Der Geschmack von Rost und Knochen

De rouille et d'os / Rust and Bone (2012), BE/FR Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 10.01.2013


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7.8
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von Jacques Audiard, mit Marion Cotillard und Matthias Schoenaerts

In Der Geschmack von Rost und Knochen findet Marion Cotillard nach einem schweren Unfall neuen Lebensmut im schroffen Muskelpaket Matthias Schoenaerts.

Handlung von Der Geschmack von Rost und Knochen
Im Mittelpunkt von Der Geschmack von Rost und Knochen steht die Französin Stéphanie (Marion Cotillard), die als Dompteurin von Meeressäugern in einem Erlebnispark arbeitet. Eines Tages wird sie durch Unachtsamkeit von einem Orka getroffen und schwer verletzt. Ihre Beine müssen amputiert werden. Ein schwerer Schlag für die lebenslustige, junge Frau. Die völlig neue Lebenssituation stellt für sie eine schier unerträgliche Herausforderung dar. Als sie den ungehobelten Türsteher Alain (Matthias Schoenaerts) kennenlernt, hilft ihr unerwarteterweise gerade seine schroffe und mitleidslose Art neuen Lebensmut zu schöpfen. Als sie sich näher kommen, wird jedoch klar, dass auch Alain mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat.

Hintergrund & Infos zu Der Geschmack von Rost und Knochen
Jacques Audiard führte bei Der Geschmack von Rost und Knochen Regie und entwickelte gemeinsam mit Thomas Bidegain das Drehbuch. Als Vorlage diente den beiden die Kurzgeschichtensammlung des Autors Craig Davidson. Zuvor arbeiteten Audiard und Bidegain bereits gemeinsam an dem Gefängnisdrama Ein Prophet, in dem Tahar Rahim (Black Gold) und Niels Arestrup (Gefährten) zu sehen waren. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Geschmack von Rost und Knochen
Genre
Melodram, Drama
Zeit
2010er Jahre
Ort
Südfrankreich
Handlung
Aggressivität, Amputation, Angriff durch Tier, Aquarium, Armut, Bare Knuckle-Boxen, Beschützer, Bruder-Schwester Beziehung, Depression, Ertrinken, Gegensätzliche Liebe, Killerwal, Körperlich Behinderter, Liebe gegen alle Widerstände, Macho, Manieren, Meer, Mitleid, Muskeln, Nacktbaden, Prothese, Rollstuhl, Schlechter Vater, Schwimmen, Selbstmitleid, Sohn, Strand, Tiere, Trainer, Unfall, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Verletzung, Verlieben, Wal, Wasser, Wut und Hass
Stimmung
Berührend, Hart, Traurig
Zielgruppe
Frauenfilm, Pärchenfilm
Verleiher
Wild Bunch/Central Film
Produktionsfirma
Canal+, Casa Kafka Pictures Movie Tax Shelter Empowered by Dexia, Ciné+, France 2 Cinéma, France Télévisions, Les Films du Fleuve, Lumière, Page 114, Radio Télévision Belge Francophone, Région Provence-Alpes-Côte d'Azur, VOO, Vlaams Audiovisueel Fonds, Why Not Productions

Kommentare (83) — Film: Der Geschmack von Rost und Knochen


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lieber_tee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Wer am Ende noch steht, hat gewonnen!“
Das Leben besteht aus Schicksalsschlägen. Schläge die wehtun, die einen zerbrechen können, wenn man nicht wieder aufsteht.
Alain fickt so wie er lebt. Animalisch, hat das Feingefühl einer Unterschichts-Dampfwalze, ein dressiertes Tier mit brutaler Primitivität und tumben Charme. Ständig stopft er Proteine in seinen Kampfkörper rein, der sein einziges Hab und Gut ist, mit dem arbeitet er, den zerstört er.
Stéphanies Körper ist schon zerstört, nicht mehr vollständig. Sie ist behindert, braucht eine Prothese um sich zu bewegen, um Leben zu wollen.
Alain ist Stéphanies kraft-spendende Stütze, Stéphanie ist Alains emotionale Krücke. Beide bedingen sich, ihre Liebe ist perfekt, weil sie den anderen un-perfekt lassen.
Jacques Audiard ruppiges Drama hat Eier in der Hose, es rammelt sich durch alle Unwägbarkeiten. Mag sein das die nach Groschenroman riechende Love-Story kitschig oder klischeehaft wirkt, manch Symbolik den Zuschauer in seiner Überdeutlichkeit erschlägt, egal, denn die Figuren sind mit ihrer entwaffnenden Natürlichkeit präzise in der Realität verankert, wirken glaubwürdig und werden ohne widerwärtige Bertoffenheitsschiene ernst genommen, berühren. Das ist nicht sentimental sondern emotional, verankert in kraftvoller Bildsprache und glaubwürdigem Schauspiel.
Was für ein lebensbejahender Film!

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SoulReaver

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THE BROKEN CIRCLE ist ein Witz gegen RUST & BONE.


BreakingDad

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Ich liebe The Broken Circle. Überhaupt nicht verkopft. Toll gefilmt, toll gespielt, toll geschrieben, tolle Musik und alles harmoniert perfekt miteinander.
@SoulReaver: Ich fand TBC auf emotionaler Ebene viel wuchtiger als Rust & Bone. Jedenfalls in diesem Moment. Wie man ja weiß, ist so was auch stimmungsabhängig. Mag sein, dass er mich bei der 2.Sichtung noch mehr berührt.


MetalFan92

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Bewertung6.0Ganz gut

An sich ein schöner Film. Das, was mir im Verlauf des Films gefehlt hat, kam Leider erst gegen Ende des Films, Gefühl. Teilweise kamen mir einige Szenen kalt und nicht überzeugend genug über.

Ansonsten wurde die Rolle von Marion Cotillard super besetzt und auch dem entsprechend gut gespielt.
!Achtung Spoiler!
Trotzdem gab es sehr schöne inszinierte Szenen wie zb. mit dem Orca und Marion Cotillard vor dem Becken.

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HomerSimpson09

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Bewertung7.5Sehenswert

Bereits der meisterhafte Trailer weckte hohe Erwartungen an dieses Werk, welche aber als absolut erfüllt angesehen werden können, denn der „Der Geschmack von Rost und Knochen“ ist ganz einfach eine grandios bebilderte Verfilmung einer unkonventionellen Liebesgeschichte mit großartiger Marion Cottilard und wunderbarem Soundtrack.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung7.5Sehenswert

Nachdem ich eher zufällig auf diesen atemberaubenden Trailer gestoßen bin konnte ich nicht lange warten, um mir dieses hochgelobte Liebesdrama aus der Videothek auszuleihen und was soll ich sagen...
Der Film hat es definitiv in sich. Er berührt den Zuschauer auf eine ganz besondere Art und Weise, was vor allem an der fantastisch aufspielenden Marion Cotillard festzustellen ist.
Der Geschmack von Rost und Knochen erzählt eine Geschichte, wie sie niemand erleben möchte und doch, kann das Schicksal eines jeden von uns von einer auf die andere Sekunde umschlagen. Mit diesem Bewusstsein im Hinterkopf zaubert Regisseur Jacques Audiard ein emotionales, sowie ergreifendes Drama auf die Leinwand, welches in seiner Intensitivität nur von wenigen übertroffen werden kann.
Leider wird dem Drama sein einener Trailer ein wenig zum Verhängnis, da ich persönlich mit einem Film um die 9 Punkte gerechnet habe, was jedoch den Film auf keinen Fall herabwerten soll.
Nach "Ziemlich beste Freunde" kann man anerkennend sagen, dass es die Franzosen in den letzten Jahren perfekt verstanden haben, ergreifende Dramen zu produzieren. Und diese Aussage kommt von jemanden, der häufig wenig übrig hat für Produktionen aus diesem Flecken Erde.

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vanilla

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Schöner Kommi, stimm dir da voll zu.
Trailer best, Film sehr gut, kommt aber an Trailer nicht ran.
Der neue Trailer zu X-Men ist auch sehr gut, hoffentlich verspricht er nicht zu viel;-)


Kill_Diether

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Bewertung9.5Herausragend

Scheinbare Gleichgüligkeit trifft gefallene Prinzessin. Zwei ambivalente Figuren haben eines gemeinsam: sie sind Verlierer. Beide anders, aus verschiedenen Gründen. Genau das lässt die hoch emotionale Geschichte nicht beliebig werden. Denn der Regisseur zeigt uns echte menschliche Reaktionen. Und wie in der Realität müssen diese Reaktionen nicht akzeptiert werden. Für den, der die üblichen Hollywood-Muster für Emotionen erwartet, könnte das Einlassen auf Extreme schwierig werden.

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JoergStajner96

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Tolle Geschichte um eine Liebe, die keine ist.
Gute Schauspieler

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Kill_Diether

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Wieso ist das keine Liebe? Meinst du damit porentief reine romantische selbstlose Emotionen? So völlig frei vom sozialen und persönichem Umfeld?


Freak89

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehenswertes Drama, welches die schlechten Seiten des Menschen aufzeigt. Hier wird deutlich wie schwer es eine Person hat nach einem Schicksalsschlag zurück in die Spur zu finden und nicht verschlossen für sich zu leben. Authentische Dialoge, ungeschönte Darstellung und eine herausragende Marion Cotillard geben diesem Film ein Gesicht. Punktabzug für den unsympathischen Hauptdarsteller sowie die doch recht sinnlose Prügelaction.

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anakyn

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich fand den Film okay, wenn auch ein wenig verwirrend. Er wirkt auf mich wie viele kleine Storypuzzleteile, die irgendwie nie richtig zu einem großen Ganzen werden. Viele Dinge finden statt und laufen dann einfach so aus (die Sache mit den Kameras z.B.).

Ali ist auch so unsympathisch! Ist er am Schluss ein besserer Mensch weil er Steph getroffen hat? Ist er ein besserer Vater? Ist sein Leben besser? Oder ging es die ganze Zeit nur um Stephanie?

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KAbitz

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Bewertung7.5Sehenswert

Intensives, schonungsloses und stylisches Liebesdrama über zwei Menschen, die die Liebe erst wieder finden müssen. Marion Cottliard wie immer grandios.

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angelmoonsoul

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Bewertung7.5Sehenswert

Wahnsinnig toller Film mit einer atemberaubenden Marion Cottilard und einem guten Matthias Schoenaerts!

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.5Sehenswert

Ali und sein Sohn Sam sind obdachlos, bis sie in die kleine Garage von Alis Schwester ziehen können. Das ist nicht viel, aber genug! Bei einer Kneipenschlägerei lernt der junge Vater dann plötzlich die schöne Stéphanie kennen, mit der er danach viel Zeit verbringt. Und obwohl die beiden Charaktere unterschiedlicher nicht sein könnten, verlieben sie sich ineinander. Aber eines Tages wird Stéphanie Opfer eines schrecklichen Unfalls und alles ändert sich.

Der Geschmack von Rost und Knochen ist wie ein Schlag in die Magengrube. So handelt der Film von sozialer Kälte, harter Realität und Schicksalsschläge. Dabei beweist einmal mehr Oscar Preisträgerin Marion Cotillard, was in Ihr steckt. Sie spielt das zerbrechlich brilliant, als sie Opfer eines schweren Unfalls wird und schweißt sich mit Ali zusammen, der ziellos zwischen Boxkämpfen und Gelegenheitsjobs hin und her trudelt. Das der Film letztendlich nicht vollends katastrophal endet, macht zumindest Hoffnung, daß es für beide noch eine Chance gibt. Für das schwer verdauliche aber großartige gespielte Drama vergebe ich 7,5/10.

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vanilla

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zunächst muss ich sagen, dass der Trailer zum Film, einer der Besten ist, den ich je gesehen habe. Diese Bilder, untermalt von der Musik der Band M83, sind einfach magisch und ziehen einen sofort in ihren Bann.
Man hat regelrecht das Verlangen diesen Film zu sehen und so müssen gute Trailer sein.

Durch sehr gute Prognosen und Bewertungen, habe ich mit dem Hammer schlechthin gerechnet und vielleicht war das auch der Fehler, den ich gemacht habe.
Denn der Film ist wahrlich super, jedoch nicht ganz das was ich erwartet habe.
Die Schauspieler, Marion Cotillard, die sinnliche, schöne Frau, die auch noch unglaublich gut schauspielern kann und Matthias Schoenaerts, der sympathische Newcomer, sind gigantisch und brauchen sich hinter keinem auf der Welt zu verstecken.
Was mich am meisten gestört hat, ist dass es zu wenig HERZ gab.
Ich musste nicht weinen, oder mit den Tränen kämpfen.
Es gab fast keine magischen Momente, wie es der ganze Trailer zelebrierte.
Es entsteht auch irgendwie keine spezielle Bindung, oder Sympathie zu den Charakteren, deshalb fiel es mir auch schwer gänzlich mit den beiden mitzufühlen.
Vielleicht der Moment am gefrorenen See zum Ende hin, da hat mein Herz ein wenig gepocht.
Ansonsten gab es beinahe nur animalisches zu sehen.
Bettbeziehungen zu genüge.
Körperliche Bedürfnisse müssen gestillt sein, dann geht es einem immer gut.
Wer´s glaubt wird selig.
Die Probleme, die man so im Leben hat, sind manchmal erdrückend und lassen einem keine Luft zum Atmen.
Der eine hat mehr davon und der andere weniger. Der eine hat eine schwerere Last zu tragen, jedoch haben es beide schwer auf eine unterschiedliche Art und Weise.
Der eine zerbricht an dieser Last, der andere wird nur noch stärker.
Doch die Hoffnung auf Besserung und das Prinzip "Geteiltes Leid = Halbes Leid" werden in diesem Film stark präsentiert und geben auch dem Zuschauer, mit seinen Problemen und Leidenswegen, etwas davon zurück und genau das zeichnet diesen Film für mich aus.
Man schöpft neuen Mut und neue Kraft, die man zum Leben braucht, vor allem nach schweren Schicksalsschlägen.
Der Sondtrack ist der HIT. Bon Iver sind klasse und machen hervorragende Musik zum Dahinschmelzen.
Wenn der Film doch nur mehr Herz gehabt hätte, dann hätte es vielleicht sogar einer meiner Lieblingsfilme werden können. Potential war da und wurde für meinen Geschmack etwas in die falsche Richtung gelenkt.
Aber was soll´s? Den meisten gefällt er doch, oder???

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Slevin_Kelevra23

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Der Trailer ist echt einer der besten die ich je gesehen habe, stimmt dir da voll zu!


vanilla

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unglaublich intensiv und soooo gefühlvoll;-)


Realizator

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich kann keinen Film als gut bezeichnen, wenn in diesem die negativsten Aspekte der Menschen als Vorbild gezeigt werden. Nein danke!

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Main90

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welche "negativsten Aspekte des Menschen" werden hier als Vorbild gezeigt? hab ich einen anderen Film gesehen?


BobHanson

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Bewertung6.0Ganz gut

Prinzipiell kein schlechter Film und keine schlechte Idee. Allerdings fand ich die Figur des Ali einfach zu oberflächlich. Er verhält sich den größten Teil des Films als A...loch gegenüber seinen Mitmenschen, selbst gegenüber seinem eigenen Sohn, sodaß dem Charakter hier etwas mehr emotionale Tiefe gut getan hätte. Die schauspielerische Leistung fand ich auch eher durchschnittlich. Für mich kam dann das Ende sehr gekünstelt und zu gewollt rüber.

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furkan.oezbek

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Das fand ich genau so. Ali ist nicht gerade ein guter Typ. Das war auch irgendwie mein Problem...


Main90

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also weil er ein ar....loch ist fehlt ihm an tiefe? das erschließt sich mir nicht. ich hab zwar die meiste Zeit nicht mit Alain mitgefühlt weil er mir sehr stumpf wirkte und seinen Sohn und Mitmenschen rücksichtslos behandelt. Ich fand ihn auch eher unsympatisch. Aber genau solch einen Menschen trifft Marion nach ihrem Unfall. Und genau dieser Typ Mensch scheint hier ein Merkmal zu haben, welches ihn von den meisten Menschen unterscheidet. Er macht ihren Unfall nicht komplizierter als er sowiso schon ist. Er macht quasi das beste aus ihrer Situation. Auch wenn es vielleicht nicht bewusst passiert.

Ich persönlich finde es sehr schön wie man hier eine Figur, die man normalerweise nicht für eine Hauptrolle nehmen würde, erzählen lässt. Meiner Meinung nach eine überdurchschnittlich authentische Figur. Ich konnte mich nicht persönlich in sie hineinfühlen aber auf mich wirkte sie realer als manch andere tiefgründige Figur.


rucksta

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Emotional. Hart. Ehrlich. Traurig und aufmunternd.
Ein klasse Drama (für Sie und Ihn).

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furkan.oezbek

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr mitreisender Film.Sehr sehr schöne Optik und faszinierend verfilmt.Die Schauspieler machen ihre Arbeit sehr gut und an sich ist der Film sehr gut.Nur passen wie ich finde einige Szenen nicht zum Film...

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Val Vega

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider; leider! Die nächste Enttäuschung im Kinojahr 2013, das mir mittlerweile immer mehr auf den Sack geht! Doch dabei hatte ich doch beschlossen mich nur noch auf jene Produktionen zu stürzen; die meines Erachtens in meine Jahres Top 10 einziehen könnten. „Der Geschmack von Rost und Knochen“ hätte nämlich auch so gut werden können. Und wahrlich, der Film ist um so mit hoher Wahrscheinlichkeit besser, als die von mir abgegebene Bewertung.

Im Grunde passt einfach alles Zusammen. Marion Cotillard spielt klasse, genauso wie der bis dato unbekannte Matthias Schoenaerts. Die beiden geben ein schön ungleiches aber sich emotional so nahestehendes Paar ab, die beide auf ihre Weise nicht mehr wissen, wie sie mit dem Leben umgehen sollen. Das Drehbuch ist schön ausgeglichen. Es definiert alle Charaktere schön und die Regie gibt sich viel Mühe und die Kamera, ja die Kamera ist perfekt und großartig!

Aber irgendwas hat mir dennoch nicht gepasst am Film. Er ließ mich so kalt… Und ich finde somit hat der Film in der für ein Drama wohl wichtigsten Disziplin versagt…Wie Schade! Denn der Film hätte mir doch so gefallen können. Alles ließ mich unberührt. Naja es gab zwar eine magische Szene, aber mehr nicht.
Ich kann kaum sagen, warum mir der Film nicht so gut gefiel, wie ich gehofft hätte. Vielleicht ist einfach nicht mein Tag. Vielleicht haben andere Filme mit ähnlicher Thematik, die Messlatte zu hochgelegt… Schade.

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OpusEst

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das französische Silver Linings. Wunderbar!

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OpusEst

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Ja realer ist er, da stimme ich dir zu, auch weil nicht im Hollywoodstil auf Hochglanz poliert. Ob er auch besser ist, für mich schwer zu sagen. Sind beides großartige Filme. Was bei Silver Linings noch dazu kommt ist eine stärkere Einbeziehung des Milieus, was den Film wirlich besonders macht. Wenn ich da an die unglaubliche Darbietung von Robert DeNiro denkte oder die allgemeine Darstellung der familiären Verhältnisse, dann muss ich einfach sagen, dass Silver Linings in gewisser Weise komplexer ist.
Vielleicht sind es dann gerade diese Konflikte, die Silver Linings weniger realer erscheinen lassen.


Bremser.Original

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Ich selbst finde Silver Linings, im Gegensatz zur Masse, nicht sehr gelungen. Der Film schafft für mich nicht den Spagat zwischen Drama und witziger, leichter Darstellung, sondern verfällt für mich sogar in den Klamauk ohne es zu wollen. Die Schilderung von zu Hause oder die Szenen während des Joggings werden dem Anspruch des Films nicht gerecht. Das Beste in SL ist für mich das Schauspiel, nur kann dies dem unentschlossenen Drehbuch auch nicht mehr den Kick geben. Das französische Drama hingegen verzichtet auf klamaukartige, unpassende Einlagen und ist in manchen Szenen sogar schonungslos offen. Hier „spürt" man auch die Darsteller direkter und kann viel tiefer in die Gefühlswelt eindringen und ist somit automatisch mehr mit den Umständen konfrontiert. Ich weiß, dass ich mit meiner Ansicht in der Minderheit bin, aber Silver Linings ist für mich einer der meist überschätzten Filme des entsprechenden Kinojahres.


Schafbloekt

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Bewertung9.0Herausragend

Insgesamt für mich ein sehr runder, gefühlvoller Film mit guten Darstellern und 3 Free Willys.
-2 für ein paar Kleinigkeiten, zu oft Gesehenes und so
+1 für Bon Iver (die mag ich)

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Hartigan85

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Der Geschmack von Rost und Knochen“ ist ein eindringliches und hervorragend gespieltes französisches Drama von Jacques Audiard.
In den Hauptrollen sind die wunderbare Marion Cottilard und Newcomer Matthias Schoenaerts zu sehen, beide liefern absolute Glanzleistungen ab. Erzählt wird eine Liebesgeschichte zweier komplett unterschiedlicher Menschen, die es nicht einfach im Leben haben. Sie durch einen tragischen Unfall, er eher durch eigenes Verschulden. Langsam nähert sich das ungleiche Paar einander an und merkt, dass sie sich gegenseitig brauchen....
Der emotionale Film bietet viele wundervolle Momente (SPOILER: Die Szene als Marion Cottilard wortlos vor dem Becken mit dem Orca steht und ihn dirigiert ist ganz groß und magisch! SPOILER ENDE) und konnte mich restlos begeistern, nicht zuletzt dank der tollen Leistungen der beiden Hauptprotagonisten. Das Drama ist handwerklich perfekt inszeniert, vor allem auch die Effekte können überzeugen, die fehlenden Beine wirken absolut echt. Der Soundtrack ist ebenfalls klasse gewählt und enthält einige tolle Songs.
„Der Geschmack von Rost und Knochen“ ist ein beeindruckendes, intensives, brillant inszeniert und besetztes, tragisches, wunderschönes und authentisches Drama.

http://www.youtube.com/watch?v=8aU4sWj2H5M

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Lydia Huxley

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Na, Stefan, wenn du das sagst, dann glaube ich das auch! ^_^


Hartigan85

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@jacker: Danke für den Tipp, dann werde ich mir das Bonus-Feature auch mal ansehen. :) Ja, gab einige großartige Momente. Ich denke auch an die Szene als er beim Kampf eigentlich schon geschlagen ist, dann sieht wie sich die Autotür öffnet, sie mit den Prothesen auf ihn zukommt und er so nochmal neuen Mut fasst und gewinnt.
@vanilla: Ja, du darfst dich freuen. :)
@Balti: Ich wäre auch dafür, dass solche Effekte mehr honoriert werden und nicht immer die größte Materialschlacht wie z.B. Transformers usw.
@CHF: Vielen Dank! :)
@lydia: Was CHF sagt. :-)



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