Das Rätsel der roten Orchidee

Das Rätsel der roten Orchidee (1962), DE
Laufzeit 84 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Horrorfilm, Kinostart 02.03.1962

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von Helmut Ashley, mit Christopher Lee und Adrian Hoven

Eine Organisation mit dem Namen “Patronat für reiche Bürger” erpresst wohlhabende Lononer: Entweder sie bezahlen – oder sie sterben. Als Lord Arlington Scotland Yard einweiht, segnet auch er das Zeitliche. Inspektor Weston übernimmt den Fall und findet bald heraus, daß Amerikaner hinter der Sache stecken. Daher bekommt er Hilfe von Beamten des amerikanischen FBI, mit denen zusammen er die Täter zu fassen hofft.

HandlungZwei international operierende Banden terrorisieren die englische Hauptstadt London. Einige gut betuchte Londoner Bürger erhielten Erpresserbriefe mit der Aufforderung, mehrere tausende Pfund als Schutzgeld zu zahlen.
In den Briefen wird davor gewarnt, nicht die Polizei einzuschalten. Wer die Forderung nicht begleicht, muss sterben.
Die Sekräterin Lilian (Marisa Mell) erfährt, dass ihr Chef Mr. Tanner (Christopher Lee) auch erpresst wird und schaltet Inspektor Weston von Scotland Yard ein. Dadurch gerät sie in Gefahr…

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Gilt als einer der schwächsten Filme der Wallace-Serie.
Infoseite zum Film auf deutscher-tonfilm.de
Rezension auf moviemaster.de

Quellen

  • Das Rätsel der roten Orchidee - Bild 35590
  • Das Rätsel der roten Orchidee - Bild 6402517

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Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Das Rätsel der roten Orchidee

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Fabi88

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Bewertung7.0Sehenswert

Knuffiger Ausnahme-Wallace!
Die Filmreihe lief nur deswegen ohne Unterbrechung erfolgreich von 1959 bis 1972, weil sie sich immer wieder selbst erfand, das Darstellerkarussell rotieren lies und neue Themen anging.
So muss der Zuschauer hier auf Käuzchenrufe, düstere Schlösser und Nebelschwaden, in denen exzentrisch gekleidete Mörder verschwinden verzichten und bekommt dafür eine waschechte Gangsterstory geboten, die immer wieder ironisch gebrochen wird.
Außerdem wird statt Fuchsberger oder Drache der Österreicher Adrian Hoven als Inspektor präsentiert, der zwar nicht ganz so schnittig daher kommt wie Kollege "Blacky" Fuchsberger, dafür jedoch den waschechten Engländer Christopher Lee als FBI-Agenten zur Seite gestellt bekommt, der sogar seinen Text auf deutsch sprach, ansonsten diesen Film aber heute lieber vergessen haben möchte.
Die wunderschöne Marisa Mell gibt eine ambivalente Darstellung der beschützenswerten Erbin, die wunderbar mit der Tatsache kontrastiert, dass sie nicht nur einen Kopf größer als Hoven ist, sondern bei jedem Auftritt stets eine Spur ihrer unnahbaren Erotik verströmt, die sie später im italienischen Kino berühmt machen sollte.
In den Nebenrollen tauchen mit Fritz Rasp, Eddi Arent, Klaus Kinski und Pinkas Braun schon beinahe zuviele geniale Darsteller auf, die gekonnt in ihren Szenen alle Blicke auf sich ziehen und als erstes Mordopfer hat sogar der spätere Europa-Hörspiel-Märchenonkel Hans Paetsch einen Auftritt.
Allein den Darstellern zuzuschauen macht daher so viel Spaß, dass man über, heute leider durch unzählige spätere Gangsterfilme, altbekannte Handlungsmuster gern hinwegsieht. Auch der, ausnahmslos gut funktionierende Humor und die teils extrem überspitzte Musik von Peter Thomas machen auch heute noch Spaß.
Kein Klassiker wie "Der unheimliche Mönch", aber handwerklich auf keinen Fall schlechter - nur durch die Thematik fehlt das Alleinstellungsmerkmal der Gruselkrimi-Vertreter der Reihe.

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eXonic

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht strikt den Wallace-Regeln aus den vorigen Filmen der Reihe folgend, floppte „Das Rätsel der roten Orchidee“ prompt an den Kinokassen und durfte sich auch seitdem nie großer Beliebtheit erfreuen. Vermutlich habe ich noch lange nicht genug dieser berüchtigten deutschen Krimis gesehen - bisher sind es ganze fünf -, um den ansonsten immer wiederkehrenden, doch hier teilweise fehlenden Grundelementen dieser Reihe hinterherzutrauern und so auch die allgemeine Abneigung gegenüber dem Film verstehen zu können. Mängel besitzt er sicherlich: wer in Wirklichkeit der entscheidende Drahtzieher ist, ist vom Zuschauer recht bald ausgemacht und die großen Gruselmomente bleiben aus. Das gehörige Maß an Humor lässt das Verlangen nach Spannung jedoch schon bald verschwinden und die glänzend aufgelegten Schauspieler, u.a. Christopher Lee, sorgen über 80 Minuten hinweg für höchste Unterhaltung. Vor allem Eddi Arent als „Todesbutler Parker“ ist für viele Lacher gut, wenn er seine Arbeitsstelle in regelmäßigen Abständen gezwungenermaßen wechseln muss, da mit ihm scheinbar auch der Sensenmann seiner Berufung nachgeht und seine Arbeitgeber deshalb schon oft abtreten, bevor sie sich überhaupt an ihn gewöhnen konnten. Am Ende weiß er aber „wie’s gemacht wird“ und so tat das auch Helmut Ashley, denn ihm gelang ein sehenswerter Beitrag zur Edgar-Wallace-Reihe.

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spanky

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Bewertung5.0Geht so

Einer der schwächeren Edgar Wallace-Filme. Neben Klaus Kinski fällt eigentlich nur Pinkas Braun auf.

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