Einer flog über das Kuckucksnest
One Flew Over the Cuckoo's Nest (1975), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 18.03.1976
68 Bewertungen
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137 Kommentare
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von Milos Forman, mit Jack Nicholson und Louise Fletcher
Ein Irrenhaus ist allemal besser als der Knast – findet der hartgesottene Draufgänger McMurphy: Vor Gericht gibt er sich als unzurechnungsfähig aus und läßt sich in eine staatliche Nervenheilanstalt einweisen. Doch was ihn dort erwartet, hätte er sich niemals träumen lassen: Eine boshafte Stationsschwester führt ein brutales, menschenverachtendes Regiment und die hilflosen Patienten vegetieren in Angst und Verzweiflung vor sich hin. Wer sich nicht anpaßt, wird ohne Gnade mit Elektroschocks gefügig gemacht. Doch McMurphy ist aus anderem Holz geschnitzt: Er nimmt die Herausforderung an und erklärt dem grausamen System den offenen Krieg.
Handlung
Die Einweisung in die Anstalt
Randle Patrick McMurphy (Jack Nicholson) ist wegen einer angeblichen, von ihm bestrittenen Verführung einer Minderjährigen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Um das Gefängnis unter allen Umständen zu vermeiden, spielt er im Arbeitslager den geistig Verwirrten und verhält sich extrem aufsässig. Sein Plan geht auf, und er wird zur Beobachtung in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.
McMurphy ist ein eigensinniger und lebhafter, wortgewandter und intelligenter Mensch. Aufgeschlossen begegnet er den Kranken in der Anstalt, organisiert Spieleabende und betätigt sich damit unbewusst als guter Therapeut. Er gewinnt bald auch einen guten Freund unter den Patienten, den „Häuptling“ (William Redfield) – einen hünenhaften Indianer, der angeblich taubstumm ist. Schnell stellt McMurphy fest, dass die Sprachlosigkeit des Indianers nur seine Form des Protestes gegen die Umwelt ist.
McMurphys Kampf gegen die Anstaltsregeln
Mit seiner unbeschwerten Art und seinem Umgang mit den Patienten stößt McMurphy in der Anstalt schnell an seine Grenzen. Denn er bringt die gesamte eingespielte Routine der Anstalt durcheinander und gerät folgerichtig in Konflikt mit der unnahbaren Oberschwester Mildred Ratched (Louise Fletcher). Diese…
Ein Irrenhaus ist allemal besser als der Knast – findet der hartgesottene Draufgänger McMurphy: Vor Gericht gibt er sich als unzurechnungsfähig aus und läßt sich in eine staatliche Nervenheilanstalt einweisen. Doch was ihn dort erwartet, hätte er sich niemals träumen lassen: Eine boshafte Stationsschwester führt ein brutales, menschenverachtendes Regiment und die hilflosen Patienten vegetieren in Angst und Verzweiflung vor sich hin. Wer sich nicht anpaßt, wird ohne Gnade mit Elektroschocks gefügig gemacht. Doch McMurphy ist aus anderem Holz geschnitzt: Er nimmt die Herausforderung an und erklärt dem grausamen System den offenen Krieg.
Handlung
Die Einweisung in die Anstalt
Randle Patrick McMurphy (Jack Nicholson) ist wegen einer angeblichen, von ihm bestrittenen Verführung einer Minderjährigen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Um das Gefängnis unter allen Umständen zu vermeiden, spielt er im Arbeitslager den geistig Verwirrten und verhält sich extrem aufsässig. Sein Plan geht auf, und er wird zur Beobachtung in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.
McMurphy ist ein eigensinniger und lebhafter, wortgewandter und intelligenter Mensch. Aufgeschlossen begegnet er den Kranken in der Anstalt, organisiert Spieleabende und betätigt sich damit unbewusst als guter Therapeut. Er gewinnt bald auch einen guten Freund unter den Patienten, den „Häuptling“ (William Redfield) – einen hünenhaften Indianer, der angeblich taubstumm ist. Schnell stellt McMurphy fest, dass die Sprachlosigkeit des Indianers nur seine Form des Protestes gegen die Umwelt ist.
McMurphys Kampf gegen die Anstaltsregeln
Mit seiner unbeschwerten Art und seinem Umgang mit den Patienten stößt McMurphy in der Anstalt schnell an seine Grenzen. Denn er bringt die gesamte eingespielte Routine der Anstalt durcheinander und gerät folgerichtig in Konflikt mit der unnahbaren Oberschwester Mildred Ratched (Louise Fletcher). Diese hat den Ablauf in der Anstalt ihrem unmenschlichen Regime unterworfen. Anormales Verhalten wird von ihr unnachgiebig bestraft. Konflikte löst sie, indem sie die Patienten mit Medikamenten ruhig stellt. Die Patienten treibt sie damit immer weiter in den Wahnsinn.
McMurphy lehnt sich gegen die Oberschwester und ihr unmenschliches Regime auf – am Anfang spielerisch, dann immer nachhaltiger. Eines Tages organisiert er für die ihn verehrenden Anstaltsinsassen seiner Station einen illegalen Tagesausflug. Er bringt sich in den Besitz des Anstaltsbusses und fährt mit einigen der Patienten ans Meer. Als er für alle ein Boot ausleihen will, gibt er die Gruppe als Ärzteteam aus.
McMurphys Verhalten führt dazu, dass die Ärzte ihn über die Dauer seiner Haftzeit hinaus in der Anstalt behalten wollen. Als McMurphy dies erfährt, geht er zum offenen Widerstand über. Die Ärzte unterziehen ihn daraufhin einer Elektroschockbehandlung. McMurphys Entschluss steht nun fest, er will um jeden Preis fliehen. Mit seinem Freund, dem Häuptling, plant er die gemeinsame Flucht.
Die Katastrophe nimmt ihren Lauf
Doch vorher organisiert McMurphy noch eine nächtliche Abschiedsparty, mit der er sich auch ein letztes Mal gegen Schwester Ratcheds Ordnung auflehnen will. Er holt seine alten Bekannten Candy (Mews Small) und Rose (Louisa Moritz), die auch Alkohol dabeihaben, auf die Station. Die Nacht endet am Morgen in einer Katastrophe. Einer der Patienten, der an einem schweren Mutterkomplex leidende Billy (Brad Dourif), wird von der unerbittlichen Oberschwester in den Selbstmord getrieben. McMurphy packt die Wut, und er stürzt sich, anstatt zu fliehen, auf die Schwester Ratched. Beinahe erwürgt er sie dabei, doch schließlich wird er überwältigt und sofort einer Gehirnoperation unterzogen. Er kehrt als willenloses Objekt in die Station zurück.
Die Befreiung
Sein Freund, der Häuptling, erkennt, dass eine gemeinsame Flucht nun nicht mehr möglich ist. Um McMurphy die Anstalt, gegen die er sich nun nicht mehr wehren kann, zu ersparen, befreit er ihn, indem er ihn mit einem Kopfkissen erstickt. Anschließend springt er aus dem Fenster in die Freiheit …
Weiterführende Informationen
Wissenswertes über den Film
Über die Rezeption des Filmes
Quellen
Einer flog über das Kuckucksnest in der Wikipedia (dt.)
One Flew Over The Cuckoo’s Nest auf imdb.vom
One Flew Over The Cuckoo’s Nest auf boxofficemojo.com
Einer flog über das Kuckucksnest auf moviemaze.de
Einer flog über das Kuckucksnest auf moviemaster.de
Einer flog über das Kuckucksnest auf filmzentrale.de
Handlung
Die Einweisung in die Anstalt
Randle Patrick McMurphy (Jack Nicholson) ist wegen einer angeblichen, von ihm bestrittenen Verführung einer Minderjährigen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Um das Gefängnis unter allen Umständen zu vermeiden, spielt er im Arbeitslager den geistig Verwirrten und verhält sich extrem aufsässig. Sein Plan geht auf, und er wird zur Beobachtung in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.
McMurphy ist ein eigensinniger und lebhafter, wortgewandter und intelligenter Mensch. Aufgeschlossen begegnet er den Kranken in der Anstalt, organisiert Spieleabende und betätigt sich damit unbewusst als guter Therapeut. Er gewinnt bald auch einen guten Freund unter den Patienten, den „Häuptling“ (William Redfield) – einen hünenhaften Indianer, der angeblich taubstumm ist. Schnell stellt McMurphy fest, dass die Sprachlosigkeit des Indianers nur seine Form des Protestes gegen die Umwelt ist.
McMurphys Kampf gegen die Anstaltsregeln
Mit seiner unbeschwerten Art und seinem Umgang mit den Patienten stößt McMurphy in der Anstalt schnell an seine Grenzen. Denn er bringt die gesamte eingespielte Routine der Anstalt durcheinander und gerät folgerichtig in Konflikt mit der unnahbaren Oberschwester Mildred Ratched (Louise Fletcher). Diese hat den Ablauf in der Anstalt ihrem unmenschlichen Regime unterworfen. Anormales Verhalten wird von ihr unnachgiebig bestraft. Konflikte löst sie, indem sie die Patienten mit Medikamenten ruhig stellt. Die Patienten treibt sie damit immer weiter in den Wahnsinn.
McMurphy lehnt sich gegen die Oberschwester und ihr unmenschliches Regime auf – am Anfang spielerisch, dann immer nachhaltiger. Eines Tages organisiert er für die ihn verehrenden Anstaltsinsassen seiner Station einen illegalen Tagesausflug. Er bringt sich in den Besitz des Anstaltsbusses und fährt mit einigen der Patienten ans Meer. Als er für alle ein Boot ausleihen will, gibt er die Gruppe als Ärzteteam aus.
McMurphys Verhalten führt dazu, dass die Ärzte ihn über die Dauer seiner Haftzeit hinaus in der Anstalt behalten wollen. Als McMurphy dies erfährt, geht er zum offenen Widerstand über. Die Ärzte unterziehen ihn daraufhin einer Elektroschockbehandlung. McMurphys Entschluss steht nun fest, er will um jeden Preis fliehen. Mit seinem Freund, dem Häuptling, plant er die gemeinsame Flucht.
Die Katastrophe nimmt ihren Lauf
Doch vorher organisiert McMurphy noch eine nächtliche Abschiedsparty, mit der er sich auch ein letztes Mal gegen Schwester Ratcheds Ordnung auflehnen will. Er holt seine alten Bekannten Candy (Mews Small) und Rose (Louisa Moritz), die auch Alkohol dabeihaben, auf die Station. Die Nacht endet am Morgen in einer Katastrophe. Einer der Patienten, der an einem schweren Mutterkomplex leidende Billy (Brad Dourif), wird von der unerbittlichen Oberschwester in den Selbstmord getrieben. McMurphy packt die Wut, und er stürzt sich, anstatt zu fliehen, auf die Schwester Ratched. Beinahe erwürgt er sie dabei, doch schließlich wird er überwältigt und sofort einer Gehirnoperation unterzogen. Er kehrt als willenloses Objekt in die Station zurück.
Die Befreiung
Sein Freund, der Häuptling, erkennt, dass eine gemeinsame Flucht nun nicht mehr möglich ist. Um McMurphy die Anstalt, gegen die er sich nun nicht mehr wehren kann, zu ersparen, befreit er ihn, indem er ihn mit einem Kopfkissen erstickt. Anschließend springt er aus dem Fenster in die Freiheit …
Weiterführende Informationen
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Cast & Crew
-
Milos Forman
-
Jack Nicholson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Randle Patrick McMurphy
-
Louise Fletcher
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Mildred Ratched
-
William Redfield
-
Michael Berryman
-
Peter Brocco
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Col. Matterson
-
Dean R. Brooks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. John Spivey
Regie
Schauspieler
-
Alonzo Brown
-
Scatman Crothers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pfleger Turkle
-
Mwako Cumbuka
-
Danny DeVito
-
William Duell
-
Josip Elic
-
Lan Fendors
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Itsu
-
Nathan George
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Washington
-
Ken Kenny
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Beans Garfield
-
Mel Lambert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hafenmeister
-
Sydney Lassick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cheswick
-
Kay Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nachtschwester
-
Christopher Lloyd
-
Dwight Marfield
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ellsworth
-
Ted Markland
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hap Arlich
-
Louisa Moritz
-
Philip Roth
-
Will Sampson
-
Mimi Sarkisian
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Pilbow
-
Vincent Schiavelli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fredrickson
-
Mews Small
-
Delos V. Smith Jr.
-
Tin Welch
-
Brad Dourif
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Bibbit
-
Anjelica Huston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau am Hafen
-
Bo Goldman
-
Lawrence Hauben
- Genre
- Tragikomödie, Gerechtigkeitsdrama
- Zeit
- 1960er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Aufstand, Ausflug, Außenseiter, Blut, Bosheit, Elektroschock, Falsche Beschuldigung, Flucht, Freier Wille, Freiheit, Freiheitsentzug, Gefangener, Gefangenschaft, Gefängnisausbruch, Geistige Kontrolle, Grund- und Menschenrechte, Gruppendynamik, Indianer, Individuum, Irrenanstalt, Kontrolle, Krankenschwester, Krimineller, Kultfilm, Mitgefühl, Oscargewinner, Patient, Psychatrie, Psychiatrie, Rebell, Repression, Rollstuhl, Sadismus, Sadist, Schwimmbad, Selbstzerstörung, Sterben und Tod, Suizid, US-Amerikaner, Wahnsinn, Wut und Hass, Zwang, Zweikampf
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Hart, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Einer flog über das Kuckucksnest
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Trailer zum Film Einer flog über das Kuckucksnest
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (2)














Kritiken (2) — Film: Einer flog über das Kuckucksnest
Anj S: Mann beisst Film
Kommentar löschenWenngleich er doch so anders aufgebaut ist als seine Romanvorlage, schafft der Film es dennoch, die Kurve zu kriegen und vom Komischen ins Tragische umzuschwenken. Und hinterher fragt man sich, warum man eigentlich daran gezweifelt hat, dass dieser Film gut werden würde. Denn immerhin musste er nur halb so gut sein wie das Buch, um als Meisterwerk bezeichnet zu werden.
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenErstklassige Schauspielerleistungen und die makellose Inszenierung durch Regisseur Milos Forman machen «One Flew over the Cuckoo’s Nest» zu einem unvergesslichen Klassiker.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (135) — Film: Einer flog über das Kuckucksnest
Kommentar schreibenHomer Simpson 2012/02/10 17:13:10
Kommentar löschenAusgezeichneter, durchaus sehenswerter Film; dramatisch, spannend und fesselnd.
92,5/100
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petepitt 2012/02/10 13:20:50
Kommentar löschenEin unterhaltsames Psychodrama, das auf einem schmalen Grat zwischen Tragik und Komödie wandert. Jack Nicholson brilliert in der Rolle des Verurteilten, der vortäuscht verrückt zu sein, sich in eine Anstalt einweisen lässt, um dem Gefängnis zu entkommen. Der lebhafte McMurphy begegnet den Patienten aufgeschlossen, organisiert Spielabende und rebelliert gegen die Unterdrückung der Schwester Ratched, womit er sich zwar bei den Patienten beliebt macht, der an Kälte ausstrahlenden Aufsicht aber ein Dorn im Auge ist. Die Patienten folgen MyMurphy auf dessen Ausbrüche in die Freiheit und entdecken ihre Lebensfreude. Das Abschiedsfest, mit dem McMurphy eigentlich seinen geplanten, endgültigen Ausbruch feiern möchte, wird ihm zum Verhängnis und verdeutlicht die grausame Unterdrückung des Individuums. Dieser Film, der den Wahnsinn zur Normalität macht, ist ein Meisterwerk!
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Sinister Kid 2012/01/29 20:14:12
Kommentar löschenHinterließ mich traurig-ernüchtert.
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SoulReaver 2012/01/17 16:34:45
Kommentar löschen„Die haben mir pro Tag 10.000 Watt verpasst und jetzt bin ich richtig aufgeheizt! Die nächste Frau, die ich vernasche, wird aufleuchten wie ein Spielautomat und lauter Silberdollar ausspucken!“
Die Filmwelt ist nicht selten ungerecht. Zum einen wenn es um Auszeichnungen für Filme & das Team geht, zum anderen wenn der gebührende Bekanntheitsgrad nie wirklich erreicht werden kann, obwohl man sein Können mehr als nur einmal unter Beweis gestellt hat. Einer dieser Fälle ist Milos Forman. Mit seinem meisterhaften Psychiatrie-Drama 'Einer flog über das Kuckucksnest' von 1975 inszeniert er einen herausragenden Film und eines der größten Meisterwerke der Filmgeschichte.
Ein Irrenhaus ist allemal besser als der Knast - das findet jedenfalls der hartgesottene Draufgänger McMurphy. Vor Gericht gibt er sich als unzurechnungsfähig aus und lässt sich in die eine staatliche Nervenheilanstalt einweisen. Doch was ihn dort erwartet, hätte er sich niemals träumen lassen: Eine boshafte Stationsschwester führt ein brutales, menschenverachtenden Regiment und die hilflosen Patienten vegetieren in Angst und Verzweiflung vor sich hin. Wer sich nicht anpasst, wird ohne Gnade mit Elektroschocks gefügig gemacht. Doch McMurphy ist aus anderem Holz geschnitzt: Er nimmt die Herausforderung an und erklärt dem grausamen System den offenen Krieg.
Das Leben in der Psychiatrie wurde in grauen und kalten Farben dargestellt. Haskell Wexler zeigt und eine Welt in der Wärme fehlt, alles wirkt steril, fremd und herzlos. Die Bilder bleiben haften und prägen sich noch lange ins Gedächtnis. Der wirklich fantastische Score von Jack Nitzsche trifft die Bilder mit seinem melancholischen Klängen perfekt und bleibt genauso wie die Bilder im Kopf. Eine Atmosphäre die den Zuschauer wie McMurphy in seiner Lage umklammert und fest in den Händen hält.
Mit Jack Nicholson als Randell McMurphy hat der Film einen der besten Schauspieler überhaupt als Hauptdarsteller. In seiner Oscar prämierten Darstellung läuft Nicholson, fast wie gewohnt, zur absoluten Höchstform auf und kann durch seine unglaubliche Vielschichtigkeit absolut begeistern. Louise Fletcher als angsteinflößende Schwester Ratched bringt ebenfalls eine große Leistung. Durch die Kälte die ihr Charakter durchgehend ausstrahlt fröstelt es den Zuschauer und jagt einen eiskalten Schauer über den Rücken. Auch sie konnte den Oscar für ihre Darstellung gewinnen. Die Nebenrollen sind ebenfalls stark besetzt und als Patienten sind Schauspieler wie Danny DeVito, Brad Dourif, Christopher Llyod und Will Sampson zu sehen.
Neben den Preisen für die Hauptdarsteller und für das adaptierte Drehbuch, basierend auf dem Bestseller von Ken Keseys, konnte auch Forman den Oscar für seine Regie gewinnen. Wie erwähnt, blieb der große Stand in der Filmwelt dennoch aus. Das 'Einer flog über das Kuckucksnest' seinen unantastbaren Klassiker-Status unbestritten verdient hat ist dennoch klar. Nur die Frage nach dem Regisseur, eben Forman, erweist sich nicht selten als schwierige. Dabei ist 'Einer flog über das Kuckucksnest' eine Eintrittskarte sondergleichen um in den Kreis der Großen zu gehören.
Mit 'Einer flog über das Kuckucksnest' geht Forman nicht schwerwiegend auf das Verhalten und die Psyche der Patienten aus der Nervenheilanstalt ein. Er zeigt uns einen Menschen, völlig gesund, und wie dieser durch das schreckliche System zum Verrücktwerden gezwungen wird.
McMurphy ist mit Sicherheit nicht Schwiegermutters Liebling, bei weitem nicht. Er prügelt sich gerne, achtet nicht auf seine Wortwahl, wurde unehrenhaft aus der Armee entlassen und hat Geschlechtsverkehr mit einer 15-jährigen gehabt. Letzteres hingegen nicht mit Absicht. Er schwört, dass das junge Mädchen ihm das falsche Alter gesagt hat und deutlich älter ausgesehen habe. Er wird in die Psychiatrie eingewiesen um beobachtet zu werden ob er für die Gesellschaft noch umgänglich ist. Für McMurphy ist das kein Problem, er will seine Zeit "absitzen" und raus in die Freiheit. Doch der Aufenthalt gestaltet sich für ihn schwerer als gedacht. McMurphy ist Auffällig und bringt frischen Wind in den Laden und für die anderen Patienten wird er langsam so etwas wie ein kleiner Revolutionär der nicht alles mit sich machen lässt. McMurphy merkt jedoch das er hier, trotz seiner Beliebtheit, nicht viel zu sagen hat. Seine Meinung ist nicht viel wert und seine Entfaltungsmöglichkeiten sind mehr als eingegrenzt. Das fängt bei der Medikamtengabe an, bei der ihm etwas gegeben wird ohne ihn zu informieren was es ist. Das geht weiter über eine größere Diskussion in der McMurphy gerne ein Baseballspiel sehen will, es ihm aber verweigert wird. Alles führt zurück auf die herrische und vollkommen emotionslose Schwester Ratched, die sich als größtes Übel der Anstalt erweist. Sobald jemand aufmuckt oder sich etwas daneben benimmt muss er fühlen. Doch McMurphy lässt sich nicht unterkriegen und kämpft dagegen an, auch wenn es ein Kampf wird den er nicht gewinnen kann.
'Einer flog über das Kuckucksnest' ist eine Darstellung der Umstände und des Charakters. Wir erleben mit McMurphy einen Menschen der die Freiheit sucht. Ohne sie kann er nicht leben. Wer kann das schon. Doch ihm wird nicht nur einmal die Chance gegeben zu fliehen. Er nutzt sie nicht. Längst ist er in das System eingebunden. Die Frage an dieser Stelle ist nur wie? Ist es doch das Mitleid, das er mit den Patienten hat die zu seinen Freunden werden, oder ist es die Angst vor noch größeren Strafen und auf ein ewiges Gefangensein. Was McMurphy zu anfangs noch viel Spaß bereitet und ihn bei Laune hält wird nach und nach zur Eintönigkeit. Er merkt, dass eine Entlassung für lange Zeit nicht mehr in Frage kommt. Die letzte Freiheit die sich in seinem Kopf noch aufrecht hielt, wird ihm auch hier Stück für Stück entzogen. Doch es ist nicht nur die tragische Geschichte über diesen Menschen der durch den Staat sein Leben verbaut bekommt. Es ist auch eine Geschichte über Freundschaft und über Mut. Eine gefühlvolle Freundschaft, zu Anfangs immer nur angedeutet zwischen McMurphy und dem Häuptling. Doch durch winzige Dinge wachsen sie zusammen um sich am Ende gegenseitig die Hände zu reichen. Dabei aber auf völlig unterschiedlichen Wegen. Es ist aber auch eine aufwühlende Geschichte die die Macht in diesen Anstalten verdeutlicht. Mit welchen Mitteln gegen Menschen vorgegangen werden kann, wenn sie sich in manchen Situationen nicht richtig benehmen. Ein schockierender Blick in eine Welt, in der Menschen, die eigentlich Hilfe brauchen, nur noch mehr geschadet wird und so der Wahrheit nie ins Gesicht geschaut werden kann. Das macht 'Einer flog über das Kuckucksnest' zu einem emotionalen Drama, aber auch zu einem ungemein aussagekräftigen Film der in seiner Art immer wieder aufs Neue packt, dabei aber in manchen Szenen nie auf den Humor verzichten kann.
Fazit: 'Einer flog über das Kuckucksnest' ist der erschreckende Blick in ein System das von Macht und Gefühlskälte dominiert wird. Ein Film der heute wie damals begeistert und immer wieder aufs Neue berührt. Ein wichtiges Filmerlebnis mit hervorragenden Darstellern, toller Musik und fantastischer Inszenierung. Ein Klassiker den man nicht nur einmal im Leben gesehen haben sollte und sicher nie vergessen wird.
„Ich bin ein gottverdammtes Opfer der modernen Wissenschaft.“
bedenklich? 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
JohnnyKee 2012/01/17 16:53:02
Antwort löschenAuch wenn ich den Film nicht mag, der Komm haut rein :)
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SoulReaver 2012/01/17 17:57:22
Antwort löschenDas find ich jetzt aber traurig. Und Danke :)
Oceanic6 2012/01/17 21:17:43
Antwort löschenIch schließe mich Johnny an. ;)
HeilerDerWelten 2011/12/28 22:38:02
Kommentar löschenSo oft persifliert, den muss man einfach gesehen haben!
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Maracaibo 2011/12/19 23:06:29
Kommentar löschen"Einer flog über das Kuckucksnest" ist ein hervorragender Film mit einem hervorragenden Hauptdarsteller (Jack Nicholson) und hervorragenden Nebendarstellern (u.a. mit einen noch recht jungen Danny DeVito, Christopher Lloyd und Will Sampson als "Häuptling" Chief Bromden).
Dieser Film ist zurecht ein Klassiker, den jeder Filmfan gesehen haben MUSS!
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ShadowBroker 2011/11/25 21:08:15
Kommentar löschenEin wirklich verrückter Film und eine geniale Schauspielleistung von Jack Nickolson. Dieser Film spielt mit dem lachenden und dem traurigen Gesicht jedes einzelnen Zuschauers. Im einen Moment überkommt mich ein Schmunzeln durch das Verhalten der Irren, im Nächsten erschrecke ich etwas durch einen dramatischen Moment. Und so auch das Ende. Man ist erst schockiert, ob der Häuptling da das Richtige tut und ob es denn keine andere Lösung hätte geben können. Und dann freut man sich schon mit ihm für seine Freiheit. Zwar konnte ich mir schon als RP McMurphy es probiert hat denken, dass der nette Riese sich mit diesem Steinbrocken frei werfen würde, aber ich bin nicht verärgert, sondern freue mich darüber, dass er sich wirklich so die Freiheit erkämpfen konnte.
Wahrlich ein Meisterwerk.
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Schloøpselcki 2011/11/16 18:20:12
Kommentar löschen"One Flew Over the Cuckoo's Nest" ist einer der besten Filme, die ich jemals das Glück hatte, zu Gesicht zu bekommen. Und aus irgendeinem Grund der letzte, den ich von Jack Nicholson gesehen habe. Wie man so schön sagt, das Beste kommt zum Schluss. Mir war schon vorher durchaus bewusst, dass Nicholson ein Ausnahmeschauspieler ist, aber durch diesen Film wurde mir erst klar, WIE gut er tatsächlich ist. Noch besser gefällt mir allerdings, dass "One Flew Over the Cuckoo's Nest" (Ich bleibe beim Originaltitel, weil ich das Ganze im Original gesehen habe, denn ich glaube nicht, dass man sich die deutsche Synchronisation in irgendeiner Form geben sollte) nicht nur durch die Meisterleistug eines einzelnen Darstellers getragen wird, sondern vielmehr von ausnahmslos großartigen und einzigartigen Performances aller Mitwirkenden (Will Sampson, Brad Dourif, William Redfield und Louise Fletcher, nur um ein paar zu nennen). Jeder der "Insassen" ist, detailliert charakterisiert, einfach liebenswert auf seine Weise. Man lebt mit ihnen scheinbar alle Gefühle, alle Hoch- und Tiefpunkte durch und um Gottes Willen, hoffentlich passiert ihnen nichts auf diesem verdammten Boot! Und welcher Zuschauer möchte Louise Fletcher nicht auch den Hals umdrehen? Und? Haun sie nun ab oder..? Ich sehe schon, ich verhasple mich in Einzelheiten, aber ich weiß im Grunde gar nicht, was genau ich schreiben soll, damit auch nur halbwegs in Worte gefasst wird, was ich für diesen Film empfinde: Technisch sowie storymäßig absolut perfekt, humorvoll und umso tragischer, mitreißend und ernst, nicht zu überladen, lang aber zeitnutzend. Was soll ich noch sagen? Es ist genau die richtige Mischung aus Kritik, Humor, Tragik und Brilliantem Spiel, die "One Flew Over the Cuckoo's Nest" mehr als sehenswert machen.
"What do you think you are, for Chrissake, crazy or somethin? Well you're not! You're not! You're no crazier than the average asshole out walkin around on the streets and that's it."
Und ich liebe Chief Bromden. "Mmmmmm, Juicy Fruit."
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Michi1979 2011/11/11 21:03:10
Kommentar löschenMein absoluter Lieblingsfilm. Kann nicht verstehen wie man diesen Film negativ bewerten kann. Einfach ein genialer Film mit einem genialen Jack Nicholson und genialer Story. Unbedingt ansehen.
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xXFilmFreakXx 2011/11/05 00:22:28
Kommentar löschengenial,mehr kann man nicht sagen,Jack Nicholson gehörte schon damals zur den Größten Hollywoods ^^
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Curryman1312 2011/10/20 17:40:15
Kommentar löschenSehr schöner, sehr starker Film.
Verunsicherte Minderheit, die durch den grandios schauspielernden Jack Nicholson, Sicherheit gewinnt und sich gegen den alltäglichen Irrsinn erhebt.
Ich kann älteren Filmen oft nichts abgewinnen, auch wenn sie eine gute Story haben, aber "Einer flog über das Kuckucksnest" gehört definitv nicht dazu.
Neben Jack Nicholson möchte ich noch die Leistung von unserem Doc. aus "Zurück in Zukunft" loben. Christopher Lloyd schaffte es durch herrliche Mimik zu meiner persönlichen Lieblingsrolle in diesem Film. Man wird knapp über 2 Stunden gut unterhalten, fiebert mit und langweilig wirkt der Film auch zu keiner Stelle.
Urteil irgendwo zwischen 8.5 und 9.0.
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Patrick Zecca 2011/10/13 19:47:20
Kommentar löschenIch weiß nicht woran es lag, vielleicht an meinem Alter, aber der Funke dieses so hoch dekorierten und herausragend bewerteten Films wollte und wollte einfach nicht auf mich überspringen.
Die schauspielerische Leistung Nicholsons ist zweifellos eine Grandiose, auch die Geschichte ist an sich spannend und ergreifend, jedoch muss ich sagen, dass mir die Stimmung ganz und gar nicht nahe ging, was dazu führte, dass mir jegliche Identifikation mit den Figuren und dem Film an sich fehlte.
Eventuell liegt dies an meiner leichten Abneigung gegenüber (aus meiner Sicht) alten Filmen, vielleicht auch an der fehlenden Musik während des gesamten Werkes, ich kann es nicht genau sagen.
Ich für meinen Teil kann meinen Eidgenossen diesen Film zumindest nicht weiterempfehlen, auch wenn ich damit der allgemeinen Meinung hier widersprechen muss.
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cruzha 2011/10/11 10:30:01
Kommentar löschenEin ergreifendes, aber nie kitschiges Plädoyer für Menschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe. Grandios gespielt, leise und doch beklemmend inszeniert, explodiert die ganze Tragik des Films schlussendlich in der Figur des Billy. Bis in die Nebenrollen perfekt besetzt, mit einem hypnotischen Score gewürzt und düsterer Atmosphäre abgeschmeckt. Hat jeden einzelnen seiner Oscars verdient.
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Kiekser 2011/10/02 22:30:18
Kommentar löschenDas immer noch aktuelle Thema von Misshandlungen in Psychiatrien wird in diesem Film sehr schön in Szene gesetzt. Teilweise sind die Darstellungen der Insassen sehr seltsam, man bekommt ja das Gefühl, dass eigentlich niemand wirklich krank ist, sondern alle nur etwas eigenartig. Trotzdem dokumentiert der Film eindrucksvoll die Machtlosigkeit psychisch Kranker, die der Willkür von Psychiatern ausgeliefert sind.
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cyranorick 2011/09/25 16:51:55
Kommentar löschenIch kann mich ganz dunkel dran erinnern, den Streifen als Kind mal gesehen zu haben, erinnere mich zumindest an die Szene, als Chief Brombden das erste Mal sprach; und ich erinnere mich, dass das irgendwie eine starke Szene war.
Nun ist mir neulich der Roman zwischen die Finger gekommen, dern ich verschlungen habe, und der mich dazu brachte, mir das Kuckucksnest noch mal anzusehen.
Leider hat mir die grandiose Romanvorlage den Film zwar nicht vermiest, wie es oftmals bei Literaturverfilmungen der Fall ist, aber dennoch zumindest ein wenig madig gemacht.
Im Roman ist der Häuptling der Erzähler, der, wäre man bei dem Film vielleicht dabei geblieben, einiges aus dem Off zu kommentieren, sicherlich einiges an Licht in Dinge gebracht hätte, die ohne die Lektüre der Vorlage vielleicht etwas im Dunkeln geblieben sind.
So erschliesst sich einiges vielleicht nur dem Zuschauer, der wirklich während des Filmes reflektiert, überlegt.
Aber der ein oder Andere soll ja dazu in der Lage sein XD
Grossartig ist natürlich der Cast und die schauspielerische Leistung.
Nicht nur von den damaligen und jetzigen Stars (Anjelica Huston in einer Minirolle^^), sondern auch von einer Riege an hochkarätigen Nebendarstellern, die einem im Laufe der Jahrzehnte immer wieder in guten Rollen begegnet sind.
Klasse natürlich, wie fast immer, ein grossartig aufgelegter Jack Nicholson. Und Louise Fletcher spielt Schwester Ratched auch so überzeugend, dass man gnädig darüber hinwegsehen kann, dass sie nicht über die in der Romanvorlage immer wieder erwähnten enormen Brüste verfügt. ;-)
Eigentlich einer von den 100 Filmen, die jeder mal gesehen haben sollte.
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Bullenhasser 2011/09/25 16:05:38
Kommentar löschenHAbe lange gewartet ihn mir anzuschauen doch muss sagen ein Film den mann gesehen haben muss!! Am anfang braucht er noch etwas um in tritt zu kommen dann aber total mitreissend und tragisch.
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Mighty House 2011/09/11 19:15:02
Kommentar löschenDas halbe Leben ist Erwartungshaltung und gerade Filme werden oft an dem gemessen, was man von ihnen erwartet. Und es ist kein Geheimnis, dass man von Einer flog über das Kuckucksnest viel erwarten kann.
Zuerst wären da bestens zusammenspielende Charaktere. Für eine schöne Palette an verschieden Figuren und viel Raum für schauspielerische Ideen scheint ein Sanatorium wie geschaffen zu sein und das nutzt Miloš Forman auch aus. Geniale Szenen mit vielen kultigen Ansätzen sind das Ergebnis von mehr als zwei Stunden Therapie, gespickt mit herausragenden darstellerischen Eindrücken, aber einem wie ich finde nicht besonders auffälligem Jack Nicholson.
Dagegen, dass dieser Film eine deutlich bessere Bewertung erhält und mir uneingeschränkt gut gefällt, spricht höchstens die eine oder andere fragwürdige Szene sowie eine gewisse Langatmigkeit.
Das klingt nach einem klasse Streifen, welcher Einer flog über das Kuckucksnest auch zweifelsohne ist. Doch im Hinblick auf die genannte Erwartungshaltung, mit der ein jeder klasse Streifen fertig werden muss, konnte er mich einfach nicht genügend überzeugen.
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psuch 2011/08/31 09:49:19
Kommentar löschenMuss gestehen, dass ich diesen Klassiker erst jetzt, im Jahre 2011 das erste Mal gesehen habe. Hat sich vorher nie ergeben. Asche auf mein Haupt! Ich bin aber wirklich sehr angetan davon. Ich bin absolut begeistert. Hat mir sehr gut gefallen. Einziger Wehmutstropfen waren die langen Stotterphasen von Billy, die haben noch einer Zeit ein wenig genervt und haben den Film stellenweise ein wenig lang wirken lassen. Aber:
Wenn man bedenkt von wann der Film ist, was für Schauspieler aus Diesem hervorgegangen sind und wie leicht dieser Film viele heutige Filme mit gleicher Thematik mit Leichtigkeit in die Hosentasche steckt... Hut ab!
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grande 2011/08/12 03:08:24
Kommentar löschenGenial gespielter, überzeugender Film.
Es gibt viele Filme, die man gesehen haben muss, aber diesen nun wirklich :-)
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La Bardot 2011/07/22 19:53:35
Kommentar löschenJack Nicholson in seiner Paraderolle. Ich konnte mir noch nie erklären, warum ich diesen Film alles andere als überzeugend finde?! Er ist nahezu prädestiniert für die volle Punktzahl ... vielleicht gelange ich noch zu dieser Einsicht.
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