Die Insel des Dr. Moreau

The Island of Dr. Moreau (1977), US
Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Thriller, Science Fiction-Film, Drama, Horrorfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 10.11.1977

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mit Nigel Davenport und Nick Cravat

Der Schiffsingenieur Andrew Braddock wird nach einem Bootsunglück an den Strand einer paradiesischen Insel gespült. Doch so verlassen, wie die Insel wirkt, ist sie nicht. Schon bald lernt Braddock den verstörend-charismatischen Eigentümer der Insel, den Wissenschaftler Dr, Moreau kennen, der ihn bereitwillig aufnimmt und ihn auch seinem Mündel, der schönen Maria, vorstellt. Schon bald gibt die Fauna der Insel mit ihren merkwürdig menschenähnlichen Tieren Braddock immer schauerlichere Rätsel auf und ehe er sic versieht ist er selbst Teil eines Experiments und schwebt in höchster Lebensgefahr.

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Kritiken (1) — Film: Die Insel des Dr. Moreau

Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Dank Taylors routinierter, unauffälliger Regie ist diese MOREAU-Version eher als Abenteuerfilm mit phantastischen Elementen einzuordnen. Der immer recht blasse Michael York darf schauspielerische Qualitäten zeigen, wenn er um seine Menschlichkeit ringt, und zeichnet Braddock im Vergleich zur Romanfigur als recht aktiven Charakter. Ähnlich wie in seinem Buch THE TIME MACHINE legt H.G. Wells seinen Protagonisten als passiven Beobachter an, der Tod und Teufel geschehen läßt und sich nur zwangsweise mit einem Lügengerüst vor den immer aggressiveren Tiermenschen schützt, bis er schließlich resignierend auf einen Ausweg wartet. Michael Yorks Braddock sucht die Konfrontation und führt den Film in ein konventionelles, aber durchaus unterhaltendes Feuer-und-Fäuste-Finale. Da sowohl die Masken der Tiermenschen überzeugen als auch und besonders einige beeindruckende Stunts mit Tierbeteiligung zu sehen sind, qualifiziert sich diese etwas oberflächliche Verfilmung als ansehnliches Sonntagabend-Programm.

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Kommentare (3) — Film: Die Insel des Dr. Moreau

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guggenheim

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Bewertung6.0Ganz gut

Dass "Die Insel der verlorenen Seelen" (1933) mit Charles Laughton und Bela Lugosi bis heute als beste Adaption der Vorlage von H.G. Wells gilt, spricht nicht für die Filmindustrie. Was könnte man aus dem Stoff nicht alles machen, besonders heutzutage ließe sich die Thematik prächtig verwenden. Aber nein, optimal ist "Die Insel des Dr. Moreau" noch nicht auf die Leinwand gebracht worden, auch nicht von Don Taylor. Er hat Burt Lancaster und Michael York beileibe nicht schlecht in Szene gesetzt, es gelingt ihm sogar ab und zu ein wenig Spannung zu generieren, aber irgendwie ist das Ergebnis doch etwas zu mau geraten. Das liegt womöglich auch an der Entstehungszeit, die noch vollen Einsatz von den Maskenbildnern erfordete. Grundsätzlich ist die Pre-Computer-Arbeit sehr sympathisch, irgendwie jedoch auch etwas albern und komisch - was in diesem Fall keineswegs vorteilhaft ist.
Es wäre womöglich an der Zeit, auch wenn ich normalerweise nicht für so etwas plädiere, eine moderne Variante unter Zuhilfenahme der technischen Möglichkeiten zu produzieren, die die Vorlage filmisch angemessen umsetzt. Dazu bräuchte es allerdings auch einen fähigen Regisseur und jemanden, der ein anständiges Drehbuch schreiben kann.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Filmkenner77

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Vielleicht ist es aber auch schlicht und einfach keine sonderlich gute Vorlage von H.G. Wells, der viel bessere Sachen geschrieben hat wie ich finde. Mischlinge aus Mensch und Tier wirken in meinen Augen albern.


guggenheim

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Mit Genetik etc. könnte man ja was anfangen, DNA mit Kilmer war ja so ein Versuch. Eine ausgeglichene Mischung aus Horror und Aussage + fetziges Aussehen der Hybriden wäre schon etwas, das ich gerne sehen würde...


Nederland90

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie um himmelswillen haben die denn die ganzen Tierstunts gedreht??

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Für Kinder gruselig, für Erwachsene eher lächerlich. Durchschnittlich in jeder Beziehung.

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