Die Frau die singt - Incendies
Incendies (2010), CA Laufzeit 131 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 23.06.2011
19 Bewertungen
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159 Bewertungen
21 Kommentare
Keine
von Denis Villeneuve, mit Lubna Azabal und Mélissa Désormeaux-Poulin
Es ist der letzte Wille von Jeannes und Simons Mutter Nawal (Lubna Azabal). Die nach Quebec immigrierte Frau will, dass ihre Kinder sich in den Mittleren Osten begeben, um dort zwei Briefe zu übergeben. Ein Brief soll an ihren unbekannten Vater gehen, der andere an den Bruder, von dem beide nichts wussten. Jeanne bricht zu einer Reise in das Heimatland ihrer Mutter auf, in dem tief verwurzelter Hass, niemals enden wollende Kriege, aber auch lange überdauernde Liebe herrschen. Es ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit und eine Suche nach der eigenen Identität.
Die Frau die singt – Incendies basiert auf dem gleichnamigen, gefeierten Theaterstück von Wajdi Mouawad. Der Film wurde für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert.
Mehr Bilder (13) und Videos (3) zu Die Frau die singt - Incendies
Cast & Crew
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Denis Villeneuve
-
Lubna Azabal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nawal Marwan
-
Mélissa Désormeaux-Poulin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jeanne Marwan
-
Maxim Gaudette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simon Marwan
-
Rémy Girard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean Lebel
-
Abdelghafour Elaaziz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Abou Tarek
-
Allen Altman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Notary Maddad
Regie
Schauspieler
-
Mohamed Majd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chamseddine
-
Nabil Sawalha
-
Baya Belal
-
Bader Alami
-
Yousef Shweihat
-
Denis Villeneuve
- Genre
- Drama
- Zeit
- 1970er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Mittleren Osten, Montreal, Quebec
- Handlung
- Biologischer Vater, Brief, Bruder, Ehrenmord, Folter, Identität, Krieg, Leiden, Mutter, Mutter-Tochter-Beziehung, Tochter sucht Vater, Vater, Verdrängte Vergangenheit, Verlust der Mutter, Zwillinge
- Stimmung
- Berührend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Frau die singt - Incendies
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Kritiken (13) — Film: Die Frau die singt - Incendies
CINEMAN.ch
Kommentar löschenFast zehn Jahre hat sich der in Quebec aufgewachsene Denis Villeneuf nach Maelstrom Zeit gelassen, doch jetzt greift er nach den Sternen. Er verfilmte eine hochdramatische Geschichte seines arabischstämmigen Landsmannes Waidj Mouawad, und sein Werk wurde prompt in das Rennen um den Auslands-Oscar geschickt. Dass ein wesentlicher Teil der Pointe dem griechischen Sagenschatz entlehnt und ohne Patina ins Heute übertragen wurde, lässt vermuten, es handele sich um zeitlose gesellschaftliche Aspekte, auch wenn die raffinierte Konstruktion vielleicht nicht glaubwürdig ist.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Incendies“ (zu Deutsch: „Brände“) ist kunstvoll verschachtelt und erfordert eine gewisse Eingewöhnungszeit, vor allem weil die Gefahr, die Tochter und die junge Version der Mutter zu verwechseln, anfangs sehr hoch ist, denn ohne Vorwarnung wird zwischen den zwei Zeitebenen hin- und hergesprungen. Doch allmählich funktioniert alles sehr gut. Der Film hat durchaus seine Längen, ist dafür aber immer wieder mit sehr intensiven Momenten gespickt, hält zusätzlich durch aufgeweckte Kameraführung bei Laune und punktet insbesondere mit einem erschütternden Schlussakt. [...]
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SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschenWie schnell übersieht man diese Perle beim Anblick des schmonzettierenden deutschen Verleihtitels. Was man aber dann bei einer sich überwindenden Sichtung 131 packende Minuten geboten bekommt, hat allergrößtes Potential, sowohl inhalts- als auch formal/erzähltechnisch. »Incendies« lebt von der ersten Sekunde an, zertrieft überhaupt nicht, sondern markiert erstmal sein Revier durch ein der Spannungskurve äußerst zuträgliches Opening: Eine tote Mutter, ein Vermächtnis und viele Geheimnisse, die es aufzudecken gilt.
Vor den Kopf gestoßen begibt sich das verwirrte Geschwisterpaar – vor allem aber die der Mutter zum Verwechseln ähnelnde Tochter [oder?] – auf eine Reise, die der Wahrheit verschrieben ist. Auch wenn sich dieser Trip ins sich offenbarende Ungewisse natürlich konstruiert gibt, verblüfft er immer wieder durch oben angesprochene, erzähltheoretische Momente, die fließend ineinander übergehen, irgendwie verwirrend erscheinen, den Zuschauer aber nie auf…
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JimiHendrix 2011/11/29 22:11:05
Antwort löschenoho, wird mal gleich auf meine merkliste geschrieben.
VisitorQ 2011/11/29 22:58:04
Antwort löschenGrandios, jo.
Sigmund 2011/11/30 11:08:25
Antwort löschenHab mich um den immer irgendwie rumgedrückt. Aber wenn man liest wie Du ihn schmackhaft machst... da muss ich wohl doch noch ran.
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SiameseAlex 2011/11/30 16:10:12
Antwort löschenIst auch irgendwie ein typischer Rum-drück-Film, da man Frau im Krieg mit ganz viel Tränen erwartet - aber weit gefehlt!
SiameseMax 2011/12/01 12:37:08
Antwort löschenGenauso geht es mir auch. Danke für den Tipp, verehrter Kollege!
A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenRegisseur Villeneuve erzählt Nawals Geschichte zugleich subtil und einfühlsam und Lubna Azabal, die Nawal zwischen hoffnungsvoller Jugend und verzweifeltem Erwachsensein porträtiert, liefert eine Darstellung, die dank dem beherrschten, unerschütterlichen Sinn für Stolz, den sie der Figur gibt, umso kraftvoller wirkt.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenWajdi Mouawads Stück Verbrennungen wurde von Drehbuchautor und Regisseur Denis Villeneuve auf geniale Art und Weise für das für einen Oscar nominierte Drama Die Frau die singt – Incendies adaptiert.[...] Nichts in diesem bemerkenswerten Drama ist leicht zu verdauen.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenDem Film Die Frau die singt gelingt es zu demonstrieren, wie sinnlos und vergeblich es ist, andere wegen ihrer Religion zu hassen. Die meisten Leute suchen sich ihre Religion nicht aus, sondern bekommen sie bei der Geburt aufgezwungen, und die Lektion von Incendies ist, dass eine ungeplante Geburt kein Grund für Hass ist.
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D.Brüggemann: Schnitt D.Brüggemann: Schnitt
Kommentar löschenAllein schon vom erzählerischen Handwerk her gelingt es Villeneuve meisterhaft, seine Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen fragmentiert und doch mit solcher Klarheit zu erzählen, daß man als Zuschauer niemals aussteigt. Die Handlung ist kompliziert, aber nicht, weil der Filmemacher seinen Film damit interessant machen will, sondern weil die Dinge kompliziert sind.
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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online
Kommentar löschenVilleneuve erzählt druckvoll, aber immer voller Mitgefühl für seine tragische Heldin. Die Frau, die singt, in diesem Jahr völlig zu Recht für den Auslands-Oscar nominiert, hat mit seinen unglaublichen Wendungen und schockierenden Enthüllungen zwar immer wieder Anklänge an eine Seifenoper, vor allem aber die Kraft eines epischen Melodrams, das dem menschlichen Elend an die Wurzel will. Es geht um Glauben, Krieg, um unbedingte und mörderische Liebe. Eine überlebensgroße Tragödie, unglücklich und unwiderstehlich.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenWas die Form betrifft, macht es Villeneuve dem Zuschauenden nicht gerade einfach: Recht kompliziert verschachtelt er seine Rahmenhandlung mit der in Rückblenden erzählten Tragödie einer Frau in einem vom Bürgerkrieg zerstörten Land. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Schauspielerinnen der beiden Hauptfiguren recht ähnlich sehen, so dass man mitunter den Überblick über die unterschiedlichen Zeitebenen verliert.
Ein packender Film
Bildunterschrift: Nawal musste in ihrem Leben Gewalt und Folter durchstehen.
Abgesehen aber von dieser diffizilen Struktur, von der man sich auf keinen Fall abschrecken lassen sollte, ist dem Kanadier ein großartiger, packender Film gelungen, der geradezu monströs auf eine paradoxe Symbiose von Liebe und Hass zusteuert. Das gelingt mit sehr sparsamen Dialogen und schonungslosen, fast dokumentarisch wirkenden Bildern. "Die Frau, die singt" ist ein berührendes Mahnmal gegen Fundamentalismus, Folter und Krieg. Ein Film, der Schaudern macht und sich dem Anspruch verschreibt, den der Frankokanadier Mouawad für sein dem Film zugrunde liegendes Theaterstück formulierte: Es sei der Versuch, in einer unmenschlichen Situation seine Versprechen als Mensch zu halten.
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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenStatt Täter wie Opfer auf verschiedene Seiten zu stellen, entwirft Die Frau, die singt das Bild einer „Menschheitsfamilie“, die an ihrer Bestimmung des friedlichen Zusammenlebens auf tragische Weise scheitert. Dies verleiht dem Film seine emotionale Wucht, aber auch seine humanistische Qualität.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenManche Wendung im an das im Jahre 2003 in Montréal uraufgeführte gleichnamige Theaterstück von Wajdi Mouawad angelehnten, von Denis Villeneuve selbst verfassten Drehbuch mag sich insbesondere in der Schlussauflösung unglaubwürdig, ja beinahe unlogisch ausnehmen. „Incendies“ stellt sich jedoch als eine Parabel heraus, ja als ein böses Märchen über die tiefen Wunden der Gewalt, die kaum in einer Generation heilen, die über eines Menschen Leben hinaus Narben hinterlassen. So gesehen, folgt Villeneuves Film der unerbittlichen Logik der Gewalt.
„Incendies“ nennt Nawals Heimatland zwar nicht mit Namen. Manches, insbesondere der Konflikt zwischen Christen und Muslimen, weist aber auf den Libanon und den zwischen 1975 und 1990 tobenden libanesischen Bürgerkrieg. Dafür spricht ebenfalls, dass der Autor der Theaterstück-Vorlage Wajdi Mouawad 1968 im Libanon in einer wohlhabenden christlichen Familie geboren wurde, ehe er mit acht Jahren mit seinen Eltern nach Frankreich auswanderte und von dort 1983 nach Québec weiter zog. Letztlich spielt dies indes keine Rolle, weil „Incendies“ von Leid, Trauer und Hass, aber auch von Liebe und Versöhnung mit universeller Gültigkeit erzählt.
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Michael O'Sullivan: Washington Post Michael O'Sullivan: Washington Post
Kommentar löschenDie Begriffe, in denen Die Frau die singt – Incendies seine erschütternde und seltsamerweise doch schöne Geschichte erzählt, sind persönlich, nicht politisch oder in irgendeiner Art exemplarisch. Das verleiht dem Film eine Kraft abseits der rationalen Auseinandersetzung.
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Michael von Felten : Outnow.ch Michael von Felten : Outnow.ch
Kommentar löschenDie Frau die singt - Incendies zeigt auf eindringliche und geradlinig direkte, jedoch zu keinem Zeitpunkt aufgesetzte oder effekthascherische Art und Weise, zu welchem Greuel gesellschaftliche, politische oder religiöse Zwänge, menschliche Abgründe und nicht zuletzt Krieg fähig sind. [...] "Incendies" ist ein grandioser Film. Meisterlich inszeniert von Anfang bis Schluss, zieht er den Zuschauer über 133 Minuten in seinen Bann.
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Kommentare (8) — Film: Die Frau die singt - Incendies
Kommentar schreibenLorion42 2012/04/22 13:11:41
Kommentar löschenDu triffst einen Menschen auf der Straße und du kennst ihn nicht, selbst wenn man ihn erkennt. Dass man selbst seine Mutter nicht kennt, zeigt dieser Film eindrucksvoll. Die Zwillinge auf der Suche nach ihrer Herkunft, dem Leben ihrer verstorbenen Mutter und ihrer Identität.
Selten hat mich ein Film so sehr bewegt, wie dieser hier. Die Intensität die durch die ruhigen Bilder und die melancholische Musik erreicht wird, ist ein wahres Feuerwerk. Die Geschichte bewegt und wird durch tolle Schnitte unterstützt. Nur am Anfang ist der Film etwas verwirrend und man merkt nicht sofort, ob nun die Suche der Mutter oder der Tochter erzählt wird. Hier braucht die Geschichte auch ein wenig, um sich zu entfalten.
Nur selten habe ich ein so treffendes Porträt des Nahostkonflikts gesehen. Und ich empfehle jeden diesen Film anzugucken, den ich bisher für den Besten des Jahres 2011 halte.
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VisitorQ 2012/04/26 21:39:03
Antwort löschenhabe den film letztes jahr im Kino gesehen und war danach vollkommen geplättet. Der hat mich eiskalt erwischt, ein modernes Meisterwerk.
Anoirja 2012/03/03 17:28:00
Kommentar löschenPuh, was für niederschmetternde, unerbittliche 130 Minuten! Ich fasse mich möglichst kurz - zum einen, weil mir nach einem derartigen Schlag in die Magengrube oftmals die Worte fehlen und zum anderen, weil diese Tragödie garantiert umso heftiger wirkt, je weniger darüber im Vorfeld bekannt ist (und das beste Beispiel dafür bin wieder ich). Der kanadische Regisseur Villeneuve verzichtet dabei weitgehend auf abgeschmackte Rührseligkeit, die die emotionale Wucht mindern würde - wenn ich mal vom bisweilen leider etwas zu aufdringlichen Soundtrack absehe. Ansonsten macht der Film so ziemlich alles richtig und hat sich mit Verspätung - infolge der jetzt erst erschienenen DVD - noch einen hohen Platz in meiner Top Ten 2011 gesichert. ANSEHEN - SOFORT!
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VisitorQ 2012/03/04 17:57:11
Antwort löschen<3 <3 <3 War mein Highlight aus dem Jahr 2011. Der Film ist einfach... so gut!
Anoirja 2012/03/05 14:21:20
Antwort löschenIn dem Fall (Hallo? Highlight!) könntest du aber ruhig mal etwas großzügiger mit den Punkten sein - gibst wohl nie 9 oder 10 Punkte. :P
VisitorQ 2011/11/21 16:30:21
Kommentar löschenNach wie vor ein heißer Anwärter auf meinen Film des Jahres 2011. Nur selten schafft es ein Film eine Geschichte dermaßen spannend und gut zu erzählen. Von der ersten bis zur letzten Sekunde hat mich dieser Film eingenommen. Und das Ganze ohne Kitsch und viel Trara. Einfach hervorragend gemacht. Vor solcher Kinokunst kann ich mich nur tief verneigen.
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annaberlin 2011/09/27 12:42:56
Kommentar löschenEiner der besten Filme des Jahres 2011. Tief bewegend, mit viel Gespür inszeniert und unglaublich nah an den Menschen mitten im Konflikt. Die Suche der Zwillinge nach der wahren Identität ihrer Mutter, ihres Vaters und Bruders ist tief mit der Geschichte eines zerworfenen Landes verstrickt. Ohne die genaueren geschichtlichen Hintergründe zu kennen, lässt sich Incendies dennoch als großartiges Kino erleben. Vielleicht ein wenig "zu" konstruiert, aber doch ein großer Film.
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slangbanger! 2011/09/27 13:39:36
Antwort löschenIch fand ihn auch toll. Bis auf die Tatsache, dass sich manche Szenen - wie die Busszene - irgendwie nicht mehr abschütteln lassen.
annaberlin 2011/09/27 14:20:30
Antwort löschenIch fand die Art der Inszenierung wirklich herausragend, die Story brillant, wenn auch konstruiert.
slangbanger! 2011/09/23 20:48:44
Kommentar löschenIncendies ist gnadenlos und erschütternd bis zum Schluss.
In Staffeln wird die tragische Geschichte von Nawal erzählt und auf der Suche nach ihrem Bruder und ihrem Vater, stoßen die Zwillinge Jeanne und Simon auf ein unfassbares Geheimnis, welches den Zuschauer genauso entsetzt wie auch die Protagonisten. Wunderbar, ohne Umschweife, in Szene gesetzt! Trotz einigen Längen.
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Sonja Hamann 2011/07/13 08:52:05
Kommentar löschenfinde den film zwar ziemlich kompliziert, aber doch sehr packend. hat mich sehr bewegt
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ichael 2011/07/06 21:47:58
Kommentar löschenIncendies wurde leider nicht originalgetreu nach Wajdi Mouawad erzählt.
Da ich selbst Mouawads Theaterstück Incendies spielen durfte, bin ich ein wenig enttäuscht, da die Geschichte im Film auf das wenigste reduziert wurde.
Vor Allem vermisse ich die Clownsnase, die Wahab für Nawal gestohlen hat und ihr gibt (diese wurde im Film durch die Tätowierung nach Nawals Geburt ersetzt).
Aber dennoch ist "Die Frau, die singt" ein sehenswerter Film, der über eine Kriegs-, oder Familiengeschichte hinausschaut und vielmehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit im Unmenschlichen verlangt, auch wenn ich den Besuch einer Theaterinszenierung nur wärmstens empfehlen kann.
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Pinni 2011/05/24 18:10:27
Kommentar löschen"Les Jumeuax - Die Zwillinge", ist die Erste von vielen Stationen dieses Filmes.
Jeanne und Simon wird das Testament ihrer Mutter verlesen, durch dass sie erfahren, dass ihr Vater am Leben ist und ein weiterer Bruder existiert. So langsam sich dies anhört, so ist es auch. Unaufgeregt. Eine Geschichte, die man zumindest im Film schon einmal erlebt und mitgefühlt hat. Jeanne macht in der Folge sich auf eine Spurensuche zu den Wurzeln ihrer Herkunft, einer Spurensuche, die schon bald den anfänglichen Eindruck von Normalität ad absurdum führt. Normal ist vieles, nur nicht in diesem Film. Manche Szenen glänzen durch ihre Kameraführung, manche durch die Dialoge und wieder andere durch perfekt platzierte und stimmige Filmmusik. Aber die eigentlich Stärke, ist eine Geschichte, die berührt, mitleiden lässt und auch noch weit nach Ende der atemberaubenden 133 min keine Zeit für andere Gedanken lässt. Ausser einem, was muss "In einer besseren Welt" für ein guter Film sein, dass er vor diesem den Oscar für den besten ausländischen Film erhalten hat.
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