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Einer flog über das Kuckucksnest

One Flew Over the Cuckoo's Nest (1975), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kinostart 18.03.1976


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8.2
Kritiker
79 Bewertungen
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8.1
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22525 Bewertungen
206 Kommentare
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von Milos Forman, mit Jack Nicholson und Louise Fletcher

Um dem Knast zu entkommen, lässt sich der Kleinkriminelle Jack Nicholson lieber in eine Anstalt einweisen und kümmert sich um die dort herrschenden Regeln.

Ein Irrenhaus ist allemal besser als der Knast – findet der hartgesottene Draufgänger McMurphy (Jack Nicholson): Vor Gericht gibt er sich als unzurechnungsfähig aus und läßt sich in eine staatliche Nervenheilanstalt einweisen. Doch was ihn dort erwartet, hätte er sich niemals träumen lassen: Eine boshafte Stationsschwester führt ein brutales, menschenverachtendes Regiment und die hilflosen Patienten vegetieren in Angst und Verzweiflung vor sich hin. Wer sich nicht anpaßt, wird ohne Gnade mit Elektroschocks gefügig gemacht. Doch McMurphy ist aus anderem Holz geschnitzt: Er nimmt die Herausforderung an und erklärt dem grausamen System den offenen Krieg.

Hintergrund & Infos zu Einer flog übers Kuckucksnest
Das Drama Einer flog übers Kuckucksnest ist ein Genreklassiker des Tschechischen Regisseurs Milos Forman und gilt als einer der wichtigsten Filme des New Hollywood. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey und dem darauf beruhenden Theaterstücks von Dale Wasserman.

Der Erfolg des Filmes zeigte sich bereits bei den Academy Awards. Nach Es geschah in einer Nacht von Frank Capra war Einer flog übers Kuckucksnest erst der zweite Film in der Geschichte der Oscars, der die Trophäe in allen fünf Hauptkategorien, den sogenannten Big Five, gewinnen konnte: Bester Film, Beste Regie (Milos Forman), Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller (Jack Nicholson) und Beste Hauptdarstellerin (Louise Fletcher)

In den Siebzigern hat sich das Verständnis und die Bewertung des Status Quo geändert. Beim Casting äußerte sich das im Ablehnen der Rolle der „bösen“ Schwester Ratched durch fünf Schauspielerinnen, darunter Anne Bancroft und Angela Lansbury. Es ist vorstellbar, dass der Film einige Jahre vorher keine fünf Academy Awards gewonnen hätte. In diesem Sinne steht Einer flog über das Kuckucksnest für den Geist einer neuen Generation von Filmschaffenden. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Einer flog über das Kuckucksnest
Genre
Gerechtigkeitsdrama, Tragikomödie, Drama
Zeit
1960er Jahre
Ort
Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Antiheld, Aufstand, Ausflug, Autorität, Außenseiter, Blut, Bosheit, Elektroschock, Falsche Beschuldigung, Flucht, Freier Wille, Freiheit, Freiheitsentzug, Gefangener, Gefangenschaft, Gefängnisausbruch, Geistige Kontrolle, Grund- und Menschenrechte, Gruppendynamik, Hilflosigkeit, Indianer, Individuum, Irrenanstalt, Kontrolle, Krankenschwester, Krimineller, Kultfilm, Medikamentenmissbrauch, Menschenwürde, Mitgefühl, Oscargewinner, Patient, Psychiatrie, Rebell, Repression, Rollstuhl, Sadismus, Sadist, Schwimmbad, Selbstzerstörung, Sterben und Tod, Suizid, US-Amerikaner, Unterdrückung, Wahnsinn, Wut und Hass, Würde, Zwang, Zweikampf
Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Hart, Traurig
Tag
AFI Top 100, Kultfilm, New Hollywood, Oscargewinner
Verleiher
United Artists
Produktionsfirma
Fantasy Films, N.V. Zvaluw

Kritiken (5) — Film: Einer flog über das Kuckucksnest

_Garfield: Blogbusters

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7.5Sehenswert

Farblos. Weil Weiß keine Farbe ist. Leute mit Komplexen im aseptisch-kühlen Anstalt-Komplex. Spinner, Verwirrte, verzerrte Gestalten in Möbius-Schleifchen. Und die Tagespläne werden in Monotonie ertränkt, die Sitzungen drehen sich und drehen sich und drehen sich – im Kreis. Ihr Reich. Der Seelenklempner als isolierter Monarch im angestaubten Aktenturm, das durchtriebene Schwesterchen als pedantischer Drachen mit dem tödlichen Blick. Und Orang-Utan-Clowns im Schergen-Kostüm. Es sind diktatorische Zustände im schlichten Blütenweiß: Aufstände gegen die bestehende Herrschaftsklasse werden gewaltsam niedergeschlagen, aus der Reihe Tänzelnde wieder gerade gerückt, sexuelle Erfahrungen unverzüglich geläutert. Bis der widerspenstige Revoluzzer die Theaterbühne betritt, denn nichts anderes ist „One Flew Over The Cuckoo’s Nest“ - abgefilmtes Theater, blankes Dialogkino ohne Verzierungen, ohne filmästhetische Reize, fragmentarisch und etwas inkohärent. Ein Film gegen das Vergessen, für am Rande positionierte und dafür sich ihnen auf Augenhöhe anzunehmen, sich seiner eigenen Verantwortung gegenüber ganzer Existenzen bewusst zu sein. Dafür sie mit dieser Welt zu konfrontieren, statt sie als Teil des Problems einfach auszublenden. Und vielleicht auch dafür mal wieder mit ihnen Angeln zu gehen, sich mit ihnen zu besaufen und Lösungsansätze über pharmazeutische Müdemacher hinausgehen zu lassen. Perspektiven aufzeigen und Suizid nicht zur Option geraten lassen – hehre Ansprüche. Ein unglaublich reicher, vielsagender Film, ein großer Spaß voller kluger Szenen und verrückter Typen.

„Is that crazy enough for ya'? Want me to take a shit on the floor?“

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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9.0Herausragend

[...] Es ist aber auch eine aufwühlende Geschichte, die die Macht in diesen Anstalten verdeutlicht. Mit welchen Mitteln gegen Menschen vorgegangen werden kann, wenn sie sich in manchen Situationen nicht richtig benehmen. Ein schockierender Blick in eine Welt, in der Menschen, die eigentlich Hilfe brauchen, nur noch mehr geschadet wird und so der Wahrheit nie ins Gesicht geschaut werden kann. Das macht 'Einer flog über das Kuckucksnest' zu einem emotionalen Drama, aber auch zu einem ungemein aussagekräftigen Film, der in seiner Art immer wieder aufs Neue packt, dabei aber in manchen Szenen nie auf den Humor verzichten kann. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

TheDrPepperPower

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Nein, ich habe den Film früher schon zweimal gesehen und jetzt ich habe ich ihm noch eine Chance gegeben. Aber es wird wohl noch eine weitere Sitzung nötig sein.


Roach

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Ach so. Ja, jetzt seh ich's auch, war mein Fehler.


Anj S: Mann beisst Film

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10.0Lieblingsfilm

Wenngleich er doch so anders aufgebaut ist als seine Romanvorlage, schafft der Film es dennoch, die Kurve zu kriegen und vom Komischen ins Tragische umzuschwenken. Und hinterher fragt man sich, warum man eigentlich daran gezweifelt hat, dass dieser Film gut werden würde. Denn immerhin musste er nur halb so gut sein wie das Buch, um als Meisterwerk bezeichnet zu werden.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

Erstklassige Schauspielerleistungen und die makellose Inszenierung durch Regisseur Milos Forman machen «One Flew over the Cuckoo’s Nest» zu einem unvergesslichen Klassiker.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.0Sehenswert

Milos Formans gefühlvolle Dramödie steckt voller Risiken, die sich zum Glück nie bewahrheiten.

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Kommentare (201) — Film: Einer flog über das Kuckucksnest


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Filmfan30

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wie man macht einen wirklich guten sozialkritischen Film, der ebenso unterhalten wie zum Nachdenken anregen soll, positive Energie ausstrahlt und an einem trostlosen Ort spielt? Wie zeigt man einen Film über eine Psychiatrie, ohne auf ein einziges Klischee zurückzugreifen, und tastet sich mit Feingefühl an psychische Krankheiten heran? Hier das Rezept:

Man nehme ein System, das Menschen klein macht, anstatt ihnen zu helfen. Eine Krankenschwester, die perfekt in dieses System passt weil nichts ihrer niederen Natur mehr entgegenkommt, als wenn sie jemanden unglücklich machen kann. Und einen grandiosen Jack Nicholson als erfolglosen Rebell, der versucht etwas Freude und Leben in depressive Gemüter zu bringen.

Rühre kräftig durch und serviere ihn in einem Kuckucksnest: Wohl bekomm's!

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BenAffenleck

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Hammer Film. Schon einige Male gesehen...die alte, die die Krankenschwester spielt, wurde damals sogar auf der Straße des Öfteren beschimpft. Das nenne ich mal: zurecht nen Oscar erhalten!


Filmfan30

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Schwester Raget war schon extrem gut geschauspielert. Aber deshalb beschimpft werden? Muss echt nicht sein!


Mr.Queeqeq

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es gibt nicht viel zu Einer flog über das Kuckucksnest zu sagen außer....

- Jack Nicholson spielt absolut genial.

- der Indianer, bin zu faul um den Schauspielernamen zu recherchieren, ist die Überraschung des gesamten Films.

- Der Film ist wohl einer der stärksten Filme über Freiheit, Missbrauch von Macht, und der Scharlatanerie der Psychiatrie.

Fazit: Tragikomödie, die nicht besonders witzig ist, aber eine interessante Geschichte erzählt, die einen nachdenken lässt wer die Geisteskranken sind und wer nicht. Bockstarker Kult, den jeder mal angeschaut haben sollte.

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Terrorwoelfin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jack Nicholson in einer seiner meisterhaftesten Rollen.

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V2013

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Bewertung9.0Herausragend

Bis zum finalen Schluss habe ich mir gedacht: Was mögen die Leute nur an diesem Film? Warum hat es denn "Kultstatus"?
Bin ziemlich geschockt und ratlos zurückgeblieben. Dannyde Vito ist in seiner ersten Filmrolle als eine der Patienten in der Irrenanstalt zu sehen.
Zu Recht Kult!

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snyky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also ich fand den Film sehr gut von Anfang an, war auch sehr schnell und diese ganzen Irren waren sehr gut geschauspielert, überhaupt ist das ein Film den man mal wirklich für den Schauspielerischen Aspekt lobben muss, die Klapsmühle ist sehr gut gelungen. Die ganzen Charaktere sind auch gut, ist auch ein Film für Leute die Charakter Entwicklung wollen, zumindest teilweise. Der Film spielt zum größten Teil an einem Ort, was manche langweilen könnte. Die Sitzungen, die Pokerspiele und die Basketballspiele sind großartig.
Der Film hat viele Messages und regt unterbewusst zum Nachdenken an, war bei mir zumindest so. Es gibt Sachen die mir nicht so gefallen, zum einen, das

SPOILER, nachdem sie nach dem fischen wieder erwischt werden, hätte man es etwas besser zeigen können das sie wieder in der Klapsmühle drinnen waren und das mit dem Einschlafen von der Flucht, hat mich so aufgeregt, weil es so an den Haaren herbei gezogen war und so simpel war, das ich 20 Minuten, an nichts anderes mehr gedacht habe. SPOILERENDE

Wodurch die nach folgenden auch brillanten Szenen teils ihre Wirkung bei mir verloren haben, gegen Ende wurde es einmal etwas übertrieben, es gab auch noch einen richtig geile Wendung mit dem Häuptling sag ich nur. Was man den Film ankreiden kann das er mit dieser Unterdrückung MESSAGE, etwas zu Brechstangen mäßig daher kommt und keine Abwechslung hat und das bestimmte Wendungen und Zusammenhänge relativ schlecht präsentiert werden, das man gar nicht bemerkt was los ist und für manche wird es bestimmt lahm sein das es nur an einen Ort spielt und nicht viele Locations hat. Den ein oder anderen könnte es vllt stören das man wenig über die ein oder andere Person erfährt.
Mich hat das aber nciht gestört, war ein guter Film, der bei mir am Anfang auf eine r10 stand und durch einige Kratzer immer etwas runter gesuneken ist, erst waren es 9.5 Punkte, dann 9, dann 8.5 und jetzt sind wir bei 8, 7.5 Punkte währen zu wenig.
Jo das wars

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Filmfan30

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Sorry, aber mich stört deine Wortwahl: Diese ganzen Irren...Klapsmühle... Offenbar hast du wirklich nur unterbewusst nachgedacht, sonst hätte dir nach dem Film klar sein müssen, dass das ganz normale und eben sehr sensible Menschen sind, die die Welt sensitiver wahrnehmen als andere und deshalb Probleme haben.


augustburnsred

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

dieser film ist ein wahres meisterwerk und einer meiner absoluten lieblingsfilme!!! hat zu recht und verdient die 5 wichtigsten oscars gewonnen!!! die schauspielerischen leistungen in diesem film sind einfach nur erstklassig! jack nicholson und louise fletcher sind einfach nur brilliant und überzeugen auf ganzer linie. ein film den man gesehen haben muss.

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brucelee76

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Weniger als 10 geht absolut gar nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


brucelee76

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Ich denke der Erfolg dieses unglaublichem Meisterwerk ist, das Menschen die Ihren Sinn für Gerechtigkeit und Humanität/Nächstenliebe nicht verloren haben einfach mit McMurphy und den anderen verrückten mitfühlen/mitleiden. Wenn sie systematisch von einigen perversen psychopatischen Obrigkeiten zu geistigen Krüppel gemacht werden!!!


mys.terios.9

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Bewertung9.0Herausragend

Eine der beeindruckendsten schauspielerischen Leistungen von Jack Nicholson (und so manchen anderen bis dato noch recht unbekannten Schauspielern) und einer der stärksten Anti-Psychiatriefilme (der 60er/70er-Jahre) überhaupt. Daumen hoch.

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SturmKarton

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film an sich ist wirklich herausragend. Es gibt nur einen Punkt, der mich doch etwas stört und das sind die deutlichen Veränderungen zum Buch, dort kommt durch einige Inhalte auch rüber, dass auch McMurphy gebrochen wird, während er im Film beständig die Fahne für Freiheit hochhält. Ist vielleicht auch Geschmackssache aber ich persönlich finde die Version im Buch etwas glaubwürdiger und weniger heroisch. Ändert natürlich nichts an der Qualität des eigentlichen Films, vor allem die brilliant spielenden Darsteller machen den Ausflug ins Sanatorium zum Meilenstein

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Filmknoedel

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Bewertung10.0Herausragend

Die Thematik wird in diesem Film grandios in Szene gesetzt. Vom gemeinsamen Kartenspielen bis zu den Therapiesitzungen passt alles. Dieser Film zieht den Zuschauer in seinen Bann, sofern er sich darauf einlässt und wird von Jack Nichelson als McMurphy getragen. Ein Meilenstein der Filmgeschichte, den jeder mindestens einmal gesehen haben sollte.

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OptiMaster

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

“Get out of my way son, you're usin' my oxygen.”

- McMurphy

Platz da für einen ganz Großen der Filmgeschichte, der so wahnsinnig facettenreich ist, dass ich mich bei dieser Bewertung auf den Aspekt der Freiheit (vor allem im Allgemeinen) beziehen und beschränken möchte. Als weder Psychologe noch Historiker sind die folgenden Worte nur ein kleiner Versuch, meine Gedanken zum Thema darzulegen.

Ich bin ein wirklich freiheitsliebender Mensch und schätze mich glücklich, in dieser Position zu sein! Nicht nur in Deutschland, sondern in vielen anderen westlichen Staaten hat es Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte gedauert, um diesen Status (annähernd, keinesfalls gesamtgesellschaftlich) zu erreichen. Es waren besonders die Aufstände, Rebellionen und Widerstände, die von dem Volk, den Unterdrückten, den Schwachen und den Benachteiligten ausgingen und Veränderungen bewirkten.

Jene Dualität, die sich zwischen Unterdrückung und (freiheitsstrebenden) Unterdrückten abspielt, basiert wohl auf der Natur des Menschen selbst. Dabei spielen die Anpassungsfähigkeit und die Tatsache, dass wir auf gemeinschaftlicher Ebene eine Art Rollendenken besitzen, einen entscheidenden Faktor. Solches Phänomen findet sich nicht nur im großen Rahmen, in Bürgerkriegen oder dergleichen, sondern eben auch in begrenzten, isolierten Räumen menschlicher Interaktion. Hierzu zählen definitiv Gefängnisse, Psychiatrien, sowie – bis zu einem gewissen Grad – Schulen! Ein sehr aussagekräftiges Beispiel stellt in diesem Zusammenhang das sogenannte Stanford-Prison-Experiment dar.

Ein wissenschaftlich begleiteter und dokumentierter Versuch zur Untersuchung der menschlichen Psyche unter Bedingungen der Gefangenschaft: Anfang der 70er Jahre meldeten sich auf eine Zeitungsannonce freiwillige Studenten der Universität Stanford zur Teilnahme an diesem Experiment. Per Zufall kam es zur Aufteilung in Aufseher und Gefangene, wobei zuvor Persönlichkeitstests absolviert wurden und die Gefangenen schriftlich auf ihre Grundrechte verzichten mussten. In den Kellerräumen der Universität spielte sich in etwa genau das ab, was der deutsche Film „Das Experiment“ (2001) sehr eindrucksvoll schildert, wobei dieser die Story weiter fortsetzte, denn in Stanford wurde der Versuch bereits vorzeitig abgebrochen – Filmempfehlung für Interessierte! Nach anfänglichem, eher spaßigem Austesten der Grenzen der jeweiligen Parteien kam es bereits am zweiten Tag zur ersten Eskalation, indem die Gefangenen protestierten und einen Aufstand wagten, der wiederum niedergeschlagen wurde und mit strengen Sanktionen geahndet wurde.

An dieser Stelle will ich nicht weiter auf den Fortlauf des Experimentes eingehen, sondern die Brücke schlagen, wie die menschliche Psyche, das unterdrückende Regime und die darunter Leidenden filmisch dargestellt werden (können). In einen etwas anderen Kontext eingebettet, nämlich den, der Situationen und Umstände in einer Psychiatrie, präsentiert uns Milos Forman den absolut großartigen und vor allem zeitlosen (eben weil er größtenteils auf der „Natur“ des Menschen basiert) Film „Einer flog über das Kuckucksnest“ (1975). Der Filmtitel scheint zunächst sehr fern vom Thema zu liegen, lässt sich jedoch durch die Bedeutung des Wortes „cuckoo“, welches im amerikanischen Englisch umgangssprachlich „verrückt“ bedeutet, als eine Art Kurzeinblick in ein typisches „Irrenhaus“ der 1970er und zuvor liegenden Jahren deuten.

Was wären wir ohne die Freiheit? Vielleicht auch nur ein Haufen Verrückter untergebracht in einem „Bekloppten-Haus“? Erst die Freiheit gibt uns die Möglichkeit uns selbst zu entdecken, uns zu entwickeln, uns die Welt zu erschließen und selbstbestimmt zu leben. Wer oder Was gibt Menschen die Legitimation, die Freiheit anderer einzuschränken bzw. zu unterbinden? Wer hat das Recht, uns unserer Lebensqualität zu berauben und uns etwa in die Hände der staatlichen Bevormundung zu stecken? Eben dies kritisiert Milos Forman unter anderem in seinem preisgekrönten Meisterwerk.

Verurteilt wegen Verführung einer Minderjährigen entschließt sich Randall McMurphy (Jack Nicholson), statt ins Gefängnis einzuwandern, in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen zu werden. Der Tagesordnung, den Regeln und Anweisungen der Schwestern und Aufsehern widersetzt er sich rebellisch, was ihn sehr beliebt unter seinen Mitinsassen macht, ihn jedoch im Gegenzug, all die heftigen, grausamen und oft willkürlich wirkenden Konsequenzen/Sanktionen zu spüren bekommen lässt.

“What are we doing in here, Chief? Huh? What's us two guys doing in this fucking place? Let's get out of here. Out.“

- McMurphy

Dieses Zitat ist zum einen Schlüsselmoment dafür, dass die gültigen Maßstäbe, nach denen psychiatrische Gutachten und damit persönliche Schicksale und Lebensumstände beschrieben wurden (bis in weite Teile des 20. Jhd. - partiell aber natürlich noch heutzutage), wenig Gültigkeit haben. Andererseits Höhepunkt der Resignation, zu erkennen, dass das Individuum keinerlei Macht besitzt, aktiv zu werden und somit Veränderungen, Verbesserungen zu bewirken. Unverständnis, Fassungslosigkeit, Machtlosigkeit, vielleicht ein letztes Aufbäumen. Darin sehr stark zum Ausdruck kommend, ist die sogenannte „Antipsychiatrie-Bewegung“, eine politische und soziale Bewegung, die Mitte der 1950er Jahre aufkam und der ich auch dieses Werk, als späten Beitrag, zuzähle.

Stark angeprangert ist die nahezu uneingeschränkte Macht der Regeln, Anweisungen und Vorschriften. Dem gegenüber steht eben die Ohnmacht, die Mittel- und Hilflosigkeit der Betroffenen/Insassen. Dieses Gefälle, diese Positionen, diese Gruppen stellt wohl kein anderer Film eindrucksvoller dar als dieser. Würde ich sagen, dass sich alle Charaktere perfekt in ihre Rollen einfügen und so wahnsinnig authentisch agieren, dass es einen mehr als nur einmal zum Lachen, Schlucken oder Faustballen bringt, wäre das weit untertrieben. Der Grund, warum aber all dies so nah, bewegend, herzlich und geschlossen wirkt, ist für mich Jack Nicholson. In keinem anderen Film erging es mir so, dass, wie wenn Jack hier sein unverwechselbares Grinsen an den Tag legt, selbiges sofort auf meines übersprang – auch in den ernsteren, vielleicht traurigen Momenten, die diesem Film auf ganz wundervolle Weise zu eigen sind, sticht er als McMurphy, wie ein Licht in der Dunkelheit, als letzter Widerstand, heraus. Die gesamte Verachtung für, aber auch von dieser Anstaltsleitung ausgehend, verkörpert durch die absolut teuflisch und kompromisslos spielende Louise Fletcher, findet in seinem Charakter ihre Vollendung. Und ich teile nicht die Meinung, dass hier hätte noch schonungsloser vorgegangen werden müssen – es wird perfekt dosiert inszeniert und man bekommt den „nötigen“ Eindruck.

Für meine Begriffe ist McMurphy ein Freiheitskämpfer. Er ist der symbolische und stellvertretende Widerstand für all diejenigen, die unter einem Regime zu leiden haben, dass nicht auf ihr persönliches Wohl aus ist, sondern die Unterdrückung als Maxime hat. Ein Regime, das einen willenlosen, gleichschreitenden, nicht-autonomen Menschen zu kreieren versucht. Hat McMurphy sein Ziel erreicht? – Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher… Aber zumindest hatte er Ideale und wusste, was Freiheit für ihn bedeutet. Er wollte sie teilen und weitertragen…

Wissen wir denn überhaupt noch unsere Freiheiten zu schätzen oder viel mehr: Was müssen wir erleiden und erdulden, wo werden wir unserer Freiheiten beraubt? Irrenhaus – Demokratie?! In diesem Sinne…

Peace out!

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LIONS

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Absolut grandios geschrieben! Hut ab. ;-)


brucelee76

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Ich denke der Erfolg dieses unglaublichem Meisterwerk ist, das Menschen die Ihren Sinn für Gerechtigkeit und Humanität/Nächstenliebe nicht verloren haben einfach mit McMurphy und den anderen verrückten mitfühlen/mitleiden. Wenn sie systematisch von einigen perversen psychopatischen Obrigkeiten zu geistigen Krüppel gemacht werden!!!


Davki90

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film ist ein Klassiker. Die Handlung ist witzig und tragisch zugleich. Gibt einem einen ernsten und lustigen Einblick zugleich in den Alltag von Psychisch kranken resp. von schweren Straftätern. Jack Nicholson in Topform und auch Milos Formans Regieleistung ist überragend! Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, muss ihn unbedingt schauen. Ein Klassikmeisterwerk wie man es selten gesehen hat! der Film gewann 1975 5 Oscar u.a. Bester Film, beste Regie: Milos Forman und bester Hauptdarsteller: Jack Nicholson. Zurecht!!!!!!!!!!

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MurmelTV

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Bewertung9.0Herausragend

Für meine Bewertung #200 möchte ich keinen ellenlangen Kommentar schreiben, weshalb ich lieber zu einem Film schreibe, den ich noch nicht kenne und schon seit Ewigkeiten sehen wollte. Als die große Zahl dann endlich näher kam, habe ich ihn mir bereits bestellt und heute in den Blu-ray Player geschmissen.

"One Flew Over the Cuckoo's Nest" von Milos Forman wird vom Großteil dieser Community, und generell jeder anderen auch, immer wieder in den Himmel gelobt. Jetzt endlich war es an der Zeit, mich selbst davon zu überzeugen, ob der Film wirklich hält, was er verspricht!

Antwort: Ja.
Vielen Dank und auf weitere 200 Filme!

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kobbi88

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Viel Erfolg dabei!!! Gute Nacht.

Und @ Murmel: Tut mir Leid...


MurmelTV

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Macht nichts :D
Ich bleib aber noch wach. Morgen wie immer frei! :)


UpsideDown

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Bewertung10.0Herausragend

Den Film sollte man sich unbedingt anschauen.

Jack Nicholson spielt seine Rolle als McMurphy mehr als grandios und die restliche Besetzung lässt sich ebenfalls sehen !

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brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo zusammen,

definitiv und ohne Zweifel ist Einer Flog übers Kuckucksnest, einer der BESTEN und ZEITLOSESTEN Filme überhaupt!!! Danke Milos für dieses Erlebnis. Er ist ein Plädoyer, für die natürliche Freiheit und Würde eines Menschen, als Individuum im Kollektiv. Und gegen jedes System das denkt, Menschen unterdrücken zu müssen.

Jack hier beweist du eindrucksvoll weshalb du zu den ganz ganz großen Schauspieler gehörst. Und Louise Flechter als frigide und diabolische Krankenschwester Ratched, spielt so beängstigend böse, so das man auf den Boden schauen muss wenn man sie sieht, wie die verrückten im Film.
Für mich beschreibt der Häuptling die Lage am besten. Er stellt sich dumm und stumm, so wird er wenigsten vom perversen und kranken System in Ruhe gelassen. Leider erkennt dies Jack mit seiner aufbrausenden und humanen Art zuerst gar nicht, als er sich in die Hölle/Irrenhaus einweisen lässt. Er, der das Leben liebt und mit seinen neuen Freunde etwas Bier, Ausflüge und Frauen teilen möchte, wird systematisch mit ein paar Elektroschocks staatskonform passend gemacht. Bis er kein Gehirn mehr hat. Aber seine Freiheit durch den Häuptling am Schluss wieder erlangt. Ein wahrer Freund dieser Häuptling.

Wie im richtigen Leben, wer am längeren Hebel sitzt, der bestimmt die Regeln. Entweder man macht mit oder kann sich gleich umbringen.
Und wozu Phantasie gut ist, zeigt uns McMurphy, als er ein Baseballspiel vor ausgeschaltetem Fernseher, mit so einem hingebungsvollen und mitreißenden Gefühl kommentiert. Hut ab!!!

Mein Fazit: Ein Film so fesselnd wie eine Zwangsjacke!!! Er lässt einen nicht mehr los, auch nicht in Tausend Jahren!!!

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brucelee76

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Einer Flog ..., ist für mich einer der besten Filme überhaupt!!! Zeitlos und (Un)menschlich. Ein (Lehr)Film für die Ewigkeit!!! Freut mich, das du dies auch erkannt hast :)


brucelee76

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Ich denke der Erfolg dieses unglaublichem Meisterwerk ist, das Menschen die Ihren Sinn für Gerechtigkeit und Humanität/Nächstenliebe nicht verloren haben einfach mit McMurphy und den anderen verrückten mitfühlen/mitleiden. Wenn sie systematisch von einigen perversen psychopatischen Obrigkeiten zu geistigen Krüppel gemacht werden!!!


replicant-10

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der beste Anti-Psychatrie-Film aller Zeiten.
Ein absoluter Kult-Klassiker.

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Lili 9ochefort

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Bewertung9.0Herausragend

Ich weiß gar nicht mehr wie oft ich diesen Film hier schon gesehen habe, und ich muss sagen es ist einer der besten Filme die ich kenne. :)
Zur Story: Der aufmüpfige Randall Patrick McMurphy möchte um aus dem Arbeitstrakt des Gefängnisses, einen auf verrückt machen und lässt sich darauf ein in eine geschlossene psychiatrische Anstalt zu verlegen, um ein leichtes Leben führen zu können, das glaubt er aber nur, den in diesem Institut führt Oberschwester Rachel ein strenges und unmenschliches Regiment,..
Der Film funktioniert in allen Belangen einfach genial, so ist er gleichzeitig witzig und traurig und zeigt nebenbei noch auf, wie unmenschlich solche Anstalten damals (oder heute auch noch) sind, waren.
Durch Nicholsen´s geniales Schauspiel ist man jedes mal wieder aufs neue gefesselt, ich meine er nimmt die Leute dort ja richtig aufs Korn, ihm entgeht dabei aber das er nicht der jenige ist der mit ihnen spielt, sondern mit ihm wird ein übles Spiel getrieben.
McMurphy ist ein bisschen ein zwielichtiger Geselle, sicher stinkfaul, vorlaut und hält sich nicht an Vorschriften, aber er trägt das Herz am rechten Fleck und weckt die Insassen auf aus ihrem Trance artigen Zustand der mit Tabletten und Elektroschocks erst ermöglich wurde, und er gibt den Menschen dort wieder ein wenig ihre Würde zurück natürlich auf seine eigene Art und Weise.
Und neben Nicholson glänzen auch noch eine Reihe anderer Hollywoodstars u.a Danny DeVito und Brad Dourif. So kann ich gar nicht anders als gleich noch einmal ein dickes Lob aus zu sprechen und muss sagen: Toll gespielt, wirklich toll. :)

Fazit:
Genial gespielte Tragikkomödie, toll erzählt und sehr unterhaltsam, aber immer mit ernsten Grundtenor. Milos Forman´s Meisterwerk. Ansehen!!!! Es lohnt sich. :D

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brucelee76

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Dein Kommentar gefällt mir sehr gut. Nur schade, eine 9 von dir?!


Mister L

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Bewertung7.5Sehenswert

Habe den Film nun, nachdem ich bereits ein paar wenige Dinge über ihn gehört hatte, endlich mal gesehen. Einer flog über das Kuckucksnest ist definitiv ein guter Film, Nicholson spielt sehr gut, wie auch viele der Nebendarsteller wie ich finde. Obwohl man relativ langsam in das Leben in der Anstalt eingeführt wird, hält der Film mit vielen witzigen, komischen und auch traurigen Szenen stets die Spannung.

Leider fiel es mir rückblickend schwer McMurphys Handlungen oder deren Motivation immer nachzuvollziehen. Mit dem Gefühl den Film nicht ganz verstanden zu haben, habe ich mich anschließend ein bisschen informiert und festgestellt, dass es eine Buchvorlage gibt, in der das Regime der Anstalt scheinbar auch deutlich strenger, menschenverachtender dargestellt wird. Und hier muss ich sagen bekommt der Film ein paar Minuspunkte von mir, denn das war mir - mit Ausnahme auf die letzen entscheidenden Handlungen in der Klinik - nicht klar. Auch dass die Schwester so tyrannisch sein soll ging streckenweise scheinbar an mir vorbei oder wird nicht deutlich genug gezeigt. McMurphys Motivation für sein Unruhestiften, die Handlungen selber und ***KLEINER SPOILER!*** sein nicht ausbrechen in der Weihnachtsnacht ***SPOILER ENDE*** waren für mich streckenweise sehr unklar.

Also definitiv ein guter Film, der ebenso zum Nachdenken anregt. Leider hat er mich mit ein paar Unklarheiten zurückgelassen, ob das an mir oder am Film liegt vermag ich selber jetzt nicht zu sagen. Lasse mich in dieser Hinsicht gerne noch aufklären ;). Aber definitiv sehenswert!

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daniel.wolf.7731

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Bewertung9.0Herausragend

Dramatisch,ergreifend und wunderbar gespielt!!!

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mannypenny

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Bewertung9.5Herausragend

Für mich einer der 20 besten Filme die je gedreht wurden. Ich frage mich seit Jahren wo Jack Nicholson sein Meisterstück abgeliefert hat. Hier oder in SHINING.
Beides ist nicht zu toppen. Der ganze Film hat eine ungeheuer bedrückende Atmosphäre, trotz der immer wieder komischen Momente.
Absolut unvergessliche Szenen (der Morgen danach,das Ende, etc.)
Das war noch grosses Kino.
Aber was rede ich, heute ist Michael Bay angesagt. Knall, Bum ,Peng, ey superkrass.Oh sorry mir bleibt das Popcorn im halse hängen....würg

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CalrethTBL

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es gibt diese Filme, die nicht unbeantwortet zurücklassen. Genau in diese Kategorie passt "Einer flog über Kuckuckusnest".

Perfekt geacastet, perfekt gespielt und ohne Frage absolut die Oscars zu seiner Zeit verdient!
Ich habe das Buch nie gelesen, aber die filmische Umsetzung ist zweifelsohne beispiellos.
Auch heute zaubert der Film einem einen wahnsinnige Gänsehaut, wenn man sich darauf einlässt. "Einer flog übers Kuckucksnest" startet langsam, aber zieht einen - wenn man sich darauf einlässt - absolut in seinen Bann!
Jack Nicholsen rockt den Film neben den anderen Darstellern und man merkt sofort, warum der Film die fünf wichtigsten Oscars in der Filmgeschichte erhalten hat - perfekter Cast, perfekte Umsetzung usw.!
Man merkt, dass ein Film gut ist, wenn er einen nicht unbeeindruckt zurück lässt und genau das tut dieser Film!
Er tut weh, wo er weh tun soll und er macht einen glücklich, wo er einen glücklich machen will.
Genau das ist es, was einen Film für die Ewigkeit berühmt macht! Und genau das ist "Einer flog über Kuckucksnest"!
Mir fehlen nach den mittlerweile zweiten Mal sehen die Worte, und ich finde, genau das ist es, was einen wirklich guten Film ausmacht. Man fühlt regelrecht mit, was die betroffenen Charaktere durchmachen - und genau das macht den Reiz dieses Streifens aus.
Wer also einmal wirklich Bock auf ein Stück Filmgeschichte hat, der sollte dieses Werk sehen, weil es verstörend, überraschend und begeisternd gleichzeitig ist!

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

BattlemasterIZ

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Toll geschrieben, kann ich nur zustimmen :)


brucelee76

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Ich denke der Erfolg dieses unglaublichem Meisterwerk ist, das Menschen die Ihren Sinn für Gerechtigkeit und Humanität/Nächstenliebe nicht verloren haben einfach mit McMurphy und den anderen verrückten mitfühlen/mitleiden. Wenn sie systematisch von einigen perversen psychopatischen Obrigkeiten zu geistigen Krüppel gemacht werden!!!



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