Black Gold

Black Gold (2011), FR/IT Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 09.02.2012

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5.2
Kritiker
9 Bewertungen
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6.2
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242 Bewertungen
33 Kommentare
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von Jean-Jacques Annaud, mit Tahar Rahim und Mark Strong

In Black Gold streiten sich Antonio Banderas und Mark Strong erst um die Ehre, dann um das schwarze Gold der Erde – Öl.

Der Reichtum der Wüste mag sich dem Betrachter nicht gleich erschliessen, was im Charakter des Schatzes liegt, der tief unter der Oberfläche verborgen liegt: Erdöl, das sogenannte schwarze Gold. Um selbiges geht es auch in dem Film Black Gold, der auf der arabischen Halbinsel spielt. Wir befinden uns zu Beginn der 1930er Jahre: Die beiden Anführer Nesib, Emir von Hobeika (Antonio Banderas), und Amar, Sultan von Salmaah (Mark Strong), haben nach einer verheerenden Schlacht, die Nesib für sich entscheiden konnte, einen Friedensvertrag ausgehandelt. Dieser sieht vor, dass zwischen den beiden Reichen eine Art Sicherheitszone eingerichtet wird, die keiner betreten darf. Weiterhin muss Amar Nesib seine Söhne Saleeh und Auda als Unterpfand übergeben. Diese wachsen bei Nesib zu jungen Männern heran. Als ausgerechnet in der Sicherheitszone das schwarze Gold entdeckt wird, gerät Auda (Tahar Rahim) zum Spielball der beiden Stammesfürsten.

Hintergrund & Infos zu Black Gold
Das nennt man Durchhaltevermögen oder schlicht Hingabe: Die Entstehungsgeschichte von Black Gold erstreckte sich weit über drei Dekaden, bevor Produzent Tarak Ben Ammar sein Herzenprojekt endlich im Kino bewundern durfte. Bereits in den 1970ern sicherte er sich die Rechte an dem Roman Der schwarze Durst des schweizer Schriftstellers Hans Ruesch, der die Grundlage für Black Gold liefert. Ben Ammar war ein aufstrebender Produzent, der George Lucas für Krieg der Sterne in die Wüste brachte und auch dafür sorgte, dass Teile von Jäger des verlorenen Schatzes in Tunesien gedreht wurden. Für die Urbesetzung von Black Gold hatte er u.a. Richard Harris, Omar Sharif und Anthony Quinn im Auge, wobei letztere schon in einem anderen Wüsten-Epos, nämlich in Lawrence von Arabien von David Lean mitgespielt hatten und somit die nötige Glaubwürdigkeit mitgebracht hätten.
Letztlich war es nun Jean-Jacques Annaud, der Black Gold umsetzte. Der Regisseur von Der Name der Rose und Der Bär vereint in der internationalen Produktion Black Gold neben altbekannten Stars wie Antonio Banderas und Mark Strong die Jungschauspieler Freida Pinto (Slumdog Millionär) und Tahar Rahim (Ein Prophet). (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Black Gold

Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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4.0Uninteressant

Annaud hat sich mit "Black Gold" eines hochinteressanten Themas angenommen: Der Beginn der Ölförderung im Saudi-Arabien der 30iger Jahre. Antonio Banderas spielt den fortschrittsgläubigen Wüstenfürsten Nessib, der mit texanischen Öl-Heuschrecken gemeinsame Sache macht. Dort wo er sich mit seinem Kontrahenten Amar geeinigt hat, den Boden nie wieder anzurühren, um jeglichen Krieg zu vermeiden, da steckt er jetzt seine Bohrer hinein. Und Amar? Der hat sogar seinen Sohn am Hof Nessibs gelassen, damit Friede zwischen den Stämmen der arabischen Halbinsel herrscht. Edler Araberfürst!Hier sollte eine neue Form östlicher Geschichtsschreibung angestrebt werden - quasi ein antikolonialer Gegenentwurf zum Hollywood-Kino. Eine schöne Idee, Geld war auch genug da. Nur muss es irgendwie Probleme gegeben haben: Die Dialoge sind aufgesetzt, vor allem beim armen Banderas: Die Handlung versandet leicht, man fragt sich, was die Schauspieler da eigentlich so treiben.

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Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt

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5.0Geht so

Gute Unterhaltung sieht anders aus. Unterhalten ist man dennoch. Black Gold bietet sich für ein Double Feature mit Spielbergs ähnlich vergnüglich-mißlungenen War Horse an – erinnern beide doch daran, daß Schadenfreude kurzweiliger sein kann als Langeweile.

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Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze

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6.0Ganz gut

Bilder und Musik von Black Gold erinnern mehr als einmal an den Klassiker Lawrence von Arabien, was vielleicht auch beabsichtigt war. Und auch wenn Annaud mit dem großen Vorbild nicht ganz mithalten kann, langweilig wird es dank talentierter Darsteller und einigen gut gemachten Actionszenen nicht.

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Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Alles in allem aber gelang es Annaud, mit Black Gold ein ansehnliches Lehrstück über arabische Geschichte, Kultur, Tradition und Lebensweise zu schaffen und dabei auch noch gut zu unterhalten.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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4.0Uninteressant

Ohne die gelungenen Landschaftsaufnahmen, die nun mal zum Wüstenepos gehören wie die Fata Morgana zum Verdurstenden, wäre ganz Black Gold nicht mehr als eine ganze Menge heiße Luft.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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5.0Geht so

Warum ist Black Gold überhaupt gemacht worden? Es gibt kein Kinopublikum, dem sich hier ein echter Bezugspunkt bietet, keine politische Relevanz im heutigen Kontext, keine Geschichte, die darauf drängte, endlich auf der großen Leinwand erzählt zu werden.

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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

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5.5Geht so

Black Gold ist ein Film, der sicher viel fürs Auge bietet und die alte Tradition epischen Kinos wiederbelebt. [...] Inhaltlich ist das Ganze aber einfach zu unausgegoren, um wirklich volle 130 Minuten zu unterhalten.

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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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4.0Uninteressant

Farbenprächtige Kostüme, hübsche Wüstenaufnahmen und ein Schuss Romantik aus 1000 und einer Nacht können nicht von den Untiefen des dramaturgisch altbackenen Drehbuchs, erinnernd an verstaubte Abenteuerklassiker der 50er Jahre, hinwegtäuschen. Plumpe Dialoge, ein biederer Hauptdarsteller (Tahar Rahim, "Ein Prophet"), mäßige CGI-Effekte und extrem verwackelte, kurze Actionsequenzen ergeben zusammen ein unfreiwillig komisches, ärgerlich aufgeblasenes Abenteuerepos.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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5.5Geht so

Annauds Film Black Gold bleibt wie so oft bei diesem Regisseur eine Art Möchtegern-Epos: Groß angedacht, aber letztlich doch zu verliebt ins Spektakel und die unvermeidliche Liebesgeschichte, um wirklich ein großes Wüstenepos a la Lawrence von Arabien sein zu können.

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Kommentare (24) — Film: Black Gold


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Tj.

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Bewertung2.0Ärgerlich

Die Familie. Der Koran. Die Liebe. Der Glaube. Die Ehre. Der Krieg. Allah unser aller, allmächtiger und unverfälschter Gott und Vater. Mit all diesen Lebenserfahrungen und biblischen Erlebnissen beschäftigt sich Jean-Jacques Annauds hochgelobtes und bildgewaltiges Abenteuerfilmchen, welches allerdings ein wenig zu häufig als Epos betitelt und beschimpft wurde. „Black Gold“ beraubt, in geschichtlicher Hinsicht, viele ansehnliche Kunstwerke, die sich teilweise mit der selben Thematik auseinandersetzen, lässt es aber nicht unversucht, diesen herabwürdigenden Diebstahl noch farbenfroher und „göttlicher“ zu gestalten. Schlussendlich und leider Gottes, darf der Zuschauer mit absolut gutem Gewissen, Annauds langwierigen Film als eine Art Kostümparty in einem noch nie zuvor gesehenen Bollywoodstyle abstempeln, die allerdings nur durch deren fiese Sturheit und gnadenlose Lächerlichkeit unvergessen bleiben wird.

Männer und Frauen. Eingehüllt in farbigen Lacken, führen sie ihr Leben in steinigen und dunklen Höhlen. Ihre Weisheit, gefürchtet. Ihr Handeln, lächerlich. Ihre Aggressionen beleben und erleben sie in sinnlosen Kriegen, die ein Außenstehender weder nachvollziehen noch gut heißen kann. Während diese nicht gerade mit dem besteigen von Tieren und dem abschlachten von Rivalen beschäftigt sind, sitzen sie gemeinsam zusammen um ihre Weisheit zu teilen und ihr im selben Masse Größe und Anerkennung zu verleihen. Irgendwo zwischen all diesen Diskussionen und Konversationen wird eine tiefere Bedeutung und Erklärung verborgen sein, doch vermutlich ruhen diese für einen normalen Kinobesucher einfach etwas zu tief. Frauen und Männer die in all ihrem Handeln Allah sehen und sich von einem Buch, gefüllt mit Worten die von jedem stammen könnten, beeinflussen und bis in den Tot leiten lassen. Annauds „Black Gold“ sollte das Publikum eigentlich eines besseren belehren, tut dies aber ganz bewusst nicht.

Schnell, zu schnell, wird dem Betrachter bewusst, dass die Auswahl der Protagonisten nicht immer Gold wert ist. Neben Mark Strong (RocknRolla), welcher noch die beste Performance liefert, drücken sich Freida Pinto (Slumdog Millionär) und Antonio Banderas (Die Haut, in der ich wohne) in das Bild der Kameralinse. Trotz der extrem langen Laufzeit, geht vieles, viel zu schnell und sorgt für eine explosive Unübersichtlichkeit. Somit ist es auch kein Wunder, wenn man jedem weiteren und noch kommenden Filmkapitel argwöhnisch entgegen blickt. Würde Regisseur Jean-Jacques Annaud (Der Name der Rose) seinen Darstellern nicht ständig vorschreiben, sich immer und immer wieder auf die Bibel/den Koran zu berufen, könnte man diesem Film und diesem sinnlosen Krieg sicherlich noch etwas abgewinnen. Tut er allerdings nicht und deshalb ist es nur umso verständlicher, dass es der Zuschauer ebenfalls nicht tun möchte. Ein auswegloser Fehlgriff, der einen tatsächlich nur eines lehrt. Die Begründung und äußerst blöde Argumentation, es sei Gottes Wille gewesen, ist brutaler Schwachsinn.

Im Prinzip ist „Black Gold“ eine volle Stunde Friede, Freude, Eierkuchen, auf welche eine geschlagene Stunde Krieg, Hass und unverständliches Handeln folgt. Und zum Schluss ist selbst der verschlafene und gelangweilte Zuschauer um einiges schlauer: „Tränen sind verschwendetes Wasser“, vor allem dann, wenn man durch die Wüste Gottes irrt und es an diesem mangelt. Amen!

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andre.stapf.9

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Black Gold hat alles was ein Monumetalfilm braucht. Helden mit heren Idealen, weite Landschaften und eine große Liebe. Jede Figur besitzt eine nachvollziehbare Motivation und die Geschichte ist ohne Hänger inszeniert. Tatsächlich wird es in der letzten halben Stunde etwas holprig und ein längerer Directors Cut würde vielleicht alles rund machen. Trotzdem bleibt der Film im Gedächtnis und macht die Religion des Islams für uns Europäer etwas nachvollziehbarer.

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knusperzwieback

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Bewertung7.0Sehenswert

Mir wurde er als Lawrence von Arabien schmackhaft gemacht. Leider kommt er nicht ran... was aber auch abzusehen war.
Unterhalten hat mich der Film trotzdem gut. Dass ist ja schon mal was. *g*
Genre-Liebhaber dürfen gerne mal ein Auge riskieren.

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Hagen Hagen

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Bewertung6.0Ganz gut

Omar Sharif und Anthony Quinn, die früher für die Rollen vorgesehen waren, waren damals die üblichen Ausländerdarsteller. Und wie sehr wünscht man sich einen von Beiden hier anstelle ihres Nachfolgers Banderas oder des guten, aber unpassenden Strong. Das Setting ist mal was Anderes, die Geschichte leider nicht.

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daniel.helmer.7

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein schöner Film, der sich stark in der Tradition alter Filmklassiker, wie Lawrence von Arabien, sieht. Man sollte natürlich keine korrekte Historienlehrstunden erwarten. Dafür aber einen interessanten Abenteuerfilm in historischer Kulisse. Banderas ist leider wieder einmal der schwächste Part des Darstellerensembles und wird allein von Mark Strong direkt in den Schatten gestellt.

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spanky

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Bewertung4.0Uninteressant

Annaud ist ein inhaltlicher Dünnbrettbohrer und langweilender Klischeekacker dem es nicht gelingt, auf die Länge von über 2 Stunden einen spannenden Film aus dieser Geschichte zu entwickeln. Seine formale Feiglheit geht so weit, das sogar der Score auf "Lawrence von Arabien" getrimmt ist. Nebenbei bugsiert sich Banderas mit dieser flachen Nummer endgültig ins Regal der schauspielerischen B-Ware.

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Rukus

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Bewertung7.5Sehenswert

Black Gold ist offenbar einer dieser Filme, an dem sich die Geister scheiden. Nun, was ist das überhaupt für ein Film? Zunächst einmal ist festzuhalten, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt. Sowohl die Figuren, als auch der Handlungsort existieren nicht. Das nimmt dem Film durchaus einiges an Brisanz, die aufgrund des Themas nicht zu leugnen ist. Tradition versus Moderne zur Zeit der beginnenden Ölförderung auf der arabischen Halbinsel. Und dieser Film versucht sich an einem Brückenschlag, auch und nicht zuletzt im Heute. Ein Werben um Verständnis, unter Berücksichtigung und mit dem Respekt vor dem Althergebrachten und der Religion. Das zumindest deute ich in diesen Film hinein, und ich denke, dass eine der Intentionen davon nicht weit weg ist. Man bedenke nur, dass ein gutes Stück des Geldes aus der Region stammt. Geld aus dem Verkauf eben jenen schwarzen Goldes.

Und der Film selbst? Ein sehr interessantes Arrangement. Der Hintergrund der Geschichte bietet Stoff für Spannungen, es gibt verflochtene Beziehungen zwischen den Charakteren und vor allem einen sehenswerten Einblick in die arabische Kultur. Und natürlich ist der Islam ein essenzieller Bestandteil dieser Kultur, egal, ob man es nun mit sehr traditionellen oder eher offenen Gläubigen zu tun hat. Insgesamt wirkt alles sehr realistisch auf mich, auch wenn ich nicht gerade ein ausgewiesener Experte bin. Es fühlt sich schlicht authentisch an. Die Längen, die viele sehen, habe ich nicht wahrgenommen. Ich habe es als positiv empfunden, dass sich der Film zeit lässt. Sehr gut gefallen hat mir auch die Tatsache, dass nicht alles schwarz oder weiß war. Anstatt einfach eine Seite zu bejubeln, wurde ich zumindest zum nachdenken angeregt. Ein weiterer Punkt, der mir gefallen hat, war die Tatsache, dass nicht alles vorhersehbar war. Viel mehr möchte ich nicht schreiben. Den Film zerreden, ob im positiven oder negativen, das überlass ich gern anderen. Noch besser ist es, sich selber eine Meinung zu bilden.

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ezemeze

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Bewertung9.5Herausragend

Toller Film. Episches Erzählkino, ein Film der sich nicht scheut mit der Totale zu arbeiten. Brilliante Geschichte von der man gut die Brücke in die Gegenwart schlagen kann. Wäre schön wieder mehr solche Filme zu sehen, die nicht am Syndrom des Action-Overkills leiden.

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Miami Twice

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Bewertung5.0Geht so

Für meinen Geschmack zog sich der Film einfach zu lange und die Thematik war auch nicht so meins.

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LowRidah

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Bewertung6.5Ganz gut

Schön gut, also spannend, aufgezogen, obwohl der Film sich zeitweise ein bisschen langzieht.
Aber eine sehr nette Idee, einer der besseren "Wüstenfilme" :)

Aber ein Fünkchen mehr Erotik wäre schon schön gewesen :))

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blackjoker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Epos nach mein Geschmack- Liebe, Ehre, Gerechtigkeit und Wahrheit.

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MarcelN44

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Produzent Tarak Ben Ammar kämpfte Jahre um die Realisierung dieses Films, aber das Warten hat sich gelohnt. Nach 7 Jahren Leinwandabstinenz gelang Jean-Jacques Annaud ein bildgewaltiges, farbintensives Epos über sich im Clinch befindliche arabische Stämme, in dem das unter dem Wüstensand vergrabe Öl für reichlich Zündstoff sorgt. Drehbuch, Musik und die Darsteller um Antonio Banderas, Marc Strong, Freida Pinto und Tahar Rahim wissen zu überzeugen. Doch trotz der 130 Minuten Laufzeit kommt es einem vor, als wäre ein (qualitativ hochwertiger Fernseh-)Zweiteiler auf Kinolänge gestutzt worden.
8/10

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Gesneaked.
„Black Gold“ hätte auf jeden Fall das Zeug zu einem großen Wüstenepos.
Er hätte aus seinen Gegebenheiten so einiges schneidern können, hätte großes erreichen und endlich mal wieder epochales Stück Kino sein können.
Ihr merkt es schon.
Hätte. Hätte. Hätte.
Regisseur Jean -Jacques Annaud hat auf jeden Fall alle Möglichkeiten.
Die ersten 90 Minuten scheint er auch wirklich aus dem Vollen zu schöpfen.
Da regnet es großartige Bilder, fremdartige Kulturen und Ideologien werden dem Zuschauer vorgestellt und „Romeo und Julia“ – Versatzstücke mit eingebaut.
Die Thematik behandelt einen Kampf zwischen zwei verfeindeten Stämmen in der Wüste, die Aufrechterhaltung des brüchigen Friedens und der weiße Mann, der mit seinem Geld Zerstörung über das Wüstenkaff bringt.
Der Aufwand hierfür ist wahrlich groß gewesen. Die Kulissen wirken fantastisch, Kostüme sind hervorragend und die darin agierenden Schauspieler eine Wucht.
Mark Strong und Antonio Banderas als verfeindete Anführer spielen absolut glaubhaft und vor allem Ersterer sorgt trotz geringer Screentime dafür, dass sich, sobald er den Raum betritt, alle Blicke auf ihn richten. Da hat Tahar Rahim, obwohl solide, als Hauptdarsteller absolut keine Chance.
Annaud präsentiert uns „Black Gold“ dabei überraschend blutig. Die Gefechte sind schonungslos realistisch und geizen nicht mit Blut und Schweiß. Zudem wirkt das Gezeigte authentisch und nicht hollywoodesk.
Allerdings nur die ersten 90 Minuten.
Dann werden plötzlich uralte Klischees ausgepackt, Ungereimtheiten schleichen sich ein und die Dialoge laden auf einmal zum Fremdschämen ein. Charaktere werden eingeführt, die überhaupt nichts auszusagen haben und ins nichts führen.
Der überaus positive und gar an ein Meisterwerk angrenzende Gesamteindruck schwindet zusehends.
Zwar ist der Showdown nett gemacht, hin und wieder schleicht sich auch ein guter Witz ins Geschehen ein, doch dank einiger Logiklöcher und der erwähnten Dialoge schmälert alles den Spaß.
So bleibt „Black Gold“ zwar überaus sehenswert, ein Meisterwerk ist er aber nicht. Dafür passieren Jean Jacques Annaud zu viele inhaltliche sowie formale Fehler gegen Ende hin.

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Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als ich vor einiger Zeit zum ersten mal den Trailer sah, wußte ich, den muß ich sehen. Dann las ich vor kurzem einige Kritiken, die den Film eher schlecht davon kommen lassen. Jetzt stand ich ihm mit gemischten Gefühlen gegenüber, als ich in der Sneak saß und das Abenteuer Epos anlief. Aber meine zurück geschraubten Erwartungen, wurden während des Films wieder nach oben korrigiert.
Natürlich könnte ich jetzt ausführlich auf die Handlung eingehen und dennoch belasse ich es bei einem Satz. Ein junger Prinz wächst über sich hinaus, schart eine riesige Armee um sich, nur mit dem Ziel Frieden zu stiften. Das besondere an der Geschichte ist, dass sie im klassischen Stil des Abenteuerkinos erzählt wird.
Ein hübsche Prinzessin die nach ihrem Prinzen schmachtet, tolle Kampfszenen und schöne Wüstenbilder gepaart mit etwas Kitsch machen den Streifen wahrhaftig zu einer Augenweide.
Da ich solche Filme mag, verließ ich am Ende zufrieden das Kino.

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dAShEIKO

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Bewertung5.0Geht so

[sni:k]™ vom 06.02.
Bereits der Trailer versprach eine Hommage an David Leans Wüsten-Meisterwerk. Aber auch leichte Schwächen in der Umsetzung schimmerten hier bereits durch.

Der Film selbst schließlich ist ganz ansehnlich gelungen, wenn auch nicht ganz auf Augenhöhe mit Annauds Glanzleistungen und natürlich meilenweit entfernt von Lawrence of Arabias 7 Oscars. Die Charaktere buhlen um mitgefühl und schaffen dies auch teilweise. Dennoch ist eine leichte Hektik in der 2 Stunden dauernden Erzählung auszumachen. Es müssen etliche Hochzeiten abgegrast werden, um die theatralische Tragweite des Films rüber zu bringen. Dieser leichte Mangel an ausgearbeiteten Feinheiten wird von James Horners Soundtrack zum Teil ausgebügelt. Horner scheint sich hier durchaus an Maurice Jarres (Vater von Jean Michel Jarre) Musik inspiriert zu haben. Ein wenig enttäuscht war ich auch von Antonio Banderas' Darbietung - von ihm ist man durchaus mehr Finesse gewohnt.

Insgesamt ein unterhaltsamer Film mit orientalischem Flair, der aber noch üben muß um gegen Hollywood zu bestehen. Annaud selbst hat da schon besseres geliefert.

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Sheeeeep

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Bewertung5.5Geht so

Jean-Jaques Annaud hat es wieder getan. Mit ein paar Milliönchen bewaffnet schickte er sich an, ein großes Epos in der Wüste zu drehen. Was äußerlich mit beeindruckenden Bilder und gut besetztem Cast beginnt, entwickelt sich mit der Zeit zu einer zähen und klischeebeladenen Angelegenheit. Die Inszenierung ist der Geschichte immer ein paar Schritte voraus, weshalb sich zu keinem Zeitpunkt etwas 'Episches' entwickelt. Antonio Banderas und Mark Strong drücken dem Film soweit es geht ihren Stempel auf und Freida Pinto versucht ihr schauspielerisches Unvermögen mit gutem Aussehen wettzumachen (was ihr irgendwie immer gelingt, einfach heiß die Dame!). Die schicken Aufnahmen in der Wüste können dennoch nicht über die holprige Story und einen austauschbaren Score hinwegtäuschen. Schade, Potenzial wäre durchaus vorhanden gewesen.

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dAShEIKO

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erstaunlicherweise bewerteten meine [sni:k]™er den Film durchweg mittig bis eher gut.


Bandrix

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Fand den überraschend gut. Nur die letzte halbe Stunde zerstört den hervorragenden Eindruck leider...


Joeyjoejoe17

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Bewertung3.0Schwach

Ein sehr löchriges und sprunghaftes Drehbuch, eine lieb- und spannungslose Inszenierung, unspektakuläre Actionszenen, unsympathische Charaktere, ein Score, der sich anhört wie ein Zusammenschnitt aus anderen Filmen, und ein schwacher dramaturgischer Spannungsbogen lassen mich die einzigen Punkte für den Film wegen der guten Leistungen von Mark Strong und Antonio Banderas, und dem umwerfenden Aussehen von Freida Pinto vergeben.

Im Grunde genommen ist "Black Gold" nichts anderes als eine arabisierte Version von "There will be blood", und das auf niedrigem B-Movie-Niveau. Wirklich schade, das Thema hatte eigentlich entsprechend viel Potential gehabt.

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Sheeeeep

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hat es dich also auch erwischt ...


Joeyjoejoe17

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Wurde vielleicht wegen des (noch laufenden?) Gewinnspiels deaktiviert, damit genügend mitmachen und sich nicht entmutigen lassen? :D


RolyK

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Bewertung6.0Ganz gut

Gut umgesetzter Film - aber es fiel mir schwer, mich mit irgendwem zu identifizieren. Bis zum Schluss blieb ein mulmiges Gefühl, dass mir nicht erlaubte, mich auf eine Seite zu schlagen. Aber ich wurde gut unterhalten.

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Mister.AmaZ-inG

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Bewertung5.0Geht so

Heute abend gesneaked. Ich fand ihn langweilig. Am Ende mal ein wenig Action, das wars aber auch schon. Die schauspielerische Klasse von Banderes und Strong kam hier irgendwie überhaupt nicht zur Geltung, was wohl am Film selber gelegen haben muss.
Der Score bestand nur aus einem Lied, oder ich hab nicht richtig hingehört. :D
Dialoge manchmal aus der Hölle, Klischee stapelt sich über Klischee und etliche Längen. Nichts für mich ... 5 | 10

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LMSMDK

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Black Gold - Sneak
Black Gold - Spannung
Black Gold - einfach ein super Film.

Zuerst war ich skeptisch was da in der Sneak auf mich zukommt, doch dann nachdem ich die anfängliche Skepsis überwunden hatte erkannte ich die Spannung an der Geschichte und die wirklich grandios dargestellten Schauspieler. Antonio Banderas und Mark Strong als Sultane, einfach super gespielt.
Ein Arzt der einem wirklich mit jeden, naja fast jedem (1 vielleicht nicht) zum lachen bringt ist einfach genial, um es jetzt mal so auszudrücken.

Ich wurde auf jeden Fall 130 Minuten gut unterhalten mit einer Story, die absolut nicht von schlechten Eltern ist und wirklich guten Schauspielern.

Von daher gebe ich dem schwarzen Gold eine Punktzahl von gluck, gluck, gluck . . . . gluck.....8.5 Punkten.

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