Die Kinder des Monsieur Mathieu

Les Choristes, CH, FR 2004

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7.8

Sehenswert

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Kritiker: 7.4

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Genre
Musikfilm, Komödie, Drama
Zielgruppen
Familienfilm
Inhalt

Frankreich, 1949. Der arbeitslose Musiker Clément Mathieu (Gérard Jugnot) bekommt eine Anstellung als Erzieher in einem Internat für schwer erziehbare Jungen. Von der Härte des Schulalltags und nicht zuletzt von den ebenso eisernen wie ergebnislosen… Mehr

Cast
Gérard Jugnot, François Berléand, Jean-Baptiste Maunier, Jacques Perrin, Kad Merad, Marie Bunel, Philippe Du Janerand Mehr
Regisseure
Christophe Barratier
Autoren
Christophe Barratier, Philippe Lopes-Curval
Laufzeit
95 Minuten

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Kritiker — Sehenswert 7.4

Der Film Die Kinder des Monsieur Mathieu wurde von 13 Kritikern bewertet.

sushi25: movie-fan.de

8.5Ausgezeichnet

Was fürs Gemüt. Schade dass sich die Filmmusik weitgehend um das eine Hauptthema dreht. Etwas mehr Variation wäre schön gewesen.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

8.5Ausgezeichnet

Christophe Barratier hat diese Nachkriegsgeschichte jenseits rührseliger Klischees inszeniert und ein wundervolles Ensemble versammelt [...] Die Hauptrolle aber spielt die Musik, deren Zauber den Zuschauer ebenso ergreift wie die kleinen Sänger auf der Leinwand.

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Kommentare — Sehenswert 7.8

Der Film Die Kinder des Monsieur Mathieu wurde von 1544 Mitgliedern bewertet.

Madyi

Bewertung8.5Herausragend

toller Film :)
habe wir in der Schule in Religionspädagogik gesehn !

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AHO1

Bewertung10.0Lieblingsfilm

SCHAUDERND SCHÖN

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jlorenz1

Bewertung9.0Lieblingsfilm

"Die Kinder des Monsieur Mathieu" ist die französische Antwort auf "Der Club der toten Dichter" - nur eben fünfzehn Jahre später & ähnlich wie dieser nimmt er ein melodramatisches Ende.

Überzeugend und zutiefst bewegend schildert der Film mit der Devise "Aktion/Reaktion" den militärischen Drill gegenüber schwer erziehbaren Jungens, der vorgibt Pädagogik zu sein und den Monsieur Mathieu bei Antritt seiner Stelle vorfindet. Mit pädagogischem Geschick und Musik gelingt es ihm den unerklärten Kriegszustand zwischen Lehrern und Schülern aufzubrechen - nicht unbedingt zum Gefallen des autoritären, aber karrierebedachten Schulleiters, der dennoch den Erfolg Monsier Mathieus für sich einheimst. Zum Schluß kommt alles anders.

Sehr einfühsam und glaubwürdig schildert der Film die Emigration der Jungens in ihr Innerstes, die Machthierachie untereinander, die oftmals zerrütteten Familienverhältnisse, denen sie entstammten, der Trotz des Aufbegehrens gegenüber der Erwachsenenwelt, die so wenig Verständnis für sie zeigt.

Die Retroblende am Anfang ist wundervoll eingesetzt, zeigt sie doch den späten Erfolg des Monsieurs Mathieu und der Geist, der unter ehemaligen Mitschülern auch noch nach Jahrzehnten vorherrscht. Ähnlich wie bei "Club der toten Dichter" frage ich mich zutiefst betrübt, warum solche fähigen Pädagogen keine Zukunft haben.

Überzeugend ist auch die schauspielerische Leistung aller, das auch das Werk des Regisseurs war. Die Dialoge - einfach alles passt wunderbar zusammen und lässt einen von der so bedrückende Atmosphäre dieser alten französischen Schulwelt gefangen nehmen und erschaudern. Die Borniertheit jener Pädagogik tritt klar an zwei Filmstellen hervor. Zum einen als der Psychiater einen äußerst schwierigen Fall dem Internat übergibt und der Schulleiter & Kollegium den Ausführungen ob der Fremdwörter nicht folgen können und zum anderen im hitzigen Wortwechsel zum Schluß zwischen Schulleiter und Monsieur Mathieu.

Gleichwohl dürfte dieser Film etwas mehr für Frankophile sein, die insbesondere unter der Vierten Republik und der damaligen französischen Provinzialität sich etwas vorstellen können und auch den Vorteil haben den französischen Chorpassagen folgen zu können ...

Obwohl ich bis auf ganz wenige Ausnahmen wie Gregorianische Gesänge und Soeur Sourire kein besonderer Freund von Chorälen bin, habe ich den Chorgesang im Film äußerst wohlklingend empfunden ...

A propos: Regisseur Christophe Barratier ist wie die Rolle Clément Mathieu ein gescheiterter Musiker. Er ist ein Gitarrist und hat auch einige der im Film gesungenen Lieder (mit-)komponiert. Die Klavierstimme von "Vois sur ton chemin" wurde von Christina Aguilera in der Single "Oh Mother" vom Album "Back to basics" vollständig übernommen.

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