Der Mond und andere Liebhaber
Der Mond und andere Liebhaber (2008), DE Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 24.07.2008
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
72 Bewertungen
10 Kommentare
Keine ?
von Bernd Böhlich, mit Fritzi Haberlandt und Birol Ünel
Hanna will alles – und verliert doch nur: Arbeit, Tochter, ihre große Liebe… und einen Arm. Wir begleiten sie drei Jahre in ihrer kleinen Stadt. Doch es zieht sie immer wieder an die See. Dort fühlt sie sich sicher und hat die große Liebe gefunden – denkt Hanna. Hier will sie auch sterben und muss doch weiter leben. Immer wieder ein Anfang. Und immer wieder Hoffnung.
Handlung
Die Kosmetikfabrik, in der Hanna (Thalbach) und ihre jüngere, spröde Freundin Dani (Fritzi Haberlandt) arbeiten, schließt. Während Dani sich nicht damit abfinden will, ist es Hanna, die ihre Freundin an die Hand nimmt. Das Leben muss ja weiter gehen. Momente ehe die Sprengmeister ihr Werk verrichten, verlassen die beiden das Gebäude – mit einige Kisten „Silverlady“, Hannas Lieblingsparfum, unter dem Arm, die offenkundig dort vergessen wurden. Ein kleiner Silberstreif am Horizont.
Doch es soll nicht bei dem einen Rückschlag für die beiden bleiben. Sie quälen sich durch ihr Berufs- und Privatleben. Als Hanna endlich Glück hat und eine Urlaubsreise gewinnt, die sie gemeinsam mit ihrer Tochter … antritt, schlägt auch dort das Pech zu. Das erste mal seit Jahren regnet es dort unentwegt. Immerhin hat Tochter … Spaß mit einem Verehrer und auch Hanna lässt sich auf ein amoröses, aber enttäuschendes Abenteuer ein.
Zurück zu Hause kehrt … nach einem Streit mit Hanna nicht nach Hause zurück. Sie wollte ihrer Tochter nicht das Auto leihen, woraufhin … bei einem Unfall im Wagen eines Freundes tödlich verunglückt. Von Vorwürfen zerfressen scheint Hanna am Ende, bis bei einem Markt auf den rohen Ramschverkäufers Gansar (Birol Ünel) trifft. Sie verliebt sich Hals über Kopf, doch ihr Held ist nicht so strahlend, wie es auf den ersten Blick scheint.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes
Der Soundtrack zum Film stammt von der Ost-Deutschen Band Silly, bei der der Schauspielerin Anna Loos singt.
Weitere Informationen im Internet
Kritiken zum Film:
Der Mond und andere Liebhaber von Matthias Dell bei Freitag.de
Glücklich sein von Denis Demmerle bei Stadtkind.de
Ein Interview mit Fritzi Haberlandt zum Film bei Stadtkind.de
Cast & Crew
-
Bernd Böhlich
-
Fritzi Haberlandt
-
Birol Ünel
-
Steffen Scheumann
-
Kai Maertens
-
Christine Hoppe
-
Sarah Blasskiewitz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karla Lottner
Regie
Schauspieler
-
Özgür Özata
-
Uwe Dag Berlin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chef des Callcenters
-
Frank Lienert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Psychologe
-
Victor Choulman
-
Uwe Hassbecker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Uwe Haßbecker
-
Rainer Gruß
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Papa Tankstelle
-
Anne-Else Paetzold
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Standesbeamtin
-
Juliane Meyerhoff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mama Tankstelle
-
Bernd Böhlich
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Der Mond und andere Liebhaber
Fans dieses Films gefiel auch
Anti-Körper
DE 2005
Ben X
NL/BE 2007
Alle Anderen
DE 2009
Paris, je t'aime
CH/DE/FR/LI 2006
The Tourist
US/FR 2010








Kritiken (2) — Film: Der Mond und andere Liebhaber
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenWenn dieser Film eine englische Produktion gewesen wäre oder eine aus Hollywood, würde man jetzt schon einen Namen in die Oscar-Statuen gravieren: Katherina Thalbach. Man wusste, sie ist gut, großartig in all den vielen starken Rollen der letzten Jahrzehnte. Aber mit „Der Mond und andere Liebhaber“ bekommt diese großartige Person die Gelegenheit, mit allen Facetten ihres Könnens diesen Film fast zu sprengen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenSo ziellos, wie Hanna durch ihr Leben getrieben wird, so größtenteils unmotiviert wird in dieser Tragikomödie ein Schicksalsschlag an den nächsten gereiht. Dabei hat man hat stets den Eindruck, dies alles habe Regisseur und Drehbuchautor Böhlich in fieser Absicht geschehen lassen, um die Leidensfähigkeit seiner Protagonistin immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und auszuloten. Die durchschreitet dann auch tapfer den ihr auferlegten, schicksalsschweren Hindernisparcours, auf dem wir ihr zu Anfang noch gerne und bereitwillig folgen, bald aber genau wie Hanna anfangen zu verzweifeln und damit die Lust am Film verlieren.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (8) — Film: Der Mond und andere Liebhaber
Kommentar schreibenmellisee 2011/08/26 22:11:24
Kommentar löschen"Wo bitte, bleibt die Langsamkeit mit der Geschichten erzählt werden?"- leider wurde in diesem Film viel zu viel hinein gepackt, so erlebt Hanna (Katharina Thalbach) Schicksalsschläge am laufenden Band. Dadurch lässt der Film einen als Zuschauer kaum verschnaufen und mal einen Moment inne halten. Mitgefühl mit der Lebensgeschichte der Hanna habe ich bei mir daher vergebens gesucht.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
marcowski 2011/08/25 22:24:34
Kommentar löschenStolpert - trotz toller Katharina Thalbach - planlos von einer beklemmenden Peinlichkeit zur nächsten.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Anperls 2010/08/29 17:06:01
Kommentar löschenWirkt ungefähr so, als habe man ein geplant fünfteiliges Drama aus Kostengründen auf einen einzelnen Film zusammenstreichen müssen. Übrig geblieben ist dann vor allem eine lose Reihe von Schreckensszenen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Motsche 2010/08/07 14:15:58
Kommentar löschenOkay, aber an einigen Stellen sehr merkwürdig und auch unmotiviert umgesetztes Drehbuch, mit gewöhnlicher Kamera und einigen guten Schauspielmomenten!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
annaberlin 2009/03/22 16:31:26
Kommentar löschenKatharina Thalbach macht diesen Film zu einem großartigen, sehenswerten Drama um einen vom Schicksal schwer gebeutelten Menschen. Die herausragende Leistung Thalbachs täuscht dabei über einige dramaturgische Schwächen hinweg. Absolut empfehlenswert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alter.native 2008/08/14 08:38:34
Kommentar löschenNachdem ich mir den Film dann doch zum zweiten Mal angesehen habe, muss ich mich mit meiner Bewertung etwas korrigieren.Er ist zwar nicht immer schlüssig und der Schicksalschläge sind es dann vielleicht auch zu viele. Selbst wenn also manche Wendung doch zu stark überzeichnet wirkt, grandios gespielt von Katherina Thalbach ist er allemal.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
tom-01 2008/08/05 14:58:26
Kommentar löschenZwar hinkt der Film etwas, da es manchmal wirklich etwas zu viel Drama ist, was die Hauptdarstellerin durchleiden muss, aber Katharina Thalbach beweist mal wieder ihr enormes Talent und meldet sich mit dieser Leistung für den Deutschen Filmpreis 2008 an!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Henne 2008/05/05 09:10:20
Kommentar löschenDer Film wurde hier im Rahmen des Filmkunstfestes gezeigt, läuft aber erst regulär ab 24.07.08 in den Kinos. Der Regisseur hat bereits jetzt für diesen Film den "Cinestar" erhalten. Das aber nur so nebenbei.
Ein sehr sehenswerter und symphatischer Film mit garantiertem Grübelfaktor für mehrere Tage und für Silly-Fans ein absolutes Muss. Die komplette Film-Musik ist von Hassbecker/Barton (also Silly) geschrieben und geht genau so unter die Haut wie der Film selbst. "So 'ne kleine Frau" von Silly war die Inspiration für den Regisseur Bernd Böhlich, was er und die ganze Film-Crew nicht besser hätte umsetzen können. Katharina Thalbach, die "die kleine Frau" mimt, ist an schauspielerischer Größe unschlagbar. Sie spielt absolut überzeugend eine von Sehnsüchten getriebene Frau, die ständig für sie wichtige Dinge verliert und trotzdem unter diesem Verlust immer wieder gewinnt, da ihr Lebensmut nicht klein zu kriegen ist. Eine "ganz normale" Frau eben. Der Film ist irre komisch und wahnsinnig traurig, eine Achterbahn für die Gefühle, er lebt von ständigen Zweifeln und Hunger auf Leben, endlosem Mut und der Frage, welche Entscheidungen im Leben die richtigen sind: die des Herzens und die des Verstands. Letzteres liest sich vielleicht ein wenig kitschig, das ist der Film aber keineswegs. Er ist sehr real und bodenständig und aus dem Leben gegriffen. Viele "kleine" Frauen werden sich in ihm wiederfinden. Eine kleine Frau in einem großen Film!!!!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten