammenfassen lässt, vermischt mit pseudo-religiöser und -moralischer Botschaft, dass es einem ganz anders wird, dann einer möchte-gern-Erzählstruktur aus Filmen wie Memento, Pulp Fiction und Magnolia,…

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

pellekraut007

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Zum Glück... gibt's Filme für alle: Die einen lieben, was die andren schrecklich finden... allein der Standpunkt, an dem nur ich alleine steh'n kann macht mein Urteil... zu alleinig meinem Urteil! Grunz!


craax

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D'accord. Die Erzählstruktur des Films ist raffiniert und erweckt früh den Eindruck, das, was erzählt wird, könnte es ebenfalls sein. Das ist nicht so. Die Kamera ist eindeutig (z.B. im Krankenhaus, als sie (Vorsicht, SPOILER!) das Schicksal ihrer Familie erfährt) - geradezu voyeuristisch und schlachtet einen allzu intimen Moment unzulässig pietätlos aus. Diese Art Schmarotzertum macht hoffentlich keine Schule!, sonst fällt eine letzte Bastion der, lacht nur, notwendigen Unterscheidbarkeit zwischen Fiktion und Realität. Sogar dein letzter Satz gefällt mir: an MAGNOLIA könnte Inarritu lernen, was ein echtes Meisterwerk letztlich ausmacht: nämlich eine erkennbare Interpretation dessen, was sonst bloß ist,- und sich höchstens ereignet. Denn was bedeutet es? Das ist die Frage. Der Film scheint mir sicher kein Totalausfall: ab weit davon entfernt, die Überklasse zu haben, die ihm, lese ich, hier oft zugepunktet wird. Überschätzt!


kltrg

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7.0Sehenswert

Die drei Geschichten laufen nebeneinander ab, sind nicht in chronologischer Reihenfolge und der Zuschauer braucht eine Weile, bis er sich zurechtfindet und die Zusammenhänge versteht. Keine skurile Charaktere, sondern Menschen, wie sie im echten Leben vorkommen. Lange Momente der Stille. Harte Schnitte zwischen den Szenen und den verschiedenen Schauplätzen. Ein Erzählstil, der durchaus etwas von Tarantino hat.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.5Ausgezeichnet

Nach “Amores Perros” und vor “Babel” liefert Alejandro González Iñárritu ein originell erzähltes, schön bebildertes und stark gespieltes Drama, bei dem sich die aus vielen Einzelteilen bestehende Geschichte erst im Laufe der Zeit, nach und nach, zusammenfügt. Die interessante Story um Schuld, Liebe und Schicksalsbewältigung wird so zerrüttet präsentiert wie es die drei Hauptfiguren, brillant verköpert vom Trio Sean Penn, Naomi Watts und Benicio del Toro, sind. Technik und Inhalt greifen perfekt ineinander. Still, aber doch sehr intensiv, ohne zu übertreiben.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

21 Grams gibt letztlich nur vor, dem Zufall zu folgen, in Wahrheit bewegen ihn blasse metaphysische Ideen, werden Figuren und ihr Schicksal bloß exekutiert. Alles kommt darin so, wie es kommen muss, weil Iñárritu die Kausalität des Geschehens nur graduell aufhebt, auf den Suspense eines überraschenden Endes dann doch nicht verzichten kann.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Wunderbarer Film der aufgrund der unchronologischen Erzählweise die Identifikation mit den Figuren verhindert und es dem Zuschauer ermöglicht eine eigene Postion in diesem Schuld-und-Sühne-Wirr-Warr zu finden.

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Evie: www.inderzange.de

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8.0Ausgezeichnet

Der Film war wirklich sehr beeindruckend, allein durch die fabelhaften Schauspieler aber auch durch die bedrückende Story. Aber das große Manko was der Film hat ist die erzählweise, ich finde dadurch macht sich der Film die ganze aufgebaute Atmosphäre wieder zu nichte, sehr schade denn ich denke hätte man den Film "normal" erzählt wäre er noch viel besser gewesen. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr bewegender und guter Film, mehr leider nicht.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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9.0Herausragend

Inàrritu gibt Schuld, Sühne, Rache und dem Leiden der Welt Namen und Gesichter von bizarrer Schönheit. Er folgt seinen Figuren in ihre Abgründe, er zeigt sie in fahlen Farben und in Bildern, die schwanken wie die aus der Bahn Geratenen selbst.

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Kommentare (119) — Film: 21 Gramm


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leberwurst

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Bewertung9.5Herausragend

Ein riesen Film...
Ich bin schwer bewegt von den gigantischen Momenten der Stille, die der Film hat, und dem dazu gehörigen Soundtrack, der einfach der Wahnsinn ist.

RIIIIEEEESIIIG!

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Curun1991

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Bewertung0.0Hassfilm

Einfach ein Film, der durch chronologische Vermischung der Szenen künstlich anspruchsvoll gemacht wurde...

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SalocinRocknRolla

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Bewertung9.0Herausragend

Von der Erzählweise erinnert er mich ein wenig an Memento, weil erst zum Schluß alles einen Sinn haben zu scheint. Kein Film für mal kurz nebenher. Aber beeindruckende Schauspiel-Leistung und ein tolles Script. Regt zum Denken an über das Leben seinen Sinn und wie viel genau 21 Gramm sind...

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Wall

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartig geschauspielert und packend erzählt - ganz großes Kino!

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Frederic Barchfields

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Bewertung6.5Ganz gut

Der wahrscheinlich längste Film der Welt.

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florian.fiele

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

21 Grams ist ein guter Film, schön gefilmt mit sehr guten Schauspielern und einer ordentlichen Story. Von Beginn bis Ende ist der Film packend und hochspannend, langatmige Phasen existieren nicht, von wenigen kleinen Punkten abgesehen ist hier nichts zu kritisieren an Story und Darstellerleistungen. An der Regie sowieso nicht. Grundsätzlich wäre 21 Grams ein 10.0lieblingsfilmkandidat.

Mein Problem und Grund dafür, dass mir Babel dennoch besser gefällt, ist, dass ich hier außer dem Selbstzweck des Films, dramatisches Entertainment, keine Botschaft finden kann. Man möge mir bitte erklären, was Thema von 21 Grams ist. Es wirkt als wäre die einzige echte Botschaft des Films, dass es keine Botschaft gibt, kein richtig oder falsch, keine Entscheidungsfreiheit. Bloß Schicksal. Töte 3 Menschen und vielleicht hast du dabei noch etwas gutes getan. Vielleicht auch nicht. Wer weiß? Wen interessierts! 21 Grams hinterlässt ein fatalistisches Gefühl, aber das fand ich im selben Jahr in Mystic River weit besser umgesetzt. Schuld, Sühne, Vergebung werden in einigen anderen Filmen besser thematisiert.

Für spannende 2 Stunden Unterhaltung reicht 21 Grams, an der Nachwirkung scheitert es. Ging offenbar nur mir so (bezogen auf "spannende 2 Stunden Unterhaltung"). Meine Freundin ist während des Films eingeschlafen. Naja, nicht jeder ist mit Geschmack gesegnet :P

8.5 - ein guter Film, ein starkes Drama

Edit: Jetzt ist mir der Unterschied zu Mystic River aufgefallen: Dort geht es darum, dass das, was wir selbst für richtig halten, auf der anderen Seite auch fatale Folgen haben kann. Richtig/falsch-Moral wird infrage gestellt, es wird aber nicht unsere Entscheidungsfreiheit infrage gestellt. In 21 Grams geht es darum, dass falsche Taten, Sünden, die uns quälen, die Welt auch positiv beeinflussen können. Ein Mann und seine Kinder werden überfahren, was einem anderen Menschen das Leben rettet und dazu führt, dass dieser der Witwe ein neues Kind schenkt. Man kann! dies als positive Message verstehen, als Aufforderung stets das Gute zu sehen. Man kann es aber auch fatalistisch verstehen, sodass jeglicher Glaube an Entscheidungsfreiheit zunichte gemacht wird und lediglich das totale Chaos bleibt. Der Film regt schon zum Nachdenken an; ob dies aber alles im Film selbst drin steckt oder ich hier diese Episodenstory überinterpretiere...schwierig zu beurteilen. Es bleibt bei 8.5; 21 Grams ist ein guter Film, der mich aber nicht voll zufrieden stellt.

Edit 2: Noch präziser ist aus meiner Sicht der folgende Unterschied..hiermit entferne ich mich durch Abstraktion relativ weit von den beiden Filmen....Mystic River: objektive Wahrheit existiert nicht, alle Entscheidungen und ihre Bewertung werden von Individuen getroffen. Als Verfechter des politischen Individualismus, Liberalismus und Libertarismus gefällt mir so eine Botschaft. 21 Grams: objektive Wahrheit existiert nicht, subjektive Wahrheit ebenso wenig, nichts ist sicher, Chaos regiert. Eine fatalistische Weltanschauung, mit der ich nichts anfangen kann, da sie nirgendwohin führt, außer in den Wahnsinn. Ein Mindfuck mit Depressionen auslösendem Ende. Again: Ein guter Film, aber keiner, dessen Nachwirkung mich begeistert.

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Wednesday90

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Bewertung9.0Herausragend

Alejandro González Iñárritu Werkschau Part II.
Auch mit seinem 2. Spielfilm liefert Iñárritu wieder ein zutiefst eindringliches Drama. Ähnlich wie bei Amores Perros dreht sich alles um drei verschiedene Handlungsstränge, die alle aufeinander einwirken.
Der schwerkranke Paul ringt um sein Leben, seine einzige Hoffnung ist ein Spenderherz. Die ehemalige Drogensüchtige Christina hat ihr Leben dank ihrer Familie wieder auf die Reihe bringen können und auch der ex-Sträfling Jack hat seine schwierige Vergangenheit hinter sich lassen können, nachdem er zu Gott fand.
Ein fataler Autounfall verwebt die Schicksale der drei Personen untrennbar miteinander und entfesselt einen Sturm der Gefühle aus Schuld, Rache, Vergebung und Liebe.
Die Handlung wird nicht auf einer Zeitebene erzählt, sondern springt scheinbar willkürlich von Vergangenheit zur Gegenwart und zur Zukunft. Im Verlauf des Films setzt sich das Puzzle stetig zusammen und am Ende ergibt sich ein vielschichtiges Gesamtbild. Iñárritu überzeugt auch bei seinem 2. Film mit einer äußerst kunstvollen Erzählweise.
Besonders hervorheben muss man auch die Hauptdarsteller. Sean Penn, Naomi Watts und Benicio del Toro liefern fantastische Leistungen. Vor allem Naomi Watts zeigt hier die komplette Bandbreite an Emotionen und Benicio del Toro agiert ungemein intensiv.
Auch die Nebendarsteller sind perfekt. Es gibt kaum Filme, wo das komplette Darstellerensemble derart überzeugt.
21 Gramm ist ein meisterhaftes Werk. Ein Film der berührt, aufwühlt und fasziniert.

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Gretchen_Ross

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wirklich ein "Drama".
Grandios und mitreißend... vorallem anfangs sehr verwirrend und wahrscheinlich kann man den Film auch nicht mehr als 2, 3 Mal sehen... man muss sich halt auf Längen einlassen.
Aber für einen veregneten Tag ist der Film perfekt. Und die schauspielerische Leistung ist besonders krass.

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Hartigan85

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Bewertung9.5Herausragend

Mit „21 Gramm“ ist Regisseur Alejandro Gonzalez Inarritu ein großartiges, packendes und deprimierendes Drama gelungen. Der Film ist intensiv ohne Ende, hochemotional und kann mit einer wahnsinnig starken Besetzung aufwarten. Das Hauptdarsteller-Trio bestehend aus Sean Penn, Benicio Del Toro und Naomi Watts ist einfach grandios, absolut oscarreif. Auch die Nebendarstellerinnen Charlotte Gainsbourg und Melissa Leo können restlos überzeugen. Selten habe ich so eine perfekte Leistung einer kompletten Darstellerriege gesehen, sie hätten mit Preisen überschüttet werden müssen. Das zentrale Thema von „21 Gramm“ ist der Tod. Es geht um Tod, Trauer, Wut, Schmerz, Verzweiflung, Hass und Liebe, Schuld und Sühne, konsequent und extrem stark inszeniert von Inarritu. Selten war die Bezeichnung „Drama“ passender als hier. Die Erzählweise ist ungewöhnlich, ständig gibt es Zeitsprünge, was anfangs etwas verwirren kann, aber einen gewissen Reiz ausmacht. Aber auch hier sollte man wissen, dass das definitiv kein Gute Laune Film ist. Wer locker leichte Unterhaltung erwartet, sollte einen weiten Bogen um den Film machen. Der Film ist absolut keine leichte Kost, man kann den Schmerz und die Emotionen der Protagonisten förmlich spüren, ganz großes Gefühlskino und einer der besten Filme dieses Jahrtausends. Er schafft es bei mir punktemäßig nur nicht zum Lieblingsfilm, weil es kein Film ist, den ich unbedingt öfter sehen möchte auf Grund der Thematik…
"Wie viele Leben leben wir? Wie viele Tode sterben wir? Es heißt, wir alle verlieren 21 Gramm, genau in dem Moment, in dem der Tod eintritt. Jeder von uns. Wie viel sind 21 Gramm? Wie viel von uns ist verloren? Wie viel ist gewonnen? 21 Gramm. Das Gewicht von fünf 5 Cent Münzen. Das Gewicht eines Kolibris. Eines Schokoriegels. Wie viel wiegen 21 Gramm?"

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Hartigan85

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Danke, da hast du recht. Ab und zu mag ich solche Filme, wo nicht am Ende alle fröhlich in den Sonnenuntergang reiten :-)


FilmFan92

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Grossartiger Kommentar. Bin auch der Meinung, dass die Darstellerriege Preise ohne Ende verdient hätte.


marcus.macewan

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Bewertung9.5Herausragend

Schlicht und ergreifend ein Meisterwerk - wie alles von Iñárritu

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natedb

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Bewertung9.0Herausragend

Tiefschürfendes Episodendrama, dessen Erzählstränge sich in verschiedenen Zeitebenen miteinander verweben. Hört sich vielleicht komplizierter an als es eigentlich ist, denn als Zuschauer findet man sich instinktiv mit den Zeiten zurecht und weiß wann Vorher/Nachher ist. Die Wackelkamera-Ästhetik unterstützt die hervorragend agierenden Darsteller, welche wirklich alle meisterhaft spielen (besonders Naomi Watts und Sean Penn tun sich aus dem Ensemble hervor), und lässt die tragische Handlung sehr lebensnah und "echt" wirken.
Am Schluss wird man verdattert zurückgelassen und auch sonst ist der Film psychologisch nicht leicht zu verdauen. Auf jeden Fall eine zweite Sichtung wert!

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RaZer

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Bewertung9.0Herausragend

Puh, wenn alle Dramen so aussehen würden, wäre ich dem Genre wesentlich mehr zugetan. Ein intensives Werk mit starken Charakteren, grandioser Atmosphäre und fordernder Erzählstruktur. Viele dieser Filme driften zu sehr in Kitsch ab oder leiden unter hemmunglosem Overacting der Darsteller. Da muss sich "21 Gramm" jedoch nicht angesprochen fühlen. Wir dürfen hier schauspielerische Meisterleistungen bewundern, die angesichts das Casts aber gar nicht so überraschend sind. Penn und del Toro in Höchtform, und dennoch weit in den Schatten gestellt von einer unglaublichen Naomi Watts. Das war aller oberster Weltspitze. Zugegeben, etwas dick wird in manchen Handlungsträngen auch hier aufgetragen, aber der Bogen wird nie zu sehr überspannt. Es bleibt alles in einem Rahmen,der es erlaubt, mit den Figuren mitzuleiden, ohne dass es lächerlich wird.
Habe ich viel zu lange vor mir hergeschoben. Genießt völlig zurecht einen hervorragenden Ruf und schafft es sogar mich mitzureißen. Kommt bei so emotionalen Werken doch höchst selten vor. Ganz großartig.

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Chewbacca

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieses extrem emotionale Drama des mexikanischen Regisseurs Alejandro González Iñárritu zeigt drei beeindruckende Schauspieler, die das viele Lob für ihre Darstellungen wirklich wert sind. Ich finde die Leistung von Benicio Del Toro aber besonders herausragend, weil er die ganze Schuld und Verzweiflung seiner Figur sehr gut darstellen kann, obwohl ich Naomi Watts ebenfalls nur loben kann für ihre Darstellung.
Die verschiedenen Episoden der Handlung sind nicht chronologisch erzählt, was es dem Zuschauer schwer macht, sie im Kopf zu sortieren und dem Drama sehr hilft, denn es macht es unwirklich, nicht sofort greifbar und befremdend. Wenn sich dann aber die verschiedenen Schichten langsam übereinanderlegen und so die Tragweite der Entscheidungen und Ereignisse preisgeben werden, bricht die undurchdringliche Hülle der Erzählung zusammen und man fühlt sich mitten hinein versetzt und leidet einfach nur mit.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

anspruchsvoll, ernst und besetzt mit tollen schauspielern die sich wirklich mühe geben

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DolorisLan

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist eigentlich leichter zur verstehen als man es während des Schauens vermutet. Zwischendurch war ich etwas verwirrt, aber am Ende war alles klar, daher sehr gut gelöst auch ohne chronologischen Handlungsablauf.
Das Drama ist gut. Es geht um Liebe, um Rache und um Schuld. 3 Schicksale, die sich aufgrund eines einschneidenden Ereignisses kreuzen. Sehr sehenswert!

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MartinNolan

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Bewertung6.0Ganz gut

21 Gramm berichtet von drei unterschiedlichen Leben, die auf Grund eines tragischen Unfalls ihre Wege kreuzen. Zum einen wäre da Paul Rivers (Sean Penn). Er ist todkrank und benötigt dringend ein Spenderherz. Ansonsten geben ihm die Ärzte einen Monat. Cristina Peck (Naomi Watts) ist Mutter zweier Töchter und lebt mit ihrem Ehemann glücklich zusammen.
Jack Jordan (Benico del Toro) ist ein Ex-Sträfling und hat sich ganz dem christlichen Glauben verschrieben. Er lebt mit seiner Frau in finanziell niedrigen Verhältnissen. Bemüht sich aber seine Familie zu versorgen.
Die Handlung ist stark von einem dramatischen Pathos getragen, sodass sich nur schwer Empathie entwickeln kann. Hinzu kommt, dass die recht simple Geschichte zerstückelt, nicht chronologisch erzählt wird und zwar in einem solchen Ausmaß, dass der Eindruck entsteht, der Regisseur wollte durch ein verschachteltes Erzählen über die einfache Handlung hinwegtäuschen. Gelobt werden müssen allerdings die Schauspieler. Sean Penn, aber vor allem Naomi Watts und Benico de Toro spielen ihre Rollen einfach wunderbar und überzeugend, soweit es eben in diesem Rahmen möglich ist.
Dennoch erkrankt „21 Gramm“ an einem nicht heilbaren Leiden, welches trotz des guten Schauspiels, den Zuschauer nicht auf einer emotionalen Ebene erreicht.
Denn Emotionen werden hier, meiner Meinung, ausgeschlachtet. Ähnlich wie bei einem Amoklauf in einer Schule, wird die Kamera bewusst auf die weinenden Mitschüler und die Angerhörigen der Opfer gehalten. Doch Tränen machen noch kein Drama. Ebenso ist eine „traurige“ Geschichte, kein Garant für eine gelungene emotionale Bindung zwischen den Figuren und dem Zuschauer. Erkennbar ist zwar eine gewisse Tragik, doch schafft es Regisseur Inárritu meisterlich, diese nicht herauszuarbeiten und sich entwickeln zu lassen. Vielmehr haut er dem Zuschauer Emotionen von fremden Menschen um die Ohren und meint man müsse sich daraufhin auf diese einlassen. Doch dem ist nicht so. Man möge mir vorwerfen kaltherzig zu sein oder emotional unreif, um solch einen Film nicht „verstehen“ zu können. Schließlich müssen die vielen guten Kritiken ihren Ursprung haben. Aber da ich sehr wohl bei anderen Filmen mich mit den Figuren verbunden gefühlt habe oder zumindest um dessen Schicksal bekümmert war, stelle ich auch nicht die Gefühle anderer Menschen in Frage. Sondern glaube, dass diese Form der Darstellung von Emotionen, die ich für äußerst voyeuristisch halte, schlicht und ergreifend, zwar nicht mich, aber dennoch andere berühren kann.
Wenn man das Zitat und den Titel „21 Gramm" betrachtet, glaubt man vorerst an einen kitschigen Hollywood-Film, der zwar unterhält, aber nicht sonderlich beeindruckt. Doch ganz im Gegenteil. Selbst die Unterhaltung ist bei diesem Film nur gering vorhanden. Man sieht 120 Minuten konstantes Drama. Der Fehler hierbei: Es handelt sich um ein oberflächliches und zu konstruiertes Drama. Die Figuren und ihr Schicksal lassen einen daher, zwar nicht völlig kalt, erreichen ihr Ziel jedoch bei weitem nicht.
Ähnlich wie bei „Biutiful“ einem anderem Film von Alejandro González Inárritu, sieht sich der Zuschauer, einem geknüpften Netz aus Dramatik gegenüber, durch dessen groben Maschen, der Betrachter mühelos entkommen kann und den Figuren gleichgültig beim Scheitern zusieht.
Aus cineastischer Sicht ist dieser Film einigermaßen in Ordnung, kann aber dennoch durch mangelnde Emotionalität nicht überzeugen, da dadurch der Film um einiges länger erscheint, als er tatsächlich ist.

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Toblerone

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Bewertung9.0Herausragend

Puuuuuuh! Anstrengend nach hinten und vorne gespult. Vielleicht nicht unbedingt immer sinnvoll, aber was überwiegt ist ganz klar dieser unfassbar emotionale, ehrliche und menschliche Überfilm, der mich so bestürzt zurücklässt und ich mich gleichzeitig daran erfreue mich nicht über solche Sorgen zu müssen.

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MrDepad

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Bewertung10.0Herausragend

"21 Gramm" ist ein meisterhaftes Drama des großartigen Alejandro González Iñárritu. Der Film macht es seinem Zuschauer dabei in zweierlei Hinsicht nicht ganz einfach. Zum einen ist die Erzählweise ziemlich verschachtelt, die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den Hauptfiguren hin und her und dabei auch noch zwischen Vergangenheit zu Gegenwart und Zukunft. Zum Anderen präsentiert sich Iñárritu gewohnt düster, sein Werk ist extrem niederschmetternd und aufwühlend. Trotzdem wird man unweigerlich direkt in den Bann des Films gezogen, da er von einem großartigen Cast getragen wird. Sean Penn ist einfach perfekt in solchen traurigen Rollen, Naomi Watts ist eine der größten ihrer Generation und Benicio del Toro hab ich auch selten besser erlebt. Nach und nach entfaltet sich die Geschichte, man kommt langsam dahinter, welche große Story sich hinter allem verbirgt, Schicksale werden miteinander verknüpft, die Figuren geben immer mehr von ihrem Inneren preis und man sieht sich mit schweren Themen wie Verlust, Tod, Verzweiflung, Rache, Drogen, Krankheit und anderen schlimmen Dingen konfrontiert. Iñárritu schafft es aber trotzdem, immer wieder sehr liebevolle, intime Momente in diese tragische Geschichte einzubauen, bei denen ein klein wenig Licht durch die bittere Dunkelheit zu schimmern scheint. Am Ende beantwortet Iñárritu nicht alle Fragen, man bleibt mit einigen offenen Schicksalen zurück und möchte am liebsten wissen, wie es weitergeht, während man nach dem Film merkt, wie schlimm es draußen in der Welt wirklich zugeht und wie gut es einem selbst meistens eigentlich geht. Ein außerordentlich intensives und herausragend inszeniertes Drama, welches auf jeden Fall nachhallt und zum Nachdenken anregt

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Joeyjoejoe17

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Bewertung10.0Herausragend

In meinen Augen ist 21 GRAMM Gefühlskino in Perfektion (wie es schon sein überragender Vorgänger AMORES PERROS war).

Die Geschichte ist vielschichtig und wunderschön erzählt, regt den Zuschauer dank der verschachtelten Erzählweise zum Mitdenken an und liefert Figuren, mit denen man mitleiden kann. Die Darstellerriege um Penn, del Toro, Watts, Marsan, DuVall, Gainsbourgh und Leo liefern super emotionale Leistungen ab und sorgten mehrmals bei mir für feuchte Augen. Score und Kamera vermitteln Gefühlsnähe zu den Figuren, der Schnitt sorgte oft genug für einen aufschreckenden und verwunderten Adrenalinschub bei mir, wenn man sich plötzlich in einer anderen Szenerie wieder findet.

Bei 21 GRAMM handelt es sich um den zweiten Film vom spanischen Ausnahmeregisseur Alejandro González Iñárritu (und auch den zweiten, den ich von ihm gesehen habe), mit welchem er sich jetzt schon in der Liste meiner Lieblingsregisseure ganz weit oben angesiedelt hat.

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dustyOn3

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Joah, ich kann deine Wertung auch nachvollziehen (auch wenn ich einiges anders sehe), nur ich weigere mich einfach den Film als genial anzusehen, nur weil mir die Masse das vorschreibt. Ich habe schon PM's wegen meiner Meinung bei irgendwelchen Filmen erhalten. ;-)


Joeyjoejoe17

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Ich mag ja auch einige Sachen nicht, die die "Masse" als genial ansieht (Taxi Driver, Texas Chainsaw Massacre z.B.).

Und wegen der PNs erzähl ruhig mehr ;)


Tobalo

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Bewertung9.0Herausragend

Dem 2003 Iñárritu merkt man das raue, wilde, pure, mexikanische noch etwas an. Was später leider nicht mehr der Fall ist.
In 23 Gramm bin ich regelrecht hineingezogen, und mit einem Schleudertrauma wieder ausgespuckt worden. Für mich, nach Amores Perros, Iñarritu in Höchstform.
Leider erst jetzt gesehen.

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