Frankenstein

Frankenstein (1931), US Laufzeit 71 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Drama, Science Fiction-Film, Kinostart 18.05.1932

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7.6
Kritiker
26 Bewertungen
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6.2
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25 Kommentare
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von James Whale, mit Colin Clive und Mae Clarke

Doktor Frankenstein fordert das Leben selbst heraus, als er aus Leichenteilen ein menschliches Monstrum konstruiert. Regisseur James Whales Adaption von Mary Shelleys Roman ergänzt sich perfekt mit Karloffs leidenschaftlicher Darstellung eines Wesens auf der verzweifelten Suche nach seiner Identität.

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Kritiken (3) — Film: Frankenstein

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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7.0Sehenswert

"You have created a monster, and it will destroy you!"

James Whales legendärer Horror-Film ist Einblick in eine Zeit der Zweifel. Die Religion ist am Ende und die Straßen voll von selbstgerechten Menschen, die kein Vertrauen mehr in das Justizsystem ihres Staates haben. Die human-morphologischen Wissenschaften stecken gerade in ihren Kinderschuhen und symbolsieren wie kaum ein zweites Wissensgebiet auf eindringlichste Weise die Sterblichkeit des eigenen Ichs und verängstigen die meisten Menschen. Im Kontext dieser finsteren Zeiten entwirft Whale mit seiner morbiden Adaption von Peggy Webblings Theaterstück (das wiederrum Mary Shelleys weltberühmten Roman adaptierte) ein expressionistisches Gesamtkunstwerk, ein pechschwarzes Portrait vergangener Zeiten, dessen Bedeutsamkeit sich gleichermaßen aus seinen stilprägenden Versatzstücken und der weiterhin aktuellen Grundthematik erschließt. Fernab der Zivilisation verbarrikadiert sich Henry Frankenstein in seinem Schloss, dessen…

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Flibbo: Wie ist der Film?

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4.5Uninteressant

[...] Ein gutes Gespür für Kameraeinstellungen und Lichtsetzung sowie ein solides Ensemble sind „Frankenstein“ nicht abzusprechen; eine herausragende Idee ist die Szene mit dem kleinen Mädchen am See. Dennoch wirkt der Film an allen Ecken und Enden hölzern. Und gerade als das dramatische Finale sich anschickt, wirklich unter die Haut zu gehen, versaut ein quietschfideler Epilog alles – nachträglich eingefügt und ein Riesenfehler. [...]

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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9.0Herausragend

[...] Das Original ist und bleibt der große Boris Karloff (als Monster). Die Darstellung einer tragischen Figur mit tiefen Sehnsüchten, ist unübertroffen. Im Vorspann des Films wird der Darsteller des Monsters noch mit einem ? angegeben. Erst am Ende des Films erfährt das Publikum wer hier die beängstigende und anrührende Figur gespielt hat. [...]

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Kommentare (21) — Film: Frankenstein


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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Vorreiter aller Horrorfilme!

Romantisch, mystisch, expressionistisch und gruselig. Das Licht und Schattenspiel und die gekonnte Montage + Karloffs eindringliches, unvergessliches, facettenreiches Spiel und der surrealen Austattung ergeben einen intelligenten Gruselfilm, der heute vielleicht alt aber dennoch atmosphärisch angsteinflößend wirkt. Trotz der Veränderungen von Roman zu Film und den geschnittenen Szenen handelt der Film mit elementaren Strukturen des Horrofilms und ist geistiger Vater späterer SF & Horrorfilme (mit unzähligen Beispielen).
Die von Menschen geschaffene Kreatur dreht durch und will den Schöpfer töten. Eine kurze Zusammenfassung des Inhalts, aber was für ein Potential steckt dahinter!? Gesellschaftskritisch, antichristlich u.v.m. ist dieser Film.
Im Prinzip ist nicht das Monster das Monster, sondern die Masse der Gesellschaft. Dieser Film ist nicht nur ein Meilenstein, sondern auch eine eindringliche, glaubhafte Anklage gegen Intoleranz und Engstirnigkeit....

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nikl 1987

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Bewertung7.0Sehenswert

Kann die teils hohen Bewertungen nicht so ganz nachvollziehen. Sicher, damals waren die Sehgewohnheiten noch etwas anders, und ich beziehe mich hier nicht auf den visuellen Stil, sondern auf die Laufzeit. Man konnte vermutlich ein Publikum noch nicht soo lange an einen Film binden, vielleicht gab es die Technik auch noch nicht so her. Wenn heute allerdings ein Film sich nur so wenig an die Buchvorlage hält, wird er für gewöhnlich zerissen. Warum hier nicht? Jeder, der das Buch gelesen hat, weiß, dass ein Großteil des Filmes die Romanvorlage ignoriert und völlig neue Szenen generiert, die nicht einmal ansatzweise im Buch vorkommen (z.B. der klassische wütende Mob mit Fackeln, die Windmühle am Ende, das Labor von Frankenstein und der Ausbruch der Kreatur, die Handlung scheint sich vornehmlich (anders als im Buch) in Viktors Labor, in einer Straße in Ingolstadt und in einer Art Gebirge stattzufinden). Auch der Aspekt, dass Frankensteins Kreatur nur geliebt werden möchte und er ihr ein passendes, weibliches Wesen zur Seite stellen soll, da er ansonsten sein Leben mitsamt seinen Liebsten zerstören will, kommt nicht vor. Es wird zwar an der Szene am See mit dem Mädchen angedeutet, dass es nur geliebt werden möchte, das wars aber auch schon. Die Grundessenz des Buches einer verstoßenen Kreatur, die sich auf die Suche nach Liebe und Anerkennung begibt, die sich versteckt in einem Schuppen durch Mithören von Gesprächen und durch gefundene Literatur die Grundlagen des sozialen Miteinander, Liebe und Religion aneignet (im Buch unter anderem durch die Werke "Die Leiden des jungen Werther" und Miltons "Das verlorene Paradies") wird total weggelassen. Außerdem spricht Viktors Schöpfung im Buch gebildetes Hochdeutsch, im Film bekommt sie bestenfalls ein hilfloses Gestammel zurande. Ich könnte jetzt vermutlich noch weitermachen, aber ich denke, mein Punkt ist deutlich. Man könnte es als starke Uminterpretation deuten, als künsterische Freiheit des Mediums Film vom Buch. Evtl. ist es auch der relativ kurzen Laufzeit von 70 Minuten geschuldet, dass der Regisseur einfach nicht alles in dem Film unterbringen konnte und sich deshalb für die Änderungen entschied. Nichtsdestotrotz stinkt der Film gegenüber der Romanvorlage gewaltig ab, erst recht, wenn man sich selbige als erstes zu Gemüte geführt hat. Ansatzweise kommt die Zerissenheit der Kreatur zwischen Liebe und Hass auf die Menscheit, die selbst nichts anderes für dieses Wesen empfindet, an der bereits erwähnten Seeszene zum Vorschein. Aber der Rest? Im Buch verfolgt Viktor das Monster bis in die Arktis, wobei er allerdings auf der Seereise dorthin stirbt. Noch nicht einmal diese Sache, dass das Wesen seinen Schöpfer überlebt, wird im Film dargestellt. Auch nicht, dass das Wesen der Bauernfamilie, die im Film wohl durch den Mann und das kleine Mädchen dargestellt werden soll, behilflich ist. Im Buch hilft das Monster der Familie heimlich, möchte Gutes tun, schafft in der Nacht Brennholz herbei etc. Eine besonders starke Szene, die hieraus resultiert, ist sie, als der blinde Großvater das Wesen herinbittet, da er Mitleid mit ihm hat, jedoch wird die Hoffnung der Kreatur auf Liebe wieder zerstört, als der Familienvater dem Wesen eine Ladung Schrot in den Allerwertesten jagt. Solch eine starke Szene hätte man durchaus im Film einbauen können. Hat man aber nicht.
Natürlich gibt es auch wirklich starke Szenen. Als man zum ersten Mal Viktor und seine Gäste in seinem Labor sieht, mit seinem Tisch, auf dem sich die Umrisse der Kreatur gerade so unter einem Tuch abzeichnen, zusammen mit dem Gewitter, dem Donnergrollen...alle Achtung, das vermittelt wirklich, auch nach all den Jahren eine wirklich starke Gruselatmosphäre. Das Makeup des Monsters ist wirklich fabelhaft geraten, ebenso die Schauspieler. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle besonders Elisabeth, welche einfach nur eine grandiose Leistung an den Tag legt. Nachdem dieser Kommentar eine Mischung aus Film- und Buchrezension geworden ist, möchte ich ihn nun damit beenden, dass der Film als alleinstehendes Werk funktionieren könnte, mit dem Wissen um den Inhalt des Buches aber muss ich leider sagen, dass ich die Euphorie mancher Leute hier nicht so ganz nachvollziehen kann. Aber 7 Punkte sind ja auch nicht so schlecht ;)

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TinaCocaine

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Bewertung3.0Schwach

Von allen Frankenstein-Filmen die ich bisher gesehen habe, ist dieser 100% der beste. Aber diese Frankenstein-Story ist einfach absolut nicht mein Fall. Der Film kann da wenig für, aber ich find´s zu Tode langweilig, unglaubwürdig und uninteressant. Die Machart des Films hingegen ist super!

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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Juhu, heute ist die "Universal Monsters Collection" bei mir eingetrudelt. In den nächsten Wochen gibt es somit klassischen Grusel der ganz alten Schule.
Den Anfang macht "Frankenstein". Eigentlich wollte ich es chronologisch sehen, dann hätte ich mit "Dracula" starten müssen, aber der hat mich doch noch mehr gereizt. Vielleicht, da ich die "Dracula"-Story (bzw. sehr daran angelehnte Versionen, Vampire sind ja zeitlos vertreten) schon öfter gesehen habe, "Frankenstein" ist ein Ding für sich. Gab es ja auch später nochmal, hat etliche Filme insperiert, die Geschichte ist einfach toll. Die Version von Universal ist nicht besonders werkgetreu, da war die 90er Verfilmung von Kenneth Branagh näher an der Romanvorlage, aber 1931 konnte man natürlich nicht so auffahren und musste in 70 Minuten alles erzählt haben. Den Kern der Geschichte, seine tragische Seite, fängt der Film großartig ein. Die von Menschenhand erschaffene Kreatur, hilflos, unbeholfen, ängstlich, erniedrigt und in die Ecke getrieben. Das eigentliche Monster ist der Sympathieträger der Geschichte, obwohl es mordet und für Angst und Schrecken sorgt. Wie ein kleines Kind, das nicht geliebt und verstoßen wird, nur eben kräftig und wütend genug, um sich entsprechend wehren zu können. Boris Karloff wurde mit dieser Rolle zur Legende, seine Leistung ist unter den gegebenen Umständen auch beachtlich. Er hat natürlich keinen tollen Text, muss sich sehr grobmotorisch bewegen und seine Mimik ist unter der Maske (btw, für einen 80 Jahre alten Film fantastisch, gefällt mir klar besser als vieler CGI-Kram von heute) deutlich eingeschränkt. Das hindert ihn nicht daran, seine Figur so unglaublich gut zu verkörpern. Er ist das bedrohliche Monster, mit dem man gleichwohl so viel Mitleid hat. Karloff wächst einem ans Herz, zumindest mir.
Natürlich kann man nicht abstreiten, dass nach 80 Jahren die Zeit nicht spurlos an "Frankenstein" vorbeigegangen ist. Zudem war das ja auch schon damals kein Film, der ein weltbewegendes Kunstwerk sein wollte, er war und ist ein Genrefilm. Aber er hat einen wahnsinnigen Flair, es macht einfach Spaß, sich auf diesen wegweisenden Großvater des Horrorfilms einzulassen und es ist ein absolutes Qualitätsiegel, dass ich ihn trotz bzw. wegen seiner natürlichen Abnutzungserscheinungen fast noch als angenehmer empfinde.
Licht aus, vielleicht eine Kerze an (am besten eine schön Große mit stylischem Wachskranz drumherum) und sich diesem Klassiker voll hingeben. Sehr schön! :)

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

brillanter grusel klassiker

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McQueen3188

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

In meinen Augen einer der wichtigsten Horrorfilme, der das Motiv des "Gott-spielens" aufgreift und es in ein zumindest für damals sehr drastisches Filmgewand verpackt. Das dabei entstandene Monster des Frankenstein wurde zu legendären Figur und das nicht nur wegen seines einprägsamen Aussehens. Es ist ein bemitleidenswertes Werk eines Verrückten, das unverstanden umherirrt und letztendlich durch den Hass und die Ignoranz der Menge ein trauriges Ende findet. Boris Karloffs Darstellung des Monsters ist sehr Kulturprägend geworden und hat sich auch in meinem Kopf auf ewig verankert.

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Teezy123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Unglaublich intensive Darstellung, die natürlich steht und fällt mit dem legendären Boris Karloff.
Klar ist der Film schon arg angestaubt..
Klar sind die Filmtricks das auch...
Aber eben genauso klar ist es , dass es bis heute... und das sind nunmehr immerhin schon 80 Jahre.... keine bessere Verfilmung des Frankenstein-Themas gibt.
Erstaunlich, wo uns doch eigentlich technisch gesehen viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen.
Diese Uralt-Frankenstein Version lebt von ihrer Atmosphäre, denn die ist sogar heute noch unglaublich packend und unheimlich.
Und allein an dem Erzeugen einer änhlichen oder auch nur annähernden Atmosphäre würden heute viele Regisseure kläglich scheitern.
Und auch wenn man sagt, dass jeder zu ersetzen ist... Boris Karloff ist es nicht.
Wie er das Monster darstellt ist einfach unbeschreiblich... erklären kann mans nicht, man muss den Film einfach gesehen haben.
Wer sollte heute das Monster so spielen können wie er damals ?
Eine Antwort auf diese Frage von Euch würd mich interessieren, weil mir nämlich kein Schauspieler einfällt.
Horrorfilme können durchaus künstlerisch wertvolle Filme sein... Frankenstein ist ein Paradebeispiel dafür - Pflichtfilm für Jedermann !!!

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Spielberg_Fan

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Bewertung6.5Ganz gut

„Frankenstein“ mag vielleicht heute keinen mehr vom Hocker reißen, aber trotzdem ist er wichtiger Beitrag für das Horrorgenre und der Filmgeschichte im Allgemeinen. Der Film lebt einfach von Boris Karloff als Monster. Seine Darbietung ist einfach fantastisch und das Make-up ist auch eine Wucht.

Trotz hohen Alters ein Pflichtprogramm für den richtigen Filmfan!

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änna_banana

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Klar, Nosferatu ist ein Stummfilm, hat aber lange nicht nur die Stummfilmära geprägt, sondern auch viele viele Tonfilme. Deswegen kann man doch nicht nur von dem Einen oder nur von dem Anderen sprechen.


Filmkenner77

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Okay. Vielleicht liegt es einfach daran, dass mir bei Stummfilmen einfach eine für meine Sinneswahrnehmung elementare Grundzutat fehlt: Der Ton, die Geräusche schaffen für mich eine Atmosphäre, die das Visuelle nachhaltig unterstützen.So sehr ich Stummfilme wie Nosferatu oder Metropolis auch schätze, werden sie mir doch immer ein wenig fremd bleiben. Was natürlich eine reine subjektive Wahrnehmung ist und nichts über den Vorbildcharakter dieser Werke aussagt.


cannibal83

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Boris Karloff mimt perfekt Schrecken als auch Tragik des "Monsters" Frankenstein. Die sehr kurze Spielzeit erfordert zwar so manchen Handlungssprung, der dem Film nicht unbedingt gut tut, unterm Strich bleibt aber ein absolut zeitloser und erstaunlich kurzweiliger Klassiker.

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Doomsday

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das von Boris Karloff auf hingebungsvolle Weise gespielte tragische Monster, brannte sich sofort und bis heute in die Ikonographie des Horrorfilms ein, was man nach Genuss des Filmes durchaus nachvollziehen kann. Alles in allem verbindet "Frankenstein" eine spannende und vielschichtige Geschichte mit überzeugenden Leistungen seitens der Darsteller, einem grandiosen Creature-Design und einer großartigen, expressionistisch angehauchten Kulisse. Dazu kommt noch eine geballte Ladung Retro-Grusel-Charme. Einziger Schwachpunkt ist das etwas hastig wirkende Ende. Zehn Minuten länger hätten der Dramaturgie nicht geschadet. Alles in allem trägt der Film seinen Klassikerstatus aber völlig zu Recht und vor allem der erste Auftritt des Monsters ist wahrlich effektvoll in Szene gesetzt.

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Filmkenner77

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Genau dieses Ende meine ich. Alle TV-Ausstrahlungen mit Ausnahme der vom 31.10.2010 endeten mit der Totalen der brennenden Mühle. In der Originalfassung gibt es dann noch einen Dialog von Frankensteins Vater mit den Bediensteten. Diesen finde ich eigentlich recht überflüssig und zerstört sogar ein wenig das atmosphärische Ende.


Doomsday

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Das hab ich genauso empfunden! Der Schluss auf der DVD gibt dem Film so ein erzwungenes Happy End, der etwas dem Geschehen viel von seiner Düsternis wegnimmt.


Filmkenner77

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Bewertung9.5Herausragend

Die Mutter aller Horrorfilm. Auch wenn der Film die Buchvorlage sträflich vernachlässigt hat, haben die vom deutschen Expressionismus beinflussten Stilmittel Filmgeschichte geschrieben und Boris Karloff zu einer Legende gemacht. Der Film enthält so viele legendäre Szenen wie kaum ein anderer Film in diesem Genre. Angefangen bei der Friedhofsszene zu Beginn über die Erschaffung des Monsters, dessen Flucht und schließlich dem Höhepunkt in der brennenden Mühle. Die "Mühlenszene" wurde übrigens von Tim Burton in "Sleepy Hollow" ebenso zitiert worden wie im Horrortrash "Van Helsing".
Der Film hat es übrigens 79 Jahre nach seiner Entstehung Ende Oktober 2010 erstmals ungeschnitten ins TV geschafft. Was lange währt, wird endlich gut. Einzig die Monolog-Szene, in der sich Frankenstein mit Gott vergleicht, wird anders als in der Originalfassung durch ein Donnergrollen sozusagen verschluckt.

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DerFilmeKenner

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Ist Nosferatu nicht die Mutter aller Horrorfilme?


Filmkenner77

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Nosferatu wurde 1922 von Murnau gedreht. Sicherlich könnte man in die Stummfilmära auch noch Das Cabinett des Dr. Caligari oder Der Golem einordnen. Gothic-Horror, der Hollywood maßgeblich beinflusst hat, auch weil viele Europäer wie Karl Freund, Bela Lugosi, Conrad Veidt, Peter Lorre etc. dort später Karriere machten. Wenn ich von der Mutter aller Horrorfilme spreche, beziehe ich dies auf die Tonfilmära und die begann erst Ende der 20er Jahre. Zweifellos ist Frankenstein das Ergebnis einer konsequenten Fortführung und Perfektionierung des europäischen Gothic-Horrors.


asscobra

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Bewertung4.0Uninteressant

letztes jahr zu halloween gesehen und ganz schwer enttäuscht. dabei habe ich noch nicht mal viel erwartet, da mir ja klar war, dass ein horrofilm aus den 30ern nunmal nicht sonderlich beeindruckend ist.... und mein urteil ist sicherlich nicht vom heutigen standpunkt beeinflusst, ich bezweifle, dass sich überhaupt je ein publikum vor diesem streifen gegruselt hat. zu diletantisch ist einfach die darstellung und das drehbuch ist wirklich sehr schlicht. das die geschichte mit dem buch fast nichts mehr gemein hat, spielt auch keine rolle mehr. immerhin 4 punkte für den kultfaktor.

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doctorgonzo

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöner Karloff-Streifen, der sicher mal eine Art gruseliger Faszination ausgelöst hat. Aus heutiger Sicht ist eher die liebevolle und kreative Tricktechnik von damals das wirklich Erstaunliche. Daneben zeigt sich, wie perfekt Boris Karloff als Frankenstein-Schöpfung besetzt ist.

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moep0r

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Bewertung5.0Geht so

habe das Buch von Mary Shelley gelesen und war sehr positiv ueberrascht von der Geschichte. Der Film jedoch vermag ueberhaupt nicht zu begeistern. Die Geschichte hat bis auf das Monster nur ganz ganz wenig Parallelen zum Buch und wurde eher zum Schlechten veraendert. Natuerlich spielt Karloff seine Rolle grandios, aber das rettet den Film in meinen Augen leider nicht. Zitate wie "Ich hoffe ihr habt noch genug Bier! Und wenn nicht, wisst ihr ja, wo ihr noch welches bekommt!" erinnern mich eher an einen Sat.1 Film als an einen grossen Klassiker der Filmgeschichte. Schade.

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Mr Horor

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Bewertung9.5Herausragend

Exelenter Klassiker mit guter Spannung und guter Besetzung.
Boris Karloff spielt das Frankenstein-Monster so gut,dass niemand ihn besser spielen konnte,kann und wird als er

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Spielberg fan

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Bewertung9.5Herausragend

Super Klassiker mit schönen Tricks.
So hat für mich ein echtes Frankensteinkustüm auszusehen.
Die schöne Anspanung und die Tricks, so wie die korekte
Bestzung Boris Karloff sind das Beste am Film.
Keiner hätte,kann und wird Frankenstein besser spielen können
als Boris Karloff.

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Mr Horor

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Sag ich doch.
Ich bin 1000% deiner Meinung


Conan Doyle

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Bewertung9.0Herausragend

Diese Version von 1931 ist und bleibt die beste Verfilmung des Stoffes. Wenn er auch nach heutigen Maßstäben nicht besonders gruselig ist, so überzeugt Boris Karloff als gehaßtes aber auch bemitleidenswertes Frankensteinmonster allemal. Auch Colin Clive als Frankenstein spielt seine Rolle überzeugend. Die Kulissen sind sehr stimmig und düster. Die moralischen Fragestellungen des Romans werden hier allerdings zugunsten des Unterhaltungseffektes beiseite geschoben.

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xtheunknown

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

das bild von frankenstein in diesem film hat sich so stark in die kultur der menschheit eingeprägt wie es danach nur noch darth vader geschaft hat.

die teilweise grossartigen kulissen und das spiel der schauspieler verleihen dem film den charme eines theaterstücks. frankensteins krafvoller auftritt und die schwerfälligen bewegungen wirken noch heute. von jemandem der aus der leichenstarre erwacht ist kann man auch nicht erwarten das er plötzlich rumrennt und die halbe stadt verwüstet.

punktabzug weil hier die braut fehlt und weil es stellenweise an dramaturgie mangelt, was auch an der kurzen laufzeit liegt.

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Graf Dracula

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meinermeinung nach ein Klassiker, doch 0.5 Punkt gibt es abzug für die kurze spielzeit (ca. 70 min.), und noch 1 weiteren punkt dafür, dass bei den gruselszenen überhaupt keine angsteinflössende musik lief.

8.5/10 Punkten

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maslobojew

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Klassiker und seiner Zeit weit voraus.

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